1x03 - The Edge Of Destruction

  • Wie fandest du diese Folge? 43

    1. 1. Super (7) 16%
    2. 2. Gut (19) 44%
    3. 3. Durchschnitt (7) 16%
    4. 4. Ausreichend (9) 21%
    5. 5. Schlecht (1) 2%

    ... manchmal auch Inside The Spaceship genannt.

    Eine kleine Explosion in der TARDIS, und schon liegen der erste Doctor, Susan, Ian und Barbara bewusstlos am Boden. Was war die Ursache? Gegenseitiges Misstrauen bricht aus, jeder verdächtigt jeden, bis der Doctor seinen unfreiwilligen Companions sogar den Rauswurf androht und Susan kurz davor ist, mit einer Schere auf Ian loszugehen. Dabei ist das Problem denkbar simpel…

    In 1963, so wie in 2003, wurden zunächst 13 Episoden von der BBC bestätigt. Nach der Folge mit den Daleks blieben also nur noch 2 Episoden — 2 Episoden, die aus Kostengrunden weder neuen Schauspieler noch neuen Schauplätzen nutzen durften. So lautete die Herausforderung an den Story Editor, David Whitaker — und hier ist seine Lösung. Bis die Folge dann aufgenommen und ausgestrahlt wurde, war die Zukunft der Serie durch den Erfolg der Daleks gesichert.

    The Edge Of Destruction und The Brink Of Disaster wurden am 8. und 15. Februar, 1964, gesendet. Zugeschaut haben jeweils 10,4 und 9,9 Millionen Leute.

    Zu dieser Zeit besuchten die Beatles zum ersten Mal die USA. Nummer 1 in Deutschland war Das kannst Du mir nicht verbieten von Bernd Spier, in Großbritannien war es Needles & Pins von den Searchers.

    Just this once, everybody lives!

    5 Mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt (23. September 2009 um 21:52)

  • Ich fand diese Folge klasse. Ich mag Geschichten, die in geschlossenen Räumen spielen, ohne Fluchtmöglichkeit. Dazu eine unbekannte Bedrohung und Charaktere die immer misstrauischer werden und mysteriöse Hinweise.
    Noch dazu spielt alles in der TARDIS. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht.
    Ich wünschte, dass auch mal eine aktuelle Folge nur im Inneren des Schiffes stattfinden würde und man endlich wieder mal mehr zu sehen bekommt als nur den Console Room und (ein einziges Mal bisher [mein momentaner Stand: Gridlock]) den Umkleideraum.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Diese Folge ist mir wirklich viel weniger bekannt als die vorherigen: dies war erst das zweite Mal, dass ich sie gesehen habe. Es ist auch wirklich sehr komisch, was sich hier abspielt. Der Doctor beteiligt sich zunächst gar nicht, Barbara bleibt ruhig und aufmerksam, aber doch irgendwie ein bisschen losgelöst, während Ian mental total woanders ist und Susan ist, gähn, hysterisch. Die schauspielerische Leistung ist von allen sehr gut, gleiches gilt für den Skript. Die Tatsache, dass Barbara nicht ganz bei der Sache ist, wird ganz subtil durch nur einen Spruch deutlich gemacht: "Take the girl and put her to bed." Im zweiten Teil der Episode ist alles ein bisschen klarer geworden, aber das Rätsel um was passiert ist steigt trotzdem. Die Vermutung, dass irgendetwas in die Schiff eingedrungen haben könnte, und dass es sich in einem der Besatzung befinden könnte, sorgt schon für Erschrecken. Schön fand ich auch, dass frühere Abenteuer von Susan und dem Doctor konkret erwähnt wurden.

    Dazu ein absoluter Klassiker von William Hartnell: "You're the cause of this disaster. and you both knocked S... you you knocked both Susan and I and... ah... unconscious!" :doc1:

    Just this once, everybody lives!

  • Hmmm, nicht besonders einfallsreich, ein Titel mit derselben Bedeutung als der erster... Aber immerhin besser als "Inside The Spaceship"!

