Beiträge von Moogie

    Gute Folgen vom fünten Doktor UND dem Master gemeinsam wird schwer (Eventuell Planet of Fire. Leider ist die noch nicht auf DVD raus. Da warte ich schon ungeduldigst drauf :D). Einzeln ist da schon eher was zu machen. Ainley hatte mit seinem Master leider viel Pech, aber der fünfte Doktor hat noch einige gute Folgen und vor allem ein wirklich grandioses Finale. Da kannst du dich noch auf einiges freuen :)


    Obwohl Keeper of Traken wirklich LANG erscheint ist das so eine Folge, bei der ich finde, dass man nichts hätte wegnehmen können. Da hätte man erst viel umändern müssen. Die Handlung ist leider so komplex konzipiert, dass da jede Handlung, jeder Dialog wirklich seinen Platz hat. Fast wie in einem Theaterstück. Leider kommt das auf dem Bildschirm ziemlich öde rüber, in meinen Augen. Und Kassia fand ich ehrlichgesagt ziemlich unsympathisch, obwohl ich verstehen konnte, dass sie Tremas nicht hergeben wollte (hätte ich auch nicht gewollt. Das war nämlich mal ein wirklich toller Charakter und auch toll gespielt :) )

    Eine gute Folge und sicher eine derjenigen, die ich schon am Häufigsten gesehen habe. Besonders der erste Teil gehört zu meinen Liebsten Stücken Doctor Who. Der ganz verwirrte und schwächelnde Doktor macht einfach Spaß anzuschauen. Auch wie er kurzzeitig in seine alten Ichs schlüpft, oder im Rollstuhl Kreise dreht ;)


    Sehr gefallen hat mir, dass man wieder so viel von der TARDIS gesehen hat. Das ist etwas, was mir in der neuen Serie sehr fehlt.


    Castrovalva selbst ist genial gemacht (und die Einwohner etwas seltsam, aber sehr sympatisch ^^), jedoch etwas zu kompliziert. Wenn der Master wirklich nur den Doktor schon wieder umbringen wollte, wäre das auch einfacher gegangen. (Besonders schön ist ja, dass der Doktor noch von der schwierigen Regeneration geschwächt zu ihm kommt, er ihm noch diesen Drogencocktail gibt, aber den Rausch ganz unbehelligt ausschlafen lässt. Das ist keine sehr überzeugende Leistung, Master. ;) )


    Etwas komisch auch, dass der Doktor so gut in Erdenkultur bewandert ist, bei "Castrovalva" aber bei ihm nichts klingelt.


    Nebenbei erinnerte mich das ganze an The Christmas Invasion, wo der Doktor auch ziemlich lange ausgeschaltet und auf seinen Companion angewiesen ist.


    Ein Kritikpunkt an der Folge ist aber definitiv, dass Adric alles überlebt hat. :-p


    Ich muss natürlich zugeben, dass der Master offensichtlich nach dem Motto "Warum einfach, wenn´s kompliziert auch geht" agiert. Warum er dieses höchst diffizile Szenario entwickelte, um den Doctor auszulöschen, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Ich versuche lieber nicht, den ganzen gewieften Masterplan logikmäßig zu analysieren. :rolleyes:


    Es geht in einigen Fankreisen die Theorie um, dass der Ainley-Master sich einen Sport daraus macht seine Pläne über Stichworte zusammenzustellen: Er schreibt viele Worte auf kleine Zettel und zieht dann immer ein paar aus einem Hut.


    Event One + Escher Gemälde + Alter Mann Kostüm mit falschem Bart = Castrovalva
    ;)


    Antony Ainley ist ein super Schauspieler. Es ist schon schade, dass man seinen Master so arg überdreht angelegt hat. Etwas weniger comichaft und mehr wie der erste Master hätte mir auch wesentlich besser gefallen.

