7x16 - Die Zeit des Doktors (The Time of the Doctor)

  • Deren Ausführungen du uns bis auf "Da waren Engel" immernoch schuldig geblieben bist.


    Lesen ist nicht so die stärke von Fangirls?
    Ich mein ansonsten hätte doch auffallen müssen das ich neben den Engel noch andere erwähnte? So die Silence, die Sontoraner zum Beispiel.
    Wobei man auch noch die Erklärung schuldig geblieben ist was an der "10-Minuten Engel"-Wicherserei Moffat Handlungsrelevant war. Wo da die Spannung gewesen ist.


    Zitat


    Was war daran nicht durchdacht?


    Beim vorletzten Zeitsprung hat bereits die Bodenoffensive begonnen.
    Beim letzten Zeitsprung war die immernoch am laufen. Aber das Dorf nicht etwas angekratzt.
    Oh und natürlich ist es vollkommen stimmig zu erklären "Da war der Krieg, die Methoden waren raffiniert, aber der Doctor hat es geschafft".


    Erinnerte mich an hirnlose FanFiction Scheiße. Da hat auch so ein Kind ein Crossover zwischen Ranma und Detective Conan geschrieben (schreiben wollen) und da hieß es dann auch im einen Satz sinngemäß "Und dann erlebten sie die üblichen Abenteuer, ihr kennt das ja aus den Serien"


    Auf dem selben Vorschulniveau war der Schrott der in der Folge zu sehen war.


    Zitat

    Ist schwer sowas zu behaupten wenn du nichts über die Physiologie der Trenzalorianer weißt. Vielleicht fressen die Schnee und vertragen zu viel Sonne gar nicht. Vielleicht haben die auch alle einen Foodsynthesizer und Zentralheizung daheim.


    Es ist im Grunde scheiß egal.
    Weil sich die Serie dazu keine Gedanken macht. Weil dem Macher die Intelligenz abgeht auch nur das Potential zu erkennen.
    Weil hirnlose Fanboys (und Fangirls) dann damit ankommen das es ja eh total egal sei und man es sich mit irgendeinem Hirnriss erklären kann.


    Hauptsache man hat die total innovative Idee die Stadt Christmas zu nennen und einen Vergleich zu den Osterinseln zu ziehen.
    Danach kann man das denken einstellen. Wäre ja auch zuviel verlangt, die Bilder sind so schön und ohhh, 300 Jahre Krieg zum selbst ausdenken und Raumschiffe mit Regen Energie abschießen. Ist doch alles so schön bunt da.


    Da braucht man sich um Wissenschaft keine Gedanken zu haben. Die werden schon irgendeinen TimeyWimeyBlimBlamBlimey Blödsinn haben das es funktioniert.
    Da kann man auch die total innovative Idee haben das die Stadt unter einem Wahrheitsfeld steckt. Ab von einem 5 minütigen Wortwechsel, drauf geschissen.
    Nicht das da noch der Verdacht auf kommt man wäre bei Science Fiction und müsste das Thema noch irgendwie betrachten.
    Einfach einen Hirnfurz ablassen und beobachten wie die Fangirls und Fanboys vergnügt in der Duftwolke rumhüpfen und sich dabei noch einreden das der Furz intelligente Fernsehunterhaltung war.


    Zitat


    Wie schön dass dui hier so wunderbar unpräzise bleibst. Der Unsinn in der Kirche halt. Welcher soll sich jeder selber denken.


    Weil es da ja auch so viele Kirchen gab? O_O

  • Zitat

    Lesen ist nicht so die stärke von Fangirls?
    Ich mein ansonsten hätte doch auffallen müssen das ich neben den Engel noch andere erwähnte? So die Silence, die Sontoraner zum Beispiel.
    Wobei man auch noch die Erklärung schuldig geblieben ist was an der "10-Minuten Engel"-Wicherserei Moffat Handlungsrelevant war. Wo da die Spannung gewesen ist.


