12x07 - Die Götter der Finsternis (Can You hear Me?)

  • Warum hat so manch einer ein Problem mit Aleppo? Ich kann mich nicht erinnern, wann jemand mal fragte: Warum Utha? ("Dalek") Warum Amsterdam? ("Arc of Infinity") Warum New Mexiko? ("The Zygon Invasion")

    Chibnall macht ja vieles falsch, sich aber für eine (leider nun zerstörte) wunderschöne Stadt als Handlungsort zu entscheiden - und diese den Zuschauern wenigsten andeutungsweise mal wieder ins Bewusstsein zu holen, gehört nun wirklich nicht dazu!

  • Um es mit einem Satz zusammenzufassen: "Lieber Fan, danke für deine Beschwerde, die uns am Arsch vorbei geht, weil wir lieber zu dem Bullshit, den wir produzieren, stehen, anstatt und auf die Werte zu besinnen, die diese Serie einst groß gemacht haben."

  • Warum hat so manch einer ein Problem mit Aleppo? Ich kann mich nicht erinnern, wann jemand mal fragte: Warum Utha? ("Dalek") Warum Amsterdam? ("Arc of Infinity") Warum New Mexiko? ("The Zygon Invasion")

    Chibnall macht ja vieles falsch, sich aber für eine (leider nun zerstörte) wunderschöne Stadt als Handlungsort zu entscheiden - und diese den Zuschauern wenigsten andeutungsweise mal wieder ins Bewusstsein zu holen, gehört nun wirklich nicht dazu!

    Ah verstehe. Dann freue ich mich auf eine der nächsten Folgen, wo die Doctreuse nach Fukushima reist um dann wie ein aufgescheuchtes Huhn 2 Minuten durchs Bild zu rennen und dann einfach der Handlung ins Weltall folgt

    Ich bin der schönste Mann in unserer Mietskaserne!

    Laugh Hard, Run Fast, Be Kind

  • Also ich mochte die Locations und auch Aleppo machte, wie schon RGH55 gesagt hat, Sinn.

    Prinzipiell sollte die Folge wohl in erster Linie die Companions weiterbringen und… jaaaa…. Okay. Kann man machen, muss man aber nicht, wirklich stören tut es mich jetzt nicht. Ob es langfristig wichtig für die Companions ist kann man schlecht sagen, innerhalb der Serie wage ich das aber zu bezweifeln. Vielleicht hilft es dem Zuschauer die Figuren in Zukunft besser einzusetzen, ich persönlich bin von sowas eher weniger begeistert, da ich mich dann eh nicht mehr erinnern werde.


    Story war anfänglich sogar ziemlich interessant. So Unsterbliche, die sich dann für Götter halten, kann schon funktionieren und ich fands auch gut, dass sie den Doctor dann so hereingelegt haben. Die Idee mit den Alpträumen war zumindest mal was Neues, wirklich überzeugt hat es mich nicht und warum zum Teufel die Finger? Ja es sollte gruselig sein und auch ekelig. Hat auch bei mir funktioniert, hätte mir hier aber doch gewünscht, ihnen wäre was anderes eingefallen.


    Das Ende war aber dann doch zu unspektakulär. Die Unsterblichen hätten durchaus das Zeug für einen Story-Arc über mehrere Folgen gehabt.

    Der animierte Teil war unerwartet kurz, der Stil war okay und diente halt der Erklärung, da ist Doctor Who nicht die erste Serie die das so gemacht hat, hat für mich gepasst.

    Für meinen Geschmack war es aber zu viel Gerede und zu wenig Gezeige. Da erhoffe ich mir von der deutschen Synchro noch eine Erleuchtung.


    Insgesamt gerade noch als Gut, habe ich die Folge empfunden und bewertet. Verwundert mich tatsächlich ein wenig, nach allem was ich im Vorhinein für Gerüchte gehört hatte.

  • Ah verstehe. Dann freue ich mich auf eine der nächsten Folgen, wo die Doctreuse nach Fukushima reist um dann wie ein aufgescheuchtes Huhn 2 Minuten durchs Bild zu rennen und dann einfach der Handlung ins Weltall folgt

    Fukoshima? Ich glaube kaum, dass man von der historischen Bedeutung her Aleppo und Fukoshima nicht im Geringsten vergleichen kann:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Aleppo

    Vor allem die Zahl der Sehenswürdigkeiten dürfte in Aleppo deutlich größer sein als in Fukoshima, und die historische Bedeutung.

