12x02 - Spyfall (Part 2)

  • Aus den klassischen Folgen verbinde ich das aber auch durchaus mit dem Master, dass er am Ende der Geschichte offscreen stirbt und zwei Folgen später wieder ohne Schramme und ohne nachträgliche Erklärung auf der Matte steht.

    Wo war denn das der Fall? Offscreen gestorben sind doch nur Delgado und Ainley. Interessanter finde ich eher, wie der Meddling Monk seine Tardis wieder in Betrieb nimmt, nachdem der Doctor diese sabotiert hat.

  • Schlaubi

    Hat das Label Aktuelle Episode entfernt
  • so , ich bin erleichtert . sie haben die doppelfolge mit dem zweiten teil nicht ruiniert . da wir jetzt auch daran gewöht waren , dass alles noch ausgeprägter over the top ist als gewöhnlich konnten wir es auch geniessen . tatsächlich die vielleicht beste folge von frau doctor bisher .


    was mich hingegen immer mehr befremdet ist dieses phallusähnliche leuchtende ding in der mitte der tardis , das immer rein und raus geht . ich schau die serie schliesslich mit der familie :P

  • Nach über 50 Jahren Seriengeschichte mit hunderten Episoden, von denen viele irgendwie mit der Erde zusammenhängen, bleibt es doch nicht aus, dass es von Doctor- und Master-Inkarnationen nur so wimmelt. Man sollte mal ein Treffen anberaumen, mal sehen wer alles kommt ...

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

    • Was ist die Lüge? Auf dieses Mysterium freuen sich einige. Ich nicht. Erst einmal traue ich Chibnall nicht zu, dass er liefert. Und wenn er liefert, dann wird es vermutlich grotesk. Zudem existiert nun seit einiger Zeit das Gerücht um den Timeless Child Arc, der -falls wahr - die Fundamente der Serie für mich zerstören würde. Chibnall würde damit zeigen, dass er auf die Vergangenheit uriniert und dies dann zelebriert. Daher...ich habe gemerkt, dass ich jetzt schon anfange über die Serie zu trauern. Nur soviel: Das Timeless Child wird ein Mädchen sein. Und die erste Inkarnation des Doctors. Vermutlich sogar der erste Time Lord ever...

    👆👆👆

  • Dieser Zweiteiler wirkte auf mich als ob sich jemand 50 Jahre nach der Ausstrahlung an den Silence-Zweiteiler erinnern würde und versuchen den Inhalt wiederzugeben. Die ständigen Schauplatzwechsel waren da, nur die coolen Nebenfiguren nicht. (Nebenbei kehren diesem Jemand auch vage Erinnerungen an andere Folgen zurück, und die werden dann alle irgendwie miteinander verbunden.)


    Blööb.


    Oberflächlich betrachtet war es trotzdem irgendwie unterhaltsam, dass muß man ja mal auch zugeben. Egal ob Gaststars wie Stephen Fry oder historische Figuren wie Ada Lovelace für eine (bessere?) zukünftige Geschichte hier verschwendet werden.


    Dieses Rumgehüpfe in Zeit- und Schauplätzen hat für Chibnall auch einen gewissen Vorteil als Scriptwriter. Auf diese Weise lassen sich Logiklöcher deutlich besser verstecken. Allerdings auch Klarheiten für den Zuschauer. Nach dem Ende der Folge war ich mir... nicht... so... richtig... klar worum es letzten Endes eigentlich ging. Und warum gerade Spione jetzt die Ziele waren und... blep. Vielleicht habe ich diesen Zweiteiler auch nur zu früh am Morgen geguckt?


    ALLES an inkonsistenten Unsinn konnte Chibnall allerdings dann auch nicht verstecken, zumindest wenn sie in einer Szene praktisch zur Schau gestellt wurden. Warum zum Beispiel muß die Doktorin dem Chef vom MI6 erklären dass UNIT und Torchwood nicht mehr existieren? Wieso weiß das ausgerechnet ER von allen möglichen Leuten in Großbritannien nicht? Klar, man wollte das den Zuschauern die "Resolution" nicht gesehen hatten beibringen, aber kann man das nicht mit einem Dialog machen der mindestens einen Zacken weltintern glaubwürdiger ist? Mal ganz davon abgesehen dass wir das MI6 doch jetzt nur gebraucht haben weil eben diese Organisationen nicht mehr existieren. Weswegen man sich fragen muß warum eben diese überhaupt aus der Serie schmeißen musste, wenn man sie für diese Geschichte genauso gut auch hätte benutzen können. Und das, wohlgemerkt, eine Folge direkt nach "Resolution"! :18: Boah, Chibnall. Echt mal.