    Das Rätsel wurde gut weiteraufgebaut, die Beziehung zwischen dem Doctor und seinen "Gästen" zugespitzt. Man sieht, dass er noch nicht mit anderen außer Susan rumgereist ist: sonst würde er nicht so einfach so entscheiden, sie rauszuschmeißen. Aber man fragt sich: Woher weißt er, dass es noch 10 Minuten dauert? Schön fand ich die Tatsache, dass das Herz des Schiffs sich unter der Console befindet — besonders mit Hinblick auf Boom Town (2005). Der Doctor versöhnt sich schnell mit Ian und Barbara als es klar wird, dass sie nicht schuld sind, aber er gibt einfach die Hoffnung auf. Es fällt zu Barbara, an die Lösung zu arbeiten — eine Lösung, die dann ziemlich schwach aufgelöst wird. Und zwar ganz groß, in Edding! Nicht das letzte Mal, dass eine Folge schnell und enttäuschend so gelöst wird. Das ist eine Scwäche, von der Dr Who sich nie hat loslösen können, bis in die Neuauflage hinein. Da muss man nur an Rose oder The End Of The World (beide 2005) denken, bei den klassischen Folgen nenne ich mal The Hand Of Fear und The Silurians. Man schreibt sich sehr schön in eine hoffnungslose Ecke hinein, um dann erst festzustellen, dass es wirklich keinen Ausweg gibt, außer Zufall, Selbstmord, Albernheit oder deus ex machina.

    In dieser Episode fällt es schwer auf, wie viel das Fernsehen inzwischen sich geändert hat. Bei mir wollte einfach keine große Spannung aufkommen: Da fehlte die schnelle Schnitte, die spannungsladene Musik usw. ... alles, woran wir heutzutage gewohnt sind. Obwohl die Tatsache, dass ich bereits das Edding-Ende kannte, hatte eventuell auch damit zu tun.

    Edit: Ich habe mit "Gut" abgestimmt und dann gesehen, dass insgesamt 5 Leute abgestimmt haben. Wollen die übrigen 3 kein Kommentar abgeben? Ist natürlich kein Pflicht, ich frage mich nur.

    Just this once, everybody lives!

  • Die schauspielerische Leistung ist von allen sehr gut


    Guck dir nochmal an wie Susan in Teil 1 an die Tardis-Konsole fasst, loskreischt und umfällt. Uarg! ;)
    Hartnell hat mir aber auch gut gefallen.

    ...eine Lösung, die dann ziemlich schwach aufgelöst wird. Und zwar ganz groß, in Edding! Nicht das letzte Mal, dass eine Folge schnell und enttäuschend so gelöst wird. Das ist eine Scwäche, von der Dr Who sich nie hat loslösen können, bis in die Neuauflage hinein. [...] Man schreibt sich sehr schön in eine hoffnungslose Ecke hinein, um dann erst festzustellen, dass es wirklich keinen Ausweg gibt, außer Zufall, Selbstmord, Albernheit oder deus ex machina.


    ich bin sehr gespannt wie das bei den folgenden Episoden und Doktoren aussieht, hier kann ich dir völlig recht geben... Die Lösung mit dem Knopf, also naja!

    Bei mir wollte einfach keine große Spannung aufkommen: Da fehlte die schnelle Schnitte, die spannungsladene Musik usw. ... alles, woran wir heutzutage gewohnt sind.


    Stimmt, bei mir reicht es deswegen auch nicht mehr zu einem "gut" in der Bewertung. Einen 60er-Jahre Bonus ("aber damals war das doch toll, das muss man berücksichtigen!") gibt es bei mir eh nicht.

    Für mich hat bis hierhin auch jede Episode des ersten Doktors durch Susan etwas verloren. Leider habe ich schon gesehen, dass sie nicht auf der Silk Road vergessen wird und deswegen auch in Keys of Marinus wieder dabei ist. ;) Na mal sehen.... :snack:

    Sarah Jane: "You're serious?"
    The Doctor: "About what I do, yes. Not necessarily the way I do it."


  • Für mich hat bis hierhin auch jede Episode des ersten Doktors durch Susan etwas verloren. Leider habe ich schon gesehen, dass sie nicht auf der Silk Road vergessen wird und deswegen auch in Keys of Marinus wieder dabei ist. ;) Na mal sehen.... :snack:

    Also zu deiner beruhigung irgendwo auf dem Weg von 1963 nach 2005 geht sie verloren.

    Spoiler anzeigen

    Timeladys oder solche die das mal werden wollen sind nun mal massiv hormongesteuert.

    Der Ersatz ist jetzt eher äh suboptimal, um nicht zu sagen, nach Susan geht es mit den Companians erst einmal steil bergab.
    Erst mit Dodo fängt sich die Serie dann halbwegs wieder um dann mit Ben und Polly schon wieder abzugleiten.

    Der erste Doktor ist am besten mit dem Originalteam.

  • Ich finde Vicki viel angenehmer als Susan.


