Revolution of the Daleks (Special 22) - Gerüchte, News, Spekulationen, Infos & Leaks (Spoiler)

  • während bei den beiden anderen jede Begleiterin die Menschheit oder noch besser gleich das ganze Universum retten musste ...

    Da stehe ich jetzt auf dem Schlauch. Klar, Rose hat die Menschheit in Parting of the Ways gerettet, Martha hat eine tragende Rolle in des Doctors Plan in Last of the Time Lords gehabt, und Donna hat das Universum gerettet indem sie zu Doctor-Donna wurde in Journey's End. Wann aber haben Amy, Rory oder Clara die Menschheit oder das Universum gerettet? Amy hat den Doctor dadurch gerettet, dass sie sich an ihn erinnern konnte in The Big Bang und Clara war bereit sich für diesen in The Name of the Doctor zu opfern. Keine von beiden hat aber direkt die Menschheit oder das Universum gerettet, genauso wenig Rory. Oder vergesse ich da was? Der einzige Moffat-Companion der die Menschheit gerettet hat, war Bill in The Lie of the Land, wobei sie es ja auch war, die der Menschheit die Herrschaft der Mönche in der vorherigen Folge überhaupt erst eingebrockt hatte.

  • Da stehe ich jetzt auf dem Schlauch. Klar, Rose hat die Menschheit in Parting of the Ways gerettet, Martha hat eine tragende Rolle in des Doctors Plan in Last of the Time Lords gehabt, und Donna hat das Universum gerettet indem sie zu Doctor-Donna wurde in Journey's End. Wann aber haben Amy, Rory oder Clara die Menschheit oder das Universum gerettet? Amy hat den Doctor dadurch gerettet, dass sie sich an ihn erinnern konnte in The Big Bang und Clara war bereit sich für diesen in The Name of the Doctor zu opfern. Keine von beiden hat aber direkt die Menschheit oder das Universum gerettet, genauso wenig Rory. Oder vergesse ich da was? Der einzige Moffat-Companion der die Menschheit gerettet hat, war Bill in The Lie of the Land, wobei sie es ja auch war, die der Menschheit die Herrschaft der Mönche in der vorherigen Folge überhaupt erst eingebrockt hatte.

    In Name of the Doctor ist doch das gesamte Universum zerstört worden, was Clara durch die Rettung des Doctors Rückgängig gemacht hat.

  • In Name of the Doctor ist doch das gesamte Universum zerstört worden, was Clara durch die Rettung des Doctors Rückgängig gemacht hat.

    Okay, stimmt. Obwohl ich ihr das nur halb anrechnen würde, weil es ja immer noch der Doctor ist, der das Universum rettet. Weil sie ihm aber das Leben rettet, kann man ihr das auch indirekt anrechnen. Einigen wir uns also auf Unentschieden?

  • Das Problem ist man muss Clever sein um politische Themen anzupacken und diese so zu verpacken das es niemand merkt. Zum Beispiel war das gut gemacht beim Star Trek Original. Auch der Doctor hat das in der Vergangenheit schon bewiesen das das gute, fähige Leute durchaus können.


    Nur Chibnall ist kein guter Schreiber der dezent auf irgendetwas hinweisen kann. Er kann ja kaum eine Folge schreiben die irgendeinen Sinn ergibt, geschweige denn etwas so zu verpacken das man gar nicht merkt das man über ein Thema noch nachdenkt obwohl der Fernseher schon längst aus ist.

    Genauso ist es. Roddenberry war Humanist, und das wird auch in Star Trek deutlich: die Menschheit hat sich positiv weiterentwickelt und bringt alle humanistischen Ideale mit: Respekt, Toleranz, Anstand, Neugier - also das, was AfD-nahe Kreise heutzutage als "links-grün versifft" bezeichnen. Roddenberry hat damals einen Aufschrei in der erzkonservativen Gesellschaft erzeugt, dass Schwarze und Aliens nicht minderwertig oder böse, sondern gleichberechtigt und voll integriert waren.


