Beste Fernsehserien der 2010er

  • Schon jetzt ist im Viertelfinale keine Serie, welcher ich den Titel „Beste Serie der 2010er“ zustehen würde. Fünf Serien davon finde ich ganz gut und schaue ich gerne, aber die besten wurden schon lange rausgewählt. IMO.

    Tja, meine Favoriten sind ja auch schon alle (teilweise sogar recht lange) ausgeschieden. Aber die Serien die es bis hierhin geschafft haben, scheinen halt den meisten mehr zu gefallen.

    In dieser Runde stimme ich jedenfalls für Sherlock. Die Serie gehört zwar lange nicht zu meinen Favoriten, aber ganz gut ist sie schon.

  • Nach einigem Überlegen habe ich für Stranger Things gestimmt. Sherlock hat herausragende einzelne Episoden, aber dazwischen auch sehr mäßige. Stranger Things hat für mich nahezu konstant die Spannung gehalten wenn auch die letzte Staffel etwas schwächer war.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Schon jetzt ist im Viertelfinale keine Serie, welcher ich den Titel „Beste Serie der 2010er“ zustehen würde. Fünf Serien davon finde ich ganz gut und schaue ich gerne, aber die besten wurden schon lange rausgewählt. IMO.

    Oh ja... Twin Peaks, Dark, Breaking Bad, Continuum, Black Mirror, The Expanse... Alle besser als das, was noch drin ist. Irgendwie peinsam.


    Tja, meine Favoriten sind ja auch schon alle (teilweise sogar recht lange) ausgeschieden. Aber die Serien die es bis hierhin geschafft haben, scheinen halt den meisten mehr zu gefallen.

    In dieser Runde stimme ich jedenfalls für Sherlock. Die Serie gehört zwar lange nicht zu meinen Favoriten, aber ganz gut ist sie schon.

    Ich würde eher sagen, dass einige der Top-Serien überhaupt nicht gesehen wurden, was auf extreme Bildungslücken hinweist. ;-)

    Ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster zu sagen, dass diese Serien, die das Prädikat "herausragend" verdienen, sicherlich besser abschneiden würden, wenn sie gesehen würden. Das, was noch drin ist, wäre höchstens "gut" bis "sehr gut" aber eben nicht mehr. Also, schließt eure Lücken, damit hier das nächste Mal Serien oben stehen, die es auch verdienen.

    Nach einigem Überlegen habe ich für Stranger Things gestimmt. Sherlock hat herausragende einzelne Episoden, aber dazwischen auch sehr mäßige. Stranger Things hat für mich nahezu konstant die Spannung gehalten wenn auch die letzte Staffel etwas schwächer war.

    Das ist es ja. Stranger Things ist noch drin, aber Dark, das von Unwissenden gerne als "deutscher Stranger-Things-Abklatsch" bezeichnet wird aber viel, viel, VIEL besser ist, ist schon raus. Übrigens kommen 9 von 10 Leuten, die Dark gesehen haben, NICHT aus Deutschland. Da kann man mal sehen, wie stiefmütterlich dieses Juwel hierzulande behandelt wird. Dabei lohnt es sich allein schon wegen der erfolglosen Suche nach Plotholes.


    1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 2_1Doc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc

    2 Mal editiert, zuletzt von Nikioko ()

  • Übrigens kommen 9 von 10 Leuten, die Dark gesehen haben, NICHT aus Deutschland. Da kann man mal sehen, wie stiefmütterlich dieses Juwel hierzulande behandelt wird.

