Serien die euch enttäuscht haben!

  • Habe mir vorhin mal den Piloten von The Expanse angesehen und war nicht gerade sehr begeistert. Klar, es ist eine Dystopie, aber müssen die Leuten dann auch Kleidung tragen, die 1:1 aus dem 21. Jahrhundert stammt? Dazu kommt einfach die farbliche Zusammenstlleung der Serie, damit habe ich dasselbe Problem wie mit Zack Synders DCEU Filmen: Nur weil die Farben alle eher düster sind, sorgt das nicht dafür, dass das, was auf dem Bildschirm gezeigt wird, als erwachsener herüberkommt. Es ist, um es auf den Punkt zu bringen, keine Serie, die mich optisch anspricht. Vielleicht eher als Roman? Keine Ahnung. Und dass mich der Plot um die Cops auf dieser einen Raumstation an Gotham erinnert hat, hat nicht wirklich dabei geholfen, mir die Serie schmackhaft zu machen, und mich nur daran erinnert, bei meiner Aufholjagd bzgl. Gotham weiter zu machen.

    Bisher kann ich dem zustimmen. Die ganzen Kritikpunkte könnte ich aber ertragen, wenn die Serie wenigstens unterhaltsam wäre. Bisher bin ich aber gefühlt alle 10 Minuten eingeschlafen. Drei Folgen habe ich gesehen und bisher ist keine Begeisterung eingetreten. Zwei Folgen werde ich wohl noch sehen, wenn es dann nicht besser wird, dann war es das.

  • Weiterer Verlauf dieses Dialogs:


    stevmov: Ich rede von Battlestar Galactica 2004.

    Nikioko: Diese Serie gilt aber nicht als Reboot, sondern als Neuinterpretation des Stoffes.

    stevmov: Also hast Du Dich nur doof gestellt, um klugscheißen zu können?

    Nikioko: Ja.

    stevmov: Dann klugscheiß ich mal zurück: Laut NBCU ist die geplante Serie kein Reboot, sondern etwas Eigenes.

    Nikioko: Was? Aber...dann habe ich ja eine falsche Behauptung aufgestellt. Aber wenn nun mein Richtig falsch ist, welches Richtig ist dann richtig und nicht falsch, so wie mein falsches Richtig richtig falsch ist, richtig richtig falsch, richtig richtig faaa a a a a lschhhhhhhhhhhh

    *Nikiokos Kopf explodiert*

    russenbot23: Geht alle ins Online-Casino! Aber nur, wenn Ihr in Schleswig-Holstein wohnt.

  • Da gibt es viele...um mal eine zu nennen: "Orange is the new Black": der größte Rotz. "Hinter Gitter" nur mit mehr Lesbengeknutsche um dem US-Kunden was zu bieten. Ansonsten kaum sinnvolle Handlung.

  • Mir fällt da sofort die französische Serie Guyane ein. Ich habe zwar nur die erste Staffel gesehen, aber ich glaube dabei bleibt es auch. Mein Hauptproblem war das es eigentlich nur einen interessanten Charakter gab und ich die Hauptfigur einfach nicht leiden konnte.

  • Star Trek Picard....die Serie ist nicht wirklich schlecht, sogar ganz gut (sticht zwar nicht heraus, aber OK!).

    Es ist einfach nur für mich kein StarTrek.


    Die Serie hat nichts mit dem gemein, was StarTrek mal ausgemacht hat. (Es kommen alte Charaktere vor bzw. Cameos, das war es dann aber auch irgendwie schon mit "früher").

  • expanse ist eine der serien , die sich von season zu season massiv steigern . die dritte gehört zum besten , was in den letzten jahren an si-fi ausgestrahlt wurde . das könnte richtig gross werden , ähnlich wie bsg , der wahrscheinlich intensivsten si-fi serie der letzten 30 jahre .

    Ich habe jetzt weiter geschaut und bin mit der zweiten Geschichte (die mit den Kindern auf Ganymed und Io) durch. Es wird in der Tat interessanter, aber wenn ich die Serie sehe, dann frage ich mich, wieso sich Leute über die angebliche Langatmigkeit von Doctor Who beschweren.

