Neuer Companion - Wie soll er sein und wer soll ihn spielen?

  • Vielleicht bringen die Mutanten und die Mutanten, die schon in der FB-Gruppe schon sind sich gegenseitig um und machen den Planeten zu einem schöneren Ort mit Regenbögen und Glitzer und ja, ich hab' Ethanol im Blut.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ein klasse männlicher Companion, der einen wirklich starken Kontrast zum 12. Doctor gebildet hätte, wäre Bors aus The Magician's Appentice (oder The Doctor's Meditation.)
    Der wäre ein schräger Character, ein "Wilder" wie Leela, ein Draufgänger und nicht allzu helle, wie Jamie, liebenswert wie Harry Sullivan, ein Krieger (aber nicht ganz so parodiert) wie Strax, und schon rein optisch so ganz anders als der dürre, graue Doctor.


    Auch als Teils eines Dreier-Tardis-Team zusammen mit Clara und dem Doctor hätte ich mir Bors gut vorstellen können, für ein paar Episoden vielleicht. Drei Charactere, die unterschiedlicher kaum sein könnten.


    Schade, dass man das verhindert hat. :(


    EDIT: Oh, ich wiederhole mich. Wird Zeit, dass ich mal Pause mache, und für ein Weilchen zurück in die reale welt da draußen gehe. ;) Zumindest für eine Tasse Kaffee.

  • Wunsch: Ein Tardis-Team im Stil von Ian und Barbara, ruhig etwas ungläubig gegenüber der Technologie, und bitte nicht aus der Gegenwart, sondern vielleicht aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert. Halt einfach mal eine kleine Abwechslung gegenüber den "modernen" Frauen. Allerdings befürchte ich, dass wir wieder etwas im Stile von Amy oder Clara kriegen, die zwar für sich genommen nicht schlecht waren, aber auf Dauer langweilen.

  • Ich denke ja die etwas unterschichtige Tanz-Olga aus dem letzten Weihnachtspecial war Moffats ursprünglicher Plan für den nächsten Companion, bevor Coleman sich entschieden hat, doch weiterzumachen. So einen großen, positiven Eindruck hat sie glaube ich im Fandom nicht hinterlassen, deshalb wird er wohl wahrscheinlich nicht zu ihr zurückkehren, aber so jemand in der Art bekommen wir bestimmt als Nächstes. Rose reloaded also, das wäre mein Tipp.

  • Ich denke ja die etwas unterschichtige Tanz-Olga aus dem letzten Weihnachtspecial war Moffats ursprünglicher Plan für den nächsten Companion

    Wer?
    Es gab da ja nur 3 Darsteller neben Santa und dem Main Cast und ich sah da bei dennen wirklich keine Absicht mehr draus zu machen, besonders da der Doctor ja nichtmal wusste, wer das in Wirklichkeit war.

  • Shona. Auf ihrer Do-To-Liste am Ende stand mit "Forgive Dave" ja auch gleich schon ein Staffel-Arc...
    Und weil da auch andere gespürt haben, dass das was im Busch mit ihr ist, entsprechende Artikel:
    10 reasons shona mccullough should be a new companion
    why shona mccullough should not return

  • mit Regenbögen und Glitzer

    Oh ja! Ein Einhorn! Oder besser noch ein Zwillingspärchen Einhörner, die immer gegenseitig ihre Sätze ergänzen, wenn sie sprechen. Und ihre Farben von rosa über hellblau zu zartgrün wechseln können, je nach Stimmung. :06:

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ich hoffe, dass mal wieder ein Mann in der TARDIS mitreist. Wäre mal eine tolle Abwechslung. Oder vielleicht ein Companion aus einer anderen Zeit, so wie Jamie McCrimmon damals. :)
    Ansonsten bin ich für den neuen Companion ziemlich offen, aber auch unheimlich neugierig.

