aber es ist halt nur eine KI - generierte Fanfiction
Den Daumen runter gibt es genau deswegen von mir.
aber es ist halt nur eine KI - generierte Fanfiction
Den Daumen runter gibt es genau deswegen von mir.
Dolly Parton ist gestorben.
Bei Kohl war es nicht Vorsatz, nur Dummheit und Unfähigkeit.
Die Privatisierungswelle begann unter Kohl. Der Schwung hin zum Neoliberalismus war vorsätzlich und gewollt, und es war der Startschuss für den Raubbau am deutschen Staat und der Spaltung der Gesellschaft. Das war irgendwo Dummheit, und natürlich gab es Unfähigkeit, aber es war eben in erster Linie vor allem eines: gewollt. Wenn es also 16 Jahre vorsätzlicher Zerstörung gab, dann waren es die 16 Jahre Kohl.
Hätte man der vormaligen DDR etwas Zeit gegeben, dann wäre es vielleicht wirklich eine Wiedervereinigung geworden. Auf Augenhöhe. Nicht mit dem großen Bruder, der dem kleinen Bruder zeigt, wie es gemacht wird und dabei dafür sorgt, dass er und seine Kumpels sich bereichern können. Letztlich hat er der AfD den Weg im Osten bereitet. Leider hat niemand jemals dagegen gesteuert.
Schröder war letztlich ein niedersächsischer Söder.
Volle Zustimmung bei beiden Aussagen.
Damit sind wir bei der vorsätzlichen Zerstörung. Wenn jemand so einen Schaden anrichtet, dann ist es entweder unglaubliche Dummheit oder Absicht. Und der Beauftragten der Partei für Agitation und Propaganda kann man wirklich viel vorwerfen, aber Dummheit gehört gewiss nicht dazu. Also was soll denn übrig bleiben, außer Vorsatz? Wirtschaftliche Abhängigkeit von der Sowjetunion, Nutzung der Stasi-Akten um potentielle Konkurrenten los zu werden (auch wenn ein paar echte Kotzbrocken dabei waren, darunter Merz), eine unkontrollierte Zuwanderung von Kriminellen und das Ende der öffentlichen Sicherheit, man muss sich ja direkt wundern, dass sie nicht verhindern konnte, abgewählt zu werden, mit ihren Möglichkeiten, aber vermutlich sah sie oder ihr Chef das Werk als getan an und es war an der Zeit, dass jemand anders die Schuld übernimmt.
Alter, was ist das bitte für ein verschwörungstheoretisches Geschwurbel? Die CDU ist jetzt die Partei für Agitation und Propaganda? Wirtschaftliche Abhängigkeit von einem nicht mehr existenten Staatengebilde? Stasi-Akten? "Ihr Chef" aka Putin? Was für ein absoluter Blödsinn. Die Fahrtabhängigkeit bzgl. russischem (nicht sowjetischem) Gas wurde bereits unter Kohl geschaffen, als die Verhandlungen für das Projekt, was später Nord Stream 1 werden sollte, gestartet sind. Der Haupttreiber für den schlussendlichen Bau eben dieser Pipeline sowie von Nord Stream 2 war Gerhard Schröder, der massive Lobbyarbeit dafür betrieben hat. Und zu seinen größten Verbündeten gehörten die deutschen Wirtschaftsbosse, die nichts anderes interessiert hat als die günstigen Preise, für die man das russische Gas bekam. Da braucht es keine Stasi-Sowjet-Putin Verschwörung, auch wenn du dich in diese verbissen zu haben scheinst, das ist normaler Lobbyismus, der zu kurzsichtiger Wirtschaftspolitik führt.
Der Merkel-Regierungen kann man vor allem eines vorwerfen, etwas was Du als Fortschritt bezeichnet hast, sollte die Merz-Regierung dies tun: Sie stand für Stillstand. Die unter Kohl und Schröder gestellten Fahrtabhängigkeiten für alles mögliche wurden im Großen und Ganzen einfach fortgeführt. Krisen ausgesessen anstatt irgendwelche großen Reformen anzufassen. Es waren 16 verschenkte Jahre. Wenn etwas in dieser Zeit wirklich mit Absicht zerstört wurde, dann war es die deutsche Solarindustrie, eben weil man den geschaffenen und von der produzierenden Industrie gewollten Fahrtabhängigkeit bzgl. russischen Gas gefolgt ist.
