3x03 - Festgefahren (Gridlock)

  • Die Leute fahren nicht im Kreis, sie stehen im Stau, sie bewegen sich kaum. Und auf der Fast Lane, werden die meisten gefressen, bevor sie es merken können. So einfach ist das.

  • Die bewegen sich doch eh kaum nach vorne, da müssen die nicht einmal wirklich im Kreis fahren, da sie ja quasi stehen.

  • Ich habe mir die Folge noch einmal angeschaut und ich glaube Balko hat recht. :27:
    Die eine Familie fährt ja seit 12 Jahren und hat 8 km zurückgelegt.

  • Ich meine auch, die fahren im Kreis.
    Aber ich mag auch nicht unbedingt nachschauen, mag die Folge eher nicht so.

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Alles andere macht aber keinen Sinn. Was soll denn sonst mit denen vorne passieren? Würden die Autos zerstört werden, würden die Leute flüchten und niemand wäre mehr in dem Tunnel. Und es ist, wie Schlaubi meinte. Mehrfach wurde gesagt, dass alle Ausfahrten dicht sind (außer dem Eingang), also müssen die zwangsweise im Kreis fahren.

  • woher möchtes du wiessen das sie flüchten? die autos wo die schnell spur gaaaanz unten nutzten dürfen werden zerstört, wiessen das die andere autofahrer, nein!

  • Und was bedeutet im Kreis fahren? Links abbiegen, dann wieder links, nochmal links und ein letztes Mal links, dann ist man im Kreis gefahren? Oder halt, dass man einfach durch so viele Umleitungen und Umwege geleitet wird, dass man irgendwann in ferner Zukunft Mal einen Krreis gefahren sein wird? Bei einer Geschwindigkeit von 0,66 km/Jahr dauert das bei einer Stadt wie New New York, bei deren Größe ich jetzt einfach mal von einer ähnlich großen wie New York City ausgehe, Jahrzehnten wenn nicht sogar Jahrhunderte.

  • Habe die Folge eben noch mal geschaut und nun gefiel sie mir deutlich besser.
    Hat Spaß gemacht und bekommt nun wohl doch eine 2--

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • So viel zum Thema "Eine Dankeschönreise für Martha und dann geht´s heim". Na ja, einmal Vergangenheit und einmal Zukunft klingt fair. Also auf nach New Earth, wohin auch sonst?! ;)


    Der Handlungsverlauf ist schnell zusammengefasst: Martha und der Doctor landeten in der Unterstadt von New New York. Martha wurde von zwei jungen Erwachsenen entführt, damit sie der Car-Sharing-Politik entsprachen und in einem Zukunfts-Schwebe-Auto auf der begehrtesten Spur der berüchtigten Autobahn reisen durften. Diese wurde jedoch von den Macra, krabbenähnlichen Riesenmonstern, bevölkert, die Jagd auf die Fahrzeuge machten. Das Gesicht von Boe und dessen bußetuhende Pflegerin Novizin Hame (bekannt aus der Episode New Earth riegelten nach einem Massensterben der Menschheit, ausgelöst durch ein Virus, die Autobahnen und Unterwelt von der Oberwelt ab, um die verbleibenen Überlebenden auf diese Weise zu schützen. Die Systeme liefen automatisch, doch die Energie wurde knapp. Nachdem das Gesicht von Boe dem Doctor das große Geheimnis offenbahrt hatte, gab es seine letzte Lebensenergie her, damit das System genug Energie hatte, um die restlichen Wesen von den Autobahnen an die Oberfläche zu holen.


    Die Story ansich fand ich nun nicht so unterhaltsam, sondern eher die vielen Kleinigkeiten, die drum herum erwähnt wurden. Zum Beispiel nannte der Doctor zum ersten Mal nähere Details über seinen Heimatplaneten Gallifrey und schwärmte ja fast von dessen Schönheit und Eigenheiten. Oder das Geheimnis, welches das Gesicht von Boe preisgab: You are not alone! Irgendwie war mir dieser Umstand klar. Bleibt nur noch abzuwarten, wer dieser Jemand ist, der noch da ist. Ideen dazu habe ich genug aber die äußere ich nun nicht.


    Schön war auch die Szene, als Martha in Gefahr über ihre Begegnung und Erlebnisse mit dem Doctor nachdachte und ihr bewusst wurde, was sie da eigentlich tat. Diese vielen Zweifel und dennoch vertraute sie auf ihn. Oder die Tatsache, dass sich Martha selbst als Lückenbüßerin betrachtete, was ja irgendwie ein Stück weit stimmt. Ihre allgemeine Verwirrtheit den Doctor betreffend gefiel mir auch ganz gut.


    Der Doctor stellte wunderbar fest, dass er sich "noch in der Angeberphase" befand. Wie wahr, wie wahr. Und sein Mantel sollte also ein Geschenk von Janis Joplin sein. Er schien ja schon einige Persönlichkeiten getroffen zu haben. Und die 15 News vor New York aufzuzählen, ließ er sich auch nicht nehmen. Obwohl er das Gesicht von Boe nur flüchtig kannte, war er zutiefst bedrückt über den Tod seines "alten Freundes" und rechnete ihm alleine die Rettung der Überlebenden an.


    Alles in allem war dies eine emotionale Folge. Und trotz all dieser ganzen schönen Momente, reichte es nur für einen guten "Durchschnitt" in meiner Bewertung, im Vergleich zu den vorherigen Episoden.

  • Was für eine tolle und packende Folge! Eine der besten, wenn nicht sogar die beste RTD-Folge imo.
    Zunächst einmal finde ich die Grundprämisse, dass die Leute über Jahrzehnte im Stau stehen sowie die Drogen-Geschichte, die dann ja schließlich auch der Auslöser der endlosen Autobahn war, gut. Außerdem sind die Szenen, in denen der Doktor die Autobahn und ihre sympathischen Bewohner erkundet ganz toll geschrieben und auch Novizin Hame und das Face of Boe werden hier gut wieder eingeführt.


    Lediglich die Auflösung war ein bisschen schwach: Das Face of Boe stirbt mal schnell und der Tag ist gerettet. Dafür gibt es aber einen guten finalen Dialog zwischen ihm und dem Doktor, in dem es ihm auch offenbart, dass er nicht alleine ist (Dämlicherweise sagt das Face of Boe auch in der deutschen Synchro auch "You are not alone", wegen dem YANA-Wortspiel). Das Ganze macht mittlerweile auch noch mehr Sinn, da man die Aussage des Face of Boes jetzt nicht mehr nur auf den Master, sondern auf ganz Gallifrey beziehen kann.


    Außerdem hat die Folge eindrucksvolle Bilder wie die Autobahn vor und nach ihrer Öffnung, die Skelette im Senat und die wieder neu belebte Stadt am Ende. Auch das gemeinsame Singen auf der Autobahn fand ich sehr gelungen.


    Die Abschlusszene zwischen dem Doktor und Martha ist wichtig für die Beziehung der beiden und zeigt, dass Tennant in ruhigeren Szenen ( wenn er denn mal welche hat) wirklich einen guten Doktor gemacht hat und vielleicht einfach mehr von diesen gebraucht hätte.


    8/10

    "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"