Beiträge von time & space

    Ich sag vermutlich "die Mistress", weil ich Missy unpassend finde. Als respektlos würd ich die Verniedlichung nicht bezeichnen - immerhin hat sie sie selbst gewählt - aber irgendwie wird sie dem Master nicht gerecht. Man würde ja auch den zehnten Doktor nicht Tenny nennen... oh, Moment mal.


    Missy als selbstgewählter "Titel" dieser Inkarnation ist für mich schon in Ordnung. Hat River ja schließlich mit Melody, "Mels" und "River" ähnlich gemacht.


    PS: für den betreffenden Doktor gibt es ja seit kurzem den Namen "Sandshoes" :)

    ohne jetzt den Teufel an die Wand malen zu wollen, aber Moffat hat so ganz nebenbei Tür und Tor geöffnet, dass auch der Doctor mal eine Frau sein kann und wirft damit 50 Jahre Doctor-Who-Geschichte über den Haufen, indem er Timelords damit quasi zu Zwitterwesen macht. Dadurch werden im übrigen alle bisherigen Timelord-Liebschaften unlogisch gemacht.


    Wieso ist das unlogisch? Wenn Time Lords/Ladies Zwitterwesen sind, sollte ihnen doch auch das aktuelle Geschlecht ihres Partners egal sein, kann sich ja (theoretisch) jederzeit ändern. Soll heißen, sie werden sich unter dieser Vorraussetzung wohl kaum an diese Mann & Frau-Norm gebunden fühlen.

    […] Moffat wollte schockieren, er wollte den Irren, die immer wieder fordern, dass der Doctor eine Frau werden soll, einen Knochen hinwerfen (warum auch immer!) und den Shippern/Slashern etwas zum shippen/slashen geben. Ich sehe keine anderen Gründen.
    […] Natürlich gibt es diejenigen, die geschockt waren und natürlich wird es Shipper/Slasher geben, die das auch toll finden, aber damit habe ich das aller größte Problem: Warum? Warum kann man nicht irgendetwas machen, was denen nicht in die Hände spielt? Moffat muss gewusst haben, dass es diese Fans gibt. Ich hasse diese Fans bis aufs letzte, weil sie in meinen Augen kranke perverse Schweine sind und jetzt hat Moffat ihnen eine Rechtfertigung für ihre Existenz im Whoniversum gegeben. Vielen dank auch, Mr. Moffat, die gute Arbeit der letzten Jahren zum Aufräumen der Serie und des Fandoms gleich mal wieder voll eingerissen. Und ja, dass der Master eine Frau ist, stört mich auch an sich bereits genug. Der Master ist ein Mann, genauso wie der Doctor, es gibt Männer und Frauen unter der Gallifreyanern, warum also so etwas einbauen? Und die Szene aus Night of the Doctor lasse ich nicht gelten, das war eine gesteuerte Regeneration. Entweder war das beim Master auch so oder es ist etwas vollkommen schief gegangen, aber so möchte ich das nicht stehen lassen.
    […]


    Moffatt bei der Enthüllung des Capaldi-Doctors: "It's already been canonically established, that TIme Lords can change gender." Und da war "Night of the Doctor" noch gar nicht ausgestrahlt.


    Ich sage es mal so: Wenn man einmal den Schock über einen weiblichen Master verdaut hat, dann regt er einen auch kaum bis gar nicht mehr auf, ich bin aber immer noch in der Verdauungsphase und werde wohl für immer unter denen bleiben, die es nicht gut fanden und sich daher immer noch ein kleines bisschen daran stoßen. Was mich sehr viel mehr stört als Missy=Master (noch einmal: Vorhersehbarer ging es wohl kaum!), ist dass der Kuss auf der Metaebene betracht ganz übler Fanservice ist für die ganzen slasher, die schon immer meinten, der Master wolle den Doctor. Ich verweise ihr nur einmal auf den Thread zu dem Thema hier im Forum, wo gleich nach der Folge, die Erstellerin des Thread ein Posting mit dem Inhalt "Muahahaha...." erstellte. Dieser Gruppe von Nervensägen würde in die Hand gespielt, höchstwahrscheinlich unfreiwillig von Moffat (er ist ja schließlich nicht RTD), aber es wurde ihnen in die Hand gespielt und das verleidet mir diese Kussszene so sehr, da ich dann jedes Mal die Bemerkungen dieser Bekloppten im Hinterkopf haben werde. So und nun darf die PC Police des Forums mich gerne weiter mit negativen Bewertungen überhäufen. :P


    Thy will be done.
    Ich sehe wirklich nicht, wie man der Serie den Rücken kehren (oder es zumindest androhen) kann, nur weil ein Charakter jetzt ein anderes Geschlecht hat. Hast du bei "Elementary" (Jane Watson) und "Battlestar Galactica" (Starbuck) ähnlich reagiert? Gerade in letzterem Fall entgeht dir wirklich was, Elementary hab ich noch nicht gesehen, kann ich also nicht beurteilen.
    Ich bezweifle ernsthaft, dass Moffatt diesen Twist eingebaut hat, um die Slasher zu befriedigen, oder dass er diese Gruppe überhaupt kennt. Im Zweifel war einfach Michelle Gomez die beste Kandidatin für die Rolle.


