Der 13. Doctor ist...

  • Solange die nicht Anfangen die Tardis Rosa zu gestalten.
    Mal sehen wie sehr Weiblich die Tardis eingerichtet wird.


    Abgesehen davon, dass Rosa bis zum Ersten Weltkrieg eine Jungenfarbe war, habe ich in der Tardis bislang kein Tischkicker, Bierkästen oder Fanschals von West Ham gesehen - dafür aber eine sehr große Kleiderkammer :-)

  • Soccer-Fan

    Was soll das sein? Football 's coming home, schon mal gehört? Und wieso West Ham? Er gibt sich doch schottisch, da kämen ja wohl in erster Linie die Rangers in Frage.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Die werden die Tadis wohl kaum Rosa anstreichen.
    Die Inneneinrichtung der Tadis könnte wohl ein weiblichen Touch bekommen.
    Das vielleicht doch eine Kerze oder etwas anderes als Deko der Inneneinrichtung hinzufügen.


    Mal sehen was die Innenausstatter da vollziehen werden.

  • so lange sie den Doctor den Doctor sein lassen ist alles ok, wenn sie aber den Holzhammer schwingen um mit aller Macht darauf einzugehen das der Doctor nun eine Frau ist, dann wirde es wohl eher nervig.

    Hear the music coming, loud as you can stand,
    You will never be the same again,
    Let the beat into you, let it turn you 'round,
    Let it be your best friend,

  • Also, wenn ich mir hier so ansehen und lesen muss, welche Klischees in den Köpfen über Männer und Frauen so ausgepackt werden, dann halte ich es gar nicht mehr für so abwegig, dass es Zeit war, für einen Geschlechterwechsel - Hallo, das ist nicht mehr das 19. und auch nicht das 20. Jahrhundert - willkommen im 21. - Ja grundsätzlich gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen, aber die liegen nicht in Rosa und Hellblau oder darin, dass man Kerzen aufstellt - mal abgesehen davon, wir reden über eine Serie, in der der Held ein Gestaltwandler ist, durch Raum und Zeit reist und über 2000 Jahre alt ist (ignorieren wir mal die 4,5 Milliarden aus Staffel 9) - vor allem ist er kein Mensch - das geht für alle in Ordnung - aber dass er plötzlich eine sie ist, da muss jetzt das Klischee ausgepackt werden -

  • mich hat das bei der letzten Staffel schon ziemlich genervt, wie oft sie explizit auf Bills sexuelle Orientierung eingegangen sind, so als wenn sie zeigen wollten "seht mal her wie Open Minded wir doch sind".Man hätte imo da gar nicht so sehr drauf eingehen müssen sondern es wie es auch im echten Leben sein sollte, als ganz normal laufen lassen sollen.
    Evtl. Bin ich aber auch der einzige der das so empfunden hat.

    Äh, watt?! Mal sehen, das war die erste Folge, in der WG-Folge wurde es erwähnt und dann die letzte Folge. Vielleicht auch mal eine Erwähnung irgendwo dazwischen, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe, also 3-4 Mal. Wenn man jetzt jede Folge mit Danny aus der achten Staffel als "explizites Eingehen auf Claras heterosexuelle Orientierung" wertet, dann kommen wir zahlenmäßig auf zehn(!) Folgen. Auftauchen eines Charakters, nicht nur "mal nebenbei Erwähnen". Da reduziert sich das bei Bill schon auf die erste und die letzte Folge.
    Auf Captain Jacks sexuelle Orientierung wurde in Doctor Who 3-4 Mal pro Folge eingegangen.


    Edit: Ich würde sogar behaupten, in NewWho ist Bill der Companion, dessen sexuelle Orientierung am wenigsten Erwähnung fand.
    Edit2: Dass du das als Einziger so empfunden hast liegt also schlicht und ergreifend daran, das du faktisch falsch liegst.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

    2 Mal editiert, zuletzt von Emma Junkie ()

  • Äh, watt?! Mal sehen, das war die erste Folge, in der WG-Folge wurde es erwähnt und dann die letzte Folge. Vielleicht auch mal eine Erwähnung irgendwo dazwischen, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe, also 3-4 Mal. Wenn man jetzt jede Folge mit Danny aus der achten Staffel als "explizites Eingehen auf Claras heterosexuelle Orientierung" wertet, dann kommen wir zahlenmäßig auf zehn(!) Folgen. Auftauchen eines Charakters, nicht nur "mal nebenbei Erwähnen". Da reduziert sich das bei Bill schon auf die erste und die letzte Folge.Auf Captain Jacks sexuelle Orientierung wurde in Doctor Who 3-4 Mal pro Folge eingegangen.


    Edit: Ich würde sogar behaupten, in NewWho ist Bill der Companion, dessen sexuelle Orientierung am wenigsten Erwähnung fand.
    Edit2: Dass du das als Einziger so empfunden hast liegt also schlicht und ergreifend daran, das du faktisch falsch liegst.

    das kann natürlich sein, dass ich damit falsch liege, habe auch nie behauptet das ich damit Recht habe sondern nur das ich es so empfunden habe und ich wollte damit bestimmt niemanden vor den Kopf stoßen, sollte ich das bei Dir getan haben, dann entschuldige bitte.


    Bei Captain Jack ist mir das weder bei Doctor Who noch bei Torchwood so aufgefallen, aber wie gesagt, es ist mein Empfinden und das kann ja durchaus falsch sein.

