4x18 - Das Ende der Zeit (Teil 2) (The End of Time [Part 2])

  • Mir haben es vor allem die Aussagen des 10. Doktors, über die letzten Tage des Zeitkriegs, SEHR SEHR angetan :D
    Die Schrecken die der Krieg "geboren" hat: das Alptraumkind, die Skaro-Degenerationen, die Horden der Travestie und die Armee der Niegewesenen und Einstweiligen angeführt vom "Hätte-sein-können-König".
    Ich fand, dass das so ein GENIALER Stoff für weitere Episoden sein kann, die hoffentlich irgendwann mal den Zeitkrieg nochmal als Thema aufgreifen.
    Bin immer am ausmahlen wie denn diese "Geschöpfe" aussehen könnten und was sie ausmacht.

  • Ich weiß, dass es keine Konzepte dazu gibt.
    Habe leider beim Tardis Wiki auch nichts weiter dazu gefunden.
    Trotzdem haben diese Erwähnungen Potential, in meinen Augen, falls man, was ich sehr hoffe, sich nochmal intensiver mit dem Zeitkrieg in den Episoden beschäftigt.
    Zumindest steht im Wiki, dass Davros Kommandoschiff in die "Kiefer" des Apltraum Kindes flog.
    Was zumindest ein klitzekleiner Ansatz ist.
    Mich haben diese Ideen jedenfalls fasziniert und habe mir natürlich Gedanken drüber gemacht, wie diese "Kreaturen" aussehen könnten :thumbup:

  • Sorry, Käse.
    Ein Haufen Namen, die einfach nur Geil klingen sollen. Es regt vielleicht die Fantasie etwas an, aber wenn man auf sowas versucht, irgendwas aufzubauen, kommt da nur totaler Muckefuck heraus a la "Hey, Klonkriege klingt cool, machen wir Filme zu den Klonkriegen! Jemand 'ne Idee? Nein? Egal!"

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Dann schreibe ich jetzt eine "Doctor Who"-Geschichte und erwähne den "Hurtius der Globalion". Ist das dann auch toll und genialer Stoff für neue Episoden? Wenn ich mir jetzt spontan Namen ausdenke? Der Hohepriester von Uschara-La und seine 4 Erwählten, der Schatten-Mann der Pein, die Telos-Evolutionäre und Professor Gungarion's nekromantische Krieger mit den Zipfelmützen des Todes. Da schon eine neue Halbstaffel gefüllt. Einfach indem ich mir komische Namen ausgedacht habe. :D Manchmal ist es ja ganz interessant am Rand eine tolle Idee einzuführen, über die sich der Zuschauer Gedanken machen kann. Aber das funktioniert nicht, wenn man sich einfach einen Namen ausdenkt und den in den Raum klotzt. Außerdem wäre vor RTDs Namensparade erst mal die schreckliche Zodin dran.


    Abgesehen davon ist das natürlich wieder das alte Thema: der Time-War, egal welcher, ist unverfilmbar. Das ist kein Krieg mit Armee 1 auf der einen Seite und Armee 2 auf der anderen. So läuft das nicht. Time-War ist im wesentlichen die Vergangenheit des Gegners so lange zu manipulieren, bis man sich irgendwann aus der Existenz geschubst hat. Schau dir zum Beispiel diesen Beitrag an:

    Gibt auch einige andere Threads hier, die das behandeln. Es geht nicht.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Ja, gut.
    Selbst wenn man den Zeitkrieg nicht verfilmen kann, was ja angesichts der komplexen Struktur dieses Krieges dann wohl nicht verwunderlich ist macht das alles aber Lust auf mehr.
    Und gerade weil man diesen Zeitkrieg nie gesehen hat, nichtmal Ansatzweise, sollte man da doch ein bisschen mehr zeigen können.
    Z.B. in einem Rückblick (ja, dann wäre der Doktor von einem anderen Schauspieler gespielt worden) aber ansonsten bleibt die Vergangenheit des Doktors doch meistens unberührt.
    Fände es toll mal diese Schrecken des Krieges zu sehen und man könnte auch sehen wie der Doktor das Zeitschloss über diesem Krieg installiert.
    Abgesehen von einigen Daleks, welche doch die einzigen noch lebenden? Teilnehmer des Krieges sind, sieht man von diesen vergangenen Erignissen nichts.

  • Zitat

    Z.B. in einem Rückblick (ja, dann wäre der Doktor von einem anderen
    Schauspieler gespielt worden) aber ansonsten bleibt die Vergangenheit
    des Doktors doch meistens unberührt.

    Nein zu beidem. Der DOktor würde von einem anderen Schauspieler gespielt werden, könnte nicht funktionieren. Selbst bei John Hurt, bei dem sie es hingeschrieben haben, haben es viele nicht kapiert.
    Und die Vergangenheit des Doktors und seine Herkunft wurde schon sehr oft thematisiert. Soviel sogar, dass man sich in den 80ern eine komplett neue ausdenken musste/wollte, um dem Charakter wieder etwas mysteriöser zu machen (Der Roman Lungbarrow zb.)

