Staffel 11 - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (SPOILER!)

  • Was genau ist denn daran so sehr absurd? Ich meine, ja, es wurde quasi schon mal gemacht, und ist relativ unwahrscheinlich aber dadurch wird es doch nicht absurder als so manch andere Theorien, die sich schon mal bewahrheitet haben.

  • Ich habe mir auch gedacht,.dass zumindest die erste Folge aus einer Suche nach der umherspringenden tardis besteh Als Story Arc ist das auch vorstellbar. Und was soll daran, gemessen am Doctor Who Standard absurd sein? Unorthodox triffts eher und Chibnall will doch mit der Gewohnheit brechen, insofern alles andere als unwahrscheinlich.
    Villeicht landet der Doctor auf einer völlig falschen Erde und muss feststellen, dass nicht nur er selbst, sondern die Menschheit sich verändert hat. Eine falsche Geschichtsschreibung, ausgelößt durch die unkontrolliert hin und her springende tardis. Jetzt muss sie die tardis in ihren einzelnen Stationen abfangen und den von ihr hervorgerufenen Schaden korrigieren.

  • Und ich glaube, dass durch die abstürzende TARDIS die Erde von fleischfressenden Brombeeren regiert wird... Okay, jetzt wird es doch absurd.

  • Die Brombeeren sind schon wieder wahrscheinlicher als eine TARDIS-freie Staffel. Dass Frau Doctor erst am Ende ihrer ersten Folge (oder zweiten, wenn‘s ein Zweiteiler werden sollte) kann sehr gut sein.
    Dass Chibbi eine komplett andere Serie aus Doctor Who macht (wie zu Pertwee geschehen), glaube ich nicht. Er ändert vielleicht vieles, aber nicht anders.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • War die Frage an dich, an mich oder das Forum gerichtet?


    Zur weiteren Erläuterung von meiner Seite: Dass ich den Beitrag nicht vollständig zitiert habe liegt natürlich daran, dass ich die von mir gemeinten Stellen heraus stellen wollte. Und schlimm finde ich die auch gar nicht, nur ein bisschen ungewöhnlich. :)

    Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.

  • Zitat

    This photo has been doing the rounds on the internet as it is apparently the new logo for the Chris Chibnall era of Doctor Who. Don’t believe anything yet until official confirmation from the BBC, but what do you think to the logo if it is true?

    Quelle: Facebook


    Ich glaube es erst wenn es offiziell ist, auch wenn ich stark annehme, dass es ein neues Logo geben wird, aber mir gefällt es, vor allem weil es sich sehr an das klassische, bzw. BBC WW Logo anlehnt.

  • Ich wünsche mir schon seit einer Weile das Pertwee/McGann/Classic-Logo in ungefähr so einer Farbgebung. Die finde ich angemessen edel und das genannte Logo mittlerweile vielleicht am Besten von allen und würdig eine künftige Konstante zu werden. Die Chance auf Eintritt so einer präzisen Vorstellung ist natürlich minimal, da wäre das obige Ergebnis schon überraschend nah dran.


    Tendenziell finde ich die obige Schriftsetzung ein wenig zu nüchtern und kühl, aber ich denke ich könnte mich daran gewöhnen. Die Farbe, wie gesagt, entspricht meinen Wünschen und könnte für mich somit kaum besser sein.


    Ich hoffe die BBC lässt sich nicht allzu viel Zeit mit der Wahrheit.

    Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.

  • Also ich für meine Teil freue mich über diesen Teil der Spekulationen und immer wieder Raten, ob ein "geleaktes" Design nun echt ist oder nicht. Ich denke, dass ein neues Design kommen wird steht außer Frage und ich für meinen Teil mochte bisher weder das Logo unter RTD noch das unter Moffat, wobei letzteres noch okay war.

  • Es könnte sein, dass eines der Fanarts, zumindest vom Konzept her übernommen wird. Immerhin hat man für Staffel 8 bis zehn auf eine Titelsequenz zurückgegriffen, welche ursprünglich von einem Fan entworfen wurde, insofern ist das nicht völlig unwahrscheinlich.