    Genau das ist mein Problem... und aussortieren mag man auch keinen... *seufz* - hier sind ein paar meiner Lieblinge, die ich jetzt gerade extra mal fotografiert habe:

    Oh, das Schmuckkästchen hab ich auch. :)
    Wie ich sehe hast du auch einige Farbige. Deine Exemplare find ich auch sogar recht schön. Ich hab auch ein paar, ziehe aber eher die ganz schwarzen Figuren oder die im Zinn-Finish vor. Eine Bemalung die mir komplett gefällt ist eher selten.


    Zitat

    Reicht es für diese Zählung auch, wenn man sechs Semester lang Anglistik/Germanistik-Studentin WAR? :D

    He, das ist ja unglaublich. Wieso ist mir dann in meinen Seminaren noch nie ein Doctor Who Fan begegnet? Unverschämtheit :D
    Und was machst du heute so? :)



    Solus
    ich hab den Test aus deiner Signatur gemacht, es kam aber leider nur "Freundschaft" raus ;)

    Ich mag die Folge. Die meisten Ideen hier sind super. Erst die TARDIS in der TARDIS in der TARDIS (obwohls sowas schon gab ;) ) dann Logopolis, das das Universum zusammenhält (auch wenn ich nicht wirklich verstehe wie. In Mathe und Physik war ich immer ne Niete in der Schule), und obwohl ich das Auftauchen des Watchers ziemlich übel melodramatisch fand (und man sieht ja so eine Figur auch nie wieder. Wozu brauchte man den?), war's schon sehr athmosphärisch umgesetzt. Die Resignation des Doktors ob des nahenden Ende kommt sehr gut rüber. Jetzt wo ich mehr vom vierten Doktor gesehen habe, war mir die Todesszene aber doch ein bisschen unspektakulär und ich hätte ihm ne Abschiedsfolge mit weniger konfuser Handlung gewünscht.


    Nyssa ist leider so überflüssig wie ein Kropf und das merkt man auch. Noch dazu merkt man, dass sie im Nachhinein ins Skript geschustert wurde: Keine Reaktion darauf, dass ihr Vater erst so anders aussieht, und dann kaum Reaktion als sie erfährt, dass ihr Vater tot und eben ihr Heimatplanet und dessen Nachbarn ausgelöscht wurden. Man hätte es bei ihr wirklich mit Keeper of Traken belassen sollen. Da hat sie mir noch recht gut gefallen. Naja, immerhin nervt sie nicht so wie Adric.


    Ein Problem hab ich auch mit dem Master: Er wirkt hier wie ein Pinguin auf Crack. Furchtbar aufgesetzt, ständig am Kichern und Fratzen schneiden. Zum Glück hat man das in den späteren Folgen wieder ein bisschen zurückgeschraubt, das lässt ihn schließlich nicht gerade wie einen bedrohlichen Gegner wirken. Die Zusammenarbeit zwischen Doktor und Master fand ich dagegen wieder klasse. Hat schon wieder an die alten Zeiten mit Delgado und Pertwee erinnert, auch wenn man hier nichts von dieser besonderen "sie waren mal Freunde" Ebene spürt... was damit zu tun haben kann, dass der Master gerade das Universum zerstört hat - aus Versehen. Im übrigen mag ich diese Sequenzen in denen der Master zunächst nicht glaubt, was seine Machenschaften für Auswirkungen haben und dann die Überraschung als sich Logopolis anfängt aufzulösen - und Tegan schnauzt ihn dafür auch noch an. So ist das richtig! :D


    Ich denke der große Vorteil an der Geschichte ist, dass man Pro Doctor erstmal eine Einzelfolge hat, in der man sich (nach üner 10 Jahre für Silv und wesentlich mehr für die anderen beiden) wieder an die Doctoren gewöhnen kann. Und gerade bei Peter fand ich das auch nötig, weil ER offensichtlich noch so gar nicht in seiner (stimmlichen) Rolle ist. Ich finde er klingt als einziger der drei NICHT so wie er sollte. Aber das legt sich mit dem nächstne Hörspiel auch - vielleicht war er ja einfach nur erkältet.