    Interessant ist auch, dass du"von Season zu Season" schreibst, weil die Staffeln sich ja gar nicht an den Handlungssträngen orientieren, sondern diese mitten in den Staffeln wechseln. Die erste Geschichte mit Miller und Julie geht bis 2.05, die zweite mit Prax' Suche nach seiner Tochter von 2.06 bis 3.06 und jetzt ab 3.07 die dritte Geschichte mit dem Ring (weiter bin ich noch nicht). Dass Handlungsstränge über mehrere Staffeln gehen, kommt ja schon vor, aber dass diese mitten in einer Staffel wechseln, ist eher ungewöhnlich. Hat man nicht geschafft, den Inhalt eines Romans in eine Staffel zu packen und hat dann den Rest in die nächste Staffel übernommen?

  • Hat man nicht geschafft, den Inhalt eines Romans in eine Staffel zu packen und hat dann den Rest in die nächste Staffel übernommen?

    leider ja , aber wenn man es jetzt erst und alles am stück schaut sollte das nicht so sehr stören . ich musste jeweils fast ein jahr auf die fortsetzung warten , nachdem mitten drin schluss war .

  • Gestern habe ich die letzte Folge von V-Die außerirdischen Besucher kommen gesehen (also die originale Serie).

    Den ursprünglichen Zweiteiler fand ich eigentlich sehr gut und auch der Dreiteiler V:The Finale Battle war gut.

    Die neunzehnteilige Serie jedoch fand ich insgesamt einfach nur schlecht. Das die Serie kein sonderlich großes Budget hatte ist ja eine Sache, aber die schlechten Drehbücher und die lustlose Art wie das ganze rübergebracht wird eine andere. Auch die Charaktere und die meisten Schauspieler können im Gegensatz zum Ursprung der Serie überhaupt nicht mehr überzeugen (manche sind sogar richtig nervig). Am besten fand ich Michael Ironside, aber der ist ja eigentlich auch immer verlässlich. Leider bleibt er nicht bis zum Ende dabei. :( Überhaupt waren die letzten Folgen noch mal ne ganze Stufe übler als der Rest.

    Ich hätte die Serie gerne gemocht und für gut befunden, aber leider hat sie nach einem starken Anfang extrem nachgelassen. Hab ich in der Form und vor allem der Geschwindigkeit selten bei einer Serie erlebt.

    Für mich ist es leider eine der schlechtesten Science-Fiction-Serien die ich bisher gesehen habe.

  • Ich bin nun fast mit der zweiten Staffel von "The Orville" durch - und kann die Begeisterung einiger Star Trek-Fans nicht teilen. Die Serie ist ok - aber ich finde sie absolut unoriginell. Da stecken in meinen Augen keine eigenen Ideen drin - außer ein paar dümmliche Charkatere, die ich persönlich wenig bis gar nicht lustig finde. Die einzig coole und originelle Figur ist für mich der Blob Yaphit ...

    Wirklich alles ist scheint mir von TNG kopiert - zwar umbenannt, aber im Prinzip genau das selbe. Sogar die meisten Geschichten haben gravierende Ähnlichkeiten mit Star Trek-Folgen - nur auf Hochglanz poliert und mit schlüpfrigem Humor gespickt. Für mich funktioniert die Mischung von Drama und Blödelei irgendwie gar nicht ... Und das "Problem der Woche"-Prinzip war dann bei Voyager schon nicht mehr sinnvoll und machte die ersten beiden Staffeln von Enterprise auch etwas dröge (mal von den langweiligen Charakteren abgesehen). Ich weiß, es soll als Hommage gedacht sein, aber das funktioniert vielleicht einen Film lang (ich liebe "Galaxy Quest"), aber als Serie? Ich habe da auf Dauer eher den Eindruck eines Plagiats. Alles wirkt wie eine Star Trek-Serie aus den 1990er Jahren (wie gesagt, nur mit besseren Effekten und anstößigem Humor) - nur steht kein Star Trek drauf ... Hätte man MacFarlane dies als Star Trek-Serie machen lassen, könnte ich irgendwie besser damit umgehen. Ich würde sie nicht mehr mögen, aber es wäre konsequenter.