    Dann freue ich mich schon mal auf sie.

    In Keys of Marinus (gibt keinen eigenen Thread und ich will eure Time-Team-Reihenfolge nicht durcheinanderbringen, deswegen kurz hier) geht es schon wieder los mit Susans Kreischerei... sie rastet wegen ihren im Säureozean verätzten Schuhen aus, findet dann seltsame Fussspuren vor der Tardis und hat eigentlich immer Angst wenn sie alleine ist - geht dann aber trotzdem einfach mal solo auf Erkundungstour auf dieser unheimlichen Insel. Tse, sehr logisch Susan, sehr logisch.

    Mit dem ersten Doktor werde ich allerdings langsam warm, wie er in Sentence of Death zu Ian "And you my friend..." (Ian: "Yes, what can I do, Doctor?") "...trust me!" sagt, das hat schon große Klasse!

    Sarah Jane: "You're serious?"
    The Doctor: "About what I do, yes. Not necessarily the way I do it."


  • Das Verhältnis von Frauen zu ihren Schuhen entspricht in etwa dem von Männern und ihren Autos.
    Was würdest Du tun, wenn Dein Ferrari so viel Säure abgekriegt hätte ?


    Natürlich ein unwiderlegbares Argument. *g* ;)

    Sarah Jane: "You're serious?"
    The Doctor: "About what I do, yes. Not necessarily the way I do it."

  • Tststs, immer auf die kleinen hysterischen Knöchelverstaucherinnen :P Ohne Susan gäbs doch superoft gar keinen Plot! Stellt euch das mal vor - die landen irgendwo, müssen davonlaufen und schaffen es tatsächlich zur Tardis, ohne dass sich jemand den Knöchel verstaucht. Da wär doch die Folge nach fünf Minuten vorbei ;) Nein, im Ernst, ich mag Susan - vor allem dann, wenn sie so schön seltsam ist wie in An Unearthly Child oder hier, auch wenn sie nur haarscharf am Overacting vorbeischrammt.

    Die Doppelfolge gehört auch zu meinen Lieblingsfolgen des ersten Doctors - klar, das Ende ist ziemlich banal und so ganz hundertprozentig logisch ist das Ganze auch nicht, dafür wird aber eine ganz großartig unheimlich-seltsam-klaustrophobisch verwirrende Atmosphäre geschaffen, die mich absolut in ihren Bann gezogen hat. Dazu kommt natürlich auch, dass man eigentlich die vorherigen Folgen hindurch nur darauf wartet, dass die Spannung innerhalb der Tardis-Crew irgendwann mal explodiert. In der Hinsicht funktioniert die Folge natürlich ganz großartig, weil das gegenseitige Misstrauen so wunderbar eskalieren darf, damit die Crew dann am Ende endlich diese Spannungen (zumindest ansatzweise) überwinden kann.

    Zitat

    It's a curious irony, I think, in a series with a rabble-rouser as a hero, and in a narrative about multiverses, alternities and possibilities, that the fans of this very show seem to want to close possibilities down. Sometimes it's as if the fans want reality dictated to them - definitely. Canonically. They want parameters setting and concretising around them. Maybe they want a stable universe after all ...

    (Paul Magrs, Afterword, Time and Relative Dissertations In Space)

  • Nein, im Ernst, ich mag Susan - vor allem dann, wenn sie so schön seltsam ist wie in An Unearthly Child oder hier, auch wenn sie nur haarscharf am Overacting vorbeischrammt.

    "Vorbeischrammt?" Bei Wikipedia sollten sie die grausame Darbietung von Carole Ford als Inbegriff allen Overactings anführen. :P

    Ich finde die Schauspielerin und den Charakter nahezu unerträglich, auch in dieser Folge habe ich gehofft, dass die hysterische Heulboje sich die Schere selber in den Bauch rammt - und nicht nur auf den Liegestuhl.

    Teil 1 hat mir ansonsten wirklich gut gefallen, das war alles schön rätselhaft und ich wollte wirklich wissen, was eigentlich los ist. Zuerst glaubte ich noch an einen "Body Snatcher", weil sich alle so eigenartig verhielten. Schön war dann die Szene mit dem Sabotagevorwurf des Doctors an seine unfreiwilligen Companions, vor allem als die hoch erzürnte Barbara ihn dann zur Schnecke machte. Starker Auftritt für die von mir sehr geschätzte Frau Lehrerin. Leider musste sie dann unmittelbar darauf auch einen Heulanfall erleiden, was die Freude etwas trübte. Der Cliffhhanger mit den würgenden Händen war auch gut, ich hab zwar auf Ian getippt, aber sicher war ich mir nicht. Insgesamt eine spannende, nette und - von Susan :18: abgesehen - sehr gut gespielte Folge.