  • ;)


    Es ist mir ganz ehrlich total wumpe, was wir für einen neuen Companion kriegen werden. Denn innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem ersten Auftritt des neuen Companions (in irgendwelchen Promo-Shots) werden die eine Hälfte der Fans den neuen Companion abgrundtief hassen und als den schlechtesten Companion ever verdammen, die andere Hälfte wird den neuen Companion augenblicklich als den allerbesten, großartigsten Companion aller Zeiten feiern. Im Laufe der Zeit werden sich die Lager einen erbitterten Kampf liefern, dann plötzlich ohne nachvollzienbaren Grund vermischen und um 180° drehen ("Oha, der neue Companion kann ja doch was / ist ja doch gar nicht mal so gut, wie wir gehofft hatten. Ich glaube, das ist jetzt doch mein Lieblings-Companion / Hass-Companion aller Zeiten!"), und am Schluss wird man (d.h. die dritte Hälfte der Fans) sich dann nur noch wünschen, dass der neue Companion endlich wieder verschwindet, damit das alles ein Ende hat.
    Zu dem Zeitpunkt werden noch etwa ein bis zwei Monate vergehen, bis der neue Companion tatsächlich seinen ersten Auftritt in der Serie haben wird.


    Das Orakel hat gesprochen. :27:


    Das Orakel geht jetzt frühstücken. :snack:

  • Kaptain, du hast mal wieder recht.


    Nicht zu vergessen, dass das DWM ihn (sie) vorab in den Himmel loben wird. Ich erinnere mich noch an den Bericht über Jenna Louise (damals noch) Colman. Wahr ist aber auch, dass mir Clara in letzter Zeit auch auf den Geist geht, was anfangs nicht so war. Der Umbruch bei mir kam in dieser beknackten Mond-Ei-Folge. Aber das ist ein anderes Thema...

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Nach dem Ende ihres "Impossible Girl"-Plots war nach meinem Empfinden bei Clara irgendwie die Luft raus. Ich empfand sie nur noch als 08/15-Companion, also jemand, der völlig austauschbar ist. Zu ihrer Ehrenrettung muss man allerdings sagen, dass 90 Prozent der Classic Companions ebenfalls austauschbar waren, von einigen Ausnahmen abgesehen.


    Während der letzten Jahre habe ich immer wieder unwollkürlich den Vergleich zwischen Sarah Jane und Clara gezogen, wobei letztere grundsätzlich schlechter abschneidet. Warum ist das so? Ich denke, Sarah Jane war zu ihrer Zeit ein Novum, sie war eine eigenständige Frau in einer Zeit, in der die moderne Emanzipation erst in Gang kam. Bei New Who scheint man bemüht, aus jedem weiblichen Companion eine starke Frau zu machen, was nach einer Weile langweilig wirkt. Am interessantesten fand ich von Rose bis Clara bislang Martha, auch wenn die unerfüllte Liebe zum Doctor ein Makel in ihrem Werdegang bleiben wird. Die Entwicklung von der Medizinstudentin zum U.N.I.T.-Mitglied dagegen hat mir gefallen und war aufgrund der Stories auch logisch nachvollziehbar. Martha war im Gegensatz zu Clara von Anfang an klar in der Welt verankert, während ich bei Clara das Gefühl hatte, dass Moffat bis zum Special nicht wusste, was er eigentlich aus ihr machen sollte. Als Lehrerin war sie mir zuvor jedenfalls nie vorgekommen.

  • Ja, da ist was wahres dran. Clara wurde in Staffel 7B im Grunde völlig beknackt behandelt, auch wenn ich sie schon da mochte. Ebenfalls problematisch finde ich, dass man die Figur jetzt gefühlt ein Dutzend Mal aus der Serie geschrieben hat, bis man endlich mal inkonsequent konsequent blieb. Trotzdem ist sie nach Amy und Rory (am liebsten als Duo) doch meine Lieblingsbegleiterin innerhalb der neuen Serie, aber dicht gefolgt von Martha.