    Ich werde darauf mal achten und direkt vergleichen müssen. Obwohl ich mich schon als Peter Davison Fan bezeichnen würde ist mir da nämlich nicht wirklich was aufgefallen. Nur daran, dass er nicht wirklich "jung" klingt, kann es doch nicht liegen, denn das hätte doch eher was mit seiner Stimme generell zu tun, und die hat sich in den 20 Jahren nunmal stark verändert. Ansonsten tipp ich hier mit dir auf Erkältung ;)



    @Snobbi
    die dritte Folge hat mir beim ersten Hören auch nicht gefallen, weil ich da schon kaum noch Lust hatte. Jetzt beim zweiten Hören (und nachdem ich schon mehr von Colin gehört hatte) fand ich sie besser. (auch wenn es das Hörspiel an sich nicht rettet)

    Hallo Satia :) Danke für den Willkommensgruß.


    Dass dir Big Fish gefällt freut mich. Das ist doch einfach ein schöner, phantasievoller Film, oder? :)


    Soso, du sammelst auch Drachen. Dann fühle ich mich schonmal gar nicht mehr so alleine hier. Bei mir ist auch der mangelnde Platz das größte Problem. Wenn man zu viele davon rumstehen hat, sieht es aber auch einfach nicht mehr gut aus.


    Ja so ein Faible für das gitarrenlastige Zeug bleibt einfach nicht aus, wenn man selber gerne spielt. Ne Gitarre ist einfach ein wunderbar vielseitiges und sehr stimmungsvolles Instrument. Und ganz nebenbei finde ich einfach, dass die genannten Sänger einfach eine tolle Stimme haben. ;)




    rygel


    danke, danke
    ich fühle mich geehrt. Aber es ist ja auch zum Teil dir zu verdanken, dass ich mich überhaupt hier angemeldet habe. ^^

    Das waren meine ersten Tom-Baker-Folgen. Meine Reaktion war da eher lauwarm. "Soso, das ist er also, der berühmete vierte Doctor, deswegen machen alle so einen Aufriss?" Aber ich glaube auch, dass ich da eine für den Einstieg nicht so geeignete Folge erwischt habe. Die Stimme von Tom Baker ist meines Erachtens einfach nur großartig. Der Mann muss wohl ein kompletter Exzentriker sein.

    Mir ging es genauso. Nach Keeper of Traken als meiner ersten Tom Bakerfolge war ich doch sehr verwirrt. Er war gar nicht so, wie ich ihn mir vor gestellt hatte. Zum Glück hatte ich aber auch schon City of Death gekauft und konnte mir das dann gleich danach ansehen. Das ist schon eher der verrückte Doktor, von dem so viel geschwärmt wird. Falls du es nicht hast, würde ich dir wärmstens ans Herz legen mal ein paar Folgen so ab Toms dritter Staffel zu schauen. Am Besten The Talons of Weng-Chiang. Da ist er einfach klasse. :)



    Und mit dem Schnodder hast du auch recht. Ich kann diese Folge nicht mehr schauen ohne während dieser Szenen auf Bakers Nase zu starren. Das ist nicht sehr schön. *g*


    Ansonsten muss ich aber sagen, fand ich sowohl Keeper of Traken als auch Logopolis eigentlich gut. Keeper of Traken war mir stellenweise etwas zu gemächlich, aber dafür liefert Anthony Ainley eine wunderbare Performance als Tremas ab, und Nyssa hat hier so ziemlich ihre beste Folge.


