Hallo!
Also, dass größte Problem an Eccleston war erstmal, dass er Punkte, die man an Tennant kritisiert, ebenso an sich hatte - Leider nur für eine Staffel, was dazu führte, dass es niemanden auffiel.
Eccleston war extrem weinerlich in seiner Rolle als Doktor. Ständig darauf bedacht, Mitleid zu heucheln. Wie er doch die Bewegung der Erde spürt, wie ihn doch der Zeitstrom, den er fliessen spürt, fertig macht. Weiters hatte ich bei den meisten der ersten Folgen echt noch das Gefühl, Doctor Who ist wirklich eine Kindersendung. Tennant gab der Serie einen erwachseneren Touch, etwas düsteres - Eine Sendung für Erwachsene. Wenn man nun bedenkt, dass Doctor Who einmal für Kinder gedacht war, man dann aber alte Männer als Doktoren implementierte die zum Teil gar nicht Kinderfreundlich drauf waren, kann ich nur sagen dass ich zufrieden bin, einen jungen Mann als Doktor zu sehen, der die Serie trotzdem nicht in einen Teletubbie Abklatsch verwandelt. Wenn ich mir heute eine zufällige Folge aus Staffel 2,3 oder 4 ansehe und danach eine zufällige aus Staffel 1, fällt die fehlende Ernsthaftigkeit in der ersten Staffel auf. Noch dazu kommt, dass Eccleston in seiner Originalstimme so nervtötend ist, dass ich die erste Staffel sogar in DEUTSCH bevorzuge, weil er mir Unsympathisch is.
Tennant konnte sich 3 Staffeln durch halten und es ist mies, ihm jetzt Kleinigkeiten wie Phrasen vorzuwerfen bei einem Eccleston, der in 1 Staffel gefühlte 8.000.000 mal "Fantastic!" ausrief. Eccleston hat sich nach einer Staffel verzogen und es wurde die für mich langweiligste Staffel, weil es kaum Folgen gibt, die wirklich fesseln. Was ist denn mit einem Blink, Shadows in the Library, The Sound of Drums, Fires of Pompeii. Solche Folgen konnte Eccleston einfach nicht bieten. Man kann da gerne auch RTD die Schuld dran geben, aber der hats in jeder Staffel mit Tennant geschafft, sone Folge einzubauen, in Staffel 1 kann man sich maximal das Finale ansehen und das auch nur aufgrund von Rose genialer Darstellung als TARDIS-Rose-Bad Wolf.
Mein Kommentar zu den "alten Doktoren" war darauf bezogen, dass sie nicht mit DT oder CE vergleichbar sind. Verschrobene 1970er Charakterzüge, aus einer Zeit in der es noch als normal galt, Kinder mit schlechtem Schulzeugnis den Hintern auszuhauen, sind nichtmehr Zeitgemäß. Da zieh ich keine Vergleiche, Pädagogische Ansichten und Verhalten waren damals einfach ganz anders.