11x07 - Frei Haus (Kerblam!)

  • Gute Folge. Graham im trendigen roten Pullover, Ryan kann mit Fachwissen punkten und der Doctor erhält einen roten Fez. It's the Kerblam man! - You're just making sounds now.
    Da hatte ich auf eine Multi-Doctor-Folge oder wenigstens auf einen Multi-Doctor-Moment gehofft. Naja.
    Die Bestellung hat hat übrigens der Sechste Doctor aufgegeben. Allerdings hatte er sich verklickt. Er wollte eigentlich eine Kapitänsmütze.


    Ganzkörperscanner und GroupLoops. The system allocates work details based on fitness, stamina, dexterity and mental assessment. ... The GroupLoops monitor productivity and report back to the system. Genau das was sich jeder Angestellte wünscht ... in seinen Alpträumen.
    Der Doctor tauscht ihr weißes GroupLoop gegen das lila GroupLoop von Graham. A warm welcome to Premium Maintenance. Also wurde der Doctor vom System als Putzfrau eingeschätzt? Oder ging es dem System darum den Doctor in die Nähe des Bösewichtes zu bringen?


    Ich hatte recht früh den Verdacht dass einer der Roboter die Nachricht geschickt hatte, aber dass es letztendlich das System selber war kam doch überraschend. Dafür hatte ich lange Zeit das System im Verdacht der Bösewicht zu sein. Alternativ auch die Bosse (Judy und Slade, die sich auch noch gegenseitig verdächtigen).


    Am Ende war es der Gärtner ... äh ... der Hausmeister. Doppeltschwere Durchgeknalltheit. Keine Reue. Kein Gewissen. No, mate, that's what you're doing, seriously malfunctioning.


    Nach der Rück-Teleportation sieht man kurz ein Kerblam-Plakat mit einem einem Kerblam Postman und jemanden der Charlie sein könnte. KERBLAM! Live your best life.


    Und in der letzten Szene nicken die oberen Partien der Kristalle der TARDIS. Gibt es dafür einen Grund? Sieht besch... aus. Bitte nie wieder zeigen.



    If you want it, Kerblam it.

  • Du empfiehlst in Post 22 "die viel einfacherere Alternative: Der 11. Doktor hat den Fez einfach schon in der Vergangenheit bestellt, die Lieferung hat nur ein bisschen länger gedauert." Oder der 1. oder der 2. oder der 3. usw. Doctor. Nachdem River Song seinen Fez zerschossen hat, wird der 11. Doctor wohl von all seinen Inkarnationen die geringste Neigung verspürt haben, sich erneut eine derartige Kopfbedeckung zuzulegen.

    1. Die Fez-Affinität war ein besonderes Merkmal des 11. Doktors, deshalb halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass diese Inkarnation ihn bestellt hat. (Nein, Sylvester McCoy gilt nicht)


    2. Der 11. Doktor hat sich schon in der nächsten Folge, nachdem River Song seinen Fez zerstört hat, einen neuen zugelegt ;)

    "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"

  • ... und er hat sich schon in der Folge selbst (direkt nachdem er den Flug in die Explosion überlebte) auf den Kopf gefasst und fest gestellt: "I can buy a fez". Es ist sehr gut vorstellbar, dass er es zuerst beim Versandhandel probiert hat, dabei feststellen musste, dass sich die Zustellung an eine Raum-Zeit-Maschine schwierig gestaltet und dann woanders zugegriffen hat.

    Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.

  • Da Du es offensichtlich nicht verstanden hast, hier als kleine Lebenshilfe der Unterschied. Ein Paket sieht wie ein Paket aus, richtig, aber das das bedeutet eben normalerweise wie ein Quader. Damit auch die Volldeppen unter den Zuschauern die Parallele zu "Doctor's Wife" verstehen, hat man sich stattdessen für die im Versandhandel eher unübliche Würfelform entschieden.

    Vielleicht ist es dir ja noch nicht aufgefallen, aber: auch ein Würfel ist ein Quader. Und wenn du beschließen solltest, deinen Rubik's Cube mal möglichst platzsparend nur in Packpapier eingeschlagen um die Welt zu schicken, so ist das ohne Probleme möglich.

