Labereckenthread

  • Das ist doch kein Ost-Phänomen. Auch im Land der Laptops und Lederhosen (oder waren das Laptops in Lederhosen äääääääh Ledertops in Latzhosen) greift das Versagen der Politik nahtlos ins Totalversagen der Verwaltung.


    Beispiel gefällig? Auch in der bayerischen Besatzungszone Franken hat sich der systemkonforme Bürger H. (Name von der Redaktion anonymisiert) fristgerecht im bayerischen Impfportal registriert, seine diversen Vorerkrankungen Facebook-artig veröffentlicht und dann ... nichts, wochenlang NICHTS.

    Vor wenigen Tagen wurde der besagte Bürger informiert, dass jetzt sein Konto wegen Inaktivität gelöscht wurde. Aha. Eine kurze Überprüfung potentieller Einstichstellen an sämtlichen geeigneten Muskeln ergab, daß definitiv noch keine Impfung erfolgt sein konnte. Also registrierte Bürger H. sich erneut und gab ergeben all seine Wehwehchen ein weiteres Mal ein. Überraschung!!! Bei der letzten Erfassung reichten kaputte Lunge und Bronchien mit ein bisschen Herz noch für Gruppe 3, jetzt ist gnadenlos Gruppe 4 fällig. Also deswegen die Löschung.


    Runterstufen geht nicht, Impfstoff reicht voraussichtlich nicht mal für Zweitimpfungen, also schmeißen wir alle für die es nicht langt mal eben aus der Priorisierung und stehen super da.

    Corona muß warten, jetzt ist erst mal Wahl. Also Öffnen was die Zeitung verfolgen kann, damit man zum Helden des Volkes wird.


    Weiß jemand zufällig was man in Bayern für eine Impfung braucht? CSU-Parteibuch? Katholischen Kirchensteuerbescheid? Abstammungsurkunde in der der Name "Strauß" vorkommt? Oder einfach viel Bargeld?


    ratlose Grüße

    Helmut


    der nichts von all dem vorweisen kann.

    ObexI1U1I-5cxI-01234501234.gif1.4thdoc 2.11thdoc 3.7thdoc 4.2nddoc 5.5thdoc 6.6thdoc 7.3rddoc 8.1stdoc 9.8thdoc 10.Wardoc 11.12thdoc 12.9thdoc 13.10thdoc 14...keine Ahnung was da noch kam

  • Hier mal ein weiteres Kapitel der unendlichen Geschichte "Miserable Zustellung durch amazon".


    Ich habe gestern früh "A language that is ever green", Gedichtband von John Clare bestellt. Lieferung sollte heute sein. Ich hätte gern ein paar Tage auf eine vernünftige Zustellung gewartet. Vor etwa einer halben Stunde hörte ich ein seltsames Geräusch an der Haustür, stand auf und sah ein Fahrzeug wegfahren. Ich ging zur Haustür und fand draußen im Dreck und nassen Laub einen amazon-Pappumschlag, Inhalt das Buch.


    Leute: ICH WAR ZU HAUSE! EINMAL DIE KLINGEL DRÜCKEN, IST DAS ZU VIEL VERLANGT??? :cursing:

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

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  • Ich hatte es mal, dass bei uns die Terasse neu gemacht werden sollte. Sand sollte angeliefert werden, ich war zu Hause, es war auch so abgemacht, dass der Lieferfahrer klingelt, damit ich ihn einleite, wo er den Sand abladen soll. Der Sand sollte in den Vorgarten, direkt vor den Durchgang zur Terasse hinterm Haus, damit wir nicht so weit laufen müssen, weil wir das Meiste selbst gemacht haben. Aber er hat nicht geklingelt und war auch früher da, als eigentlich abgemacht. Ich dachte, der Lärm käme von einem der LKWs die regelmäßig bei uns vorbeifahren, vor allem da unsere Nachbarn gerade umzogen. Auf einmal höre ich den Briefkasten und denke mir, huh, die Post ist da. Ich gehe runter und sehe, wie der Lieferwagen wegfährt und dass der Sand auf der anderen Seite des Grundstückes lag - direkt in der Einfahrt! Und das geilste ist ja, das Auto stand unter dem Carport, es war also anzunehmen, dass jemand zu Hause ist und der Typ ist sogar zur Haustür gegangen, um die Rechnung für die Lieferung in den Briefkasten zu werfen. Wenn der den Weg sowieso schon macht, warum zum Teufel nicht klingeln?

