Beiträge von Harridan

    Hi,


    kann voraussichtlich nur am 15. 08. Vorscläge zu einem Treffen: Die Irish Harp am Schwarzen Bär, oder das Kaises in der Schaufelder Str.


    Sind beide super und servieren neben guten Getränken auch Kleinig- bis Großigkeiten zum Essen.


    Gruß,


    Harridan.

    Hi ihrs,


    bei dem Casting von Matt Smith kam mir spontan ein Gedanke. Wenn ich die Serie fortschreiben sollte, würde ich den Doktor, den David Tennant gespielt hat, einfach mit demselben Mechanismus verjüngen lassen, mit dem der Master ihn hat altern lassen. Damit würde sich auch die drohende 12. Regeneration ein wenig hinausschieben lassen.



    Da könnte es Sinn machen, dass Matt Smith David Tennant so ähnlich sieht - und deutlich jünger ist.


    VG,


    Harridan

    Hi allerseits,


    hier ein spoilerfreies Zitat zu 2.01:


    Here’s the important thing for you cynics to note: “Kiss Kiss, Bang Bang” (a very aptly-titled episode) gives every indication that the production team have identified all of the failings that turned many SF fans against the show, and have fixed them.


    Die ganze Review findet sich hier (auch praktisch spoilerfrei):


    http://www.sfx.co.uk/page/sfx?…wood_season_two_screening


    Harridan

    Ich finde nicht alle Folgen dieser Staffel super, aber diese hat mir wieder gut gefallen!


    Dem Lob bzgl. Sally Sparrow schließe ich mich an, die war klasse. Und auch um den Bullen war es mir schade - die beiden wären ein schönes Paar geworden. Und ich bin mal gespannt, ob wir nächste Staffel etwas mit Pfeil und Bogen zu sehen bekommen und Sally einen Cameo-Auftritt hat. :-)


    Harridan

    Mit dem ersten Teil die beste Doppelfolge der drei neuen Staffeln, die ich je gesehen habe (und ich habe auch nur die drei Staffeln gesehen). Super Schauspiel, großes Script, und ein tolles Ende. Das der Doctor menschlich wird, um seine Feinde vor seiner Unmenschlichkeit zu schützen ... einfach schön.


    Harridan

    Eine grandiose Episode, die weniger die Menschlichkeit von John Smith aufzeigt, sondern die Unmenschlichkeit des Doctors untermauert. Und zeigt, dass der Doctor ohne seine Eigenschaften als Timelord und die Summe seiner Erfahrungen von 900 Jahren mit Sicherheit nicht seine eigenen Standards für einen Compagnon erreichen würde ...


    Mir hat's gefallen! Und ich hoffe, den Burschen mit der Uhr sehen wir noch mal wieder.


    Harridan

    Hi allerseits,


    ich fand die Folge klasse, habe aber ersteinmal mit 'gut' gestimmt - am Anfang einer Staffel möchte ich erst mal vorsichtig sein. :-)


    Ich mag Martha sehr. Besonders ist der Kontrast zu Rose gut gelungen, und das war ja erst einmal das wichtigste.
    Die Story war natürlich völlig over the top, aber witzig und spannend. Der Kuss ... naja, wäre er 'privat' gewesen, hätte er mich gestört. Da er 'beruflich' war, finde ich in völlig in Ordnung, und er lässt Raum für mehr, weil Martha offensichtlich Spaß daran hatte. :-)


    LG,


    Harridan

    Zitat

    Original von Kaoru
    Mir ist schon klar, dass das damit dargestellt werden sollte... aber ich habe jetzt ein wenig Probleme mit deinen Definitionen? 8o Die Umsetzung ist doch nicht "Subtext" sondern das genaue Gegenteil davon? "Subtext" ist der Text der zwischen den Zeilen steht... nicht der den man gross auf dem Bildschirm sieht. Genauso wenig ist "Subtext" "Storytelling". "Liebe ist rein, etc" ist ne Message... aber keine Geschichte.


    Jep, Einwand akzeptiert, ich verwende unscharfe Begriffe. Zur Verdeutlichung:
    Mein 'Subtext' bezog sich hier weniger auf den Kuss, sondern die Einstellung der Serienmacher zur Liebe und den Geschlechtern durch die Serie hindurch. Mit 'Storytelling' meine ich hier einfach Erzählkunst, die über einfache Plotkonstruktion hinausgeht. Sorry!


    Zitat

    Aber mich hätte die Szene wohl auch längst nicht so genervt wenn's halt nicht schon die x-te in einer langen, langen Reihe gewesen wäre die mich ganze Serie über so irritiert hatten.


    Dem stimme ich zu.


    Zitat

    Nur weil sich da zwei Männer küssen ist sie nicht automatisch über jeden Zweifel erhaben.


    Auch hier: Ja. Der Ianto/Jack-Kuss ist ein besseres Beispiel dafür.


