Beiträge von time & space

    Ähnlich wie Mario kotze ich am liebsten jedes Mal im Strahl, wenn jemand versucht blanken Rassismus mit "Damals war die Welt halt so" zu rechtfertigen. Das ist keine Rechtfertigung, das ist eine faule Ausrede!

    Und zum Thema "Nicht schlecht von Toten reden": ich bin mir sicher, Hitler war nen feiner Kerl... :18: :bad:

    Ich für meinen Teil kann die Begeisterung für The Orville auch nicht nachvollziehen. Was ich bisher davon gesehen habe lässt mich zu dem Schluss kommen: Die Serie hat zwar ihre lustigen Momente, aber es steckt nicht ein Funken Originalität darin.


    Die Kirsche auf der Torte ist aber, dass sich manche Orville-Charaktere stellenweise genauso verhalten wie Mariner. Nur bei Orville wird es gefeiert, bei Lower Decks verteufelt. HÄ? Hab ich was verpasst?

    Joa, ist ja auch komplett unfassbar, dass 6,25 Millionen Briten Staffel 11 und 12 nicht für woke, SJW PC Snowflake Scheiße und Jodie Whittaker für den schlechtesten Doctor ever halten.

    Wieso nicht jeder Mensch mit auch nur einer einzigen Hirnzelle den Timeless Child Twist für den endgültigen Tod der Serie hält, will mir einfach nicht in den Kopf.


    ODER: Es gibt halt einfach Leute, die es tatsächlich gut fanden und - zieh dir das rein - sich sogar auf das Special gefreut haben.

    Was mir wirklich nicht in den Kopf will, ist dass so Leute wie du und Nikioko selbst in Threads die NICHTS damit zu tun haben, ständig betonen wie scheiße JW, Chibnall und S11/12 doch waren. Eure Meinung ist inzwischen hinlänglich bekannt (sodass ich zumindest bei Nikioko inzwischen angefangen habe, seine Beiträge einfach zu überlesen) und man KÖNNTE ja einfach mal akzeptieren, dass es Leute gibt, die es anders sehen...


    BTT: Die Serie ist sowas von tot. Die BBC täte echt gut daran, ihr top-rated programme schnellstmöglich abzusetzen. Und die ARD sollte mit dem Tatort das selbe machen. ;)

    John Hurt und Jodie Whittaker sind mit je 0 Stimmen und logischer Weise auch 0% auf dem letzten Platz gelandet. (Eine Schande, dass die ersten 3 mit Whittaker gleichgestellt werden.)


    Nachwort

    Leider sind mehrere Sammelplätze mit mehreren Inkarnationen dabei und es wäre durchaus schön gewesen, wenn mehr Teilnehmer mitgemacht hätten oder sich die Inkarnationen 1-3 und vielleicht auch der Kriegsdoctor von Jodie abgehoben hätten.

    Bis nächstes Jahr und bitte stimmt ab (sonst macht die Umfrage kaum noch Sinn).

    Schön, dass du mir die Wahl so einfach machst...

    Die meisten Quellen zählen die 4,5 Milliarden Jahre aus Heaven Sent, einschließlich der Doctor selbst in einem DWM-Comic. Man mache daraus was man will.


    Aber ist das nicht Blödsinn, da der Doctor hier immer wieder gestorben ist und "zurückgesetzt" wurde? Aus der Perspektive würde ich die nicht mitzählen...

    Nein, der Typ hat lediglich gesagt, dass er den #DoctorWho nicht mehr verwenden will, weil sonst die BBC ja meinen würde, er fände Staffel 12 geil. Für seinen Hass braucht er aber immer noch ein Ventil; und mit sowas kann man YouTube heutzutage super bespielen...


    Edit: Nach allem, was ich so mitbekommen habe, findet Nerdrotic so ziemlich alles scheiße, was irgendwer irgendwann nach 2009 oder um den Dreh getan hat. Ob das Star Trek samt Reboot-Filmen, Discovery und Picard ist, ob das DW ist oder ob das die Disney-Trilogie von Star Wars ist... Und sein Argument ist original immer dasselbe: Alles "woke", alles respektlos gegenüber dem Franchise, mimimimi...

