7x12 - Der feuerrote Schrecken (The Crimson Horror)

  • Im "Brilliant Book 2012" soll angeblich drin stehen, dass der Doctor ihm das Leben gerettet haben soll [Humpty Dumpty fell of the wall]. Aber man kann davon ausgehen, dass der Doctor ihn wohl kaum genetisch verändert haben wird.

  • Zitat

    Im "Brilliant Book 2012" soll angeblich drin stehen, dass der Doctor ihm
    das Leben gerettet haben soll [Humpty Dumpty fell of the wall].

    Ich weiß zwar nicht, was das mit der (sinnlosen!!!) Debatte zu tun haben soll, aber ich bin mir sicher, dass du dir was dabei gedacht hast, als du das gepostet hast.

    Zitat

    Aber man kann davon ausgehen, dass der Doctor ihn wohl kaum genetisch verändert haben wird.

    Habe ich auch nie behauptet. :huh: Ich sage nur, dass wir nicht wissen, ob die Krankenschwesterdienstauferlegung (Wort des Monats) vom Doctor, oder von Sontaranischen Obrigkeiten ausgeführt wurde. Ansonsten verstehe ich nicht, wo du mit dem Milchdrüsenargument (Wort des Monats 2) hinwillst. Er hat sich im Verlauf seiner Schwesterdienste irgendwann die Fähigkeit angegeignet Babys zu stillen. Es ist unbekannt ob das Teil des ursprünglichen Strafmaßes war, oder ob die Fähigkeit irgendwann während seiner Tätigkeit "angebaut" wurde. Das führt zu nichts. Um dem Ursprungsargument, Strax sei wegen seiner Dummheit "degradiert" worden noch mal entgegenzuwirken: Das folgende Zitat stammt aus "The Snowmen", und ist dort des Doctors Erklärung für Strax Blödheit:

    Zitat


    DOCTOR: Another friend of mine brought him back. I'm not sure all his brains made the return trip!

    Und könnten wir jetzt bitte zu Thema zurückkehren. Wenn wir so
    weitermachen wird diese themenfremde Diskussion noch ausgegliedert. Und
    als eigener Thread stünde sie schon sehr dumm da.

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Der Strax-Still-Thread :D

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Ich weiß zwar nicht, was das mit der (sinnlosen!!!) Debatte zu tun haben soll, aber ich bin mir sicher, dass du dir was dabei gedacht hast, als du das gepostet hast.

    Habe ich auch nie behauptet. :huh: Ich sage nur, dass wir nicht wissen, ob die Krankenschwesterdienstauferlegung (Wort des Monats) vom Doctor, oder von Sontaranischen Obrigkeiten ausgeführt wurde. Ansonsten verstehe ich nicht, wo du mit dem Milchdrüsenargument (Wort des Monats 2) hinwillst. Er hat sich im Verlauf seiner Schwesterdienste irgendwann die Fähigkeit angegeignet Babys zu stillen. Es ist unbekannt ob das Teil des ursprünglichen Strafmaßes war, oder ob die Fähigkeit irgendwann während seiner Tätigkeit "angebaut" wurde. Das führt zu nichts. Um dem Ursprungsargument, Strax sei wegen seiner Dummheit "degradiert" worden noch mal entgegenzuwirken: Das folgende Zitat stammt aus "The Snowmen", und ist dort des Doctors Erklärung für Strax Blödheit:

    Und könnten wir jetzt bitte zu Thema zurückkehren. Wenn wir so
    weitermachen wird diese themenfremde Diskussion noch ausgegliedert. Und
    als eigener Thread stünde sie schon sehr dumm da.


    Kann ich dich dann daran erinnern, dass du unbedingt der Pedant sein wolltest. :whistling:


    Aber um mal auf die Folge zurückzukommen. Ich fand ja, dass sich die Folge etwas gezogen hat. Ständig wurde hin und her gerannt, aber so richtig passiert ist irgendwie nie etwas. Und das die am Ende immer noch die Flasche mit dem Gift in der Hand hielten, hat mich persönlich an der Gehirnkapazität von allen Beteiligten zweifeln lassen.

  • Aber um mal auf die Folge zurückzukommen. Ich fand ja, dass sich die Folge etwas gezogen hat. Ständig wurde hin und her gerannt, aber so richtig passiert ist irgendwie nie etwas. Und das die am Ende immer noch die Flasche mit dem Gift in der Hand hielten, hat mich persönlich an der Gehirnkapazität von allen Beteiligten zweifeln lassen.


