Der Doctor Who Quoten Thread

  • dass es eine zahlenmässig starke anti-jodie-fraktion gibt ist doch unbestritten , und was die den neuen folgen für noten gibt ist zumindest fast klar . darauf gekommen bin ich durch (angebliche) fans , die hier ganz offen verkündet haben , sie würden (hier) jeder folge das punkteminimum geben , noch bevor sie die folge gesehen haben . wie gross der einfluss ist dieser protestwähler ist natürlich eine andere frage . dazu müsste man die noten im detail anschaun , also ob es da seit einer bestimmten zeit auffällig viele gibt , die durchs band mit NULL bewerten - DAS hätte nämlich keine der folgen verdient , wirklich nicht .

  • Beim AI haben wir es weder mit Fans, noch mit Anti-Frauen-Doktor Versessenen zu tun. Die Haushalte repräsentieren einen Querschnitt der Gesellschaft, da sind sie alle vertreten. Die woken, die Rassisten, die Intellektuellen, die Arbeiter, die posh people, die Pro-Brexit, die Anti-Brexit Brigade, usw. Alle Bias kommen vor, sind ja sogar bewusst gefordert.

  • Beim AI haben wir es weder mit Fans, noch mit Anti-Frauen-Doktor Versessenen zu tun. Die Haushalte repräsentieren einen Querschnitt der Gesellschaft, da sind sie alle vertreten. Die woken, die Rassisten, die Intellektuellen, die Arbeiter, die posh people, die Pro-Brexit, die Anti-Brexit Brigade, usw. Alle Bias kommen vor, sind ja sogar bewusst gefordert.

    Nu komm hier doch nicht mit Fakten! ;)

  • Beim AI haben wir es weder mit Fans, noch mit Anti-Frauen-Doktor Versessenen zu tun. Die Haushalte repräsentieren einen Querschnitt der Gesellschaft, da sind sie alle vertreten.

    also auch die (enttäuschten) fans ;)

  • also auch die (enttäuschten) fans ;)

    Und jetzt rate mal wieviel von den ca 5 Mio Zuschauern anteilig Fans sind wie wir? Da kommst du vermutlich nicht mal auf eine Millionen. Und beim AI werden Fans noch weniger repräsentiert sein. Aber ja, ein paar Fans werden sicher drunter sein.

  • Beim AI haben wir es weder mit Fans, noch mit Anti-Frauen-Doktor Versessenen zu tun. Die Haushalte repräsentieren einen Querschnitt der Gesellschaft, da sind sie alle vertreten. Die woken, die Rassisten, die Intellektuellen, die Arbeiter, die posh people, die Pro-Brexit, die Anti-Brexit Brigade, usw. Alle Bias kommen vor, sind ja sogar bewusst gefordert.

    Um negativ auf Jodi Whittaker als Doctor zu reagieren, muss man kein Fan sein. Da denke ich, liegt ein großer Denkfehler, wenn man meint, die einzigen, die so richtig negativ bewerten, wären Fans, die einfach anti-Jodi sind. Gerade da ein Querschnitt aus fast sämtlichen Milieus der Fernsehzuschauer durch den AI abgebildet werden soll, sollte klar sein, dass es genügend Leute geben wird, die der Serie aufgrund ihrer derzeit offenen politischen Haltung, die die Serie in die gerade gesellschaftspolitische linke Ecke stellt, negativ bewerten. Dazu müssen sie nicht Fans sein.


    Dieses Milieu macht natürlich nur einen kleinen Anteil an Zuschauern aus und auch an den Leuten, die befragt werden, um den AI zu ermitteln. Daher ist ihr Einfluss auf diesen auch relativ gering. Aber wenn ich mich recht entsinne, ging diese spezielle Diskussion hier damit los, dass Pascal davon überrascht war, dass es "nur" einen AI von 80 und nicht 81 oder 82 gab. Das sind ein oder zwei Punkte Unterschied, da fällt so ein ansonsten eher verschwindent geringer Faktor wesentlich mehr ins Gewicht.