    Also: Die Folge dreht sich um etwas, auf das jede Rasse des Universums scahrf ist und deine Beschwerde ist, dass die wirklich da sind, um es zu holen... das nennst du dann Logik... Du kannst so zickig werden, wie du willst, was du von dir gibst ist und bleibt Grütze. Da muss man kein Fangirl sein, um über dich zu lachen. Ein IQ von 2 reicht da aus ;)


    Zitat

    Weil es da ja auch so viele Kirchen gab? O_O


    Wie wäre es, wenn du das nächste Mal versuchst, die Fragen zu verstehen, bevor du sie beantwortest. Soll manchmal helfen ;)

  • Sie findet es halt ganz große Kacke. Also, ich kann damit leben, jedem seine Meinung. Und wenn man den Doctor nunmal nicht mag, geht das halt ganz schnell.

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Donna: Es geht ja auch nicht darum, dass sie es kacke findet. Aber bei den ganzen (persönlichen) Angriffen auf die Macher und Darsteller, muss auch eine Erklärung kommen, bei denen wenigstens die Fakten stimmen. Erst findet Moffat nur sich selbst geil, dann ist es schlimm, dass er noch Sachen drin hat, die nicht nur von ihm kommen usw. Das ist einfach Rumkreischen auf unterstem Niveau.
    Jeder hat nunmal Folgen, die einem nicht gefallen, aber wenn man solche Behauptungen aufstellt, wie sie es tut, dann muss man auch Dinge anführen, die das Belegen.

  • Ich meine die einzige Kirche die in der Folge angesprochen wurde.



    Was wurde den aus dem "großen Konflikt" das angeblich alle großen Rassen, des gaaaaaaanzen Universum da waren gemacht?
    Man sah Engel, Klamauk-Sontorana, Cybermen, Dalek, Kirche+Silence. Boah ey. Das waren bestimmt alle großen, ja sogar jede, Rassen die es da so gibt. Im ganzen Universum. Auch das dort ausser der Kirche+Silence und den Daleks keiner so wirklich aktiv wird (oder sollen wir Klamauk-Sontorana und Kurzzeit Cyberman Cameo zählen), total logisch.
    ...
    Dummer Fanwank, sonst nix.

  • Man sollte auch nicht vergessen, dass die Folge nur eine Stunde lang ist und ein begrenztes Budget hat! Klar ist es peinlich mal wieder alle zu versammeln, hatte wir erst bei Pandorica Opens, aber das ist eher weniger ein Problem der Folge als die ständig springende Geschwindigkeit mit der die Handlung oder besser gesagt der Plot erzählt wird. Aber überrascht es mich, dass Teylen sich an wirklich jeder noch so kleinen Unstimmigkeit hochzieht und aus jeder Mikrobe gleich einen Blauwal macht? Nein natürlich nicht, um ehrlich zu sein, hatte ich gar nichts anderes erwartet.

  • Was war den an der Folge gut?
    Mir persönlich fallen als positive Aspekte lediglich Handels, die kurze Erklärung zum Regenerationszirkel, der Auftritt von Capaldi und mit Abstrichen die Familie von Clara ein.
    Was ich bei einer Folge die knapp eine Stunde hat für verschwindend gering halte.


    Das heißt wenn man die Frage wegnimmt wie ein isoliertes Dorf in der Form existiert, wenn man die Frage wegnimmt wie sich der Zwang die Wahrheit sagen zu können nachhaltig auswirkt und wenn man dann sagt das die Anwesenheit aller großen Rassen, und deren Interesse an dem Spalt und den Timelords, nicht abgehandelt werden kann, man von allen großen Rassen ausschließlich die üblichen Verdächtigen sieht, teilweise nur kurz, was bleibt dann übrig?