    An das Rumgerenne sollten wir uns doch beruhigt haben - ach, war die Welt noch schön, als die Classic Doctors es noch relativ ruhig angehen lassen haben (obwohl auch das Rumgerenne von Regeneration zu Regeneration zu nahm) :D Wie sagte der neunte Doctor so schön: "Run, Rose Tyler!" Oder auch unsere Clara: "Run, clever Boy." Jedoch empfand ich die Episode doch sehr interessant im Vergleich zu den anderen Folgen der Staffel. Auch habe ich das Gefühl, dass meine Meinung immer mehr in den Keller der Bewertung gezogen wird, je öfter ich mir diese Threads durchlese :P Nun, denn ich hatte erstmal nichts größeres Auszusetzen ...

  • Zitat

    Kann ich dich dann daran erinnern, dass du unbedingt der Pedant sein wolltest. :whistling:

    Manche Leute würden würden sagen das stimmt nicht. (Ich wollte nach eigener Aussage das Pendant sein. :D )
    Und wegen mir können wir das gern noch weiter auswaltzen. Ich denke dabei eher an die anderen Leute hier im Forum, die unter dieser Diskussion leiden...


    Das Gerenne fand ich beim ersten Schauen zu keiner Zeit als langweilig. Muss ich mich morgen oder übermorgen noch mal eingehender damit befassen. Da stört es mich mehr, dass die victorianische, "symbionten-befallene" Oma sich Raketen bauen kann. Und Entgiftungskammern. Woher hatte die das Wissen. Wohl kaum von ihrem Schoßgiftspritzerchen....

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    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Tja das Hinterfragen ist immer eine Sache. Wohlmöglich beginnt man eine Folge zu hassen, obwohl man sie anfangs gut fand.
    Ich bin bei Doctor Who eigentlich immer schon zufrieden, wenn eine eigentlich langweilige Prämisse durch die skurrilen Eigenheiten der Doktors oder der Umstände interessant gemacht werden. Die Serie lebt davon, dass sie sich an keine festgelegte Hollywood-Dramaturgie hält und immer mit hanebüchenen Erklärungen daherkommt. Da ist mir eigentlich alles recht. Emma Peel baut eine Rakete? Soll sie doch. Sie baut in Sweetville nicht nur Menschentauchbecken sondern auch Defrosterkabinen. Soll sie doch.
    Übrigens glaube ich, dass die Defroster (wie ich sie mal nennen will) zum Konzept gehören. Schritt eins: Die Topmodels werden getunkt und "eingefroren". Dann kommen sie unter die Käseglocke. Schritt zwei: Die Rakete verteilt nur ihren Giftstoff Schritt drei: Sobald alle unbehandelten Menschen gestorben sind werden die Käseglockenmenschen entfrostet und man kann ein süßes Leben in Sweetville feiern. So sah wohl das Konzept aus und der Doktor konnte das Defrosten ja auch gleich ausprobieren. Übrigens waren die Nichttauglichen wohl deshalb rot, weil es früher eine Streichholzfabrik war und Streichhölzer nun mal rote Köpfchen haben.
    Die Logik will ich bei "Doctor Who" nicht hinterfragen.
    Es waren unterhaltsame 45 Minuten und Diana Rigg konnte mal eine schöne boshafte Rolle spielen. Mit 74 Jahren darf sie das auch (endlich).


    Aktuelles Review: Doctor Who - S09E01 - "The Magician's Apprentice"

  • also die Folge gefiel mir wieder sehr viel besser. Ich mag aber auch das Victorian-England Setting einfach sehr gerne. Ich hätte mir aber irgendwie mehr detective work gewünscht. Es ging ja dann doch alles recht schnell bis zur Auflösung. Fand ich etwas schade.

  • Hallo ihr lieben,


    ich habe mich seit Ewigkeiten nicht mehr gemeldet, aber ich muss kurz mal loswerden, dass mir das Niveau der 2. Hälfte der 7. Staffel bisher ausgesprochen gut gefällt. Es sind zwar bislang wenig herausragende Folgen dabei, aber alle Clara-Folgen waren bisher auf einem, wie ich finde, hohen und unterhaltsamen Niveau.