    Das weitaus größere Problem von Chibnalls Ära ist aber, und das sollte damit offensichtlich werden, dass er es nicht schafft, den Rest der Gesellschaft so anzusprechen, dass dieser kleine Anteil an Zuschauern nicht nur kaum sondern wirklich gar keinen Einfluss auf den AI mehr hat. Er schafft es weder "die Mitte" wirklich anzusprechen noch das politisch eher linke Lager, was ja anscheinend sein Hauptanliegen ist, wenn man sich mal die politische Message seiner Ära bisher ansieht. Je weniger Rückhalt er in diesen Zuschauermillieus hat, desto mehr Einfluss auf den Erfolg seiner Serie hat das reaktionäre Lager, gegen dass er sich mit der Serie ja offen stellt. Und wenn man verstehen will, warum er es nicht schafft, diese anderen Gruppen, gerade die, die er ja wirklich ansprechen möchte, zu erreichen, verweise ich gerne mal auf meine Reaktion zum Casting von Jodi und warum ich dagegen war:


    Chibnall macht Alibi-Politik. Er geht nicht auf die unterliegenden, strukturellen und systematischen Probleme ein, die all die Probleme, mit der er in der Serie versucht aufmerksam zu machen, hervorrufen oder verschlimmern. Er geht einfach nicht in die Tiefe und bleibt eigentlich immer zu oberflächlich. Whitakers Casting selbst ist da bereits symptomatisch. Wurde sie gecastet, weil er irgendwelche Geschichten erzählen wollte, die nur mit einer Frau als Doctor funktionieren können? Bisher jedenfalls nicht. Sie ist einfach nur da, weil er "woke" erscheinen wollte. Und solange er an dieser Alibipolitik festhängt, schreckt er nicht nur die reaktionäre Rechte ab, sondern auch große Teile der Linken, die bei so etwas inzwischen auch einfach nur noch die Augen verdrehen.


    Und um dann mal weg von der Politik zu kommen, hat er mit einem Problem zu kämpfen, dass Moffat bereits hatte: Die allgemeine Bevölkerung scheint von der Serie langsam genug zu haben. Seit Staffel 7 sinkt der AI. Will heißen, die Serie trifft nicht mehr wirklich den Zeitgeist. Wobei auch hier gefragt werden sollte, ob dies überhaupt noch möglich ist. Doctor Who will nämlich eine Familienserie sein, die alle anspricht. In einer Zeit, in der der Unterhaltungsmarkt so zersplittert ist und sich jeder sein eigenes Programm zusammenstellen kann, weiß ich nicht, ob so ein Vorsatz noch zeitgemäß ist. Vielleicht ist er das ja, dann muss man nur einen Showrunner finden, der es schafft, diesen allgemeinen Zeitgeist wieder zu treffen und der AI dürfte wieder steigen. Oder es ist nicht mehr möglich, dann müsste die BBC und die Serienproduzenten die Hoffnung aufgeben, alle ansprechen zu können, und die Serie weg vom Konzept der allgemeinen Familienserie zu bewegen, sowohl inhaltlich, aber noch viel wichtiger im Marketing.

  • Ach Politik, unter RTD lief in jeder Folge ein Nebencharakter durchs Bild und hat "Huhu, ich bin schwul." geschrien. Dazu dann erst eine Schwarze, und danach Donna als "starker" "Frauen"Charakter. Hat alles dem Erfolg nicht geschadet und hat irgendwelche politischen Strömungen auch nicht interessiert.