    Um aber mal auf den Punkt zu kommen: Was ist das Problem an einem weiblichen Master?
    Ich bin gespannt auf die Antwort.


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    Zur Folge:


    Von der ersten bis zur letzte Sekunde hab ich mich gut unterhalten gefühlt.


    Besonders begeistert war ich von den Enthüllungen dieser Folge (Cybermen in den Tanks und Missy). Bei den Cybermen war es einfach Schritt für Schritt vorbereitet und somit absolut logisch, handwerklich große Klasse. Missy's Auftritt war im Nachhinein betrachtet auch gut, denn je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr "passt" ihr Verhalten auf das, was ich vom Master erwarte.


    Mit einer finalen Wertung warte ich noch bis nächste Woche, bin aber recht optimistisch.

    Ich fände die Umfrage mit einer Option a la "Sein Akzent ist zwar stark, aber dennoch verständlich" besser, bzw. vollständiger.


    Und so stark, wie die Beschwerden aus Übersee es nahelegen ist der Akzent nun wirklich nicht, ich zumindest habe bisher so ziemlich alles verstanden und stehe damit scheinbar auch nicht alleine da, wenn ich mir den Thread bisher so ansehe.


    Sollen doch die Amis heulen! Nicht alle englischsprechenden Völker sprechen so als hätten sie zwei Golfbälle in der Fresse.


    Dem kann ich einfach nur zustimmen, ich habe bei vielen US-Produktionen deutlich mehr Probleme, das Gesagte zu verstehen.

    Hm, also ich bin bei dieser Folge irgendwie unentschlossen:


    Ich würde sie wirklich nicht als 'gut' oder gar 'super' bezeichnen, dafür hat sie zu viele offensichtliche Fehler oder Sinnlosigkeiten, die über normales DW-Niveau hinausgehen.
    Auf der anderen Seite hat 'Robot of Sherwood' über die ganze Länge Spaß beim Anschauen gemacht, und das ist mir zumindest schon einiges wert.


    Aber mal im Ernst: Mit 'nem einzelnen Pfeil, den man irgendwo mit Glück in das Schiff rammt/schießt, schafft es das total kaputte Raumschiff dann doch irgendwie in den Orbit? Ich wüsste echt gerne, was Gatiss sich dabei gedacht hat... :18:


    Fazit:
    Sehr unterhaltsam, teilweise genial, teilweise grausam schlecht
    6.5/10 Pkt. - guter 'DURCHSCHNITT'

    Wenn ich das richtig verstanden habe, kannte Vastra auch schon einen der vorherigen Inkarnationen - oder wie war ihr "Here we go again" zu verstehen?


    Ich denke das war in erster Linie ein Zitat aus "Planet of the Spiders" bzw. "Robot", denn diese Szene war insgesamt aus anderen Post-Regenerations-Szenen zusammengesetzt (ich hatte ja weiter oben schon geschrieben, dass man die Szene wg. der Ähnlichkeiten zu der in "The Christmas Invasion" fast mitsprechen konnte).
    Im Fall von Vastra wird es sowieso schwierig das zu beantworten, da sie ja bisher ohne viel Hintergrundgeschichte auskam, wir wissen nur, dass sie den Doktor vor "A Good Man Goes To War" schon kannte, welche Inkarnation wird meines Wissens nie erwähnt.

    Dann will ich auch mal meine Favoriten zum Besten geben:


    Doctor Who
    Torchwood
    Sarah Jane Adventures
    Battlestar Galactica
    Sherlock
    Scrubs
    HIMYM
    The Big Bang Theory
    Game of Thrones
    Life on Mars
    Sanctuary
    Six Feet Under
    Stargate SG1
    Stargate Atlantis
    Star Trek:TNG
    Star Trek:DS9
    House MD
    South Park
    Once Upon A Time
    The X Files

    Zumindest beim ersten Anschauen hat mir die Folge sehr gefallen.