    Zitat

    Das gerne dafür angeführte Beispiel ist Ianto... der anfangs noch Jack töten will und ankündigt, dass er sich irgendwann an ihm rächen wird. Aber ohne eine erkennbare Entwicklung landen die beiden plötzlich im Bett und Ianto wird zu Jack's Bitch. Huh?


    Tja, das hat mich auch irritiert. Meines Erachtens ist Torchwood ein gutes Beispiel dafür, dass zuviele Köche den Brei verderben. Hier fehlte die klare und entschiedene Hand eines Joss Whedon, der alles über die Season hinweg im Auge behält und gestalterisch mit eingreift, wenn etwas für Charaktere nicht passt; bzw. einen Storybogen abrundet. Das hat selbst noch zu Zeiten funktioniert, in denen er 3 Serien jongliert hat, sow wie RTD jetzt.


    Zitat


    Aber irgendwie fügen sich bei Owen all diese Seiten nie zu einem grossen ganzen zusammen, sondern stehen immer individuell im Raum. Wir haben es jede Woche mit einem komplett anderen Owen zu tun... jedenfalls habe ich nie das Gefühl gehabt, als würde ich immer der selben Figur zusehen. Möglicherweise liegt an der Inkohärenz der Drehbucher... oder daran dass der Schauspieler der Rolle nicht gewachsen ist.


    Das ist sicher beides ein Faktor, siehe oben.


    Zitat

    Oder nehmen wir Tosh. Wenn ich ihre lesbische Erfahrung wegstreiche, bleibt da sogar so gut wie gar nichts mehr. Sie ist Wissenschaftlerin und auch ein bisschen in Owen verliebt... und Asiatin... mehr fällt mir zu ihr nichts ein.


    Naja, ich fand, wir haben in Greek Bearing Gifts so viel von ihr zu sehen bekommen wie von sonst kaum jemandem. Sie ist romantisch, ein Familienmensch, unsicher und zurückhaltend, sie forscht nach den Dingen hinter den Dingen und will die Menschen und ihre Motivation verstehen.


    Zitat

    Also, ich weiss nicht. Die Staffel ist um, aber ich kenne diese Leute trotzdem nicht... noch weiss ich was sie überhaupt wollen. Und nach 13 Folgen ist das echt ne lausige Bilanz...


    Ganz so streng würde ich das nicht sehen. Aber ja: irgendwie gibt es zu wenig Continuity und zu viel Effekthascherei. Mit weniger überdramatischen Auftritten und mehr solider Handwerksarbeit hätte man vielleicht mehr errreicht.


    Viele Grüße,


    Harridan

    I beg to disagree.


    Zitat

    Original von Kaoru
    Es ist einfach Unsinn, dass der ganze Ballsall den Atem anhält und ganz ergriffen "Oh ja, jetzt hat Jack endlich zu sich selbst gefunden!" denkt. In der realen Version von 1941 hätte sich ein ganzer Mob gebildet und die beiden zu Tode geprügelt, ehe nur eine Zunge die andere berührt hätte.


    Nein, das ist gar nicht unsinnig. Das ist Storytelling. Auch genannt 'Subtext'. Was uns damit mitgeteilt wird, ist, dass es manche Liebe gibt, die so atemberaubend und rein ist, dass sie selbst Zweifler und Homophobe für einen Augenblick die Luft anhalten lässt und ihnen zeigt, dass Liebe eben Liebe ist - unbesehen von Geschlecht oder Gesellschaft.
    In sofern fasst sie sie genau das in einem Kuss zusammen, was die Serie uns vorher seit 12 Episoden versucht hat mitzuteilen. Und da soll der Kuss überflüssig oder unpassend sein?


    [quote ]Ich mein... ich bin selbst schwul... aber bad writing ist halt bad writing. Das hat nichts mit Homophobie oder ähnlichen Dingen zu tun.[/quote]


    Nebenbei ist das auch Interpretationssache, siehe oben. Some people get it, others don't. So ist nunmal die Welt. Nicht, dass ich sagen will, dass das Writing bei Torchwood perfekt wäre, im Gegenteil.


    Ich bekenne, dass ich in der Serie auch andere same-sex-Küsse überflüssig fand, aber das geht mir auch so mit einem opposite-sex-Kuss, nämlich den von Gwen und Owen im Schrank.


    Ich persönlich habe gar nichts gegen die sogenannte Gay Agenda von Davies, im Gegenteil, ich bin völlig seiner Meinung, dass es Zeit ist, die Schranken des gay/hetero-Denkens aufzubrechen und eine Diskussion einzuleiten. Und genau das tut RTD! Sonst würden wir darüber nicht reden.


    Was mich stört ist, dass die Charaktere dadurch scheinbar (und ich meine das dem Wortsinn entsprechend, nur dem Schein nach) an Profil verlieren. Unwissende behaupten, die Charaktere wären 'alle schwul'. Weniger Unwissende behaupten, sie wären 'alle irgendwie bi', aber auch das stimmt so nicht.


    Bislang haben wir:


    Jack: Omnisexuell (Männer, Frauen, Aliens)
    Ianto: anscheinend bisexuell (Lisa, Jack)
    Gwen: heterosexuell (ein lesbischer Kuss, aber unter Fremdeinfluss)
    Owen: heterosexuell (der Kuss in Day One war ein Rettungsmanöver)
    Tosh: bisexuell (sie ist die klassische 'I fall for the personality'-Bine)


    Dieses "in-Torchwood-sind-alle-irgendwie-schwul'-Feeling ist also gerade mal ein latentes Übergewicht zugunsten der Bisexuellen-Fraktion (in die ich Jack jetzt mal der Einfachheit halber zähle).


    Das klassische Problem mit der Wahrnehmung: Wenn alles hetero ist, ist alles 'normal'. Wenn das Gewicht auch nur leicht zugunsten der same-sex-Küsse tendiert, dann ist es eben 'unnormal'.


    Sorry - ich finde es toll, dass RTD uns darüber diskutieren macht!


    Viele liebe Grüße,


    Harridan

    Hi,


    auch diese Folge eine schöne Folge. Während Billis das Team in No 12 eifrig genasführt hat - das war ja auch alles zu einfach - hier nun Payday.


    Owen zickt rum und wir gefeuert - endlich. Schade nur, dass Jack ihm hinterher vergibt, ihn erschossen zu haben. Also, ich persönlich wäre da stinkiger! 8o


    Rhys spielt endlich wieder sinnvoll mit. Und seine Nacktszenen sind einfach knuffig. :-) Das war ja schon mindestens die zweite der Sorte.


    Die religiösen Metaphern waren dicke - besonders mit dem biblischen Monster mit 'A', dessen Namen ich gerade vergessen habe. Am Anfang will Ianto ja noch etwas darüber mitteilen, aber Jack würgt ihn wegen Aberglaubens ab ... Dann schließlich die Wiederauferstehung Jacks - ich vermute mal, dies ist die letzte. Denn jetzt hat er alles überschüssige Leben gegeben, um gegen den Tod anzugehen.


    No 13 hat mir nicht so gefallen wie 12, war aber ein packendes Finale. Auch ich bin gespannt, wie Jack beim Doctor landet, was er von ihm will und überhaupt - wie es be TW und DW weitergeht.


    Gruß,


    Harridan

    Hi,


    nach all dem Hickhack mal wieder eine Mail 'zum Thema'.


    Wow, fand ich die Folge gut. Mind-blasting sozusagen. Da stimmte beinahe alles (wenn man von John Barrowmans schauspielerischem Talent mal absieht, aber hey, er sieht gut aus), von der Story über die Schnitte bis zur Dramatik.


    Die Liebesgeschichte der Captain Jack Harknesseseses :-) fand ich auf mehreren Ebenen toll. Einerseits die Thematik Homosexualität und Outing in den 1940igern. Dann die Vermutung, dass der gute 40iger-Jack sich vermutlich absichtlich in den Tod stürzt, /weil/ er hoffnungslos in Jack verliebt ist und weiß, dass er für immer verloren ist.
    Wenn man dann noch die Doppelgänger-Thematik unter die Lupe nimmt, verliebt sich Jack (also unserer) in sich selbst bzw. in sich, wie er ohne seine Conman-Vergangenheit sein könnte. Der 1941-Jack ist tough, ehrenhaft, anständig und pflichtbewusst. All das ist Jack unter all seinem emotionalen Müll auch - aber er hat schon so viel erlebt und den Glauben verloren.


    Der vieldiskutierte Kuss ist nicht nur sexy und supergefühlvoll, sondern auch die Aussöhnung unseres Jacks mit sich selbst. Sozusagen die dramatische Reinigung vor - naja vor seinem einschneidenden Erlebnis in "End of the World".


    Die grandioseste Überraschung der Folge war aber der Schauspieler des Billis - wow, war der gruselig! Ist Billis Manger übrigens ein Anagram, das ich nicht raffe? Irgendwie klingt es danach. oder es ist eine Anspielung anderer Art.


    Frohes neues Jahr übrigens!


    Harridan

    Hi,


    die Grundstory fand ich auch nicht neu und nicht umwerfend. Was mir gefallen hat, war Owens Charakterentwicklung in dieser Episode. Jetzt weiß man auch, warum mit der letzten Episode getauscht worden ist - durch die Begegnung mit Diane hatte er erst ausreichend Motivation für den Fight Club.


    Die Amnesia-Pill-Sache mit Rhys und Gwen fand ich spannend und bewegend, weil es einem gestattet, in Gwens Kopf zu schauen. Sie will sehen, wie er reagiert, wenn sie ihm die Affäre gesteht, möchte es wenigstens mal ausgesprochen haben, aber dann nicht mit den Konsequenzen leben, wenn er damit nicht umgehen kann. Gleichzeitig ist sie grundeinsam und sucht Nähe.


    Der Trailer für nächste Woche sieht ja eigentlich ganz spannend aus - nur dass Ianto mal wieder tiefe Gefühle zeigen muss, was schon das letzte Mal in die Hose gegangen ist, wie ich fand. :-)


    Harridan