  • Ich bin nun fast mit der zweiten Staffel von "The Orville" durch - und kann die Begeisterung einiger Star Trek-Fans nicht teilen. Die Serie ist ok - aber ich finde sie absolut unoriginell. Da stecken in meinen Augen keine eigenen Ideen drin - außer ein paar dümmliche Charkatere, die ich persönlich wenig bis gar nicht lustig finde. Die einzig coole und originelle Figur ist für mich der Blob Yaphit ...

    Wirklich alles ist scheint mir von TNG kopiert - zwar umbenannt, aber im Prinzip genau das selbe. Sogar die meisten Geschichten haben gravierende Ähnlichkeiten mit Star Trek-Folgen - nur auf Hochglanz poliert und mit schlüpfrigem Humor gespickt. Für mich funktioniert die Mischung von Drama und Blödelei irgendwie gar nicht ... Und das "Problem der Woche"-Prinzip war dann bei Voyager schon nicht mehr sinnvoll und machte die ersten beiden Staffeln von Enterprise auch etwas dröge (mal von den langweiligen Charakteren abgesehen). Ich weiß, es soll als Hommage gedacht sein, aber das funktioniert vielleicht einen Film lang (ich liebe "Galaxy Quest"), aber als Serie? Ich habe da auf Dauer eher den Eindruck eines Plagiats. Alles wirkt wie eine Star Trek-Serie aus den 1990er Jahren (wie gesagt, nur mit besseren Effekten und anstößigem Humor) - nur steht kein Star Trek drauf ... Hätte man MacFarlane dies als Star Trek-Serie machen lassen, könnte ich irgendwie besser damit umgehen. Ich würde sie nicht mehr mögen, aber es wäre konsequenter.

    The Orville zielt ja gerade auf Fans der Berman-Ära ab, speziell TNG. Nur wird den Charakteren hier der Stock aus dem Arsch gezogen. Und im Gegensatz zu TNG, wo die Aliens im Prinzip Menschen mit leicht veränderten Körpermerkmalen und untereinander genetisch voll kompatibel sind, sind die Außerirdischen hier wirklich fremd.

    Und im Gegensatz zu Lower Decks gibt es hier auch einen ernsthaften Kern und es wird nicht die Logik einem seichten Schenkelklopfer geopfert.

    Und die Charaktere von Enterprise waren ja wohl ganz gewiss nicht langweilig, ganz im Gegensatz zu Voyager. Und was soll heißen, das "Problem der Woche" sei nicht sinnvoll? Das ist einfach ein anderer Ansatz im Gegensatz zur progressiven Story, aber gewiss nicht besser oder schlechter.

    Und was das "Plagiat" angeht: MacFarlane hatte sich angeboten, eine Star-Trek-Serie zu produzieren, Paramount hat abgelehnt. Dafür hat die Welt diese Flitzpiepe Kurtzman bekommen, die mittlerweile die dritte Star-Trek-Serie verkackt.

    The Orville fühlt sich eben wie echtes Star Trek an und ist damit das, was Trekkies wollen. Kurtzman Trek hingegen fühlt sich an wie eine billige Kopie, auf der Star Trek draufsteht, ohne die Qualität des Originals von Roddenberry und Berman jemals zu erreichen. Nach dem leider zu frühen Ende von Enterprise und dem Tiefpunkt Nemesis ist es leider sehr dunkel um das Franchise geworden.

  • Sag ich ja, man hätte MacFarlane eine Star Trek-Serie machen lassen sollen und gut wär's gewesen. Mein Favorit unter den Star Trek-Serien wäre sie definitv nicht geworden. So kann ich mich wenig von einer Serie begeistern lassen, die sich irgendwie wie 90er Jahre Star Trek anfühlt, aber doch keines ist. Fände ich als Serienmacher auch uninteressant und wenig herausfordernd ... Aber gut, jedem das seine. Naja, und seichte Schenkelklopfer gibt es ja bei "The Orville" nun wirklich zu Hauf.


