12x03 - Orphan 55

  • Wie findest du diese Episode 47

    1. Super (0) 0%
    2. Gut (6) 13%
    3. Durchschnitt (15) 32%
    4. Ausreichend (13) 28%
    5. Schlecht (13) 28%


    Inhalt findest du im Guide: 318 - Orphan 55

    Trailer A: https://www.drwho.de/media/trailer/trailer_38x03_a.avi

    Trailer B: https://www.drwho.de/media/trailer/trailer_38x03_b.mp4


    Schreibt eure Meinung zur dritten Episode der 12. Staffel von Doctor Who.

  • Nää. Das war nichts. Letzte Woche sah ich im Trailer den Typen mit den grünen Haaren und hatte üble Vorahnungen. Angekommen in der Episode hatte ich Assoziationen mit Paradise Towers. Das Hotel, die älteren Herrschaften, die schwarz gekleideten Sicherheitsleute und bunt angezogene Dudes. Das ultraschlechte Katzenkostüm will ich nicht unerwähnt lassen, dagegen sieht ja der neue Cats-Film echt geil aus. Bella, die ich sofort im Verdacht hatte, etwas damit zu tun zu haben.


    Als die kahle Planetenoberfläche gesehen habe, wusste ich sofort, worauf die Folge hinauswill. Eine endzeitliche Erde (The Mysterious Planet) und mutierte Menschen, die zufälligerweise ihre Atmung umgekehrt haben und Leute angreifen, weil sie Spaß haben?! Dieses konstruierte, dass zufälligerweise der vorhandene, in eine Tüte gekotzte Virus ein Element in ein anderes umkehrt. Dann der kitschige Abschied vom Planet, mit dem Kuss und der Familienvereinigung.


    Das geht besser und ist ein deutlicher Rückfall in die letzte Staffel (Wobei Ed Hime dort besseres abgeliefert hat!). Ich habe erst mit Ausreichend gestimmt, aber beim Schreiben dieses Textes ist mir aufgefallen, dass das nur Schlecht war. Schade.

    1. 6thdoc 2. 12thdoc 3. 5thdoc 4. 11thdoc 5. 7thdoc 6. 10thdoc 7. 8thdoc 8. 9thdoc 9. 10. Wardoc
    Rest: Anteilig zu wenig gesehen, um entscheiden zu können.

  • Da ich ja generell kritisch mit dieser Ära bin, will ich zugeben, wenn ich positiv überrascht werde. Ja, die Folge hatte einige Schwächen, aber für mich haben diese diesmal nicht gleich alles ruiniert. Und das erstaunlichste: Jodie spielte hier zum aller ersten Mal den Doctor! Man hat das Gallifrey-Drama offensichtlich genutzt, um sie ernster werden zu lassen und Ed Himes schafft es hier auch wirklich für den uns bekannten Doctor zu schreiben. Der Doctor, der der cleverste Mann (hier Frau) im Raum ist. Jodie ist hier überzeugender als je zuvor, kann endlich auch mal den Titelcharakter etwas überzeugender spielen. Ansonsten kam zu Beginn ein wenig ein Classic Season 24/25 Feeling auf, was ganz nett war. Mir war das nur etwas zu hastig erzählt. Ich weiß ja, dass hier alle Graham lieben, aber seit Beginn von Staffel 12 nervt er mich nur und hier besonders. Ansonsten dachte ich immer, die Folge würde noch cleverer werden als sie dann wurde, aber ok. Mit den Illusionen des Virus wurde ja dann nicht viel angefangen. Ich dachte ja, dass Ryan’s Flamme erst nur eine Illusion sei, hätte gepasst. Was mal wieder total Holzhammer war...die Botschaft. Leute, dass es die Erde ist, ok, die Wendung hatten wir schon mal. Sind sie halt auf Ravalox gelandet. Aber der Vortrag über Global Warming, etc. war dann etwas too much. Wirkte auf mich auch so als ob Chris Chibnall dies bei Überarbeitung von Ed Himes Script noch reingepopelt hat, denn das war ein absoluter Stilbruch. Ansonsten war die Story ok. Nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Zumindest aber ein Schritt in die richtige Richtung. Durchschnitt.

  • Angekommen in der Episode hatte ich Assoziationen mit Paradise Towers.