  • Jahresrückblick 2017,
    es ist wieder einmal die Zeit der Ausblicke und Prognosen. Soothsayer, Spökenkieker und Auguren verkünden wieder einmal nichteintreffende Weltuntergänge und die Wirtschaftsweisen sehen wieder einmal vorher, dass Lohnerhöhungen der Konjunktur schaden. Im Jahresbericht der GWUP kann man nachlesen, dass im vergangenen Jahr davon wieder einmal nichts eingetroffen ist. Abgesehen von dem tragischen Fall in Vietnam, wo ein Großvater sein Enkelkind getötet hat, weil ein Wahrsager behauptet hat, es würde dem Karma der Familie schaden, dient die Astrologie, wie das Bleigießen zu Silvester, üblicherweise nur als harmlose Unterhaltung.


    Inzwischen leben wir im postfaktischen Zeitalter, reden wir also darüber, wie mit Fakten gelogen wird. Im Bereich der Esoterik geschieht es, indem immer wieder neue Wundergeräte angekündigt werden, die bei Präsentationen scheinbar wie behauptet funktionieren. Vorgebliche Beweise liefern Messgeräte, Patentanmeldungen und sogar TÜV-Gutachten. Die Revolutionierung der Energieversorgung der Welt findet dann aber doch nie statt. Auf hohe Anzahlungen wird entweder nichts oder nur ein Haufen Schrott geliefert. Quanten-Energie-Generator, Auftriebskraftwerk, Magrav, Magmov oder Energy Amplifier haben bisher keine einzige Kilowattstunde ins Netz eingespeist. Der neuste nutzlose Hit in der Szene ist der Resonanzwidder.


    Im professionellen Maßstab betreibt den Betrug die Autoindustrie. Durch extra dafür erfundene Testverfahren wird Dieselmotoren eine durch Steuern subventionierte Umweltfreundlichkeit attestiert, von der im Betrieb auf der Straße nichts mehr ankommt. VW-Manager müssen dafür in den USA mit Gefängnis rechnen, während sie hier von der Politik geschützt werden. Deutschland konnte durch die Förderung des Diesel zum Erreichen der Klimaziele eine Bilanz mit vorübergehend weniger CO2 vorweisen, dafür wurden mehr Stickoxide und Feindstaub ausgestoßen.


    Zur Anzahl der Zuschauer bei Trumps Amtseinführung hatte dessen Sprecherin Kellyanne Conway im Januar den Begriff der alternativen Fakten geprägt. CNN war der Sache nachgegangen. Trump musste bei seiner Inauguration von seinem Standort aus tatsächlich davon ausgehen, dass sich vor ihm Menschenmassen bis zum Horizont versammelt hätten. Im Gefühl eines großen Triumphes schaut er sich danach die Nachrichten an und dort wird behauptet, es seien deutlich weniger als bei Obama gewesen. Für einen winzigen Moment durfte Trump sich im Recht fühlen, er hatte es ja persönlich gesehen, dass diese Meldungen falsch sein mussten. Fake News von Medien, die nicht anerkennen wollten, dass er die Wahl gewonnen hatte.


    Alternative Fakten könnten also je nach Zeitpunkt sogar eine gewisse Legitimität haben. Da der Begriff wegen Trump natürlich verbrannt ist, will ich im Zusammenhang mit Doctor Who deshalb besser von vorläufigen Fakten sprechen.


    Capaldi sagt zum Beispiel einem Fan aus Kanada, dass er demnächst nach Vancouver kommen wird. Es ist dann Toronto. Pascal frühstückt mit Peter Harness, die Information, die weitergegeben wird, dass dessen Episode die Nummer 10 hat, erweist sich aber als falsch, es ist Nummer 7. Moffat sagt, dass die Dreharbeiten am 11. Juli enden, es ist dann der 10. Juli. Nicholas Briggs kündigt an "...especially this year coming up after the Christmas Special there won't be any Doctor Who until I think November", das muss einfach falsch sein, denn es würde einen Split von Staffel 11 nach 2019 bedeuten.


