10x01 - The Three Doctors

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    2. 2. Gut (22) 47%
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    Ein unerwarteter Angriff treibt die Timelords zu einem verzweifelten Manöver: Ein Doctor allein reicht nicht, um der Gefahr der Vernichtung des ganzen Universums zu begegnen – nur in all seinen drei Inkarnationen (Dandy, Clown und Opa) hat der Doctor eine Chance gegen eine Gefahr aus den frühesten Tagen seiner Zivilisation.


    Mit dieser Folge fing die 10. Staffel an: ein Zusammenkommen aller bisherigen Doctoren zum Jubiläum. Leider war William Hartnell bereits so krank, dass seine Beteiligung stark zurückgeschraubt werden musste. Die vier Episoden wurden zwischen dem 30. Dezember, 1972, und dem 20. Januar, 1973, ausgestrahlt. Die Zuschauerzahl bewegte sich zwischen 9.6 Mio. für die erste Episode über 10,8 und 8,8 Mio. bis zu 11,9 Mio. für den vierten Teil.


    Während dieser Zeit, am 1. Januar, traten Dänemark, Irland und der Vereinigte Königreich der EWG bei. Am 14. Januar wurde das Konzert Elvis Presleys aus Hawaii an über einem Milliarden Fernseh-Zuschauer übertragen. Nummer 1 in Deutschland zu der Zeit war Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze von Wums Gesang; in Großbritannien war's Little Jimmy Osmond mit Long-Haired Lover From Liverpool.

  • Eine für eine Multi-Doctors Story doch recht schöne Geschichte.
    Dass mit William Hartnell tut mir immer noch weh, dass er schon zu krank war, seinen Text ablesen musste und dies sein letzter Auftritt war. Er musste viel zu früh von der großen Bühne abtreten.


    Davon abgesehen haben wir Omega und somit interessante Continuity Einblicke und lustige Monster.
    Oh, und einen Steinbruch. :D

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Eine unterhalsame Folge, aber irgendwie ein bisschen flach. Patrick Troughton ist natürlich großartig, er zeigt uns noch mal wie er Strategie hinter Albernheit verstecken kann. Es ist wirklich schade, dass William Hartnell nicht genug mitmachen konnte. Allerdings schafft es die Handlung nicht ganz, den Zuschauer zu packen. Stephen Thorne als Omega ist gut, obwohl gelegentlich ein Tic übertrieben, Sergeant Benton der ruhende Pol und der Brigadier teilweise bescheuert ("I'm fairly sure that's Cromer!").

  • Es gibt 3 Dinge, die mir an "The Three Doctors" so garnicht gefallen haben.


    a) William Hartnell nur auf dem Monitor (gut der war halt da schon schwer krank)
    b) das blaue Hemd vom 2. Doc und das der in Farbe war ;-)
    c) die doch etwas offensichtliche Kälte zwischen den Schauspielern Pertwee & Troughton
    (das Zusammenspiel der Doktoren harmonisiert nicht wirklich und funktioniert auch nicht sonderlich gut)


    Im Nachhinein habe ich mir gedacht das ich das eigentlich garnicht will. Mehrere Doktoren zusammen. Vor allem nicht so wie hier.


    Gerade zwischen den Folgen der ersten beiden Docs (60iger) und den Pertwee-Folgen liegen Welten und sind für mich 2 verschiedene Paar Schuhe.
    Jeder Doc ist in seiner Ära gut, aber zusammen wirkt das in diesem Falle nicht. Die Story war nicht der ganz grosse Wurf, aber ok.


    Das "alt trifft neu" gut funktionieren kann, wenn man es sorgfältig anpackt zeigt beispielweise die Star Trek-Next Generation Episode "Relics", in der Scotty der Classic-Serie auf die TNG-Crew trifft oder Babylon 5 "War without End", wo Sinclair und Sheridan zusammenarbeiten. Aber ich drifte ab...