    Zitat

    Fände es toll mal diese Schrecken des Krieges zu sehen und man könnte
    auch sehen wie der Doktor das Zeitschloss über diesem Krieg installiert.

    Hatte bisher fast nie funktioniert. Zum Vergleich mal in die Klonkriege reingeworfen. Das Mysterium Time War ist so groß aufgeplustert worden, dass egal was man zeigt, es den Erwartungen nicht standhalten kann. Die Macher würden sich da ins eigene Fleisch schneiden.
    Außerdem bleibt weiterhin einfach die Tatsache, dass das alles keine Ereignisse sind, die sich jemand ausgedacht hat, sondern einfach nur Erwähnungen, von denen keine eine Vorstellung hatte.

  • Jep, ich auch! Ich stelle mir da gerade so ein Doctor Who-Rocky Horror Picture Show-Crossover vor... :whistling:

  • Zitat

    Z.B. in einem Rückblick (ja, dann wäre der Doktor von einem anderen
    Schauspieler gespielt worden) aber ansonsten bleibt die Vergangenheit
    des Doktors doch meistens unberührt.

    Dieser Abschnitt wirft für mich die Frage auf, ob du dir überhaupt darüber im Klaren bist, wann der Timewar für den Doctor stattfand. Das war zwischen der alten und der neuen Serie, mit den Doctoren acht bzw. neun (bzw. evtl. Hurt), nicht irgendwann in der nebulösen Vergangenheit des Doctors.

    Zitat

    nichtmal Ansatzweise

    Das stimmt, soweit es die neue Serie betrifft. Aber RTD hat die Klassikfolge "Genesis of the Daleks" zum Erstschlag der Timelords gegen die Daleks erklärt. Der vierte Doctor war sich dem zwar nicht bewusst, aber das ist offiziell ein Teil des Timewars. außerdem spielte der Achte-Doctor-teil der Comic-Miniserie "The Forgotten" während des Timewars. (Es hat meine Meinung bezüglich des RTD-Wars nicht gebessert)

    Zitat


    sehen wie der Doktor das Zeitschloss über diesem Krieg installiert.

    1. Wurde in meinen Augen nie gesagt, dass der Doctor irgendwas mit dem (unsinnigen) Time-Lock zu tun hat.
    2. Voyage of the Damned 2.0: "Ich bin der Doctor! Ich bin 906 Jahre alt! Ich stamme vom Planeten Gallifrey! Ich habe eine Nebenausbildung zum Time-Schlosser!"

    Zitat


    Abgesehen von einigen Daleks, welche doch die einzigen noch lebenden?
    Teilnehmer des Krieges sind

    Die Gelth, Eve , Leela , irgendwer namens The Advocate und wenn man die australische K-9-Serie als Kanon ansehen will K-9 Mark I
    Und vermutlich noch X andere. Die Frage die wir uns stellen sollten ist: Von wem wissen wir, dass sie gestorben sind: Die Time-Lords (nicht komplett),...Punkt!

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Mir haben es vor allem die Aussagen des 10. Doktors, über die letzten Tage des Zeitkriegs, SEHR SEHR angetan :D
    Die Schrecken die der Krieg "geboren" hat: das Alptraumkind, die Skaro-Degenerationen, die Horden der Travestie und die Armee der Niegewesenen und Einstweiligen angeführt vom "Hätte-sein-können-König".


    Wie ging das nochmal genau? "He flew into the jaws of the nightmare child"? Ich musste da eher an Vogon Poetry als an alles andere denken... :|

  • Ich fand die Doppel-Folge ziemlich cool. Vor allem die Musik, während der Doctor und seine 6 Begleiter die Erde zum Ursprungs-Ort zurückfliegen, hat mir sehr gut gefallen. Aber deswegen kaufe ich mir die CD jetzt nicht. Die deutsche Synchronstimme von Ekkehardt von Belle als Davros hat mir sehr gut gefallen. Der sollte ihn immer sprechen! Auch Dalek Khan hat eine sehr coole Droiden-Stimme. Das könnte sehr gut zu den Star-Wars-Sequels passen. Das Donna das Gedächtnis verlor fand ich schade. Bei Donna fand ich es immer cool, das die sich gewehrt hat, wenn jemand ihr einen blöden Spruch entgegengerufen hat. Schade, das es jetzt vorbei ist mit Tennant. Die Specials warten ja auch noch. Das Martha Jones auch bei uns in Nürnberg waren fand ich auch sehr cool. (War natürlich nur eine Kulisse irgendwo in England, aber trotzdem. ;) ) Wo Martha den Osterhagenschlüssel einsetzen wollte.


    Insgesamt muss ich doch leider zugeben fand ich Staffel 4 schwächer als die dritte Staffel. Nur Steven Moffatt konnte mit seiner Geschichte mit den Schatten-Wesen begeistern/fesseln. Hätte mehr von solchen Geschichten geben können.

