Neues vom Sensenmann

  • Oh nein! Das kann ja alles nicht mehr wahr sein. Der einzige Lichtblick in diesen beiden Fällen ist noch, dass die beiden ein hohes Alter erreicht haben.

  • Vielleicht bin ich ja Optimist, aber Trump ist auch schon 70 und 2016 hat noch ein paar Wochen.


    Aber um die Anderen ist es schade.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Das Legendensterben geht weiter; Fidel Castro ist tot. Der beliebte Diktator des Bananenstaates Kuba hat endgültig die Zigarre abgegeben. Castro herrschte fast 50 Jahre über sein Land und überstand dabei mehrere Anschlagsversuche, weshalb er als klares Vorbild für Angela Merkel gehandelt wird. Kritik brachte ihm seine Haltung gegenüber Menschenrechte ein, ließ er doch bis zuletzt zu, dass die Amerikaner auf Kuba das Guantanamo-Foltergefängnis betreiben dürfen. Fidel hinterlässt einen bösen Bruder (aus Kommunistensicht zumindest) und ein Land, das jeder normale Mensch im Strategiespiel "Tropico" schon besser hinbekommen hat. Und wenn dieses Jahr nirgendwo auf der Welt Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen, könnten sich noch die Gerüchte bezüglich der zweiten Identität des passionierten Rauschebartträgers bestätigen...

  • Man kann von Castro halten, was man will, aber er war sicher einer der einflussreichsten Menschen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ich habe erst neulich wieder in einer Bar ein Foto mit ihm und Hemingway gesehen:

  • @Solus


    Das war ja wohl unter aller Sau. Was glaubst du denn wie Kuba unter 50 Jahren Batista ausgesehen hätte?


    Oder ohne Handelsblockade?


    Warum ist es denn auf Haiti so toll?

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ein Zitat aus Wikipedia (ohne Gewähr):
    „Kuba gilt in der Politikwissenschaft als bürokratisch-autoritärer Staat. Gewaltenteilung existiert hier faktisch nicht. Gemäß der marxistisch-leninistischen Ideologie der herrschenden Kommunistischen Partei Kubas handelt es sich um deren positiv besetzte Ausprägung einer Diktatur des Proletariats. Da der Bevölkerung keine Auswahlmöglichkeiten über eventuelle politische Alternativen zur Verfügung stehen, kann über die Zustimmungsrate nur spekuliert werden.“


    Kein Ahnung, aber in so einem Land möchte ich niemaaaaaaals leben müssen. Die 50er-Jahre-Karren sehen schick aus, aber irgendwann will sich man auch einen Smart leisten können. ;)

  • Man muss das ganze kontrovers sehen. Einerseits hat Kuba unter derm US-Boykott gelitten, und Castro hat es hinbekommen, das Wenige so zu verteilen, dass in Kuba niemand hungern musste und dass wegen der Schulpflicht der höchste Alphabetisierungsgrad der Karibik besteht. Kann man ja gern mal mit Haiti vergleichen. Außerdem hat er nie in Saus und Braus gelebt und sich von Maßnahmen selbst nicht ausgenommen.
    Andererseits bleibt eine autokratische Diktatur eine Diktatur. Oppositionelle werden nicht gehört, sondern festgenommen, gefoltert und getö... verschwinden gelassen. Dsselbe exzellente Schulsystem, das für eine hohe Bildung gesorgt hat, sorgte auch dafür, dass die Treue zum Maximo Lider schon von klein auf eingetrichtert wurde. Menschenrechte? Für Castro völlig überbewertet. Oder um einen Spruch aus dem bereits erwähnten Tropico zu zitieren: Wahlen? Wozu? Ich weiß doch, dass mein Volk mich liebt.


    Wie Kuba unter 50 Jahren Batista ausgesehen hätte? Bestimt nicht besser. Das Land wäre insgesamt sicherlich reicher gewesen, der Besitz aber ungerechter verteilt. Ich würde mal sagen, ähnlich wie in jeder anderen Bananenrepublik auch. Vielleicht so auf dem Niveau der Dominikanischen Republik oder Jamaikas.




    Kein Ahnung, aber in so einem Land möchte ich niemaaaaaaals leben müssen. Die 50er-Jahre-Karren sehen schick aus, aber irgendwann will sich man auch einen Smart leisten können. ;)

    Leben nicht, Urlaub machen geht schon. Aber die ganzen Leute, die hier auf die Merkel und die EU schimpfen, von wegen Brüssel-Diktatur und Lügenpresse, sollte man mal für einen Monat dorthin ausweisen. Mal sehen, wieviele davon gern zurück kommen.
    Und die 50er-Jahre-Karren dürften durch den Fall des Embargos von reichen Amis demnächst für einen Appel und ein Ei aufgekauft und in die USA verschifft werden, um dort umfassend restauriert und für teuer Geld an Veteranen-Liebhaber verkauft werden.

  • Ich entschuldige mich für den ersten Satz meines letzten Posts.


    Aber nicht für den Rest. Und wofür mir jedes Verständnis fehlt sind die feiernden Exil-Kubaner, die scheinheilig erklären, sie würden nicht den Tod eines Menschen feiern, sondern den Beginn der Freiheit. Was bitte hat sich denn bisher geändert?


    Übrigens boomt Kuba-Urlaub: "Lass uns schnell noch hinfahren bevor die Amerikaner alles versauen."

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Es geht weiter. Andrew Sachs (Manuel aus Fawlty Towers) ist tot.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Ja in "The Boy that Time forgot". Und Skagra im Shada-Webcast.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

    Einmal editiert, zuletzt von Cutec ()

  • Das war auch derjenige gewesen dem Jonathan Ross damals live on air in einer Radioshow böööse Sprüche auf den Anrufbeantworter gesprochen hatte und darüber von der BBC gefeuert wurde.


    Das ist das erste was mir zu Andrew Sachs immer einfällt. :D

  • Hildegard Hamm-Brücher ist tot. Bekannt dafür, dass sie aus ihrer Überzeugung gegen die neoliberale Politik Westerwelles und die antiisraelischen Haltung Möllemanns 2002 nach über 50 Jahren Mitgliedschaft aus der FDP ausgetreten ist. Damit geht nach Westerwelle und Genscher das Massensterben der FDP-Größen dieses Jahr weiter.

  • Und, um ihn ja nicht unter den Tisch fallen zu lassen: John Glenn, der erste Amerikaner im Weltraum, ist tot.
    https://en.wikipedia.org/wiki/John_Glenn
    (Oder möchte jetzt noch jemand kommen und behaupten, sämtliche Raumflüge wären gefaked und die Erde eine Scheibe?!)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Nö, aber als jemand, der in einem Land groß geworden ist, das sich der russischen Freundschaft verschrieben hatte, lässt mich Glenn völlig kalt. Ich huldige nur Juri Gagarin, dem ersten MENSCH im Weltraum. (Und natürlich Laika, dem ersten Erdlebewesen im Weltraum.)