    Edit: hab ganz vergessen das ich total begeistert von dem Bonusmaterial der DVD war. Allein schon wegem den Con Panel von 1993 (mit Katy Manning & Jon Pertwee, 30 Minuten), dem Blue Peter Special und der Pebble Mill Sendung mit einem der seltenen Troughton Interviews. Wirklich spitze und daher allein schon ist die DVD jeden Penny wert.


    :) quater

  • Insgesamt leider etwas fade. ich habe mir wesentlich mehr von der Episode versprochen.
    Positiv anzumerken sind einige witzige Sequenzen wie z.B. die Auseinandersetzungen
    zwischen 2nddoc und 3rddoc und Hartnells Zitat über die Beiden: ...a Dandy and a Clown

  • Mich hat die Folge gut unterhalten. Gefällt mir besser die Folge als "The five Doctors" oder die wirklich schlimme "The two Doctors".
    Das Zusammenspiel zwischen Pertwee und Troughton finde ich gelungen. Besonders mag ich, wenn sie sich gegenseitig necken, weil sie sich nicht mögen.
    "Oh, you redecorated the TARDIS. I don't like it." :D

  • Kann letzendlich mal wieder an Colin Baker liegen

    Auf keinen Fall!!! Entgegen der hier vorherrschenden Meinung mag ich Colin Baker's Regeneration sehr gerne. Der hat wenigstens Ecken und Kanten. Habe da mehr Probleme mit seinem langweiligen Vorgänger.
    Liegt bei "The Two Doctors" wirklich eher am furchtbar albernen Drehbuch und weder an Baker noch an Troughton, die ich beide gerne sehe.

  • So, das wäre dann auch geschafft. Fand die Folge sehr unterhaltsam. Die beiden Doctoren harmonierten für mich doch sehr gut. Die Zankereien zwischen den beiden fand ich sehr amüsant. Die Story an sich fand ich schon durchdachter als bei "The five doctors" auch wenn mir die Folge noch etwas besser gefallen hat.


    Auch hier hat mir die weibliche Begleitung nicht so gefallen. Doch diesmal fand ich sie nicht nervig, mir war Jo zu langweilig. Der Brigadier gefällt mir in "The five doctors" (ne andere nette Brücke, die man schlägt, in dem man den Charakter auch in beiden Teilen auftreten lässt) auch besser.


    Was ich an den alten Folgen und auch hier wieder, so schön finde, sind die Effekte und die Kostüme/Masken. Da stören mich auch Storylücken nicht so sehr. Diese roten "Monster" und Omega wirkten so liebevoll künstlich. Das macht Spaß zu gucken.


    Sehr schön fand ich das Zitat von Omega, dass sinngemäß beinhaltet, dass er der Atlas seiner Welt ist. Hatte wohl viel Zeit in den tausenden von Jahren, in denen er seiner Welt geschaffen hat, um sich mit griechischer Mythologie zu beschäftigen. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Wesen, aus einer anderen Welt sich so mit dem Thema auskennt ;) :D

  • Ich mag diese Folge. Ich zähle Omega zu meinen Lieblingscharakteren (ich mag nicht mal wirklich "Bösewicht" sagen) aus den alten Folgen. Er ist ja ein ziemlich tragischer Charakter. Das Schauspiel war mir hin und wieder hier einfach zu schmerzhaft übertrieben, aber dadurch lasse ich mir den Gesamteindruck von Omega nicht vermiesen, da er auch ziemlich gute Szenen hatte ;)


    Ich finde auch die Idee toll, dass sich die einzelnen Inkarnationen des Doktors nicht wirklich gut riechen können. Bei so einem Ego kein Wunder. *g* Daher gefallen mir die Streitereien zwischen den Doktoren hier sehr gut. Wirklich schade um William Hartnell allerdings. :(


    Weniger gefallen hat mir der Brigadier. Der war doch einfach nur doof in dieser Folge. Als bräuchten sie unbedingt einen Dummen um noch ein paar zusätzliche Witze reißen zu können. Das hat der Brig nicht verdient. Benton war da schon besser getroffen.


