12x02 - Spyfall (Part 2)

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    4. Ausreichend (5) 11%
    5. Schlecht (5) 11%


    Inhalt findest du im Guide: 317 - Spyfall (Part 2)

    Trailer A: https://www.drwho.de/media/trailer/trailer_38x02_a.avi

    Trailer B: https://www.drwho.de/media/trailer/trailer_38x02_b.avi


    Schreibt eure Meinung zur zweiten Episode der 12. Staffel von Doctor Who.

  • 2/5


    Ich muss das erst mal verdauen. Neben ein paar schönen Szenen, vor allem mit dem Master und gegen Ende, weiß ich gar nicht wo ich beginnen soll mit all dem was mir nicht gefallen hat... Ein Zweiteiler der viel versprach und nichts hielt.

  • Doctor WHO is back.


    Nicht still und heimlich sondern laut und gewaltig mit einem polarisierenden Zweiteiler.

    Spyfall ist eine Agentenstory nach Maß. Schön verpackt in das kuschelige Universum des Doctors und seiner Begleiter. Einerseits haben wir da den Kliffhanger aus der vorherigen Folge welcher gut aufgelöst wird. Besonders herrlich ist hierbei Graham. Aber auch Ryan gewinnt für mich immer mehr an Potenzial während Yasmin... naja. Der Doctor trifft derweil in der anderen Dimension auf Aida und reist mit ihr zurück ins 19. Jahrhundert. Ab diesem Moment haben wir die Fam und den Doctor getrennt was der Story unglaublich gut tut weil beide sich gegen einen Gegner auf Augenhöhe duellieren müssen. Ich bin super zufrieden mit der Entwicklung des Masters. Er ist eine Mischung aus dem ruhigen der klassischen Master und diesem total verrückten der New Who-Master. Trotz allem gelingt es Chibnall brillant die Egozentrik dieses Charakters zu treffen und der gute Dhawan setzt es super um. Auch die Auflösung des Planes VOR finde ich genial. Gleichzeitig macht es auch etwas Angst wenn man selber daran denkt wie gläsern man geworden ist. Der menschliche Körper als Festplatte für Daten.
    Ich liebe die Szenen in Paris und auf dem Eifelturm und auch die Szene wo die beiden miteinander morsen und sich dann telepathisch verbinden. Leider kommt die ganze Auflösung etwas fix. So stellt sich heraus das die Ailiens Zeitreisende Spione sind die die Entwicklung des Computers betrachten. Das der Master seine Komplizen am Ende betrügen will. Das Jodie ihm seine Tardis klaut und damit dann die Welt und ihre Freunde rettet.
    Interessant wird es dann als sie sich nach Gallifry begibt weil der Master meinte das es zerstört sei. Dies ist ein sehr interessanter Moment da er die Story des Staffelbogens weiter vorantreibt.
    Ich finde die Idee auch toll des der Master über eine Projektion seine eigene Untat gesteht und ihr sagt das ihr ganzer Ursprung gelogen ist und das alles auf das „timeless Child“ hinausläuft. Ich hatte in diesem Moment dezente Moffatfeelings. Ich hoffe sehr das mich die Folgen auch weiterhin überzeugen. Ich gebe dieser Folge 8 Punkte macht zusammen mit den 6,5 aus der ersten Folge 7,25 Punkte für diesen tollen Einstieg in die Staffel. Wenn das das Doctor WHO von Chibnall ist dann freue ich mich sehr auf die weiteren Folgen und vorallem auf eine neue Staffel.

