Beiträge von Der tanzende Arzt

    Ich möchte nur kurz mal um Rat bitten...


    Meine Töchter haben (endlich!) angefangen, Doctor Who ernsthaft zu gucken und ziehen sich täglich eine neue Folge ein. Sie haben mit dem 2. Doctor angefangen (ursprünglich wegen der animierten Folgen) und werden bald durch sein.


    "Fury From The Deep" soll man laut Hülle eigentlich erst mit 12 sehen, aber sie sind 9 und 7. Ich habe es noch nicht persönlich sehen können und würde gerne wissen, wie schlimm es denn ist, dass es für kleine Kinder zu viel wäre. Geht es nur um die paar bekannte Szenen oder um die ganze Grundstimmung?

    Danke! Immerhin wird dann alles mehr oder weniger wahrgenommen.


    Ace hat also genau wie Peri mehrere verschiedene Leben, nur dass ihre verschiedene Leben durch den Time War verursacht wurden und nicht durch die Willkür verschiedener Autoren. 8o

    Ich habe es jetzt endlich gesehen. Sehr schön gemacht und ein sehr guter Ersatz für die verschollene Folge. Am meisten „gestört“ hat mich der krasse Manchester-Akzent des Malpha-Schauspielers. In den 60er Jahren wäre sogar der sanfte Akzent des Hauptdarstellers zu viel für die BBC gewesen, aber das Deklamieren von Malpha klingt so, als ob er der Vertreter der Galaxie „Coronation Street“ wäre.

    ... jemandem, der Gandhi gesehen hat...

    ... oder auch "Demons of the Punjab". ;-)

    Das stimmt natürlich alles, aber das Land, aus dem Yasmins Großeltern nach England ausgewandert sind, hieß bereits Pakistan und nicht mehr Indien. Yaz selber ist ja sowieso Britin.


    Beim Zuendehören ist mir noch der wohlfühligste Moment eingefallen, den ich jemals bei Doctor Whoerlebt habe: Weihnachten 1992, bei meinen Eltern zu Hause während der Uni-Ferien, habe ich das neueste New Adventure, "Nightshade" (von Marc Gatiss) gelesen. Weihnachten im Yorkshire der 60er Jahren mit einer Retro-Fernsehfigur und einem Geist, der alte Erlebnisse wieder auferleben lässt. Den plötzlichen Auftritt von Susan habe ich noch so klar vor Augen, dass ich genau weiß, in welchem Sessel ich mich damals gemütlich gemacht habe.


    Das Buch kann man noch online als eBook lesen oder als pdf herunterladen. Dazu gibt es auch Kommentare vom Autor, der bekanntermaßen sehr viel auf Nostalgie hält.

    Ich bin noch nicht ganz durch, aber bevor ich vergesse...


    Hast du daran gedacht, die neusortieten Whocastfolgen auch in den jeweiligen Threads hier zu verlinken?


    „Nightmare in Eden“ löst auch bei Wohlgefühle aus, da es meine allerersten Erinnerungen an Dr Who darstellt. Damals habe ich noch nicht regelmäßig geschaut, weil das in meiner Familie keine Tradition hatte, aber eine Episode von Nightmare habe ich definitiv bei meinen Großeltern gesehen.


    Für eine who-ige Umarmung finde ich oft die Folgen mit Jon Pertwee sehr Gut geeignet, weil er so eine onkkelhaftige Ruhe ausstrahlt.


    Soweit ich weiß ist Yaz nicht indisch, sondern Britisch. Wenn es um die familiärische Abstammung geht dann eher pakistanische. Das ist kein kleiner Unterschied.

    100

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    2007 wurde dem 6. Doctor bzw. Colin Baker und Maggie Stables bzw. Evelyn Smythe die Ehre zugeteilt, für die Monthly Range die 100. Folge aufnehmen zu dürfen. Die Entscheidung wurde damit begründet, dass diese die beliebteste Paarung sei; allerdings verrät Nick Briggs in den Extras, dass es eigentlich nur daran lag, dass sie vom Schedule her dran waren.

    "100" war nach "Circular Time" erst das zweite Mal, das man vier Einzelgeschichten statt einen Vierteiler veröffentlicht hat. Als Autoren wurden die zu dem Zeitpunkt beliebtesten angeheuert und mit nur einer Vorgabe ausgestattet: die Zahl 100.