    Bei Doctor Who war es Barry Letts, der in seiner Zeit viele politische Botschaften rüberbrachte. Grundübel war die menschliche Gier, aus der viele Probleme entstanden: Imperialismus, Kapitalismus, Völkermord, Raubbau, Umweltzerstörung, Krieg etc. Die Zeit vo 3rddoc war wohl die politischste der gesamten Serie, wohl vor allem wegen des Exils auf der Erde. Aber auch die Folgen im Weltall waren hochpolitisch, wenn man sich Colony/Frontier in Space oder Curse/Monster of Peladon anschaut.

    Aber Letts hat es geschafft, seine Drehbuchautoren (vor allem Malcolm Hulke und Robert Holmes) eine spannende Geschichte um die politische Botschaft schreiben zu lassen, in denen sich der Doctor zwar als besserwissender Moralapostel auftut, am Ende aber recht behält.

    Bei Chibnall hingegen geht es ausschließlich darum, den Zuschauer mit erhobenem Zeigefinger und dem Holzhammer zu belehren. Die Geschichte und die Charaktere sind dabei nur lästiges Beiwerk und das sieht man ihnen auch an. Wenn man die politische Botschaft abzieht, bleibt nur ein Haufen heiße Luft übrig.


    Ja, die waren sehr subtil. Wie z.B. in Let That Be Your Last Battlefield. Subtiler als die weiß und schwarz anzumalen ging ja wohl nicht, oder? :D Oder bei The Omega Glory, wie subtil die da im Endeffekt gesagt haben, dass die USA das Beste ist, was es jemals gab. Wow.;)

    Star Trek ist in dem Sinne subtil, dass der Inhalt der politischen Botschaft als Selbstverständlichkeit hingestellt wird und dem Ganzen von den Beteiligten keine Beachtung geschenkt wird. Es wird eben nicht wie bei Chibnall explizit und mit dem Holzhammer darauf hingewiesen, sondern kommentarlos in den Raum gestellt. Bei Star Trek geht es eben nicht um die USA, sondern um die Menschheit, die sich weiterentwickelt hat. Und die den verschiedenen außerirdischen Völkern aufgeschlossener und respektvoller begegnet als es die USA auf der Erde tun.

  • Naja, Amys übermenschliche Vorstellungskraft, die den Doctor in das neu gestartete Universum zurück geholt hat, würde ich durchaus auch als "Heils bringend" einstufen - zumal ja bekannt ist, wie ein Universum ohne Doctor aussehen würde ... Rory ist in meinen Augen der einzige "New Series"-Companion, der ein "ganz normaler" Mensch ist, der eine Zeit lang mit dem Doctor reist und dann seiner Wege geht ... so wie es in "Classic Who" eigentlich meistens war.

  • Star Trek ist in dem Sinne subtil, dass der Inhalt der politischen Botschaft als Selbstverständlichkeit hingestellt wird und dem Ganzen von den Beteiligten keine Beachtung geschenkt wird. Es wird eben nicht wie bei Chibnall explizit und mit dem Holzhammer darauf hingewiesen, sondern kommentarlos in den Raum gestellt. Bei Star Trek geht es eben nicht um die USA, sondern um die Menschheit, die sich weiterentwickelt hat. Und die den verschiedenen außerirdischen Völkern aufgeschlossener und respektvoller begegnet als es die USA auf der Erde tun.

    Auch das stimmt nicht so wirklich, oder hat Du Episoden wie The Measure of a Man vergessen? Und in Bezug auf die USA: In The Omega Glory wird am Ende sogar die Prämble der US-Verfassung vorgelesen. Die Yangs, die Wilden, werden am Ende zu Freiheitskämpfern gegen die bösen Kongs. Dabei sind die Yangs eindeutig die Yankees, also die Amis, und die Kongs die Kommunisten, überraschanderweise eher die Chinesen als die Russen. Amerika wird ganz unverhohlen als scheinendes Bild der Freiheit zelebriert und wenn man sich nur an die weisen Worte der Gründsväter hält, wird auch alles gut. Mehr offensichtlich hätte man es in der Folge nicht machen könne.