    Nun ja, das mag daran liegen, dass aus Deutschland in der Vergangenheit einfach nichts gescheites gekommen ist. Wie ich schon öfter gesagt habe: ich kann leider nicht nur fernsehen, daher überlege ich mir, ob ich Zeit in eine Serie stecke, von der ich im Vorfeld denke, dass sie nicht gut ist. Wahrscheinlich muss ich den Automatismus "deutsche Produktion? Oh je." doch mal ablegen.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Nun ja, das mag daran liegen, dass aus Deutschland in der Vergangenheit einfach nichts gescheites gekommen ist. Wie ich schon öfter gesagt habe: ich kann leider nicht nur fernsehen, daher überlege ich mir, ob ich Zeit in eine Serie stecke, von der ich im Vorfeld denke, dass sie nicht gut ist. Wahrscheinlich muss ich den Automatismus "deutsche Produktion? Oh je." doch mal ablegen.

    Ich finde ja, dass man durchaus deutsche Produktionen als schlecht abstempeln kann, nur ist Dark eben eine der ganz wenigen Ausnahmen.

  • Welche Serie ist die "bessere"? 16

    1. Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. (10) 63%
    2. DuckTales (6) 38%

    Und damit ist die letzte Serie, von der ich behaupten würde, dass sie den Titel wirklich verdient hätte, raus. Klar, die erste Staffel war mit Abstand die beste, aber trotz ihrer Schwächen sind Staffel zwei und drei von Stranger Things richtig gut und die Stärke der Serie liegt eh in ihren Charakteren. Dagegen haben wir Sherlock, die nach einer durchwachsenen dritten Staffel eine noch schlechtere vierte vorgelegt hat und in der Retrospektive nach dem Finale der zweiten Staffel beendet hätte werden sollen, weil danach die Serie zu prätentiös geworden war. Ganz ehrlich, die Serie hat sich mit der vierten Staffel für mich komplett disqualifiziert und ich bin der Überzeugung, dass der einzige Grund, warum sie jetzt bis ins Halbfinale gekommen ist, ist, dass sie von Steven Moffat stammt und es hier viele Fans der typischen Moffat-Klischees gibt, egal wie gut oder schlecht diese umgesetzt sind.


    Beim zweiten Viertelfinale treten nun Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. gegen DuckTales an. Ich könnte jetzt sagen, möge der Bessere gewinnen, aber die Phrase ist inzwischen mehr ein schlechter Witz als alles andere.

  • Naja, bei Sherlock gab es in der vierten Staffel aber immerhin die Folge Der lügende Detektiv, welche ich richtig gut fand (lag vor allem an Toby Jones).

    In dieser Runde stimme ich natürlich für Marvel´s Agents of S.H.I.E.L.D.


    Ich würde eher sagen, dass einige der Top-Serien überhaupt nicht gesehen wurden, was auf extreme Bildungslücken hinweist. ;-)

    Die Frage ist halt, welche Serien man als Top-Serien ansieht, die jeder gesehen haben sollte. Ich würde mir ja auch wünschen, dass The Young Pope bekannter wäre, aber wie schon gesagt ist die Zahl der Serien so groß, dass man unmöglich alle sehen kann (sofern man noch andere Sachen machen will;)). Man muss dann halt nach persönlichem Interesse auswählen. Bei mir persönlich ist es auch so, dass es noch so viele ältere Serien gibt die ich noch nicht kenne, ich jedoch unbedingt sehen will, dass ich allein damit auf absehbare Zeit beschäftigt wäre.

  • Ich finde ja, dass man durchaus deutsche Produktionen als schlecht abstempeln kann, nur ist Dark eben eine der ganz wenigen Ausnahmen.

    Die es ohne Netflix auch nicht geben würde, denn für deutsche TV-Produzenten wäre das Konzept viel zu innovativ und damit riskant gewesen. Da bleibt man doch lieber bei "Altbewährtem": Volksmusik, Krimi, Polit-Talk, Soap/Telenovela, Heile-Welt-Geschichten etc. Mystery und Sci-Fi kann man sich ja notfalls testweise aus dem Ausland einkaufen, ins Nachtprogramm nehmen und wenn nicht regelmäßig 1 Mio. Leute zuschauen wieder absetzen und verkünden, dass es in Deutschland keinen Markt für sowas gibt.