    Es stört mich ja noch nicht einmal das "alle" versammelt wurden.
    Eher das "alle" dann doch sehr unvollständig wirkte und das von "allen" 95% weder erwähnt wurden, gezeigt wurden oder auch nur relevant waren. Wenn man sagt das dort wirklich alle großen Rassen seien, dann darf es doch bitte ein bisschen mehr sein als ein dutzend Raumschiffdesigns. Die mehr so wirkten wie der normale Flugverkehr um Babylon 5, anstelle von allen großen Rassen.



    @Woodman
    Fasse ich unter Cyberman zusammen. Die auch als solche einen kurzen Auftritt mit dem TARDIS Besuch auf dem Schiff seitens des Doctors hatten.

  • Teylen: Um mal auf deine schönen Bewertungen zu antworten (wie charakterschwach muss man eigentlich sein, um so psychopathisch alles der letzten Tage rauszusuchen?)


    1. Eine Serie, die 50 Jahre alt ist, hatte mehr als einen Schreiber. Also ist es möglich, die Serie zu zitieren, ohne sich selbst zu zitieren. Aber gut, manche Leute begreifen sowas ja nicht.


    2. Du bringst immer noch keine Erklärungen, was zum Teufel du meinst, unterstellst aber jedem, dedr nicht deine Meinung hat, ein Fanboy zu sein. Das ist wriklich niveauvoll, wir können noch soviel von dir lernen.


    3. Wenn du anfängst, Leute anzugreifen, darfst du dich nicht beschweren, wenn die deinen Scheiß nicht einfach hinnehmen (aber hauptsache fünfzig Mal Fangirl/boy geschrieben).


    4. Von was soll ich denn ein Fanboy sein? Ich hebe nur die offensichtlichen Lücken in deinen Aussagen hervor. Wenn du zu etwas sagst, dass es keinen Sinn macht, obwohl es groß und breit erkärt wurde, liegt das Problem eben bei dir, nicht bei der Folge, da kannst du weiter rumzicken, wie du willst. Das beweist eigentlich nur meine Aussagen. Aber klar, wenn man keine Grundlagen hat, kann man halt nur Kreischen.

  • Zitat


    Lesen ist nicht so die stärke von Fangirls?


    Meine Y-Chromosomen fühlen sich ja etwas beleidigt.


    Mehr später, ich hab grad Verwandte zu Besuch.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Fassen wir mal zusammen:
    Teylen ist ein Fangirl von David Tennant. Als damals David bei End of Time ging, war sie natürlich sauer, dass er das tat und entsprechend wütend auf den Neuen, gleichzeitig fand sie End of Time und Davids rührenden Abschied genial. Allerdings stand sie mit ihrer Meinung damals ziemlich alleine da, da alle anderen die Episoden Grütze fanden, und Davids Abschied bejubelten.
    Alles nachzulesen in den entsprechenden Thread.


    Nun geht der verhasste Nachfolger ihres Lieblings, was sie natürlich an sich erstmal super findet, aber natürlich muss dessen Abschied schlechter sein als der vom geliebten David und das macht sie nun mit genau den selben Argumenten, wie man ihr damals entgegengehalten hat.
    Also zu rührselig, zu lang, zu bombastisch, zu schlecht geschauspielert, schlechtes Drehbuch usw.…
    Teilweise liegt das natürlich tatsächlich im Auge des Betrachters, aber manche Sachen können nachgewiesen werden. Mit einer Stoppuhr zum Beispiel und da fängt es dann bei Teylen an zu hapern, da sie das alles halt nur macht, um ihren geliebten David als besten Doctor ever zu positionieren.


    Also Leute, es hat überhaupt keinen Sinn mit ihr zu diskutieren, da sie eh nichts akzeptieren wird, was ihr sagt.

  • Die Charakterschwäche der Bewertungen habe ich mir erlaubt nachdem ich sie bei dir beobachtet habe.
    Aber vermutlich findest du deine schlechten Bewertungen meiner Postings natürlich viel angebrachter.