Also jemand, der so unfähig ist, dass er ihr niemals gefährlich werden könnte, sonst hätte sie ihm seine Stasi-Akte gezeigt und ihn zum freiwilligen Rücktritt aufgefordert.
Steck dir deine Stasi-Akten sonst wo hin. Scholz war SPD Kandidat, weil er die Wahl zum Vorsitzenden verloren hatte, aber die Wahl des Partei-Establishments für den Posten war, weil er eben aus dem korrupten Umfeld des Seeheimer Kreises kommt. Das hat nichts mit "Merkel hat ihn nicht mit diesem aus meinem Arsch gezogenen Ding abgesägt, weil sie ihn ihm keine Gefahr für ihre Macht sah" zu tun, besonders weil Merkel da längst nicht mehr CDU Vorsitzende war und klar war, dass sie 2021 nicht zur Wahl antreten wird. Der Umstand, dass es genügend echte Kritikpunkte bzgl. Merkel aber auch Scholz und seiner Regierung gibt, die nichts mit irgendwelchen Verschwörungstheorien zu tun haben, man aber trotzdem auf diese zurückgreift, ist einfach lächerlich.
Der Stalinismus 2.0 steht bei uns vor der Tür.
Klar, weil die MLPD hier auch kurz vor der Machtergreifung steht.
Sich nur auf die AU zu konzentrieren, bringt gar nichts. Natürlich wirkt es dumm und kaum zu erklären, was damit erreicht werden soll und kann nur die von Helmut angebrachte These herhalten, dass da irgendwie signalisiert werden soll, dass da jetzt was gemacht wird, aber es ist ja nicht die einzige Reform, die hier in den letzten Wochen angestoßen wurde, weshalb es auch irreführend ist, diese im Leerstand als Einzelfall zu betrachten. Wenn man sich anschaut, was da sonst in den letzten Wochen von Schwarz-Rot so fabriziert wurde, dann sollte man eigentlich schnell feststellen, dann es sich hier um einen Frontalangriff auf Arbeitnehmerrechte handelt.
Zum einen, wie bereits von euch angesprochen, soll die Fortzahlung ab dem ersten Krankheitstag erschwert werden. laut SPD war dies sogar der Kompromiss, eigentlich wollte die Union dies komplett abschaffen und Karenztage einführen. Dann soll auch der 8-Stunden-Tag aufgeweicht werden, wobei die ersten Stimmen schon laut werden und die 40-Stunden-Woche abschaffen wollen. Selbst der freie Sonntag ist der CDU/CSU nicht mehr heilig, auch da gibt es eben Pläne, dass der Einzelhandel einfach so Sonntags öffnen kann. Erster Schritt hin dazu, dass überall die Menschen auch Sonntags arbeiten. Das kann mit einer 40-Stunden-Woche nicht funktionieren, also zumindest mal Rückkehr zur 48-Stunden-Woche. Von Wegen "Samstags gehört Papi mir". Nicht zu vergessen die Verschärfung des IFG, welche es Gewerkschaften, Journalisten und zivilgesellschaftlichen Interessensgruppen erschweren wird, Auskünfte über die Lobby-Einflüsse der Großunternehmen auf die Politik zu bekommen, die dann eben im Hintergrund noch wesentlich einfacher den weiteren Abbau der Rechte der arbeitenden Schichten vorantreiben können. Dazu gehören auch die Angriffe auf den Sozialstaat. Je drakonischer die Strafen für Langzeitarbeitslose, desto eher nehmen diese nicht nur jeden Job an, egal wie menschenunwürdig die Arbeitsbedingungen sind, Arbeitnehmer*innen überlegen sich dann zweimal oder auch dreimal ob sie gegen den Chef aufmucken, wenn ihnen am Ende sonst der Fall in die Grundsicherung mit allen damit verbundenen Schikanen droht. Und unter genau diesem Gesichtspunkt muss dann auch die Lockerung des Kündigungsschutzes gesehen werden, wobei da als Testballon jetzt erst mal wieder die besser verdienenden vorgeschoben werden. Genauso wie sie als Schröpfkörper für die "Reichensteuer" herhalten sollen, um die marginalen Steuererleichterungen, die man dem arbeitenden Pöbel hinwirft, damit dieser ruhig bleibt, gegen zu finanzieren. Dabei reden wir hier zwar schon von Mitgliedern der Oberschicht, aber eben der immer noch arbeitenden Oberschicht. Die wirklich Reichen, jene, die eben kaum zu versteuerndes Einkommen haben und von den Dividenden und weiteren Erträgen ihres Vermögens leben, die sind davon nicht betroffen und an die wagt man sich nicht ran. Stattdessen wird eine Rentenreform voran getrieben, die als großer Wurf verkauft wird, aber am Ende am meisten eben diesen Menschen hilft, denn so wird das Wohl und Wehe der Altersvorsorge hierzulande an die Stabilität der Finanzmärkte gekettet und davon profitieren am meisten eben jene, die am meisten Aktien besitzen und das sind die Überreichen.