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 2nddoc 4. 1stdoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 12thdoc 8. 6thdoc 9. 3rddoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc

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  • Also ich weiß nicht, Sputnik, Gagarin, MIR und Co. kommen hier irgendwie nicht vor.

    Dabei haben die Russen laut Chekov doch eh alles erfunden.

    Dafür kommen Dr. Phlox, T'Pol, Hoshi Sato und Malcolm Reed vor. Die einzigen Amis im Hauptcast sind Jon Archer und Trip Tucker. Travis ist sogar ein echter Allnomade.

    Und die ISS im Vorspann ist auch nicht rein amerikanisch. Genauso wenig wie die HMS Enterprize (von denen es einige gab) und die deutsche Karte des Planetensystems.

    Aber danke, dass du mich daran erinnerst, dass Enterprise eine der besseren Star Trek-Serien war und viel zu früh abgesetzt wurde. Bei dem Müll von heute (Discovery und Picard) wäre man froh gewesen, wenn Berman hätte weiter machen können.


    Aber wir dürfen eben nicht vergessen, dass Star Trek eine amerikanische Serie für ein amerikanisches Publikum ist und daher auch ein wenig mit der amerikanischen Blauäugigkeit (oder eingeschränkte Weitsicht), das "beste Land der Welt" zu sein, produziert wurde, wodurch die amerikanische Gesellschaft natürlich zur Blaupause der vereinigten Menschheit wurde. Etwas, das man heute als absurd empfindet, damals in der amerikanischen Gesellschaft noch normal war. Bei Babylon 5 ist doch ganz genauso, da hat die Erdallianz das beknackte amerikanische System für den Präsidenten eingeführt als ob es das Nonplusultra wäre und Bruce Boxleitners Lieblingsbeschäftigung ist es, den Baseballschläger zu schwingen.

    Als amerikanisch patriotisch würde ich aber beide Serien nicht bezeichnen.

  • Okay, stimmt. Obwohl ich ihr das nur halb anrechnen würde, weil es ja immer noch der Doctor ist, der das Universum rettet. Weil sie ihm aber das Leben rettet, kann man ihr das auch indirekt anrechnen. Einigen wir uns also auf Unentschieden?

    Das ist schon alles richtig, doch Martha hat auch nur den Doctor gerettet, welcher dann die Welt gerettet hat. Nur, dass Tennants Doctor hier zum Gott wurde und gesagt hat "Jetzt wird alles wieder gut und guckt mal, wie gütig ich bin." Bei Moffat war diese Weltrettetungs Sache bei den Companians (glücklicher Weise) dezenter, als bei RTD, doch da Clara durch die Rettung des Doctors indirekt das Universum gerettet hat, während es bei Martha nur die Erde war, ist das mit dem Welt/Erde retten bei Clara (Moffat-Companion) extremer, als bei Martha (RTD-Companion). Nichts desto trotz ist Moffat damit natürlich wesentlich vorsichtiger umgegangen und hat es dezenter eingesetzt.

  • Habe gerade den Trailer zum Special gesehen und kann nur den Kopf schütteln: wie oft haben die Daleks jetzt die Erde angegriffen? Und jetzt kommen Menschen auf die Idee, sie für ihre Zwecke einzusetzen?


    Gut, Churchill hatte den Bonus des Nichtwissens, aber im Jahre 2020 sollten die Menschen klüger sein. Bin gespannt, wie sie das in der Folge erklären werden. Nur bitte nicht wieder irgend ein dummer Reset-Knopf! :(



    Sicher werden sie es mit einem neuen Doctor oder einer Doctorin weiter probieren


    Irgendwie müssten sie ja noch die Geschichte um die Kurzauftritte der dunkelhäutigen Doktorin aufklären. Die Dame (weiß den Namen leider gerade nicht) hat mir persönlich übrigens in der Rolle sehr gefallen.