3x07 - 42 (42)

  • Und ein so mächtiges Wesen wie der Doktor gepaart mit der Sonne?

    Ich möchte eigentlich nicht, dass sich der Doctor mit einer Sonne paart. Wobei, der Zehnte kann's meinetwegen ja mal probieren. ;)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ich möchte eigentlich nicht, dass sich der Doctor mit einer Sonne paart. Wobei, der Zehnte kann's meinetwegen ja mal probieren. ;)


    Na, wirklich? Die Sonne erlischt nicht so schnell...... 8)

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Eine durchaus solide und gute Folge. Storytechnisch kein Brüller und schon bekannt, aber trotzdem nett umgesetzt. Die Bemerkung mit "Sie wissen nicht, was passiert, bevor ich sterbe." fand ich ebenfalls fein und allgemein hat mir hier Tennant um einiges besser gefallen, als in den letzten Episoden (Sprichwort: Dalek Doppelfolge sowie Lazarus Experiment). Also nochmal: 42 hat von mir ein "Gut" bekommen. Ich bin schon auf Human Nature gespannt, der Trailer war ja sehr geil.


    "Der Graf wurde geboren um zu leben.
    Lana was born to die.
    Ich wurde geboren um geboren zu sein!"

  • Die ist sehr gut. Fand ich jedenfalls - kannst Dich also freuen :-)

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Die Folge fand ich schon ganz okay. Ist beim ersten mal anschauen sehr spannend, aber beim zweiten mal anschauen dürfte die Luft irgendwie raus sein. Lustig fand ich, das der Doctor die "gutgelaunte" Prim-Zahl wusste. ;) Danch noch der Spruch vom Doctor: "Herrje, macht ihr heutzutage denn kein Mathe-Sport mehr?" Im brenzligsten Moment ist der Doctor immer der schlauere als die Companions. Von so einer Prim-Zahl habe ich gestern aber auch zum ersten mal gehört.

  • Nachdem ich die letzten drei Folgen eher durchschnittlich fand, gefiel mir diese Episode nun richtig gut. Ich hatte schon befürchtet, dass es auf dem Niveau des letzten bzw. vorletzten Dienstags bleiben würde aber zum Glück ist Doctor Who immer für eine Überraschung gut.


    Die Story ansich war nun nichts besonderes: Sieben Menschen saßen auf einem ziemlich lädierten Frachtschiff fest und trieben in eine lebende Sonne hinein. Der Doctor und Martha platzten unerwartet in diese brenzlige Situation und erfuhren, dass allen bloß noch 42 Minuten Zeit blieb, bevor sie verglühen würden. Der Doctor riss das Ruder an sich und erteilte munter Befehle. Um das ganze noch spannender zu machen, übernahm ein Teil dieser lebenden Sonne erst einen, dann einen zweiten Menschen und später sogar den Doctor persönlich, um sich an der Crew zu rächen. Diese hatten durch das Abzapfen von Energie diesem Sonnenwesen geschadet.
    Die Idee, dass die Sonne lebte, fand ich super. War mal etwas anderes. Auch die Tatsache, dass das Wesen an sich nicht böse war, sondern sich nur verteidigte, fand ich erfrischend. Schön daran zu erkennen, weil es aus dem Doctor entwich, als der Treibstoff aus den Tanks abgelassen und dadruch die lebenden Energiepartikel freigesetzt wurden. In dieser Folge waren die Menschen mal die Bösen. Zwar nur aus Schusseligkeit aber immerhin. Eine interessante Abwechslung. Zum Schluss überlebten zwar nur zwei von der ursprünglichen Crew des Frachters aber irgendwie war das ok.


