Ich wünsche allen anderen Forenuserinnen und -usern ein frohes neues Jahr.
Beiträge von Mario
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5. Das war absoluter Cringe und ich würde eigentlich weniger geben, aber da ich glaube, dass es so gewollt war, dann doch die absolute Durchschnittsnote. So und nun um auf Weihnachten einzustimmen:
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Ich überbringe ja nur ungern schlecht Nachrichten, aber die Dampfmaschine hat Pferde und Ochsen abgelöst, das Auto die Pferdekutsche, der Tonfilm den Stummfilm, der Computer den Rechenschieber, um nur einige zu nennen. Immer gab es Widerstand und Ängste - und was hat es geholfen ? Das gleiche wird auch mit der KI geschehen, aufhalten - ich bitte euch!
Ja, aber. Es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen den von dir genannten Beispielen und KI. Die Dampfmaschine setzte sich im England des späten 18. Jahrhunderts nicht nur durch, weil sie effektiver war sondern günstiger als die Arbeiter, die dadurch ersetzt werden konnten. Das Auto setzte sich auch erst als Massentransportmittel durch, nachdem ein Weg gefunden wurde, es in Massen herzustellen. Mit anderen Worten, es musste erst die Skalierung gelingen, um ein profitables Verhältnis von Kosten und Einnahmen herzustellen. Auch Computer hatten nicht sofort den Rechenschieber ersetzt oder waren auf einmal massentauglich. Hier musste ebenfalls erst dieselbe Entwicklung wie beim Auto durchlaufen werden. Ähnliches galt für den Tonfilm. Der wurde bereits 1900 entwickelt, war aber bei Weitem nicht praktikabel und auch 20 Jahre später noch nicht profitabel. Erst als sich gegen Ende der 1920er die Profitabilität einstellte, fing er an den Stummfilm zu ersetzen.
KI hat nun das Problem, dass sie eben bisher keine Profit erzeugt, zumindest nicht für die Anbieter von KI. OpenAI gibt für die Entwicklung jeder neuen Version von ChatGPT mehr Geld aus als für die vorherige. Die genau gegenteilige Entwicklung im Vergleich zu den von dir genannten Technologien. Hinzu kommen die hohen Energiekosten, die von der KI erzeugt werden. Es müssen riesige Datenzentren gebaut werden, die nicht nur die Größe einer Kleinstadt haben sondern auch noch den Energieverbrauch einer Großstadt. Von den dadurch entstehenden Umweltschäden ganz zu Schweigen, bedeutet dies hohe finanzielle Kosten für die Betreiber. Auch eben weil die Energie, wenn man nicht ewig auf fossile Brennstoffe setzen will, nicht einzig und allein von Erneuerbaren stammen kann, denn ansonsten herrscht irgendwann allgemeine Energieknappheit. Deswegen fangen einige Techunternehmen wie Google ja inzwischen damit an, sich für Atomenergie zu interessieren. Und Atomenergie ist die Technologie, die als Vergleich für KI am ehesten geeignet zu sein scheint. Atomenergie war und ist nicht profitabel für die privaten Anbieter. Sie muss überall entweder direkt staatlich subventioniert werden oder der Staat muss als Rückversicherer auftreten, um die Projekte abzusichern. Obwohl Atomenergie seit nunmehr gut 70 Jahren kommerziell eingesetzt wird, ist die Skalierung nie gelungen. Der Bau jeder neuen Generation von Atomkraftwerken ist teuer als die der davor, ähnlich wie bei der Entwicklung neuer Versionen von generativen KI-Modellen.
Schlussendlich bleibt den KI-Unternehmen nur eine Möglichkeit um profitabel zu sein: Preise erhöhen. Dies sorgt aber über kurz oder lang dafür, dass die Anwendung von KI für andere Industriezweige weniger profitabel wird, diese dort also weniger Anwendung findet und sich weiter eher auf menschliche Arbeit verlassen wird. Und dann bleibt nur noch das Zurückfallen auf den Staat. Auch einer der Gründe, warum die ganzen Tech-Unternehmen, die sehr viele ihrer finanziellen Ressourcen in den letzten Jahren in KI investiert haben, heute die Nähe von Donald Trump suchen. Sie hoffen, dadurch staatliche Aufträge und Subventionen für sich zu sichern, damit ihr Geschäftsmodell nicht nach hinten losgeht. Immer mehr Finanzexperten warnen vor einer KI-Blase, einige Insider in der Tech-Industrie sowie eher heterodoxe Ökonomen haben bereits vor über einem Jahr die Alarmglocken geläutet, aber da wollte noch keiner zuhören. Nun fangen selbst die ersten Tech-Milliardäre wie Peter Thiel an, ihre Anteile an Unternehmen wie NVIDIA, dessen absurd hoher Wert nur darauf basiert, dass dieses Unternehmen eben die Chips für die KI-Supercomputer herstellt bzw. designt, zu veräußern.