    1. Als Serienverantwortlicher hat man das eigene Serienuniversum zur Verfügung. Zitiert man Sachen daraus, greift man Sachen auf für die man sich verantwortlich zeigt.
    In der Folge gab es mit den Engeln, Silence und der Variation der Klamauk-Sontoraner drei direkte Zitate in der Form von Rassen. Daneben musste natürlcih noch der Rift aufgegriffen werden, was ich wiederum auch als Selbstreferenz betrachte. Ebenso wie das man es auf Trenzalore verlegte. Natürlich als große Enthüllung, um zu zeigen das man es schon zuvor erwähnte.
    Wobei es wohl einige noch geschickt finden das zuvor von einem normalen, unbedeutenden Planeten gesprochen wurde und das der Doktor nicht nachsieht wie der Planet heißt oder ihn gar wiedererkennt. Das außenvorgelassen wird das der Doctor, wenn ich die Folge richtig verstand, weniger dort beerdigt wurde als das man ihm dort ein Kunstwerk baute.
    Daneben wurden die 0815-Seriengrößen aufgegriffen und teilweise derart kurz gezeigt das es im Grunde nur eine kurze Referenz auf ihre Existenz in der Serie war.


    Das heißt für eine Folge die abgesehen davon lediglich die Kirche als "neu" einführt, bestand sie m.E., durchaus übermäßig, stark auf Referenzen.
    Die zum Großteil zum Selbstzweck eingeführt wurden.


    2. Wenn jemand im zweiten Posting anfängt zu pöbeln das der Gegenüber die Folge nicht gesehen hat und Begriffstutzig ist.
    Wenn dann so Nettigkeiten kommen mit "Welche Kirche meinst du?" in einer Folge die nur eine Kirche beinhaltet.
    Und andere persönlich gerichtete Angriffe nachdem man sich über eine Serie (anstelle einer Person) beschwerte, dann halte ich das sowohl für einen Fanboy / Fangirl als auch für klassisches Jubelpersertum.


    3. Du spielst echt die "Du hast angefangen"-Karte? Sollen wir die Förmchen auspacken?
    Wenn du meinst: Wer fing damit an das der Gegenüber nicht einmal die Serie gesehen hat und hat es mit ein paar Nettigkeiten verpackt?


    4. Ich halte dich für ein kritikbefreites Fanboy bzw. Fangirl, weil du Kritik an der Serie persönlich nimmst, bei Kritik an der Serie persönlich wirst, die Kritik allgemein verdrängst - von wegen das es keinen Sinn macht -, und dir kramphaft versuchst in der Argumentation des Gegenüber Lücken zu konstruieren bzw. zu unterstellen.
    Einmal ganz abgesehen von Zickereien wie den schlechten Bewertungen deinerseits oder diesen Beitrag.



    Schlaubi:
    Was hast du genommen das du dir diesen Unsinn herbei phantasierst?
    Ich bin und war kein Fangirl von David Tennant. Ich fand ihn lediglich nicht besonders schlecht.

  • Zitat


    Wenn dann so Nettigkeiten kommen mit "Welche Kirche meinst du?" in einer Folge die nur eine Kirche beinhaltet.


    Lesen ist nicht so die Stärke von Fanboys?

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Sagt mal, Leute, habt ihr zwischen den Feiertagen nichts besseres zu tun, als euch gegenseitig anzumotzen?


    Man mag Teylens Meinung nicht unbedingt teilen, aber in den meisten Punkten muss ich ihr recht geben. Ich habe die Folge mit "ausreichend" bewertet, weil ich Moffat immerhin zugute halten muss, dass er versucht hat, seine verschiedenen Plotelemente in "Time of the Doctor" zusammenzuführen. Die Ausführung des Ganzen lässt allerdings einiges zu wünschen übrig.


    Auch ich habe mich während der Folge gefragt, ob Christmas jetzt ein abgeschiedenes Dorf ist, oder es noch weitere Siedlungen in der Umgebung gibt. Wenn ersteres der Fall ist, wie versorgen sich die Bewohner bei ständigem Schneefall so ganz ohne Ackerbau? Naja, vielleicht ernähren sie sich ja von Wahrheit, womit wir auch gleich den Grund dafür gefunden haben, warum man in "Christmas" nicht lügen kann.