  • Die Folge hat mir gut gefallen (bis auf so ein paar Albernheiten), sogar Frau Doctor gefiel (ja, das verstört mich auch). Mal sehen, ob dieser Storybogen irgendwas hält.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Hat mir sehr gut gefallen, die Folge. Chibnall schafft es zwar weiterhin irgendwie nicht wirklich eine eigene Handschrift zu entwickeln, sodass auch Teil 2 ständig zwischen RTDig und moffatesk pendelt, das aber weiterhin in einem erfreulich hohen Tempo. So war auch die Folge wieder sehr kurzweilig, und hat ja auch ein bisschen mehr Substanz an den Tag gelegt, als noch Teil 1. Nicht nur das, nachträglich wurden ja ein paar "meh"-Momente aus Teil 1 per Kurzerklärung noch geradegebogen. Ein bisschen rumpelig ist "Spyfall" als Gesamtwerk natürlich trotzdem geblieben. Ich dachte ja schon, dass die tote Muddi als Alien aufersteht, um zu zeigen, was aus der Menschheit nun wird. So war ihre Tötung doch recht sinnfrei. Das Datenschutzwort zum Sonntag kam auch recht holzhammerig daher. Wenn die Aliens für die Körperübernahme wenigstens die persönlichen Daten irgendwie benötigt hätten... ...dann hätte man sich vielleicht auch gleich für den Doctor eine einfallsreichere Lösung ausdenken können, wie er die Aliens besiegt hätte. Mit Fake-Profilen oder so. Aber gut, kommen wir mal zum wirklich Positiven: Der Master. Glücklicherweise nicht mehr ganz so überdreht, und es war in jeder Szene eine Freude, dem kleinen Giftzwerg beim Herumrandalieren und Menschen zu Tode schrumpfen zuzuschauen. Für mich tatsächlich etwas, was Chibnall seit seiner Machtübernahme am ehesten gut hinbekommen hat. Ein Glück, dass der Master seine vermutliche Verlegung ins KZ überlebt hat; von dem möchte ich gern noch mehr sehen.

    Im übrigen gefällt mir auch das Thema, dass die Companions festgestellt haben, dass sie den Doctor ja eigentlich gar nicht kennen und misstrauig geworden sind. Ich hoffe, Chibby fängt schreibtechnisch noch ein bisschen was mit dem Thema an, bzw. lässt das nicht im Staffelfinale in einer einminütigen "Doctor wir trauen Dir nich...ach, auch egal"-Szene verenden. Tja, und was Gallifrey angeht, Moffat wird sich wahrscheinlich ärgern, dass Chibby die Uhren zurückgedreht hat. Wenn man andererseits sieht, was Moffat mit dem zurückgeholten Gallifrey angefangen hat, dann ist's vielleicht ja gar nicht schade drum. Und wirklich tot ist die ganze Rassilonbande ja eh nicht. (am Ende hängen sie nur gerade alle als weiße Ampelmännchen in der Nachbarndimension herum...)

  • Kleine Frage: Bin ich die einzige Perverse hier oder fand noch jemand die Szene, in der der Master Frau Doctor zwang, vor ihm zu knien... ansprechend? :redface:

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Nachdem ich beim letzten mal kritisiert habe, wie unpassend ich die Schauspielerei des Masters fand, so hat sich das hier wieder umgekehrt. Wahrscheinlich musste man bei Spyfall I einfach schnell klar machen, wie böse und unberechenbar er doch ist. Bei Spyfall II war der Master wieder so gespielt, wie ich es mir vorstelle. Böse, aber ohne völlig überdreht zu sein.


    Im Großen und Ganzen hat mir der zweite Teil sehr gefallen und während ich bei Staffel 11 tatsächlich immer mal wieder nachgucken musste, wie lange denn die aktuelle Folge noch läuft und ob da noch was spannendes passiert, habe ich hier von Anfang bis Ende ohne Pause durchgeschaut.


    Der Die Doctor funktioniert gefühlt besser ohne die drei Companions, die zwei unterwegs "eingefangenen" wirkten da für mich teilweise glaubwürdiger als die "Fam" bisher. Und das in nur knapp 60 Minuten!


    Aber so darf Doctor Who gerne weitergehen. Ich hoffe sehr, dass in dieser Staffel wieder eine Richtung gefunden wird und eine übergreifende Handlung ist eh längst überfällig. Besonders interessant wird es ja immer dann, wenn es um Gallifrey geht. Den Planeten, den die vorherigen Regenerationen noch gemeinsam gerettet haben, einfach so zerstören: Das ist mutig. Ich hoffe aus dem Stoff wird was gemacht!

    "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."

  • Da es sich ja um einen Zweiteiler handelte fasse ich mal meinen Senf für beide Folgen hier zusammen.

