Womit anfangen?

  • Eleventh Hour


    Hat komischerweise aber auch schon mit "Day of the Doctor" funktioniert, was man nicht denken sollte.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Wo (Staffel 1-7) würdet ihr empfehlen um jemanden mit dem "Who-Virus" zu infizieren?


    1, ab 5 und 8. Keine Specials. Nach einer Staffel sofort auf klassische Folgen übergehen. Am besten An Unearthly Child, Spearhead from Space oder City of Death.


    Punkt! Aus! Ende!

  • Da ich keinen passenden Thread finde also hier:


    Welche Folge NewWho (Staffel 1-7) würdet ihr empfehlen um jemanden mit dem "Who-Virus" zu infizieren?


    Die perfekte Gelegenheit um mal meine "Wo zum Dalek soll ich da anfangen?" Liste in den Raum zu werfen ;)


    Zitat von Yanthar

    Fang mit Eccleston an. "The Eleventh Hour" halte ich aus mancherlei Gründen für ungeeignet, aber das ist wohl persönliche Meinung.


    Also ich kann aus mehrfacher Erfahrung sagen, dass Ecclestons Folgen zu 90% sehr abschreckend auf neue Gucker wirken, wo ich hingegen mit Eleventh Hour IMMER Erfolg hatte. Du solltest deine persönliche Antipathie mit den Moffat Folgen nicht auf die Allgemeinheit ausbreiten. Denn der Ottonormal Zuschauer wird von dem modernen Aussehen und der moderneren Produktionsart eher angesprochen, als von den trashigen Folgen von Staffel 1.


  • 1, ab 5 und 8. Keine Specials. Nach einer Staffel sofort auf klassische Folgen übergehen. Am besten An Unearthly Child, Spearhead from Space oder City of Death.


    Punkt! Aus! Ende!


    Ich würde NewWho auf jeden Fall mit Rose anfangen. Wenn man mit Eleventh Hour (und Eleventh Doctor) anfängt, verpasst man ja Eccleston...
    Staffel 3 kann man auch noch sehen (vor allem wegen Blink), aber um Metacrisis-Doctor, Doctor-Donna und Superdoc sollte man einen weiten Bogen machen.
    Bei Classic Who halte ich An Unearthly Child nicht für einen geeigneten Einstieg (es sei denn, man gehört wie ich zu den Hartgesottenen, die streng chronologisch vorgehen): Die Folge ist eher mäßig und in Staffeln 1-6 fehlt zuviel Zeugs, und Recons sind nicht jedermann Sache. Spearhead ist da ein guter Schnitt: neue Inkarnation des Doctors landet ohne Companions auf der Erde, erste Folge in Farbe, ab da alles komplett und ein Neustart der Serie nachdem ein halbes Jahr Ungewissheit herrschte, ob es überhaupt weiter geht. Also ein ähnlicher Break wie nach Eleventh Hour.

  • Mal davon abgesehen, dass "Rose" schon damals schauderlich war, hat Doctor Who seitdem ja inhaltlich wie optisch immens zugelegt. Und die Gefahr ist eben immer, dass neue Zuschauer aber denken, die ganze Serie ist so trashig wie "Rose". Da ist dann "The Eleventh Hour" wohl doch der bessere Einstieg. Hat ja scheinbar beim deutschen Publikum auch gut funktioniert, wenn man sieht, wie bekannt und beliebt die Serie inzwischen seit der PayTV-Ausstrahlung in Deutschland ist.

  • Du solltest deine persönliche Antipathie mit den Moffat Folgen nicht auf die Allgemeinheit ausbreiten. Denn der Ottonormal Zuschauer wird von dem modernen Aussehen und der moderneren Produktionsart eher angesprochen, als von den trashigen Folgen von Staffel 1.


    Erstens würde mich interessieren, woher Du auf persönliche Antipathie bei Moffat-Folgen (mit Bindestrich!) schließt. Zweitens halte ich den Auton-Mickey für genauso trashig wie den computeranimierten Prisoner.


    Insgesamt finde ich, dass "The eleventh Hour" zuviele (in meinen Augen) schlechte Aspekte der RTD-Ära übernommen hat, wobei mir klar ist, dass Moffat diese bewusst eingefügt hat, um den RTD-gewohnten Zuschauer nicht zu verschrecken.