    Ironie beiseite, die ganze Siedlung mit ihrem Konzept ist unglaubwürdig, weswegen ich den Vergleich mit "The Village" gut nachvollziehen kann - und ja, obwohl auch M. Night Shyamalan seine Story nicht durchdacht hat, erscheint mir sein Konzept glaubwürdiger.


    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich Utopia und Co. nur deshalb so aufregen, weil Teylen angeblich ein Tennant-Fangirl war und jetzt nicht Matt Smith lobt - den man in dieser Folge aber auch nicht großartig loben konnte. (Nebenbei, Tennant rangiert bei mir immer noch auf dem letzten Platz, bevor ich ebenfalls ob diesen Kommentars als Tennant-Fanboy einsortiert werde.)


    Disclaimer: Das ist meine Meinung, ich stelle es nicht als Fakt dar. (Was ansonsten beide Seiten tun!)

  • Es war zu viel gewollt. Alle Gegner, tolle Story, Regeneration, Christmas.... tja, das war zu viel.
    Ich fand Smith gut, seine Abschlussrede auch - aber nicht so großartig wie sonst. Und da braucht er bei mir normalerweise nicht viel.

    Ich kann in dem Sinne Balko zustimmen und hatte es ja selbst schon geschrieben: Für 1 Stunde war das schon sehr viel. Wenn man bedenkt, dass das das obligatorische Weihnachtsding und dann noch die Regenerationsphase reingehören mussten, ist die Folge wirklich eng gepackt und kommt vielleicht deswegen auch bei manchen sehr schlecht rüber. Inhaltlich wären vermutlich zwei Episoden angebracht gewesen. Dann hätte man auch Zeit gehabt, mit den Gegnern etwas intelligenter umzugehen als zB die Daleks in einer erzählerisch unmöglichen Weise umzugehen (Regenerationsenergie tötet ganze Dalekflotten...).


    Aber es ging ja auch nicht wie bei einer normalen Folge darum, dass der Doctor aus einer schlimmen Lage einen smarten Weg findet, seine Gegner zu besiegen, sondern die Folge dreht sich nur um den 11. Doctor. Dafür war Name of the Doctor als Vorlauf gedacht und wird konsequent umgesetzt. Deswegen darf man erzählerisch auch auf eigentlich schreckliche Mittel wie dem Voice-Over zurückgreifen. Es ist in diesem Zusammenhang nämlich die Erzählweise einer Weihnachtsgeschichte gemischt mit einer normalen DoctorWho-Folge, wobei dann aus Zeitgründen auf einiges dann verzichtet wurde.



    Wobei man auch noch die Erklärung schuldig geblieben ist was an der "10-Minuten Engel"-Wicherserei Moffat Handlungsrelevant war. Wo da die Spannung gewesen ist.


    Die Spannung ergibt sich nur aus der Rückschau, denn als die letzte Male ein Engel einen Menschen "in der Hand" hatte (Bishop und River) gab es da einmal einen Tod und einen Armbruch. Da man sich den Doctor ohne Clara nicht vorstellen möchte und die Vorstellung einer humpelnden Clara jetzt auch nicht so schön ist, ist es durchaus spannend, wie der Doctor die Situation löst, auf die er ja gar nicht eingestellt war.


    Die Situation ist übrigens sehr seltsam, denn wenn die Kleidung nur holografisch projeziert war, warum hat Clara nicht einfach unbewusst ihr Bein bewegt und damit die Situation selbst gelöst? Das kann ja nur eine Anspielung auf Amys Steinhand gewesen sein, was für eine Abschiedsepisode ja durchaus angemessen ist.




    Zitat

    Beim vorletzten Zeitsprung hat bereits die Bodenoffensive begonnen.
    Beim letzten Zeitsprung war die immernoch am laufen. Aber das Dorf nicht etwas angekratzt.
    Oh und natürlich ist es vollkommen stimmig zu erklären "Da war der Krieg, die Methoden waren raffiniert, aber der Doctor hat es geschafft".