    Paradise Towers war aber gut. Gerade durhc diese überzeichnete Darstellung von Kannibalen-Oma und Addi-Hausmeister war es ein riesiger Spaß. Und dann vergleiche mal mit dem hier...

    Wie ich schon bei Spyfall sagte: ich traue dem Braten nicht. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und Chibby von jetzt auf gleich gute Drehbücher. Insofern muss man Spyfall als Ausrutscher betrachten.


  • War halt größtenteils dumm. Es braucht eine enorme Menge Energie um CO2 in Saustoff und Kohlenstoff zu spalten. Pflanzen benötigen ja nicht aus Jucks und Dollerei die Sonne und können nicht rum laufen...

    Auch dass die Erde jetzt auf einmal recht bald durch Krieg zerstört worden sein soll, wo wir vorher schon oft das Gegenteil gesehen haben, stößt sauer auf. Und fick dich mit deinen möglichen Zeitlinien, Chibbi. So hat das in DW noch nie funktioniert, es sei denn ein Zeitreisender greift direkt ein.

    Apropos Chibi hat DW nicht verstanden: Die Tardis übersetzt so ziemlich alle Sprachen, ja auch russisch!


    Da läuft die ganze Zeit ne Massenmörderin rum, die gerade erst dutzende Menschen/Aliens ermordet hat und alle behandeln sie super gut weil... weil Ryan notgeil ist scheinbar. Doll, wirklich doll.


    Die Ansprache am Ende hat mir dann den Rest gegeben und die Wertung der Folge nochmal um einen Punkt niedriger gemacht. Und ich weiß das globale Erwärmung real und ein riesiges Prolem ist. Aber muss ich mir das wirklich von den Schreibern vorbeten lassen die so wenig wissentscaftliches Verständnis haben, dass sie nicht einmal wissen, dass man nicht einfach CO2 Atmen und Sauerstoff ausatmen kann? Ich denke nicht...

  • Dann melde ich mich hier auch mal aus der Versenkung zurück und das direkt positiv überrascht. Ich möchte bei der Folge gar nicht auf die physikalischen Erklärungen eingehen, in diesem Gebiet erwarte ich sowieso nicht mehr viel aktuell. Auch die Ansprache am Ende hätten sie wirklich sein lassen können.

    Aber alles in allem hatte ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten den Hauch des klassischen Doctor Who-Gefühls und habe auch Jodie tatsächlich den Doctor abgekauft. Auch das ist etwas, dass noch nicht oft vorgekommen ist. Eine im Gesamtbild wahrscheinlich sogar unterdurchschnittliche Episode, aber in der aktuellen Ära ein solider Lichtblick.

  • Sorry, aber das war für mich die schlechteste Folge von Doctor Who seit der Wald-Folge. Was für ein Riesenhaufen Dung, bei dem rein überhaupt nichts funktioniert hat! Warum gibt man der Szenerie und den Figuren nicht erst einmal sieben, acht Minuten Zeit, sich zu entfalten? Stattdessen werden die Charaktere (und die Zuschauer) nur einen Augenblick später schon von peinlichen Großaufnahmen schlechter Gummimasken terrorisiert. Und dann beginnt sie, die große Dumpfbacken-Opferlamm-Parade. Nur echt mit nervigen Rentnern, vorschlauen Kindern und Furrys, die natürlich auch alle auf die Todesmission mit müssen. Wäre ja auch unsinnig gewesen, wenn die Hälfte einfach in dem Hotel geblieben wäre, vor allem die Terroristin, die so in Ruhe Zeit gehabt hätte, die Anlage zu sprengen. Stattdessen geht es also gemeinsam auf eine fröhliche Ferienreise in die Todeszone, die aber immerhin Mandip Gill die Chance gibt, endlich einmal schauspielerisch richtig zu glänzen. Wie sie da bei dem Heiratsantrag freudig gelächelt hat, während die Monster draußen Opa Naseweis langsam verspeist haben, war schon herzallerliebst. Weniger Allerliebst war dafür die Regie: Monsterlaute aus der Ferne - Schnitt auf Radar - Schnitt auf plötzlich schon angekommene, aber herumstehende Monster. Was wollte uns denn diese Szenenfolge sagen? Sind die Monster im Eiltempo angedüst und mussten sich dann erstmal ausruhen? Mensch, in jeder Kinderzimmerproduktion hätte man auch mal gezeigt, dass die Monster langsam näherkommen. Erzeugt beim Zuschauer nämlich so ein "Auweia, ist das spannend"-Gefühl. Aber darauf war das Drehbuch ja eigentlich auch nicht angewiesen, gab es doch noch diese ganzen volldramatischen Sich-Opfer-Szenen diverser Nebenfiguren, damit der Rest blitzschnell flüchten kann, um dann in der nächsten Szene schon wieder gemütlich ums nächste Ofenrohr zu schlendern. Dann kam die große Enthüllung, die wahrscheinlich für die wenigsten Zuschauer eine war, denn wenn sich die Folge für so ziemlich gar nichts mehr als 10 Sekunden Zeit nimmt, außer für die Erklärung, was ein Orphan-Planet ist, und die Folge auch noch so heißt, war ab dem Moment natürlich klar, dass es noch einen "Planet der Affen"-Moment geben würde. Und ab diesem Zeitpunkt war ich dann auch eher nur noch damit beschäftigt auf die Uhr zu gucken, wann der Spuk endlich sein Ende findet, sodass ich vom Rest der Folge nur noch mitbekommen habe, wie der grünhaarige Junge weggelaufen ist, um zwei Minuten später wieder zum Papa zurückzukehren, damit beide Figuren auch noch ihren "tollen" Charakter-Ark bekommen. Ganz große Autorenkunst !

