Beste Fernsehserien der 2010er

  • Naja, scheinbar kommt dann doch Orvill ins Finale. Aber auch Orvill hat es einfach nicht verdient. Laut dieser Umfragen ist Orvill also mindestens die zweitbeste Fernsehserie der 2010er. Ich denke, dass einfach zu viele Leute abgestimmt haben, welche die Konkurrenz gar nicht gesehen haben. Denn niemand kann mir erzählen, dass Orvill und Agents of Shield die besten Fernsehserien sind, über welche hier abgestimmt wurde. Nicht einmal, dass die beiden eben am meisten den Massengeschmack treffen. Sie wurden wohl einfach nur von mehr Leuten gesehen.

  • Naja, scheinbar kommt dann doch Orvill ins Finale. Aber auch Orvill hat es einfach nicht verdient. Laut dieser Umfragen ist Orvill also mindestens die zweitbeste Fernsehserie der 2010er. Ich denke, dass einfach zu viele Leute abgestimmt haben, welche die Konkurrenz gar nicht gesehen haben. Denn niemand kann mir erzählen, dass Orvill und Agents of Shield die besten Fernsehserien sind, über welche hier abgestimmt wurde. Nicht einmal, dass die beiden eben am meisten den Massengeschmack treffen. Sie wurden wohl einfach nur von mehr Leuten gesehen.

    Das ist schon alles richtig. Allerdings kann man auch nicht viel daran ändern, dass bekanntere Serien eine bessere Chance haben weit zu kommen als unbekanntere. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser Effekt durch die Begrenzung auf das letzte Jahrzehnt noch verstärkt wurde, denn etliche aktuelle Serien wurden von vielen wahrscheinlich noch gar nicht gesehen.

  • Es hat sich doch schon öfters gezeigt, dass nicht die besten Serien gewählt werden, sondern der "kleinste gemeinsame Nenner". Um wirklich fair zu sein, müsste jeder von uns zunächst jede Serie in der Abstimmung gesehen haben. Da dies nie der Fall sein wird, haben eher Serien eine Chance, die gut und bekannt sind, als Serien die grandios und weniger bekannt sind.

  • haben eher Serien eine Chance, die gut und bekannt sind, als Serien die grandios und weniger bekannt sind.

    Das wird in Zukunft noch viel stärker so sein, wenn sich noch mehr Streaming-Anbieter auf dem Markt tummeln und das Angebot weiter zersplittert. So schön das ja ist, schöner ist es wenn man eine Woche auf die neue Folge wartet und dann rechtzeitig im Fernsehsessel sitzt und es endlich weitergeht.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Das wird in Zukunft noch viel stärker so sein, wenn sich noch mehr Streaming-Anbieter auf dem Markt tummeln und das Angebot weiter zersplittert. So schön das ja ist, schöner ist es wenn man eine Woche auf die neue Folge wartet und dann rechtzeitig im Fernsehsessel sitzt und es endlich weitergeht.

    Wobei der Trend ja wieder dahin zurück geht. Siehe The Mandalorian. Und der andere Trend ist es ganze Staffeln zu drehen, aber nur die Hälfte zu veröffentlichen.

  • Das wird in Zukunft noch viel stärker so sein, wenn sich noch mehr Streaming-Anbieter auf dem Markt tummeln und das Angebot weiter zersplittert. So schön das ja ist, schöner ist es wenn man eine Woche auf die neue Folge wartet und dann rechtzeitig im Fernsehsessel sitzt und es endlich weitergeht.

    Ich schaue lieber so viele Folgen wie ich will auf einen Schwung als mir von einem Programmdirektor vorschreiben zu lassen, wann ich was gucke. Das Problem mit den vielen Streamingdiensten ist eher, dass der Markt übersättigt und innerhalb der wahrscheinlich nächstens zehn Jahre (maximal) zusammenbrechen wird, um sich dann neuzuordnen. Ob die Streamingdienste, die wir jetzt kennen, wie z.B. Netflix, dies überleben, ist fraglich und wird mit der Zeit immer fraglicher. Ich könnte jetzt wieder in eine Tirade darüber gehen, wie wenig das aktuelle Geschäftsmodel der Streamingdienste mit marktwirtschaftlichem Wettbewerb im klassischen, kapitalistischen Sinne zu tun hat, habe ich aber schon häufig genug getan und lasse es deswegen hier jetzt.

  • Kein Mensch, der noch ein wirkliches Leben hat, kann alle Serien sehen. Außerdem kann oder will sich nicht jeder alle Streamingdienste leisten. Das reduziert die Serien, die ich sehen und für die ich stimmen kann, doch schon sehr.


    Gruß

    Roland

  • Welche Serie ist die "bessere"? 18

    1. House (10) 56%
    2. The Orville (8) 44%

    Außerdem kann oder will sich nicht jeder alle Streamingdienste leisten.

    Das ist ja auch mein Kritikpunkt daran. Das Aufsplittern des Marktes sorgt dafür, dass sich kaum noch jemand alles leisten kann, was automatisch die Möglichkeit reduziert, alles zu gucken, was man vielleicht gerne sehen würde.


    Egal, Final-Zeit. House gegen The Orville. :rolleyes:

  • Und es verlangt ja auch niemand, dass man alle Serien kennt. Aber das relativiert halt die Aussagekraft der Umfrage und erklärt warum da so manche Überraschungen passieren. Ist ja nicht schlimm.

    Richtig. Es ist doch nur ein Spiel. Macht doch keinen Sinn sich deswegen zu sehr zu ärgern.;)

    Manche Ergebnisse überraschen einen halt und bei manchen Serien findet man es halt schade, wenn sie früh ausscheiden, aber so ist das halt.


    Zum Thema: Wie schon angekündigt werde ich mich im Finale enthalten müssen. Ich habe The Orvile nicht gesehen und das ich House nicht mag ja schon mehrmals geschrieben.

  • Es hat sich doch schon öfters gezeigt, dass nicht die besten Serien gewählt werden, sondern der "kleinste gemeinsame Nenner". Um wirklich fair zu sein, müsste jeder von uns zunächst jede Serie in der Abstimmung gesehen haben. Da dies nie der Fall sein wird, haben eher Serien eine Chance, die gut und bekannt sind, als Serien die grandios und weniger bekannt sind.

    Ich würde das Ganze eher als Chance sehen, sich mal Empfehlungen für Serien zu holen, die man noch nicht kennt.

    Das wird in Zukunft noch viel stärker so sein, wenn sich noch mehr Streaming-Anbieter auf dem Markt tummeln und das Angebot weiter zersplittert. So schön das ja ist, schöner ist es wenn man eine Woche auf die neue Folge wartet und dann rechtzeitig im Fernsehsessel sitzt und es endlich weitergeht.

    Damit schneiden sich die Anbieter ins eigene Fleisch, denn die Leute werden nicht mehr Abos abschließen, sondern selektieren. Und da hat Disney+ bei mir schon mal den Kürzeren gezogen. Allein mit Prime und Netflix habe ich mehr Angebot als ich jemals sehen kann. Also bleiben die anderen Sachen eben ungesehen. Aber die Zerfaserung des Streamingmarktes dürfte aus denselben Gründen auch dafür sorgen, dass die Zahl der Schwarzseher wieder rauf geht. Wenn die existierenden Anbieter ein Konsortium bilden würden, wo alle Kunden in denselben Topf einzahlen und der nach Zuschauerzahlen aufgeteilt würde, dann wäre das für alle am besten, aber dazu wird es nie kommen.

    Kein Mensch, der noch ein wirkliches Leben hat, kann alle Serien sehen. Außerdem kann oder will sich nicht jeder alle Streamingdienste leisten. Das reduziert die Serien, die ich sehen und für die ich stimmen kann, doch schon sehr.


    Gruß

    Roland

    Exakt. Dadurch, dass immer mehr Firmen meinen, ihren eigenen Streamingdienst aufmachen zu müssen, wird für mich eine gewisse Vorauswahl getroffen.


    Richtig. Es ist doch nur ein Spiel. Macht doch keinen Sinn sich deswegen zu sehr zu ärgern.;)

    Manche Ergebnisse überraschen einen halt und bei manchen Serien findet man es halt schade, wenn sie früh ausscheiden, aber so ist das halt.

    Wie gesagt, siehe dieses Spiel als eine Art Anregung an, was du noch sehen könntest. Du hast ja vieles noch nicht gesehen und was hier viele Stimmen bekommt, ist meistens nicht schlecht.


    Ach ja, House. Wer sonst ist so cool, einen Gehstock mit Flammen zu benutzen und dafür extra eine Halterung am Motorrad zu haben?

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  • Auf der anderen Seite ist es aber auch noch nie so einfach gewesen an irgendeine Serien heran zu kommen, egal ob man den Dienst nun abboniert hat oder nicht.

    Dadurch denke ich das es einfach das Angebot ausmacht. Damals hat jeder Magnum oder das A-Team, zu mindestens gekannt, weil man nur 3 Sender hatte und sonst ja nichts lief.


    Auf der anderen Seite kann man viel mehr Werbung machen als damals und einige Ideen scheinen auch einfach nicht anzukommen. Das liegt nicht unbedingt an der Plattform sondern auch am Zuschauer. In der Zeit wo Game of Thrones erfolgreich wurde/war sind 50 andere Serie mit der selben Geschichte oder Setting einfach nicht vorwärts gekommen weil der Zuschauer einfach nicht wollte. Und gleichzeitig haben wir Rekorde für Staffen bei Grey's Anatomy, NCIS oder Law & Order, die einfach nicht enden wollen.


    Im Endeffekt entscheidet der Zuschauer und der ist sehr wechselhaft. So können die nächsten 3 Filme von Robin Hood niemand hinter dem Ofen hervorlocken, während der Film danach neue Rekorde brechen wird.


    Manchmal ligt es auch nur daran aus welcher Richtung der Wind weht.


    P.S.: House

  • Ach ja, House. Wer sonst ist so cool, einen Gehstock mit Flammen zu benutzen und dafür extra eine Halterung am Motorrad zu haben?

    Naja, cool sein allein reicht aber nicht, wenn die Figur ansonsten alles andere als sympathisch ist (zumindest für mich). Das gilt bei House aber auch für die Nebenfiguren, mit denen ich auch absolut nichts anfangen kann.

    Das größte Problem ist aber für mich der Ort der Handlung und die Handlungen die damit einhergehen. Eine Serie in der es in jeder Folge um schwere Krankheiten geht ist für mich einfach kaum zu ertragen. Mich nimmt das auf eine Art und Weise mit, dass ich absolut keine Freude am Ansehen der Serie entwickeln kann.

  • Das gilt bei House aber auch für die Nebenfiguren, mit denen ich auch absolut nichts anfangen kann.

    Das Problem an House ist, das irgendwann das Privatleben der Schauspieler in die Quere kam, mit dem Ergebnis, das Jennifer Morrisons Rolle zurückgenommen wurde, die als moralischer Gegenpol House und den Rest der Truppe auf Kurs hielt.

  • Naja, cool sein allein reicht aber nicht, wenn die Figur ansonsten alles andere als sympathisch ist (zumindest für mich). Das gilt bei House aber auch für die Nebenfiguren, mit denen ich auch absolut nichts anfangen kann.

    Aber für Sherlock stimmen, wo die Hauptfigur noch wesentlich unsympathischer ist und außer John, Mary und Mycroft jeder Nebencharakter die Personalität eines nassen Handtuchs hat?

    Das größte Problem ist aber für mich der Ort der Handlung und die Handlungen die damit einhergehen. Eine Serie in der es in jeder Folge um schwere Krankheiten geht ist für mich einfach kaum zu ertragen. Mich nimmt das auf eine Art und Weise mit, dass ich absolut keine Freude am Ansehen der Serie entwickeln kann.

    Aber Serien, in denen es um Mord und Totschlag geht, tun das nicht?

  • Aber für Sherlock stimmen, wo die Hauptfigur noch wesentlich unsympathischer ist und außer John, Mary und Mycroft jeder Nebencharakter die Personalität eines nassen Handtuchs hat?

    Sherlock ist sicherlich keine sehr sympathische Figur (allerdings doch deutlich angenehmer als House), aber die Story gefällt mir deutlich besser und einige Folgen waren sogar richtig gut. Zudem kann ich mit den Schauspielern wesentlich mehr anfangen. Die Serie zählt sicher nicht zu meinen Favoriten, aber nett war sie schon.


    Aber Serien, in denen es um Mord und Totschlag geht, tun das nicht?

    Je nachdem wie dies dargestellt wird, kann mich das auch mal mitnehmen. Ich erinnere mich da an eine Szene in Game of Thrones auf die ich in der Form gut hätte verzichten können. Dies ist aber eher die Ausnahme. In jeder Folge dem Verlauf von schweren Krankheiten zusehen zu müssen hingegen zieht mich einfach extrem runter. Ich erinnere mich an eine Szene bei House in der eine Frau einen Schlaganfall erleidet und die ich bis heute nicht vergessen habe (es aber gerne würde). Das Problem war dort auch, dass dies auf eine sehr heftige Art in der Szene dargestellt wurde.

    Ich versuche generell Serien zu vermeiden die im Krankenhaus spielen. Das liegt zum teil sicherlich auch daran, dass ich ein wenig hypochondrisch veranlagt bin, aber generell mag ich dieses Genre zu dem House ja auch irgendwo gehört einfach nicht.