Den Neoliberalen und Konservativen geht es hier darum, noch einmal schnell die aktuellen Macht- und Besitzverhältnisse abzusichern, bevor es womöglich zum Knall kommt. Und diejenigen von denen, die wenigstens ein bisschen Grips in der Birne haben, werden sich ganz genau ausgerechnet haben, dass so etwas, wie die AU ab dem ersten Tag etwas sein wird, worauf sich die Menschen hierzulande wie ein gefundenes Fressen stürzen, womit es als super Ablenkung für all den anderen Scheiß dienen kann, den sie da vorhaben.
Er hat bereits letztes Jahr bei der Klub-WM einfach mal den Originalpokal behalten und die Mannschaft hat nur eine Kopie bekommen.
Ich erwarte eher, dass den belgischen Verantwortlichen das Visa entzogen wird, wie es bei der iranischen Mannschaft war. Vielleicht müssen die belgischen Spieler ab jetzt auch in Kanada übernachten, aber in den USA spielen, ähnlich wie es bei den Iranern war.
Was die GEZ Diskussion angeht: Die Rundfunkanstalten haben keinen Cent an die FIFA für die Rechte bezahlt. Sie haben einen Tausch mit Magenta TV durchgeführt. Dafür, dass sie Spiele dieser WM ausstrahlen dürfen, haben sie darauf verzichtet alle Spiele der EM 2028 zu zeigen, wofür sie der UEFA tatsächlich große Summen gezahlt haben, und treten stattdessen das Recht alle Spiele zu zeigen an Magenta ab, wobei Das Erste und das ZDF wieder nur eine Auswahl an Spielen zeigen werden. Der wesentlich größere Kritikpunkt, mMn, ist da eher, dass die ÖRR sich hier als Beschaffer von Abonnent*innen für einen privaten Anbieter andient, um den Quotengaranten WM nicht aus dem Programm werfen zu müssen. Ich weiß, gerade hier gibt es Stimmen, die kein Interesse an Fußball haben und daher auch nicht einsehen, warum das im ÖRR läuft. Allerdings solltet ihr bedenken, dass ein sehr großer Teil der Bevölkerung an Fußball interessiert ist, auch oder gerade am Profifußball, egal wie korrupt dieser inzwischen sein mag. Und gerade bei EM und WM wächst dieser Anteil an Menschen noch einmal. Ich kenne selbst Personen, die sich keinen Deut für die Bundesliga interessieren, bei so einem Turnier dann aber doch zumindest einmal die Spiele der deutschen Mannschaft gucken. Und daraus leiten die ÖRR dann auch die Begründung dafür ab, dass es sich hierbei eben um wichtige, internationale Ereignisse handelt, die das kulturelle und gesellschaftliche Interesse eines Großteiles der Bevölkerung anspricht und es daher eben die Pflicht der ÖRR ist, darüber zu berichten.
Du meinst er hat der FIFA befohlen, die Italiener gewinnen zu lassen?
Ich hoffe, du beziehst dich hier auf den Post von Nikioko bzgl. Mussolini und der WM 1934. In dem Falle: Ja, hat er. Schiedsrichter wurden sogar bedroht, dass ihnen Verhaftung drohen würde, wenn sie nicht im Sinne von Italien pfeifen würden. So etwas gab es davor und danach nicht. Selbst bei der WM 1978 in Argentinien, damals regiert von einer Militärdiktatur, wurde nicht so offen Einfluss genommen, auch wenn es ein offenes Geheimnis war, das es politische Einflussnahme gab.