    Schon lange nicht mehr musste ich bei einer Doctor Who Folge von der ersten bis zur letzten Minute so mit dem Kopf schütteln. Das Drehbuch hätte ganz dringend noch einmal überarbeitet werden müssen, die Mutantenmasken ebenfalls. Das einzige, was für mich die Wertung von 0/10 auf 1/10 hochreißt, sind die Szenen, in der die hübsche Bösewichtin an ihrem Daumen nuckelt. Das sah schon recht niedlich aus...:whistling:

  • Ganz besonders gruselige Monster waren angekündigt worden,

    es waren dann wir Menschen. Gut, Botschaft angekommen. Abgesehen davon waren die Dreg tatsächlich etwas furchteinflößender als beispielsweise die Sandmänner von "Sleep No More" oder die Flachlinge von "Flatline".


    Aber wie all diese Base Under Siege Episoden beruht die Handlung nur darauf, dass Monster nur deshalb die Station angreifen, weil sie eben Monster sind. Und die Leute im Spa geraten hauptsächlich deshalb in Gefahr, weil sie besonders dumme Entscheidungen treffen. Warum fahren so viele mit diesem Fahrzeug los, um Benni zu retten? Mindestens die Hälfte davon hätte im Spa hinter dem Schutzschirm in Sicherheit zurückbleiben können. Ach ja, die mussten sich ja opfern, damit die andere Hälfte unverrichteter Dinge wieder ins Spa zurückkehren konnte.


    Und es scheint ein Thema dieser Staffel zu sein, dass Mütter die eigentlichen Probleme sind. Und ein weiteres Thema, nun, Yaz flirtet mit dem Master und Ryan Flirtet mit Bella, auf diese Weise können sie nie die Eltern des Timeless Child werden.


    Das mit der U-Bahn-Station vermittelte ein Gefühl von "The Mysterious Planet", auch das war eine alternative Zeitlinie der Erde. Irgendwo fliegt auch noch der Sternenwal mit dem United Kingdom umher, während Menschen und Silurians friedlich gemeinsam auf der Oberfläche der Erde leben. Und beim Anblick der verwüsteten Erde denkt man doch auch gleich an den Anblick des verwüsteten Gallifrey vor einer Woche. Nur eine mögliche Zeitlinie, die sich auch noch anders entwickeln kann.


    Insgesamt etwas besser als eine Reihe ähnlicher Episoden. Nicht ganz so gut wie "Oxygen", das sehr beeindrucken konnte, obwohl es ebenfalls eine ziemlich platte Botschaft gegen den Kapitalismus verbreitete. Für mich also irgendwo am unteren Ende von "gut".


    Radioactive Man

  • War schon irgendwie ziemlich dämlich.


    Unlogischer Blödsinn und physikalische Gesetze mit Füssen getreten.