    Erinnerte mich an hirnlose FanFiction Scheiße. Da hat auch so ein Kind ein Crossover zwischen Ranma und Detective Conan geschrieben (schreiben wollen) und da hieß es dann auch im einen Satz sinngemäß "Und dann erlebten sie die üblichen Abenteuer, ihr kennt das ja aus den Serien" Auf dem selben Vorschulniveau war der Schrott der in der Folge zu sehen war.


    Ist wohl eher ne Frage, was du so alles in deiner Freizeit liest, aber es wurde zumindest erzählerisch dargestellt über das Voice-Over das genügend Zeit existierte. Das hätte den Wiederaufbau möglich gemacht. Auch weiß man nicht - wie Utopia es schon sagte - was das für eine Kolonie eigentlich ist. Okay, Level 2, aber das kann vieles bedeuten. Durch die Hilfe der Verbündeten kann man auch davon ausgehen, dass genug Schutzmöglichkeiten bestehen. Man hätte zwar hier LotR-ähnliche Ausmaße beschwören können, um einen Geschmack einer epischen Schlacht nachzustellen (siehe dazu das Grabfeld aus Name of the Doctor), aber erzählerisch hätte das kaum mehr Gewinn gebracht und vor allem vom Doctor abgelenkt. Es ist zulässig, dass man sich auf die Hauptperson konzentriert und den Rest als Nebensächliches rafft und weglässt. Insoweit ist die Erzählweise auch typisch weihnachtlich.



    Zitat


    Es ist im Grunde scheiß egal.
    Weil sich die Serie dazu keine Gedanken macht. Weil dem Macher die Intelligenz abgeht auch nur das Potential zu erkennen.
    Weil hirnlose Fanboys (und Fangirls) dann damit ankommen das es ja eh total egal sei und man es sich mit irgendeinem Hirnriss erklären kann.


    Bei Sci-Fi und Fantasy allgemein beschränkt man sich nunmal auf Wesentliches. Wer will denn bitte wissen, ob Bilbo Beutlin dreimal in den Wald gemacht hat bevor einen Elben gesehen hat. Oder ob auf der Enterprise-D das Holodeck als Bordell genutzt wird? Das sind Dinge, die will man normalerweise nicht wissen. Man kann daraus eine eigene Geschichte machen, zB wie Orcs Feste feiern oder ob der Doctor einen Swimming Pool in seiner Bibliothek hat, aber man muss nicht alles erklären. Gerade bei Doctor Who liegt doch der Reiz in den Dingen, die nicht erklärt werden. Man stelle sich vor, Moffat hätte ein Büchlein zur Season 5 herausgegeben, wo er alles über die Silence schon verraten hätte. Das wäre doch kontraproduktiv.


    Natürlich wird es unglaubwürdig, wenn zuviel offen bleibt, aber gerade die Moffat-Ära lebt von den laaaangen Handlungsbögen, so dass der Zuschauer auch weiß, dass viele Dinge einen Sinn ergeben werden. Die dadurch entstehenden Spekulationen sind ein fester Bestandteil und machen auch die entsprechende Spannung aus, denn wie jeder weiß ist die Vorfreude (auf die Auflösung) die größte Freude. Wenn man sieht, wieviel Diskussionsbedarf an so einer Folge hängt, empfände ich die nicht stattfindene Kommunikation bei einer perfekten Folge auch sehr schade zum Vergleich.



    Zitat

    Hauptsache man hat die total innovative Idee die Stadt Christmas zu nennen und einen Vergleich zu den Osterinseln zu ziehen.


    Das war zumindest im Englischen ein gelungener Wortwitz. Kam vielleicht in der deutschen Übersetzung nicht so gut rüber, aber nachdem ich mir kürzlich die Regenerationsszene auf deutsch angehört hab, kann ich die Enttäuschungen der FOX-Seher verstehen.


