Beiträge von Infinity

    man muss auch nicht jeden monat darüber diskutieren warum der himmel blau ist.


    Das ist eben der Unterschied.
    Man muss ÜBERHAUPT nichts darüber "diskutieren", weshalb der Himmel blau ist. das ist nämlich bekannt und ein Fakt. Es hängt mit Lichtbrechung und Wellenlängen zusammen und blaues Licht wird eben am gleichmässigsten gestreut so dass es omnipräsent zu sein scheint. diskussion überflüssig.


    Der Rest ist deine Meinung oder die von einem Teil der Forumsbevölkerung hat aber mit Fakten soviel zu tun wie die jetzt wieder wie Champignons aus dem Boden schiessenden Wahlversprechen aller Hoffnungsvollen Kandidaten quer durch die Republik. Nur weil IHR genug davon habt über das Thema zu reden und glaubt Euer standpunkt steht auf S1 seit 2008 gut und sicher fest ist eben kein Grund und keine Rechtfertigung es neuen/anderen Forumsmitgliedern die damals nicht dabei waren und eure Gründe und Ansichten nicht teilen eine Teilnahme an DEREN Runde vom Diskurs per Blankoverbot untersagen zu wollen. Niemand zwingt Euch nochmal was dazu zu sagen, niemand muss auch nur den Thread lesen, wenn er oben aufpoppt, wenn es schon nervt guckt halt weg oder lacht die dummen neuen Kinder aus, die das noch interessant finden. Aber es hat auch NIEMAND das recht hinzugehen und anderen Forumsmitgliedern die Diskussion zu untersagen, oder gleich ganz vor der Nase zuzumachen, nur weil er glaubt er persönlich oder die Generation die schon vor 2005 Fan war sei mit dem Thema durch. Auch die Verwendung von Generalisierungen wie "albern, dumm, dämlich, überflüssig" zur Charakterisierung dieser Diskussion trägt nicht dazu bei deinen Standpunkt legitimer erscheinen zu lassen. Wenn ihr euch mit der Sache auseinandersetzen wollt bzw auf Argumente etwas entgegnen, das noch nicht gesagt wurde ist das sicher toll, das andere bringt nur neue Leute die gerne ins Forum kommen würden nach wenigen Tagen/Wochen wieder dazu es entmotiviert aufzugeben. Ist eh schon hart genug hier Fuß zu fassen mit der Grundstimmung gegen die deutsch synchronisierte Epoche Tennant und Torchwood für die jungen Hüpfer die oft das als einziges Kennen. Dann hier noch für eine ehrliche Meinungsäußerung so verspottet zu werden schlägt dem Fass dann die Krone ins Gesicht.



    Andererseits wird es so langsam Zeit den Thread wieder dem eigentlichen Thema zukommen zu lassen und dazu hab ich auch nicht mehr sonderlich viel zu sagen. Dreht sich eh nur noch im Kreis. SO gerne hör/seh ich mich dann doch nicht reden.
    Bevor also MEIN Beitrag zum Anlass genommen wird hier wegen "Abgleiten der Diskussion" zuzumachen lass ich's dann mal bleiben.


    Hm, da müssen du und wir (damit meine ich "sehr viele Zuschauer inkl. mir) völlig unterschiedliche Filme gesehen haben.
    Marvel Fans und Kinogänger sind großteils der Überzeugung einen tollen Superheldenfilm gesehen zu haben.


    Tja, Subjektiver Eindruck und so. Ich habe aber generell bei den Marvelfilmen keinen guten eindruck mit nach Hause genommen, außer beim ersten X-Men Teil.
    Entweder erwarte ich von den Filmen wirklich was anderes als der Durchschnittsfan/Zuschauer und werde darum regelmässig enttäuscht oder es ist so ein "du kannst nur eines mögen, Marvel oder DC" Ding und ich habe mich für DC entschieden? (Wobei ich seltsamerweise einer der wenigen bin, die den ersten FF Film nicht total ruiniert fanden (den zweiten dafür umso mehr) und ich kann auch Iron Man 1 und den ersten beiden Spider-Mans viel abgewinnen, damit bleibt aber vieles was mich eher enttäuscht hat)


    Zitat

    Tolles Skripte mit klasse Dialogen, das wirklich jedem der VIELEN Hauptdarsteller genug Raum zur Entfaltung gibt,


    Wie viel Zeit hat Banners ganzer Gewissenskonflikt? 90 Sekunden? Okay er hatte zwei Filme die beide eine andere Version der Entstehung und seiner Gewissensnöte geschildert, bzw beleuchtet haben, aber das nenne ich nicht voll entfaltet. Und Captain America verbringt gefühlt mehr Zeit damit den Hovercarrier reparieren zu wollen als mit anderen Characteren zu interagieren, bzw zu reden. Hawkeye mit der furchtbaren "Besessen von Loki" Szene erwähn ich wohl besser gar nicht erst. Der ist dafür der einzige gewesen der während des nicht enden wollenden Kampfes an Charakter gewonnen hat.


    Zitat

    absolut in die Rollen passende Darsteller, die eine sehr gute Leistung abliefern,


    Renner liefert was ab das man Leistung nennen könnte? Und der Banner-Darsteller war auch der schlechteste der drei. Am Anderen Ende vom Spektrum wirkten dann Downey und der Thor gelangweilt dass sie diesen Film jetzt auch noch machen mussten und man sah ihnen den Wunsch jetzt irgendwas anderes zu machen deutlich an. Ich glaub Fury hat mich auch genervt, weil er nahezu nichts mehr zu tun bekam und nur cool im Hintergrund rumstand, was eigentlich keine Sam L Jackson würdige Anforderung an die Rolle war...


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    geniale Effekte wie sie sich für SuperheldenACTION gehören und ein Setdesign, das einen Helicarriar aus den Comics nahezu 1:1 übernimmt und damit überaus lobenswert ist.


    der beeindruckenste Effekt den ich außer dem Helicarrier in Erinnerung habe ist die toll animierte aber ingenieurstechnisch lächerlich überkomplizierte/spezialisierte Robot-Anlage zum Ausziehen von Tony Stark während er von seiner Terrasse ins Wohnzimmer schlendert gewesen und die war überflüssig wie ein Kropf und dürfte den Film nicht überlebt haben. Der Helicarrier oder besser gesagt die Brücke/das CIC ist ca 30 Jahre moderner als alles andere was wir von Shield gesehen haben und 15 Jahre über dem normalen Nicht Stark niveau der Erdtechnologie angesiedelt, einschliesslich der F22 oder was das für Jäger waren.... F35? Egal. Von außen sieht der Carrier hingegen stark wie ein "normaler" Flugzeugträger aus. Was das Design von Brücke und Kampfkontrollzentrum passend festlegen würde, statt eben in Richtung JJtrek zu gehen. Wenn das Grunddesign wirklich comicbasiert ist, bringt es nichts über die mangelhaften aerodynamischen Eigenschaften oder den Unsinn die Propellorhüllen untertauchen zu lassen zu diskutieren, fliegen hätte das Teil eigentlich aber nicht können dürfen.



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    Was an Loki, den Chithauri (und meinst du etwa die Szene mit Thanos im Abspann??) vergeudet ist frag ich erst gar nicht.