  • Jetzt mal ernsthaft: Wayne...interessiert es wann der Doctor sich ein Fes bestellt hat (Btw: Fes! im Deutschen). Es war ein einfach die Gelegenheit, für einen Schmunzler zu sorgen. Wieso hinterfragen das alle. Genauso gut hätten in der Lieferung
    Jelly Babies
    Ray-Ban Sonnenbrillen
    Asiatisches Essen
    Marmite (sehr Prominent in der Folge Horror of Fang Rock)


    K9


    Ersatz-Teelöffel für den neuen Sonic


    3-D-Brillen


    Tagebücher in TARDIS-Blau


    Sellerie


    Stetsons


    oder weiß der Teufel sein können.


    Es war ein Joke. Nicht eimal ein Inside-Joke, dafür war er zu sehr mit dem Holzhammer.

  • Gott bewahre! Zum Glück nein. Aber es diskutieren ja einige über diese Kopfbedeckung. Es hätte auch ein Arschkratzer sein können, eine Jahrespackung Tampons (haben Timeladys eigentlich Zyklen?) oder ein Asthmaspray.

  • Das dämlichste über Kerblam habe ich gerade auf Gallifreybase gelesen:


    „Not exactly surprising that Kerblam! is considered the best of the season by those opposed to a female Doctor and diverse characters, crew and storylines - it’s the most Conservative episode by far: white male writer (Who happens to be a long term fanboy), supporting cast are all white, the romance in it is heterosexual, the mega corporation that treats its staff like dirt isn’t the villain but the anti-automation guy is“

  • Kerblam ist zwar keine wirklich herrausragende Folge, im Kontext dieser Staffel würde ich sie aber durchaus als die erste so wirklich gute Folge bezeichnen.


    Das riesige Lagerhaus ist ein interessantes Setting und auch optisch wirklich gut umgesetzt. Auch der "Kerblam Man" und die lächelnden Roboter gefallen mir wirklich gut und sind stellenweise ziemlich creepy. Generell wirkt diese Folge irgendwie sehr viel lockerer und angenehmer als der Rest der Staffel. Der Humor funktioniert gut, die Nebencharaktere sind sympathisch, es gibt ein paar herrlich abgedrehte Ideen (Explosive Luftpolsterfolie, die "Menschen-Quote") und sogar Jodie hat in dieser Folge endlich mal ein paar Doktor-Momente. Es gibt auch ein paar interessante Twists, wie z.B. dass das System eigentlich Hilfe braucht und Charlie der wahre Gegner ist.


    Ryan gefällt mir mittlerweile allerdings immer weniger; ich habe das Gefühl, dass Tosin Cole einfach nicht gescheit schauspielern kann. Sein normales Schauspiel ist ja schon wirklich nicht überragend, aber ganz schlimm fand ich hier die Szene, als er (kurz bevor sie den Schacht runterrutschen) das erste Mal (seit 7 Folgen) so richtig versucht, seine Koordinationsstörung zu spielen. Ich verstehe sowieso nicht, was diese ganze Koordinationsstörungssache soll. Man spricht es alle 3 Folgen mal an, ignoriert es aber größtenteils einfach bzw stellt es einfach komplett unrealistisch dar. Klar, Ryan hat eine Koordinationsstörung, aber mit viel Überwindung kann er natürlich trotzdem Kräne hochklettern, oder von Lieferband zu Lieferband (die sich hunderte Meter über dem Boden befinden) springen. Und auch die anderen Eigenschaften, die man den Charakteren in der verzweifelten Hoffnung, ihnen ein bisschen Tiefe zu verleihen, gegeben hat, scheinen wieder komplett vergessen worden zu sein. Yaz ist wohl die schlechteste Polizistin ever, da sie Charlie nicht mal für 30 Sekunden festhalten kann und Graham's Krebs wird wohl auch einfach nicht mehr erwähnt. Die High Five-Szene mit Ryan war auch einfach nur peinlich, also wirklich.


    Dieses Pseudo Happy End, dass Judy jetzt einfach für eine höhere Menschen-Quote sorgen wird, finde ich sehr an den Haaren herbeigezogen und macht überhaupt keinen Sinn. Nach dem Anschlag eines Menschen sollte sich die ganze Situation doch sogar eher in die entgegengesetzte Richtung entwickeln, da Menschen ja eine potenzielle Gefahr darstellen.