    Zum ersten Mal war der Doctor hilflos und ängstlich während das Wesen in ihm steckte und gab es sogar zu. So hatte ich ihn bis dato noch nie erlebt. Er dachte schon an Regeneration und wollte Martha darauf vorbereiten. Hatte wohl keine Lust auf ein zweites Drama diesbezüglich. Martha bewies jedoch Ausdauer, einen kühlen Kopf, sowie Stärke und half dem Doctor diese Situation durchzustehen, sowie das Schiff zu retten. Zwischenzeitlich war sie selbst auch mal in Gefahr, wurde aber vom Doctor im Raumanzug auf spektakuläre Weise gerettet. Der Raumanzug erinnerte mich stark an den aus der Satansfolge. Hätten sie den einfach nehmen sollen, anstatt einen neuen anzufertigen.


    Jedenfalls gab es auch noch viele kleinere Details. Marthas Handy wurde vom Doctor upgegradet und dann auch sofort ausprobiert. Sie rief mehrmals ihre Mutter an. Die schien ihre Infos an die Leute dieses geheimnisvollen Mister Saxon weiterzugeben. Dieser Name war mir schon in den vergangenen Folgen des öfteren aufgefallen. Der Kerl schien recht mächtig zu sein und eine Menge Informationen über den Doctor zu besitzen. Ist das etwa der Typ, den das Gesicht von Boe meinte, als es sagte, der Doctor sei nicht alleine? Würde mich nicht wundern. Und nun versuchte er über Martha bzw. deren Mutter, die von nix einen Plan hatte, an den Doctor ranzukommen. Spannend, spannend.
    Desweitern erhielt Martha einen TARDIS-Schlüssel und freute sich darüber wie ein Kind an Weihnachten. Ein mutiger Schritt vom Doctor. Er schien sich an sie als Begleiterin gewöhnt zu haben. Gut für ihn. Ob diese Schlüsselsache gut für Martha war, wag ich zu bezweifeln. Sie gab sich auch in diesem Abenteuer wieder richtig Mühe. Hoffentlich bekommt sie das mit ihrer Gefühlswelt nun besser gebacken.


    Alles in allem fand ich diese Episode sehr gelungen und unterhaltsam. Darum erhält sie auch ein "Gut" von mir in der Bewertung.

  • 42 ist im Grunde genommen wie der Satan Pit Zweiteiler in der 2. Staffel, nur schlechter.
    Auch hier ist ein Raumschiff in unmittelbarer Gefahr und ein Wesen, dass die Crewmitglieder kontrolliert, beginnt alle umzubringen.
    Aber das Problem der Folge ist einfach, dass die Handlung viel zu viele Probleme hat, anstatt sich auf eines zu konzentrieren.
    1. Das Schiff steuert auf die Sonne zu
    2. Ein Crewmitglied ist besessen und fängt an, die anderen umzubringen
    3. Martha steuert in einer Rettungskapsel (schneller als das Schiff) auf die Sonne zu
    4. Der Doktor und andere Crewmitglieder werden auch noch besessen.
    Dementsprechend werden die ganzen Probleme auch eher lapidar aufgelöst.
    Dass das Schiff 30 Türen hat, die man alle einzeln mit Passwort entriegeln muss, ist ja schonmal unglaublich konstruiert. Auch, dass die Crewmitglieder wohl die Fragen betrunken eingegeben haben und sich nicht mehr dran erinnern ist einfach bescheuert. Dementsprechend einfach wird das Problem dann auch gelöst: Die Crewmitglieder beantworten alle Fragen richtig und steuern das Schiff wieder von der Sonne weg. Der Doktor hatte also gar keine sinnvolle Funktion in dieser Folge. Die Sonnenwesen, die die Crewmitglieder besessen machen, verschwinden, sobald die Sonnenpartikel aus dem Treibstoff sind und das Problem mit Martha in der Raumkapsel ist auch nur ein Füller.


    Der Countdown war allerrdings ganz gut: So wusste man immerhin, wann die Folge endlich vorbei ist.
    Das einzige wirklich gute an dieser Folge waren die Gespräche mit Martha und ihrer Mutter und der "Story-Arc" um Mr. Saxon, der hier weitergesponnen wird.


    4.5/10


    ... und Chris Chibnall ist der neue Showrunner? Ja gute Nacht.

    "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"