Serien die euch enttäuscht haben!

  • zu Picard: man kann zu der Serie stehen, wie man will, aber Patrick Steward ist ein genialer Schauspieler. Man merkt um immer wieder seine lange Erfahrung als Bühnenschauspieler an. Die Rolle des desillusionierten und von der Förderation enttäuschten ehemaligen Captains stellt er absolut glaubhaft da.


    Enterprise: die beste Charaktere waren ja wohl T'Pol und Hoshi aus dem Spielgeluniversum. Und das nicht nur wegen der Uniformen! :-D

  • zu Picard: man kann zu der Serie stehen, wie man will, aber Patrick Steward ist ein genialer Schauspieler. Man merkt um immer wieder seine lange Erfahrung als Bühnenschauspieler an. Die Rolle des desillusionierten und von der Förderation enttäuschten ehemaligen Captains stellt er absolut glaubhaft da.

    Ja, aber der Rest der Chaosbande ist ja wohl zum Davonlaufen. Außerdem gefällt mir nicht, dass Picard auf einmal als ziemliches Arschloch dargestellt wird, das seinen Ersten Offizier erst fallenlässt wie eine heiße Kartoffel und sich dann einen Dreck darum schert, wenn er nach dem Rauswurf mit Drogenproblemen in der Gosse landet, während er selbst selbstgefällig wie Gott in Frankreich auf seinem Chateau haust und seine romulanischen Dienstbote für sich knechten lässt.

    Zitat

    Enterprise: die beste Charaktere waren ja wohl T'Pol und Hoshi aus dem Spielgeluniversum. Und das nicht nur wegen der Uniformen! :-D

    Sau. :-D Außerdem heißt es Imperator Hoshi. ;-) Aber du hast recht: man hat es den meisten angesehen, dass sie es genossen haben, mal ihr Alter Ego im dekadenten Terranischen Imperium zu spielen. Mir gefällt aber auch die Anfangsszene, in der Zefram Cochrane die Vulkanier umbringt, um an ihr Schiff und ihre Technologie zu kommen.

    Vor allem aber wird bei Enterprise nicht mehr Ensign falsch mit "Fähnrich" übersetzt (die korrekte Übersetzung wäre "Leutnant").

  • Ja, aber der Rest der Chaosbande ist ja wohl zum Davonlaufen.

    Das ist wohl war, aber Sir Patrick reißt es einfach raus.

    Vor allem aber wird bei Enterprise nicht mehr Ensign falsch mit "Fähnrich" übersetzt (die korrekte Übersetzung wäre "Leutnant").

    Äääää, woher kommt den diese Erleuchtung? Der Ensign IST ein Fähnrich, also ein Offiziersanwärter, während der Lieutenant, egal ob man das nun englisch oder amerikanisch ausspricht, ein Leutnant ist, also ein bereits patentierter Offizier.

    ZDF und SAT1 hatten mit dem Bübchen Wesley zwar ihre Probleme, weil sie nicht so recht wussten wie sie den "Acting Ensign" vom "Full Ensign" unterscheiden sollten, aber der Rang an sich ist eigentlich klar.

    ObexI1U1I-5cxI-01234501234.gif1.4thdoc 2.11thdoc 3.7thdoc 4.2nddoc 5.5thdoc 6.6thdoc 7.3rddoc 8.1stdoc 9.8thdoc 10.Wardoc 11.12thdoc 12.9thdoc 13.10thdoc 14...keine Ahnung was da noch kam

  • Äääää, woher kommt den diese Erleuchtung? Der Ensign IST ein Fähnrich, also ein Offiziersanwärter, während der Lieutenant, egal ob man das nun englisch oder amerikanisch ausspricht, ein Leutnant ist, also ein bereits patentierter Offizier.

    ZDF und SAT1 hatten mit dem Bübchen Wesley zwar ihre Probleme, weil sie nicht so recht wussten wie sie den "Acting Ensign" vom "Full Ensign" unterscheiden sollten, aber der Rang an sich ist eigentlich klar.

    Falsch. Wir haben es hier mit Marine-Dienstgraden zu tun. Ein Ensign ist kein Kadett, sondern ein Leutnant zur See, also bereits ein Offiziersrang. Der Lieutenant hingegen ist ein Kapitänleutnant, entsprechend einem Hauptmann beim Heer. Genauso wie der Captain nicht einem Hauptmann, sondern einem Oberst beim Heer entspricht.