    Ja, Thanos war IMO total überflüssig, den hat man da für einen Möchtegern-Clffhanger verbraten, der im Grunde eher ein Easteregg für die Ultrafans war "ich hab ihn erkannt, ich hab ihn erkannt". Die beiden von Fans vielbetrauerten Schurken in FF2 und Green lantern hatten noch bessere Rollen als Thanos.
    Und wenn ich Loki mit dem Thor Film vergleiche haben sie seine Figur zu 90% hirnamputiert und nur noch halb so oft eingesetzt. (und ich hasse den Hut, was haben sich die Comiczeichner dabei gedacht?), die Chithauri hingegen sind reines Kanonenfutter. Der Film hätte fast genauso viel Action haben können, wenn er mit der erfolgreichen Zerstörung dieses Portalgenerators geendet wäre und Loki andere Helfer in der art des geistig manipulierten Hawkeyes gehabt hätte.... Nichts gegen Action, aber die Käfermänenr kommen en masse aus dem Wurmloch, fliegen ihre Schlangenbus-Monster durch die Stadt, hauen Milliardenwerte kurz und klein und sobald das Portal zu ist sind sie entweder weggesaugt worden oder liegen tot rum, dass man dafür unbedingt die bizarren Designs und komischen Aliens einführen musste nur um die Stadt ein wenig zu redekorieren ist IMO auch nicht ideale Nutzung des Potentials gewesen und nichts wofür man auf jeden Fall zu 100% die spezifische Rasse gebraucht hätte. Es war halt lustig gerade die zu nehmen oder so ähnlich. Sinn hat das nicht gemacht, nichtmal Loki konnte doch annehmen dass die Typen ihm hinterher Gehorsam schenken würden? Doller Plan. Gabs zu irgendeinem Zeitpunkt eine Begründung warum diese Chitauri die Ablenkung der Wahl waren? Was sie so speziell macht, ein Alleinstellungmerkmal? Oder waren sie nur die Clontrooper der Stunde, die halt grad für den Film passten, aber keinen Grund hatten da zu sein oder anzugreifen? Wenn man eine ganze Alienrasse als Invasoren auf die Welt loslässt braucht die als Schurke ebenso eine charakterisierung wie jeder einzelne Kriminelle der auftaucht auch. Da war bei den Chithauri nur ein großes schwarzes Nichts. Und dann waren sie genauso plötzlich weg wie sie kamen. Independence Day war fairer zu seinen bösen Invasoren, die hatten wenigstens ne personalisierte Einführung, Großaufnahmen, einen Plan der auf ihrer Vergangenheit basierte, Gründe weshalb die Erde angegriffen wurde usw usf. Das Ende war das gleiceh.. großer RUMMS und alle weg/tot, aber vorher war der Film deutlich fairer als Avengers.



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    Und ja, ich will weiterhin meine Filme so, wie sie gedacht waren. Waren sie blutig gedacht, will ich sie blutig. Waren sie romantisch, will ich sie romantisch. Waren sie lustig, will ich sie lustig. Waren sie spannend, will ich sie spannend... beliebig fortzusetzen.
    Und vor allem will ich keine anderen Versionen als andere Länder.


    Mal ganz ehrlich...
    Wie soll das gehen?
    Wir erlauben kein Blut wenn Minderjährige im Publikum sitzen, die Amis keine Schimpfworte und keine erotischen Inhalte, wobei das scheinbar auch schon warme Gedanken umfassen kann whatever... und in China wird dafür dann Demokratie und Menschenrechte rauszensiert, während die islamischen Länder... darf man da überhaupt ins Kino gehen wenn die Frauen nicht verschleiert gezeigt werden und überhaupt Bildverbot? Ehhh... Jedes Land hat eine andere Mentalität also auch andere dinge an den Filmen, die als inakzeptabel gelten werden. Die Forderung weltweit eine Fassung zu bekommen würde IMO bedeuten dass nur eine totalzensur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner in die Läden und Kinos kommen würde... byebye Blut, Brüste und Befreiungsrhetorik.... in Indien küssen sie nichtmal "öffentlich", also wär auch jedes harmlose Bussi in Zukunft tabu.... Ist es dann nicht doch besser nur die unseren gesellschaftlichen Norman angepassten Minimal kürzungen hinzunehmen anstelle ALLES ruiniert zu bekommen?



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    Und ja, ich habe größere Probleme als das hier.


    Ich hab nur vom Film gesprochen, mit eindeutig auf den Film bezogenen Aussagen wie "Punkt 500 auf der Tagesordnung". Nicht wie jemand so nett gemutmaßt hat von Afrika.


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    Aber muss ich deshalb die Klappe halten?


    Klappe halten vielleicht nicht, aber muss unbedingt das unbedeutenste der Filmprobleme zum Aufreger gemacht werden? Und dann noch jedes einzelne Mal groß aufgebauscht? Ist ja nichts neues und auch nicht schlimmer wie in tausend anderen Filmen. Eher belangloser weil es sehr wenige und sehr wenig blutige Schnitte gewesen sein sollten, andere Filme verlieren fünf Minuten um unter FSK 18 zu kommen. Da könnte ich eine gewisse Empörung ja noch nachvollziehen.
    Avengers aber als Team-Up das von gleich vier Prequels in den Schatten gestellt wurde was Logik, Handlung und Casting angeht.... naja. ich versteh's halt nicht.

    Najaa...Der zehnte hat sogar den Cybusmen angeboten sie auf einen eigenen Planeten zu bringen damit sie da in Frieden leben können (Endzweiteiler Staffel 2). Ich würde sagen die Hilfeleistung bei emotions- und persönlichkeitslosen, mord-/konvertierungslustigen Metalldingern übertrifft die Hilfestellung bei den Werwölfen noch mal.


    Naja, in der neuen Serie, bzw ab Tennants Einstieg hat er dafür aber auch diesen Standardspruch mit dem "you're beautiful" für die bizarrsten Monster und Kreaturen, die er nur finden kann, da würde ein Rudel "blutrünstige aber missverstandene" Werwölfe doch genau ins Schema der für ihn interessantesten Kreaturen passen...


    Hmm mal was anderes... sind die Werwölfe hier mit diesen Alienkreaturen verwandt die Tenannt und Piper später bei Queen Victoria getroffen haben ehhh Hemovores, richtig? oder sind das komplett unterschiedliche "Weres"?

    Ja, Slimer und Ghostbusters war dann die Fortführung der Reals.
    JMS hat glaub ich nur bei der ersten Staffel mitgewirkt, wenn ich mich recht erinnere.


    Mit Extreme ging's dann wieder aufwärts, wenn man verkraftet, dass ein neues Team die Hauptrolle spielt.


    Kommt drauf an. DASS es ein neues Team gab hat mich weniger gestört, die Herren werden halt auch nicht mehr jünger und mit Egon und Janine gab es ja den Anschluss an das alte... Ich fand aber die Zusammensetzung und die mangelnde Qualifikation (das alte Team waren immerhin drei hochqualifizierte/intelligente Parapsychologen die ihre mit Schliessung bedrohte Uni-Dienststelle privat als Firma neu aufgezogen haben dank der Entdeckung des Eindämmungsfeldes da.... und ihr handverlesener Mann für die praktischen Aufgaben natürlich... da drei relativ junge Leute als würdige Nachfolger präsentiert zu bekommen und die Hälfte der zeit mit den diversen persönlichen Eitelkeiten anstelle von "Jobproblemen" konfrontiert zu werden fand ich irgendwie weniger prickelnd.
    Das ist so ein bisschen als ob MASK 2040 plötzllich von Scott Trakker kommandiert werden würde und lauter 16 jährige als Teammitglieder und "Special Agents" hätte ;)
    Der Rollstuhlfahrer war IMO aber storytechnisch besser umgesetzt als der lernbehinderte... das war mal wieder so eine haarscharfe Geschichte ob der Drehbuchautor ein Händchen dafür hatte ihn "dumm genug" zu präsentieren oder ob ständig Entschuldigungen über seine Dummheit verbreitet wurden, während er aber ziemlich normal mit dem Alltag umging... Das war von Folge zu Folge eigentlich ein Glücksspiel ob er jetzt nichts von alleine konnte oder mehr als Idiot Savant präsenitert wurde... So ein bisschen wie Forest Gump. Nobelpreismässig dumm eben.
    Von den Folgen/Gegnern/Geistern her habe ich vielleicht noch jede dritte Folge wirklich gemocht, der Rest war eher Berieselung aber nix begeisterndes. Ist aber schon lange her, fragt mich nicht nach Details ;) Dazu müsste ich wsl nochmal komplett gucken.

    Ja, es mag altmodisch sein. Und wuerde man heute wohl auch eher nicht mehr so machen.
    Aber machen diese unlogisch-schrulligen Dinge die Serie nicht gerade liebenswert? Ich finde: ja :-)


    Dann aber konsequent... und auch die Companions kriegen nur 2 Outfits, eines für's aufgesammelt werden das ruhig auch mal aus einer weit entfernten Zeit in Vergangenheit oder Zukunft kommen kann und ein neues, zeitgemäßeres, das das andere dann für den Rest der Reise ersetzt. Dauerkostümwechsel wei bei Amy oder Clara wären dann nicht mehr drin! Oder höchstens für 1, 2 Folgen mit besonderer Handlung die ein Extrakostüm verlangt. What's good for the ganter is good for the goose too ;)



    Zitat von Utopia

    Es ist durchaus möglich, den gleichen Stil zu haben, aber mit anderen Farben.
    Der 3. Doktor hatte auch immer die gleichen Sachen, nur mal in schwarz, dann in grün, blau usw. Mann muss nicht ständig alles umwerfen, dann würde nie eine gewisse Optik reinkommen.