    Und besonders Capaldi überzeugte mich schon früh, wobei manche Szenen für meinen Geschmack etwas übertrieben waren (z.B.: "Door? Boring! Not me.") andere dafür überragend, etwa seine abschließende Konfrontation mit dem Android. Auch Clara gefiel mir sehr gut, wegen einer ähnlichen Szene. Schauspielerisch war ich beeindruckt, nicht nur von Capaldi und Coleman, sondern auch vom Android. Allgemein fand ich den etwas dunkleren Ton der Folge sehr angenehm, das passt gut zu dem Eindruck, den der Capaldi-Doctor hier vermittelt.


    Eine Sache die mich wirklich gestört hat, war dass man die Pre-Title-Sequence fast mitsprechen konnte, da sie doch seeehr stark an "The Christmas Invasion" angelehnt war.

    Fazit: Ein guter Start, der Lust macht auf mehr Capaldi-Folgen
    8/10 Pkt. - 'GUT'


    Ein genaueres Review folgt (vermutlich) nachdem ich die Folge nochmal in Ruhe angeschaut habe.

    Erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Nun zu deinen Fragen:


    - Wieso explodiert die Tardis wenn er sich regeneriert? Ist beim letzten mal doch auch nicht passiert


    Stimmt. Ich bin nicht mal sicher ob es dazu eine echte Erklärung gab. Die "einfachste" dürfte wohl sein, dass man Platz für das neue TARDIS-Interior schaffen wollte, da musste das alte erstmal weg. Innerhalb des Serien-Universums hängt das, wenn ich mich recht erinnere, mit der Regeneration an sich zusammen, zumindest in der neuen Serie ist so eine Regeneration ja ein recht energiereicher Prozess, bei dem eine Menge davon "frei" wird. Hier ganz besonders, da der Doctor die Regeneration ja sehr lange zurückgehalten hat und sich eine Menge dieser "Regenerationsenergie" aufstauen konnte. Das heißt: mehr Energie -> mehr Chaos -> die TARDIS geht kaputt. (Und ja, das ist genauso seltsam wie es klingt.)


    Wieso schläft er nicht / ruht sich nicht aus sondern rennt rum wie ein aufgescheuchtes Huhn?


    Dieses sogenannte "Post-regeneration trauma" läuft bei jedem Doctor (oder besser: jedem Timelord) anders ab, viele klassische Doctoren haben das ähnlich erlebt. Das Doctor Who-Wiki (tardis.wikia.com) hat einige Artikel zum Thema Regeneration, da wirst du sicher fündig.


    Wieso werden alle Ereignisse seit Rose schlichtweg gelöscht und niemand weiß mehr was davon?


    Während dem Finale von Staffel 5 wurde das Universum "rebootet". Da das neue Universum zumindest teilweise auf Amy's Erinnerungen beruht, ist es zwar im Großen und Ganzen wie das uns bisher bekannte DW-Universum, aber da Amy sich an viele durch den Riss verschluckte Ereignisse nicht erinnern kann, fehlen diese auch im neuen Universum.


    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.


    In der achten Staffel werden sie ja schwarz, das kann ich kaum erwarten

    Hab ich was verpasst? Die Info ist mir neu, wo hast du das denn her? Ich hatte bisher nicht mal mitbekommen, dass die Daleks überhaupt zurückkommen...


    Sie waren ja schonmal schwarz, das fand ich sogar recht schick, von daher kann das durchaus was werden.

    Der Threadtitel sollte einigermaßen selbsterklärend sein.


    Am 23.11.2013 feierten wir das wohl größte Event, was je einer TV-Serie zu Teil wurde: 50 Jahre Doctor Who mit einem Jubiläumsspecial, welches in Kinos in weiß-der-doctor wie vielen Ländern gleichzeitig gezeigt wurde. Das bescherte der Serie eine Aufmerksamkeit wie selten bzw. nie zuvor.
    2013 hatten 5 Doctoren Auftritte im TV: Paul McGann, John Hurt, David Tennant, Matt Smith und Peter Capaldi. Das hat es nicht einmal in "The Five Doctors" gegeben, da Tom Baker damals nicht aktiv mitwirkte. Dazu kommen zahlreiche andere Releases, u.a. von Big Finish, wodurch alle Doctoren "mitfeiern" konnten.
    Auch storytechnisch hat sich die Serie im Jubiläumsjahr entscheidend weiterentwickelt, vor allem 2 Punkte sind dabei entscheidend: die Rückkehr von Gallifrey und der neue Regenerationszyklus des Doctors.


    Was ich sagen will, ist: uns wurde versprochen, dass wir nicht nur 50 Jahre feiern - was ausgiebig getan wurde - sondern auch die Zukunft vorbereiten. Und das ist mehr als gelungen. Insofern war für mich als Doctor Who-Fan 2013 eins der besten Jahre in Bezug auf die Serie


    Wie seht ihr das? Wird euch dieses Who-Jahr positiv in Erinnerung bleiben?