Auch von mir ein herzlich Willkommen.
Halten wir fest. Spielen wir gut, ist es trotz des Trainers. Spielen wir schlecht, ist es wegen des Trainers?
Nein, natürlich nicht. Löw war ein guter Trainer, der aber auch immer mal wieder daneben gegriffen hatte und schlechte Entscheidungen traf. Allerdings hatte er eine relativ stabile Kernmannschaft, die genügend Erfahrung und Talent hatte, das auszugleichen. Neuer war in den 2010ern der vielleicht beste Torhüter der Welt, das konnte viele Probleme einer vielleicht nicht besonders glücklich aufgestellten Defensive ausgleichen. Ein Lahm oder Schweinsteiger waren spätestens 2010 so gestandene Spieler, dass sie als Anführer auf dem Platz auftraten, an denen sich die weniger erfahrenen Spieler orientieren konnten, selbst wenn die Aufstellung eigentlich prädestiniert dafür war, ins Chaos zu zerfallen. Und vorne standen großartige Stürmer wie Podolski, Klose und (ab 2010) Müller, die aus dem Nichts Tore verwandeln konnten. Das hat dazu geführt, dass selbst wenn sich Löw vercoacht hatte, was im Übrigen auch während der WM 2014 mehr als einmal passierte, man sich irgendwie doch noch behaupten konnten, auch wenn es nicht gut aussah. Am Ende zählte dann halt das Ergebnis. Und nach dem Halbfinale gegen Brasilien, wurde ja jedwede Kritik mundtot gemacht.
Was dabei aber weniger bedacht wurde und was Löw nach 2014, Flick und nun auch Nagelsmann auf die Füße gefallen ist, ist, dass der Rest der Weltfußballs sich weiterentwickelt hat. Deutschland war selbst in der Zeit von 2006 bis 2014 nicht die beste Mannschaft der Welt, obwohl sie 2014 Weltmeister wurde, das war Spanien, auch wenn wir vielleicht wirklich die Nummer zwei oder drei der Welt in diesem Zeitraum waren. Aber auch das sind wir nicht mehr. Und das sich eben nicht nur europäische und südamerikanische Verbände weiterentwickelt haben, sieht man sehr gut an Marokko, die inzwischen locker zu den Top 10 der Welt gehören. Wir gehören höchstens noch zu den Top 20. Das liegt aber nicht am mangelnden Talent im Spielerbereich. Deutsche Profispieler findet man in Spitzenmannschaften in den Topligen der Welt. Einen guten Kader kann man daraus durchaus zusammenstellen. Nur braucht es dann einen Trainer, der dazu in der Lage ist, aus diesem Spielermaterial etwas zu machen und seine Taktik eben dem anzupassen, was er hat. Er kann nicht einfach zum Sportdirektor gehen und mehr Geld fordern, damit neue Spieler eingekauft werden. Daher ist das Trainieren einer Nationalmannschaft auch etwas ganz anderes als das einer Profimannschaft im Vereinsfußball. Ich denke, gerade das ist es, was Nagelsmann nicht wirklich hinbekommen hat. Er wollte unbedingt eine Taktik spielen, die der Kader aber nicht hergab. Anstatt seine Taktik anzupassen, hat er versucht, die Spieler in etwas zu zwängen, was nicht funktionierte. Und dies wurde nirgendwo deutlicher, als bei dem Versuch Undav doch mal von Anfang an zu bringen, diesen dann aber ins offensive Mittelfeld als Zehner zu stellen, der das Spiel machen soll, anstatt als Abstauber auf die Neun direkt in der Spitze. Undav ist kein Spielmacher und ging daher auch dementsprechend gegen Paraguay unter.
