Beste Fernsehserien der 2010er

  • The Orville. Punkt.

    The Orville. Wobei ich die zwar mag (und die anderen Serien nicht gesehen habe), aber sie niemals als eine der besten Fernsehserien der 2010er bezeichnen würde...

    Vergleiche es mit Discovery und Picard, und es wird dir leichter fallen.

  • Welche Serien sind die besseren? 18

    1. Good Omens (11) 61%
    2. Boardwalk Empire (6) 33%
    3. Killing Eve (6) 33%
    4. Arrow (5) 28%
    5. Utopia (3) 17%
    6. The Fall (1) 6%

    In Gruppe 11 sind The Exorcist und Halt and Catch Fire rausgeflogen, während (wenig überraschend) The Orville alle überflügelt hat. Nun geht es mit Gruppe 12 weiter:


    Boardwalk Empire

    Good Omens

    The Fall (The Fall - Tod in Belfast)

    Killing Eve

    Arrow

    Utopia

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 2nddoc 4. 1stdoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 12thdoc 8. 6thdoc 9. 3rddoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc

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  • Hier kann ich nur für Boardwalk Empire abstimmen. Eine sehr gute Serie mit einer herausragenden Besetzung. Am eindrucksvollsten, aber auch grusligsten war meiner Meinung nach Bobby Cannavale in Staffel 3 (dafür gab es zurecht einen Emmy). Stellenweise ziemlich brutal, aber doch fesselnd.

  • "Arrow" ist ja eine von diesen Serien, die ich als "guilty pleasure" bezeichne. Ich schaue sie gerne, aber die Serie hat die Tendenz die klischeehaftesten Tropes zu verwenden, lange Handlungsstränge noch länger zu ziehen und Charaktere, die Entwicklungen durch machen, nur um dann wieder bei Null anzukommen. Kurz gesagt, unterhaltsam, aber sehr oft auch frustrierend. Und das gilt eigentlich für alle Arrowverse-Serien.

  • Und das gilt eigentlich für alle Arrowverse-Serien.

    Wage ich zu widersprechen, man muss sich nur ansehen, was die Serientochter von Alex Kingston seit der ersten Arrowfolge durchgemacht hat. Man kann jetzt echt nicht sagen, dass sie mittlerweile wieder am Anfang angekommen ist.

    Supergirl ist mittlerweile hoch politisch und beleuchtet schon in der 4. Staffel Rassismus und Trumpära. Das ist etwas entfernt vom ursprünglichen, ich rette Flugzeug und Schulbus, in der Pause mache ich dann ein Rennen mit Flash, weil das die klassischen Supermanmotive sind.

    Und die Legends sind einfach völlig planlos durchgeknallt und ob man den Irrsinn Handlungsstrang nennen kann, ich weiß nicht.


  • Supergirl ist mittlerweile hoch politisch und beleuchtet schon in der 4. Staffel Rassismus und Trumpära. Das ist etwas entfernt vom ursprünglichen, ich rette Flugzeug und Schulbus, in der Pause mache ich dann ein Rennen mit Flash, weil das die klassischen Supermanmotive sind.

    Lies dir mal die Supergirl Comic-Serie Jahrgang 1996 - 2003 (80 Ausgaben) von Peter David durch, dagegen wirkt die Supergirl-TV-Serie wie eine oberflächliche Anbiederung. Darin ging es um okkulte Menschenopfer, Religionskritik, Probleme des amerikanischen "Freedom of Speech", Culture-Clash, Rassismus, Homosexualität, uvm. Dazu ein erster gigantischer Storyarc, der sich über 50 Ausgaben erstreckte und jeder heutigen TV Serie das Wasser reichen kann und ein "Cast" an Charakteren, die wirkliche Entwicklungen durch machten. Bis heute ist für mich diese Comic-Serie eine der besten, die je geschrieben wurde. Zum Glück hat sich DC Comics durch die TV Serie endlich dazu bewegen lassen, die Serie in Sammelbänden herauszubringen und man ist nun bei Band 4. Dagegen war dann die Supergirl-TV-Serie erst mal eine Enttäuschung, hatte die Comic-Serie Supergirl davor gegenüber Superman "emanzipiert". Der Arrowverse-Ableger war dann eher ein Rückschritt. Aber mit der Zeit konnte ich die Serie dann auch eher genießen als was ganz eigenes.


    Link: Binge This: Peter David's SUPERGIRL Was the Proto Buffy



  • Gewagte Aussage, der Buffy Film mit Donald Sutherland(Ehrenoscar, Hunger Games, MASH, Wenn die Gondeln Trauer tragen), Paul Reubens(Pee-Wee Herman), Luke Perry(Riverdale, 90210), Hillary Swank(2xOscar), Rutger Hauer(Blade Runner, Der Tag des Falken) David Arquette(Scream und ehemaliger WCW Heavyweight Champion), Ben Affleck(2x Oscar, Batman, Armageddon) und natürlich Kristy Swanson(Phantom) stammt von 1992.

