Freut mich für euch, mich stört einfach der Drehbuchkniff, dass der Doctor in einem einminütigen Monolog die Lösung aus dem Hut zaubert und mit einer Geste alles beendet.
Das schöne daran war ja, nicht nur dass er es vorher sogar angekündigt hat("One minute with me, and this thing would be OVER!")
sondern vor allem, dass mal kein Screwdriver genommen wurde, kein Technikgebrabbel und kein Neustart des Universums. Er hat das Vieh gesehen, analysiert, die richtigen Schlüsse gezogen und die Losung gefunden die von Anfang an erwähnt wurde. Kam ja nicht unbedingt aus dem Hut gezaubert, die ganze Folge wurde darauf hingearbeitet...
Und Sherwood nehme ich nicht übel, dass man es nicht ernst nehmen konnte, ich nehm bei DW überraschend wenig wirklich "ernst";
Die Hauptprobleme:
1: Kein funktionierender Humor. Platte Gags, die nicht zünden, erwarte ich von Scary Movie, nicht von Gatiss. Das kann er besser.
2: Der "Errol Flynn Ära" eine Homage zu widmen, ist ne super Sache. Platte und auf Hochglanz polierte Stereotypen aus den 40ern abzupausen und ohne zumindest einen leicht zynischen Unterton zu vermitteln ist keine Homage, sondern Kopie.
3: Die Folge war zu leicht, zu froh, zu bunt. Klar gehört das auch zu DW. Aber gerade in dieser Staffel haben alle Folgen einen gemeinsamen Unterton, ein generelles Thema. "Sherwood" entzieht sich dem einfach und steht 180° verkehrt zur gesamten Staffel.
Die Folge war wie das hässliche Kind zwischen den Cheerleadern. Es passt einfach nicht rein