    Die Frage ist halt, welche Serien man als Top-Serien ansieht, die jeder gesehen haben sollte. Ich würde mir ja auch wünschen, dass The Young Pope bekannter wäre, aber wie schon gesagt ist die Zahl der Serien so groß, dass man unmöglich alle sehen kann (sofern man noch andere Sachen machen will;)). Man muss dann halt nach persönlichem Interesse auswählen. Bei mir persönlich ist es auch so, dass es noch so viele ältere Serien gibt die ich noch nicht kenne, ich jedoch unbedingt sehen will, dass ich allein damit auf absehbare Zeit beschäftigt wäre.

    Richtig. Für die durchschnittliche Oma vor dem Fernseher ist Dark definitiv nichts. Für Fans von Science-Fiction, insbesondere Zeitreisegeschichte und Mystery oder generell komplexen Handlungen hingegen ist es ein Must-see. Wenn man Lost gesehen und geliebt hat, aber über das Ende enttäuscht war, dann erst recht. Und auch wenn die Serie so rein gar nichts mit Stranger Things zu tun hat außer, dass in der ersten Folge ein Kind im Wald verschwindet, war es eine gute Strategie von Netflix, das ganze als "deutsches Stranger Things" zu verkaufen, weil dadurch die Serie international sehr erfolgreich geworden ist. Und wer Stranger Things geliebt hat, der sollte sich diese Serie ohne Wenn und Aber ansehen, auch wenn das Ganze in eine ganz andere Richtung läuft, eben keine Monster aus der Paralleldimension, sondern Zeitreisen und ihre Folgen auf den Verlauf der Zeit. Vor dem zutiefst philosophischen Dualismus zwischen Determinismus und freiem Willen, an den man bei jedem Zeitreiseparadoxon zwangsläufig gerät. Nicht umsonst fangen die drei Staffeln mit Zitaten von Einstein, Nietzsche und Schopenhauer an. Was einmal mehr zeigt, dass die Zielgruppe nicht der Durchschnittszuschauer ist.


    Was ältere Serien angeht: Wenn du Twin Peaks und Lost gemocht hast, ist die Serie definitiv was für dich. Wenn du dann auch noch 12 Monkeys (sowohl die Serie als auch den Film) oder Continuum gut findest, ebenso. Und wie gesagt, wenn man Stranger Things gesehen hat, dann wird man diese Serie definitiv auch lieben. Und die Jäger der Plotholes werden sich die Zähne ausbeißen. Bisher hat noch keiner eins gefunden, das nicht gedebunkt wurde. Scheinbare Widersprüche werden nämlich ganz geschickt aufgelöst. Wie gesagt, schau es dir an. 26 Folgen in 3 Staffeln, die hat man schnell durch. Es ist die Zeit auf jeden Fall wert.


    Und damit ist die letzte Serie, von der ich behaupten würde, dass sie den Titel wirklich verdient hätte, raus. Klar, die erste Staffel war mit Abstand die beste, aber trotz ihrer Schwächen sind Staffel zwei und drei von Stranger Things richtig gut und die Stärke der Serie liegt eh in ihren Charakteren.

    Hey, ich fand die Chemie zwischen Alexei und Murray klasse. Und auch dass Wynona Ryder nicht die ganze Zeit rumgeheult hat, fand ich an Staffel 2 und 3 besser. Nur der Zwang, die Bedrohung jedes Mal noch größer zu machen, hat mich genervt und ist auch irgendwann ausgelutscht. In Staffel 1 hatten wir einen Demogorgon, der die Gegend unsicher gemacht hat. In Staffel 2 war es schon ein ganzes Rudel plus ein Mindflayer, der Will kontrolliert. Und in Staffel 3 ist der Mindflayer noch mächtiger und kontrolliert die halbe Stadt. Und die Russen sind involviert (was ich wiederum lustig fand). Und jetzt ist Hopper in Sibirien und es gibt den Zwang, noch einen draufzusetzen.

    Interessant ist, dass die Kids in der Serie genauso alt sind wie Wynona Ryder zu der Zeit war, in der die Serie spielt.