Damit will ich nicht sagen, dass KI verschwinden wird. Aber sie wird sich nicht in einem linearen Pfad weiterentwickeln und höchstwahrscheinlich nicht den gleichen Weg gehen wie viele andere technologische Revolutionen der letzten 200 Jahre. Und die Gefahr, dass Jobs durch sie zerstört werden, ist so oder so gegeben. Selbst wenn die KI-Blase wirklich in den nächsten Jahren platzen sollte, werden bis dahin viele Stellen abgebaut worden sein, was die Existenz von Millionen von Menschen weltweit bedroht. Das Fass bzgl. der Weltwirtschaftskrise, die das Platzen dieser Blase verursachen würde, will ich jetzt gar nicht aufmachen, sollte aber auch im Hinterkopf behalten werden.
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Auf Anweisung des für das frühere Deutschland zuständigen Gouverneurs wird das Gipfelkreuz auf der Zugspitze ausgetauscht gegen ein übergroßes Denkmal der Genossin Merkel aus Goldimitat, ohne deren gründliche und umfassende Vorbereitung der Beginn des Eroberungsfeldzugs niemals hätte finanziert werden können. Da sieht man, wie sich eine solide Ausbildung auszahlt.
Sonst noch irgendwelche quergeschwurbelten Ideen auf Lager?
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Die 21. Staffel ist offiziell angekündigt. Wollte sie mir auch schon auf Zavvi vorbestellen, aber irgendwie kann ich mich gerade nicht anmelden.
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Den Rest des Serials auch noch gesehen. Und ja, es ist ein großer Qualitätsabfall. Die Eiszeitmenschen, die einfach nur eine stereotypische Darstellung von Steinzeitmenschen sind, kann ich einfach nicht ernst nehmen. Klar, das Serial wurde in den 1960ern produziert, Urmenschen als intelligent darzustellen, wäre wahrscheinlich den Autoren nie in den Sinn gekommen und dem Publikum befremdlich vorgekommen. Nur waren sie es eben. Hier werden sie naiv oder gar dumm dargestellt. Hinzukommt, dass ich nicht abkaufe, dass dieser Stamm überlebt hätte, wenn sie jetzt schon längere Zeit kein Feuer gehabt haben. Das Ganze spielt 100.000 vor unserer Zeitrechnung, da herrschte die Eiszeit. Die wären entweder längst erfroren oder haben erst vor ein paar Wochen verlernt wie man Feuer macht, werden aber so dargestellt als wären es Jahre. Oder das Ganze spielt nicht in auf der Nordhalbkugel, dafür sehen diese Urmenschen aber zu weiß aus. Ja nicht darüber nachdenken, macht Kopfschmerzen.
Auch der Plot ist einfach nur rudimentär. Der Doctor wird gefangen genommen, die Companions wollen ihn retten, werden auch gefangen genommen, alle fliehen, werden wieder gefangen genommen, bevor sie erneut und final fliehen können. An sich nicht genug für drei Folgen. Was die Länge entschuldigt, ist der einzige Grund, warum ich mein vernichtendes Urteil von vor ein paar Jahren teilweise revidiere: Das TARDIS-Team. Die Zeit wird gut verwendet, um die Dynamik des ersten Doctor-Companions-Gespann zu entwickeln und dem Publikum zu vermitteln. Das hat mir tatsächlich gefallen. Dann hört es aber eigentlich auch schon auf.
Wenn ich 100,000 B.C. oder The Tribe of Gum, oder wie auch immer man den Dreiteiler bezeichnen will, bewerten würde, gäbe es drei oder vier Punkte und ein sehr schwaches "ausreichend", eben weil der wichtigste Aspekt einer ersten "richtigen" Folge erreicht wurde: Die Charakter-Dynamiken zu festigen. Mehr aber auch nicht. Wenn ich An Unearthly Child dazu nehme, dann würde ich auf fünf Punkte und ein "befriedigend" hoch gehen, eben weil der erste Teil wirklich gut funktioniert und Lust auf mehr macht.
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Habe mir in Vorbereitung auf den bevorstehenden 62. Geburtstag der Serie die aller erste Folge, also wirklich nur den ersten Teil dieses Serials, angesehen, in Teilen sogar in der deutschen Synchro. Die fand ich gar nicht mal so schlecht, aber doch ein bisschen befremdlich, nachdem ich jetzt gut fünfzehn Jahre lang immer nur den Originalton gehört hatte. Zur Folge selbst gibt es nicht viel zu sagen. Ein guter Start für die Serie, die das Mysteriöse an ihr betont. Besonders Ian und Barbara werden sehr gut eingeführt und man merkt, dass sie hier noch die Helden der Serie sind und eben nicht der Doctor selbst. Alles in allem gebe ich 8 von 10 Punkte und ein "gut".