    Ist wie Fußball: echte Fans halten zu der Serie, bei Höhen wie auch bei Tiefen (und extrem tiefen Tiefen).

    Ich kann dieses Gelaber nicht mehr hören. Wir reden nur noch von Tiefpunkt, dann is ein noch tieferer Tiefpunkt als wir eh schon hatten. Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören, sag ich ganz ehrlich. Aber du sitzt da ganz entspannt vor der Tastatur und hast drei Weizen intus.


    – Frei nach Rudi Völler


    BTT: Wer weiß denn schon, ob und wann es überhaupt eine 13. Staffel geben wird, wenn jetzt schon die ersten Serien ihre Produktion stoppen...

    In dem ganzen Zusammenhang fällt mir immer wieder auf, wie das Ganze mit Star Wars und Star Trek verglichen wird. Sind das eigentlich immer die selben, die ihre Serienwelt zerstört sehen und eigentlich alles viel besser weiter erzählen könnten, als die, die damit betraut werden? Ich finde schon, das man seiner Lieblingsserie gegenüber kritisch sein kann/soll aber was da gerade abgeht ... Muss auch an Game of Thrones denken: Staffel neu drehen - was für eine lächerliche Forderung!

    Ja, es sind immer dieselben. Und während ich bei GoT sogar noch mitgehe, dass das Finale ziemlich "bescheiden" war bzw. sehr viel besser hätte sein können, verstehe ich es bei den anderen überhaupt nicht.

    Das geht sogar soweit, dass manche sich bei Picard darüber aufregen, dass Raffis Haus an einem Drehort (!) aus TOS stand. Und allein daraus wird dann die übliche "Kurtzman zerstört meine Kindheit für seine woke Agenda"-Scheiße konstruiert.

    Vor Hartnell gibt es nicht. Nicht nur weil es in The Three Doctors und The Five Doctors selbst von den Time Lords selber so gesagt wurde, sondern ganz besonders wegen The Name of the Doctor und The Time of the Doctor. Clara springt in des Doctors Zeitstrom und trifft alle - ich wiederhole: ALLLE! - vorherigen Inkarnationen des Doctors, einschließlich John Hurt, von dem sie vorher nichts wusste und weswegen sie überrascht ihn zu sehen. Und bevor Smith dann doch regeneriert, weil Clara die Time Lords dazu überredet hat, ihm einen neuen Regenerationszyklus zu geben, erklärt er ihr, warum er stirbt. Wenn sie aber auf alle vorherigen Inkarnationen dieses Time Lords getroffen ist, hätte sie wissen müssen, dass der Doctor definitiv bereits mehr als zwölf Mal regeneriert ist. Wusste sie aber nicht. Und warum? Weil es vor Hartnell eben nichts gibt. Punkt. Aus. Basta. Ende.

    Ach, wenn es doch nur so einfach wäre. Der War Doctor wurde lediglich vom Doctor verleugnet. Dass der Doctor das Timeless Child ist dagegen von allen Time Lords. Der Doctor erinnert sich nicht daran, weil nach dessen Zeit bei der Division sein Gedächtnis gelöscht und er zum Hartnell-Doctor zwangsregeneriert wurde. Dass sie DAS können wissen wir ja bereits seit The War Games.

    Lass es mich mal so ausdrücken: Ich habe überhaupt keine Probleme damit zu glauben, dass eine Spezies, die sich durch Genexperimente unsterblich machen, durch die Zeit reisen und die Zeitlinie nach eigenem Gutdünken manipulieren kann, jeden Hinweis auf die Verbindung zwischen Doctor und Timeless Child löschen kann.

    Zu dem Punkt mit dem Regenerationslimit: drei Möglichkeiten...

    1) Die Time Lords mussten ihm keine Regenerationen geben, taten es aber trotzdem, um die Geschichte aufrecht zu erhalten.