    In den zweieinhalb Staffeln davor wurde oft versucht, irgendwelche großartigen Spannungs- und Höhepunkte zu produzieren - immerhin ging es zwei Mal "nur" um das Ende des Universums - was insbesondere die eher unspektakulären Folgen etwas lahm wirken ließ. Im Moment sind die Spannungsbögen nicht ganz so hoch - es geht nicht um das ultimative Ganze - dafür wird jetzt wieder alles etwas phantasievoller und kreativer ausgeschmückt. Dieser Paradigmen-Wechsel tut der Serie gut. Ich hatte mich ja ernsthaft gefragt, ob es auch ohne das gut eingespielte Trio Amy, Rory und dem Doctor geht, die super miteinander funktioniert haben und die ich echt lieb gewonnen hatte. Ja, es geht. Weniger ist eben manchmal mehr, zumindest für die Clara-Folgen gilt das bisher.


    Auch The Crimson Horror gefiel mir, weil man hier doch einige neue Sachen gewagt hatte, die man vorher nicht hatte, wie beispielsweise den Flashback im Celluloid-Stil.

  • Soo noch schnell meine Meinung zur Folge bevor es an Nightmare in Silver geht.


    Alles in allem eine der besten Folgen von Mark Gatiss. In dieser Staffel hat er bewiesen, dass er echt was drauf hat, denn schon Cold War war eines meiner persönlichen Highlights.


    Schauspielerische Leistung: Ich überlege ob ich diese Kategorie rausnehmen sollte, denn ich habe sehr, sehr selten was zu bemängeln was das Spiel der einzelnen Darsteller angeht. Matt und Jenna waren wieder wunderbar. Das Hauptaugenmerk lag diesmal ja bei der Paternoster-Gang, die mir als Trio sehr gut gefallen haben. Die Chemie zwischen den Dreien stimmt einfach. Aber so wie andere schon angemerkt haben: Diana Rigg hat göttlich gespielt. Mimik und Gestik haben immer gepasst (Ja ich fands auch schade, dass sie nicht auf der Orgel spielen durfte, dafür hätte die Folge von mir sofort ein Super bekommen ;) ). Und auch im Spiel mit ihrer Tochter :14: Apropos Tochter: Ich möchte nicht in Rachel Stirlings Nähe sein, wenn sie mal einen Wutausbruch bekommt, denn der wirkte in der Folge dermaßen echt. Tat sicher mal gut der Mutter die Meinung zu geigen. (Von wegen gespielt ;) )


    Story: Im Gegensatz zur vorherigen Story hab ich an diesem Plot nichts auszusetzten. Ein schöner klassischer Kriminalfall. Vastra bekommt einen Auftrag. Jenny schmuggelt sich undercover unter die Sweetvillianer. In der Pathologie wird die Leiche untersucht. Hinweisen wird nachgegangen. Das Rätsel gelöst und der Bösewicht besiegt. Alles in allem für mich schlüssig. Die Charaktere wurden schön gezeichnet. Mrs. Gillyflower ist jetzt offiziell meine Lieblingsbösewichtoma. Clara hat sich schön im Hintergrund gehalten. Der Doctor hat das nicht immer geschafft. Das hatte in "The Girl who waited" schon besser geklappt.


    Setting: Viktorianisches Zeitalter. Mehr braucht man nicht um mich glücklich zu machen :) Auch Sweetville hat mich in seinen Bann gezogen. Es hat mich doch teilweise leicht an "Die Frauen von Stepford" erinnert. Halt nur auf alt gemacht.


    Gesamtpaket: Da möchte ich nur noch einmal die Flashback-Szene des Doctors lobend erwähnen. Einfach schön gemacht.


    Fazit: Ein knappes Super. Denn "Mr. Sweet" hat mir nicht wirklich gefallen. Ich hab einfach was gegen Parasiten als Bösewichter.


    Der Cliffhanger: Im Gegensatz zu manch anderen hat mir der Cliffhanger, in dem Artie und Angie herausfinden, dass Clara durch die Zeit reist, relativ gut gefallen. Für mich war er auch schlüssig. Denn was tun Kinder, wenn sie herausfinden, dass ihre Nanny durch die Zeit reist? Sie werden ihr wohl kaum viel Spaß wünschen und brav zu hause ihre Hausaufgaben weitermachen ;) Zu dem Foto aus "Cold War": Clara und der Doctor wurden doch von der Crew "mitgenommen" warscheinlich haben sie dann ein kleines Erinnerungsfoto geschossen. Ich glaub das war früher schon normal bei solchen Missionen.
    Ich freue mich auf jeden Fall auf "Nightmare in Silver" auch wenn ich glaube, dass die beiden Kinder nicht viel zur Handlung beitragen und wahrscheinlich austauschbar sein werden, aber wenn sie zum Unterhaltungswert beitragen kann ich damit leben.