    Bei Logopolis ist mir der wissenschaftliche Teil zu kompliziert, der Master ein bisschen zu karikaturenhaft und der Watcher zu überflüssig, aber davon ab mag ich die Folge wirklich sehr gerne. Wie der Master feststellt, dass er DOCH das Universum zerstört hat ist eine meiner Lieblingsszenen aus der ganzen Whohistorie, neue wie alte Serie. :D

    Oho, ich betreibe hier Forumsarchäologie, aber ich finde das Thema ziemlich nützlich, und es gibt hier auch keinen neuen Thread für BiFi-Empfehlungen. So möchte ich diesen Thread doch zumindest nicht beerdigt wissen, bevor ich hier nicht noch ein paar andere Nummern aus der Reihe erwähnt sehe:



    The Kingmaker: Hat für mich alles was Doctor Who ausmacht: Ist dramatisch, hat sowohl sehr lustige als auch sehr nachdenkliche Szenen, ist ein Historical, hat Zeitreise als ein (wenn auch sehr kleines) Handlungselement, und dazu fand ich die Leistung des Richard-Schauspielers sehr beeindruckend.


    Doctor Who and the Pirates: Sollte allein schon deswegen erwähnt werden, weil sich das Hörspiel im dritten Teil in ein Musical verwandelt. Mit Piraten. Das ist nicht nur cool und total witzig, das ist mutig. Und es klingt nicht nur die Musik gut (wo bleibt die Soundtrack CD mit den Lyrics vom Very Model of a Gallifreyan Buccaneer zum Mitsingen?), Colin Baker kann auch noch singen, wer hätte das gedacht?

    So, ich soll schöne Grüße von dem Nicht-WhoFan ausrichten. Sie hat sich köstlich amüsiert, fand den Abend sehr schön und abwechslungsreich und findet Kolja und Raphael sehr sympathisch und versteht gar nicht wie man die beiden nicht mögen kann.
    Sie hat sogar angedeutet, beim nächsten mal auch wieder mitzukommen ggf. sogar schon in Düsseldorf, wenn die gleichen Leute dabei sind wie am Samstag. Und natürlich bedankt sie sich noch mal für das Video (haben ja auch noch nicht reingeschaut ;) )
    Achso ja, ich fand den Abend auch super. :thumbsup:

    Also ich habe auch vor zum nächsten Stammtisch wieder zu kommen. Gibt es da schon genaueres? Bleibt es beim 07.02?



    An dieser Stelle möchte ich mich dann auch nochmal persönlich bei Chris für die VHS Kassetten bedanken. Eine Folge komplett angesehen habe ich noch nicht, aber ich habe schonmal zwecks Begutachtung der Bildqualität reingeschaut und es ist noch annehmbar. :) (von meinem alten kleinen Fernseher sind meine Augen eh anstrengende Bilder gewohnt ... ich brauch also eh bald ne Brille :victory: )


    Deine Frau hat nicht zufällig noch mehr Doctor Who-Sachen im Auge von denen du dich trennen sollst? ;)

    Nickname: Moogie


    Name: Verena


    Alter: 21

    Kleine Beschreibung von dir?

    Sentimentaler Geek mit Sprachenfetisch. Sammelt Drachenfiguren, Duftkerzen und liest schmutzige Fanfiction, während niemand hinsieht.
    Aber eigentlich bin ich harmlos und will mich hier nur nett mit euch unterhalten. ^_^

    Wo wohnst du?
    Dortmund. Die Stadt, die mal für eine gute Fußballmannschaft und gutes Bier berühmt war ...


    Bist du Schüler? sowas Ähnliches -> Studentin der Germanistik und Anglistik



    Seit wann bist du Fan von Doctor Who und wie bist du auf die Serie aufmerksam geworden? Seit letztem Jar. Aufmerksam wurde ich durch Freundinnen, die selbst schon etwas länger Fans sind und sich ständig über die Serie unterhalten haben.