    Alles in allem aber doch endlich mal ein vernünftiges Skript, dessen einzige Schwäche eigentlich wieder die Charakterisierung des TARDIS-Teams ist. Ansonsten fühlte ich mich das erste Mal diese Staffel einfach gut unterhalten und gebe deshalb 7/10 Punkte.

    "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"

  • Vor ein paar Wochen hatte ich nach dem Gucken noch ein "gut" gegeben, bin dann nicht mehr zum Kommentarschreiben gekommen... und jetzt wo ich mir die Zeit nehme nun doch mal ein paar Zeilen zu schreiben weiß ich schon gar nicht mehr so recht wo die Zufriedenheit eigentlich herkam, denn mit dem zeitlichen Abstand ist sie doch recht in sich zusammengeschrumpft.


    Aber hey, es ist der Vergleich und der Kontext in der diese Episode steht. Endlich mal wieder ein Script mit Struktur statt ziellosem Dahingeplänkel ohne Höhepunkt. Endlich mal wieder Gastschauspieler die nicht wie unerfahrende hölzerne Laien wirken. Und hier und dort Anflüge von Humor der tatsächlich witzig ist. Und die Hauptfiguren hatten mal etwas zu tun, wirkten gut eingesetzt. Die Nebenfiguren waren auf einer emotionalen Ebene auch mal wieder nachvollziehbar, nicht wie Yazs Oma die Woche davor der man die Verliebtheit überhaupt nicht abnehmen konnte. Und überhaupt und so.


    Aaaaaber: Wäre diese Episode in einer anderen Staffel aufgetaucht wäre sie wohl als eine Enttäuschung durchgegangen, ne typische Episode 7 halt. Denn war das normalerweise nicht immer der Crap Slot? Aber nun ja, Mindeststandarderfüllungen zählen in dieser Staffel schon mal viel. Was macht das schon wenn auch diese Folge ein arges Aussageproblem hat? Mir ist ehrlich gesagt nicht so ganz klar wie eine Episode mit dem Kommunistischen Manifest anfangen kann um bei Atlas Shrugged aufzuhören. Waaaas willst du uns sagen, Mr McTighe?


    Apropos Schauspieler: Es gibt ein Wiedersehen mit einem alten Broadchurch-Bekannten, und zwar Julie Hesmondhalgh, eine der wenigen Lichtblicke jener letzten Staffel. Die Wandlungsfähigkeit die sie mit dieser Rolle hier an den Tag legt zeigt dass deutlich was auf den Kasten hat. Außerdem hat sie ein merkwürdiges Knautschgesicht, wirkt von Natur aus schrullig und dabei unverkrampft, kann in den richtigen Momenten Autorität an den Tag legen die man auf dem ersten Blick unterschätzen konnte... und und und.


    Hmmmmm. Könnte es etwa sein dass sie, schockschwerenot, die erheblich bessere weibliche Besetzung für eine gewisse Hauptfigur gewesen wäre? Ich habe mich seit dem Sehen dieser Folge ein paar Mal beim Gedankenspiel erwischt mir Julie Hesmondhalgh statt Jodie Whittaker in den vorangegangen Episoden vorzustellen - und.... Hmmmmmm....


    Schade. Ein weitere verpasste Chance der Chibnall-Ära.

  • Dieses Pseudo Happy End, dass Judy jetzt einfach für eine höhere Menschen-Quote sorgen wird, finde ich sehr an den Haaren herbeigezogen und macht überhaupt keinen Sinn. Nach dem Anschlag eines Menschen sollte sich die ganze Situation doch sogar eher in die entgegengesetzte Richtung entwickeln, da Menschen ja eine potenzielle Gefahr darstellen.

    Und was lernen wir daraus?
    Richtig, Terrorismus führt zum gewünschten Ergebnis! ;)


    ...okay, das ist natürlich arg verpauschalisiert, nehmt mich mit dieser Schlussfolgerung bitte nicht 100% ernst, aber gerade bei dieser alles so banal simplifizierenden Staffel fällt es schon schwer, sich solche polemischen Vereinfachungen zu verzichten. Wie Chibnall Thematiken behandelt, reizt einen schon zu ziemlich simplem Methoden der Diskussion seiner thematisierten Inhalte.