    Star Trek hat sich immer verändert, da brauche ich keine Serie, die sich wie altes Star Trek anfühlt. Wenn ich gutes altes Star Trek sehen will, dann gucke ich gutes altes Star Trek. Etwas neues sollte auch irgendwie neu sein. Ich finde einiges an den aktuellen Serien durchaus ätzend bis nervig - aber zumindest versucht man was neues. Das finde ich persönlich spannend. Und eine Figur wie Saru ist einfach nur großartig und kann mit den schillernden Figuren von DS9 gut mithalten.


    Ich finde, keine TNG-Figur hat einen Stcok im Arsch (außer vielleicht Wesley) - aber auch das liegt im Auge des Betrachters. Und welche Aliens bei "The Orville" bis auf den Blob, den ich ja schon lobte, sind wirklich fremdartig? Die Krill, oder die Kylonier? Und der Elefantenmann war auch nur für blöde Gags gut.


    Mir fällt bei Enterprise kein Charakter ein, den ich annähernd interessant fand. Voyager hatte wenigstens den Doctor und Seven, und selbst Janeway, wenn sie auch anstrengend sein konnte, war eine Figur, über die man sich unterhalten konnte. Aber bei Enterprise? Höchstens den wiederkehrenden Andorianer-Gegenspieler. Bei Enterprise fand ich Handlungsideen sehr gut, der temporale Krieg hatte echt Potenzial. Und ab der zweiten Staffel war die durchgängige Handlung durchaus fesselnd und die Versuche in der dritten Staffel, einige offene Fragen zu klären sehr lobenswert und gut gelungen. Aber es gab wirklich keine Figur, deren Verlust mich irgendwie berührt hätte ... So wie bei den aktuellen Doctor Who-Begleitern ...


    PS: Und "Nemesis" ist in meinen Augen absolut nicht der schlechteste Star Trek-Film!

  • Jeder hat einen anderen Geschmack und man kann gerne auch etwas weiterentwickeln, aber irgendwo ist dann auch mal der Punkt erreicht, wo es vielleicht noch ein netter Actionfilm oder eine mehr oder witzige Komödie für sich alleine betrachtet, aber eben kein Star Trek mehr.

    da brauche ich keine Serie, die sich wie altes Star Trek anfühlt.

    Dann frage ich mich aber, warum die von CBS gekillten Fanprojekte so beliebt waren. Bestimmt nicht wegen der darstellerischen Leistung der Hobbyschauspieler, die war zum Teil unterirdisch. Aber es waren einige gute Geschichten dabei, sonst hätten sich ja auch keine der Altstars gefunden, um mitzuspielen. Auf jeden Fall waren sie beliebt genug, daß man die unerwünschte Konkurrenz beseitigen mußte, damit die Fans nicht mehr vergleichen konnten.

    So wie bei den aktuellen Doctor Who-Begleitern ...

    Ging mir ähnlich, ich habe die meisten Folgen bis heute nicht angeschaut. War eben schon sehr an der Grenze, wo nur noch Star Trek als Marke draufstand.

    Voyager hatte wenigstens den Doctor und Seven, und selbst Janeway, wenn sie auch anstrengend sein konnte

    Es war eigentlich ab Mitte der zweiten Staffel nur noch anstrengend, weil immer das Gleiche mit kleinen Variationen wiederkam. Fast wie eine TOS 3. Staffel in Endlosschleife. Hätte man die Heimreise früher enden lassen und die Geschichte anders weitererzählt nachdem DS9 zu Ende war, wäre die Sache vielleicht interessanter geworden.

    Und "Nemesis" ist in meinen Augen absolut nicht der schlechteste Star Trek-Film!

    Nichts untertraf Star Trek V. Jedenfalls nicht bis JJTrek kam. Abrams hat dann bewiesen, daß auch nach ST5 noch gewaltig Raum nach unten war.

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