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Es ist der erfolgreichste Film 2025.
Nein. Mit Abstand nicht. Der Film ist ein Erfolg, auch laut James Gunn hat er Gewinn gemacht. Aber es gibt mehrere Filme, die dieses Jahr an der Kinokasse besser abgeschnitten hatten und dass wohl auch mit einem kleineren Budget, der Profit ist bei diesen also noch mal größer. Und dann sind da noch Filme, die weniger eingespielt haben, aber auch weniger gekostet haben. Wenn man die Standardantwort danach nimmt, welcher Film in einem Jahr am erfolgreichsten war bzw. ist, also die Einspielergebnisse, dann ist der erfolgreichste Film 2025 der chinesische Film Ne Zha 2, der 1,9 Mrd. USD weltweit eingespielt hat, fast 900 Millionen mehr als der zweiterfolgreichste, die "Real"verfilmung von Lilo & Stitch, der 1.04 Mrd. USD eingespielt hat. Dagegen kommt Superman mit seinen knapp 616,7 Mio. USD nicht an und landet "nur" auf Platz 8, hinter dem F1 Film, der tatsächlich 636,2 Mio. USD eingespielt hat. Auch an den US-Kinokassen ist Superman nicht die Nr. 1, dass wäre A Minecraft Movie mit 434,9 Mio. USD an den heimischen Kinokassen, knapp vor Lilo & Stitch mit 434,8 Mio. USD. Erst dann kommt Superman auf Platz drei mit knapp 382,2 Mio. USD. Was der Film allerdings ist, ist der erfolgreichste Superhelden-Film des Jahres. Sowohl an den heimischen Kinokassen, mit einer guten 80 Mio. USD Vorsprung vor The Fantastic Four: First Steps, als auch weltweit mit gut 95 Mio. USD Vorsprung vor Marvel's First Family.
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Weyoun 5Wie wäre es wenn du dir ein Hobby zulegst? Kurze Frage in die Runde, macht er das gerade nur bei mir?
Bei mir hat er sich nur einen zehn Jahre alten Post herausgesucht und einen Dislike gegeben. Auf dich scheint er es abgesehen zu haben.
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Der Blödsinn mit "homo x" als Bezeichnung für Silurians / Sea Devils fing ja schon in The Hungry Earth an. Da hat der Doctor die Silurians auch als "homo reptilia" bezeichnen. War damals schon ein Kritikpunkt, bleibt es heute auch. Absolut falsches Verständnis von Seiten der Autoren bzgl. der wissenschaftlichen Namensgebung von Spezies.
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Die Zukunft des Doctors hängt im Limbo. Die Regeneration von Ncuti Gatwa ist irgendwo im Vortex steckengeblieben. Überhaupt beruhte die ganze Bigeneration auf einer Restenergie des Toymakers und die dürfte mittlerweile endgültig verbraucht sein, womit auch der zusätzliche Tennant aus der Zeitlinie wegdiffundiert.
Da ein Universum ohne Doctor undenkbar ist, nimmt Billie Piper ihre Rolle als Moment wieder auf und beauftragt Paul McGann, frühere bedeutende Handlungsorte aufzusuchen, um dort die Essenz des Doctors, die er dort hinterlassen hat, einzusammeln. Dies kann dann zur Startenergie für eine neue Zukunft des Doctors eingesetzt werden.
Begegnungen mit Susan und ein paar anderen Figuren aus der Vergangenheit der Serie könnten dabei zwanglos untergebracht werden.
Ganz ehrlich? Ich finde die Geschichte Banane und auch nicht wirklich gut, aber besser als alles was ich mir vorstellen kann, was RTD tatsächlich produzieren wird. So wahnsinnig das auch ist. Wir stimmen bei so etwas überein. Die Hölle friert glaube ich gerade zu.
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Ich finde Donald Trump ist der beste US-Präsident, den die Amis jemals hatten.
Da bin ich aber mal gespannt, was Agent Orange so viel besser macht als Lincoln oder FDR. Wobei ich nicht glaube, dass hier irgendetwas Vernünftiges bei herauskommt.
Weiterhin sei gesagt, es ist seine 2. Amtszeit. Eine Wiederwahl ist nicht mehr möglich. Nach ihm kommt ein Neuer.
Seltsamerweise redet Trump selbst gerne davon, 2028 noch einmal anzutreten. So auch einige Menschen in seinem direkten Umfeld, manche von ihnen sogar recht ernst, so dass man es eben nicht als bloßes Gerede oder Herumgetrolle abtun kann.
So funktioniert die Demokratie in den USA und das seit über 250 Jahren.