  • Ich glaube hier haben wir mal wieder so ein Beispiel, wo man nicht dem ersten gefundenen Wikipedia-Eintrag glauben sollte.

    Ein Ensign ist kein Kadett, sondern ein Leutnant zur See, also bereits ein Offiziersrang. Der Lieutenant hingegen ist ein Kapitänleutnant, entsprechend einem Hauptmann

    Gehen wir mal davon aus, dein Vergleich stimmt.

    Dann wäre ja zwischen Lieutenant und Captain ziemlich wenig Luft. Wo passen Lt. Commander und Commander noch rein?

    Und was ist dann ein "Fähnrich zur See"?


    Steht übrigens auch bei Wikipedia. Nur wo anders.

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  • Vielleicht hat sich das auch über die Jahrhunderte geändert bzw. die Sternenflotte eine eigene Rangordnung nur in Anlehnung an alte Bezeichnungen entwickelt?


    Nur mal so am Rande: Wenn mich meine sehr rudimentären Französischkenntnisse nicht täuschen ist ein Lieutenant ein Platznehmer (lieu tenant)? Italienisch Luogotenente?

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Vielleicht hat sich das auch über die Jahrhunderte geändert

    Klar. Der Wikipedia-Artikel in dem der Ensign mit dem Leutnant gleichgesetzt wird, verweist auch auf Literatur über den amerikanischen Bürgerkrieg, vielleicht war das da so.

    Roddenberry hat aber ja die eigenen "Berufspraxis" genutzt und Starfleet nach der amerikanischen Marine modelliert, daher ja auch "U.S.S." Enterprise.

    ist ein Lieutenant ein Platznehmer (lieu tenant)

    Hm, mein Französisch ruht seit 30 Jahren in Frieden, aber was wäre denn dann ein "david tenant". Ein Platzhalter? Vielleicht hat Tennant ja französische Vorfahren. :)

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  • Wenn wir nach dem NATO-Rangcode gehen sieht es wie folgt aus (US Navy = Bundeswehrmarine):


    Admiral = Admiral

    Vice Admiral = Vizeadmiral

    Rear Admiral = Konteradmiral

    Rear Admiral (lower half) = Flottillenadmiral

    Captain = Kapitän zur See

    Commander = Fregattenkapitän

    Lieutenant Commander = Korvettenkapitän

    Lieutenant = Kapitänsleutant

    Lieutenant junior grade = Oberleutnant zur See

    Ensign = Leutnant zur See


    Dabei ist anzumerken, dass sowohl Lieutenant junior grade und Ensign sowie ihre deutschen Gegenstücke beide den NATO-Rangcode OF-1 haben und sich nur durch die jeweiligen Besoldungsstufen unterscheiden.


    Da keine der Rangbezeichnungen im Deutschen bei Star Trek verwendet wurde, sondern es immer die englische, fällt die Übersetzung von Ensign zum Fähnrich zwar ziemlich auf, ist aber an sich kein Problem. Wenn sie nämlich die richtige Bezeichnung genommen hätten, wären die Ensigns in Star Trek alle "Leutenants im Weltram" oder so ähnlich.

  • Dann wäre ja zwischen Lieutenant und Captain ziemlich wenig Luft. Wo passen Lt. Commander und Commander noch rein?

    Und was ist dann ein "Fähnrich zur See"?

    Cmdr. = Fregattenkapitän und Lt. Cmdr. = Korvettenkapitän. Wenn man jetzt auch noch die Definition hernimmt, dass eine Fragatte das kleinste Schiff ist, das ein eigenständiges Kommando führen kann, dann kann ein Cmdr. mit seinem Schiff eigenständige Operationen ausführen, während ein "Lieutenant in command" (Lt. Cmdr.) maximal ein Konvoischiff befehligt.

    Und der Fähnrich, ob zur See, zu Lande oder im Weltall, ist ein Offiziersanwärter, der aber schon höher ist als ein Kadett. Und die Offiziersanwärter sind dann im Rang eines Unteroffiziers, im Falle des Fähnrichs wäre das ein Bootsmann oder im englischen Sprachgebrauch ein Petty Officer.

    Vielleicht hat sich das auch über die Jahrhunderte geändert bzw. die Sternenflotte eine eigene Rangordnung nur in Anlehnung an alte Bezeichnungen entwickelt?


    Nur mal so am Rande: Wenn mich meine sehr rudimentären Französischkenntnisse nicht täuschen ist ein Lieutenant ein Platznehmer (lieu tenant)? Italienisch Luogotenente?