    Peter Capaldi hatte übrigens kürzlich gesagt, dass er keinen männlichen Companion möchte.
    Finde ich eigentlich schade, kann ich aber auch nachvollziehen. I don't want a male companion in Doctor Who

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

  • Ich hätte auch nichts gegen einen männlichen Begleiter - oder wieder ein Team, wie Amy und Rory.
    Im Grunde hatten wir jetzt ja beinahe alle Themen&Konflikte in der TARDIS; das einzige, was mir noch einfallen würde, wäre ein Geschwisterpaar. Oder gab's da was in den Classics? Ich fände es gar nicht so uninteressant, vielleicht in bisschen in die Familien-Richtung zu schwenken, nach dem ganzen Whouffle/Whouffaldi-Geschnulze ;)
    (Um hierbei nochmal auf Clara zu kommen, ich mochte sie in Staffel 7 auch sehr viel lieber als in 8 und 9. Das mag daran liegen, dass ich sie und den 11. Doctor echt als süßes Pärchen gesehen habe -Entschuldigung, da kommt das Fangirl durch- , aber irgendwie fand ich auch, dass spätestens in Staffel 9 mehr oder weniger die Luft raus war.
    Desto mehr freue ich mich jetzt auf ein bisschen frischen Wind, was auch immer dieser mit sich bringt ^-^
    -(Außer River Song. Dann kotz ich.)

  • Ja, da ist was wahres dran. Clara wurde in Staffel 7B im Grunde völlig beknackt behandelt, auch wenn ich sie schon da mochte.

    Ich denke, das Problem mit Clara in Staffel 7B war, dass sie einfach mitten in die Staffel hinein geworfen wurde, kurz nachdem Amy und Rory aus der Staffel heraus genommen wurden. Obwohl mir Claras Charakter auf Anhieb sympathisch war, wirkte das wie "Oh, die beiden sind schon so lange dabei, lass uns einfach mal nächste Folge einen neuen Companion nehmen, dann sind wir sie los." Und als Ersatz springt dann plötzlich unser Impossible Girl herum. Man hätte das wirklich besser verpacken können.

    aber irgendwie fand ich auch, dass spätestens in Staffel 9 mehr oder weniger die Luft raus war.

    Bei diesem Problem sehe ich zwei Ursachen: 1. Fast Claras gesamte Präsens in der Serie wurde auf die Impossible-Girl-Geschichte fokussiert, was mich als Zuschauer auch sehr gefesselt hat, doch sobald sich dieses Mysterium aufgelöst hatte, war der Zauber darum wie verpufft. Clara war immer noch ein sehr angenehmer Charakter, mit dem die Serie sehr viel Spaß gemacht hatte, aber sie hatte nicht mehr das Geheimnisvolle von Beginn, was sie so interessant gemacht hat.
    2. Sie war einfach zu lange dabei. Zweieinhalb Staffeln, das ist fast so lange, wie Tennant und Smith den Doktor gespielt haben und wie Capaldi ihn allem Anschein nach auch spielen wird. Schon als Amy und Rory mit in die 7. Staffel kamen, habe ich mir überlegt, ob man nicht bald jemand anderes in die TARDIS lassen sollte. Irgendwann denkt selbst der größte Fan sich: Da muss doch irgendwann ein neuer Companion kommen, schließlich lebt Doctor Who von der Einführung neuer Charaktere. Da wirkt es ziemlich unpassend, so lange auf einer Figur herum zu reiten.

  • Nö, das war - zumindest für mich - überhaupt kein Problem. ich mochte Clara auf Anhieb, aber in Staffel 7B war sie ein Plot Device. Wir wussten nichts von ihr - wo wohnt sie? Was macht sie beruflich? Mit was für Menschen gibt sie sich so ab, wenn die nicht gerade auf die Kinder aufpasst? Sie wurde - nach zweimaligem antesasern - ohne Geschichte reingeklatscht, einzig und allein für den Story-Arc. Danach hingegen, also ab "The Day of the Doctor" wurden all diese Fragen geklärt. Sie bekam eine Wohnung, einen Job, einen Freund. Sie bekam ein reales Leben. Daher finde ich die "The Day of the Doctor" bis "Hell Bent"- Clara schreiberisch deutlich besser, als die Staffel 7B-Clara. Auch wenn Moffat mit der Figur recht inkonsequent umgegangen ist.

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg