Whocast #411 – The Rage and Pain in my Ass

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    “Sie heißt ab jetzt “Brandon”.”


    Oft gilt ja der Grundsatz, dass gut geklaut besser ist als schlecht selbst geschrieben. Manchmal schafft es dann aber jemand so schlecht zu klauen, dass man sich wünscht, er hätte es dann doch gelassen – und sei es nur um die Objekte seiner schreiberischen Begierde vor seinen dreckigen Griffeln zu schützen.

    Aber was passiert ist, ist passiert und so sehen sich Raphael und Kolja der Besprechung des Finales der 12. Staffel Doctor Who – namentlich “Ascention of the Cybermen” und “The Timeless Children” – gegenüber. Ob Ihr hier der ersten 10er-Bewertung der Ära Chibnall zuhören dürft oder ob der Whiskey letzten Endes gar nicht zum Feiern bereitgestellt wurde?

    Hört es selbst. Leidet mit.


    Wie immer unter whocast.de oder im RSS-Feed: doctorwho.podspot.de/rssAuf Spotify: open.spotify.com/show/6ZIUKCTA…si=NTy1aaVbTe66bh5s4wiO6g

  • Ich finde es ja sehr schön, wie ihr mir teilweise echt aus der Seele redet. Dem einzigen, dem ich widerspreche ist, dass sich in Zukunft doch Möglichkeiten anbieten könnten, mit diesem Verbrechen gut umzugehen und die kaputten Dinge zu reparieren. Ich glaube nach wie vor daran, dass diese Untaten auf eine clevere Art und Weise gerettet werden können. Und sei es als einfachste Lösung, dass ein Gegner in der Serie auftaucht, der das Zeit-Raum-Gefüge der Time Lords und ihrer Ursprungsgeschichte manipuliert hat.

  • wenn dann scheitert es daran, dass nicht geschafft wird, die richtigen Leute an den Canon zu lassen, nachdem New Who beendet wurde.

    Aber generell ist es möglich, dass ein schlauer Autor irgendwann eine Reihe an Abenteuern schreibt, wie ein Feind der Time Lords systematisch deren Hintergrundgeschichte verändert, um diese effektiv auszurotten und der Doctor dann den Status Quo wieder herstellen muss. Das wäre ein Beispiel für einen sauberen Eingriff, der dem ganzen Irrsinn sogar irgendwie eine wirkliche Geschichte verleiht, die versucht wird zu erzählen.

    Und solange mir Schwachkopf da genug Ansätze einfallen, wie man es retten kann, stirbt meine Hoffnung nicht, dass Leute, die hauptberuflich Geschichten schreiben, in der Lage wären, ähnliche Wege einzubinden