    Roddenberry hat die amerikanischen Marinedienstgrade genommen. JMS bei B5 übrigens auch. Im Italienischen ist es eigentlich nur Tenente.


    Es ist aber auch anzumerken, dass der Rear Admiral LH in der Royal Navy ein Commodore ist (Was beim Heer dem Dienstgrad unseres guten Freundes Lethbrigde-Stewart entspricht), der dann nicht zu den Flaggoffizieren gezählt wird.

    Der Lieutenant JG geht auch häufig als Sub-Lieutenant und der Ensign als Midshipman. Das sind aber alles bereits commissioned officers, keine Offiziersanwärter.

    Zitat

    Da keine der Rangbezeichnungen im Deutschen bei Star Trek verwendet wurde, sondern es immer die englische, fällt die Übersetzung von Ensign zum Fähnrich zwar ziemlich auf, ist aber an sich kein Problem. Wenn sie nämlich die richtige Bezeichnung genommen hätten, wären die Ensigns in Star Trek alle "Leutenants im Weltram" oder so ähnlich.

    Ich finde es besser, wenn sie beim Ensign bleiben und es gar nicht übersetzen. Die anderen Ränge sind ja auch nicht übersetzt. Jedenfalls wüsste ich nicht, dass Riker als Fregattenkapitän angeredet wird. ;-)

    Hier ist übrigens mal eine schöne Übersicht der Rangensignien in den verschiedenen Jahrhunderten:

    https://stt.wiki/w/images/5/59/StarTrek_Rank_TimeLine.jpg

  • Die anderen Ränge sind ja auch nicht übersetzt. Jedenfalls wüsste ich nicht, dass Riker als Fregattenkapitän angeredet wird.


    Janice Rand ist Bootsmann und Pikes Möchtegerngspusy J.M. Colt Signalmeister.


    Irgendwie war dieses Thema interessanter, bevor es zum Star Trek Thread mutiert ist.


    Star Trek ist nun mal ne große SciFi Serie bei der Enttäuschungen spätestens seit
    "Der Mächtige" häufig vorkommen.

  • Star Trek Discovery. Viele von euch haben ja, wenn sie es ausgehalten haben, auf einer Streaming-Plattform geguckt. Ich schaue jetzt auf Tele 5 von Anfang an. Was für ein Rotz!! Ein Raumschiff voller Arschlöcher! Man glaubt man wäre im Konföderationsuniversum von Anti-Picard. Und dann als sie das Riesen-Bärtierchen kaputt hatten plötzlich diese völlig unglaubwürdige Reue. Nee Leute, das hätte ja von Chibbi sein können. Schade fand ich auch, dass die Klingonen Captain Lorke nicht mal richtig vermöbelt haben. Ich gebe dem Ding noch eine Folge.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Staffel 2 ist sehenswert wegen Pike und das war's. Die Serie ist Schrott. PIC hatte auch eine schlechte erste Staffel und eine bessere zweite, auch wenn sie sich inzwischen langsam zieht. Ich hoffe Staffel 3 wird nicht nur einer Fanservice mit dem gesamten TNG Cast der zurückkommt. Die einzige von den neuen Star Trek Serien, die ich bisher gesehen habe und gut fand, war Lower Decks. Prodigy soll wohl auch gut sein, aber die Serie muss man, genauso wie Lower Decks, anders beurteilen. Lower Decks ist eine Comedy, Prodigy eine Kinderserie. Ich will mal hoffen, dass Strange New Worlds eine gute Dramaserie wird.

  • Star Trek Discovery. Viele von euch haben ja, wenn sie es ausgehalten haben, auf einer Streaming-Plattform geguckt. Ich schaue jetzt auf Tele 5 von Anfang an. Was für ein Rotz!! Ein Raumschiff voller Arschlöcher! Man glaubt man wäre im Konföderationsuniversum von Anti-Picard. Und dann als sie das Riesen-Bärtierchen kaputt hatten plötzlich diese völlig unglaubwürdige Reue. Nee Leute, das hätte ja von Chibbi sein können. Schade fand ich auch, dass die Klingonen Captain Lorke nicht mal richtig vermöbelt haben. Ich gebe dem Ding noch eine Folge.

    Kurtzman ist der Chibnall von Star Trek. Der weiß genauso wenig, wie man interessante Plots und interessante Charaktere schreibt. Und glaub mir, es wird noch schlimmer. Ich will aber selbst bei dieser Serie nicht spoilern.