  • Du bist im falschen Thema gelandet, denn du sprichst von 4x12/4x13 "Die gestohlene Erde"/"Das Ende der Reise". Folge 4x15-18 sind die nachfolgenden Specials. Und Ekkehardt Belle in den Adelsstand zu erheben ist dann doch etwas zu viel der Ehre. ;)

  • Ich werd' mir jetzt nicht die Mühe machen, den Zweiteiler auseinander zu nehmen und Punkt für Punkt aufzuschlüsseln, warum er angeblich Dreck ist...


    Stattdessen führ' ich lieber ein paar Gründe an, warum ich "End of Time" dann doch ein paar Punkte gebe:


    - Inszenierung: Zum einen natürlich der Soundtrack, zum anderen schöne Kulissen und CGI. Und nicht zu vergessen, dass die Regie die entscheidende Szene perfekt getroffen hat ("I'm Still Alive!" - *knock knock knock knock*)


    - One-Liner: manchmal sind sie inhaltlich völlige Grütze, wirken aber dennoch sooo cool (z.B.: im ersten Teil Lucy mit "Till death do us part, Harry")


    - "coole" Ideen: z.B. der "Silver Cloak", oder die Vinvocci


    - Die Beschäftigung mit der bevorstehenden Regeneration: es wurde ja damals rauf und runter diskutiert, ob der 10.Doctor ne Heulsuse ist, weil er irgendwie keine große Lust auf's Regenerieren zu haben scheint... Am Ende des (vermutlich) 10. von (vermutlich) 13 Leben kriegt die Frage aber dann schon ne gewisse Bedeutung, der man auch Rechnung tragen darf/sollte. Dass der Doctor sich darüber bewusst ist/wird, wie ihn das verändert hat ("and I got worse, I got clever...") gibt dem Ganzen noch zusätzlich Gewicht.


    - Der Grund für die Regeneration: Jaja, ich weiß, es sollte 3 Minuspunkte dafür geben, dass der Sturz aus dem Vinvocci-Schiff eben NICHT der Grund war, aber da an seine Stelle ein ... naja sagen wir "schönerer" Grund getreten ist, kann ich darüber hinwegsehen. Es ist am Ende dann einfach die Frage Wilf oder Doctor? Einer von beiden muss "sterben" und das Dilemma ist, dass es für den Doctor zwar "leichter" sein sollte, da er eben regenerieren kann; aber kann man dieses Opfer wirklich verlangen?


    - Matt Smith: Neuer Doctor, neues Glück... Geronimo! Der Tennant-Doctor war ein guter, aber Smith's ist noch besser (bzw. wird ein noch besserer gewesen sein, wibbly-wobbly...)


    FAZIT: Zum Abschluss der "Ära RTD" wird's noch mal so richtig episch... Zum Glück baut er dabei nicht ganz so viel Mist wie im S4-Finale. So gibt es dank der oben genannten Stichpunkte immerhin....
    5/10 Pkt. - 'Durchschnitt'

    I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
    It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
    Home... The long way 'round


    1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 12thdoc

  • Hab zwar erst spät angefangen, aber irgendwo muss ich jetzt mit meiner Meinung hin. (Niemand in meinem Umfeld guckt freiwillig Doctor Who) :thumbdown:
    Ich lass den Rest mal weg. (Ja, die ''Handlung'' echt mega schwach)



    Nachdem ich hier jetzt einige Beiträge gelesen habe (und merken musste das der 10. Doctor sogar in der echten Welt für Chaos sorgt) :D
    Ich oute min jetzt als David Tennant Fan. (Sorry - großartiger Doctor) und fand seinen Tod , anfangs recht unwürdig. Aber gewundert hat es mich nicht. Das seine Feinde STÄNDIG den emotionalen Zustand des Doctors analysieren mussten, hat ihn nur noch kläglicher aussehen lassen. Ich dachte, es würde mich nerven, schon wieder eine Inkarnation! Aber so kaputt wie er war, wollte man ihn nur noch gehen lassen. (was er nicht mal wollte, autsch- er heult ja quasi das halbe Finale durch) -bekommt noch schnell einen größenwahnsinnigen Götterkomplex und ist den Rest der Zeit eher apathisch, als Fantastisch. Irgendwo stand auch das kein Doctor je so ein Theater gemacht hat, ich halte das aber gar nicht für so unwahrscheinlich. Er musste viele Menschen opfern, hat eine Menge Schaden angerichtet, naja wir habens alle gesehen, jede Menge übler Shit. Das ''I don't want to go '' fand ich nicht fehl am Platz. Er hatte Angst und war irgendwie..Menschlich.
    So ein Mann war er diesmal.



    Freue mich auf Staffel 5, auch wenn der 11. Doctor mich in seinen ersten Minuten noch nicht überzeugen konnte. :sleeping: