Neues vom Sensenmann

  • Ich glaube kaum, dass die sich auf etwas einige können. Ganz im Gegensatz zu zwei absoluten Ausnahmemusikern, die jetzt, nach fast 25 Jahren, wieder vereint sind:

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    Ihre eine Zusammenarbeit hat natürlich einen genialen Song "geboren", aber wenn man diversen Interviews von Beteiligten von damals glauben darf, bezweifle ich, dass sie sich "auf etwas einigen" können. Mercury und Bowie waren wohl eher zwei Egos, die nicht in einen Raum passten.

  • Wenn ich mich recht entsinne, hieß es von Roger Taylor (oder war es Brian May?), dass Bowie irgendwie immer nur wollte, dass es genauso gemacht wird, wie er es will und er sehr rechthaberisch gewesen sein soll. Kein Wunder, dass er ein Solo-Künstler war und nie in einer Band war und wenn ich es richtig im Kopf habe, auch nie wirklich lange mit einer Backingband unterwegs war (wie im Falle von Springsteen mit der E-Street Band).

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  • Wenn ich mich recht entsinne, hieß es von Roger Taylor (oder war es Brian May?), dass Bowie irgendwie immer nur wollte, dass es genauso gemacht wird, wie er es will und er sehr rechthaberisch gewesen sein soll. Kein Wunder, dass er ein Solo-Künstler war und nie in einer Band war und wenn ich es richtig im Kopf habe, auch nie wirklich lange mit einer Backingband unterwegs war (wie im Falle von Springsteen mit der E-Street Band).

    Ja, so war es. Bowie war ein ziemlicher Egozentriker, der immer genau bestimmen wollte, wie es abzulaufen hat. Die Jungs von Queen waren das genaue Gegenteil: da gab es keinen Chef, und der Umgang mit ihnen Studio war deutlich unkomplizierter. Man war sich darüber einig, dass derjenige, der einen Song schrieb, auch bestimmte, wie die Perfomance auszusehen hat und dass die anderen entsprechend der Vorgaben mitzumachen hatten. Das hat natürlich für diversen Zoff gesorgt, aber immer nur um die Sache, und dadurch, dass jeder Lieder für die Gruppe schrieb, ging es ziemlich demokratisch ab.
    Bowie hingegen war ein ziemlicher Perfektionist und Einzelkämpfer, weshalb Queen die Zusammenarbeit als schwierig beschrieben haben. Aber letztlich waren alles Profis.


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  • Und ist noch sehr lang. Das TimeLash-Team sollte sich auf jeden Fall schon mal präventiv eine Gedenkaktion für Tom Baker ausdenken...

    Naja, der ist ja glücklicherweise über das derzeit kritische Alter von ca. 70 Jahren schon hinaus ... ich nehme das jetzt mal lieber als gutes Zeichen.

    "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."

  • Was für eine verf*ckte Scheisse - Sweet Jesus (um es mit den Worten von Metatron in Dogma zu sagen)
    Ein großartiger britischer Theater- und Filmschauspieler, der mehr war als nur Snape und mein Traumwunsch als Doctor.
    Verdammter Jahresanfang

    Ich bin der schönste Mann in unserer Mietskaserne!

    Laugh Hard, Run Fast, Be Kind

    Einmal editiert, zuletzt von The Other (15. Januar 2016 um 09:49)

  • Und vor zwei Tagen ist mit Glenn Frey der nächste großartige Musiker gestorben, der nicht einmal 70 Jahre alt wurde.

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  • Robert Banks-Stewart, Doctor-Who-Fans bekannt als Autor von "Terror of the Zygons" und "Seeds of Doom" ist letzte Woche gestorben.

    http://www.bigfinish.com/news/v/robert-…ewart-1931-2016

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Deutschland ist gestern ein kleines bisschen dümmer geworden.

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  • Deutschland ist gestern ein kleines bisschen dümmer geworden.

    Der Krebs hat wieder zugeschlagen: Roger Willemsen ist gestorben. Mit 60.

    Zum Ausschnitt: 20 Jahre alt und immer noch genial. Auch ich habe den Spiegel im Abo und muss trotz diverser Qualitätseinbußen durch die Involvierung von Bertelsmann sagen, das er noch deutlich besser ist als das FDP-Propagandablatt Focus. Und die Hitler-Tagebücher sind auch nur aus einem Grund im Stern erschienen: Weil es den Focus damals noch nicht gab.

    Ich frage mich, welche Lücken Jan Böhmermann jetzt noch alle ausfüllen soll.


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    3 Mal editiert, zuletzt von Nikioko (8. Februar 2016 um 16:40)

  • Um die Totenruhe zu wahren, wurde die Diskussion um Böhmi ausgelagert.
    Bitte hier entlang: Wir reden jetzt mal über Jan Böhmermann

    DIe wird nicht lange währen, irgendwen wird es die Tage wieder erwischen.

    Auch wenn das mit Norbert Gastell schon etwas her ist, einen muss ich nachliefern:

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  • Umberto Eco ist gestern gestorben.
    Das wird vielleicht nicht solche großen Wellen schlagen wie der Tod von David Bowie oder Alan Rickman, aber mich persönlich macht das ziemlich traurig.
    Ich mag seine Bücher wirklich sehr. Es sind zwar nicht alle so großartig wie Der Name der Rose oder Das Foucaultsche Pendel - Die Insel des vorigen Tages z.B. ist ein eher eigenwilliger Roman - aber allein Ecos Schreibstil macht alles, was er geschrieben hat, lesenswert.
    Und Der Name der Rose war einer der ersten anspruchsvollen Romane, die ich nach dem Abitur gelesen hatte, als ich durch jahrelange Deutschunterrichtslektüre erst mal die Schnauze voll hatte von sogenannter "höherer" Literatur.

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