    "I saw amazing things up there in space. But strange things can happen whereever you are. Life on Earth can be an adventure, too. You just need to know where to look" - Sarah Jane Smith

  • Mir hat die Folge gut gefallen. Ein hoch interessatnes Steampunk Setting. Der Doctor kam sehr gut rüber und man sieht das auch er mal Hilfe braucht. Was ich nicht brauche ist ein Spin Off mit dem dreier Gespann. Das wäre meiner Meinung nach ein wenig zu viel des guten.

  • Sehr schön, das Detektivtrio wieder in Aktion zu sehen. So langsam scheinen sich die drei zu einer verlässlichen Größe zu entwickeln, vielleicht sogar so ähnlich wie U.N.I.T. in der Gegenwart. Der Perspektivenwechsel am Anfang gefällt mir sehr gut - zwar wird schon bald der Bezug zum Mentor hergestellt, aber trotzdem dürfen die drei erstmal alleine nach seinen Methoden vorgehen. Und uns zeigen, wie es von außen aussieht, wenn eine doktorische Unternehmung gründlich schief gegangen ist. Whoops... Na, dazu hält man sich schließlich Verbündete. ;)


    Die Rückblende ist hübsch gemacht und der Film-Stil passt thematisch sehr gut. Interessant finde ich, dass der Doktor anscheinend damit experimentieren wollte, wie diese Oswinoide zur vorherigen wird. Neben der zu erwartenden Erklärung, wie das TARDIS-Team in diese missliche Lage gekommen ist, wird auch das Optogramm halbswegs erklärt - das Gift, das aus der normalen Haut ein hartes, rotes Zeug macht, macht also auch die Augen-Hornhaut zu einem belichtbaren Film. Hmja, kann man gelten lassen.


    Jennys Kampfeinlage ist genau richtig dosiert - genug, um ihre Fähigkeiten zu beweisen, aber nicht ganz die klischeehafte "(sexy) Superkämpfer gegen den Rest der Welt"-Nummer, die ich befürchtet hatte. Stattdessen wird die Sache realistischerweise abgebrochen, als zu viele Gegner gleichzeitig auf sie losgehen, und das Problem wird durch einen Überraschungsangriff mit der Laserkanone ausgeräumt. Awwwww, endlich darf Klein Straxie wieder das ausleben, wozu er gezüchtet wurde ^^. Echt goldig, wie er sich dabei freut, bevor er wieder wie gewohnt ausgebremst wird. Aber dafür darf er dann zum Schluss nochmal auf die Drahtzieherin der ganzen Sache schießen.


    Besagte Drahtzieherin ist eine Fanatikerin, die mit religiöser Weltuntergangs-Propaganda Leute für ihre Zwecke einspannt - oooh, solche hasse ich besonders gern. Abgesehen davon hat die Dame auch noch Chemie und Ingenieurwesen im Angebot und verkörpert damit den klassischen verrückten Wissenschaftler, der nicht nur ein verdrehtes Weltbild im Kopf hat, sondern gefährlicherweise auch das Fachwissen und die Mittel, um dieses umzusetzen. Dabei fällt mir gerade auf, wie selten man eine weibliche Variante dieses Archetyps sieht - umso besser, dann wirds ja mal Zeit.


    Gerade im Umgang mit Ada lässt sie auch keine Gelegenheit aus, um sich möglichst unsympathisch zu präsentieren. Das auf Folgsamkeit trainierte Töchterchen wird werbewirksam präsentiert, wobei bereits Mamas Fixierung auf oberflächliche Schönheit erkennbar wird, ist aber aufgrund des Makels nicht gut genug für die Utopie. Aber die Drecksarbeit darf sie gerne erledigen, und die Giftdosis wird selbstverständlich auch an der entbehrlichen Ressource getestet, die außerdem noch eine praktische Geisel abgibt. Tss, so viel zum Thema Brutpflegeinstinkte, das gibt garantiert Sympathiepunkte bei einem ehemaligen Großvater.
    Obwohl Mrs. Gillyflower anscheinend durchaus zu Fürsorge fähig ist, was ihren viel nützlicheren Knuddelparasiten betrifft. Der irgendwie nicht ganz zum Schönheitsideal passt, anhand dessen sie ihre Pilger auswählt, aber nunja, streng genommen passt das Viech ins Kindchenschema...