Falsch. Dies ist erst seit 77 Jahren der Fall. Vor dem 22. Verfassungszusatz gab es keine Begrenzung der Amtszeit.
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Ich glaube wirklich immer mehr, dass Schlaubi das Thema Trump vs. Demokratie aus dem Thread rausziehen sollte
Gute Idee.
Trump und sein Chef Putin
Nur das Putin nicht sein Chef ist.
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Vorzugsweise Kenner und Liebhaber
Wenn Andor in Hinsicht auf die Produktion von neuen Inhalten für ein lange etabliertes Franchise eine Erkenntnis mit sich bringt, dann die, dass es vielleicht sogar bessere Resultate hervorbringt, wenn man nicht Fans für so etwas engagiert, die aber trotzdem einen gesunden Level an Respekt für das bereits Etablierte haben.
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Konzentration Balko! Du triffst hier Aussagen die du nicht zurücknehmen kannst.
Danke. Das kommt davon, wenn man im Halbschlaf noch etwas postet.
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Klar könnte man die Serie auch mit einem neuen Doctor weiterführen, nur hat das in der Zeit nach Capaldi nicht mehr besonders gut funktioniert.
Es gab einen Versuch - EINEN - nach Moffat/Capaldi bevor RTD Tennant zurückgeholt hat. Wir können ewig hin und her diskutieren, ob Whittaker gut oder schlecht war (letzteres), aber das ändert nichts daran, dass RTD noch nicht einmal versucht hat, einen neuen Doctor zu präsentieren, bevor er uns den Nostalgie-Knüppel über'n Kopf gezogen hat.
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Tja, warum mag das wohl so sein? Ohne dieses Kasperltheater wäre Trump 2.0 niemals möglich geworden und ich habe eine Riesenangst davor, was in Deutschland passieren wird, weil ein paar selbstverliebte Selbstdarsteller nicht begreifen wollen, dass sie den Faschisten den Weg bereiten.
Ach so, schlechte Fernsehfolgen von linksliberalen Produzent*innen und Autor*innen haben dem Faschismus wieder den Weg bereitet? Hätte ich nicht gedacht. Ich dachte immer, dass hätte eher ökonomische Gründe, aber wenn es nur das ist. /s
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Ich werde mir den Film anschauen wenn er bei Amazon oder Disney in der Flatrate landet.
Sowohl für den Film als auch die Serie musst Du dir wohl noch einen Streaming-Dienst ab nächstem Jahr leisten, sobald dieser dann auch in Deutschland empfangbar ist: HBO Max. Dort dürften beide dann in der Flatrate mit inbegriffen sein. Bei den bisher etablierten Streaming-Diensten sehe ich da schwarz. Die Engländer haben es da besser, die können die Serie auf dem iPlayer schauen. Oder konnten es zumindest, weiß nicht, ob sie da immer noch verfügbar ist.
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Überhaupt gefällt mir Smallville und das Arrowverse besser als die ganzen neueren DC Filme.
Das DCEU ist ja auch zu recht den Weg des Dodo gegangen. Der neue Superman hat nichts mehr mit Zack Synders Arbeit zu tun. Und David Corenswet ist wirklich sehr gut in seiner Rolle. Für mich natürlich nicht der Film-Superman - das ist immer noch Christopher Reeve - aber er ist gut. Vielleicht der drittbeste Live Action Superman bisher. Und in der Kategorie ist Christopher Reeve leider auch nicht mehr auf Platz eins. Tyler Hoechlin hat ihm diesen Rank mit Superman & Lois ganz klar abgenommen. Die beste Superman Adaption seit der Zeichentrickserie aus den 90ern.
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Leute! Die Zahlen zum Superman kommen vom Forbes-Magazine! Diese Zeitschrift als zweifelhaft, rechts oder sonst etwas zu titulieren, wäre einfach nur dumm.
Alle Zahlen, selbst die des Box Offices, basieren auf Spekulation. Am nächsten an der Realität dran sein dürften die Einnahmen an der Kinokasse, ob dann aber die Produktions- und Marketingkosten auch noch stimmen, weiß keiner. Falls ja, dann bleibt immer noch die Frage, ob die in den Raum gestellte Faustregel, dass die Kinoeinnahmen 50:50 aufgeteilt werden, so wirklich stimmt. Tatsächlich ist diese Situation nämlich von Land zu Land unterschiedlich. Man müsste also gucken, wie viel hat der Film in Land x eingespielt und was ist die rechtliche Situation dort bzgl. wie viel von den Einnahmen von den Kinobesitzer*innen an das Studio abgeführt werden muss. Ich habe dafür weder die Zeit, noch die Lust. Forbes hätte die Zeit und vielleicht sogar die Verpflichtung dies zu tun, macht es aber nicht. Daraus kann jeder sich seine/ihre eigenen Schlüsse ziehen.