    Ach ja, zur aktuellen Abstimmung: Agents of S.H.I.E.L.D.


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    2 Mal editiert, zuletzt von Nikioko ()

  • Was ältere Serien angeht: Wenn du Twin Peaks und Lost gemocht hast, ist die Serie definitiv was für dich. Wenn du dann auch noch 12 Monkeys (sowohl die Serie als auch den Film) oder Continuum gut findest, ebenso. Und wie gesagt, wenn man Stranger Things gesehen hat, dann wird man diese Serie definitiv auch lieben. Und die Jäger der Plotholes werden sich die Zähne ausbeißen. Bisher hat noch keiner eins gefunden, das nicht gedebunkt wurde. Scheinbare Widersprüche werden nämlich ganz geschickt aufgelöst. Wie gesagt, schau es dir an. 26 Folgen in 3 Staffeln, die hat man schnell durch. Es ist die Zeit auf jeden Fall wert.

    Oje, bis auf Twin Peaks habe ich keine der genannten Filme und Serien gesehen.<<:(

    Vielleicht schaue ich mir Dark mal an wenn ich dazu komme, aber vielleicht bin ich auch gar nicht die Zielgruppe. Meine Lieblingsserien kann man in der Mehrzahl wohl eher als leichte Kost bezeichnen. Es sind auch anspruchsvolle Sachen wie The Wire und The Young Pope dabei, aber die sind bei meinen Favoriten wohl eher in der Unterzahl.

  • Also ich habe zwei Anläufe hinter mir, Dark zu gucken, bin aber nie über Folge drei hinweggekommen. Das liegt ganz einfach an etwas, was bei so einer Serie zwangsläufig der Fall ist, mir aber nicht gefällt, weil ich es schon viel zu häufig gesehen habe: Die Fish-Out-of-Water Trope. Ohne diese kann man die Geschichte nicht erzählen, sie hängt mir aber zum Halse heraus. Irgendwann werde ich mich mal hinsetzen und die Serie gucken, aber es ist trotz all des Lobes keine Priorität für mich.

  • Und wer Stranger Things geliebt hat, der sollte sich diese Serie ohne Wenn und Aber ansehen, auch wenn das Ganze in eine ganz andere Richtung läuft, eben keine Monster aus der Paralleldimension, sondern Zeitreisen und ihre Folgen auf den Verlauf der Zeit.

    Butterfly Effect, Predestination, Timecrimes etc. etc. etc.


    Dass Twin Peaks und Stranger Things rausgeflogen sind, spricht nicht für ein anspruchsvolles DrWho-Forum.

    Ein Armutszeugnis, aber es gibt Schlimmeres...


  • Von Anspruch sprechen und ein Bild eines Zweijährigen im Körper eines 74-jährigen als Avatar haben. Ist das noch Ironie oder schon mindestens ein Level darüber hinaus?

  • Also ich habe zwei Anläufe hinter mir, Dark zu gucken, bin aber nie über Folge drei hinweggekommen. Das liegt ganz einfach an etwas, was bei so einer Serie zwangsläufig der Fall ist, mir aber nicht gefällt, weil ich es schon viel zu häufig gesehen habe: Die Fish-Out-of-Water Trope. Ohne diese kann man die Geschichte nicht erzählen, sie hängt mir aber zum Halse heraus. Irgendwann werde ich mich mal hinsetzen und die Serie gucken, aber es ist trotz all des Lobes keine Priorität für mich.

    Ich würde mal sagen, dass die meisten Geschichten darin bestehen, dass jemand aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird. Ansonsten sind wir echt bei Soap. Oder der Charakter hat ein von Natur aus interessantes Leben, wodurch aber der Normalo der sich weiter entwickelt, flach fällt. Trifft übrigens auf 95% der Doctor-Who-Companions zu. Klar, wenn du keine Geschichten magst, bei denen Leute, die bisher ein stinklangweiliges Leben geführt haben, auf einmal in ein Abenteuer gezogen werden, dann ist der Hobbit natürlich genauso wenig was für dich wie Matrix oder Die Hard. Oder Spiderman. Oder Star Wars. Und natürlich Stranger Things. Oder Lucifer. Und natürlich Breaking Bad. Wenn man das nicht mag, ist Star Trek natürlich besser für einen geeignet. Oder die Lindenstraße.