    Und ja, ich finde nicht, dass die Serie -im Durchschnitt- wirklich schlechter geworden ist. Kackfolgen gabs auch unter den letzten zwei Showrunnern in jeder Staffel genug. Und sehr gute Folgen hatten wir wiederum unter Chibby auch, selbst wenn das einige anders sehen. Deshalb bleibe ich dabei, unter RTD und Moffat wurde die Serie einfach positiver wahrgenommen, und unter Chibnall ist Doctor Who jetzt in der Realität angekommen. Als sich in Staffel 7 ein Alien durch ein Herrenhaus gruselte, haben alle -genial- gerufen. Nun hatten wir ein ähnliches Setting, sogar mit einem Cyberman, und alle sagen maximal -joa, nett-. Und wenn wir ehrlich sind, wäre das auch eher eine realistische Einschätzung für "Hide" gewesen, anstatt die euphorische 4.4/5 Durchschnittswertung.

    Wieso der Zauber beim gesamten Publikum, Fans wie Mainstreamzuschauer, offenbar weg ist, das kann man tatsächlich nicht so einfach benennen. Aber Jodie Whittaker und Chibnall sind da sicherlich schon zwei Gründe. Die sind beide nicht schlecht, aber für eine Serie wie Doctor Who ungeignet. Die Serie braucht schon eine Type als Doctordarsteller. Jemand, der die Leute berührt. Der in den Raum reinkommt und alle sagen "Ach, der/die Doctor !", und nicht "Ach, der/die spielt doch den Doctor." Und als Showrunner jemanden, der keine Folgen und Arks baut, sondern kreiert, also Kunst erschafft, die dann ebenfalls die Zuschauer nicht kalt lässt. So wie das RTD und Moffat getan haben. Ob da am Ende eine tolle Folge oder Rotz bei herauskommt, ist erstmal egal. Beim Publikum muss etwas ausgelöst werden, und das passiert zur Zeit nicht. Doctor Who wird zur Zeit als eine Fernsehserie wahrgenommen. Das ist in der heutigen Medien-Immersions-Kultur zu wenig.

  • Ach Politik, unter RTD lief in jeder Folge ein Nebencharakter durchs Bild und hat "Huhu, ich bin schwul." geschrien. Dazu dann erst eine Schwarze, und danach Donna als "starker" "Frauen"Charakter. Hat alles dem Erfolg nicht geschadet und hat irgendwelche politischen Strömungen auch nicht interessiert.

    Zum einem ist das nicht ganz korrekt, zum anderen hat sich die Gesellschaft in den letzten zehn Jahren, seit RTD den Posten als Showrunner abgab, deutlich polarisiert. Außerdem habe ich auch geschrieben, dass Chibnall eben nicht genügend Rückhalt in der Allgemeinheit hat, einschließlich denen, die seiner linken Politik eher zustimmen würden, um den eigentlich eher geringen Einfluss, den er eher kleine Anteil von rechten Zuschauer haben sollte, auszugleichen. Und ich denken, den Grund dafür benennst du hier auch:

    Doctor Who wird zur Zeit als eine Fernsehserie wahrgenommen. Das ist in der heutigen Medien-Immersions-Kultur zu wenig.

    Genau das ist es, denke ich zumindest. Chibnall schafft es nicht, die Allgemeinheit zu begeistern, wohl auch weil er nicht weiß wie. Ob dies weiterhin überhaupt zu dem gleichen Grad möglich ist wie bei RTD und anfangs unter Moffat, bleibt abzuwarten, aber mit Chibnall wird die Frage ewig offen bleiben, weil er eben kein besonders guter Autor, geschweigedenn Showrunner ist.

  • Ich möchte anmerken, dass ich "Hide" ganz ok fand, aber sicher nicht sensationell gut. Die aktuelle Folge um Mary Shelley finde ich tatsächlich sehr gut. Definitiv besser als "hide".


    Das war es dann aber auch schon mit guten Folgen in dieser Ära für mich.

  • Ich wollte doch keine langen Beiträge mehr schreiben, weil ich finde zur Chibnal-Ära ist längst alles gesagt. Da hier aber immer wieder Formulierungen fallen, wie „Leute, die alles schlecht bewerten“ und diese dann gerne als rechts-, links-, oben- untenreaktionäre Personen mit Frauenhass dargestellt werden, bemüßige ich mich dann doch noch mal.