    Apropos Schauspieler: Es gibt ein Wiedersehen mit einem alten Broadchurch-Bekannten, und zwar Julie Hesmondhalgh, eine der wenigen Lichtblicke jener letzten Staffel. Die Wandlungsfähigkeit die sie mit dieser Rolle hier an den Tag legt zeigt dass deutlich was auf den Kasten hat. Außerdem hat sie ein merkwürdiges Knautschgesicht, wirkt von Natur aus schrullig und dabei unverkrampft, kann in den richtigen Momenten Autorität an den Tag legen die man auf dem ersten Blick unterschätzen konnte... und und und.


    Hmmmmm. Könnte es etwa sein dass sie, schockschwerenot, die erheblich bessere weibliche Besetzung für eine gewisse Hauptfigur gewesen wäre? Ich habe mich seit dem Sehen dieser Folge ein paar Mal beim Gedankenspiel erwischt mir Julie Hesmondhalgh statt Jodie Whittaker in den vorangegangen Episoden vorzustellen - und.... Hmmmmmm....

    Das passiert mir schon die ganze Zeit! Wenn immer ich eine gute, britische Schauspielerin sehe, frage ich mich unwillkürlich, ob sie nicht einen besseren Doctor spielen würde als Jodie Whittaker!
    Das ist das traurige an der ganzen Angelegenheit: aus welchen Gründen auch immer man sich bei der BBC für den Schritt entschieden hat, den Doctor weiblich zu besetzen (und die vermeintlichen Gründe brauchen wir hier wohl nicht mehr zu diskutieren, dafür gibt es in diesem Forum bestimmt seitenweise andere Diskussionen zur Genüge ;) ), aber nachdem dieser Schritt gemacht war, wäre es das beste gewesen, mit einer wirklich guten Besetzung, sowohl der Hauptdarstellerin, als auch aller Nebendarsteller, und vor allem auch des gesamten restlichen Teams, Autoren und vor allem Showrunner mit eingeschlossen, dafür zu sorgen, dass die Staffel und damit der neue, weibliche Doctor so gut wie nur eben wird.
    Stattdessen eine Mischung aus mäßigen Autoren, einem einfallslosen Showrunner und einer Hauptbesetzungs-Rige, die bestenfalls als mittelmäßig bezeichnet werden kann (allen voran die Hauptfigur!)
    Hätte man wenigstes bei der Besetzung des Doctors eine wirklich einwandfreie Wahl getroffen, wäre der Rest zwar immer noch schädlich genug, man hätte aber zumindest argumentieren, dass es nicht am neuen Doctor lag, dass die Staffel abstinkt. So aber ist die schlechte Besetzung des Doctors sogar das erste, was einem in den Sinn kommt, und das ist natürlich keineswegs dazu hilfreich, die leider doch noch immer wieder aufkommende, fruchtlose Gender-Grundsatz-Diskussion ad acta legen zu können.



    Und: Ja! Julie Hesmondhalgh wäre definitiv ein viel besserer Doctor geworden! ;) (Man hätte nur ewig Schwierigkeiten, ihren Namen richtig auszusprechen oder zu schreiben (das würde Eccleston...Ecclestone endlich mal von Platz 1 dieser Problemliste verjagen! :D ))

  • Der einzig wirkliche Nachteil wäre tatsächlich der Nachname im Vorspann gewesen. ;) Dank des Breitwandformats passt er zwar auf den Bildschirm, aber es würde trotzdem immer so aussehen als ob sich jemand mit den Ellenbogen auf der Tastatur abgestützt hätte. ;D


    Nee ehrlich, mit ihr hätte man in eine Troughton-artige Richtung gehen können - aber ohne ihn 1:1 zu kopieren, die relevanten Zwischenräume hätte sie mit ihren eigenen Ideen ausgefüllt. Und die schauspielerische Bandbreite hat sie definitiv, denn diese Rolle erinnert null an die die sie in Broadchurch gespielt hat. Ich habe auch ein wenig gebraucht bis die "Ach, das ist DIE!!"-Erkenntnis kam, hauptsächlich dank der recht markanten Segelohren.