    Staffel 2 ist sehenswert wegen Pike und das war's. Die Serie ist Schrott. PIC hatte auch eine schlechte erste Staffel und eine bessere zweite, auch wenn sie sich inzwischen langsam zieht. Ich hoffe Staffel 3 wird nicht nur einer Fanservice mit dem gesamten TNG Cast der zurückkommt. Die einzige von den neuen Star Trek Serien, die ich bisher gesehen habe und gut fand, war Lower Decks. Prodigy soll wohl auch gut sein, aber die Serie muss man, genauso wie Lower Decks, anders beurteilen. Lower Decks ist eine Comedy, Prodigy eine Kinderserie. Ich will mal hoffen, dass Strange New Worlds eine gute Dramaserie wird.

    Die Handlung der zweiten Staffel Picard hat man bei Voyager noch in einem deutlich besseren Zweiteiler namens Future's End abgehandelt. Sorry, aber auch die 2. Staffel von Picard ist Käse, und ich frage mich, warum sich Patrick Stewart, Jeri Ryan und Brent Spiner dafür hergeben. Besser als Discovery ist es, wegen der Anwesenheit der genannten Personen, aber nicht wirklich viel.

    Er hier trifft ziemlich genau, was an der Serie faul ist:

  • Die Handlung der zweiten Staffel Picard hat man bei Voyager noch in einem deutlich besseren Zweiteiler namens Future's End abgehandelt.

    Äh, der Zweiteiler hat mehr als ein paar Unterschiede zu PIC Staffel 2. In beiden gibt es Zeitreise und es geht darum eine Katastrophe in der Zukunft in der Gegenwart zu verhindern, aber dasselbe kann man über Star Trek IV sagen.

    Kurtzman ist der Chibnall von Star Trek. Der weiß genauso wenig, wie man interessante Plots und interessante Charaktere schreibt.

    Kurtzman hat drei Episoden DIS geschrieben. Er ist zwar einer der Showrunner und Produzenten, aber er ist bei Weitem nicht mit Chibnall zu vergleichen.

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 2nddoc 4. 1stdoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 12thdoc 8. 6thdoc 9. 3rddoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc

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  • Äh, der Zweiteiler hat mehr als ein paar Unterschiede zu PIC Staffel 2. In beiden gibt es Zeitreise und es geht darum eine Katastrophe in der Zukunft in der Gegenwart zu verhindern, aber dasselbe kann man über Star Trek IV sagen.

    Gibt noch mehr Parallelen. Rios und seine Ärztin sind eine schlechte Kopie von Paris und seiner Astronomin. Und als Bösewicht haben wir mit Starling und Soong jeweils Wissenschaftler, die egoistische Ziele verfolgen.

    Erwähnte ich bereits, dass Future's End nicht nur kürzer, sondern auch schlüssiger und insgesamt besser ist als Picard Season 2, bei dem der namensgebende Protagonist eigentlich nur eine passive Funktion besitzt?

    Kurtzman hat drei Episoden DIS geschrieben. Er ist zwar einer der Showrunner und Produzenten, aber er ist bei Weitem nicht mit Chibnall zu vergleichen.

    Wieviele Episoden er geschrieben hat, ist irrelevant. Als Showrunner ist er verantwortlich für das Gesamtkonzept, und das ist bei Discovery Scheiße. Vor 20 Jahren wurde viel über Piller und Berman gemeckert, aber was die zwei abgeliefert haben, war zumindest noch sehenswert. Voyager hatte zwar unheimlich schlecht Folgen, aber auch wirklich gute. Das kann man von Discovery nicht behaupten, da ist alles Mist.

  • Sandman

    Ich habe die Vorankündigung in TV Spielfilm gelesen und dachte: Klasse, eine neue Serie von Neil Gaiman, wird bestimmt gut.


    Nix da. Platte Charaktere, kein Sympathieträger, einfach nur Handlung abgespult. Die Optik wie ein Computerspiel. Schade um so gute Schauspieler wie Charles Dance.


    Morpheus ist ein feudalistischer Arsch. Ansonsten erinnern mich die einzelnen Szenen an die Schreibe von Hans Kneifel in seinen übelsten Zeiten. Wichtigtuerisches Gerede, dazu noch diese unsäglichen Brüder Kain und Abel. Nee, Leute. Das hätte man mit diesen wirklich tollen Ideen auch gut machen können.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)