    Oje, bis auf Twin Peaks habe ich keine der genannten Filme und Serien gesehen.<<:(

    Vielleicht schaue ich mir Dark mal an wenn ich dazu komme, aber vielleicht bin ich auch gar nicht die Zielgruppe. Meine Lieblingsserien kann man in der Mehrzahl wohl eher als leichte Kost bezeichnen. Es sind auch anspruchsvolle Sachen wie The Wire und The Young Pope dabei, aber die sind bei meinen Favoriten wohl eher in der Unterzahl.

    Also, leichte Kost zum nebenbei schauen sind diese Serien alle nicht, das stimmt. Vor allem bei den ganzen versteckten Hinweisen, die man erst hinterher versteht und zunächst als Nebensächlichkeiten wahrnimmt. Es liegt ja in der Natur der Sache, dass die Handlung schon im vollen Gange ist, auch wenn der Protagonist und der Zuschauer noch nichts davon merkt.



    Butterfly Effect, Predestination, Timecrimes etc. etc. etc.


    Dass Twin Peaks und Stranger Things rausgeflogen sind, spricht nicht für ein anspruchsvolles DrWho-Forum.

    Ein Armutszeugnis, aber es gibt Schlimmeres...

    Ja, auch das alles. Wobei wir hier ja bei der klassischen griechischen Tragödie angreifen: das Orakel macht eine Weissagung, der Betroffene versucht, sein Schicksal zu verhindern und löst es genau dadurch erst aus. Dark funktioniert eben nicht wie Back to the Future, sondern wie Doctor Who ursprünglich mal: You cannot change history; not a single line of it. Und der Ansatz wird eben so pervers konsequent verfolgt, dass man weiß dass die Leute alle im Arsch sind, lange bevor sie es selbst wissen. Jeder von ihnen.


    Von Anspruch sprechen und ein Bild eines Zweijährigen im Körper eines 74-jährigen als Avatar haben. Ist das noch Ironie oder schon mindestens ein Level darüber hinaus?

    Naja, der beste Kabarettist der letzten Jahre... Moment mal, der hat das alles ernst gemeint???

  • Welche Serie ist die "bessere"? 17

    1. House (9) 53%
    2. Futurama (8) 47%

    Ich würde mal sagen, dass die meisten Geschichten darin bestehen, dass jemand aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird.

    Ja, aber das ist nicht die "Fish-Out-of-Water-Trope". Bei dieser wird ein Charakter ohne Vorbereitung oder Begleitung bzw. Hilfe, unfreiwillig, in ein ihm/r fremdes Setting verfrachtet und muss sich dort, zunächst disorientiert, zurechtfinden, ohne Hilfe, weil niemand weiß woher diese Person stammt und zunächst glaubt ihr auch keiner, wenn sie sagt, wer sie ist und wo sie herkommt. Die meisten Doctor Who Companions haben dieses Problem nicht. Ihr erstes Abenteuer spielt in ihrer Welt, in ihrer Zeit. Sie werden zwar mit etwas ihnen Unbekanntem konfrontiert, aber die Umgebung ist ihnen immer noch vertraut und dann taucht der dieser Mann (jetzt Frau) auf, der ihnen erklärt, was los ist und am Ende reisen sie mit ihm. Der Doctor ist immer da als eben diese Hilfe, der Lehrmeister, der einen an die Hand nimmt. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie Sarah Jane am Anfang von The Time Warrior. Auch in anderen Filmen und Serien gibt es diesen Unterschied. Luke wacht nicht auf einmal auf Yarwin auf und muss gegen den Todesstern kämpfen, er wird von einem Lehrmeister an die Hand genommen und in eine größere Welt, die ihm bisher so nicht bekannt war, geführt. Oder ein Vergleich im MCU: Steve Roger ist ein Mann außerhalb seiner Zeit, dass ist das Interesse an diesem Charakter, aber er folgt nicht dieser Trope, weil die Leute um ihn herum eben wissen, wer ist und wo er herkommt. Auf der anderen Seite wird Thor in seinem ersten Film ohne Vorbereitung auf die Erde verbannt, wo keiner weiß wer er ist, ihm niemand glaubt, dass er der Gott des Donners ist und er selbst nicht mit modernen Sitten klar kommt. Ich hoffe es ist klar, was ich meine.

