Beiträge von Mario

    Nur in unserem kleinen Forum würde Stranger Things gegen Ducktales verlieren.

    Nur mal so, DuckTales hat 100% positive Bewertungen auf Rotten Tomatoes, Stranger Things "nur" 93%. Okay, Stranger Things hat wesentlich mehr und bei DuckTales sind fast alle für die erste Staffel und selbst da fast ausschließlich für den Pilot und die ersten paar Folgen, aber die Zahlen sind da dann doch im Sinne der Ducks. Tortzdem haben sie hier nur Platz acht geschafft, Stranger Things ist Siebter.


    Für die nächsten Plätze treten die Verlierer des Achtelfinales in einem Viertelfinale der Verlierer an, wonach die Gewinner in Halbfinale gegeneinander einziehen und die Verlierer ebenfalls noch einmal gegeneinander antreten. Die nächsten Begegnungen:

    The Expanse
    South Park
    Breaking Bad
    Twin Peaks
    Star Wars: The Clone Wars
    The Mandalorian
    Black Mirror
    Dark

    Ganz klarer Sieg für Futurama . Damit zieht die Groening Serie ins Spiel um Platz fünf, während Stranger Things nur maximal Siebter werden kann. Nun geht es um die jeweiligen Gegner: DuckTales gegen Gravity Falls.

    Ganz klarer Sieg für Sherlock. Damit bekommt Sherlock Bronze und AoS Blech. Um Platz fünf und sechs zu entscheiden, müssen erst einmal die Verlierer des Viertelfinales gegen einander antreten, die Gewinner dann noch einmal gegen einander und die Verlierer auch, dann um die Plätze sieben und acht. Also kommt jetzt erst einmal Stranger Things gegen Futurama. Und danach DuckTales gegen Gravity Falls.

    Die Umfrage ist noch nicht vorbei, aber so eindeutig, dass ich jetzt trotzdem schon mal die nächste online stellen. Die Verlierer des Halbfinales treten jetzt erst einmal gegen einander an, um Platz drei und vier zu entscheiden: Sherlock gegen Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.

    Ja, aber man kann schlecht erwarten, dass man für eine Serie stimmt die bei einem selbst solches Unbehagen auslöst. So objektiv kann doch kaum jemand sein. Außerdem wäre es aus meiner Sicht seltsam, wenn ich sagen würde "die Serie ist zwar nichts für mich, aber objektiv gesehen ist sie eine der Besten." Es ist doch irgendwo ganz normal, dass man die Serien die einem gefallen für besser hält als andere.

    Ich habe bereits Billions erwähnt. Die Serie ist absolut nichts für mich und macht mich wütend, wenn ich sie sehe. Ich würde in einer Umfrage trotzdem für sie stimmen gegen die meisten Serien, die es bis ins Viertelfinale geschafft haben, weil sie eben eine sehr gute Serie ist.

    Sherlock ist sicherlich keine sehr sympathische Figur (allerdings doch deutlich angenehmer als House)

    House tut zwar so als wäre er dafür bereit, Patienten sterben zu lassen, um den Fall zu lösen, tut es aber nie und nützt dies im Endeffekt als Taktik, um Leuten Angst zu machen, damit sie das tun, was er will, damit er seinen Patienten das Leben retten kann. Sherlock würde ich durchaus zutrauen, dass er Menschen über den Jordan gehen lässt, um seinen Fall zu lösen.


    House ist zwar ein Arsch und Misanthrop, aber zu einem gewissen Grade ist dies auch nur gespielt und es gibt Charaktere wie Wilson, die dies wissen und durchschauen und House versuchen aus dieser Schale herauszubekommen, in die er sich verkrochen hat, weil er Angst davor hat, verletzt zu werden. Sherlock widerum ist ein Soziopath, der mit seinen Emotionen einfach nicht umgehen kann geschweigedenn diese vernünftig äußert, weil er sie seit einem Kindheitstrauma unterdrückt hat.


    Ich weiß auf jeden Fall, mit wem ich lieber zu tun hätte - und es ist ganz sicher nicht Sherlock.

    Ich erinnere mich da an eine Szene in Game of Thrones auf die ich in der Form gut hätte verzichten können.

    Nur eine?

    Ich erinnere mich an eine Szene bei House in der eine Frau einen Schlaganfall erleidet und die ich bis heute nicht vergessen habe (es aber gerne würde). Das Problem war dort auch, dass dies auf eine sehr heftige Art in der Szene dargestellt wurde.

    Auf der einen Seite, tut mir das Leid für dich, auf der anderen: Das Leben ist kein Ponyhof. So etwas ist nicht schön anzusehen und sollte auch nicht so dargestellt werden.


    Ich kann das ja irgendwo nachvollziehen, dass man so etwas nicht sehen will. So geht es mir mit der Serie Billions. Wenn ich sehen will wie reiche Banker und Wall Street Broker dem Gesetz entgehen und dem Staat auf der Nase herumtanzen, dann schaue ich Nachrichten, dafür brauche ich nicht noch extra eine Serie. Was ich aber von dieser gesehen habe, war richtig gut. Da muss ich meine persönlichen Gefühle hintenanstellen. Und dies fällt manchen Leuten einfacher als anderen und niemand kann dies wirklich komplett, aber wenn ich die Frage beantworten soll, welche Serie besser ist, dann versuche ich es.