    Ein gutes Argument, bzw Beispiel. So ein Modell könnte ich mir auch bei/für Capaldi vorstellen.


    Andererseits hatte jeder Doctor bisher auch etwas einmaliges in Stil oder Persönlichkeit und "Der Doctor der sich nie entscheiden konnte" wäre etwas neues, das die Serie grundsätzlich aber nicht in Gefahr bringen würde. Solange es eben das EINE schrullige Markenzeichen wäre.... (der Schal vom Vierten hat zB ja auch gewechselt, soweit ich weiss mehrfach, sowohl Muster als auch die Länge...) und der Doctor wäre immer noch als Doctor erkennbar, wenn er zB in 15 Folgen 13 verschiedene Jacken/jacketts tragen würde, die aber zB alle einen Rotton haben, nicht zwingend immer denselben, aber überwiegend Rot als "Wiedererkennungszeichen" und ein bisschen modisches Firlefanz für die Abwechslung. Er muss ja nicht immer im Krankenhaus "einkaufen gehen" und damit für viele Monate an seinen ersten Anzug gebunden sein, oder? ;)

    Positiv: es wäre wundervoll, wenn wirklich so viele fehlende Serials zurückkommen würden, ich glaube niemand der an den Classic Folgen Geschmack gefunden hat würde traurig sein, wären eines Tages mal alle Folgen in irgendeiner Form vollständig anschaubar, egal ob wiedergefundenes Original oder Vollrekonstruktion mit anderen Mitteln (Zeichentrick) und diese Neuigkeiten klingen vielversprechend. So gesehen hoffe ich das Beste, bzw dass möglichst viel dieser Postings sich als die reine Wahrheit herausstellen wird und die wiedergefundenen Folgen auch von dem Material wieder abgelesen und digitalisiert werden können, je nach Zustand ist das ja das nächste Problem.


    Negativ: irgendwie ist da noch viel unbestätigt, es gibt noch überhaupt keine offizielle BBC Nachricht zu dem Thema und die vielen verschiedenen Versionen von Listen und Gerüchten lassen irgendwie keine Ruhe aufkommen, es wäre möglich, dass auf lange Sicht das Fandom glücklicher geblieben wäre, wenn man auch auf Seiten der "informierten Insider" auf den Moment gewartet hätte wo die BBC offiziell die "gibt es, gibt es nicht" Bekanntmachung oder eine neue vollständige Liste an die Öffentlichkeit gegeben hätte.
    Diese heissbrodelnde Gerüchteküche sorgt doch nur für Unruhe und erzeugt aus sich heraus die Nachfrage für noch mehr Gerüchte und Behauptungen, bis am Ende niemand mehr was genaues weiss und die BBC nur noch enttäuschen kann mit jeder Nachricht ausser der, dass doch alles zu 100% gefunden, wiederherstellbar und demnächst auf DVD zu haben wäre. Und ob man daran glauben sollte? Ich denke eher nicht.


    Also ich denke am besten fahren wir mit dem britischen Volkssport... Abwarten und Tee trinken ;)

    und nicht vlt weil die figur männlich ist, männlich geboren wurde, immer männlich war und auch von anfang an als mann konzipiert wurde? da wird einem chauvinismus unterstellt und gleichzeitig das man frauen nur als jungfrau in nöten akzeptiert, nur weil man selbst anderer meinung ist? soviel zur engstirnigkeit... nehm eine berühmte frauenrolle und besetze sie als mann neu, was meinst du wie da aber dann die post abgeht... denn dies ist mal wieder das beste beispiel für doppelte moral... "der war lange genug ein mann, der einzige grund warum ihr nicht wollt das es eine frau wird, ist weil ihr sexistisch seid" und umgekehrt wäre es "boah das war aber eine frau, ihr seid so sexistisch weil ihr sie zum mann gemacht habt"...


    Der Doctor ist in fünfzig Jahren unzählige Male neu erfunden worden. Oder hatte er von Anfang an 13 Leben, zwei Herzen, gallifreyanische Super Midi Chlorianer, hat Gallifrey und die Daleks in letzten zeitkrieg für immer eingesperrt, was dann jeweils nur ein paar hundert Jahre oder ein paar Dutzend Folgen dauerte etc etc. Bei einer solchen Figur auf EINEM Detail der Entstehungsgeschichte bzw Serienhistorie eisern zu beharren weil es halt so war deucht mir ein klein wenig kindisch. Bei dem Versuch es mit "es wurde so konzipiert" als Grund anzugeben gleiten wir schon ins absurde ab. Der Doctor wurde auch nie als 50 Jahre laufende Endlosserie mit 12 verschiedenen Hauptdarstellern "konzipiert" und dennoch ist die Serie dazu geworden.
    zB hatten wir alle Haarfarben außer Ginger mal vertreten, groß und schlank, klein und stämmig, vermutlich auch so ziemlich alle augenfarben die es mal haben kann. Diverseste Akzente spielen auch noch mit in die Theorie vom nie wandelbaren, immer gleichen Individuum das unmöglich mal eine radikale Veränderung durch/mitmachen kann mit hinein.
    Wäre das Geschlecht wirklich SO skandalös zu ändern, wen n die Story einen vernünftigen Grund dafür nennen könnte UND das Potential der veränderten Situation auch voll auszuschöpfen versuchte? Ich gebe Dir gerne recht, dass eine Geschlechtsänderung ohne dass sie sich in der Story widerspiegelt belanglos, billig und effekthascherisch wäre, eine kategorische Weigerung die Idee überhaupt in Betracht zu ziehen ist aber auch keineswegs eine Glanzleistung.


    btw in dem Moment in dem die erste Frau zur Doktor darstellerin ernannt worden wäre, wäre es mit deiner Logik eh vorbei... und IIRC wurde im Thread über den Whomagazin Artikel zu den vielen Gesichtern des Doctors ja angedeutet dass zumindest zwei Rollen schonmal behauptet haben weibliche Doktoren zu sein, beide IIRC ein Hörspiel. Es muss so sein, weil es immer so wahr ist kein Grund, es ist eine Selbstverstärkende Bezugsschleife. Die kleine, hässliche Schwester der Selbsterfüllenden Prophezeiung. Oder um es mit den Worten des Perry Rhodan Teams auszudrücken: Es geschieht, weil es geschah.
    Weil wir ja auch nie einen weiblichen Kanzler oder farbigen US Präsidenten bekommen konnten weil das immer nur weisse Männer waren.


    Für das Beispiel mit den berühmten Frauenrollen hätte ich gerne mal den Versuch es realistisch dazustellen, so dass die Kritik daran Sinn ergeben würde. Ich bin mir zB ziemlich sicher, dass es schon Bücher, Filme und Comics mit weiblichen Personen in der Rolle des Jesus gab und "männlicher" kann man eigentlich gar nicht mehr werden, oder? Natürlich gab es Kritik daran, aber soll das ein ernsthafter Grund sein eine gute Story nicht zu verwenden, nur weil sie nicht bei 100% des Publikums beliebt sein könnte? Das galt ja auch bisher nur für jede jemals ersonnene Geschichte, nicht auszudenken, was passieren würde, wenn wir daran messen würden was man tun und was man lassen darf. "Irgendwas ist halt immer."
    Mir wäre es zB wesentlich wichtiger, dass der Wechsel eine gute Geschichte mit sich bringt und die Figur nicht einfach nur demonstrativ schwarz, schwul oder weiblich werden würde. Dan nwäre ich jederzeit bereit, den Wechsel auch gegen hartnäckige "Das kann aber nicht sein, weil es noch nie so war" Vorwürfe zu verteidigen, bzw "das ist schlecht weil es mein weltbild erschüttert" Kritiken... analog zu den "Matt smith ist ein schlechter Doctor weil er nicht David Tennant ist" Stimmen.