    Von den Antimateriemonstern (die ein bisschen nach wandelnder Pizza oder Nudeln Bolognese aussehen, wie ich finde) war ich auch nicht wirklich begeistert, aber sie erfüllen ihren Zweck.

  • Das Negative vorweg: Die Story fand ich eher gaga und wurde nur geschrieben, um das zehnjährige Jubiläum mit den drei Doctoren zu feiern. Auch bei den Kulissen wurde mehr oder weniger gespart, z.B. der Hauptraum von Omega. Ich weis auch nicht was ich von Omega halten soll. Mir fehlt da noch einiges an Hintergrundwissen.


    Ein Fehler ist mir aufgefallen – Die offene TARDIS, so dass man den schwarzen Innenraum sehen konnte. Sonst war der Doctor von der Seite ausgestiegen.


    Schade fand ich auch den Auftritt von William Hartnell. Ok, er konnte halt einfach nicht mehr, aber traurig fand ich es trotzdem. Yeaaah, a dandy and a clown! Was würde der 9. Doctor zum 10. und 11. Doctor sagen? A crazy and a greenhorn?


    Retten tut die Folge für mich ganz klar Doctor Nr. 2. Besonders im Zusammenspiel mit dem Brigadier (witzig, witzig). Auch Jon Pertwee und Katy Manning haben ordentliche Arbeit geleistet.


    Und die DVD-Extras gehörten wieder zu dem Besten, was BBC rausgebracht hatte.


    Punktevergabe: 6,5 von 10

  • Ein Fehler ist mir aufgefallen – Die offene TARDIS, so dass man den schwarzen Innenraum sehen konnte.

    Ist kein Fehler und wird Dir noch öfter begegnen - Gester sogar zufällig noch mal wieder in "Invasion of time" subtitles gelesen. In der klassischen Serie gab es zwischen den inneren Türen und den äußeren Türen eine Art VOID - durch den der doctor treten muss...


    r:

  • Mir hat´s Spaß gemacht. :)


    Die Handlung ist zwar wahrlich nicht das Gelbe vom Ei, aber das Gezänke zwischen Troughton und Pertwee fand ich herrlich. ("Me. - ME!") Und überhaupt Doc Nr. 2 in all seinen Szenen, vor allem seine absolute Empörung, sich als Pertwees Assistent ausgeben zu müssen. ("His WHAT?!?") :D Aber es stimmt, irgendwie ist es merkwürdig, ihn in Farbe zu sehen.


    Der Brig war zwar etwas übertrieben stur, aber er spielt halt so wunderbar stoisch. Einfach ein vollendeter Brite. Es hat gedauert, bis ich mich für ihn erwärmen konnte, aber mittlerweile finde ich ihn einfach nur gut. Und er hatte auch einige gute Gags zu bieten. ("Three of them! I didn´t know when I was well off.") Benton und Jo hatten zwar nicht wahnsinnig viel zu tun, dafür durften sie ab und zu sogar die Stimme der Vernunft spielen, um die beiden Streithammeln aus ihrem Geplänkel rauszureißen.


    Hartnell...ja, das hat fast weh getan. Da ist nichts mehr von der früheren Energie des ersten Doctors übergeblieben, selbst sein Hm hat er nicht mehr überzeugend rausgebracht. Traurig. :(


    Das billige Set hat mich schwerst amüsiert. Vor allem, als alle ununterbrochen betonten, wie wahnsinnig fantastisch und eindrucksvoll die Höhle aussieht. Tut mir leid, Herren Doctoren, davon konntet Ihr mich wirklich nicht überzeugen. ;)


    Und die roten Weihnachtskugelmonster! Und die sagenhaft getrickste kinetische Energie! (Die laut Doctor Nr. 2 sogar Schluckauf hatte). Und der Astralkampf zwischen Pertwee und der dunklen Seite der Macht! Unglaublich mistig, aber so schlimm, dass es schon wieder gut war. :06:


    Omega fand ich auch sehr unterhaltsam, aber gut war die Figur beileibe nicht. "Einen Tic übertrieben", hat der Tanzende Arzt weiter oben gemeint? :)
    Ehm, ich würde mal eher sagen, fünftausenddreihundertzweiunddreißig Tics übertrieben. Und dann noch ein paar. 8) Vor allem sein Gewimmer, als er merkte, dass er nur noch aus seinem Willen bestand.