    Kein Wunder, dass Ada letztendlich so austickt und mit dem Stock erst auf ihre Erzeugerin und später auf die Kreatur losgeht, die dieser deutlich mehr am Herzen lag. Dass sie der Sterbenden nach dem brutalen, aber wohlverdienten Sturz ausdrücklich nicht verzeiht, ist ein beruhigendes Zeichen dafür, dass sie sich endlich aus der Gehirnwäsche befreit hat.
    Damit braucht sie auch kein Monster mehr, und während Vastras Team die Aufräumarbeiten übernimmt und der Klient nochmal das tun darf, was er am besten kann xD, begeben sich die Zeitreisenden wieder zurück in die Gegenwart, wo zwei etwas zu aufmerksame Nebencharaktere auf eine Mitfahrgelegenheit warten...



    Wieder ein Folge, die mir bestens gefallen hat. Die Story war spannend, Vastras Team hat schön dazu beigetragen und ein bisschen frischen Wind mitgebracht. Das Setting, die Gegenspielerin und ihre Tochter haben mir gut gefallen, und zu guter Letzt wurde die Folge mit hübschen Kleinigkeiten garniert - der Anspielung auf Tegan, dem running gag mit dem Klienten oder auch sowas Albernem wie dem TomTom-Navi. Ergibt summa summarum ein "super".

    "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")

  • Hui..da ist man schon im Mutterland der Serie und kommt nicht dazu, sie zu gucken...peinlich.
    Also jetzt Aufholjagd beginnend mit dem hier. Größter Pluspunkt:


    Keine verrückte viktorianische Exprostituierte, die in einer Fabrik Cybermen züchtet und Waisenkinder quält. So etwas hatte ich befürchtet, weil ich irgendwie die Story mit den Blechmännern irgendwie schon in dieser Folge verortet hatte.


    Also wie man merkt hab ich im Vorfeld eigentlich nix über die Folge gewusst (ausser den Spoiler mit Mr Sweet, weil er in einem Comic eines Doctor Who-Kindermagazins, das ich aus Cardiff mitgebracht hatte, verwurschtelt wurde) und war dementsprechend erstmal entsetzt, als mich die beiden Worte "Mark Gattis" anlachten. Aber hey, da hätte auch "Chris Chibnell" stehen können, also Glück gehabt :whistling:


    Aber mein Kriterium ist eigentlich immer: "Fühle ich mich von der Folge eingefangen und unterhalten?"
    Und da lautet die Antwort ziemlich eindeutig: "Ja!"
    Das Setting ist super, die Kulissen, die Schauspieler, die Atmosphäre, alles toll. Gut, Logiklöcher sind natürlich da, aber wer die letzte Folge überstanden hat sollte hier den ersten "Big friendly button" werfen.


    Ne durchaus solide schreibe (was man weiß gott nicht von jeder Episode behaupten kann, "flesh"-zweiteiler, anyone?) garniert mit netten (running) gags.


    Ein paar Einzelpunkte:
    * Dass der Typ ständig in Ohnmacht fällt ist nicht neu und ziemlich albern, aber irgendwie trotzdem nett.
    * Madame Vestras Schleier ist alles andere als Schleierhaft
    * Wenn die Haushälterin jetzt noch gut putzen kann ist sie eingestellt!
    * Ich hab mir schon beim ersten Besuch der Tochter bei ihrem "Monster" gedacht, dass das der Doctor ist (zuviel "Angel" geguckt)
    * Claras viktorianische Frisur ist echt zum abgewöhnen. Rudi Völler-Gedächtniss-Minipli!
    * Es wird eigentlich recht wenig gerannt. Viele Tom Baker und Peter Davisson-Folgen, die ich bisher gesehen habe, bestehen gefühlt zu 2/3 aus sinnlosem Rumgestreune durch Lagerhallen/Kraftwerke/Raumschiffe/Paris
    * Der Sonic wird erfreulich selten eingesetzt
    * Strax trifft ungefähr genauso gut wie Lt. "Ich verfehle einen Ferengi der drei Meter vor mir steht und brauche 3 Versuche, einen riesigen Borg-Kubus zu treffen" Worf, dem schlechtesten Sicherheitsoffizier der Sternenflotte
    * Warum schließen die das hochgiftige Zeug nicht sofort weg, sondern schleppen es in einer GLAS(!)-Flasche stundenlang durch die Gegend?
    * Wäre es nicht sicherer gewesen, das Zeug vom Doctor in die nächste Sonne pfeffern zu lassen, als es im "Vault" zu lagern?
    * Religiöse Fanatiker sind böse, böse, böse! Wer Sch***e im Hirn hat, braucht keinen Wurm an der Brust!
    * Die Alte spielt echt super. Hat mich an Mom aus Futurama erinnert. Sittenpredigerin am Tag aber die Suppe schlürfen wie ein Schwein.
    * Der Wurm war eigentlich ganz niedlich
    * Ich hab eigentlich noch erwartet, dass die Alte Toccata und Fuge in D-Moll spielt, wie es sich für einen richtigen Bösewicht gehört, wenn er schon eine Orgel besitzt.
    * Die Raketenabschußorgel war optisch super, ein bißchen wie diese Nebelkontrollmaschine aus dem Christmas-Special mit den singenden Fischen.
    * Der TomTom-Gag war total vorhersehbar, aber auch "nett"