    Ich finde die Folgen durch die Bank scheußlich. Die letzte Staffel war eine Frechheit. Die Aktuelle ist, bedingt durch die kaltschnäuzige Fortsetzung, schon fast eine logische Folge. Ja, es gab bei DW nie ausschließlich Glanzpunkte. Viele Folgen haben ihre Schwächen, aber sie haben immer durch das Liebenswerte ihrer Darsteller oder die schrulligen Umstände brilliert. Selbst die, von denen Chibnal-Hasser sagen, sie seien Müll, wie Dinosaurs on a Spaceship, fand ich immer noch so unterhaltsam, daß ich sie mir gerne mehrfach(!) angesehen habe. Im Nachhinein muß ich sagen, sie zeigen sehr deutlich, was Chibnal alles nicht kann. Um also bei ihm zu bleiben: Ich halte seine Arbeit für unteren Durchschnitt (ebenso wie seine Erzählweise). Für mich ist er der Dieter Bohlen der Fernsehserien: Man muß mit seinen Ergüssen leben, aber gut finden...? Nee. Eingebettet in ein Team, kann man mit ihm sicher was anfangen. Als Showrunner ist er eine Katastrophe. Unter seiner Leitung wurden die Geschichten schlapp, zusammenhanglos und sind voller Plotlöcher. Figuren tauchen auf, verschwinden, Dinge werden erwähnt und nicht gezeigt, Konsequenzen für Figuren sind völlig vernachlässigbar. Historische Umstände werden unwürdig ausgeschlachtet und so beleuchtet, wie man es gerne hätte. Aber das schlimmste ist: Es hat keinen Witz, keinen Zauber, keinen Boah-Effekt. Es ist schlicht nicht liebenswert. Hauptsächlich, weil mir die Charaktere und ihr Schicksal kaum egaler sein könnten.


    Damit komme ich zu den Figuren. Nicht zu den Darstellern. Meinetwegen können die auch alle in anderen Produktionen super spielen. In DW tun sie das nicht. Die „Fam“ hat den Schauwert einer Gruppe Pappaufsteller, die immer schön für ein Gruppenfoto aufgereiht werden. Sie können/dürfen sich nicht bewegen, sie zeigen keine Emotionen, haben keine Chemie untereinander und wiederholen immer den gleichen Sermon. Selbst Graham ist nicht wirklich gut. Er ist so gut, weil alle anderen einfach noch schlechter sind. Stellenweise sind die anderen Personen in den Folgen so viel besser, daß ich schreien möchte: Doctor, tausch' sie gegen die Fam aus!


    Mit der Geschichte der Figuren weiß die Serie nix, aber auch gar nix anzufangen. Yaz ist Polizistin, oder? Weiß sie das eigentlich selber??? In jeder dritten Folge sitzt sie mit einer anderen Figur an einer Wand und labert bedeutungsschwanger über Mobbing. Und das war's auch schon. Dieser junge Typ, dessen Namen ich immer vergesse ist so eine Art (man entschuldige den Begriff) Gelegenheitsbehinderter. War da nicht die Idee der Inklusion in DW? Find' ich super. Der einzige, der ein Handicap hat, kann es aber anscheinend ein- und ausschalten, wie er es braucht. Was für 'ne Ohrfeige. Abgesehen davon macht Ryan (Namen gegooglet) was....? Was!? Und schließlich noch mal Graham, der seine Frau verloren hat – eine Beziehung, die ich auch nicht glaubwürdig gespielt fand, aber sei's drum – und Angst vor Krebs hat. Warum soll mich das jucken, wenn es sonst keinen juckt in der Serie? So bleiben sie Abziehbilder, zweidimensional, Stichwortgeber, würdig vergessen zu werden. Sollten wir uns als Zuschauer nicht mal mit denen identifizieren? Nein, lieber nicht. Sie sind die ersten Companions, bei denen ich denke, mein Leben ist so viel aufregender, als deren, daß ich nicht mit denen tauschen möchte.


