Beiträge von Mario

    Mir wurde eben auf YouTube der Clip "The Timeless Child - REVEALED" vorgeschlagen und ich habe aus Spaß einfach mal drauf geklickt, um den Like-Dislike-Ratio zu sehen. Und siehe da, der ist ziemlich ausgeglichen. 4664 Likes gegen 4378 Dislikes. So etwas gibt es bei Doctor Who Clips auf dem offiziellen Kanal sonst nicht. Die Fans scheinen eindeutig nicht zufrieden zu sein und aus den Kommentaren darunter geht hervor, dass diese Unzufriedenheit sich durch fast alle Lager streckt. Jung, alt, Mann, Frau, NewWho oder ClassicWho Fan, RTD oder Moffat Fan, selbst Fangirls und -boys die sonst alles gut finden, fast jeder hat irgendetwas auszusetzen. Es gibt aber natürlich auch Leute, die es toll finden, aber einige der Entschuldigungen sind geil. Am besten gefällt mir ja das klassische "es ist halt eine Kinderserie, man sollte sich keine großen Gedanken darüber machen". Das ist nicht nur beleidigend gegenüber den Fans, die der Serie seit Jahrzehnten treu sind, sondern auch Kindern gegenüber, als ob die irgendwie komplett anspruchslos wären. Solche Leute sind der Grund, warum wir solche "Filme" wie Minions oder den Emoji Film bekommen.

    Na ja, selbst in The Greatest Show in the Galaxy zeigt er sich als Manipulator. Um die Wahrheit zu sagen, gibt es diesen Übergang an sich nicht. Staffel 24 wurde eben noch vornehmlich mit Colin Baker als Doctor im Kopf geschrieben, nicht mit McCoy. Cartmel hat dann die Auslegung des Doctors den komödiantischen Fähigkeiten McCoys angepasst. Staffel 25 stellt dann in gewisserweise diesen Übergang da, auch wenn es eben nicht ganz flüssig ist. Wie du bereits selbst angemerkt hast, ist er in Remembrance bereits wesentlich manipulativer und offensichtlich düsterer als in Staffel 24, als er es dann in Greatest Show ist. Richtig deutlich im Fernsehen wird der Wechsel hin zum düsteren Manipulator passiert dann erst in Staffel 26, unterstrichen dadurch, dass McCoy ein neues, dunkles Jacket bekommt.

    Die Folge ist an sich sehr 08/15. Jetzt nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Der gesamte Handlungsaufbau, die Dialoge, die Twists, die Gastcharaktere, alles ist grundsoldie, aber nichts ist wirklich so gut, dass es die Folge über das Mittelmaß hinausheben würde.


    Die Hauptschuld gebe ich Jennifer Perrott als Regiesseurin. Auch sie hat keine schlechte Arbeit geleistet, aber um eine Standardfolge über den Durchschnitt zu heben, braucht man jemanden im Regiestuhl, der das Talent dazu besitzt, daraus etwas besonderes zu machen. Und sie scheint dieses Talent nicht zu haben.


    Es gibt aber auch Dinge, die gegen die Folge arbeiten und aus dem Mittelmaß heraus nach unten reißen. Da wären vor allem der Doctor und ihre Companions, die einem als Zuschauer relativ egal bleiben, besonders der Doctor. Whittaker hat einfach nicht die Bildschirmpräsenz um den Doctor zu spielen. Die Folge hat mich generell sehr stark an die RTD-Ära erinnert, im Stil, Atmosphäre, dem Plot an sich und besonders dank der Liebesgeschichte zwischen Kira und Charlie, was darin resultierte, dass ich mich die ganze Zeit über gefragt habe, wie die Folge mit den RTD Doctor/Companion-Gespannen gewesen wäre. Denn auch die Companions hier waren nicht wirklich gut. Graham war zwar sympathisch, hatte aber eigentlich nichts zu tun. Yaz war sympathisch, aber mehr Charakter als zuvor gab es für sie auch nicht. Von den dreien stand Ryan dieses Mal mehr im Mittelpunkt, aber auch er war eigentlich komplett austauschbar.


    Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass die Folge mit dem neuntem Doctor und Rose oder dem zehnten Doctor und Martha besser funktioniert hätte. Der zehnte Doctor und Donna wäre wahrscheinlich genauso schlimm gewesen wie das aktuelle Gespann, wenn nicht gar noch schlimmer (ähnlich im Übrigen sieht es mit dem zehnten Doctor und Rose aus) und da es in dieser Folge eben auch eine Message gab bezüglich Ausbeutung und Automatisierung, hätte es wahrscheinlich mit den beiden eine ähnlich dämliche Szene wie in Planet of the Ood gegeben, in der der Doctor Donna den Spiegel vorhält, sie dann fast anfängt zu weinen und er sich entschuldigt.