Joachim Löw war nie der Übertrainer. Er hatte das Glück eine der besten Fußballer-Generationen in der Geschichte des deutschen Fußballes zu haben, bei der dann die Fehlentscheidungen, die er traf, oftmals vom Können der Spieler auf dem Platz ausgemerzt werden konnten. Aber sowohl er als auch die Spieler fingen nach 2014 an, sich auf den Lorbeeren des Erfolges auszuruhen. Löw hätte danach wesentlich aggressiver einen Umbruch im Kader vorantreiben müssen, hat er aber nicht. Daran ist er schlussendlich gescheitert. Hansi Flick hat dann genau dies getan und damit anfangs auch Erfolg gehabt, zur WM 2022 dann aber das genaue Gegenteil von dem getan, was nun Nagelsmann zum Verhängnis wurde: Während Nagelsmann keine eingespielte Mannschaft hatte, hatte Flick eine, diese dann aber kurz vor der WM umgestellt und damit für Instabilität gesorgt. Das ist gegen Japan zum Verhängnis geworden und es war dieses eine Spiel, welches den Deutschen 2022 das Weiterkommen gekostet hat. Es war schiere Arroganz zum WM-Auftakt eine uneingespielte Startelf auflaufen zu lassen, in einer Gruppe, in der es drei Kandidaten für die zwei Achtelfinalplätze gab. Ähnlich wie schiere Arroganz "uns" die Spiele gegen Kolumbien und Paraguay gekostet haben. Arroganz sowohl von Seiten des Trainers als auch der Spieler aus.
Jein. Natürlich hat der Trainer selten alleine Schuld. Das Problem ist aber, dass der Trainer eine Person ist. Selbst wenn man das engerer Trainerteam nimmt, sind es meistens drei bis fünf Personen. Die Mannschaft besteht neben den Elf auf dem Platz noch aus etwa zehn bis fünfzehn weiteren Männern (oder eben Frauen im Frauenfußball). Die komplett auszutauschen ist wesentlich schwieriger, daher wird immer zunächst der Trainer (bzw. die Trainerin) ausgetauscht. Und gerade bei der Nationalmannschaft ist dies auch irgendwie die einzige Wahl. Wenn der Kader eines Vereins nicht gut ist, kann man, sofern die finanziellen Mittel da sind, eben gute Spieler*innen einkaufen, um so die eigene Qualität aufzustocken. Bei der Nationalmannschaft geht das schwer, da können eben nur jene mitspielen, die die entsprechende Staatsbürgerschaft innehaben.
Und um vom Allgemeinen zum Spezifischen zu kommen: Die allgemeine Qualität das Kaders kann eigentlich nicht in Frage gestellt werden. Im Falle von einigen Spielern schon und auch, ob die Taktik, mit der der Nagelsmann spielen lies und nach der er sich seine Startelf ausgesucht hatte, die richtige war. Und da muss dann wirklich gesagt werden, dass Nagelsmann sich vercoacht hat. Er hatte eine Startelf im Kopf, die er im Vorbereitungsprogramm aber bis kurz vor knapp nicht wirklich einspielen konnte, weil immer wieder Spieler in der laufenden Saison verletzt waren. Somit ging dann also eine Elf an den Start, die nicht wirklich aufeinander eingespielt war. Hinzukam, dass manche dieser Spieler aufgrund ihrer Verletzungen auch nicht auf ihrem Topniveau waren, weshalb dann hinterfragt gehört, ob sie wirklich in die Startelf gehörten. Und die Entscheidung sie trotz allem einzusetzen, dass war Nagelsmanns Entscheidung und die war anscheinend die falsche, weshalb es dann auch konsequent ist zu sagen, dass er gehen muss, um ihn durch jemanden zu ersetzen, der mit solchen Umständen besser umgehen kann.
So, Nagelsmann ist raus und der DFB verhandelt nun mit Jürgen Klopp. Bei ihm spricht vor allem eines gegen eine Verpflichtung: Er steht noch bei Red Bull unter Vertrag und der DFB müsste wahrscheinlich eine relativ hohe Ablösesumme zahlen. Ob sie dazu bereit oder gar in der Lage sind, ist unbekannt. Daraus erwächst ein weiteres Problem, welches die Bayern vor der Verpflichtung von Vincent Kompany hatten: Keiner will die zweite Wahl sein.
Time code: 1:12. Jared Kushner wird mit den Silence verglichen.