    1. "100 BC", von Jacqueline Rayner, will ein klassischer historischer Romp sein, schafft es aber nur albern zu sein. Die Art und Weise, wie Evelyn versucht, die Geburt von Julious Cäsar zu verhindern, sind für eine Historikerin ziemlich dämlich und für den Hörer ziemlich peinlich anzuhören. Die Auflösung funktioniert nur, weil der Doctor sich noch dämlicher angestellt hat...


    2. "My Own Private Wolfgang", von Robert Shearman, zeigt, wie man mit einer albernen Geschichte doch witzig sein kann. Wie immer schafft er es, durch Wortwitz und vertrackte Handlung, den Hörer zu engagieren und zu unterhalten.


    3. "Bedtime Story", von Joseph Lidster, versucht, gruselig zu sein und bekommt es einigermaßen hin. Lidster wurde wegen seiner Fähigkeit, sehr intime Geschichten, die unter die Haut der Charaktere gehen zu schreiben, engagiert – und genau das liefert er ab.


    4. "The 100 Days of the Doctor", von Paul Cornell, ist wenig mehr als schamlose Selbstverherrlichung von Big Finish. Der Doctor und Evelyn werden durch die Handlung gezwungen, den 5., 7. und 8. – und auch den 6. selber zu einem anderen Zeitpunkt – zu beobachten. Dadurch kann er reflektieren, wie toll doch Peri und Erimem zusammen waren, oder wie die Begleiterin seiner nächsten Inkarnation fast wie eine Equal behandelt wird, oder wie er selber inzwischen ausgeruhter und weniger zornig geworden ist... Alles wirkt so meta und aufgezwungen, dass Evelyn auch noch fragt, wieso sie nie den ersten vier Inkarnationen begegnet! Die Idee, zum Jubliäum die Geschichte von Big Finish Revue passieren zu lassen, ist sicherlich nachvollziehbar, aber die Umsetzung packt einfach viel zu oft den Holzhammer raus. Sie müssen sogar dazwischen in ein alternatives Universum rein schlüpfen, nur um den David Warner Doctor zu treffen!


    Alles in Allem ein interessantes aber nicht besonders wichtiges Release.

    Danke. So seltenen ich auch nicht da, ich schreibe nur nicht immer. :-)


    Auf jeden Fall erschien mir die Werbung öfter als alle 30 Tage. Es ist nur nervig, weil auf dem Handy im Weg steht und nicht einfach wegzuklicken ist.

    Kann man es irgendwie einstellen, dass diese nervige Werbung unten nicht ständig eingeblendet wird, obwohl man sie - mit viel Fümmelei - bereits mehrmals weggeklickt hat?

    Den ersten Besuch auf diesem umbenannten Planeten hat der Doctor kurz nach seiner Regeneration gemacht, als er noch ein bisschen durch den Wind war, was die Unvollständigkeit seiner Erinnerungen und seiner Aktionen „erklärt“. Es geschah eines Abends während der Geschehnissen mit dem Giant Robot, als er alleine im UNIT-Labor gewesen ist und seiner Abenteuerlust nachgegeben hat.


    Ich weiß leider nicht mehr, an welcher Stelle das geklärt wurde – vielleicht war es erst in der Novelisation – aber jeden Fall ist das der „amtliche“ Hintergrund.

    Es geht eben darum, dass eine sogenannte „Main Range“, wo nur drei der sechs* verfügbaren Doctors auftreten, für den Außenstehende bzw. Neuankömmling wenig Sinn ergibt.


    * bzw. acht, wenn man den 1. und den 3. dazunimmt


    Mir ist das ganze Gewusel vor ein paar Jahren zu viel geworden und ich habe mein Abo gekündigt, um Rosinenpicker bzw. Schnäppchenjäger zu werden. Ich fand es besonders doof, dass Paul McGann nicht mehr dabei war.

    Mich hat diese Geschichte in seinem Buch-Form damals genug imponiert, dass ich sie mehrmals gelesen habe. Für das „Brief Encounter“ Wettbewerb im DWM (früh 90er Jahren) habe ich sogar eine kurze Fortsetzung mit Nyssa und dem 5. Doctor geschrieben. Meine Geschichte hieß „The Mask of Mandragora “ und hat selbstverständlicherweise nicht gewonnen. :-)


    Die gefilmte Version habe ich erst viel später und nur ein oder zwei mal gesehen.