Neues vom Sensenmann

  • Kevin Smith ist doch selber ein Unsympath und mit so vielen Leuten verkracht.


    Kaoru hat schon Recht, wenn man wie ich ein paar Jahre nach ihm geboren wurde, spielte PRINCE keine große Rolle mehr. Ich habe ihn zwar in den 90ern noch am Rande miterlebt, aber mir war der Typ zu strange.

  • Zumindest in den USA ist er nach wie vor eine sehr präsente Öffentlichkeitsperson geblieben. Der war dort ziemlich häufig im TV mit irgendwelchen Auftritten zu sehen. Etwas was man hier in Görmany nicht unbedingt mitbekommen hat, allein schon deswegen weil er Europa in den letzten Jahren recht stiefmütterlich behandelt hatte.


    Und es ist auch ein bissl blöd wenn das hiesige Dudelradio mit seiner auf Konfrontationskurs ausgerichteten Musik nichts anfangen kann. Ich glaube nicht dass ich jemals etwas von ihm auf einer "Größten Hits der 80er und 90er und dem Besten von heute"-Station gehört habe. Abgesehen von den letzten paar Tagen vielleicht, aber das haben die dann ja auch nur gespielt weil sie es machen MUSSTEN. :D Und da seine Videoclips im Internet praktisch unauffindbar sind, fällt auch dieser Teil der Wahrnehmbarkeit weg. Vielleicht wird das demnächst ja alles anders, jetzt wo der Hauptverursacher der großen Klagewellen weg ist.


    Aber so ganz generell... auf das Star-Ding und dem Wettbewerb wer nun den längsten... erm größten Stern hat würde ich mich nicht zu sehr einschiessen. ;) Selbst jemand wie David Bowie war eigentlich immer eher der "Star für die Nerds" gewesen, und ist damit eher mit jemanden wie... örm... Beck oder Björk oder sonstwer vergleichbar. Wenn der nicht rein zufällig Anfang der 80er über einen Welthit gestolpert wäre und in diesem Jim Henson-Film mitgespielt hätte, dann hätten die Ottonormalverbraucher Anfang des Jahres gar nicht gewusst wer dieser Typ überhaupt gewesen sein sollte. Gefühlte 170% der Menschheit haben mir eher diesen Goblin King um die Ohren gehauen als dass sie "Hunky Dory" oder "Low" in den Mund genommen hätten. Nur mal so eingeworfen. :)

  • NDR2 hat ziemlich häufig Purple Rain auch vor seinem Tod gespielt, dass war es aber auch. Das kann man den Radiostationen aber nicht alleine vorwerfen, Prince hatte eine ziemlich rigorose Politik was die Vertreibung und Rechte an seinen Songs anging. Desweg hat er sich ja auch mehrmals mit großen Plattenlabels angelegt, was für sein fast Verschwinden in den 90ern verantwortlich ist. Seine Musik gibt es kaum online, weil er gegen Streamingdienste war und ist und sein eigenes Label hatte auch einen ziemlich starke Politik gegenüber YouTube, was es auch beinahe unmöglich macht das gleiche Video von Prince über einen längeren Zeitraum auf der Webseite zu behalten. Dieses ganze "Schützen" seines geistlichen Eigentums ist zwar ganz nett, wird ber jetzt dazu führen, dass er in Vergessenheit geraten wird, da neue Generationen eben nicht mit ihm über Streamingdienste in Kontakt geraten werden. Anders als bei anderen alten Größen wie Bowie oder auch Queen.

  • Zumindest in den USA ist er nach wie vor eine sehr präsente Öffentlichkeitsperson geblieben. Der war dort ziemlich häufig im TV mit irgendwelchen Auftritten zu sehen. Etwas was man hier in Görmany nicht unbedingt mitbekommen hat, allein schon deswegen weil er Europa in den letzten Jahren recht stiefmütterlich behandelt hatte.

