Ich bin schon sehr gespannt darauf, da ich es bisher noch nicht auf Englisch gesehen habe. Aber die DVDs werde ich mir dazu sicherlich holen, denn auf Deutsch ist es nie so toll ...
Jekyll
-
-
Die (gemeinsame) Redaktion von TV Today und TV Spielfilm macht Jekyll übrigens zum Serien-Tipp, schreibt dann aber:
ZitatDer Stoff ist packend, Nesbitt ein erstklassiger Darsteller, und mit Steven Moffat ("Coupling") war ein sehr guter Drehbuchautor am Werk - trotzdem kann die Serie nicht überzeugen. Zu krude ist die Dramaturgie, zu schwerfällig-zäh die Umsetzung. Schade.
Die TV Movie meint offenbar gar nichts, zumindest nicht online und unter den Serien-Tipps ist sie dort auch nicht zu entdecken. Ich selbst zögere aber eher aufgrund des Metiers, dass nicht so meins ist.
Beitrag hierhin verschoben - Der tanzende Arzt
-
Ich bin sehr froh, dass Arte die Serie zeigen wird und eigentlich sollte man das durch fleißiges gucken ja auch unterstützen... aber synchronisiert...
... ich weiß nicht so recht. Im Original ist Jekyll super und auf jeden Fall eine Guckempfehlung! in der synchronisierten Fassung... bleibt abzuwarten... -
Die TV Movie meint offenbar gar nichts, zumindest nicht online und unter den Serien-Tipps ist sie dort auch nicht zu entdecken.
Ich bin mir relativ sicher, dass die erste Folge in der Serienübersicht der TV Movie für den Freitag relativ prominent platziert ist, zumindest ist mir das vom Überfliegen der elterlichen Fernsehzeitung so in Erinnerung geblieben.Edit: Verzeiht mir bitte, dass ich gerade die Klammer, die hier irgendwo fehlen muss, nicht finde.
-
Jekyll... Einfach perfekt. Ein absolutes Muss der TV-Unterhaltung. Okay, hab's auf DVD gesehen. Hätte aber auch nie erwartet, dass das mal auf deutsch kommt.
Perfekte Darsteller, geniale Handlung/Drehbuch, wundervolle musikalische Untermalung.... Davon müsste es mehr geben.
Wenn Moffat DAS auf Doctor Who überträgt, wird's paradiesisch. -
Und ich habs gerade gesehen!
Der Eindruck ist noch zu frisch, um etwas ganz und gar gescheites zu sagen. Die deutsche Fassung fand ich ansprechend, der Schauspieler, den man für Nesbitt genommen hat, hat die Unterschiede zwischen Jackman und Hyde auch gut rübergebracht. Die Originalfassung werde ich nachholen, um den Eindruck zu vervollständigen. Aber ich fand es absolut angemessen.
Ich fühlte mich an die weinenden Engel aus Blink erinnert, als Hyde andere Personen angriff (das Gesicht hat sich verändert, das Gesicht wurde zu einer Fratze).
Wenn man sich die Frauenfiguren hier ansieht, dann kann man doch einiges vom künftigen Companion erhoffen. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Gegruselt habe ich ich jedenfalls, und das passiert mir auch nicht oft.
-
Und Gina Bellmans Rolle wird noch viel besser. In den ersten zwei Folgen fand ich sie noch nicht so toll, aber dann...
-
Ich fand es auch großartig! Ich hatte lange keine so spannende Folge einer Serie mehr gesehen. Ich find es auch richtig gut gemacht, die Synchro is auch nicht schlecht. Ich aber kann kaum darauf warten, die Serie endlich im Original zu sehen.
Ich bin schon auf den weiteren Verlauf der Serie gespannt. -
War ARTE mit der Schere aktiv? Die Folge kam mir gekürzt vor, oder täusche ich mich?
-
Ich habe mir 'Jekyll' gerade im Original angesehen: Eine sehr schöne Mini-Serie! Spannend gemacht, keine nervigen Klischees, interessante Wendungen, kurz: das klassische Thema wurde miener Meinung nach vorzüglich modernisiert. Besonders schön war die letzte Folge - Titeländerung am Anfang von 'Jekyll' zu 'Hide'
- mit dem Überraschungseffekt am Ende.Moffat hat ein sehr gutes Produkt abgeliefert, und ich freue mich jetzt sogar noch ein wenig mehr, dass er Showrunner sein wird. Go, Steven, go for gold!