    Welches ist/sind dein(e) Lieblingscharakter(e)? Einmal wäre das natürlich der Doktor. Einen Liebling unter den einzelnen Inkarnationen mag ich da gar nicht nennen. Ich kenne noch nicht genug von allen Doktoren um mich entscheiden zu wollen (trotzdem führen bisher die Doktoren 5, 9 und 8 die Liste an), aber bis jetzt ist mir noch keiner untergekommen, der mir von ihnen nicht gefallen hat. Auf Platz 2 steht eindeutig der Master: Gerade in den alten Folgen ist er so ein herrlicher Gentleman-Schurke und trotz altbackener Klischees kommt er einfach souverän rüber. Sowas Klassisches kriegt man doch heut in Fernsehen sonst nirgendwo mehr. An Companions sind mir bisher Jo, Leela, Tegan, Peri sowie Donna und Martha am meisten ans Herz gewachsen. Oh und den Brigadier will ich auf jeden Fall noch erwähnen. Der beste Freund, den der Doktor sich wünschen kann und kurz gesagt, einfach ein Supertyp. :D

    Was ist dein Lieblingsfilm allgemein?
    Ich bin kein großer Filmkenner und schaue generell lieber Serien. Aber so hänge ich sehr an den Star Wars Filmen und als Einzelwerk wäre mein Liebling wohl Big Fish.


    und weil mir die Frage hier als Leseratte schmerzlichst abgeht:
    Was ist dein Lieblingsbuch? Im Westen Nichts Neues (für den Sprachfetischisten in mir) und als Reihe Das Lied von Eis und Feuer (für den Dork in mir)


    Lieblingsserie? Deep Space Nine. Die erste Serie in die ich mich je verliebt habe und der ich seit Jahren treu bin :rolleyes: (wer weiß. Vielleicht kann ich sowas ähnliches auch mal von Doctor Who behaupten. Die Chancen stehen gut. *g*)


    Wer ist dein Lieblingsschauspieler/in allgemein? Ewan McGregor. Er sieht nicht nur gut aus und hat einen wundervollen Akzent, nein, er kann auch gut schauspielern.


    Hobbies? mmhh... in der Regel sind das Lesen (ich studiere Germanistik mit dem ganzen Rattenschwanz der Literaturwissenschaft nicht aus Langeweile ;) ), Klampfe spielen und verzweifelt versuchen meine Zeichen/Malfähigkeiten zu verbessern.


    Lieblingsmusik? bevorzugt Metal (ich geb zu. Die ganz harten Sachen eher nicht. Ich bin bekennender Blind Guardian Anhänger :D und wenn nicht die, dann Iced Earth, Within Temptation, Metallica ... findet sich alles auf meiner Playlist) sowie gitarrenlastiges Zeugs (Simon&Garfunkel, Eva Cassidy, Cat Stevens)

    Lieblingszitat?
    And as bad as losing faith in humanity seems, losing faith in happy endings is much worse.

    Die Box war (mit City of Death zusammen) das erste was ich mir so DVD-technisch von Doctor Who gekauft hatte. Und ich bin schwer begeistert davon. Nicht nur von den Folgen, besonders von den extras. Vor allem das lange Interview über den Weggang von Tom Baker und die Stimmung zu der Zeit fand ich sehr aufschlussreich. Von den Audiokommentaren bin ich an sich schwer ein Fan von allem was Peter Davison so loslässt. Oft sehr bissig, aber eben auch sehr unterhaltsam (und es ist ja nicht so, dass er alles schlechtreden wollte. Selbst bei den Folgen, die er mag kann er sich scheinbar einfach nicht im Zaum halten *g*). Den Kommentar mit Anthony Ainley fand ich wirklich wunderbar. Es ist wirklich schade, dass er schon tot ist. Dank ihm wird mir nie wieder entgehen können, dass Tom in den Kerkerszenen erheblich viel Schnodder aus der Nase hängen hat. o.o

    Hallo zusammen. :)
    Ich schmeiß mich mal hier als neues Gesicht in die Runde.