    Und klar, auch sie hätte die Scripts nicht besser gemacht. Aber sie hätte die Folgen zumindest mit ihrer Performance erden und damit guckbarer machen können.


    Ganz ehrlich, ich weiß nicht warum Chibnall sie nicht für diese Rolle im Blickfeld hatte - wo sie doch die ganze Zeit auf seiner Nase rumtanzte.


    ...oder vielleicht war das ja sogar auch der Fall gewesen und die BBC bestand auf etwas deutlich jüngeres? Hm.

  • die erste folge der staffel , die eine richtige who-story hatte . soweit so gut , aber durch die unmotiviert und gleichmässig dahinplätschernde musik konnte irgendwie doch keine spannung entstehen , von dramatik gar nicht zu reden . schade :|

  • Ach Mensch, jetzt hab ich mit Super abgestimmt und dann die anderen Kommentare gelesen. ...
    Ich fand die Folge eigentlich bis jetzt am besten, obwohl ich zugeben muss, dass an der Kritik einiges dran ist.
    So richtig rund ist die Story einfach nicht. Die Doktor ist noch immer nicht DIE Persönlichkeit, die bisher bei den
    Doktoren immer stimmig war. Ich meine, Christopher Eccleston zum Beispiel, war einfach obwohl er ja anscheinend so
    neu war, dass er im Spiegel bei Rose erstmals sein Gesicht gesehen hat, fertig. Punkt. Er war "sein" Doktor und
    hat ihn verkörpert. Selbst Capaldi hat von anfang an seinen Doktor verkörpert, obwohl er relativ lange gebraucht hat
    um voll auf der Höhe zu sein.
    Das fehlt mir einfach jetzt bei die Doktor; Sie ist ein bißchen "flach".
    Die Geschichten reißen mich auch nicht soooo vom Hocker, vielen der Kommentaren, die ich gelesen habe, kann ich
    nur zustimmen. Logikfehler hin oder her, es muss nicht zwingend alles logisch sein, man kann auch zuviel interpretieren.
    Aber so alles in allem, war diese Folge trotzdem die bislang beste meiner Meinung nach in dieser Staffel.
    Insgesamt wirkt trotzdem einiges zu gezwungen und naja, konstruiert.
    Die Companions bleiben mir zu sehr im Hintergund und wirken zu oft wie fades Beiwerk. Da fehlt mir doch zu oft der
    Enthusiasmus von Rose, die Widerspenstigkeit und das Mitgefühl von Dr. Donna oder die Leidenschaft von Amy.

  • Mit "Gut" abgestimmt wie bisher die meisten. "Frei Haus" hatte eine gute Story, die uns erst die Roboter-Postboten verdächtigen ließ, Menschen verschwinden zu lassen, und dann eine ganz andere Wendung nahm; eine sinnvolle Verwendung für die Companions, weil in dem Riesenladen wirklich ein Team ermitteln musste; gute Gastdarsteller und einen Schauplatz ohne viel Brimborium... Also kurz, ich finde nichts Gravierendes daran auszusetzen. Bisher die zweitbeste Episode der Staffel für mich, wobei es allerdings auch schwach begann.

  • Other interesting Kerblam! tidbits coming out of Twitter from the Gallifrey One panal.

    • The working title was Death on Delivery
    • In the first few drafts the Kerblam! Man delivered a stick of celery instead of the fez.
    • Lee Mack's character was written with him in mind.
    • McTighe on Kira's death: "It's good. You love her and don't want her to die, so that's a good reason to kill her."
    • There was back and forth on who the villain should be, but "it had to be someone hidden in plain sight."
    • The opening was written so that it could be a cold open if necessary, as it still wasn't decided if the series would be using them or not.
    • As stated above the episode was originally conceived as a large scale action-adventure story, before being drastically scaled-down.
    • McTighe on the sonic: "If you don't want it to work, then there's always a way to say it can't work, but most of the time it's really useful."
    • McTighe did initial sketches for the Kerblam! Man and Twirly.
    • In the first draft, the story was set on an asteroid with the threat coming from aliens. The postmen were added in draft four which re-shaped the story.
    • McTighe on the episode's politics: "It's what people want to take from it."
    • McTighe went on to say his main goal was making people feel for Kira.