    Und außerdem rennt die Doctorin wie eine Ente, nicht wie ein Huhn.

  • Uff. Eigentlich hätte ich so viele Fragen zu den Plotlöchern dieser Folge, aber während ich tippe merke ich dass es die Zeit und Mühe nicht wert ist.

    Ich habe irgendwie noch die leise Hoffnung, dass sich Frau Doctor irgendwann zwischen Staffel 11 und 12 fürchterlich den Kopf angeschlagen hat und diese Staffel nur ein Fieberwahn ist.

  • Ich habe irgendwie noch die leise Hoffnung, dass sich Frau Doctor irgendwann zwischen Staffel 11 und 12 fürchterlich den Kopf angeschlagen hat und diese Staffel nur ein Fieberwahn ist.

    Ich leider nicht. Denn für so genial halte ich Chinballs nicht.

  • Höm.


    Habe hier die gleiche Reaktion wie bei "Praxeus". Ein NA in Fernsehform - aber für's Fernsehen viel zu überladen um irgendeiner Idee, einem Schauplatz, einem Charakter gerecht zu werden. Es flutscht alles nur in angerissener Form durch, und nichts davon berührt, lässt sich mitfiebern, etc.


    Kann nur das selbe Urteil wie bei der Folge zuvor geben. Als 320-Seiten-NA wäre es cool gewesen, als Fernsehfolge ist es nur ein Torso.


    Aber ein interessanter Torso. Immerhin.

  • Eine Story mit historischem Ambiente in Aleppo und dem Boogeyman als Gegner wäre doch genug gewesen, aber das Gefängnis zwischen den aufeinander stürzenden Planeten und die Lightshow in Rot und Blau schießen weit über das Ziel hinaus. Die Alpträume, um die es eigentlich ging, wirkten dagegen lahm. Das Einzige, was mir in Erinnerung bleiben wird, sind daher vermutlich die Finger im Ohr.

  • Schlaubi

    Hat den Titel des Themas von „12x07 - Can You hear Me?“ zu „12x07 - Die Götter der Finsternis (Can You hear Me?)“ geändert.
  • Die Atmosphäre in dieser Folge war schon angemessen gruselig und auch die Gaststars waren gut (besonders Ian Gelder war richtig stark). Das den Ängsten der Begleiter so viel Zeit eingeräumt wurde fand ich nicht wirklich schlimm, aber die Problemlösung ging für meinen Geschmack etwas zu schnell von statten. Die Finger in den Ohren hätten auch nicht unbedingt sein müssen.

    Die abrupte Problemlösung und die Sache mit den Fingern sind eigentlich meine einzigen wesentlichen Kritikpunkte an dieser Folge. Der Rest hat mir doch ziemlich gefallen und deswegen vergebe ich ein starkes Gut.

  • So, jetzt habe ich mir diese Episode nochmal angeschaut. Und mein Urteil: Schlecht. Was mich besonders gestört hat, ist die in meinen Augen total fehlende Chemie zwischen den Schauspielern. Man(ich) nehme den Akteuren ihre Aussagen nicht ab. Besonders schlimm war der Dialog zwischen Yaz ? dem dunkelhäutigen Begleiter der Doktrine und seinem Freund (Liebhaber?). Das war ja unterstes Schülerniveau. Hölzern aufgesagte Texte, ebenso hölzerne Reaktionen der Darsteller.

    Die Witthacker flattert wie ein aufgescheuchtes Huhn herum. Eigentlich mag ich sie ja, aber in dieser Episode ist sie nur ne Karikatur eine Doctors.

    Das mit den Fingern, nun ja, warum nicht mal was leicht absurdes. Ist ja Doctor Who. Da ist ja der anarschiche Teil der Geschichten Teil des Programmes.

    Ich hätte mir mal ne ähnliche Geschichte wie zwischen Rose und dem Doctor gewünscht. Ein flotter, gutausehender Begleiter, der sich unsterblich in die Doctorine verliebt und letztendlich auch scheitern muss. Worauf dann The Doctor wieder ein zeitlang alleine Unterwegs ist, und neue Abenteuer erlebt. Einfach ein bisschen mehr Gefühl zeigen.