    Als wenn es in Doctor Who etwas Besonderes wäre, das die Erde den Bach runter gehen würde. Passiert doch ständig… und kratz doch keinen, wird halt wiederaufgebaut.


    Aber wie Pascal schon sagte, der Doctor war tatsächlich mal wieder der Doctor was die Folge tatsächlich vor der vollen Katastrophe rettet und gerade so noch auf ein Durchschnitt hievt.


    Jetzt brauchte die Serie nur noch brauchbare Storys, hoffen wir mal auf Zukünfte Episoden.

  • Eine typische zweite (oder in dem Fall dritte) Folge einer Staffel. Im Großen und Ganzen das ultimative Mittelmaß, ganz nett aber recht vorhersehbar. Das einzige große Problem, das ich damit hatte, war die "Mami ex Machina" am Ende. Überhaupt waren die letzten fünf Minuten ein ziemlicher Holzhammer. Das hätte es nicht gebraucht.


    Nach dem ersten Anschauen gebe ich der Folge 5/10 Punkten.

    I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
    It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
    Home... The long way 'round


    1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 2_1Doc

  • Naja, nach den furiosen Start etwas mau, aber ok. Den Holzhammer am Ende konnte man sich leider nicht verkneifen. Gibt es eigentlich eine anderen Episode, in der klar gesagt wird, dass die erlebte Zukunft eine mögliche ist und noch verändert werden kann?

  • Naja, nach den furiosen Start etwas mau, aber ok. Den Holzhammer am Ende konnte man sich leider nicht verkneifen. Gibt es eigentlich eine anderen Episode, in der klar gesagt wird, dass die erlebte Zukunft eine mögliche ist und noch verändert werden kann?

    Alles andere wäre irgendwie unlogisch. Wäre die Zukunft fix, gäbe es keinen freien Willen mehr und keine Möglichkeit, etwas zu ändern.

  • Alles andere wäre irgendwie unlogisch. Wäre die Zukunft fix, gäbe es keinen freien Willen mehr und keine Möglichkeit, etwas zu ändern.

    Aber aus welchem Blickwinkel? Die Vergangenheit ist fix, aber die Zukunft nicht, bedeutet ja, dass wird alles aus der Gegenwart beurteilt. Auch in der Zukunft sollte einiges fix sein, denn diese Zukunft ist für andere in noch weiterer Zukunft die Vergangenheit.

  • Aber aus welchem Blickwinkel? Die Vergangenheit ist fix, aber die Zukunft nicht, bedeutet ja, dass wird alles aus der Gegenwart beurteilt. Auch in der Zukunft sollte einiges fix sein, denn diese Zukunft ist für andere in noch weiterer Zukunft die Vergangenheit.

    Vielleicht gibt es, entsprechend der Multiversen-Theorie, unendlich viele mögliche Zukunften und in jeder dieser Zukunften ist die Vergangengeit, also das, was zu dieser Zukunft geführt hat, fix.


    Aber wer weiß das schon?

  • Gibt es eigentlich eine anderen Episode, in der klar gesagt wird, dass die erlebte Zukunft eine mögliche ist und noch verändert werden kann?

    Naja, wurde nicht zumindest zu Beginn von New Who immer mal wieder darauf rumgeritten, dass es einige zufällige Punkte in der Zeit gibt, die als Fixpunkte gelten und eben nicht veränderbar sind? Dementsprechend muss es ja so sein, dass alles andere eigentlich beliebig veränderbar ist.

  • Alles andere wäre irgendwie unlogisch. Wäre die Zukunft fix, gäbe es keinen freien Willen mehr und keine Möglichkeit, etwas zu ändern.

    Freier Wille ist eine Illusion. Wir treffen so ziemlich alle Entscheidungen unbewusst und rationalisieren sie danach.

    Für extra Spaß beschäftige dich mal mit Leuten mit geteilten Gehirnen. Da wird das sehr offensichtlich.


    Außerdem hat Dr. Who so noch nie funktioniert. Ich denke das sollte das Hauptargument hier sein...

    Dementsprechend muss es ja so sein, dass alles andere eigentlich beliebig veränderbar ist.

    Ja, aber nur durch einen Zeitreisenden. Nicht durch Leute die sowieso Teil der Zeitlinie sind.