    Ich brauch nciht unbedingt so eine Figur, aber diese Diskussion und die zwei Antworten die ich auf mein letztes Posting erhalten haben zeigen mir aber deutlich, dass es keine relevanten, nachvollziehbaren und logisch haltbaren Gründe gibt sondern nur verletzten Stolz und liebevollgehegte konservative Bilder davon was ein richtiger Doktor zu sein hat...






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    das du bessere/einleuchtendere argumente noch nicht gefunden hast bezweifel ich, ich denke mal eher das du die argumentation nicht verstehen willst. und das man darüber nur die augen verdrehen kann wenn dieses thema wieder ausgegraben wird, habe ich oben schon erklärt. weil es dumm wäre dem charakter eine geschlechtsumwandlung zu verpassen nur um die frauenquote und femiterroristen zu befriedigen...
    in "fankreisen" gibts auch abstimmungen darüber das RTD wieder kommen soll und smith zurück in tennant regenerieren soll - mit sowas braucht man gar nicht erst argumentieren.



    Das mit den Argumenten bezog sich auf die jammervollen drei Seiten ultrarelevanter Nachrichten, die ich hier um das Schreiben des Postings herum gelesen habe.
    Ich stimme Dir gerne zu dass es "dumm" wäre, den Character aus Quotendenken oder für die Eingebildete Befriedigung sozialkritischen Drucks so zu verändern. Dass ein Klebebildchen "damit es mal gemacht wurde" überhaupt nichts bringt und eine so schwach motivierte Staffel/Figur der Serie nur schaden kann, weil sie automatisch schlechte Geschichten/Folgen mit sich bringen würde.
    Andersherum aber, wenn es eine gute Begründung gäbe weshalb das Geschlecht gewechselt wurde und man bewusst die Serie/Staffel so plant, dass man Kapital aus der Änderung und den Konsequenzen die sie mit sich führen MUSS zieht, würde ich es eben nicht kategorisch und ohne Diskussionen verweigern zu wollen ablehnen, das erscheint mir dann wieder als die der Serie schädlichere Haltung.


    Nochmal: "Macht man nicht, weil war noch nie so" ist kein Argument, das ist ein sechsjähriger der sich vor dem Süßigkeitenregal auf den Boden wirft weil er seinen Willen nicht bekommt und unflexibel gegenüber den Ansichten anderer ist.
    In den meisten Foren die ich kenne und/oder besuche wäre die ganze Wehklagerei über die furchtbare Realität dass ein Thread den man nicht versteht, nicht mag und tot sehen möchte noch offen und benutzbar ist, sowieso schon längst von den Moderatoren entweder ausgetrennt und in den Plauderbereich verschoben oder ganz gelöscht worden. Sinnfreie Einzeiler die einen Thread hochpuschen den sie zu schliessen fordern sind in keinem Fandom das mir bewusst wäre wirklich akzeptable und gern gesehen Forenbeiträge und dann noch gleich so viele für jeden anderen Beitrag der ein WENIG Bezug zum eigentlichen Thema hatte.


    Um aber nicht NUR negativ zu klingen, möchte ich auch noch die Beiträge auf den Vorseiten herausstreichen in denen zumindest hilfreich erklärt wurde was hinter der Morbius Sache steckt, damit das THema nicht weiter im Thread diskutiert werden brauchte. So stelle ich mir die Herangehensweise an neue Forumsbenutzer und ihre Anliegen und Fragen vor, nicht "schlagt es tot, bannt es, löscht es für immer aus dem Internet".
    Selbst wenn es einstimmiger Forumskonsenz wäre über so ein Thema nicht mehr zu diskutieren, kann man das anders sagen als es hier geschehen ist.





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    nein ich schäme mich nicht wenn ich will das ein thema das an dämlichkeit kaum zu übertreffen ist, ein für alle mal eingestampft wird. selbst moffat sagt ja "ja der doctor sollte weiblich sein, und die queen sollte auch mal von einen mann gespielt werden" um damit klar zu machen wie dumm diese diskussionen sind..


    Wenn man von vorneherein keine Diskussion zulässt, beweist man nur, dass man nicht in der Lage ist zu diskutieren.
    Allein schon die Behauptung, dass die Idee an Dämlichkeit nicht zu übertreeffen sei ist schon SEHR gewagt und theoretisch von Dir selbst ein paar Zeilen obendrüber schon eindeutig widerlegt worden, bevor sie überhaupt geschrieben wurde. (mit der Anspielung auf die Absurdität das Paar RTD und David Tennant wieder in der Serie haben zu wollen), dieses Argument um die Auseinandersetzung mit Gewalt abwürgen zu wollen, wackelt also auch schon deutlich.


    btw. kategorisch ausschliessen zu wollen, dass eine Geschichte Sinn ergeben könnte in der König Ellison I. mit seiner Prinzgemahlin Philippa und den Söhnen Charlotte, Edwina und Marlon die Geschicke des sterbenden Empire anders geführt und die Welt damit verändert hätte, halte ich auch für eine unhaltbare und unlogische Behauptung. Den Film zum weiblichen Papst gab es ja bereits, wenn das auch wohl eine klerikale Legende ist, die da durch die Welt getragen und popularisiert wurde.
    Auf die reale Person bezogen: Elisabeth ist so gut wie sicher kein "unsterblicher" außerirdischer Gestaltwandler in einer Serie die in fünfzig Jahren schon so gut wie jeden Scifi Plot und jede normale Theaterstück Idee ausprobiert und in mehreren Variationen nachgespielt hat. Die Harry Potter Serie mit einem Mädchen nochmal von vorne anzufangen halte ich zB nicht für grundsätzlich idiotisch und eine Serie mit einem männlichen Vampirjäger (bzw entgegen dem Trend männlichen "Slayer") im Buffy-Universum zu machen finde ich nicht ausgeschlossen. Was die eisernen Fans dazu sagen werden kann ich mir schon denken, aber ich musste mir auch die Kriegsjahre von DS9, Voyager, Enterprise und JJtrek ansehen obwohl das weitgehend mit "meinem" idealbild von ST wenig zu tun hat. Und all die Dinge, die ich an Janeway zum Kotzen fand hätte ich auch an einem männlichen Captain bemängelt, bevor hier noch Anspielungen kommen dass ich das nur weil sie eine Frau war nicht gemocht hätte. Die Figur war einfach schlecht und unmotiviert geschrieben. Was BtVS angeht, hat die Serie nicht über ihre gesamte Laufzeit jede einzelne Aussage des Kinofilmes auf dem sie basiert ad absurdum geführt, widerlegt oder ins Gegenteil umgekehrt und jede einzelne jemals in Buffy selbst aufgestellte Regel vor dem Ende gebrochen? Dass der Slayer immer weiblich ist wäre so ziemlich die letzte noch intakte Regel und damit keineswegs unumstößlich. Vorher gab es ja zB auch "es kann nur einen geben" und plötzlich waren es zwei, dann ganz ganz viele.... kein gutes Beispiel für Serien deren Hintergrund nie verändert werden kann und darf. Männliche Protagonisten gabs in Angel dann auch. Okay, ich mag Angel schon in Buffy nicht und als eigene Hauptfigur wurde er nur noch unerträglicher, aber das ist kein Grund einen anderen Mann in der Hauptrolle für immer auszuschliessen.



    Mein Mantra ist: Es muss gutes Fernsehen dabei herauskommen, alles andere sind Details, die mir erstmal egal sind, solange sie nicht die serie schlechter machen als sie es sein könnte.





    Utopia

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    Du hast noch patriarchisch vergessen. Ansonsten sehe ich viele Unterstellungen und keinerlei Inhalt. Aber Leuten die Dinge gegen die man argumentieren kann in den Mund zu legen, ist natürlich einfacher, als eine gegenteilige Meinung zu akzeptieren. Wie offen du anderen Meinungen begegnest, ist wirklich vorbildlich.