    Hear the music coming, loud as you can stand,
    You will never be the same again,
    Let the beat into you, let it turn you 'round,
    Let it be your best friend,

    Einmal editiert, zuletzt von holgrim ()

  • Was mich an der ganzen Diskussion (nicht unbedingt hier, ich hatte meine Erlebnisse bei FB) stört, ist dass auf der einen Seite nur die "Eine Frau ist doof, weil das eine Frau ist!"-Fraktion mit Klischees um sich wirft und auf der anderen die "Du bist ein Mann und somit ist deine Meinung reine Macho-Propaganda"-Fraktion.
    Für mich ist der Doctor definitiv eine männliche Figur, das ist aber eine felsenfeste Überzeugung meinerseits, die auch argumentativ nicht umgeworfen werden kann. Deshalb verzichte ich auf Grundsatzdiskussionen darüber und lasse anderen auch gerne ihre Freude über die weibliche Zukunft. Da gibt es kein objektives Pro und Contra.


    Allerdings finde ich es ein Armutszeugnis des neuen Showrunners, wenn eine seiner neuen und frischen Ideen erstmal eine Kopie der Master/Missy-Idee ist. Und das auch noch direkt im Anschluss an ihr Auftreten. Das finde ich überaus uninspiriert und fade.


    Aber das ist natürlich nur ein Vorwand um Frauen doof zu finden. ;)

  • Äh, ehrlich gesagt sehe ich The Doctor auch noch als männliche Figur. Nur hat diese Figur jetzt einen weiblichen Körper.
    Es sei denn, es wird die freie Entscheidung dieser Figur eine Frau zu werden und nicht bloß ein Zufall. Dann würde ich die 13. Inkarnation als Frau sehen, auch vom Inneren, nicht bloß vom Äußeren. Weil der Doctor weiblich sein möchte. Doch vorher war er, so ist meine Meinung zumindest, männlich.
    Auf die Geschlechtszuordnung für diese Figur verzichten möchte ich allerdings nicht, dass käme mir ein bisschen wie Verrat an der ursprünglichen Großvater-Figur vor.
    Ich hoffe, ich habe jetzt nichts gendermäßig Inkorrektes verbrochen und werde gehängt, oder so :D

    "Eureka is greek for this bath is too hot!" (4th Doctor, Talons of Weng-Chiang)

  • Was mich an der ganzen Diskussion (nicht unbedingt hier, ich hatte meine Erlebnisse bei FB) stört, ist dass auf der einen Seite nur die "Eine Frau ist doof, weil das eine Frau ist!"-Fraktion mit Klischees um sich wirft und auf der anderen die "Du bist ein Mann und somit ist deine Meinung reine Macho-Propaganda"-Fraktion.
    Für mich ist der Doctor definitiv eine männliche Figur, das ist aber eine felsenfeste Überzeugung meinerseits, die auch argumentativ nicht umgeworfen werden kann. Deshalb verzichte ich auf Grundsatzdiskussionen darüber und lasse anderen auch gerne ihre Freude über die weibliche Zukunft. Da gibt es kein objektives Pro und Contra.


    Allerdings finde ich es ein Armutszeugnis des neuen Showrunners, wenn eine seiner neuen und frischen Ideen erstmal eine Kopie der Master/Missy-Idee ist. Und das auch noch direkt im Anschluss an ihr Auftreten. Das finde ich überaus uninspiriert und fade.


    Aber das ist natürlich nur ein Vorwand um Frauen doof zu finden. ;)

    Aber genau das könnte prinzipiell auch miteinander in Zusammenhang stehen. Der Doctor hat Missy erreicht und war (aus seiner Sicht, er hat ja nicht alles gesehen) kurz davor, sie "gut" zu machen. Durchaus möglich dass so etwas Spuren im Unterbewusstsein eines Time Lords hinterlässt. Aber lassen wir uns einfach überraschen. Noch kann man genau NICHTS sagen.



    Allerdings bin ich der Meinung, dass zumindest eine kleine Erklärung her MUSS wie es jetzt dazu gekommen ist. Weil: Kompletter erster Zyklus und der erste Doctor des zweiten Zyklus waren Männer. Bei zwei möglichen Geschlechtern ist das statistische gesehen eine Katastrophe. Also wird bestimmt irgendein absurder oder guter Grund als Kanon eingeführt. Hoffe ich zumindest. Es gibt einfach schon zu viele Lücken.

    "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."

  • Ich hab eine abgefahrene Theorie. Das ist nicht der Doctor. Der weigert sich einfach zu Rgenerieren und stirbt dann.
    Die Frau die wir gesehen haben ist in Wirklichkeit die Rani die gut geworden ist und seine Stelle als der Doctor einnimmt.

  • das kann natürlich sein, dass ich damit falsch liege, habe auch nie behauptet das ich damit Recht habe sondern nur das ich es so empfunden habe und ich wollte damit bestimmt niemanden vor den Kopf stoßen, sollte ich das bei Dir getan haben, dann entschuldige bitte.
    Bei Captain Jack ist mir das weder bei Doctor Who noch bei Torchwood so aufgefallen, aber wie gesagt, es ist mein Empfinden und das kann ja durchaus falsch sein.

    Bei Jack ist dir das nicht aufgefallen?
    Jack, der eine Beziehung mit Ianto beginnt?
    Jack, der Stress mit seinem Exfreund John Hart hatte?
    Jack, dessen Beziehung mit einem Mann zu den Auslösern der Story von Staffel 4 ist?
    Mal ganz abgesehen von der Torchwoodfolge "Captain Jack Harkness", die sich explizit mit Jacks Sexualität beschäftigt....


    Du hast völlig Recht, Jacks Sexualität wird kaum nur erwähnt.....



    (Im übrigen habe ich mich Bewusst auf homosexuelle Beispiele beschränkt, da Bill ja ebenfalls homosexuell ist)