    Mit den BiFis habe ich letztes Jahr erst angefangen und Sirens of Time war natürlich auch eins meiner ersten. Jetzt für die Diskussion hab ich es noch ein zweites Mal gehört, aber so richtig gut mag ich es nicht finden, obwohl es ja quasi ein Erstlingswerk ist. Vielmehr möchte ich sagen, dass es eine Art Wunder ist, was für gute Hörspiele die Reihe zustande gebracht hat, wenn man hier sieht womit es angefangen hat. (Das klingt jetzt böse, aber dass ich die Tatsache dass hier Besprechungen für die BiFis der Aussschlaggebende Grund dafür sind, dass ich mich überhaupt in diesem Forum registriert habe, sollte Beweis genug sein, dass ich von den BiFis doch im Großen und Ganzen sehr begeistert bin ;) )



    Gerade den ersten Teil fand ich regelrecht langweilig. Es hilft auch nicht, dass Maggies Charakter wirklich nur karikaturenhaft rüberkommt und das auf eine recht nervige Art und Weise.
    Die zweite Folge fand ich schon erheblich unterhaltsamer, aber das liegt zum Großteil einfach am Setting. Der erste Weltkrieg ist eine unheimlich spannende Angelegenheit, ich mag Historicals und wenn ich ehrlich bin hätte ich insgesamt ein Hörspiel über die Abenteuer vom Doktor, Tegan und Turlough zu dieser Zeit dem vorgezogen, was wir tatsächlich bekommen haben. Wie gesagt, das Setting allein machts hier für mich, denn wenn man mal drüber nachdenkt tritt der Plot hier eine halbe Stunde lang auf der Stelle, indem die Timelords versuchen den Doktor auszuschalten. Auch die letztendliche Verknüpfung des Eingreifens des Doktors hier mit dem letztlichen Geschehen um die Knights erscheint doch recht generisch und unpräzise.
    Die dritte Folge ist auch noch gut anhörbar, auch wenn man das Gefühl bekommt, dass da ein paar Spannungseffekte zu viel ausprobiert wurden. Man hat sogar irgendwo noch mutierte Monster reingequetscht (allerdings wird dann relativ abrupt abgebrochen und der Doktor einfach mal so zum Temperon geschafft). Dafür trägt Colin Baker diesen Teil einfach. Seine Interpretation des Doktors scheint einfach für das Audiomedium geschaffen.
    Und dann kommt's. Der letzte Teil ist für micht schon eine kleine Katastrophe. Ich hatte wirklich das Gefühl, man wolle mich mit Klischees erschlagen. Das schlimmste war die Begründung dafür, wieso die Doktoren nicht in der Zeit zurückreisen und ihre Fehler beheben durften: Einmal darf man den Sirenen auf den Leim gehen, aber beim zweiten Mal ist man verloren. Das ist so ziemlich der schlimmste und billigste Trick den sich ein Autor erlauben kann. So nach dem Motto "das ist halt so. punkt. aus. basta. amen." Enttäuschend. Was das ganze wenigstens ein bisschen hörenswert macht sind die Interaktionen zwischen den einzelnen Doktoren. Die sind einfach toll und ich kann jedes Mal einfach nicht genug davon kriegen. Ich würde mich bestens unterhalten fühlen, wenn ich einem Haufen Doktoren eine Stunde lang einfach nur dabei zuhören dürfte, wie sie Beleidungen austauschen. Ebenfalls schön fand ich auch das Gerede über die Persönlichkeiten der Doktoren und die Erkenntnis, dass man es sich nicht so einfach machen kann, jeden Doktor einfach nur auf ein oder zwei Merkmale zu reduzieren. Oh und klasse fand ich auch, wie man hier die Unannehmlichkeiten für die einzelnen Doktoren aufgeteilt: Die Doktoren 6 und 7 kommen ja recht ungeschoren davon und dürfen auf höchst amüsante Weise den Großteil der letzten Folge über zusammenarbeiten, während der fünfte Doktor werweißwas durchmacht. Das fand ich wirklich drollig und es ist einfach sehr bezeichnend, nicht nur für die Hörspiele sondern auch für die TV-Staffeln. :D



    Ich habe mal für "ausreichend" gestimmt. Die Punkte gibt es hauptsächlich dafür, dass es sich eine Multidoctor-folge handelt und mir einzelne Stellen dann doch gefallen haben. Aber zum Glück wurden die Folge-Audios schnell wesentlich lohnenswerter.