    Selbst dann, wenn man den Urhebern solcher Meldungen höchste Vertrauenswürdigkeit zubilligt, gilt also, dass bei Doctor Who alles als vorläufig zu betrachten ist, bis es tatsächlich eintrifft. Wenn man nicht auf irgendein Gerücht reinfallen möchte, ist es nützlich zu wissen, wo eine Meldung ursprünglich herkommt. Aktuelle Diskussionen, dass ein Teil von Staffel 11 erst 2019 zu sehen sein wird, kann man auf die Aussage von Nicholas Briggs zurückführen. Wenn irgendwo behauptet wird, Staffel 11 käme ab August, dann geht das auf einen Druckfehler der Radiotimes zurück. Der wurde unmittelbar zu "autumn" korrigiert, was auch der offiziellen Ankündigung entspricht.


    In den letzten Tagen haben viele Fans ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass das Christmas Special die letzte Episode auch für Murray Gold gewesen sei. Gegenfrage, hat er am Christmas Special überhaupt noch mitgewirkt? Es war doch alles nur ein Zusammenschnitt von altem Material. Fakt ist, dass Murray Gold noch eine Weile für Doctor Who tätig sein wird. Er hat gerade den Soundtrack von Staffel 9 zur Veröffentlichung aufbereitet und er wird das auch noch für Staffel 10 tun. Ob er für neue Aufnahmen bei Staffel 11 eingeplant ist, wissen wir noch nicht.


    Am 31. Mai erfuhren wir hier von Pascal, "Doctor Who wird ab der nächsten Staffel nicht mehr in Cardiff produziert werden. Stattdessen befindet sich das Büro für Staffel 11 nun schon seit Monaten in Manchester.", auch dass er "You heard it here first." hinzugefügt hat, macht die Sache nicht besser, denn nicht jeder, der Heureka ruft, hat auch ein Ei gelegt. In diesem Fall hatte ich es in diesem Forum zuerst weitergegeben und ich hatte es Anfang Februar bereits als Fake News bezeichnet. Ursprünglich kam die Meldung am 1. Februar von Adam Orford und auf dessen Twitter-Account wurde es auch umgehend durch das Dementi der BBC Wales richtiggestellt. Inzwischen hat die Produktion von Staffel 11 begonnen, wie üblich von den Roath Lock Studios aus in Cardiff.


    Der angebliche Umzug nach Manchester ist ein typisches Beispiel dafür, wie das Internet funktioniert. Die Irrtümer werden weiterverbreitet und halten sich hartnäckig, während die Wahrheit weniger attraktiv scheint und in der Menge der Fehlinformationen untergeht. Ein anderes Beispiel: es gab die Behauptung über einen Gastauftritt von Fadye Elsayed bei Doctor Who und entsprechende Spekulationen von einem Crossover mit Class in Staffel 10. Sowas war dann überall zu finden, während man sich den Wolf googeln muss, um herauszubekommen, dass dieser Gastauftritt bereits in ferner Vergangenheit stattgefunden hat und aus einer nicht verwendeten Szene für "Bells of Saint John" besteht.


    Noch schwieriger wird die Situation dadurch, dass inzwischen nicht nur die üblichen Spaßvögel bei Doctor Who Fake News vebreiten, es gibt bei #dwsr auch ein paar Trolle, die das seit Herbst 2016 gezielt und mit hoher krimineller Energie betreiben. Was alle mitbekommen haben, ist die Falschmeldung von den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen bei Chibnall. Von den gleichen Leuten geht die Behauptung aus, bestimmte Fans hätten gewusst, dass bereits am 10. Juli der letzte Drehtag sein würde und hätten es anderen Fans absichtlich nicht gesagt, weil sie aus lauter Egoismus Capaldi an diesem Tag für sich allein haben wollten.


    Wie gesagt, es ist nützlich, den Ursprung solcher Behauptungen zu kennen. Beteiligt an dieser Schmutzkampagne ist ein Matt Whelan. Der war bis Herbst 2016 selbst Setgänger. Dann hat er in einem Tweet Matt Lucas beleidigt. Daraufhin war er am Set nicht mehr willkommen. Seitdem stänkert er gegen alle Fans, die noch zum Set hindürfen. Welche Lügen es sonst noch aus diesem erlauchten Kreis gibt, wird sich zum Teil erst dann zeigen, wenn wir Staffel 11 zu sehen bekommen. Nicht alle Berichte vom Set sind nachprüfbar und es gehört zum erklärten Ziel dieser Gruppe, dort Falschmeldungen einzustreuen.