-
So, nach Koyerontis Kommentar musste ich mir jetzt auch alle 6 Folgen dieser Serie reinziehen. Wirklich super!
Und der Cliffhanger am Ende von Folge 4 dürfte so ziemlich der gemeinste und spannendste Cliffhanger sein, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Ich habe auf die Sekunden Restlaufzeit geschaut und nur gedacht: "Ihr Schweine, ihr werdet nicht jetzt aufhören, nicht in diesem Moment, nein, nein NEEEINNNN". Ich musste zum Glück nur einen Tag auf die nächste Folge warten, aber wie haben die in UK das eine Woche lang ausgehalten?
Wie ist denn nun die Synchro auf Arte? Ich finde es sagenhaft was Nesbitt allein mit seiner Stimme macht, wenn er zwischen den beiden Charakteren wechselt. Das kann doch niemand wirklich auch nur halb so gut hinbekommen, oder?
Gina Bellmann war atemberaubend gut. Und Michelle Ryan, die ja im nächsten Doctor Who Special an der Seite von David Tennant spielt, war hier ja auch ganz nett anzusehen

-
Ich sehe mir im Moment die deutsche Fassung auf arte an. Es ist genau umgekehrt wie bei dir, ich werde die englische Fassung irgendwann mal nachholen.
Mir kommt aber die deutsche Umsetzung ganz gelungen vor, der deutsche Sprecher von Nesbitt bewältigt den Persönlichkeitswechsel immer sehr gut, man denkt wirklich, es mit zwei verschiedenene Menschen zu tun haben.
Das Gefühl, eine Woche auf die Fortsetzung warten zu müssen, kenne ich gerade also sehr gut. Ich warte jetzt darauf, dass der Eisenschrank geöffnet wird und wer auch immer herauskommt.
Und ja, Gina Bellmann ist einfach großartig.
-
Hm, diesen Punkt verstehe ich eigentlich bei keinem der Schreibenden, wieso ist Gina Bellmann toll? Ich fand den Charakter völlig überzogen geschrieben und dann auch entsprechend gespielt. Am ärgerlichsten war für mich, daß es zunächst so aussah, daß Michelle Ryans Charakter die weibliche Hauptrolle wird und dann knabbert Moffat immer mehr von ihr weg und bläst den Charakter von Jekylls Frau über alle Maßen auf. Dabei entwickelt sie sich zu diesem Übercharakter, welcher streckenweise noch unglaubwürdiger ist als die Idee von Jekyll & Hyde selber. Sicherlich mag die Dame gewisse Vorzüge haben (wie man auch in anderen Rollen ausgiebig hat miterleben können), aber so grundweg als "großartig" kam sie mir hier absolut nicht vor. Mehr wie überzogenes Spiel einer unglaubwürdigen Rolle. In meinen Augen übrigens eine der eher nicht so glanzvollen schreiberischen Momente vom designierten Head Honcho von "Doctor Who".
-
Also wenn manche Leute nichts zu meckern hätten, wäre ihnen bestimmt fade *lach*.

Großartige Folge, letzten Freitag. Nicht nur war es sehr spannend, sondern man hat auch endlich Jackmans "Anfänge" gesehen, was ich zu Beginn schon etwas vermisst habe.
Ich habe auch besonders die Charaktere der zwei Detektivinnen ins Herz geschlossen, obwohl mir noch nicht ganz klar ist, woher man derartige Informationen sammeln kann. Ich hoffe, dass sich dieser Plot noch auflöst.
Und ich bin SEHR froh, dass der Charakter von Mrs. Jackman endlich mehr Elan bekommt. Sie schien mir am Anfang die klassische "Hausfrau-und-Mutter"-Rolle zu haben und ich bin froh, dass sie jetzt ordentlich Feuer unterm Hintern zeigt. Die Szene mit dem Kaffee ins Gesicht war großartig!!! -
Hm, diesen Punkt verstehe ich eigentlich bei keinem der Schreibenden, wieso ist Gina Bellmann toll? Ich fand den Charakter völlig überzogen geschrieben und dann auch entsprechend geschrieben.
hier sollte wohl "gespielt" stehen.
Nun das sehe ich in der Tat anders. In den meisten Horror-Filmen und Serien in denen ein anfangs normaler und liebervoller Ehemann sich im Laufe der Story als Monster/Irrer/Psychopath/etc. entpuppt, dient die Ehefrau doch nur dazu ein paar mal entsetzt zu schreien (wenn sie nicht sowieso zum Opfer wird), ansonsten wird der Beziehung kaum Beachtung geschenkt.