    Zitat

    Danach kann man das denken einstellen. Wäre ja auch zuviel verlangt, die Bilder sind so schön und ohhh, 300 Jahre Krieg zum selbst ausdenken und Raumschiffe mit Regen Energie abschießen. Ist doch alles so schön bunt da.


    Siehe oben. Du scheinst einfach ein Problem mit der Erzählweise haben. Sie ist für DW etwas ungewöhnlich, aber wie gesagt, für eine Weihnachtsfolge ist das in Ordnung und unter den gegebenen Bedingungen (60 Min., Abgang, zwingende Auflösung der Haupthandlungsstränge, Abschied con Clara+Amy, Anspielungen an Hartnell & Co., usw.) ist das insgesamt gut gelöst worden. Natürlich hätte Matt Smith eine eigene Regenerationsfolge verdient gehabt, aber er wollte ja nicht mehr den Doctor spielen (laut seinen eigenen Äußerungen), also muss er auch damit klarkommen, dass es alles recht gedrängt wirkt. Evtl. hätte er noch eine Staffel bekommen zum Verabschieden, aber wäre das wirklich die beste Lösung gewesen? Ein Abschied auf Raten tut oft mehr weh als so ein geballtes Feuerwerk, wo man komprimiert an alle wichtigen Dinge des Doctors sieht. Sie ist genauso wie the Eleventh Hour angereichert mit so vielen kleinen kultigen Dingen wie etwa das Reparieren von Spielzeug und Waffen. Das sagt so viel über den Doctor aus, aber wird natürlich auch schnell übersehen.


    Man darf auch nicht vergessen, dass nach dem Kracher Day of the Doctor eigentlich jede nächste Folge verloren hätte. Wäre zudem die Staffel etwas anders geplant gewesen, hätten wir sonst noch einen Abschied im Kino bei Day of the Doctor erleben müssen. Von daher bin ich über das Christmas Special ganz froh.


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Na wenn das alles Sinn macht, kannst du ja dann diese Fragen ganz leicht beantworten: (ich freu mich schon drauf :D)


    Zitat

    1. Als Serienverantwortlicher hat man das eigene Serienuniversum zur Verfügung. Zitiert man Sachen daraus, greift man Sachen auf für die man sich verantwortlich zeigt.


    Wie kann jemand für Dinge verantwortlich sein, die gemacht wurden, als man noch nicht geboren wurde, bzw. ein kleines Kind war?


    Zitat

    der Rift aufgegriffen werden, was ich wiederum auch als Selbstreferenz betrachte.


    Sagt dir der Begriff Handlungsbogen etwas?


    Zitat

    Das heißt für eine Folge die abgesehen davon lediglich die Kirche als "neu" einführt, bestand sie m.E., durchaus übermäßig, stark auf Referenzen.
    Die zum Großteil zum Selbstzweck eingeführt wurden.


    Warum ist es schlimm, dass Fragen, die während einer Ära aufgeworfen wurden, am Ende der Geschichte geklärt werden?


    Zitat

    2. Wenn jemand im zweiten Posting anfängt zu pöbeln das der Gegenüber die Folge nicht gesehen hat und Begriffstutzig ist.


    Wieso ist die Frage, ob jemand etwas gesehen hat Pöbelei? Was ist schlimm daran, eine Folge nicht zu verstehen? (mal zur Info: Ghost Light hab ich bis heute nicht richtig verstanden)


    Zitat

    3. Du spielst echt die "Du hast angefangen"-Karte? Sollen wir die Förmchen auspacken?


    Ist natürlich immer die beliebteste Verteidigung, aber wenn ich mit nem Kind rede, mach ich das halt auf Augenhöhe.


    Zitat


    4. Ich halte dich für ein kritikbefreites Fanboy bzw. Fangirl, weil du Kritik an der Serie persönlich nimmst, bei Kritik an der Serie persönlich wirst, die Kritik allgemein verdrängst


    Wenn du jemandem im ersten Post vorwirfst, dass er zu dumm ist, eine Folge zu schreiben, warum ist das nicht ein persönlicher Angriff?