  • Die Folge ist an sich sehr 08/15. Jetzt nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Der gesamte Handlungsaufbau, die Dialoge, die Twists, die Gastcharaktere, alles ist grundsoldie, aber nichts ist wirklich so gut, dass es die Folge über das Mittelmaß hinausheben würde.


    Die Hauptschuld gebe ich Jennifer Perrott als Regiesseurin. Auch sie hat keine schlechte Arbeit geleistet, aber um eine Standardfolge über den Durchschnitt zu heben, braucht man jemanden im Regiestuhl, der das Talent dazu besitzt, daraus etwas besonderes zu machen. Und sie scheint dieses Talent nicht zu haben.


    Es gibt aber auch Dinge, die gegen die Folge arbeiten und aus dem Mittelmaß heraus nach unten reißen. Da wären vor allem der Doctor und ihre Companions, die einem als Zuschauer relativ egal bleiben, besonders der Doctor. Whittaker hat einfach nicht die Bildschirmpräsenz um den Doctor zu spielen. Die Folge hat mich generell sehr stark an die RTD-Ära erinnert, im Stil, Atmosphäre, dem Plot an sich und besonders dank der Liebesgeschichte zwischen Kira und Charlie, was darin resultierte, dass ich mich die ganze Zeit über gefragt habe, wie die Folge mit den RTD Doctor/Companion-Gespannen gewesen wäre. Denn auch die Companions hier waren nicht wirklich gut. Graham war zwar sympathisch, hatte aber eigentlich nichts zu tun. Yaz war sympathisch, aber mehr Charakter als zuvor gab es für sie auch nicht. Von den dreien stand Ryan dieses Mal mehr im Mittelpunkt, aber auch er war eigentlich komplett austauschbar.


    Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass die Folge mit dem neuntem Doctor und Rose oder dem zehnten Doctor und Martha besser funktioniert hätte. Der zehnte Doctor und Donna wäre wahrscheinlich genauso schlimm gewesen wie das aktuelle Gespann, wenn nicht gar noch schlimmer (ähnlich im Übrigen sieht es mit dem zehnten Doctor und Rose aus) und da es in dieser Folge eben auch eine Message gab bezüglich Ausbeutung und Automatisierung, hätte es wahrscheinlich mit den beiden eine ähnlich dämliche Szene wie in Planet of the Ood gegeben, in der der Doctor Donna den Spiegel vorhält, sie dann fast anfängt zu weinen und er sich entschuldigt.


    Was in der zehnten Doctor Folge noch komplett unabgebracht war, wäre hier von der Folge selbst entschuldigt worden, denn während in der Ood Folge, die Menschen als Sklavenhalter die Bösen waren, war hier der Mensch, der gegen die Automatisierung ankämpft der Böse. Was am Ende die Atmosphäre, die zuvor aufgebaut wurde, ziemlich zum Einsturz gebracht hat. Das Problem der Folge ist es, dass sie versucht, zwei Botschaften gleichzeitig zu vermitteln, es aber nicht wirklich schafft, die Balance dazwischen herzustellen. Die eine ist: Amazon (Kerblam ist eine ziemlich offensichtliche fiktionale Version davon) beutet seine Arbeiter aus und die Effizienz, welche von diesen erwartet wird, auch weil die Kunden ihre Pakete immer bereits am nächsten oder übernächsten Tag haben wollen, ist hirnrissig. Die andere ist: Gewaltsamer Arbeiteraufstand bzw. Terrorismus ist falsch, egal gegen was man kämpft. Das hätte alles besser funktioniert, wenn wir mir über Charlie erfahren hätten, allen voran seine Motivation, und wenn am Ende eben Slade kein Guter gewesen wäre, sondern eben jemand, der mehr oder weniger Charlies Vorstellung von den Ausbeutern symbolisiert. So kommt es am Ende herüber als seien die Unternehmen wie Amazon gar nicht so schlecht und diejenigen, die sich dagegen auflehnen, sind die eigentlichen Leute, denen man nicht trauen sollte.


    FAZIT: 3,5/10 Punkten und ein "ausreichend". Mehr kann ich wirklich nicht geben. Und das beim angeblichen Highlight der Staffel.:|