Beiträge von Skeletor

    Ich rede von unterschiedlichsten Methoden der Distribution über das Internet. Da brauche ich nämlich kein physisches Produkt herzustellen, habe keine Transportkosten und kann sogar ein weltweites Publikum erreichen.


    Und die 1000 Euro waren nur ein Beispiel. Der Punkt ist, dass man nur das produzieren kann, was man auch finanzieren kann und man so eben langsam anfängt und sich so auch eine Fanbasis aufbaut. Hat man das Studio nur für 2 Tage, dann haut man keine Setlist durch, sondern produziert einen oder zwei Songs, also das was man in der Zeit auch produzieren kann. Ein Label wird dich auch nicht anstellen, wenn du denen nicht vorher mal was zeigst und das kostet auch erst mal Geld, welches du bestenfalls erst viel viel später wieder zurück bekommst.


    Medienprodukte haben nun mal hohe First-Copy-Costs und die muss man im Auge behalten wenn man so etwas produziert. Und wenn das Geld nicht für 15 Songs in High-End Qualität zur Verfügung steht, dann muss man eben nur einen guten Song produzieren um so Menschen für sich zu begeistern und so Geld zu generieren, um weitere Songs zu produzieren. Wenn das Geld gar nicht reicht, dann kann man auch nichts produzieren. Das kann man aber vorher kalkulieren.

    Aber um bekannt zu werden, wirst du trotzdem ein Label brauchen.

    Denke ich nicht. Dafür gibt es mittlerweile viel zu viele Distributionswege, die jeder kleinen Band ohne großen Kostenaufwand zur Verfügung stehen können. Das heißt natürlich auch mal ein Album nur aus Spaß ohne High-End-Ausrüstung zu produzieren. Letztendlich muss nur geschaut werden was man an Geld zur Verfügung hat und kann entsprechend produzieren. Und wer bei Kickstarter nur 1000 Euro bekommt, der mietet man nur für zwei Tage das Studio und nicht für 7 Tage und bietet die entstandenen Songs für die Untersützer zum kostenlosen Download an.

    Es gibt aber heute auch häufig Kickstarter-Projekte wo Alben, CDs und Tourneen vor finanziert werden können. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man zumindest eine kleine aber feste Fangemeinde hat, die auch bereit ist Geld auszugeben. Das Heil bei irgendwelchen Labeln zu suchen halte ich jedenfalls für junge aufstrebende Bands für überholt. Da können sich nur die Megastars wirklich wohlfühlen.

    Ah, okay. Dann muss ich dir zustimmen. Die Flucht war auch tatsächlich die beste Szene. Lustig, dass sie mit Skyfall quasi genau das gemacht haben, was du meintest.

    Ja, aber auch hier hätte man mehr rausholen können. Lustigerweise geht auch in SF viel Potential wieder im Retro-Zitierwahn des Jubiläumsbonds unter.


    @ Torian: Ich finde auch, dass das ursprüngliche Theme von "Tomorrow Never Dies", welches es dann nur in den Abspann geschafft hat, durchaus besser gewesen wäre. Und den Titelsong von "Quantum Of Solace" mag ich persönlich auch nicht wirklich.

    Das muss ich widersprechen. Die another day hat, finde ich, fast kein Potential. Da alles, selbst die guten Sachen nur als Eyecandy geplant waren, ohne auch nur eine Sache zum Film beizusteuern. (Laserkanone ist nur da, um Eispalast kaputtzumachen, Eispalast nur, damit es schön aussieht was natürlich nicht zwangsweise was schlechtes ist, nur wenn man Casino Royal oder Skyfall sieht, da wird mit den Umgebungen gespielt und ausgenützt.)

    Der Beginn des Films mit Bonds Gefangenschaft, der Folterei und dem Fallenlassen von Bond durch M hatte durchaus richtig Potential. Damals hat mir dieser Aspekt des Films auch sehr sehr zugesagt.


    Das Potential hat der Film aber nicht genutzt, da sich dann im Rest des Films, den du ja beschreibst, nicht mehr viel von diesem Plot wiederfindet.


    Ähnlich sehe ich Tomorrow Never Dies. Aus einem Medienmogul als Bösen hätte man deutlich mehr rausholen können. Aber im Prinzip frühstückt der Film die Idee dann auch schon in der Einführungsszene von Carver ab.

    Die dritte Season hat mich bisher voll überzeugt. Bisher gab es keinen Hänger und die Serie ist aktuell auch ziemlich interessant und es passiert viel. Ein sehr starker Kontrast zur zweiten Staffel.

    Zu den Blu-Rays sollte man sagen, dass gerade die alten Filme enorm an Kraft durch die HD-Umsetzung gewinnen. Wie der Transfer bei den neuen DVDs ist weiß ich nicht, aber meine zehn Jahre alten DVDs (Special Edition) werden demnächst sicherlich durch die Blu-Rays ersetzt.


