1x04 - Co-Owner of a Lonely Heart

  • Mysteriöse Organisationen sind mysteriös. (Also, nein.)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Tolle Folge. Spannend, packend bis zum Schluss. Die Logiklöcher verzeiht man, weil man die Hoffnung hat, dass die im zweiten Teil geklärt werden. Momentan stören sie nicht. Man ist von der Folge und der ganzen Action zu sehr gefesselt.


    Trotzdem, eine ganz kleine, aber sehr nervige Sache ist mir hier auch wieder aufgefallen: Charly und Miss Quill reden über de Eltern-Abend, darüber, dass niemand wissen soll, dass er bei ihr wohnt, er befiehlt ihr sogar - und alles in einem Raum voller schweigender Schüler! Sollen wir wirklich glauben, dass die das nicht hören!? So leise können die gar nicht geflüstert haben! Oder sollen wir glauben, die Teenager von Coal Hill sind alle so diskret, dass sie weghören, wenn eine Lehrerin und ein Schüler vertraulich in der Klasse tuscheln?
    Dieses alte Schema "Die Kamera zeigt nur die Leute, die sich unterhalten, also hören alle Leute, die nur ein paar Schritte entfernt stehen, nichts mehr davon" ist langsam wirklich so ausgelutscht, dass ich wirklich genervt bin, wenn es tatsächlich noch zum Einsatz kommt.


    Noch was zu dem "heißen" Thema:
    Dass die neue Direktorin die Missy sein soll, halte ich für ausgemachten Fan-Wunsch-Blödsinn.
    Verständlich, dass man nach einer Verbindung zwischen Class und der Mutter-Serie sucht, denn vom Doctor-ex-Machina-Auftritt in der 1. Folge abgesehen scheint Class wirklich keine Verbindungen zu DW zu haben. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Ich möchte jetzt auch nicht, dass z.B. alle Nase lang Sontarans oder andere DW-Aliens durch den Spalt in Coal Hill einfallen, da ist es mir lieber, wenn die Serie ihre eigenen Creationen glaubhaft aufbaut. Die Shadow Kin haben durchaus das Potential dazu.

  • Auch wenn diese Meinung diese Folge bezüglich wahrscheinlich nicht populär ist, so kann Ich nicht anders als dem grotesken Grauen Ausdruck zu verschaffen, dass sich mir beim Sehen der für mich mit schlechtesten Folge der Serie offenbart hat. Hier stellt sich alles exemplarisch da, was zumindest für mich an der Serie nicht stimmt. Eine mit unzähligen Klischees verklebte Mischung verschiedenster Elemente aus Sci fi/Fantasy und Teenie Drama Kitsch, die dann auch noch unnatürlich gestellt in Szene gesetzt wurde. Selbst bei allen grenwertigen Inszinierungen die es in der Mutterserie, wie auch in den anderen spinn Offs gab, hatte Ich hier erstmals das Gefühl, nicht die dargestellte Welt mit ihren Figuren zu sehen, sondern nur Schauspieler, die dieses Schmierentheater, dass ihnen der Drehbuchautor zu verkaufen und der Regisseur zu vermitteln versuchte irgendwie von der Bühne zu bringen.


    Psychische Störung und Traumata hin oder her, Aprils Eltern schienen weniger Mensch als leblose Archetypen zu sein. Als Zuschauer kann man das Verhälltnis zwischen Ram und April kritisch sehen, da wir deren Vorgeschichte gesehen haben und wissen, dass sie mit ihrem Liebesakt wahrscheinlich nur ihre Schädigung zu kompensieren versuchen, die sie jeweils durch Korakinus erlitten haben. Die Reaktion der Mutter dagegen war mehr als plastisch und lächerlich, da sie im Gegensatz zu Tanyas Mutter als relativ gemäßigt, sprich nicht paranoid dargestellt wurde, was ihre Reaktion unglaubaft macht. Dass eine alleinerziehende, durch ihrem Ehemann psychich und körperlich geschädigte Mutter nicht gerade in Freude aubricht, wenn sie ihre sonst vorbildliche Tochter während der Schulzeit mit einem ihr völlig fremden Jungen im Bett erwischt, ist nachvollziehbar. Nur ihr darauffolgender Kommentar "das war dein Vater früher auf" ist recht absurd und fast out of character, da sie vernünftig genug sein sollte um zu wissen, dass ein solches Verhalten in Aprils Alter relativ normal ist und nicht jeder Junge zu einem gefährlichen Soziopathen heranwächst.


    Da gäbe es noch das, sich durch alle Folgen ziehende Mysterium, warum die Gouvernors von den außerirdischen Vorkommnissen um die Coal Hill School Wind bekommen, von UNIT aber keine Spur ist, wenn LONDON wiederholt einer außerirdischen Gefahr entgegensieht. In Cardiff wurde diese Diskrepanz dadurch gelöst, dass es Torchwoods Revier war und die Außerirdischen in SJA traten meist nur sporadisch auf und wúrden von Sarah Jane gleich wieder in die Flucht geschlagen. Aber dass UNIT nichts von dem stationären Riss und den zahlreichen Außerirdischen mitkriegt, die hindurchkriechen, obwohl wir mittlerweile wissen, dass sie Artron Energie aufspühren können ist mehr als lächerlich.