Ich bin tatsächlich überrascht davon, mit wie vielen von Roberts Punkten ich, zumindest teilweise, übereinstimme. Aber vieles von dem, was er da schreibt, ist wieder zu absolutistisch. Wurde im Cast im Grunde ja auch häufig angesprochen, dass vieles von dem etwas differenzierter betrachtet werden sollte, als es Roberts hier tut. Mich wundert aber auch nicht, dass Roberts in seinen Forderungen eben so vehement ist und auch nicht, dass er im Endeffekt das Doctor Who der 1960er und 1970er Jahre wieder haben will. Nichts gegen diese Zeit in der Serie, gerade die 1970er waren vielleicht die Hochzeit der Serie in Bezug auf Stories im Fernsehen, aber es ist nicht so, dass alles danach absolut schlecht war. Roberts schießt hier viel auf die 1980er, auch auf die von vielen Fans inzwischen als sehr gut angesehene McCoy Ära, und eben auch auf die Moffat-Ära. Ich könnte jetzt Küchenpsychologie betreiben und spekulieren warum, lasse es aber. Ich möchte nur darauf hinaus, dass diese Ären (inzwischen) eben ein sehr hohes Ansehen unter vielen Fans genießen. Gerade die Capaldi Ära scheint, soweit ich das beurteilen kann, mit gut einem Jahrzehnt Abstand inzwischen sehr viel positiver aufgenommen zu werden, als es live der Fall gewesen war. Dies zeigt, für mich, dass Doctor Who auch anders sein kann als unter Troughton oder Pertwee, ich würde sogar argumentieren, dass es anders sein muss. Doctor Who lebt davon, dass es sich selbst immer wieder neu erfindet. Die Serie darf nicht zu sehr an ihrer eigenen Vergangenheit hängen, sowohl inhaltlich (wie es Roberts ja fordert), aber eben auch stilistisch und produktionstechnisch. Und da liegt mein größter Differenzpunkt sowohl mit Roberts als auch mit euch: Viele seiner Ideen sind, wie ihr ja auch bemerkt habt, darauf aus, Doctor Who wieder zu einer familienfreundlichen Serie zu machen, die Menschen im linearen Fernsehen Woche für Woche gucken. Das funktioniert aber nicht mehr. Die Leute schauen nicht mehr so Fernsehen. Und entweder passt sich Doctor Who dem an oder es wird kein neues Doctor Who im audiovisuellem Medium mehr geben.
Ich hatte ursprünglich noch vor etwas zum Punkt KI zu schreiben, aber das ist viel zu lange geworden, daher lasse ich das hier erst einmal.
Klar, dann wären sie eine Runde weiter - und die Diskussion darüber, wie schlecht sie waren, würde wieder nicht geführt werden, weil man sicher hinter dem glücklichen Erfolg versteckt. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass beim DFB tiefgreifende Entscheidungen getroffen werden, die in die richtige Richtung gehen werden - haben sie nach den letzten enttäuschenden Turnieren ja auch nicht.
Das war nicht nur der Schiri, sorry. Die Leistung der Mannschaft war, auch bereits vor dem Turnier, eben nicht gut. Pavlovic hat massiv enttäuscht, Sané hatte nichts in dieser Truppe verloren, Rüdiger war im Spielaufbau einem Schlotterbeck nicht ebenbürtig, Undav hatte auf der Zehn nichts zu suchen, generell hat Nagelsmann häufig fragwürdige Wechsel vollführt. Es jetzt nur auf den Schiri zu schieben ist lächerlich.
So, wer wird nächste Nationaltrainer?
Radioactiveman Sorry, aber nein, ich stimme dir nicht zu. Du betonst gerne Streamingzahlen, gut und schön, aber die werden in den +7 und +28 Ratings bereits dazugerechnet, oder was glaubst du, woher die Zuschauer*innen kommen, die die Sendung eben nicht live im linearen Fernsehen gesehen haben und daher nicht in den overnight Zahlen auftauchen? Wie André McFly bereits festgestellt hat, steigen die Zahlen derjenigen, die innerhalb des gemessen Zeitraumes dazu kommen, nicht drastisch, während die Zahl der live Zusehenden sinkt. Heißt übersetzt, Doctor Who verliert Zuschauer.
Nun kann man natürlich problemlos das Argument anbringen, dass dies nicht so schlimm ist, da alle anderen Sendungen auch Zuschauer*innen verlieren. Da ist der eine Punkt, in dem wir irgendwo übereinstimmen, denn auch dies stimmt. Der Unterschied ist nur in welchem Maße. Natürlich gibt es Sendungen, die noch wesentlich mehr an Anziehungskraft verloren haben, das steht nicht zur Diskussion. Genauso gibt es aber auch welche, die weniger einbußen mussten. Und am Ende kommt es eben auf die Relation an, auch im Vergleich zu anderen Sendungen. Das ist es, was du anscheinend nicht wahr haben willst.