    Lügen tut die BBC nicht. Stattdessen werden wir mit unvollständigen Fakten hängen gelassen. Als Moffat vor Staffel 8 ankündigte, wir würden "at least 13 episodes" bekommen, wussten wir ein Jahr lang nicht, ob das Christmas Special darin enthalten sein sollte. Jetzt wurden 10 Episoden für Staffel 11 angekündigt und wieder wissen wir nicht, ob das Christmas Special bereits mitgezählt ist. Die Erfahrung sagt, dass man bei der BBC immer vom worst case ausgehen muss. Obwohl das Datum für das Auslaufen des Mietvertrages lange genug bekannt war, hat man keine Nachfolgeräumlichkeiten für die Fortführung der Doctor Who Experience besorgt. Die zweite Staffel von Class wurde nicht bewilligt. Und die Anzahl der Episoden bei Doctor Who wurde gekürzt. Man braucht keine hellseherischen Fähigkeiten, um die Zeichen zu deuten: konsequenterweise 9+Xmas, statt 10+Xmas.


    Der frühere Dalek-Operator Nicholas Pegg hat sich in einer Kolumne im Doctor Who Magazine Luft gemacht. Die Anfangsbuchstaben der Absätze ergaben die versteckte Botschaft, "Panini and BBC Worldwide are cunts", womit er dann seinen Job verloren hatte. Das Doctor Who Magazine wurde von der BBC an die Leine genommen und ermahnt, aus Gründen der politischen Neutralität in Zukunft alle Kommentare gegen Brexit und gegen Trump zu unterlassen, sonst würde man die Lizenz riskieren. Chefredakteur Tom Spilsbury hatte seinen Abschied schon vorher verkündet.


    Vor diesem Hintergrund gedeihen Verschwörungstheorien über den Abschied von Capaldi, dass er gegangen worden sei. Einen Treffer, der jeden Wahrsager vor Neid erblassen lassen müsste, landete der Mirror. Im Dezember 2016 war dort zu lesen, Peter Capaldi hätte bei der BBC um eine maßvolle Erhöhung seines Honorars gebeten. Wenn die Verhandlungen keinen Erfolg bringen würden, dann würde Capaldi als Doctor aufhören. Und im Januar hat Capaldi dann bekanttgegeben, dass er aufhört. Bedeutet allerdings nicht, dass der Artikel des Mirror auf Wahrheit beruhte.


    Was sagt die Kristallkugel für 2018? Es gibt Theorien, dass die Tardis eventuell für die ganze Staffel abwesend sein könnte. Sehr gewagt. Für weitergehende Spekulationen bestehen noch nicht genügend Ansatzpunkte. Ich werde auch dieses Jahr über aktuelle Entwicklungen und die Nachrichten vom Set berichten.


    Radioactive Man

  • Keine Ahnung welche Beweggründe es gegeben hat warum Capaldi nicht mehr den Doctor spielt. Sind diese Gründe für mich wichtig. Nein.
    Ist es von Bedeutung das die Doctor Who Serie jetzt in Manchester gedreht wird. Nein.
    Wer ist Murray Gold? Keine Ahnung.


    Ich werde mir die 11 Staffel von Doctor Who anschauen und dann stellt sich die frage ob ich mir die nochmal anschauen würde.
    Auch in der Vergangenheit gibt es reichlich Doctor Who Folgen die es nicht wert sind wieder angeschaut zu werden.


    Auch die 10 Staffel ist zur hälfte einfach nicht toll.

  • Peter Capaldi ist gegangen, weil er den Doctor schon in drei Staffeln verkörpert und damit die "New Who" Amtszeit hinter sich hat. Er selbst meinte, er könnte sich nicht vorstellen, zu lange das selbe zu machen, zumal er wahrscheinlich mit dem Erfinder seiner Figur gehen wolte.


    Murray Golds rolle sollte nicht unterschätzt werden. Mit seinen ikonischen Melodien hat er maßgeblich zum Erfolg der wiedergeborenen Serie beigetragen, von welcher er sich jetzt nach 12 Jahren Mitarbeit verabschiedet.