    Und nachdem das Originalsupergirl 1986 für überflüssig befunden und ausgerechnet in Crisis on Infinite Earths gestorben wurde, war der Storyarc 1996 ff schon etwas over the top.

    Aber ich bin einfach ein Kind der PreCrisis Geschichten.
    Nur weil Neueinsteiger sich mit Erde 1,2,3 verzettelt haben, musste man echt nicht das ganze Multiversum über Bord werfen. Danach wurde es nicht einfacher.
    Und wie gut so ein Multiversum funktionieren kann, sieht man am Spiderverse und natürlich SpiderGwen.

  • Ich beziehe mich natürlich nicht auf die Idee von Buffy generell, die mit dem Film einsetzten, sondern auf die Entwicklungen in der TV-Serie.


    Nur weil viele Kara Zor-El hinterher trauern (was ja auch in den 90ern der Fall war), heißt es nicht, dass ein guter Autor nichts sensationell gutes mit dem damals aktuellen Supergirl anfangen konnte. Und ja, die Serie wurde schon immer mit "Buffy" verglichen, teilweise auch weil sie sehr ähnliche Charaktere und Handlungsstränge wie die TV-Serie hatte - und kam ihr meistens zuvor. Zum Beispiel gibt es einen britisch wirkenden Dämon in Menschengestalt, Buzz, der erst ihr Gegner ist, sich später aber in Supergirl in einer Obsession verliebt und dann gezwungen wird "gut" zu sein. Buzz wurde 1996 in der aller ersten Ausgabe eingeführt, da gab es Spike noch gar nicht. Genauso wie von Anfang an ein "Chaos Stream", ein unteriridischer dämonischer Fluss unter der Kleinstadt verläuft, der ähnlich wie der Höllenschlund alles Dämonische anzieht. Und noch sehr viel mehr Parallelen, wo man zumindest denken könnte, dass Joss Whedon sich bei dem Comic bedient hat. In Wahrheit war es aber eher so, dass beides parallel entwickelt wurde.


    Hier nur ein paar der Buffy-Supergirl Gegenüberstellungen:


    When Buzz From Supergirl Met Spike From Buffy the Vampire Slayer


    Was Buzz From Supergirl Based on Spike From Buffy?


    I got SO sick of people claiming that I was ripping off “Buffy the Vampire Slayer” when I was writing the Supergirl comic.


    Again: I’m not ripping off Joss Whedon. I’m ripping off (if one must use that phrase) the introduction of Kara from fifty years ago


    Und zu deinen Pre-Crisis Anmerkungen:


    Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet diese Supergirl-Serie in ihrem letzten Story-Arc "Many Happy Returns" Kara Zor-El aus dem Silver Age zurück ins damalige DC-Universum holte und dann später sogar Post-Crisis Supergirl zurück ins Silver Age DCU schickt, wo sie einige Zeit lebt und ein Kind bekommt - welches sie dann in der Crisis verliert. Insgesamt strotzte die Serie von Anfang an - obwohl meist sehr düster und komplex - mit Hommagen ans Silver Age. Charaktere wie Richard "Dick" Malverne (der Silver Age Love Interest von Kara) und Comet wurden auf moderne Art und Weise zurück gebracht. Und als am Ende ihrer 50-Ausgeben umfassenden Storyarc Supergirl an ihrem tiefsten Punkt angekommen war, entsteht ein innerer Dialog mit einer Art "Schutzengel", der sie wieder aufpeppelt. Es wird sehr stark angedeutet, dass dies die in der Crisis verstorbene Kara Zor-El war.




    In dem Artikel wird eigentlich alles gesagt, auch warum die Serie so einzigartig ist: From Earth Angel to the Grave: Burying Peter David’s SUPERGIRL


  • Boardwalk Empire ist (was aus meiner Sicht völlig klar ist) die qualitativ mit Abstand beste Serie aus den Möglichen. Killing Eve ist auch nicht schlecht.


    Arrow ist tastsächlich Guilty Pleasure.

  • Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet diese Supergirl-Serie in ihrem letzten Story-Arc "Many Happy Returns" Kara Zor-El aus dem Silver Age zurück ins damalige DC-Universum holte und dann später sogar Post-Crisis Supergirl zurück ins Silver Age DCU schickt, wo sie einige Zeit lebt und ein Kind bekommt - welches sie dann in der Crisis verliert. Insgesamt strotzte die Serie von Anfang an - obwohl meist sehr düster und komplex - mit Hommagen ans Silver Age.

    dabei wollten die Fans doch eigentlich nur so was, oder so ähnlich,
    Supergirl vs Schimanski bei Gottschalk