    Und damit zu Jodie. Sie ist vielleicht auch eine tolle Schauspielerin. Aber kein Doctor. Wie ein Bekannter von mir sagte: „Der glaub' ich gar nichts“. Und damit meinte er ihre Darstellung. Sie findet keine Linie in der Figur. Die anderen Doctoren müssen einem auch nicht gefallen haben (ich bin da vielleicht eine Ausnahme), aber von einem PROFI-SCHAUSPIELER erwarte ich, daß er mich nach spätestens 10 Minuten überzeugt hat in seiner Rolle. Sonst kann er verschwinden. Wer bitte braucht eine ganze Staffel, um in seine Figur zu finden? Echt jetzt? Außer diesem schlimmen Gesicht kriegt sie nichts hin, was konsequent wäre, es sei denn, man betrachtet „nichts hinkriegen“ als etwas hinkriegen. Des Doctors Verhalten anderen gegenüber finde ich fast abstoßend. Sie zeigt kein Mitgefühl, sie läßt Leute draufgehen, ohne Gewissensbisse und ist so unlustig wie ein Schuhkarton. Was an dieser Figur soll mich neugierig machen, packen, emotional binden? Jeder, aber auch wirklich jeder andere Doctor war um Längen besser. Und zumindest alle Companions seit 2005.


    So, da brauche ich noch gar nicht zu politisch korrekt oder rechts-links-medial zu kommen. Aber ich kann gerne was dazu sagen: Daß der Doctor eine Frau ist, halte ich für inhaltlichen Blödsinn, aber ich könnte damit leben, wenn es mal gut erklärt worden wäre. Das der Doctor, die Doctor, wie denn nun, eine Frau ist, ist nicht das Problem. Das Problem ist, sie ist eine Frau, ohne eine zu sein. Selbst bei Spyfall läuft sie im Smoking herum. War das jetzt echt zu viel, sie in ein Kleid zu stecken und mal die weibliche Seite zu zeigen, oder ist das schon reaktionär? Mit anderen Worten: Der Doctor ist eine Frau, die alles tut, um zu vermeiden als Frau wahrgenommen zu werden. Wer darin einen Fortschritt sieht...ok. Ich jedenfalls kann als Zuschauer keiner Figur folgen, die selbst nicht weiß, wer oder was sie ist oder sein will.


    Und wo ist eigentlich die Tardis? Die blaue Box spielte mal eine echte Rolle? Egal. Da kann man auch Star Trek ohne die Enterprise drehen, funktioniert sicher auch super...


    Es gäbe noch so viele andere Punkte und die finden sich zum großen Teil in Euren(!) Beiträgen, also spare ich sie mir.

    Andere hier können gerne Folge für Folge die wenigen Pluspunkte wie Brotkrumen zusammensuchen und versuchen sich innerlich zu strecken, um die Folgen auf Gut oder sogar Sehr gut zu hieven. Wenn's einem gefällt, ok. Mein Weg ist das nicht. Ich benenne etwas als schlecht, wenn ich finde, daß es schlecht ist.

    Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat

  • Und wo ist eigentlich die Tardis? Die blaue Box spielte mal eine echte Rolle? Egal. Da kann man auch Star Trek ohne die Enterprise drehen, funktioniert sicher auch super...

    Gab bereits genügend Folgen, auch bereits in Classic Who, in denen wir die TARDIS nicht gesehen haben.