Ein Unternehmen, welches als Kerngeschäft sich immer noch auf das lineare Fernsehen und Radio konzentriert, guckt aktuell natürlich stark in die Röhre, Fernsehen glaube ich sogar überraschenderweise noch mehr als Radio. Nur generiert die BBC eben nicht durch Werbeeinnahmen, die wegbrechen, ihre Einnahmen, sondern durch die öffentliche Hand. Und ja, die BBC hat auch ein breites Streaming-Angebot, ähnlich inzwischen auch den deutschen Öffentlich-rechtlichen. Aber sowohl die ÖRRs als auch private Streaming-Anbieter müssen schauen, wo und für was sie ihr Geld ausgeben, denn das ist nicht endlos. Private Streaming-Dienste setzten ständig Sendungen ab, selbst solche, die gut laufen, sobald diese fast ausschließlich von Nutzer*innen geschaut werden, die bereits seit längerem ein Abo haben. Will heißen, sobald nicht mehr absehbar ist, dass eine Serie neue Abonnent*innen generiert, wird sie eingestampft, da es eben darum geht, die Zuschauerschaft immer weiter anwachsen zu lassen. Ein Spiel der Unmöglichkeit und etwas, was im klassischen, privaten, linearen Fernsehen so nicht gab, da dort eben mit Werbeeinnahmen alles finanziert wurde und die konnten durch Einschaltquoten bestimmt werden aka wie eine Sendung sich im Vergleich zu anderen schlägt. Das ist für Streaming (noch) uninteressant, auch wenn immer mehr Streaming-Anbieter dazu übergehen auch wieder Werbung zu schalten, weil ihr Wachstumssystem nicht aufgeht. Und all das muss man bedenken, wenn man darüber spekuliert, inwiefern Doctor Who einen internationalen Co-Geldgeber auftreiben kann. Die verschiedenen potentiellen Partner werden sich alle überlegen, ob DW dazu beitragen wird, dass sich ihre Abonnent*innenzahl erhöht oder nicht. Und da sie eben keinen direkten Einblick in die Zahlen von Disney+ haben, sich aber wohl denken können, dass dieser Effekt dort nicht eingetreten ist, müssen sie sich auf die britischen Zuschauerzahlen verlassen und die sehen nicht rosig aus.
Damit auch zurück zur BBC und deren Entscheidungsfindung, denn auch hier spielen die Zuschauerzahlen eine große Rolle. Zwar braucht die BBC als ÖRR keine privaten Geldgeber und einen ständig anwachsenden Pool an neuen Zuschauer*innen, was sie aber benötigt ist öffentliche Zustimmung, da ihre Finanzierung als öffentliche Institution von politischen Entscheidungsgremien abhängt. Wenn eben Doctor Who für die BBC alleine zu teuer ist und sich kein internationaler Partner finden kann, wird es schwer für die Fürsprecher*innen der Sendung innerhalb der BBC, diese weiterhin zu verteidigen und im Programm zu halten. Sie können nicht einfach sagen, Doctor Who ist immer noch eine der beliebtesten Drama-Serien und ignorieren, dass günstiger zu produzierende Sendungen wie Seifenopern in den TV-Charts wesentlich erfolgreicher sind und andere Drama-Serien, vor allen Krimis, die günstiger zu produzieren sind, ähnlich erfolgreich sind wie Doctor Who. Da wird dann irgendwann die Frage aufkommen, ob man nicht Geld dadurch einsparen könnte, dass Doctor Who eingestellt wird und stattdessen eine andere Krimi-Sendung produziert wird, die eben weniger kostet, aber vielleicht eben genauso erfolgreich ist. Das ist eine simple Kosten-Nutzen-Rechnung, und da hilft es der Serie wenig, wenn die internen, aber nicht veröffentlichten iPlayer Zahlen zeigen, dass die Serie heutzutage nach einem Jahr doch noch auf die gleichen Zuschauerzahlen kommt wie vor zehn Jahren innerhalb eines Monats. Denn das führt zu der Frage, warum Doctor Who es nicht mehr schafft, diese Zahlen zeitnah zu generieren. Denn das sind die Zahlen, die für die Entscheidungsträger*innen von Interesse sind. Das mag dir nicht gefallen und du kannst diesen dann gerne unterstellen weltfremd zu sein, aber in deren Logik muss eine teure Produktion wie Doctor Who möglichst zeitnah möglichst viele Zuschauer*innen generieren und wenn sie das nicht schafft, dann wird sie zur finanziellen Belastung.