    Zum Thema:


    Vielleicht sollte tatsächlich jeder erst mal irgendwie sagen, welche Art von Bondfilm bevorzugt wird. Ansonsten wird das wieder so ein Thread an dem wild aneinander vorbei geredet wird.


    Heutzutage bevorzuge ich dann eher die ernst(er)en und bodenständig(er)en Bondfilme, die nicht zu Formelhaft daherkommen und auch ohne viel Over-The-Top-Kram auskamen. Früher waren sicher so abgehobene Filme wie "You Only Live Twice", "The Spy Who Loved Me" oder "Moonraker" meine Favoriten.


    Aus diesem Grund steht daher z.B. ein "Casino Royale" unangefochten auf Platz 1. Das ist nicht nur ein toller Bondfilm, (ernst, hart, einer guten Geschichte und einem sehr schönen Humor), sondern auch noch ein guter Film. Auch "On Her Majesty´s Secret Service" (der mit dem Lazenby Schorsch ;)) rangiert in den Toppositionen. Ansonsten tummeln sich da Filme wie "The Living Daylights", je nach Tagesform auch mal mein Lieblingsfilm der Reihe, "Licence To Kill", ich mag die Infiltration und wie er die Gegner gegeneiander ausspielt und natürlich auch Connerys in meinen Augen bester Bond "From Russia With Love".


    Einen ziemlich schweren Stand haben mittlerweile die Bondfilme von Roger Moore, auch wenn ich sie aus Nostalgiegründen auch gerne schaue. "The Spy Who Loved Me" ist in meinen Augen sein bester Bond gewesen, gefolgt von "For Your Eyes Only". Die anderen Filme unterhalten mich aus unterschiedlichen Gründen auch heute noch, aber wirklich dafür begeistern kann ich mich nicht mehr. "Diamantenfieber" ist für mich einer der schelchtesten Bonds von Connery.


    Von den Brosnan Bonds mag ich"Tomorrow Never Dies" überraschend gerne. Auch wenn der Film niemals auch nur Ansatzweise das Potential ausschöpft, was in ihm hätte stecken können. "Goldeneye" gefällt mir mit der Zeit immer schlechter. "The World Is Not Enough" finde ich nach wie vor gut und "Die Another Day" hat auch verdammt viel Potential verschenkt.

    Naja, M sehe ich als kaltblütigste und professionellste Person des Films, also von daher kann ich dir nicht zustimmen. Im Übrigen ging es ja in dem Film darum. Dass die alten Wege vielleicht veraltet sind und M trifft es sowohl dass sie die älteste Person im Main Cast, als auch das einzige Überbleibsel vergangener Ären ist, nicht weil sie eine Frau ist. Sie wird nicht in die Defensive gedrängt, weil sie mit Brüsten geboren wurde, sondern weil sie vor den anderen geboren wurde ;)

    Gut, kann man durchaus in diesem Punkt dagegen halten. Aber sie ist eine Frau in einer wirklichen Machtposition und sie wird gedrängt sich unterzuordnen. Ihre Machtposition wird angegriffen und am Ende verliert sie diese. Sie wird zudem häufig als Mutti bezeichnet, was suggeriert, dass ihr Geschlecht sehr wohl eine Rolle spielt. Ich gebe dir aber recht, denn zumindest am Anfang ist sie noch knallhart, aber am Ende nicht mehr. Am Ende ist sie dann doch nur die sentimentale Mutti, denn zwischenzeitlich agiert sie ziemlich unprofessionelll als sie z.B. die Freigabe von Bond für den aktiven Dienst durchsetzt obwohl dieser überhaupt nicht qualifiziert ist und am Ende ist Mutti stolz auf ihren Sohn. Finde ich daher schwierig sie als kaltblütigste und professionellste Person des Films zu sehen.

    Endlich mal wieder nach langer Zeit ein klassischen und modernen - an der heutigen Zeit angepassten - James Bond 007!


    Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion auslösen zu wollen, aber mich würde einfach aus Verständnisgründen interessieren, was du genau unter "ein klassischen und modernen" James Bond 007 verstehst und was an Skyfall zeigt, dass James Bond darin an die heutige Zeit angepasst wurde?


    Danke.

    Skeletor: So wie Du es darstellst, habe ich es nie gesagt. Ich habe gesagt, dass Bond fast immer alles an sich abprallen lässt, was ich gut finde, da ich keine Abhandlung über den Charakter von Bond und dessen Verletzlichkeit brauche. Da schaue ich dann lieber "Jason Bourne" oder einen Film der "Dark Knight"-Trilogie.