  • Erstens würde mich interessieren, woher Du auf persönliche Antipathie bei Moffat-Folgen (mit Bindestrich!) schließt.


    es las sich so.


    Zweitens halte ich den Auton-Mickey für genauso trashig wie den computeranimierten Prisoner.


    ja, mit der meinung stehst du aber alleine da. für prisoner zero musste ich mich bisher noch nicht schämen, wenn ich die folge jemanden gezeigt habe ;)


    Insgesamt finde ich, dass "The eleventh Hour" zuviele (in meinen Augen) schlechte Aspekte der RTD-Ära übernommen hat, wobei mir klar ist, dass Moffat diese bewusst eingefügt hat, um den RTD-gewohnten Zuschauer nicht zu verschrecken.


    also anstatt eine folge, welche nachwehen der RTD-ära hat (ich weiß nicht genau was du meinst, schwamm für mich bei eleventh hour von anfang bis ende nur das "yeah, endlich wird die serie -wieder- gut" gefühl mit), würdest du eher eine direkt aus der RTD-ära nehmen, mit dem argument, dass die andere folge zu viel RTD beinhaltet? ich kann dir da nicht folgen...

  • es las sich so.


    Naja, an falsche Interpretationen und Verallgemeinerungen bin ich in diesem Forum ja gewöhnt ...


    ja, mit der meinung stehst du aber alleine da. für prisoner zero musste ich mich bisher noch nicht schämen, wenn ich die folge jemanden gezeigt habe ;)


    Damit kann ich leben, ich fand Prisoner Zero jedenfalls weder gut animiert noch sehr durchdacht.


    also anstatt eine folge, welche nachwehen der RTD-ära hat (ich weiß nicht genau was du meinst, schwamm für mich bei eleventh hour von anfang bis ende nur das "yeah, endlich wird die serie -wieder- gut" gefühl mit), würdest du eher eine direkt aus der RTD-ära nehmen, mit dem argument, dass die andere folge zu viel RTD beinhaltet? ich kann dir da nicht folgen...


    Ich würde die Folge nehmen, mit der die Serie erfolgreich neu gestartet wurde. Außerdem verdrehst Du meine Argumentation wieder einmal. "Rose" war von RTD, enthielt aber noch nicht so viele negative RTD-Elemente, weil dessen Stil noch nicht richtig entwickelt war.


    Aber letzten Endes ist diese Diskussion sowieso nur graue Theorie, da ich hier ohne Erfahrung nach meinem Gefühl geurteilt habe. Wenn ihr jemanden mit "The Eleventh Hour" zum "wahren Glauben" konvertieren konntet ( :P ), dann ist es als Erfolg für die Serie zu verbuchen.

  • Also, ich finde Rose als Einstieg nicht schlecht. Viele, die die Serie vorher nicht kannten, hatten eh einen Trashfaktor im Hinterkopf (Raumpatrouille lässt grüßen), und Lady Cassandra finde ich noch mal eine Spur trashiger als Auton-Mickey.
    Außerdem sehe ich es als eine Hommage an die alte Serie an, da die Pertwee-Ära ja auch mit den Autons anfing.
    Und letztlich zählt ja auch nicht der Trashfaktor, sondern der Unterhaltungswert. Und die Einführung von Eccleston als Doctor ist geradezu genial. Das zieht einen sofort in den Bann, was ich bei The Eleventh Hour nicht so sehr sehe.


  • Ein schlecht animierter (und ich stimm dir da zu, aber Prisoner Zero ist für die Folge eh egal) Prisoner Zero sind für dich wirklich peinlicher als Menschenfressende Mülleimer???? O.o


    Ja, zumal hier ein ziemlich abstruser "Wir rebooten das Universum"-Metaplot gestartet wurde, während die Eccleston-Staffel noch bodenständiger (Man könnte auch "erdnäher" sagen.) war. "The Eleventh Hour" hat eigentlich überhaupt keinen eigenen Plot, sondern ist der Prolog zum "Crack in Space and Time"-Storyarc. Eine eigene Story kam erst mit dem unterbewerteten "The Beast Below". (Soviel zum Thema "Antipathie gegen Moffat-Folgen.). "Rose" ist in sich wesentlich geschlossener.