Und nach diesem mega langem Beitrag werden ich dazu auch nichts mehr schreiben. Es wird höchstwahrscheinlich eh nichts bringen, weil du wieder irgendetwas in diesen Post hineininterpretieren wirst, was da so nicht steht, aber ich habe ganz ehrlich keine Lust, das irgendwie noch einmal gerade zu biegen oder klarzustellen.
schön, dass ihr beide bestätigt, was ich geschrieben hatte. Die Einschaltquoten beim Fernsehen sind in den vergangenen Jahren für alle Serien dramatisch runtergegangen. Es ist deshalb sinnlos, daraus irgend etwas in Bezug auf Doctor Who herleiten zu wollen.
Nein, tun wir nicht. Du hast insofern recht, dass die Zuschauerzahlen generell rückläufig sind, daher ist es auch müßig aus eben diesen irgendetwas abzuleiten. War es im Übrigen auch schon früher. Die bedeuten immer nur etwas im Kontext, also dem Vergleich zu anderen Sendungen. Daher habe ich mich auf die wöchentlichen TV-Charts berufen. Doctor Who schneidet dort eben nicht mehr so erfolgreich ab, obwohl eben auch andere Sendungen weniger Zuschauer haben als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Wir könnten das gleiche Spiel auch noch für den Marktanteil durchgehen, aber ich gehe aktuell davon aus, dass Du daraus auch irgendwie wieder ableiten wirst, dass diese nichts bedeuten, weil irgendwie alle Marktanteile zurückgegangen sind.
Das ist auch genau das Verhalten, das ich bei Doctor Who Fans feststellen konnte. Wenn ich frage, was jemand von den neuen Episoden hält, dann höre ich regelmäßig, das sei vorgemerkt, aber vorher habe man noch diese oder jene andere Serie auf der Liste und in dem Zeitplan, der mir dann vorgerechnet wird, dauert es typischerweise ein halbes oder ganzes Jahr, bis die Leute sich bei irgendeiner Binge-Party Doctor Who vornehmen.
Das stimmt zwar, interessiert die BBC aber wenig, wie du selbst feststellst:
Dieses moderne Konsumverhalten taucht in der Statistik nirgends auf. Das Streaming wird nur für einen kurzen Zeitraum nach Veröffentlichung der Episode mitgezählt.
Richtig. Oder mehr oder weniger richtig. Die BBC hat keine Probleme ihre internen Daten abzurufen und zu schauen, wie viele Leute im letzten Jahr eine DW Folge über den iPlayer geschaut haben. Habe sie hat keinen Vergleich. Bereits die 28-Tage-Charts, die die BBC bis irgendwann im letzten Jahr erhoben hat, war immer nur ein internen Vergleich. ITV und co. haben ihre Daten nicht herausgerückt, um eine aussagende Statistik zu erstellen.
Des Weiteren muss man sich auch die Frage stellen, was es für die BBC heißt, wenn neuere DW Folgen zwar noch Monate später Zahlen generieren, wenn auch vielleicht nicht unbedingt im großen Umfang, aber eben nicht im direkten Zeitraum nach der Ausstrahlung. Für mich würde das implizieren, dass die Serie zwar mögliche Zuschauer hat, aber eben für eben jene, die sich Wochen oder gar Monate Zeit lassen, keine Priorität ist. Und dann lautet die Frage, ob es den Mehraufwand wert wäre, dafür zu sorgen, dass DW zu einer Priorität für sie wird, so dass sie innerhalb weniger Tage nach der Ausstrahlung die Serie gucken und andere Serien links liegen lassen, oder ob man es vielleicht nicht eher verkraften kann, diese Zuschauer, die in die wichtigen Statistiken eh nicht einfließen, zu verlieren.