    Wie schon öfter gesagt, waren die ersten 10 Minuten von Teil 1 nicht einmal so schlecht. Was sofort ins Auge fiel war das man endlich auf den Weichzeichner verzichtete. War die erste Hälfte der letzten Staffel nur unscharfer dunkler Mischmasch damit der Lens Flare auch richtig schön rüberkommt, hatte man jetzt das Gefühl es sei beim Doctor endlich mal unbewölkt und kein Fett auf der Linse.

    Auch war in der ersten Hälfte des ersten Teils endlich mal wieder so etwas wie Soundtrack zu hören und keine Atmokakophonie und oh Wunder, es passte sogar zu den Bildern.

    Zum Wichtigsten: die Story. Ich finde die Grundidee, der Doctor wird vom MI6 um mithilfe gebeten und es entwickelt sich eine Bond-ähnliche Geschichte eigentlich genial und typisch für Doctor Who.

    Leider störte irgendwie die Doctreuse dabei.

    Mir fällt immer wieder auf, dass ich eher Doctor-ähnliche Gefühle für Graham bei seinen Handlungen empfinde als bei der Doctreuse.

    Das fällt besonders in der TARDIS des Masters auf. Whittaker spielt neugierig zu sein, Graham, der sich für den Background des Doctors interessiert IST neugierig.

    Was uns zum Master bringt, politisch korrekt jetzt (wieder) ein Mann mit indischen Wurzeln. Was mir Falten auf der Stirn macht! Gibt es auf Gallifrey Indien? Es macht absolut kein Sinn.

    Ich habe nichts dagegen, da Dhawan, was besonders in Teil 2 hervorzuheben ist, die Rolle super spielt. Dennoch macht es keinen Sinn es sei denn, man stellt ein für alle Mal klar, dass jeder Timelord bei jeder Regeneration so aussehen kann, wie er will und sich dementsprechend auch in einen Tintenfisch regenerieren könnte.


    Den Teil mit der Casinoparty hätte man sich klemmen können. Chib war es wohl wichtig, jedes Bond-Klischee min. einmal anklingen zu lassen, so halt auch Aktionen im Casino.


    Der Cliffhanger wiederum könnte man schon fast klassisch nennen. Die Auflösung, da ziemlich abgedreht, ebenfalls.


    Tja und dann war da Teil 2 und es ging immer weiter bergab. Traurigerweise hatte Dhawan die stärksten Szenen neben einer Doctreuse die genauso gut nur Companion sein könnte. Das Einzige was Teil 2 nicht zum Desaster machte war der Twist mit Gallifrey (auch wenn das mit dem Timeless Child der vermutlich verzweifelte Versuch von Chib sein wird, nun doch irgendwie einen für die Alt-Fans annehmbaren roten Faden zu schaffen).


    Und dann kam die Szene die zeigt wie schlecht, schlecht, schlecht das alles ist.

    Die Szene in der die Doctreuse den Companions erzählt, wer sie ist. Ich habe fast alle Classic-Folgen und natürlich alle neuen Folgen gesehen. Noch nie hat, mMn, ein Doctor über sich, seine Herkunft, seine Art so lapidar, emotionslos und vollkommen befreit von jedem (märchenhaften) Zauber erzählt wie es Whittaker tat. Sie hätte auch genauso gut erzählen können, sie betreibt eine Frittenbude in Barking.

    Besonders diese letzten Minuten zeigen, dass es Chibnall geschafft hat, jeden Zauber, der in DW steckt, auszurotten. Und genau das geht der Serie schon seit letzter Staffel ab: dieser mystische, märchenhafte Teil. Es ist nur noch eine politisch korrekte, glatte Einheitssoße in Netflix-Optik.


    Beiden Teilen gebe ich nicht mehr als eine 3-

  • Um fair zu sein: Als sie den Companions erzählt wer sie ist hatte sie nur ein paar Tage vorher wieder einmal in den Ruinen ihrer Heimat gestanden. Ich hab das so interpretiert dass sie da noch unter Schock steht oder einfach nur fertig ist mit den Nerven, was ich total verstehen kann unter den Umständen...

  • Um fair zu sein: Als sie den Companions erzählt wer sie ist hatte sie nur ein paar Tage vorher wieder einmal in den Ruinen ihrer Heimat gestanden. Ich hab das so interpretiert dass sie da noch unter Schock steht oder einfach nur fertig ist mit den Nerven, was ich total verstehen kann unter den Umständen...