  • Leute: ICH WAR ZU HAUSE! EINMAL DIE KLINGEL DRÜCKEN, IST DAS ZU VIEL VERLANGT??? :cursing:

    Ist leider nicht nur bei Amazon so. Bei der Post/DHL wird das seit Jahren auch so gemacht. Nur bei denen hast du eine Karte im Briefkasten, wo du das Zeug abholen kannst.

  • ICH WAR ZU HAUSE! EINMAL DIE KLINGEL DRÜCKEN, IST DAS ZU VIEL VERLANGT???

    Da hab ich ein wunderbares Gegenbeispiel von gestern unter dem Titel "Wenn du mir mein Paket gar nicht geben willst, warum klingelst du Pfosten dann überhaupt?"


    Für das Studium meines Sohnes war ein benötigtes Lehrbuch leider nur wieder über den ominösen "Amazon Marketplace" verfügbar. Das bestellte Buch kam dann aus Japan. Nach ein paar Wochen Hoffnung ohne Paketverfolgung klingelte dann eines morgens der Briefträger Sturm, dass man dachte in meinem Vorgarten wäre ein Vulkan ausgebrochen. Der dort wartende maskenlose Post-Kostümierte erklärte mir dann in einem gebrochenen Deutsch-Russisch-Mix, dass er mir mein bestelltes Buch nur mal zeigen wollte aber nicht geben will und drückte mir eine Abholkarte in die Hand, hustete mich noch ein wenig an und zog sich eiligst zurück, bevor ich noch zurückhusten konnte.


    Einen Tag später konnte ich dann vor dem hiesigen Schreibwarenladen ausgiebig Schlange stehen. Laut einem über die Fensterfront mehrfach plakatierten Farbposter herrschte "Personalmangel", deshalb wurden gerade die Öffnungszeiten deutlich verkürzt.

    Der aus zwei Personen bestehende Personalmangel hielt deutlich sichtbar für die in der wachsenden Schlange stehenden Empfänger und Versender ein ausgiebiges Schwätzchen im verschlossenen Laden, während die wartende Kundschaft zunehmend gedrängt das Ansteckungsrisiko in der Pandemie geniessen durfte. Aber immerhin durfte ich nach einer ausgiebigen Wartezeit nicht nur meine Lieferung entgegennehmen und für diesen vorbildlichen Service neben 3,95 Teuros Zoll auch noch 6 Euros "Handlingpauschale" zahlen, vermutlich dafür, daß ich für meine überflüssige Wanderung zum Schreibwarenladen das Pflaster abgenutzt habe, sondern ich konnte sogar endlich eine Amazon-Rücksendung auf den Weg bringen, die ich laut Werbung eigentlich jedem DHL-Zusteller hätte mitgeben können. Leider interessieren sich die hiesigen DHL-Subunternehmer und -Kostümträger nicht für die Werbung ihres Konzerns, sondern verweigern derartige Leistungen konsequent, da es ihnen zu viel Arbeit ist.


    Immer wieder freue ich mich darüber, daß Amazon mehr und mehr auf die eigene Logistiktochter setzt. Da wird zwar auch geschlampt, aber deutlich seltener als bei den satten und zufriedenen gleichgültigen Platzhirschen und wenn doch dann nicht oft ohne Konsequenzen.

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  • Bei mir sind Bestellungen in den Briefkasten des Nachbarns geworfen worden (Evil of the Daleks und ein alter Film) - Versand war einmal Amazon Logistic und einmal Deutsche Post Brief. Ich habe keine Karte gehabt, es kam somit nie an. 2,5 Wochen nach der Lieferung (Amazon sagte, es wäre im Briefkasten) klingelt mein Nachbar und sagt, das wurde (angeblich? - von zwei verschiedenen Lieferdiensten fast gleichzeitig?) bei ihm reingeworfen. Deswegen versuch ich immer, Lieferstationen oder für mich praktische Filialen auszusuchen, leider nicht immer möglich.


    Der nächste anständige Markt ist leider echt weit entfernt. Hab einen Großen MM in der Nähe, aber der ist echt bäh... der zweit-nächstliegende MM ist weit entfernt, aber um längen besser.