    Das sehe ich zwar anders, aber darüber brauchen wir nicht zu streiten. Um Inhalt auf die tollen "Mach zu" Postings erwidern zu können, hätte vorher ja Inhalt da sein müssen.
    Selbst in seinem ausführlichen Posting hat André aber jetzt nur zwei Mühsame Scheinargumente aufbringen können: 1) der Doctor war schon immer ein Mann. 2) Das gäbe anderswo auch Beschwerden.
    Nix inhaltliches, kein tieferer Sinn in dem ganzen ausser dass es noch nie eine Frau gab und darum besser nie eine geben sollte. Zu dem "die Leute werden schimpfeN" Unsinn nehme ich gar keine Stellung mehr, die Leute haben zu jedem neuen Doctor genug Gründe gefunden, um über IHN zu schimpfen, dass eine Frau ohne Gegenmeinungen kommen und den Doctor spielen könnte ist also illusorisch.


    Wenn es ja wenigstens eine liste von Beispielen gewesen wäre, die gezeigt hätte, wie toll oder untoll die Serie Frauenfiguren präsentiert, wie viele "Frauenprobleme", die der neue Doktor mit hoher Wahrscheinlichkeit auch haben würde, in den früheren Versucnhen tiefgründigere Damen zu kreiieren versemmelt worden sind und dass darum das Team das heutzutage Doctor Who schreibt und produziert überfordert wäre eine intelligente, fordernde, die serie voranbringende, inhaltlich schlüssige, dh weitesgehend von Logikfehlern und Widersprüchen in Persönlichkeit, Handeln und Hintergrunderzählung freie weibliche Person als Hauptfigur zu schaffen, hätte ich den Widerstand ja noch verstanden. Und ihn je nachdem welche Beispiele gekommen wären, sogar unterstützt.


    Aber an dem Seitenstich dass Screamqueens mit inhaltlich ziemlicher Nullcharakterisierung ala Susan oder Tegan beliebter wären als echte Frauendarstellungen kam ja auch gleich Kritik auf dass es eine Unterstellung wäre. Daran kann es also nicht liegen, wenn man kategorisch jedes Experiment von vorneherein ausschliesst. Also stehe ich hier wieder ohne irgendeinen rationell nachvollziehbaren Grund dar der außerhalb der Trägheit des Fandoms und seiner Identifikation mit dem Protagonisten läge.



    Zu den Vorwürfen im zweiten Satz fehlen mir die Worte. Entweder haben wir zwei ein total unterschiedliches Leseverständnis der Worte, die wir verwenden oder die Diskussion weshalb es so bedeutsam ist keine Diskussion zu führen ist auf dem Vorschulniveau von "du bist doof" "bin ich gar nicht, bist du selber" angekommen. O.o



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    Und diese Offenheit machst du daran fest, wie toll es jemand findet, dass ein liebgewonnener Charakter eine Geschlechtsumwandlung macht? Also an vollkommen oberflächlichen Dingen.


    Und noch eine Unterstellung bzw Umkehrung meiner Worte.
    Ich habe klar gesagt dass es chauvinistisch ist sich jeder theoretischen Möglichkeit zu verweigern eine Frau in der Rolle zu akzeptieren. Ich habe weder die Geschlechtsumwandlung auf Teufel komm raus befürwortet, noch verlangt und schon gar nicht Toleranz daran gemessen wie toll man etwas findet. Nur dass die Ablehnung ohne Angabe von Gründen, bzw die Forderung den Thread zu schliessen, weil sonst noch jemand einen eigenen Grund nennen, bzw hinzufügen könnte für intolerant erklärt. Das ist absolut nicht dasselbe. Ich habe noch nichtmal ausgeschlossen dass es vielleeicht doch ncoh gute Gründe geben könnte, den Doctor auf gar keinen Fall zu einer Frau zu machen oder auch nur über die theoretische Möglichkeit diskutieren zu owllen, die Gründe möchte ichd ann aber bitte noch hören. Bislang ist hier im Thread Ebbe, auch wenn ich zugebe die ersten dre, vier Seiten nicht gelesen zu haben. Mir war schon zu schlecht von der großen Zahl an kontraproduktiven, diskussionsfeindlichen Postings der "darüber sprechen wir nicht und darum darf das niemand" Fraktion.


    Aber für den Rest ein herzliches Danke. Meine weiblichen Bekannten und Mitarbeiterinnen werden den Vorwurf des automatischen Feminismus höchst amüsant finden. (und im übrigen ist Antichauvinismus oder Antirassismus genauso wenig Feminismus oder unpatriotisch wie Atheismus "eine Religion ist". Dass man die Gegenposition zu einer Darstellung einnimmt macht noch nicht eine völlig andere extreme Position daraus)

    Auch schulmedizinische Medikamente wirken bei jedem Konsumenten unterschiedlich und lösen z.B. bei dem einen heftige Nebenwirkungen aus und bei dem anderen andere nebenwirkungen und bei wieder einem anderen gar keine Nebenwirkungen. Dann holen sich manche von einer Aspirintablette eine schlimme Bluterkrankung, der andere kann sig davon einwerfen, ohne Folgen zu verspüren. So verschieden sind wir Menschen.


    Soweit ich weiss wirkt Salicylsäure IMMER blutverdünnend, weshalb gerade Herzpatienten oft ASS Präparate verschrieben bekommen.
    Ansonsten sprach icht nicht von zufallsbedingten Schwankungen, sondern gerade vom Gegenteil... davon dass die Theorie weshalb Homöopathie wirkt bedeuten würde, dass es feststellbare Muster in der Wirksamkeit von Arzneimitteln geben müsste wann immer diese Prinzipien "zufällig" befolgt werden und das hätte quer durch die Medizingeschichte auffallen müssen. Um bei deinem Beispiel zu bleiben... dann dürfte die Aspirin-Fliessbandanlage nur noch zu bestimmten Zeiten, in einem bestimmten Takt oder unter dem Einfluss des Vollmondes laufen (das ist jetzt nicht Homöopathie, aber andere naturheilkunden, bzw "Hexenkräfte" machen ja verlgeichbare Aussagen über Wirksamkeit und Wirkprinzipien... Soweit mir bekannt ist gibt es bei keinem weltweit verwendeten Medikament irgendeine solche Wirkauffälligkeit, die rein auf Zufällige Differenzen im Herstellungsprozess zurückgeführt worden wäre.


    Zitat

    Ich würde gerne mal deine Meinung zu dem Artikel, den ich über deinen Kommentar gepostet habe, lesen. Darin handelt es sich nämlich um die Studien, die gerne von Homöopathie-Gegnern herangezogen wird, um zu argumentieren, dass das Zeugs nicht wirkt oder nur wie ein Placebo wirkt. :)


    Durchaus lesenswert, aber als ganzes genommen leider wissenschaftlich unsolide, weil es zigtausendmal wahrscheinlicher ist, dass eine Studie trotz sorgfältigem prüfen einer breiten und statistisch relevanten Testgruppe KEIN Wirkergebnis feststellen kann als dass man eine Studie auf die beine stellen kann, die absolut zweifellos jegliche Wirksamkeit eines Stoffes ausschliessen kann. Das gehört ebenso wie die von dem Autoren erwähnten "Biase" zu den logischen Fehleinschätzungen die zu falschen Ergebnissen bei der Datenanalyse, bzw Erwartungshaltung führen können. Korrekterweise sollte man nicht auf UNWIRKSAMKEIT bzw Abwesenheit testen (auch bei sowas wie Nebenwirkungen) sondern immer auf WIRKSAMKEIT, bzw Vorhandensein. Weil die Chance korrekte und soweit irgendwie möglich vollständige Ergebnisse zu erhalten weitaus größer ist als umgekehrt. Eine Studie die kein Ergebnis für die Wirksamkeit findet ist somit glaubwürdiger als eine Studie die versucht hat eine Unwirksamkeit nachzuweisen und "gescheitert" ist.


    Zudem liest es sich so als ob nur drei Gruppen von Wirkstoffen verglichen, bzw geprüft wurden... Homöopathische Mittel, Konventionelle Medikamente und Placebos.
    Es fehlt dabei die eigentlich viel bedeutsamere Studie zu "falsch" hergestellten Homöopathischen Wirkstoffen, die der Logik des Systems folgend unwirksam sein sollten und damit schlechter als echte Homöopathie und Placebos gleichermaßen abschneiden müssten.