    Abgesehen davon, stimme ich dir zwar fast komplett zu, aber die eigene, persönliche Meinung ist wenig ausschlaggebend, wenn man eruieren will, warum der AI derzeit so niedrig ist. Klar kann man es sich einfach machen und sagen "alle denken so wie ich und finden die Serie scheiße", aber dann wäre der AI ja noch niedriger. Und wie Pascal es ja schon sagte: Die Fans machen einen absolut kleinen Anteil von den Leuten aus, die irgendwie an der Entstehung des AIs beteiligt sind, das britische Fandom hat also so gut wie gar keinen Einfluss darauf. Von daher ist es auch schwer irgendwie von der Meinung von Fans auf die der Allgemeinheit zu schließen, besonders von der Meinung der nicht-britische Fans hier im Forum. Es gab genügend Folgen, die hier schlecht angekommen sind und im UK einen guten AI bekommen haben.

  • Gab bereits genügend Folgen, auch bereits in Classic Who, in denen wir die TARDIS nicht gesehen haben.

    Ich meinte ja auch nicht nur eine oder zwei Folgen. Es kommt mir so vor, als würde die blaue Kiste nur noch ein Schattendasein fristen. Dabei war sie fast mal so etwas, wie ein eigener Charakter und ihre Fähigkeiten machen doch einen nicht ganz unerheblichen Reiz der Serie aus.

    Den AI zu kommentieren war auch nicht meine Absicht. Ich bin, wie einleitend geschrieben, auf den Hinweis "einige Leute..." eingegangen. Da ich bisher immer schlecht bewertet habe, fühlte ich mich angesprochen und wollte darauf reagieren.

    Ansonsten stimme ich beim AI Deinen und Pascals Ausführungen zu.

    Und im Übrigen: Donna war so toll, weil sie dem Doctor kontra gegeben hat

  • Ich denke einfach das alles was hier gesagt wird nicht falsch ist. Von allem quasi etwas.


    Doctor => nicht gut bzw. wird abgelehnt

    Story => nicht gut bzw. meistens schlecht

    Die "Fam"=> die ganze Begleiter Thematik passt nicht


    Dazu für mich der Hauptgrund: Die Serie hat sich (schleichend) totgelaufen. 15 Jahre sind eine wirklich lange Zeit. Es reicht halt einfach. Ggf. kann man eine längere Pause machen und die Serie vlt. nochmal in 10 Jahren + neu beleben.

  • Dazu für mich der Hauptgrund: Die Serie hat sich (schleichend) totgelaufen. 15 Jahre sind eine wirklich lange Zeit. Es reicht halt einfach. Ggf. kann man eine längere Pause machen und die Serie vlt. nochmal in 10 Jahren + neu beleben.

    Also die klassische Serie legte zu der Zeit gerade erst los. Die war mit Davison, Pertwee und vor allem Tom Baker auf der Höhe seines Erfolgs... Es braucht nur die richtigen Leute, sowohl vor und hinter der Kamera...

  • Dazu für mich der Hauptgrund: Die Serie hat sich (schleichend) totgelaufen.

    das hat mnan auch gemerkt bei der bbc , genau das ist wohl der grund dafür , dass man die serie total umgekrempelt hat .





    Also die klassische Serie legte zu der Zeit gerade erst los.

    classic who muss sich nicht mit aktueller konkurrenz messen , sondern profitiert ganz massiv vom nostalgie-bonus , und dass die sachen ganz neu aufgelegt werden (erstmals in hd oder erstmals synchronisiert) .

  • classic who muss sich nicht mit aktueller konkurrenz messen , sondern profitiert ganz massiv vom nostalgie-bonus , und dass die sachen ganz neu aufgelegt werden (erstmals in hd oder erstmals synchronisiert) .

    Du hast mich missverstanden. Ich sprach vom damaligen Erfolg der Staffeln 10-21. In den 70ern und 80ern gabs sicher kein HD und keinen Nostalgiebonis ;)

  • der anteil sinkt beständig , wenn ich das richtig sehe ?


    ich habe hier so eine (knapp) unter 16-jährige, und für die existiert etwas nicht, wenn es nicht auf netflix läuft . keine ahnung , wie das in uk läuft , aber klassisches fernsehen schauen teenager hierzulande doch so gut wie gar nicht mehr .