Hier war es endlich mal anders: vom allerersten Gefühl, vernachlässigt zu werden (ist es eine andere Frau? Nein, nicht mal das!) über die ersten Verdachtsmomente, die Diskussionen und Vorwürfe und die gleichzeitige Besorgnis über den Zustand ihres Mannes, den sie nach wie vor über alles liebt...das war wirklich toll geschrieben und auch gut gespielt. Und am Ende nur konsequent dass sie in ihrer Liebe zu Tom eben auch die andere Person die in ihm steckt akzeptiert und beide als ihren Mann annimmt.
Klar am Ende ist ihr Charakter sicherlich ein wenig übertrieben gewesen, aber das gilt ja für die gesamte Story die ziemlich over-the-top war. Innerhalb dieser überzeichneten Story funktionierte Gina Bellman jedenfalls super.
Nesbitt hingegen war in einigen Szenen wirklich schon so durchgeknallt und comichaft übertrieben, dass ich da manchmal ein echtes Problem hatte, ihm zuzusehen und das ganze noch Ernst zu nehmen.
Deine Kritik an der Geschichte an sich kann ich nachvollziehen, besonders die letzten 60 Sekunden mit der "dramatischen Wende" öffneten mindestens 10 riesengroße Logik-Löcher die eigentlich die gesamte Story in Frage stellten bzw unlogisch werden liessen. Das war in der Tat keine Glanzleistung von Moffatt, für diesen Schlusseffekt seine ganze Story zu opfern, das hinterliess leider einen sehr bitteren Geschmack auf der Zunge. Schade, denn bis dahin war die Sendung spannend und ich fühlte mich extrem gut unterhalten.
-
ich stimme Demnos hier zu: Wie soll eine Ehefrau denn anders reagieren als übertrieben, wenn ihr Mann aus zwei Personen besteht, die eine davon (dem Anschein nach) ein kompletter Soziopath ist und dazu nach und nach die Überhand gewinnt? Insoweit funktioniert für mich die Figur gut.
Ich fand eine Szene (in der Folge 3) gut: Die Ehefrau hat Hyde gefesselt und schnautz ihn an: "Und wenn du ein Werwolf bist, oder der erste menstruierende Mann" usw. Hier hat die Figur die Ebene der hilflosen Hausfrau völlig verlassen und greift nun aktiv ein. Die Mischung aus Angst, Wut und Entsetzen und der Entschlossenheit, die Dinge in die Hand zu nehmen, hat mir gut gefallen. Mir kam das nicht wie overacting vor. Schließlich ist die ganze Geschichte ein ganz schöner Klops.
Was die Geschichte in der Gesamtheit angeht, so kann ich noch nichts sagen, Folgen 5 und 6 habe ich ja noch nicht gesehen.
-
Ich hab es endlich geschafft die Serie zu Ende zu gucken. Nachdem ich beim vierten Teil zitternd auf der Couch saß (mit einer Mischung aus Spannung und Angst), wollte ich die letzten beiden Teile eigentlich nicht alleine schauen. Aber es hat sich keiner gefunden, der bereit war mit mir zu gucken.
Aber so schlimm waren Teil 5 und 6 auch gar nicht.
Im großen und ganzen finde ich die komplette Serie das beste was ich seit langem gesehen habe. Die schauspielerische Leistung ist großartig, Kameraführung und Schnitt sind mir in der Form auch selten Vorgekommen, passt sehr gut und unterstützt die PSI (Parasoziale Interaktion) des Zuschauers. Von der Musik alleine bekomme ich Gänsehaut.
Die Story ist eigentlich ganz schlüssig, bis auf ein paar Kleinigkeiten und lustig ist vor allem wenn man bestimmt Szenen als typisch Moffat abstempeln kann und sie einem dann noch mehr Freude bereiten.
Gut, den Schluss hätte ich mir etwas anders vorstellen können, stört mich aber jetzt auch nicht so großartig.
Also auf jeden Fall sehenswert und weiter zu empfehlen. -
James Nesbitt wäre ein unglaublicher Doktor geworden, war mein Gedanke vor allem in der Szene, in der er versucht, seine Familie aus dem Gebäudekomplex zu befreien (etwa die Mitte der Serie)...
-
Ja, meine Rede - aber er wollte ja nicht...

:R
-
WAS? ER? WOLLTE? NICHT ?!?
Wo kann ich das Drama nachlesen? -
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!