Die 100 besten/beliebtesten Fernsehserien aller Zeiten - 2015/16

  • Ich kann dabei auch überhaupt nicht nachvollziehen, wie man auf Stargate stehen kann.

    Beispielsweise in dem man völlig in den Film vernarrt ist und in dieser Serie eine (zumindest zu Beginn) recht interessant gestaltete Ersatzdroge für die nie erschienene Fortsetzung erkennt. (Es gab zum Film zwar Romane die die Handlung unabhängig von der Serie fortsetzten, die aber in die Ecke definitiv nicht lesesnwerter, stumpfsinniger Schundliteratur gehören. Was aus dem kommenden Reboot des Franchises wird bleibt abzuwarten.) An dem Konzept an sich ist, wie ich finde nichts auszusetzen(, sofern man über den Umstand hinwegssehen kann, dass die ganze Galaxie ohne irgendeine Erklärung der englischen Sprache mächtig ist, was im Film nicht der Fall war und zu seiner beeindruckenden Authentizität beigetragen hat, die bei einem Sci-Fi Film bis heute nicht üblich ist) und zu Beginn der Serie hat man dieses auch in stärkerer Anlehnung an den Film verfolgt. Bedauerlicherweise wurde die Serie, insbesondere in der Verlängerung durch die 9. und 10. Staffel zunehmend zu einem Star Trek-Abklatsch degradiert, wobei der ursprüngliche Charme, wenn überhaubt nur noch in einigen, äußerlichen Zügen erhalten geblieben ist. Hat man sich an bestimmte Eigenheiten gewöhnt, für die man die Serie durchaus kritisieren kann( und die sich mit jeder Staffel leider zunehemnds intensivieren), kann man sich daran erfreuen. Ich kann aber auch in vollem nachvollziehen, wenn man Stargate SG-1 weniger prikelnd (bis gänzlich bescheuert) findet.

  • Es war halt eine SF-Serie, die keinem Weh tat, teilweise recht lustig, eher so Bud Light und meistens unterhaltsam, wenn sie nicht zum fünften Mal die zehn Klischee-Folgen-die-in-jeder-SF-Serie-vorkommen-die-eine-gewisse-Länge-hat durchexerziert haben.


    Ich hab' für Fringe gestimmt.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • sofern man über den Umstand hinwegssehen kann, dass die ganze Galaxie ohne irgendeine Erklärung der englischen Sprache mächtig ist, was im Film nicht der Fall war und zu seiner beeindruckenden Authentizität beigetragen hat, die bei einem Sci-Fi Film bis heute nicht üblich ist

    Da möchte ich einwerfen, dass man anfänglich geplant hatte, sich neue Sprachen einfallen zu lassen, dann beim Drehbuchschreiben aber schnell bereits beim Piloten festgestellt hat, wie umständlich das wäre, um eine schnelle TV-Handlung, die in 45 Minuten erzählt sein muss, aufzubauen, wenn man die erste halbe Stunde erst einmal damit verbringen muss, die Sprache der anderen Charaktere zu erlernen.
    Und ich finde SG-1 zwar nicht schlecht, die Serie ist recht unterhaltsam, allerdings ist sie erst im Laufe der Jahre wirklich gut geworden, der Start war doch recht holprig, so ab Staffel 4 kommt die Serie richtig in Fahrt (auch wenn es natürlich vorher schon Highlights gab, und danach einige Durchhänger, die Folgen Red Sky und Space Race will ich hier einmal in den Raum werfen), schreiberisch sind Staffel 9 und 10 wohl die besten, sie haben aber kaum noch etwas mit den ersten zwei Staffeln zu tun und versuchen teilweise krampfhaft eine Verbindung zu diesen herzustellen, besonders mit Mitchell, der sich niemals von seiner Ausgangsposition als O'Neill-Klon entfernen konnte, ganz anders als John Sheppard in SGA. Allgemein finde ich Stargate: Atlantis als in allen Belangen der Mutterserie überlegen, besonders auch, da man sich nicht zwei Staffeln dafür gelassen hat sein Serienuniversum aufzubauen und dazu abwechselnd sämtliche 08/15 Plots der Science Fiction Geschichte abzugrasen, sondern man hat dies in weniger als einer Staffel geschafft. Auch die Charaktere waren alle viel schneller wirklich greifbar als die Charaktere aus SG-1. Und Thorsten Volker Junkies Budweiser (aber bitte das American, das Tschechische schmeckt göttlich) trifft daher auf die Serie (also SG-1) meiner Meinung nach absolut zu, aber nicht auf das erste Spin-Off. Und über SGU hüllen wir lieber mal den Mantel des Schweigens.

  • "Fawlty Towers" ist nach den ganzen Jahren immer noch sehr witzig. Was bei Comedy selten ist, finde ich. Aber Fawlty und der Flying Circus sind zeitlos lustig.
    Mit "Red Dwarf" bin ich dagegen nicht warm geworden, obwohl einige Freunde immer davon geschwärmt haben und alle DVDs besitzen.

  • Neon Genesis Evangelion ist ein Kunstwerk. Ein Experiment, welches simple Anime-Action mit Tiefenpsychologie verbindet und dies in okkulter Symbolik schmückt. Eine Story, die man so oder so deuten kann. Die Sinn macht oder nicht, je nachdem wie sehr man sich traut sich in solch eine Welt hineinzuwagen.


    Sorry, Spaced ist gut, aber nicht so gut!

  • Es tut mir ja leid um Spaced, aber da muss ich auch NGE nehmen.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Powers hab ich mal gefunden, als ich nach Sharlto Copley gesucht hab und fand die Serie an sich ganz ok.
    The Fades liest sich so, als wäre es ähnlich zu Odd Thomas, hab aber nur die ersten zwei Folgen gesehn und war dann bedient.

  • Eine Frage zu The Fall: Wie stark hat das ZDF da rumgeschnibbelt? Ich weiß, dass sie aus 11 jetzt 6 Folgen gemacht haben, aber wie stark wirkt sich das auf den Plot oder das, ich nenns jetzt mal Sehvergnügen aus?


    Witzig im Übrigen, dass das ZDF die umgeschnittenen 90-Minüter mit dem Zusatz "original" und die eigentlich originalen mit dem Zusatz "BBC" listet.