    Mein Beispiel was das angeht ist der Vergleich zwischen den Filmen Alien und Aliens. Ich persönlich schaue lieber Aliens, weil ich Action auch Horror gegenüber bevorzuge, wenn ich aber gefragt werde, welcher von beiden der bessere Film ist, nicht welchen ich persönlich besser mag, dann lautet die Antwort immer Alien.

    Naja, cool sein allein reicht aber nicht, wenn die Figur ansonsten alles andere als sympathisch ist (zumindest für mich). Das gilt bei House aber auch für die Nebenfiguren, mit denen ich auch absolut nichts anfangen kann.

    Aber für Sherlock stimmen, wo die Hauptfigur noch wesentlich unsympathischer ist und außer John, Mary und Mycroft jeder Nebencharakter die Personalität eines nassen Handtuchs hat?

    Das größte Problem ist aber für mich der Ort der Handlung und die Handlungen die damit einhergehen. Eine Serie in der es in jeder Folge um schwere Krankheiten geht ist für mich einfach kaum zu ertragen. Mich nimmt das auf eine Art und Weise mit, dass ich absolut keine Freude am Ansehen der Serie entwickeln kann.

    Aber Serien, in denen es um Mord und Totschlag geht, tun das nicht?

    Außerdem kann oder will sich nicht jeder alle Streamingdienste leisten.

    Das ist ja auch mein Kritikpunkt daran. Das Aufsplittern des Marktes sorgt dafür, dass sich kaum noch jemand alles leisten kann, was automatisch die Möglichkeit reduziert, alles zu gucken, was man vielleicht gerne sehen würde.


    Egal, Final-Zeit. House gegen The Orville. :rolleyes:

    Das wird in Zukunft noch viel stärker so sein, wenn sich noch mehr Streaming-Anbieter auf dem Markt tummeln und das Angebot weiter zersplittert. So schön das ja ist, schöner ist es wenn man eine Woche auf die neue Folge wartet und dann rechtzeitig im Fernsehsessel sitzt und es endlich weitergeht.

    Ich schaue lieber so viele Folgen wie ich will auf einen Schwung als mir von einem Programmdirektor vorschreiben zu lassen, wann ich was gucke. Das Problem mit den vielen Streamingdiensten ist eher, dass der Markt übersättigt und innerhalb der wahrscheinlich nächstens zehn Jahre (maximal) zusammenbrechen wird, um sich dann neuzuordnen. Ob die Streamingdienste, die wir jetzt kennen, wie z.B. Netflix, dies überleben, ist fraglich und wird mit der Zeit immer fraglicher. Ich könnte jetzt wieder in eine Tirade darüber gehen, wie wenig das aktuelle Geschäftsmodel der Streamingdienste mit marktwirtschaftlichem Wettbewerb im klassischen, kapitalistischen Sinne zu tun hat, habe ich aber schon häufig genug getan und lasse es deswegen hier jetzt.

    Ich würde mal sagen, dass die meisten Geschichten darin bestehen, dass jemand aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird.

    Ja, aber das ist nicht die "Fish-Out-of-Water-Trope". Bei dieser wird ein Charakter ohne Vorbereitung oder Begleitung bzw. Hilfe, unfreiwillig, in ein ihm/r fremdes Setting verfrachtet und muss sich dort, zunächst disorientiert, zurechtfinden, ohne Hilfe, weil niemand weiß woher diese Person stammt und zunächst glaubt ihr auch keiner, wenn sie sagt, wer sie ist und wo sie herkommt. Die meisten Doctor Who Companions haben dieses Problem nicht. Ihr erstes Abenteuer spielt in ihrer Welt, in ihrer Zeit. Sie werden zwar mit etwas ihnen Unbekanntem konfrontiert, aber die Umgebung ist ihnen immer noch vertraut und dann taucht der dieser Mann (jetzt Frau) auf, der ihnen erklärt, was los ist und am Ende reisen sie mit ihm. Der Doctor ist immer da als eben diese Hilfe, der Lehrmeister, der einen an die Hand nimmt. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie Sarah Jane am Anfang von The Time Warrior. Auch in anderen Filmen und Serien gibt es diesen Unterschied. Luke wacht nicht auf einmal auf Yarwin auf und muss gegen den Todesstern kämpfen, er wird von einem Lehrmeister an die Hand genommen und in eine größere Welt, die ihm bisher so nicht bekannt war, geführt. Oder ein Vergleich im MCU: Steve Roger ist ein Mann außerhalb seiner Zeit, dass ist das Interesse an diesem Charakter, aber er folgt nicht dieser Trope, weil die Leute um ihn herum eben wissen, wer ist und wo er herkommt. Auf der anderen Seite wird Thor in seinem ersten Film ohne Vorbereitung auf die Erde verbannt, wo keiner weiß wer er ist, ihm niemand glaubt, dass er der Gott des Donners ist und er selbst nicht mit modernen Sitten klar kommt. Ich hoffe es ist klar, was ich meine.

    Naja, der beste Kabarettist der letzten Jahre... Moment mal, der hat das alles ernst gemeint???

    Leider letzteres.


    Und nun zum nächsten Viertelfinale, nachdem AoS weitergekomemn ist: House gegen Futurama.