    Was in der zehnten Doctor Folge noch komplett unabgebracht war, wäre hier von der Folge selbst entschuldigt worden, denn während in der Ood Folge, die Menschen als Sklavenhalter die Bösen waren, war hier der Mensch, der gegen die Automatisierung ankämpft der Böse. Was am Ende die Atmosphäre, die zuvor aufgebaut wurde, ziemlich zum Einsturz gebracht hat. Das Problem der Folge ist es, dass sie versucht, zwei Botschaften gleichzeitig zu vermitteln, es aber nicht wirklich schafft, die Balance dazwischen herzustellen. Die eine ist: Amazon (Kerblam ist eine ziemlich offensichtliche fiktionale Version davon) beutet seine Arbeiter aus und die Effizienz, welche von diesen erwartet wird, auch weil die Kunden ihre Pakete immer bereits am nächsten oder übernächsten Tag haben wollen, ist hirnrissig. Die andere ist: Gewaltsamer Arbeiteraufstand bzw. Terrorismus ist falsch, egal gegen was man kämpft. Das hätte alles besser funktioniert, wenn wir mir über Charlie erfahren hätten, allen voran seine Motivation, und wenn am Ende eben Slade kein Guter gewesen wäre, sondern eben jemand, der mehr oder weniger Charlies Vorstellung von den Ausbeutern symbolisiert. So kommt es am Ende herüber als seien die Unternehmen wie Amazon gar nicht so schlecht und diejenigen, die sich dagegen auflehnen, sind die eigentlichen Leute, denen man nicht trauen sollte.


    FAZIT: 3,5/10 Punkten und ein "ausreichend". Mehr kann ich wirklich nicht geben. Und das beim angeblichen Highlight der Staffel.:|

    Als Finale des dritten Doctors fand ich das Serial durchaus enttäuschend. Dabei fing es ziemlich gut an. Der erste Teil führte die Charaktere, Themen und Handlungsorte vernünftig ein, die Rückkehr von Mike Yates war erfreulich und die Rückbesinnung auf Jos letzte Folge hat mir ebenfalls gefallen. Auch wenn ich an sich kein großer Fan von den übernatürlichen Aspekten innerhalb von Doctor Who, können diese durchaus funktionieren, wenn es richtig umgesetzt wird.


    Die beiden größten Probleme der Folge sind Teil 2 und Teil 6. Teil 2 besteht zum Großteil aus einer Verfolgungsjagd, die einfach nur dämlich war. Nicht nur ist es verdammt noch einmal lächerlich, dass es außer Benton und dem Brigadier keinen einzigen Soldaten im UNIT Hauptquartier zu geben scheint, sondern Luptons gesamter Plan hier war einfach Schwachsinn. Wieso teleportiert er nicht gleich, nachdem er den Kristall hat? Fast eine ganze Folge diesem einem Gimmick zu widmen, zeigt, dass es eigentlich nur genügend Material für einen Fünf-Teiler gab - und beim großen Finale des bis dato am längsten amtierenden Doctors hätte ich eigentlich mehr erwartet.


    Teil 6 wird dann für meinen Geschmack zu esoterisch. Besonders was die Regeneration bzw. Vorprojektion von K'anpo zu Cho-Je angeht, oder auch warum Tommy die Blitze nicht wirklich etwas anhaben können, weil er eben zu unschuldig im Herzen ist, ähnlich wie bei Mike, dessen Sorge um den Doctor und Sarah Jane ihn beschützt.


    Ein weiteres Problem, was ich persönlich mit der Folge habe, ist, dass zwar Mike Yates wieder dabei ist, und hier einen wesentlich würdigeren Abschied bekommt als in Invasion of the Dinosaurs, ich mir aber für das Ende des dritten Doctors einfach mehr UNIT gewünscht hätte. Klar, der Master konnte nicht mit dabei sein, aber wäre es wirklich zu viel verlangt gewesen, mehr UNIT zu haben? Es wirkte fast schon so, als wäre die Präzens vom Brigadier und Sergeant Benton ein Muss und deswegen waren die beiden halt dabei, aber wie bereits angemerkt, es wirkte fast schon so, als ob UNIT nur aus den beiden und dem Doctor besteht.


    FAZIT: Die Folge ist okay, mehr aber leider nicht. Normalerweise würde ich vielleicht 6 oder gar 7 Punkte geben, aber für das Finale vom dritten Doctor habe ich einfach mehr erwartet, daher nur 5 Punkte.

    Also ich habe folgende Probleme bisher entdeckt: Staffel 6 will gar nicht abgespielt werden, Time of the Doctor startet nur auf Deutsch und wenn ich ein paar Sekunden vorspule (danach kann ich auch auf Englisch umschalten) und Staffel 9 läuft nicht mehr wenn man einmal zurückgespult hat. Das kann ja schwer alles an den Discs liegen. Aber das sind so seltsame Fehler, besonders da sie mir bisher bei keiner Disc von einer anderen Firma aufgefallen sind, dass mich das eben sehr stutzig macht und ich mich wirklich frage, ob mein Player und Polyband einfach nicht kompatible sind.