    2) Als die Time Lords "Brendan" zu Hartnell werden ließen, begrenzten sie auch seine Regenerationen, sodass der Doctor jetzt in dieser Hinsicht ein ganz normaler Time Lord ist.

    3) Siehe 2), nur dass auf Trenzalore diese Begrenzung wieder aufgehoben wurde.


    Welche Variante davon wahr ist? Time will tell, it always does...

    Vielleicht haben sich aber auch einfach die Sehgewohnheiten verändert. Oder besser: die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt. Man sieht es ja an fast allen Serien, dass da schneller erzählt wird als noch vor 20,30 Jahren. Ich hatte "damals" mal bei einer Tom-Baker-Folge geschrieben, dass die übertriiiieben langsam erzählt wird... und ich das toll fand, weil man sich da eben die Zeit genommen hat, die Story sauber zu entwickeln.

    Mir gefällt es besser, wenn ich Stück für Stück erfahre, wer sich warum wie verhält, als dass ich eine Folge 2x gucken muss, um alles mitzukriegen. Man stelle sich mal vor, Kurtzman und Co. hätten die Vorstellung von Jurati, Rios, Elnor und Dahj/Soji alle in die erste Folge gequetscht <X


    Anderes Thema: Geht euch das auch so auf den Sack, dass sowohl bei DW, als auch bei Star Wars und jetzt Trek sich ein Haufen Vollpfosten melden und sich beschweren, die SJWs hätten ihre Kindheit zerstört?

    Wäre ja auch gar nicht so schlimm, wenn es wenigstens wahr wäre. Aber bei Picard regen sich die Leute doch tatsächlich darüber auf, dass die Föderation nicht perfekt ist und dadurch Roddenberrys Vision mit Füßen getreten würde. Ist ja nicht so als gäbe es dutzendweise Beispiele im "alten" Star Trek, wo die Föderation bzw. die Sternenflotte diesem Ideal schon nicht entsprochen hat...

    Und auch sonst bekam man im letzten Drittel das Gefühl, da wollte jemand schnell die Folge beenden. Natürlich geht’s nicht ohne Sonic. Mittlerweile hasse ich das Ding. Sie nutzt ihn wie ein Schweizer Armee-Tricoder nach dem Motto „Fällt uns nix ein, macht sie eine akrobatische Bewegung und holt das Ding aus der Innentasche heraus“.

    Das war die größte Schwäche der Folge. Die ersten 40 Minuten war das eine ordentliche Geschichte, die zwar nicht so gruselig war, wie sie dachte, aber sei's drum. Dass das Problem dann aber plötzlich mit einem Wischer mit dem Sonic gelöst ist und man dann noch 10 Minuten Charakter"entwicklung" hinten dran klatscht, machte das ganze irgendwie kaputt.

    Und dann ist da ja noch das Problem, dass diese letzten Szenen nicht mal besonders gut sind. Ist zwar schön, dass wir endlich mal erfahren, warum Yaz Polizistin geworden ist, aber das kam – im Kontext der letzten beiden Jahre – so dermaßen aus dem Nichts, dass es kaum eine Wirkung entfaltet. Und die Story um Ryan und seinen "Mate" ist sowieso nix. Den werden wir eh nie wieder sehen und was hier passiert ist, wird für Ryan wahrscheinlich auch nicht mehr wichtig.


    Mehr als 4/10 Punkten für die "ganz nette" erste Hälfte sind damit leider nicht drin.

    Ich kann keine Kamikazehelden die heroisch ihr Leben wegwerfen wollen mehr sehen.
    Das ist allerunterstes Groschenheftniveau.
    Aber sonst war es ok.

    Das wäre auch so ziemlich das einzige, was ich der Folge vorwerfen wollen würde. Immerhin haben sie wenigstens angedeutet, warum er das tut. Gebraucht hätte es die Szene aber nicht.

    Davon mal abgesehen war das grundsolide und da die Companions zumindest mal irgendwas zu tun hatten und nicht nur blöde Fragen stellen, neige ich zum "Gut".