    Teil 2 wurde dann etwas langweiliger. Die ganze Ursache des Problems war etwas dämlich, auch wenn der "Fast Return Switch" einen gewissen Charme hatte. Wirklich lustig fand ich den völlig verwirrten Ian im Bademantel. Außerdem hat mir gefallen, dass mein Liebling Barbara maßgeblich zur Lösung beigetragen hat. Der Schluss aber war viel zu süßlich, Ian und Barbara Arm in Arm mit dem Doctor zur Schneeballschlacht - nein, das hat so überhaupt nicht gepasst.

    Insgesamt aber wegen dem stimmungsvollen Anfang ein solides "Gut" von mir.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."

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  • Unter den Produktionsumständen - Schauspieler müssen die ganze Zeit in der Tardis bleiben, weil nichts Anderes zur Verfügung steht, bis der "Marco Polo"-Set fertig ist - zumindest kein Desaster. Im Gegenteil, die Gelegenheit wurde von den Schauspielern genutzt, sich als die erste Stammbesetzung der Serie zu etablieren, wobei v.a. Hartnell seinem Doktor neue Charakterfacetten abgewinnt. Dass ein Knopf klemmte, zweifellos eine der be*****ertsten Auflösungen von eh und je. Also als Überbrückung "ausreichend", aber wenn sie diese 2 Folgen gelöscht und dafür "Marco Polo" aufgehoben hätten, gäb's keine Klagen.

  • Ich höre zur Zeit das Susan Companion Chronicle "Here, There be Monsters".
    Ich war mir nie bewusst, dass Susan zur damaligen Zeit schon älter war als Ian und Barbara zusammen und vor allem, dass der Doctor ihrer Meinung nach nur behauptet hat, die TARDIS würde nicht richtig funktionieren. Dass nämlich er in Wirklichkeit einfach nicht wirklich wusste, wie er sie zu steuern hat und die Verbindung zwischen Time Lord und TARDIS noch geknüpft werden musste.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game

    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Dies war mal eine etwas seltsame Folge. Der Doctor und Susan geraten immer wieder in paranoide Zustände, während Barbara und Ian den Quasi-Verstand repräsentieren und durch die Szenerie torkeln. Alles wird dann durch einen verklemmten Knopf erklärt, auf den die Tardis aufmerksam machen wollte. Naja, eine banale, aber halbwegs logische Lösung.

    Es fällt mir schwer, die Folge einzelnd zu bewerten, da ich sie so zu schlecht bewerten würde. Ich habe eher das Gefühl, dass es hier eher ein Füller-Teil war, in dem nebenbei Informationen aufgearbeitet wurden, die das Verständnis der weiteren Folgen erleichtert (z.B. durch die Erklärung einzelner Funktionen der Tardis). Also gebe ich keine Bewertung ab.

  • Was schon fast wie ein Psychodrama anfing endete dann doch sehr enttäuschend.

    Am Anfang war es ja noch interessant, weil man nicht wusste was passiert war und sich alle irgendwie gegenseitig verdächtigt hatten. Da wunderte ich mich doch etwas, dass das als Kinderserie konzepiert wurde. Auch als es dann hieß, dass die Tardis versucht seine Besatzung zu warnen war ja noch ganz nett, auch wenn ich mich frage, warum sie die 4 dazu bringt, dass sie anscheinend versuchen sich gegenseitig umzubringen (oder ich hab da einfach was nicht verstanden). ABER dass dann alles damit erklärt wird, dass einfach nur ein Knopf geklemmt hat ist mir dann doch zu doof. Fast möchte man da doch sagen "Männer und Technik" aber es wirkt für mich doch sehr unlogisch, dass der Doktor einen solchen Fehler macht, bzw. dass ihm soetwas nicht schon viel früher aufgefallen ist.

    Der Streit, der sich entwickelt hat zeigte zwar deutlich, dass die 4 noch einiges übr das Thema Vertrauen lernen müssen, wurde dann aber auch nur mit ein paar netten Worten geklärt. Is mir schon fast zu wenig, aber na gut. Wäre sicher auch langweilig, wenn man sich jetzt noch weitere 25 Minuten eine Aussprache hätte ansehen müssen.

    Was ich ja interessant finde sind die Betten. So könnte ich dann doch nicht schlafen.