    Ja, das sehe ich absolut auch so. Ich finde, dass ist in der Szene auch gut rüber gekommen, zumal sie ja zuerst gezögert hat. Ausserdem hat man nach der Holonachricht doch erkannt, wie angespannt/sauer sie ist.


    Ehrlich, wenn ich durch irgendein Ereignis die Ruinen meiner Heimatstadt sehen müsste, wäre ich auch nicht Freunden gegenüber "guckt mal, wie lustig, in dem zerstörten Haus da drüben habe ich mal gewohnt".

    "Ironically, while the Eleventh Doctor never encountered the Master onscreen, the episodes containing both his first and last appearances in broadcast order featured two different incarnations of the Master."

  • Warum genau hat Frau Doctor noch einmal so viele Companions dabei? Der erste Teil hatte mir noch Hoffnung gemacht, dass sie endlich ein Team mit dem Doctor sind, war es hier leider wieder das totale Gegenteil. Alle drei rannten herum wie Hühner und waren total überflüssig.

    Ebenso wie die Aliens. Im ersten Teil noch mystisch und bedrohlich aufgebaut, waren sie hier nur noch B-Plot. Der böse Plan wurde nur mal ebenso nebenbei erzählt und genauso schnell am Ende abgefrühstückt.

    Ich weiß, dass diese Folge nur die Einleitung zu einem größeren Plot ist, aber dennoch sehr enttäuschend im Vergleich zum ersten Teil.

    Von mir nur ein Ausreichend.

  • Vikings versus Saints,

    live gucken ging deshalb nicht, also habe ich es erst jetzt gerade gesehen, hier also ein ganz frischer Eindruck. Wow!


    Ein erster Teil ist dazu da, um Spannung aufzubauen. Wenn im zweiten Teil dann alles aufgelöst werden muss, bricht das oft ziemlich schnell zusammen. Moffat hat das leider immer wieder vorgeführt. Chibnall macht hier einen wesentlich besseren Eindruck. Die Aliens entsprechen dem Standard. Warum die ausgerechnet immer wieder auf die Erde einfallen wollen, wird ja schon lange nicht mehr erklärt. Dass Wesen aus einem anderen Universum menschliche DNA als Datenspeicher benutzen wollen, weil sie ohne so einen Anker sonst hier nicht dauerhaft existieren könnten, ist dann schon recht originell.


    Hinzu kommen gelungene Schauplätze in der Vergangenheit mit Ada Lovelace und Noor Inayat Khan und die Verfolgungsjagd mit dem Master. Eine gute Idee, ihn als Doppelagenten bei den Nazis anzuschwärzen. Früher war es ja üblich, dass der Master mit Aliens paktiert und dann, wenn die ihre eigenen Pläne offenbaren, vom Doctor gerettet wird. Diesmal wurde der Master den Kasaavin überlassen.


    Mein erster Gedanke nach dem ersten Teil war, dass der Doctor aus der Zukunft die Companions aus dem abstürzenden Flugzeug retten wird. Zweiter Gedanke, dass es Barton tut, weil er ja als Dreifachagent angekündigt war. Der erste Gedanke war also richtig. Graham durfte dann sogar die Laserschuhe anwenden.


    Die Time Lord Fähigkeiten des Doctors werden in der Serie immer wieder neu definiert. Telepathischer Kontakt zum Master, Gedächtnis Löschen durch Handauflegen, das gibt es also in dieser Inkarnation.


    Gallifrey befand sich zuletzt am Ende der Zeit. Jetzt also wieder in einem Bubble Universum. Und schon sind wir mitten in einem Story Arc. Wir werden sehen, ob Chibnall das besser hinkriegt als Moffat z.B. mit dem Hybrid.


    Radioactive Man



    Pascal,

    warum sollte Yaz ihren Job bei der Polizei verlieren? Wenn jemand in Datennetzen eine falsche Anklage reinsetzt, dann reicht es völlig, dass dieser Fehler am Ende der Episode korrigiert wird. Das würde bei jedem Autor so funktionieren.

  • So, nun auch Teil zwei gesehen und dieser war klar mehr Doctor Who als der erste, aber war es auch besser?