    Davon mal ganz abgesehen: So langsam werde ich mit Whittaker warm. Dann doch noch. Am besten ist sie immer wenn sie ernst ist, wenn einem Gegner gegenübersteht, wenn es um die stillen Momente geht. Sobald sie jedoch in den Expositionsmodus geht oder, noch gruseliger, Comedy ausdrücken soll, dann wird es wieder unbehaglich. ABER! Diese Momente sind, zumindest hier, in der Unterzahl und werden von den besseren Dingen überschattet. Der große, und nicht unberechtigte, Vorwurf der ihrem Doktor oft gemacht wird ist dass sie keine eigene Persönlichkeit hat, bzw ihr der unverwechselbare "Hook" fehlt. Capaldi z. B. war der Grummelbrocken der menschliche Interaktion nicht richtig lesen kann, Smith der schrullige Alte im Körper des Jungen, Eccleston der grüblerische Einzelgänger, usw - und dies eindeutig definierbar von deren ersten Episode an. Selbst bis hierhin ist Whittaker in wenigen Buzzwords nicht zu fassen; ABER das muß deswegen nicht gleich ihr Nachteil, sondern kann auch ihre Stärke sein. Und zwar im Sinne von "komplexer und weniger offensichtlich als dass es sich in einen Halbsatz zusammenfassen lässt". Denn in diesen stillen Momenten findet sie tatsächlich Nuancen und Ansätze die sich SO in DIESER Form nicht in ihren Vorgängern zu finden sind. Da sind Verletzlichkeiten und Wärmegrade die ich anderen Doktoren noch nicht verspürt und gesichtet hatte - und das finde ich recht vielversprechend? Ob sich das nun alles irgendwohin entwickelt (haben wird) kann man natürlich erst sagen wenn sie die Serie verlässt und der retrospektive Blick möglich ist, und ich kann jetzt hier wie ein hoffnungsloser Strohhalmklammerer darstehen, aber es wäre jetzt auch nicht das erste Mal dass ein Doktor sich warmlaufen musste um am Ende irgendwo ganz anders anzukommen. Mal sehen, mal sehen, mal sehen. Jedenfalls scheint sie dieses Jahr deutlich gesetzter und geerderter zu sein, und einen besseren Griff zu haben was ihre Rolle angeht.


    OPTIMISMUS! BLÜMCHEN!!


    Hier, meine lieben Boardmitglieder! Ich reiche euch: Gänseblümchen und Löwenzahn! Aus meiner Hand! Und nun schwirre ich auf dieser Landwiese der Morgensonne entgegen! Trullala...

  • Whitaker ist in ihrer zweiten Staffel tatsächlich besser. Gut beobachtet. Das wankelt zwar von Story zu Story, aber insgesamt ist sie nicht mehr ganz so unerträglich wie in der Staffel davor.

  • Ganz generell bekomme ich von der Staffel bis zu diesem Guckzeitpunkt (12x04) einen wesentlich kompetenteren Eindruck als von der vorangegangenen. Series 11 wirkt so als sei sie von Leuten produziert worden die auf der Suche nach dem Kühlschrank zufällig in ein Studio geschlendert sind, während diese hier daherkommt als hätten die Macher schon mal in ihrem Leben von Kameras und Drehbüchern gehört.


    Und jo, dass Jodie nicht mehr lustig in ihrer Nase bohren muß, hilft ihrem Doktor ungemein.

  • Ganz generell bekomme ich von der Staffel bis zu diesem Guckzeitpunkt (12x04) einen wesentlich kompetenteren Eindruck als von der vorangegangenen. Series 11 wirkt so als sei sie von Leuten produziert worden die auf der Suche nach dem Kühlschrank zufällig in ein Studio geschlendert sind, während diese hier daherkommt als hätten die Macher schon mal in ihrem Leben von Kameras und Drehbüchern gehört.


    Und jo, dass Jodie nicht mehr lustig in ihrer Nase bohren muß, hilft ihrem Doktor ungemein.

    Warte mal ab. Bis zur Mitte der Staffel habe ich auch so gedacht. Die zweite Hälfte ist leider ein Abfall... (in beiden Wortbedeutungen)

  • Trotz der Länge als Doppelfolge wirkte "Spyfall" noch gehetzt. Ein bißchen im 19.Jahrhundert, ein bißchen im 20., zurück ins 21., den Plan des Masters und der Ampelmännchen vereiteln, schnell Gäste wieder zurückbringen in ihr Jahrhundert, ihr Gedächtnis löschen ohne Blitzdings, dann noch kurz nach Gallifrey... Etwas viel.
    Gute Gastdarsteller und mehr Atmosphäre als im 1.Teil möchte ich trotzdem hervorheben. Die Szenen aus WW II erinnern ein bißchen an bessere Zeiten ("The Empty Child"), obwohl es historisch eigenwillig war, das zerbombte London durch ein zerbombtes Paris ersetzen zu wollen. Dem Drehbuchautor fiel gerade noch rechtzeitig eine Ausrede ein, warum der Master Nazi spielen darf trotz mangelnder Blauäugigkeit. "Spyfall" erzeugt immerhin etwas Spannung im Hinblick auf kommende Episoden und erfüllt damit seinen Auftrag als Saisonstart. "Durchschnitt".