    Aber lustig war´s. Dass er keinen Körper mehr hatte, hätte so einem Genie allerdings etwas früher auffallen können. ;)


    Mein persönliches Highlight war die allerletzte Szene:


    Die holde Gattin macht dem armen Fischer die Hölle heiß, wo er die ganze Zeit gesteckt hat. Er sieht sie an, überlegt und meint:


    "You´ll never believe me woman. Supper ready?" Und lässt sie stehen. 8)


    Insgesamt Schund, aber nett, charmant und durchgehend unterhaltsam. Gibt ein "Gut".

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc


  • Hartnell...ja, das hat fast weh getan. Da ist nichts mehr von der früheren Energie des ersten Doctors übergeblieben, selbst sein Hm hat er nicht mehr überzeugend rausgebracht. Traurig. :(


    Und er war schon so krank, dass er seinen Text ablesen musste. Tut bei jedem Anschauen wieder weh, zu sehen, wie schlecht es um ihn stand.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. Die Geschichte ist zwar alles andere als schlecht, aber ich hatte doch wesentlich mehr erwartet und vor allem nicht den ersten Doctor nur auf dem Monitor. Ich weiss, dass dies seinem hohen Alter und arg angeschlagenen Gesundheitszustand geschuldet wurde, aber ich war schon davon ausgegangen, dass er tatsächlich "da" sein würde, ausschliesslich in der TARDIS sitzend, aber "da".


    Omega's Helferlein und überhaupt die ganze bunte Bläschen-Optik find' ich sehr schön. ^^ Hm, würd' mich interessieren, was das für'n Zeug war.


    Den bösen Bruder von Wuslon Zini finde ich allerdings das Letzte! :06:


    Mal was anderes: Der erste Doctor alias Grandfather bezeichnet seine beiden Replacements ja als Clown und Dandy. Gibt es solche zusätzlichen Bezeichnungen auch für die anderen? Ist der fünfte Doctor der Cricket Player oder der neunte Doctor der U-Boat/Submarine Captain?

  • Nicht vom ersten Doctor aus, nein. Esgibt jedoch einige Klischees, die immer wieder in den Büchern verwendet worden sind: -


    1stdoc "The crotchety old man"
    2nddoc "The cosmic hobo"
    3rddoc "The dandy"
    4thdoc "The Bohemian"
    5thdoc "The one with the pleasant, open face"

  • Dankeschön, tanzender Arzt. :) Also, fünf haben ihren "Titel" weg, fünf bzw. sechs warten noch auf einen.


    "The cosmic hobo" - ich lach' mich kaputt! :thumbsup: Warum heisst der vierte Doctor "The Bohemian"?


    Ist es eigentlich belegt, dass die drei sich nicht leiden konnten oder wird das nur vermutet? Die Promophotos wirken nämlich recht freundschaftlich auf mich, vor allem das, auf dem Jon Pertwee seine Arme um die beiden anderen gelegt hat.

  • Warum heisst der vierte Doctor "The Bohemian"?

    Laut dict.cc kamen folgende Begriffe raus: Zigeuner, unkonventionell, zigeunerhaft, Künstler, unbürgerlich und Böhmisch. Ich denke damit ist gemeint das der 4. Doctor eher ein wagerbundenhaftes Leben führt. Wie ein Zigeuner reist er durch Zeit und Raum. Der 3. Doctor war ja größtenteils auf der Erde gebunden. Und wenn man die Kleidung des 4. Doctors ansieht, dann stimmt das auch mit unbürgerlich bzw. Künstler. Du würdest ja auch auffallen, wenn Du mit solcher Kleidung durch die Stadt läufts.