    Also in etwa so wie heute irgendwelche Ballermansänger regelmässig bei RTL ihren Senf zu irgendwas abgeben?

  • Oha, "Tom Hanks"-Synchronsprecher Arne Elsholtz ist tot.
    Nachdem er ja in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen schon mehrfach ersetzt werden musste und leider ja auch nicht mehr perfekt-deutlich sprechen konnte, hatte ich schon damit gerechnet, ihn nicht mehr so oft zu hören. Trotzdem schade; man ist ja mit seiner Stimme groß geworden. Die wird schon fehlen.

  • Habe echt die Schnauze voll von 2016!
    Es ist zwar kein Sänger oder ein wahnsinnig großer Künstler-aber wir ALLE sind mit der Stimme von Elsholtz aufgewachsen!

  • Oh man. Das sind tatsächlich zwei Stimmen, die man seit der Kindheit kennt. Wirklich sehr schade.

    "Somewhere there's danger, somewhere there's injustice and somewhere else the tea is getting cold. Come on, Ace, we've got work to do.” - 7thdoc


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  • Und noch eine Stimme meiner Jugend verstummt: Wolfgang Hess, Synchronstimme von Bud Spencer, Gimli und Obelix, ist mit 79 Jahren verstorben.


    2016 ist echt reichlich Ernte für den Sensenmann angesagt...

  • Und noch eine Stimme meiner Jugend verstummt: Wolfgang Hess, Synchronstimme von Bud Spencer, Gimli und Obelix, ist mit 79 Jahren verstorben.


    2016 ist echt reichlich Ernte für den Sensenmann angesagt...

    Wobei, die Stimme von Obelix war eigentlich Edgar Ott.
    Jetzt wo die Musiker durch sind, kommen die Synchronsprecher an die Reihe, oder wie sieht das aus? Es wird munter weiter gesenst...

  • Der erste Asterix-Film ist Schrott und zählt nicht; den guckt sich, wie man auch immer an den Quoten sieht, kaum einer an. Ott kennt man aus den beiden Kultfilmen der klassischen Asterixfilmzeit, Hess aus den beiden qualitativ besten Filmen aus der Asterixfilm-Hochzeit. Gefühlt ist das Gleichstand.


    Und auf jeden Fall sehr schade, sein Tod. Gerade weil er so eine Kult-Synchronstimme hatte, hat man sich ja immer doch sehr gefreut, wenn er auch noch in neuen Produktionen zu hören war.

  • Der erste Asterix-Film ist Schrott und zählt nicht; den guckt sich, wie man auch immer an den Quoten sieht, kaum einer an. Ott kennt man aus den beiden Kultfilmen der klassischen Asterixfilmzeit, Hess aus den beiden qualitativ besten Filmen aus der Asterixfilm-Hochzeit. Gefühlt ist das Gleichstand.

    Welcher? Asterix der Gallier? Die Originalübersetzung von 1971 mit Hans Hessling und Edgar Ott ist in der Tat schlecht, das haben sie in den beiden folgenden Filmen besser gemacht. Die Neusynchronisierung von 1984 mit Frank Zander und Günter Pfitzmann ist aber sehr gut, das macht den Film wieder gut anzusehen. Auf jeden Fall war er deutlich besser als Asterix in Amerika, welcher den Tiefpunkt der Serie markiert.
    Apropos Pfitzmann: Ich bin mit der Hörspielreihe von Europa (nicht mit der Neufassung von Karussell zu verwechseln!) mit Hans Clarin, Günter Pfitzmann und Wolfgang Völz aufgewachsen, von daher ist mir Pfitzmann auch eine vertraute Obelix-Stimme.
    Und ansonsten haben Günter Strack und Ottfried Fischer auch schon Obelix gesprochen (wegen der optischen Ähnlichkeit?).

  • Auf jeden Fall war er deutlich besser als Asterix in Amerika, welcher den Tiefpunkt der Serie markiert.