    Mein BluRay Player weigert sich einige meiner Polyband Doctor Who BluRays abzuspielen. Mit anderen BluRays und mit keiner meiner DVDs habe ich Probleme. Liegt das womöglich daran, dass sich mein BluRay Player nicht mit der Software auf den BluRays selbst verträgt? Gibt es da vielleicht irgendein Update, was ich drauf spielen könnte, falls es daran liegt? Oder brauche ich einen neuen Player, der neusten Generation, weil meiner mit über fünf Jahren inzwischen einfach zu alt ist?

    Die beiden hätten ihre Lügen vorher miteinander absprechen sollen. Also, sind Timeless Child, Ruth-Doctor und eventuell auch Jodie-Doctor nun von einem anderen Universum oder nicht?

    Das Timeless Child ist von einer anderen Dimension, aber Whittaker ist nicht einer anderen Dimension oder Zeitlinie als Capaldi vorher. :rolleyes:

    turnusgemäß wäre Hannover dran. Hindernisse waren für mich Priorität von Saint Patrick's Day und, dass alle Samstage durch H96-Spiele belegt waren. Also irgend ein anderer Monat. Ich empfehle den August. Richte mich aber gern nach den Bedürfnissen der Basis.

    Wenn wir uns bis dahin überhaupt wieder treffen dürfen. Wenn es nach so manchen Virologen geht, sollte Deutschland am besten bis September oder noch länger in die Quarantäne, am besten bis die Medizin einen effektiven Impfstoff gegen Corona entwickelt hat - und das kann noch bis 2021 wenn nicht noch länger dauern.

    Als jemand, der eigentlich nicht als Legasthenie leidet, benutze ich solche Programme eben nicht. Und um die Wahrheit zu sagen: Ich habe den gleichen Laptop jetzt seit über einem Jahr und komme immer noch nicht so gut mit der Tastur klar. Ich haue regelmäßig irgendwelche Buchstabendreher zu so etwas ein. Das ist mir in dem Maßen mit meinem alten Laptop nicht passiert.

    Die Folge so eben das erste Mal mit Ton gesehen. Immer noch schlecht, aber besser als ohne. Die Handlung ist weiterhin Banane, aber wenn man es mit Ton sieht, macht es sogar irgendwie Sinn. Das Ganze ist eine Inszenierung von Rassmussen bzw. den Sandmen für den Zuschauer. Selbst der Found Footage Stil der Folge wurde in diese Idee miteingearbeitet. Auf eine gewisse Weise ist das sogar brillant. Auch gegen die Moral von der Geschichte habe ich nichts einzuwenden, in Wahrheit glaube ich, dass der Mensch im Namen des Kapitalismus wirklich so weit gehen würde, zu versuchen, den Schlaf abzuschaffen.


    Das größte Problem der Folge ist einfach, dass sie nicht spannenend ist, was eben an dem Found Footage Stil liegt. Am nervigsten waren die regelmäßigen Einblendungen von Rassmussen. Die haben mich immer wieder herausgerissen. Generell fand ich die Kameraeinstellungen oftmals fragwürdig. Es wurde zwar versucht zu erklären, warum es manchmal so aussah, als wären die Aufnahmen aus der Sicht einer Helmkamera und manchmal aus der Perspektive einer Überwachungskamera aufgenommen worden, aber man hätte sich für einen Stil entscheiden sollen. Ich hätte mich für die POV entschieden, was zum einen zum Plot der Folge gepasst hätte, zum anderen hätte es die Folge von 08/15 Found Footage Filmen unterschieden.


    Ein weiteres Problem der Folge ist, dass ich zwar die Schauspieler an sich alle gut fand, die Dialoge waren jetzt nicht unterirdisch, aber die Figuren selbst waren alle sehr blass. Außer Chopra hat keiner wirklich Charakter bekommen. Da neben dem Doctor und Clara, die mir eigentlich beide recht gut gefallen haben, Nagata die größte Rolle hat, da sie die beiden für fast die gesamte Episode begleitet, ist das nicht gerade ein Positivpunkt.


    FAZIT: Eigentlich hätte es eine gute Folge sein können, die eben anders ist und deswegen nicht gleich beim ersten Schauen gut ankommt, aber auch beim zweiten Mal funktioniert sie nicht richtig, weil die Spannung fehlt und für eine Horror-Folge, die Amtosphäre einfach nicht aufkommen will. Dies resultiert in einer eher langweiligen Folge, die einen frustriert zurücklässt, weil man das Potential für mehr darin erkennt und das Ganze wird noch dadurch verstärkt, dass der finale Twist zwar fast sämtliche Ungereimtheiten erklärt, aber die Folge eben auch irgendwie zur verschenkten Lebenszeit macht, da er die Präsenz vom Doctor und Clara komplett negiert. Mit etwas Wohlwollen noch 4/10 Punkten, irgendwo zwischen "ausreichend" und "durchschnittlich".