    Und wenn man schon über die Studiengröße feilschen muss sagt das eine Menge über die Zulänglichkeit der Testgruppe aus... der unterschied zwischen 90 und 98 ist gewaltig, immerhin zehn Prozent mehr untersuchte Vergleichswerte und das bei ohnehin nicht vielen zur Verfügung stehenden Studien. Wie kann man bei Losgrößen unter 100 Vergleichswerten überhaupt eine Statistische Streuung untersuchen, feststellen und ausschliessen? Über Aspirin oder ASS liegen mit Sicherheit kumuliert Ergebnisse mit zehntausenden von Langzeitpatienten vor, weltweit gesehen. Bei Statistischen Ungenauigkeiten von nur 1-2,5 %, die afaik nicht wirklich selten sind... (Wahlprognosen arbeiten IIRC überwiegend mit 3% für die Vorwahl und 1% für die Wahltagsanalysen) sind bei 100 Teilnehmern einer Studie die Ergebnisse schon stark verfälscht oder nicht? bei 2.5 % Schwankung wären 5 Patienten Unterschied zwischen Placebo und Medizin schon nicht mehr "wegmessbar"... was auf dem papier aber einen signifikaten Unterschied von ca 6% für die 90 Leute Studie ausmachen würde. D.h. selbst wenn Placebos bei "nur" 30 Leuten, Homöopathie aber bei 35 Leuten anschlagen sollte, wäre noch nicht ausgeschlossen dass es sich nur um eine Statistische Anomalie handelt, aber nicht um einen nachgewiesenen Unterschied in der Wirksamkeit. Alle zahlen sind natürlich nur Beispiele für das was ich meine, da ich weder die angesprochene Metastudie noch die 16, bzw 150 Einzelstudien, die ihr zu grunde lagen en Detail kenne.


    Seine Einwände sind nicht ohne Berechtigung, wenn wirklich keine Systematik und Begründung hinter der Auswahl der jeweils 8 Studien die verglichen, bzw addiert wurden, bestanden hat, ist es eine schlechte Meta-Analyse gewesen und die Ergebnisse sind fragwürdig, bzw nicht so eindeutig wie den Autoren sicher lieb gewesen wäre. Aber sein Umkehrschluss, dass das jetzt eindeutig die Wriksamkeit der Homöopathie belegt nur weil die Unwirksamkeit nicht ausgewiesen werden konnte ist eben auch nicht korrekt.
    Es lässt aber zumindest die erwähnte Metastudie als unglaubwürdig und systematisch unsauber durchgeführt erscheinen. Was neue Studien erfolderlich werden lässt. (Andererseits wäre das auch korrekt, wenn nur eine der 16 verwendeten Studien fehlerhaft gewesen wäre, weil das ebenfalls die Rechenergebnisse verfälscht und damit das Ergebnis verzerrt hätte)



    Zur Zeit halte ich daher wie das Gedankenlesen, das Wünschelrutengehen, die Erstellung zuverlässiger Horoskope und Vorhersagen oder die Existenz von "Traumjobs" die Homöopathie für eine unbewiesene Annahme, der immer noch der Schritt von der reinen These zur zumindest nachvollziehbaren Theorie fehlt.



    Ehhh außerdem wird mir gerade klar, dass wir es hier wsl von vorneherein mit einem Auswahl-Bias zu tun haben, da normalerweise nur Leute die Einnahme homöopathischer "medikamente" in Betracht ziehen werden, die zumindest die Chance einer Wirksamkeit nicht komplett ausschliessen... EIGENTLICH würde jede Studie die wirklich signifikante Aussagen über die Wirksamekeit von Homöopathie machen will, einen Auswahlprozess ähnlich dem von Geschworenen im Gericht erforderlich machen, wer glaubt dass Homöopathie wirkt, müsste von vorneherein ausgeschlossen sein um die Testergebnisse von mentaler Einflussnahme zu entkoppeln. Placebotests sind ja gerade Doppeltblindversuche bei denen weder Arzt noch Patient wissen dass sie keinen Wirkstoff erhalten, um solche Unsauberkeiten auszuschliessen. Genau genommen dürfte nicht einmal direkt gefragt werden, ob der Patient an die Wirksamkeit von Homöopathischen Mitteln glaubt, sondern es müsste indirekt über einen Fragekatalog zu bisher konsumierten Phamaka und die generelle Einstellung zu verschiedenen Methoden "ermittelt" werden, da sonst ja auch schon eine Verdachtshaltung erzeugt werden könnte dass es sich bei dem Mittel um ein Homöopathikum handeln könnte. Wirklich aussagekräftig wäre IMO daher nur eine vieltausendköpfige Studie die zu sehr wenigen Feldern von Medikamenten direkt im Doppeltblindversuch vier Mittel gegenüberstellt... ein Homöopathikum, ein bewusst falsch hergestelltes Homöopathikum das unwirksam sein sollte, ein Placebo und ein konventionelles Medikament für dasselbe Beschwerdebild.

    Wobei man fairerweise sagen muss, das Videospielverfilmungen allgemein selten wirklich gut sind.


    Das sind Videospiele ja auch nicht :D


    Und in Filmform gibt es dann oft den Nachteil, dass die ganzen kleinen aber in Summe doch ziemlich gewaltigen Logikfehler, die in so ein Videospielskript eingeflossen sind sich massieren und mehr werden und plötzlich in ihrer Vielzahl erschreckend auffällig und abschreckend sind. Oder die Handlung zwischen dem Metzeln von questbezogenen Monstern, Bezwingen von Backgroundstory-relevanten Gegnern und überwinden komplizierter Geschicklichkeitsprüfungen und Quizze stellt sich als übersichtlicher heraus als damals dem Merz sein Servietten-Steuer-Plan ;)


    Es fragt sich bloß, weshalb nach einer Zeit von ca 30 Jahren die bewiesen hat, dass die überwältigende Mehrzahl der Videospielbasierten Spielfilme nicht nur handlungstechnisch unterdurchschnittlich bestückt sind, sondern auch noch zur Mehrzahl Kassengift darstellen, immer noch Studios Geld für diese Projekte zur Tötung leidender Fanseelen finanzieren... Ist das etwa so ein Matrix Ding und Videospielhersteller, bzw Filmstudios sammeln die Energie toter Fanseelen um daraus neue Spiele zu konstruieren? :P Das könnte natürlich auch die enorme Reboot/Retelling Welle der letzten Jahre erklären.... Hmmm

    Auch wenn ich wechselnde Kostüme bei Dr. Who mag, aber der Doktor ist kein Barbie.... -.-


    Nein, er ist aber ein Mann mit einer ungeheuren Vielzahl an Ressourcen und u.a. auch riesigen Mengen an passender oder unpassender Kleidung, die er zur Hand hat, so dass es merkwürdig bis obsessiv ist, ihn über 10, 20 Folgen immer in nahezu dem gleichen Outfit herumlaufen zu lassen. Man könnte zB noch zwischen gewollten Reisen und ungewollten Reisen unterscheiden, also den Folgen wo sie aus der TARDIS kommen und sich auf Sightseeing oder das Bewundern eines besonderen Spektakels freuen und ausdrücklich Bezug darauf nehmen dass sie hier und jetzt landen wollten und jenen in denen sie ein unvorhergesehenes Ereignis zwingt irgendwo notzulanden, sie anderswo landen als gewünscht oder jemand sie angreift/entert... in letzterem Fall würde ich natürlich auch nicht mit einem Klamottenwechsel rechnen.


    Aber entweder anzunehmen dass der Doctor einen Kleiderschrank wie Matlock hat (20 mal derselbe Anzug, dasselbe Hemd usw) oder über 2, 3 Jahre idealerweise das Outfit nie wechselt, nur um dann zur neuen Persönlichkeit gleich noch den neuen Klamottengeschmack zu bekommen ist mir dann doch zu unlogisch und erzkonservativ. Dr Who mag keine Barbie sein, er ist aber auch kein Comiccharacter wie Superman, den man nur erkennt, wenn er 70 Jahre dieselbe rote Unterhose über seinem Spandex-Bodyglove trägt :P

    Also ist der einzige reale Grund dafür niemals eine Frau als Darstellerin des Doctors akzeptieren zu wollen der heimliche Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds, die eine Frau nur als hilfloses Mamsellchen in Not und als Scream-Queen ernst nehmen können und dringend ihr weibliches Companion-Eye-Candy brauchen und idealerweise noch nen feschen jungen Mann für das gewisse erotische Knistern zwischen den Figuren? Enttäuschend, wo sich doch Scifi Fans so gerne als die aufgeschlosseneren, toleranteren Menschen sehen und präsentieren wollen.