    Ein schlimmer Film, ja. Wobei ich skeptisch bin, dass eine andere Übersetzung "Asterix der Gallier" tatsächlich bessser macht - der Film ist ja ansich sehr seicht gestrickt und doch recht langweilig. Und sieht auch optisch eher...experimentell aus. Alles sehr unangenehm.

  • Frank Zander und Wolfgang Hess bleiben für mich die Stimmen von Asterix und Obelix. Unerreicht bleibt auch Arnold Marquis als Miraculix.


    Ja, "Asterix der Gallier" ist schlecht gealtert. Und die schreckliche Musik erst. Die noch sehenswerten Filme sind "Asterix und Kleopatra" bis "Asterix - Operation Hinkelstein". Mein Favorit bleibt aber "Asterix erobert Rom", auch wenn Frank Zander und Wolfgang Hess nicht dabei sind.

  • Ein schlimmer Film, ja. Wobei ich skeptisch bin, dass eine andere Übersetzung "Asterix der Gallier" tatsächlich bessser macht - der Film ist ja ansich sehr seicht gestrickt und doch recht langweilig. Und sieht auch optisch eher...experimentell aus. Alles sehr unangenehm.

    Es gibt ja zwei Übersetzungen, die ursprüngliche mit Hans Hessling und Edgar Ott (die die beiden ja auch in Kleopatra und erobert Rom sprechen) ist grauenhaft, die mit Frank Zander und Günter Pfitzmann durch die wesentlich lockere Sprache deutlich besser. Und er sicherlich nicht der schlechtese Asterix-Film, auch wenn er damals ohne die Erlaubnis von Goscinny und Uderzo produziert wurde und daher entsprechende qualitative Mängel aufweist. Mir gefällt er jedenfalls besser als Amerika und die Wikinger, und besser als die überflüssigen Realverfilmungen sowieso. Comicfiguren müssen auch wie Comicfiguren aussehen und können nicht durch Schauspieler ersetzt werden. Interessanterweise fand ich Land der Götter recht gut; den Sprung in die 3D-Welt haben die Figuren gut verkraftet.

  • Och nö-schon wieder eine kindheitserinnerung weggestorben!
    Uwe Friedrichsen starb mit 81 Jahren.
    Ich erinnere mich auch heute noch daran, wie ich kurz vor 9:00 Uhr vor dem Fernseher saß (das gemeinsame(!) Vormittagsporgramm von ARD und ZDF gab es erst ab 9:00) und auf das Standbild mit Samson und Tiffy guckte, mit der Sprechblase: wir kommen gleich.
    Das ist ein grausames Jahr für die Generation der 76/78er-Geborenen

  • Sesamstraße war ja quasi gestern. Wer kennt noch John Klings Abenteuer mit Hellmut Lange und Uwe Friedrichsen (oder waren es "Die Globetrotter"?)? Und wenn ich mich nicht täusche war er auch Synchronsprecher von Michael York in den Musketierfilmen. Zollfahnder Zaluskowski in "Schwarz Rot Gold".


    Die Todesente hat eindeutig zu viel zu tun.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Och nö-schon wieder eine kindheitserinnerung weggestorben!
    Uwe Friedrichsen starb mit 81 Jahren.
    Ich erinnere mich auch heute noch daran, wie ich kurz vor 9:00 Uhr vor dem Fernseher saß (das gemeinsame(!) Vormittagsporgramm von ARD und ZDF gab es erst ab 9:00) und auf das Standbild mit Samson und Tiffy guckte, mit der Sprechblase: wir kommen gleich.
    Das ist ein grausames Jahr für die Generation der 76/78er-Geborenen

    Mann, bist Du jung. Ich kenne die Sesamstraße noch mit Manfred Krug und Lilo Pulver. ;)
    Na gut, die Gespanne Uwe Friedrichsen/Hildegard Krekel und Horst Janson/Ute Willing kenne ich natürlich auch noch. Aber am besten war immer Herr von Bödefeld, den es ja leider nicht mehr gibt.