    Naja, der beste Kabarettist der letzten Jahre... Moment mal, der hat das alles ernst gemeint???

    Leider letzteres.


    Und nun zum nächsten Viertelfinale, nachdem AoS weitergekomemn ist: House gegen Futurama.

  • Da fällt mir die Wahl sehr leicht.

    Ich stimme natürlich für Futurama.

    Mir nicht. Ich muss da erst noch sorgfältig überlegen. House ist eine der besten Drama-Serien der 2010er. Und zu Futurama muss ich ja nichts mehr sagen. Streng genommen gelten da ja auch nur die Folgen des Revival. ;-)


    Ja, aber das ist nicht die "Fish-Out-of-Water-Trope". Bei dieser wird ein Charakter ohne Vorbereitung oder Begleitung bzw. Hilfe, unfreiwillig, in ein ihm/r fremdes Setting verfrachtet und muss sich dort, zunächst disorientiert, zurechtfinden, ohne Hilfe, weil niemand weiß woher diese Person stammt und zunächst glaubt ihr auch keiner, wenn sie sagt, wer sie ist und wo sie herkommt.

    Na gut, das ist bei Dark sicherlich nicht der Fall. Die Handlung ist in einer fiktiven Kleinstadt, wo jeder jeden kennt. Das Fremde ist eigentlich eher, dass die Protagonisten nicht soviel über ihre Welt wissen, wie sie zunächst vermuten und dass fast alle so ihre schmutzigen Geheimnisse haben und nicht so nett und freundlich sind, wie sie vordergründig tun. Und die Zeitreisen sind ja jetzt nicht so wie bei Sliders, dass die Handelnden irgendwo verschollen sind, wo sie keiner kennt und einen Weg zurück finden, sondern der Rückweg steht theoretisch immer offen. Im Grunde geht es ihnen so wie Marty McFly in den 50ern: der Ort und die Leute sind bekannt, aber eben aus einer anderen Zeit.


    1. 9thdoc 2. 2nddoc 3. 1stdoc 4. 7thdoc 5. 4thdoc 6. 2_1Doc 7. 11thdoc 8. 8thdoc 9. 6thdoc 10. 10thdoc 11. 3rddoc 12. 5thdoc

    Einmal editiert, zuletzt von Nikioko ()

  • Mir nicht. Ich muss da erst noch sorgfältig überlegen. House ist eine der besten Drama-Serien der 2010er. Und zu Futurama muss ich ja nichts mehr sagen. Streng genommen gelten da ja auch nur die Folgen des Revival. ;-)

    Ist auch sehr subjektiv meinerseits. Die meisten Serien würden bei mir wohl gegen House gewinnen.;)

  • Mir geht es da um den Jungen, der in den 80ern landet, nicht um die anderen Figuren.

    Eine von vielen Figuren des Ensemblecasts und seine Geschichte hat sich nach Folge 5 im Grunde erledigt, wenn man mal von gewissen Rückblicken absieht. ;-)

    Also, im Grunde lohnt es sich, weiterzuschauen. Was in den ersten drei Folgen offenbart wird, ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Und die Handlung nimmt auch an Tempo zu mit der Zeit.