    Was besseres/Einleuchtenderes habe ich hier jedenfalls argumentativ nicht finden können. Nur eine Menge überflüssige und herablassende Posts a la "warum ist der Thread denn wieder da", als ob man das Thema nicht besprechen müsste, weil es ja in Fankreisen schon längst ein Ergebnis gab in einstimmiger Abstimmung all jener die auf Altseherweise geadelt und damit einzig würdig sind ihre Meinung kund zu tun.
    Schämt Ihr Euch eigentlich nicht, die Schliessung eines Threads zu verlangen, nur weil euch die Frage nicht gefällt und es ja sein könnte, dass ein neues Forumsmitglied eine Meinung dazu haben könnte... *Schockschwerenot!*


    Niemand ist gezwungen, hier oder in irgendeinem anderen Forum, Blog oder sonstigen Medium über seinen Schatten zu springen und sich Argumenten in einer offenen und fairen Diskussion zu stellen, die er nicht mehr hören kann oder will. Muss man dazu (immer) gleich Maulkörbe fordern? Das stellt jedenfalls das ganze Forum in ein ausgesprochen schlechtes Licht und spricht nicht für die Benutzer die immer schnell mit solchen Posts zur Hand sind. Da höre ich mir lieber 10.000 hahnebüchene Theorien neuer Fans an als 10 Threads mit derlei Unfug zugepflastert zu sehen der sich über neue Wortmeldungen und Ansichten nur negativ ausspricht.

    2. Nur weil ich einen Wirkmechanismus ausschließen kann, heißt das noch lange nicht, dass es nicht wirken kann. Das wäre ja anmaßend, wenn ich behaupten würde, ich oder die Wissenschaft kennt ALLE möglichen Mechanismen der Natur.


    Auch wenn in Grenzgebieten als Modetrend oft die Quantenmechanik herhalten muss (einfach, weil dort noch genug offen und spektakulär ist), wäre es z.B. denkbar, dass irgendwelche Quanteneigenschaften (oder eben andere noch nicht bekannte Eigenschaften) dem Lösungsmittel eine Art "Erinnerung" an den Wirkstoff verleihen.


    Das auszuschliessen würde natürlich eine Reihe SEHR aufwändiger Studien erfordern, ich halte es dennoch für lediglich für nur geringfügig wahrscheinlich, lies: nahezu ausgeschlossen, dass es wirklich etwas mit quantischen Effekten zu tun haben sollte, weil in den Fällen, in denen wir SEHR genau wissen, weshalb und/oder wie Medizin wirkt, es sich ausschliesslich um chemische Veränderung von Prozessen innerhalb des Körpers oder die Nutzung oder Blockade von Andockpunkten für Transmitterstoffe handelt. (da Allergien schon angesprochen wurden, die Anti-Histamine, die viele allergische Reaktionen unterdrücken und damit Allergie und Heuschnupfen-Symptome lindern könen, sind solche Blocker die einfach verhindern, dass das vom Körper als Alarm/Entzündungssignalstoff ausgeschüttete Histamin an seinen Rezeptorzellen ankommt und damit die unerwünschte Reaktion auslösen kann.)


    Hinzu kommt dass a) bekannt ist, dass sehr viele Erkrankungen gerade im Bereich von Hautausschlägen und Allergieerkrankungen wenn schon nicht komplett "eingebildet" sind, so doch von Stress und damit körperreaktionen auf geistigen Einfluß ausgelöst oder zumindest verschlimmert/verstärkt werden können und b) es diese bekannte Placebo-Wirkung gibt, dass also auch "taube" Medikamente ohne Wirkstoff noch Heilungen in der Kontrollgruppe hervorbringen können.
    Ebenso ist NICHT bekannt geworden, dass irgendein Medikament wechselnde Wirksamkeit entwickeln würde abhängig von Mondphasen, Tag der Zubereitung, Geschlecht oder Alter des Pharmazisten oder der Schütteltechnik/länge/methode/reihenfolge... das müsste ja bei der industriellen Pharmakologie den gegenteiligen Effekt zur Homöopathie haben, dass alles was falsch geschüttelt oder gemischt wurde messbar weniger Erfolg haben dürfte als Medikamente die "richtig" hergestellt wurden, wenn auch ohne Absicht und unwissentlich.


    Wenn ich dann noch das SEHR erfolgreiche "ich küss es besser", bzw "ich puste mal drauf und dann ist es gleich besser" Prinzip sorgender Mütter hinzuzähle... ich bin zumindest skeptisch.


    Es soll jedem unbelassen sein, diese Art der Medizin für sich zu nutzen oder zu entdecken, nur bitte macht nicht den Fehler und ignoriert die normalen Ärzte und MEdikamente NUR weil Homöopathie ja so viel schonender und wirkungsvoller sein soll. Und wenn ein Gläubiger versucht, mich zu "bekehren" darf er sich auch nicht beklagen, wenn ich meine Zweifel lang und breit erklären werde. ;) Ganz wie bei der Religion.

    Dann mal ein herzliches Willkommen in unserer Runde. Schön zu sehen, dass es noch Forenuser gibt und sich nicht direkt alle auf Facebook stürzen :)


    R.


    Nennt sich das nicht Aschenbrödel-Prinzip? :12: So a la die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Gesichtsbuch? :snoozer05:



    Aber ich sag dann mal: Schön dass es noch frischgebackene Doctor Who Fans gibt! :34:

    Logikfehler im ersten Teil?


    Der ganze Plan, Gotham ins Chaos zu stürzen... (also nicht das wieso, Terroristen dürfen seltsame Ideen haben wie man die Welt verbessert, sonst wären sie nicht Terroristen sondern was anderes) wieso erklären sie Batman ruhig ihren Plan und senden das teuflische Ding dann per Zug in die Zentrale um auf den großen Knall zu warten? Das gibt ihm zumindest eine Chance, die Sache in letzter Sekunde noch aufzuhalten. Ähnlich dass sie ihn in seinem Haus nicht einfach erschiessen.


    Ja, das ist Filmlogik, aber ich darf mich trotzdem beleidigt fühlen, wenn ich in drei Minuten einen besseren Plan hinbekomme, bzw offensichtliche Schwächen in dem seinigen erkennen kann und wie man sie abstellt) als der Schurke in zehn Jahren und mit Milliarden an Dollars. Wo wir schon dabei sind, wieso wird der hochgefährliche Waffenprototyp per Schiff (also langsam und relativ angreifbar, ich sag nur "Somalische Piraten") transportiert? Demontieren und die Einzelteile per Flugzeug ausfliegen würde Wayne Enterprises ruinieren?Ode wenigstens alles in Einzelteilen auf drei Schiffe packen so dass niemand der "zufällig" eines kapert auf einmal die tolle Mikrowellenwaffe in Händen hat.
    Am besten vorher noch jede Software löschen und die Steuerplatinen des Hauptrechners extra ausbauen und in einem Koffer per Sicherheitsdienst oder hochrangigem WE Angestelltem ausfliegen lassen.


    Außerdem, dass der Multimilliardär einfach so auf "Shoppingtour" in seiner Firma geht und glaubt, dass es sich verstecken liesse, schonmal was von Buchhaltung gehört? ein Millionenteurer "Tumbler" der auf einmal aus den Büchern verschwindet, fällt auf.



    Den zweiten Teil hab ich erst ein- oder zweimal gesehen, da fällt mir spontan vor allem jeder der Joker Pläne ein, besonders die Beerdigung des Polizeichefs wo er seelenruhig als Nobody in der Menge stehen kann ohne dass ein Polizist da stutzig wird. Die kennen sich nicht alle untereinander, wenn sie für einen Dienst wie diese Tribüne zu bewachen eingeteilt werden? Es gibt keine Vorgesetzten die die Dienstpläne erstellen und kontrollieren? Keiner fragt auch nur "hey, bist du neu? Hab dich noch nie gesehen?"
    Und das Ende mit dem "ich muss der Bösewicht werden" war zwar unglaublich heroisch und macht sich super als Comicplot, aber es ergibt keinen Sinn.