    Der Master… in der Szene im 18ten Jahrhundert wirklich er genau so irre wie in Teil 1, was mir so gar nicht gefällt, aber danach ging es eigentlich mit ihm. Wirklich mögen tue ich ihn dennoch nicht, was natürlich auch so sein soll, allerdings haben mir früheren Master, trotz ihrer Boshaftigkeit, besser gefallen.


    Story… ja da gab es eigentlich zwei. Einmal die um den Doctor, den Master und die Jagd zwischen ihnen. War solide, passt gut zur Entwicklung beider Figuren und hat definitiv Potential auf mehr. Paar Dinge haben gestört, einmal das der Master als SS Offizier durchging… in der Realität wäre ein nicht Arier sicher niemals in eine solche Position gekommen und wäre von der SS nur verachtet, wenn nicht sogar erschossen worden.

    Auch das Ende gefällt mir nicht, nachdem man eine ganze Ära damit verbracht hat, Gallifrey wieder zurück zu holen wird es einfach so in einem Nebensatz wieder zerstört und das auch ganz ohne Erklärung und Zweck. Wenn man bedenkt, was bei dessen letzten Zerstörung für eine Welle durchs Universum gefegt ist, merkt es diesmal niemand? Was für ein Blödsinn.


    Zweite Story auf der Erde mit der Fam. DNA als Festplatte zu benutzen ist auch Schwachsinn. Zuerst einmal ist das kein beliebig einsetzbarer Speicher und damit er funktioniert muss der Organismus am Leben sein. Also die Menschheit auszulöschen umso jede Menge Speicherplatz zu schaffen ist ein Wiederspruch an sich und für was überhaupt.


    Ne, hat mir nicht gefallen, da war der Part um den Doctor interessanter.


    Insgesamt schlechter als Teil 1 und daher für mich nur eine durchschnittliche Folge der aktuellen Ära.

  • Ein paar Gedanken, unsortiert und nicht chronologisch.

