12x06 - Praxeus

  • ich habe nie kritisiert, dass es „zu viele“ schwule Charaktere gibt. Ich verfolge die CW Serien und finde in den meisten Fällen sind die Figuren gut geschrieben (z.B. der Polizeichef in The Flash). Aber auch da schlagen sie manchmal über die Strenge, z.B. In Supergirl mit der Storyline zwischen Alex und Maggie, die kein Klischee ausließ.

  • War doch ganz spannend und es ging flott zur Sache, sogar eine kleine Schießerei war drin. Ja, Logik und so ... was soll's. Gemessen an dem, was mit J.W. schon gelaufen ist fand ich's okay bzw. "gut".

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ich habe mir mal diese Liste von Solus vorgenommem,

    also, warum campen die beiden Frauen inmitten der Abfälle?

    - Sie wollen für ihren Vlog authentisch über ihre Reiseerfahrungen berichten, einschließlich der weniger schönen Plätze. Gabriela konnte sich in diesem Punkt gegen Jamila durchsetzen.

    - Peru liegt in der Nähe des Äquators, wo die Sonne schnell untergeht und es dann stockfinster wird. Es war zu spät einen anderen Ort zu suchen.

    - Sie wollten am nächsten Tag in der Richtung weiter. Nochmal umzukehren, wäre ein Umweg gewesen.

    - Auf den Campingplatz, wo sie vorher waren, hatte es noch schlimmer ausgesehen.


    Warum kommt Gabriela so schnell über den Tod von Jamila hinweg?

    - Sie haben sich vor 5 Jahren über Social Media kennnengelernt und nur für gelegentliche Reisen eine Zweckgemeinschaft gebildet. Es bestand keine tiefere persönliche Bindung. Gabriela musste also nicht vor Trauer vergehen, sondern konnte sich darauf konzentrieren, den Tod von Jamila mit aufzuklären.


    Warum durfte Yaz allein in die gefährliche Fabrikhalle gehen?

    - Weil es in der Serie so üblich ist, dass Companions solche Missionen erfüllen.


    ...um das gar nicht mal so wichtige Ding zu holen?

    - Dieses Ding stellte die Verbindung zu den verschiedenen Standorten der Aliens her. Yaz konnte dadurch den Hinweis zur Enttarnung von Suki geben.


    Warum folgt Yaz dem Gasmasken-Alien?

    - Es handelt sich um einen Hazmat-Schutzanzug gegen Infektionen. Bei den Aliens, die von Jake mit dem erbeuteten Strahler erschossen wurden, sind keine giftigen Gase aus den Anzügen ausgetreten, Yaz konnte also von einer erdähnlichen Atmosphäre ausgehen.


    Warum brauchte man das Strandlabor?

    - Aus den selben Gründen, wie in den paar Hundert Episoden vorher. Der Doctor hält sich grundsätzlich dort auf, wo sich die Ereignisse entwickeln. Und, außer dem Sonic Screwdriver wird kein Gallifrey-Tech mitgenommen. Falls das im Trubel jemals verlorengeht und in die falschen Hände/Tentakel gerät, könnte es die Zeitlinie verändern. Deshalb benutzt der Doctor die vor Ort vorhandene Technologie. Doctor Who Basics.


    Radioactive Man

  • Das wirkte so als hätte man ein NA aus der Benny/Rozz/Chris-Phase adaptiert. Alle Charaktere der TARDIS-Crew treiben sich individuell auf dem Globus herum und sind einem diffusen Mysterium auf der Spur - bis sie sich irgendwann in der Mitte treffen und all die Nebenfiguren denen sie auf dem Weg begegnet sind mit sich nehmen.


    Aber während das in Buchform das in der Regel recht cool war weil dort viel mit Charakterisierungen, Schreibstilen und Linearität experimentiert wurde(n), wird das in der Mattscheibenvariante auf Dauer anstrengend und ein wenig sogar erschöpfend. Es passiert soviel, es wird ständig von Schauplatz zu Schauplatz gesprungen - bis es einfach nur statisch wird. Fast wie bei einem Rad das sich so schnell dreht dass man die Speichen nicht mehr sieht. Abgesehen davon wird der Moment in dem sie endlich auf des Pudels Kern kommen soweit hinausgezögert, dass einem die Lust bereits schon flöten gegangen ist bevor die Aufklärung kommt. Man kann sowas nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt strecken ohne dass es ziellos wirkt.


    Aber... eeeeeh. Für ein "Mittel" hat's für mich eben gerade doch noch so gereicht. Ganz einfach wegen der NA-Nostalgie.


    Nun ja. Als ca 320-Seiten Buch hätte es mir wahrscheinlich recht gut gefallen. Als 50 Minuten-Folge war es zu überladen und zu komprimiert.

  • Wie schnell doch ein Thema aus den Schlagzeilen verschwinden kann: seit Monaten redet niemand mehr über zuviel Plastik in den Ozeanen, das letztlich in Tiere und Menschen gelangt. Gut gemeint ist längst nicht gut gemacht, und so wird mit Action wie explodierenden Patienten, brennenden Raumschiffen und durch Glasscheiben donnernden Vogelscharen versucht, die Chose aufzupeppen, die an sich nichts Dolles ist. Die als Letzte endlich explodierende Aliendarstellerin war wirklich mies, stand stocksteif da und sagte ihren Text auf wie eine Anfängerin. Ich schwankte zwischen "Durchschnitt" und "Ausreichend" und habe mich dann für "Ausreichend +" entschieden. Immerhin, diesmal machte die Zahl der Companions Sinn, weil gleichzeitig in mehreren Ländern Spuren gesichert werden sollten.