    Zitat

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich Utopia und Co. nur deshalb so aufregen, weil Teylen angeblich ein Tennant-Fangirl war und jetzt nicht Matt Smith lobt - den man in dieser Folge aber auch nicht großartig loben konnte. (Nebenbei, Tennant rangiert bei mir immer noch auf dem letzten Platz, bevor ich ebenfalls ob diesen Kommentars als Tennant-Fanboy einsortiert werde.)


    Eigentlich rege ich mich überhaupt nicht über sie auf. Es ist mehr Mitleid. Die Pöbelei von ihr ist, was mich nervt. Und das allseits geliebte "Fanboy da, Fangirl hier, ICH BIN DIE, DIE ALLES WEIß, aber ich sags euch nicht *bäh*" Über alles andere könnte man gut und gesittet diskutieren - werd mal auf deine Punkte dann auch eingehen - aber das Niveau ist einfach ein Tiefpunkt der menschlichen Rasse.
    Im Übrigen ist mir doch ihre "Vergangenheit" total egal. Oder besser: ich kenn die gar nicht. Ich war zur Tennant Zeit gar nicht im Forum, kann mir also ziemlich schnuppe sein.

  • Man darf auch nicht vergessen, dass nach dem Kracher Day of the Doctor eigentlich jede nächste Folge verloren hätte.


    Würde ich jetzt nicht behaupten. Man muss schon zwischen dem Special im Kinoformat und einem einfachen Weihnachtsspecial differenzieren. Wäre etwas in From von "The Snowmen" gekommen, wäre meine Beurteilung auch nicht so vernichtend ausgefallen. Es muss - gerade bei "Doctor Who" - nicht immer der epische Kampf sein, in dem der Doctor regeneriert. Da reicht schon dein einfacher Sturz von der Riesensatellitenschhüssel.

  • Zitat

    Sagt mal, Leute, habt ihr zwischen den Feiertagen nichts besseres zu tun, als euch gegenseitig anzumotzen?


    Heißt das wir dürfen uns nur an Feiertagen gegenseitig anmotzen? :D

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks


  • Würde ich jetzt nicht behaupten. Man muss schon zwischen dem Special im Kinoformat und einem einfachen Weihnachtsspecial differenzieren. Wäre etwas in From von "The Snowmen" gekommen, wäre meine Beurteilung auch nicht so vernichtend ausgefallen. Es muss - gerade bei "Doctor Who" - nicht immer der epische Kampf sein, in dem der Doctor regeneriert. Da reicht schon dein einfacher Sturz von der Riesensatellitenschhüssel.


    Also... der Sturz des 4. Doctors fand ich bisher bei jedem Sehen als einen der schlimmsten und unwürdigsten Tode schlechthin. Nach all diesen Abenteuern dann mehr oder weniger so dumm-dämlich runterzufallen und dann noch nichtmal sofort tot zu sein. Nee...



    Man muss ja auch berücksichtigen, dass Moffat ein ähnliches Problem wie RTD hatte: Es ging in jeder Staffel immer höher und weiter... dabei war schon Pandorica opens/Big Bang fast schon nicht mehr zu toppen. Das mag toll für die Staffel sein, die fünfte Staffel ist sowieso eine der besten in der Who-Geschichte, aber ist erzählerisch der GAU. Das hatte man ja klugerweise etwas abgeflacht in der 6. Staffel, so dass man sich auf eine kluge Lösung um den "stillen", unbekannten Doctor freuen durfte. Hat leider nicht geklappt und lässt jetzt teilweise auch Schlimmes für die 8. Staffel ahnen.


    Aber egal wie man das sieht: Alles ohne einem weiteren BigBang in der Abschiedsfolge wäre meines Erachtens für den 11. Doctor und auch für den Schauspieler Matt Smith unwürdig gewesen.


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."