    Alles in allem sogar eine der besseren Folgen der Staffel so far. Und jetzt erwarte ich mit Schaudern die (tausendste) Rückkehr der Cybermänner.....

  • Wie fandest du diese Episode? 16

    1. Super (6) 38%
    2. Gut (6) 38%
    3. Durchschnitt (3) 19%
    4. Ausreichend (0) 0%
    5. Schlecht (1) 6%



    Inhalt findest du im Guide: http://www.drwho.de/drwho/inde…inhalt/003-guide/11doc/40
    Trailer: https://www.drwho.de/media/trailer/trailer_33x12.avi (720p HD)
    Trailer 2: https://www.drwho.de/media/trailer/trailer_33x12c.avi (720p HD)


    Schreibt eure Meinung zur zwölften Episode der 7. Staffel: "Der feuerrote Schrecken".

  • Dt. Fassung hat mir gut gefallen, aber:
    Ich habe nicht bemerkt das Edmund und Mr. Thursday denselben Schauspieler hatten, sind ja Brüder, in der dt. Fassung jedoch hatten sie denselben Synchronsprecher. Dachte zunächst das wäre eine Sparmaßnahme gewesen vom dt. Studio, aber war dann überrascht als ich im Abspann gesehen hab das es derselbe Schauspieler war.


    @ Schlaubi:
    Vor der Folge lief wieder ein neuer Trailer zur siebten Staffel (ganz toll im Stil der alten Medikamenten Werbungen inklusive "Zu Risiken und Nebenwirkungen...") hast du den evtl. wieder augezeichnet?

  • Der klingt, als wolle ich den auch sehen.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Gute Folge und Strax war auch dabei ;) Der ist einfach immer wieder witzig. Die Story an sich fand ich jetzt nicht soo toll, wobei ich auch schon schlechtere Folgen gesehen habe, aber wie schon gesagt, mit den alt bekannten Gesichtern war das grad vergessen. Machte die Folge besser, für mich jedenfalls. :P

  • Hmm also ich empfand die folge als vieeeeel zu schnell.
    Ich hab sie beim ersten anschauen gar nicht richtig verstanden...


    wen ich gemochte habe war der kartoffel kopf öhm Sontaraner (ich hoffe mal das die clon rasse so geschrieben wird...).
    erst sprengen/schiesen dann fragen.


    GRuss Conan

  • Ups, Peter Capaldi ist schon da, und ich hab die 7. Staffel immer noch nicht durch. =O


    Also vier Folgen im Schnellverfahren geschaut, und nach einmal ziemlich gut (Hide), einmal mittelprächtig (Journey) und einmal mies (Cold War) hat mir das hier großen, großen Spaß gemacht. Der Doctor und Clara waren dabei allerdings zweitrangig - Vastra, Jenny, Strax, Diana Rigg und Tochter samt super viktorianischem Setting reichen voll aus, um beste Unterhaltung zu liefern. Wenn der Titelheld und seine gar-nicht-so-interessantes-Mysterium-Companion gar nicht aufgetaucht wären, hätt´s mich auch nicht gekümmert. Und das war von Mark Gatiss, dessen Folgen ich bislang kaum ertragen konnte? Erstaunlich!

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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