    • Die Companions sind wieder wertlos - sie laufen davon, was wir aus der Utopia-Trilogie bereits kennen, spielen aber keine wesentliche Rolle bei der Eindämmung der Invasion. Zudem werden sie wieder sehr ärmlich charakterisiert. Fast alle ihre Dialoge sind austauschbar und mal wieder wird verpasst interne Spannungen aufkommen zu lassen. Man ist immer einer Meinung und alle drei möchten jetzt mehr über den Doctor erfahren, nachdem sie sich die gesamte 11. Staffel kein wenig darüber Gedanken gemacht haben.
    • Die Auflösung des Cliffhangers war dämlich. Den armen Adric lässt der Doctor sterben, aber hier rettet der Doctor mal eben dim Nachgang die Companions. So ein „Kniff“ zerstört die ganze Dramatik, auch kommender Folgen. Warum macht der Doctor dies nun nicht immer? Ausweglose Bedrohung. Gelöst! Habe ich halt später gemacht. So läuft das nicht... Curse of Fatal Death war eine Parodie, keine richtige Folge, Mr Chibnall!!
    • Die Lösung zu allem? Hat der Doctor off-screen erledigt. WtF? Der Doctor läuft einfach in den Hangar und erzählt allen was sie gemacht hat um alle zu retten. „Show, don’t tell“ wird Chibnall wohl nie verstehen.
    • Die Laserschuh Szene... zum fremdschämen. Mal abgesehen davon, dass sich die Leute Bartons mit Leichtigkeit bezwingen ließen.
    • Ich weiß ja, dass viele die letzten 10 Minuten super finden. Aber ich glaube das könnte problematisch für die Serie werden. Gallifrey wurde zuerst von RTD zerstört, dann von Moffat wieder gerettet und nun wieder von Chibnall zerstört. Angeblich war es der Master, weil er eine Lüge der Time Lords herausfand. War wohl eine heftige Lüge, wenn er dafür Millionen von Leben auslöschen muss... Was ist die Lüge? Auf dieses Mysterium freuen sich einige. Ich nicht. Erst einmal traue ich Chibnall nicht zu, dass er liefert. Und wenn er liefert, dann wird es vermutlich grotesk. Zudem existiert nun seit einiger Zeit das Gerücht um den Timeless Child Arc, der -falls wahr - die Fundamente der Serie für mich zerstören würde. Chibnall würde damit zeigen, dass er auf die Vergangenheit uriniert und dies dann zelebriert. Daher...ich habe gemerkt, dass ich jetzt schon anfange über die Serie zu trauern. Nur soviel: Das Timeless Child wird ein Mädchen sein. Und die erste Inkarnation des Doctors. Vermutlich sogar der erste Time Lord ever...
    • Was war eigentlich die Motivation der Aliens? Ah, na klar, Menschen zu Festplatten machen, ach so. Warum dann zuerst die Agenten? Was sollte eigentlich der ganze MI6 Mist? Und welche Kräfte haben die Aliens genau? All das war sehr schwammig. Und jetzt nicht sagen, sind halt böse Aliens. Bei Moffat hatten diese Aliens zumindest klar definierte Fähigkeiten (welche sich bei Wiederkehr oftmals änderten, aber zumindest beim Erstauftritt wurde dadurch Spannung erzeugt). Und wenn die Aliens Spione waren, was bringt dann so ein unausgereifter Invasionsplan? Alles sehr, sehr schwach.
    • Und dann natürlich noch zwei historische weibliche Figuren einwerfen, mit dazu gehörigen Vorträgen, wie sie die Welt verändern. Wenn auch nicht den Plot.
    • Dafür dass der Doctor betont wie toll es doch ist ein Pazifist zu sein, scheint sie aber keine Gewissensbisse zu haben den Master als Nicht-Arier den Nazis zum Fraß vorzuwerfen. Und gewaltsam die Erinnerungen von Menschen zu löschen, die noch darum bitten und flehen, dass sie dies nicht macht. War etwas „unsettling“ zu sehen, vor allem auch weil die Szene mit Ada ziemlich langgezogen ist. Als der Doctor es damals bei Donna machte, dann wenigstens um ihr Leben zu retten.
    • Ich glaube es wurde schon erwähnt, aber Paris hat in der Zeit nicht gebrannt. Es wurde nie bombardiert im zweiten Weltkrieg.
    • Das einzige, was ich in dieser Woche wirklich nicht sagen kann, ist, dass Whittaker schlecht war. Sie war nicht großartig, sie hat mich in der Rolle nicht begeistert, aber wenn sie die Rolle subtiler und weniger aufgedreht spielt, ist sie gerade so passabel. Am besten wirkte sie in den letzten Szenen als sie wegen Gallifrey unter Schock stand und nun in sich gekehrt mit ihren Companions zu tun hatte. „Gone was her daffiness“ möchte ich da sagen und das tat ihr gut. Kein Hyperaktiver Getue, schnelles Reden, blöd herumgrinsen. Ich hoffe sehr sie bleibt so.
  • Zitat von Pascal

    Zudem existiert nun seit einiger Zeit das Gerücht um den Timeless Child Arc, der -falls wahr - die Fundamente der Serie für mich zerstören würde.

    Wenn diese ganz furchtbaren Gerüchte tatsächlich der Wahrheit entsprechen, was sich entgegen jeder Wahrscheinlichkeit tatsächlich andeutet, wünsch ich mir wieder die quälende Belanglosigkeit der elften Staffel zurück. Lieber das als einen serienzerstörenden Chibnall-Masterplan.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Hat mir sehr gut gefallen, die Folge. Chibnall schafft es zwar weiterhin irgendwie nicht wirklich eine eigene Handschrift zu entwickeln, sodass auch Teil 2 ständig zwischen RTDig und moffatesk pendelt, das aber weiterhin in einem erfreulich hohen Tempo.

    Ehrlich gesagt ist mir lieber, wenn er gut RTD und Moffat kopiert als etwas schlechtes Eigenes macht, so wie in Staffel 11 geschehen.

  • Ehrlich gesagt ist mir lieber, wenn er gut RTD und Moffat kopiert als etwas schlechtes Eigenes macht, so wie in Staffel 11 geschehen.

    Aber es war doch eben nicht GUT kopiert! Es war ein Best of RTD & Moffat, nur eben nicht so gut geschrieben und durchdacht. Es war ein Möchtegern RTD/Moffat-Script. Und langsam mache ich mir echt Sorgen um unsere Serie...