    Zu Plotholes/Logikfehlern im dritten: die Polizei im Gully gleich dreifach: was haben ALLE Polizisten da drin zu suchen, gleichzeitig? Selbst wenn man die Personalstärke braucht. selbst wenn Nationalgarde und andere Polizeikräfte aus Nachbarstädten nicht zur Verfügung stehen, geht man nicht komplett in ganzer Stärke durch einen einzigen Eingang, sondern kreist das Gebiet ein, versperrt Fluchtmöglichkeiten usw. Dann wieso sperrt Bane sie nur ein und killt sie nicht? Todesopfer bedeuten ihm wenig wie man am/im Stadion sieht. Also wieso die einzige organisierte Opposition die man wirklich fürchten muss in so einer "gesetzlosen Stadt" intakt lassen falls sie jemals einen Weg finden, auszubrechen? Und dann dass Batman nach Monaten in denen er sich von einer Querschnittslähmung "erholt" erstmal ein Hochhaus mit Benzin anpinselt und dann die Polizeit rausholt die in der Zwischenzeit hoffnungslos in den Kanälen eingesperrt war... Das hin- und herreisen in das Gefängnis war auch ein Loch größer wie das im Film gezeigte, wie ist Wayne mittellos, einsam, mitten in der Tundra nach seinem Ausbruch zurück nach Gotham gekommen? Wieso schmeisst man ihn überhaupt als Strafe in das Gefängnis? Das müssen gewaltige Komplexe sein, die sowas hervorrufen.
    Und woher wusste Bane millimetergenau über den Aufbau der Batcave Bescheid? Sollte das nicht das am besten gehütete Geheimnis der Welt sein?


    Nein, Batman eins und zwei HATTEN Plotlöcher, der dritte war ein einziges zwei Stunden langes Plothole. Weil sie einfach keinen Dreck mehr gegeben haben wie sie es begründen ihre hübschen, stylischen Bilder in düsterem grauschwarz zu zeigen. Allein das Motorrad... aua. Wenn du das für wissenschaftlich solide hältst, brauchen wir eigentlich gar nicht mehr weitterreden, das ist einfach nur ein Filmgimmick ohne tieferen, intelligenten Sinn.

    Du wirst lachen - auf Facebook hat das auch vor ein paar Wochen noch eine Userin voller Begeisterung gepostet und fand sich ziemlich genial dabei ;)
    War dann aber leicht bockig, als man sie darauf hingewiesen hat, dass die Tatsache damals auch schon direkt im ersten Pressetext zu Torchwood auf der BBCSeite stand - lange bevor überhaupt gedreht wurde ;)


    R:


    Hatten das nicht einige schon bei der Queen Victoria beisst sich einen Werwolf Folge die auf "Torchwood House" spielte rausgeknobelt? Das war doch noch vor der Absegnung von TW als eigenständige Serie, oder?

    Da halt ich dagegen! ?( Ein Mann braucht einen Hut :thumbsup:


    Also dann hoffe ich zumindest dass sie etwas absolut lächerliches wählen, das er nur als Statement angezogen haben kann... so eine Daniel Boone Biberfellmütze oder einen langen Spitzen Zaubererhut ala Merlin oder Dumbledore :P


    Hmm... oder Biggles... eine hübsche Schafffell jacke und so eine Fliegermütze mit den langen flatternden Bändern dran.... Hmmm das wäre echt ne Überlegung wert! :D


    Generell begrüße ich aber den Gedanken ihm nur einen "Stil" oder ein enges, begrenztes Farbspektrum zu geben und ihn so oft wie möglich das outfit wechseln zu lassen, immer hübsch gerade so zeitlich an der Episode vorbei :D

    Ach so ist das, sobald man Fußball-Fan ist und über das Spiel seines Vereins live auf dem Laufenden sein will, hat man kein Recht mehr am Stammtisch teilzunehmen? Was ist das eigentlich mit der großen Anti-Fußball-Stimmung hier im Forum? Ich kann verstehen, wenn man sich dafür nicht interessiert, ich habe einige Freunde, die der Sport einen Scheißdreck interessiert, aber die meckern nicht die ganze Zeit darüber rum oder versuchen Fußball-Fans unnötig aufzuziehen, kann ich nicht verstehen.


    Das Recht hast du sicherlich, aber welchen Grund hättest du noch, wenn du über 100 Minuten bei den Gesprächen und Frotzeleien "abschalten" musst, nur um dem kuhfleckigen Leder hinterherzugucken? Viel mitbekommen wirst du in der zeit eher nicht. Und anderthalb Stunden sind nicht wenig, bei manchem Stammtisch kommt das auf gut die Hälfte der Zeit wo richtig Betrieb ist...
    Ich habe die Posts hier auch nicht so verstanden, dass man dir etwas verbieten will, eher so, dass man nicht versteht, wieso du erst mühsam zu einem gemütlichen Abendessen im Freundeskreis anfahren willst, nur um dann die halbe Zeit vor der Glotze zu verschwinden?

    Es reicht doch nun wirklich, wenn sie diesen Quark in den Comics machen, um die kann der "normale Mensch" ja einfach einen Bogen machen.


    Das geht auch wunderbar mit Filmen.




    Und der dritte Batman Film war mit Abstand das unrealistischste, unmotivierteste, dreckigste Stück Drehbuchmist das ich in den letzten zehn Jahren als "Superheldenfilm" gesehen habe. Okay, die beiden Vorgänger hatten auch ihre Logiklöcher die man halt um der tollen Atmosphäre und der zu der Zeit noch neuen und unverbrauchten "düsteren Realistik" geschluckt hat, aber Dark Knight Rises hat fast 3 Treffer pro Minute auf der nach oben offenen Unfugskala und liess von der Welt von "Batman Begins" sowieso nicht mehr allzuviel übrig... Dann lieber ne sauber gemachte Verfilmung eines GUTEN Comic Fantasy Motivs anstatt immer weiter in die Dunkelheit abzugleiten, nur weil es gerade so der Trend ist alles schmutzig, fies und gewalttätig darzustellen. Das kann auch schiefgehen, aber nach DKR sehe ich keinen Weg die Nolan Storyline noch zu retten ohne sie total zu verändern, das Ding ist rum und endete nicht gut.





    Hm Affleck? Naja er hat schon ein paar sachen gemacht die ich mochte, aber generell ist er mir zu "jung und schön", auch wenn er IIRC gar nicht so viel jünger wie ich ist, das heisst so mitte dreissig sollte er jetzt schon sein, bestes Bruce Wayne Alter quasi... einen Trost haben wir aber: Mit Val Kilmer und Adam West ist die Latte für "unerträglichster Batman aller Zeiten" schon verdammt hoch gelegt und Affleck kann es eigentlich gar nicht so schlimm machen, dass man ihn noch mehr verteufeln müsste als diese beiden "klassiker" :D

    Nicholas Briggs aka die Stimme der Daleks spricht in einem Interview über die größten Explosionen, die er je in Doctor Who gesehen hatte, im Special!


    Das sollte spektakulär sein, immerhin hat man beim Fünften Doctor doch schon den Urknall bzw "Event One" "gezeigt"... :D Theoretisch ist keine größere Explosion vorstellbar, auch wenn der "Bang" keiner war und streng genommen auch die Kriterien einer Explosion nicht erfüllt.


    (Im Grunde sind sie da wieder meine drei Probleme... statt einfach gute Folgen zu machen und drüber zu reden weshalb sie so gut sind, wird ständig in diesem Marketingjargon mit Hyperlativen (Super ist sooo Eighties und damit längst überholt) um sich geschmissen, die dafür dann dauernd enttäuschen, weil so unglaublich viel doller als alles andere was jemals gefilmt wurde sind Dinge beim Fernsehen selten... oder wenn man so will auch in Hollywoodfilmen. Wenn der beste, schnellste, größte, teurste usw Film am Ende doch nur Durchschnitt mit gerade so State of the Art Effekten ist, wird das Publikum sich an die Werbung erinnern und "tja war mal wieder nüscht" denken. Damit schadet man sich als Filmschaffender doch nur selbst diese immer enger werdende Spirale weiter mit anzuheizen)