    Ganz schlimm finde ich das Schauspiel der Susan-Darstellerin. Das ist mir persönlich einfach viel zu übertrieben. Bin jedes Mal froh gewesen, wenn der Doctor sie weggeschickt hat, weil mir das keinen Spaß beim zusehen macht. Mag sein, dass die Dame einfach ein Kind ihrer Zeit ist, aber die anderen 3 haben es auch irgendwie hinbekommen glaubwürdig zu schauspielern.

    Von mir 3,5 von 10 Punkten für die Folge alleine betrachtet.


    "Did the cow creamer tell you to do this?"

  • Die Folge finde ich nicht ganz einfach zu bewerten.

    happy beschreibt es ganz treffend als Füllerepisode.

    primär dient die Folge halt dazu keine große Handlung zu erzählen, sondern mit den Spannungen zwischen den Charakteren aufzuräumen, die sich seit der allerersten Folge angesammelt zu haben, und gleichzeitig auch ein paar Frage um die für die Prämisse der Serie doch so wichtige TARDIS zu beantworten. Als jemand der aus 2009 hier auf die Anfänge der Serie zurück blickt, wirkt es schon ein bisschen seltsam, dass der Doktor so wenig über nicht nur seine TARDIS sondern TARDIS(se?) im Allgemeinen zu wissen scheint. So zum Beispiel die Überraschung, dass die TARDIS "lebt", bzw. ein Bewusstsein zu haben scheint. Aber verständlich. Damals werden die Verantwortlichen die Timelords noch nicht ausgeplant im Kopf gehabt haben.

    An sich fand ich die Folge aber ganz unterhaltsam. Es waren ja auch nur zwei kurze Folge, da kann man sich so ein Intermezzo schon mal gönnen. :) Schön, dass der Doktor zeigt, dass er seinen menschlichen Companions über ein wenig aufgetaut ist. Das wurde auch Zeit. Barbara und Ian haben sich den Respekt redlich verdient.

  • Nach dem Sieben-Teiler The Daleks jetzt also ein Zweiteiler, bei dem Handlungszeit und Folgendauer beinahe übereinstimmen - ein Vorläufer von 24 ;)

    Die Folge beginnt mit einem Knall - und dann sind alle erst einmal verwirrt. Geschickt wurde man durch das atypische Verhalten der Charaktere und die geheimnisvoll sich öffnende Tür auf eine falsche Fährte gelockt, wie schon oben von michael who erwähnt, denkt man zunächst an eine bedrohung in Stil von Invasion of the Body-Snatchers, dass sich die Lösung des problems dann ganz anders präsentiert, ist eine schöne Überraschun, und in ihrer Einfachheit ... schrullig.

    Dass es wieder nicht der Doctor ist, der die Lösung findet, gibt mir langsam zu denken. Ist er vielleicht doch schon senil? Eine Regeneration wäre langsam dringend notwendig. Mit einer Art Alters-Starrsinn sucht er die Schuld beharrlich bei den von Anfang an unerwünschten Gästen. Allerdings, man weiß ja nicht, wenn er bislang keine solchen Probleme hatte, und diese tatsächlich erst mit Ian und Barbara an Bord kamen ...

    Einziger Minuspunkt für mich: Susan :shot: , wie immer ...

    Nach jetzt drei "Gesamtfolgen" scheint die "TARDIS-Besartzung" aber nunmehr zusammengefunden zu haben, auch der Doctor scheint seine beiden neuen Companions akzeptiert zu haben

    Insgesamt ein"gut" von mir.

  • Ich habe die beiden Folgen gestern gesehen und muß sagen: Okay! Die theaterhafte Inszenierung hat mir gefallen. Und laßt mir ja meine Susan in Ruhe. :05: Das arme Ding ist gerade mal fünfzehn!!

    Spoiler anzeigen

    Und des Rätsels Lösung ist eine gebrochene Feder. Wie unglaublich Low-Tech!

    "Ich hasse diese Low-Tech-Sch*!" (Ingolf Lück im Film Peng! Du bist tot!)

    Things that try to look like things often do look more like things than things.


  • Interessante kleine Bottle-Show. Gerade der erste Teil ist sehr sehr verwirrend, oder ich war gestern abend nicht mehr aufnahmenfähig. Der zweite Teil punktet dann mit der Annährerung der Tardis-Besatzung. Insgesamt klasse Unterhaltung in der mir der Hartnell-Doktor um einiges symphatischer geworden ist.

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