    Eigentlich habe ich weiter oben versucht meine Sicht der Dinge auf die Bondfilme darzustellen. Ich bin jetzt etwas irritiert, wo ich dich falsch dargestellt haben soll. Ich kann dir nur versuchen zu zeigen, was die Grundlage für meine Sichtweise ist, damit du auch nachvollziehen kannst wovon ich spreche. Ich sagte, dass ICH einen Bond bevorzuge, der eben nicht alles an sich abprallen lässt und dies auch keine Erfindung der Craig-Ära ist, sondern bereits Bestandteil von Bond seit mindestens den 80ern ist.



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    Und ja die Charaktere von Halle Berry und Michelle Yeoh waren starke Frauencharaktere wie der von Judi Denchs M, aber waren sie Bond ebenbürtig? Nein, eigentlich nicht, auf weiten Strecken schien es so, aber am Ende kommt es immer auf dasselbe hinaus: Jede Frau ist am Ende die Maid in Nöten und muss von Bond gerettet werden. Das wirst Du nicht ändern können und ich möchte sogar, dass es so bleibt.

    Das ist Ansichtssache und ich sehe in diesen Figuren zumindest Frauen, die mit Bond auf Augenhöhe sind und nicht nur in die Opferrolle gedrängt werden. Das meine ich mit Gegenpole setzen. Ich muss die "Rettung der Frau" jedenfalls nicht in jedem Bondfilm auf Teufel komm raus haben und wenn, dann sollte die Frau nicht nur wegen diesem Aspekt im Film sein sondern darüber hinaus auch noch irgendwie interessant sein.


    Genauso wenig brauche ich dies in jedem Finale eines Spidermanfilms. Wenn das gut geschrieben ist, dann kann man das auch machen.



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    Und nur weil Moneypenny sich am Ende für den Innendienst entscheidet, ist es noch lange nicht Sexistisch! Sie macht es ja nicht nur wegen Bond, dieser hat sie wohl eher nur zum Nachdenken gebracht. Es wurde ja schon vorher gesagt, dass sie für Maloey arbeitet, also war es nicht wirklich ein Wunder, dass sie seine Sektretärin wurde. Und ich brauche keine Moneypenny im Außendienst, weil sie einfach Ms Sektretärin ist, warum sollte sie also in den Außendienst? Das ergibt keinen Sinn. Und M war in "GoldenEye" nur eine Frau, weil damals eine Frau die Leiterin des MI6 war, ansonsten wäre es ein Mann geworden.


    Nein, für sich alleine betrachtet ist das auch nicht unbedingt sexistisch. Im Gesamtkontext des Films und unter Berücksichtigung der Geschichte der Filmreihe aber schon. Sie sagt zwar, dass sie in den Innendienst geht, aber die Assoziation ist doch eine andere, denn so wie es im Film dargestellt wird und wie du es selbst ja treffend bezeichnest: Sie wird zu Ms Sekretärin. Das ist ein stereotypischer Frauenjob, der aufgeladen ist mit ganz vielen Geschlechterklischees, welche die Bondreihe auch schon reihenweise bedient hat. Zudem ändert sich dann auch noch das Geschlecht von M, was das Klischee von verstärkt. Der Knackpunkt ist aber, dass der Film den Eindruck erweckt, dass sie den Job nicht bekommt weil sie dafür qualifiziert ist, sondern weil der Film mehrmals suggeriert, dass sie nicht kompetent genug für den Außeneinsatz ist. Sie kann nicht ohne die Hilfe des Mannes Autofahren (Bond greift ihr ins Lenkrad) und macht sich noch über ihre Fahrkünste lustig. Was wiederum ein typisches Frauenklischee darstellt. Und obwohl sie natürlich schießen kann, wird sich über ihre Schießkunst lustig gemacht und ihr im selben Atemzug gesagt, dass der Außeneinsatz auch nicht jedermanns Sache ist. Dadurch wird nochmal der Eindruck bestärkt, dass sie sich für nicht qualifiziert genug hält und so eher in einen stereotyischen Frauenjob gedrängt wird. Jeder dieser Punkte wäre für sich betrachtet nicht schlimm, aber in der Kombination ist das Ausmaß einfach verheerend. So wirkte ihre Jobwahl am Ende wie eine Degradierung. Sie fügt sich in ihr Schicksal, denn Monneypenny gehört ja nun mal hinter ihren Schreibtisch.


    Hinzu kommt, das die anderen Frauenfiguren im Film auch nicht viel kompetenter dargestellt werden. Selbst M wird die ganze Zeit Inkompetenz vorgeworfen und sie ist die ganze Zeit in der Defensive. Zudem ist sie seltsam passiv und wird ständig von Männer gerettet. Malory kommt zu ihrer Hilfe bei der Anhörung indem er kurioserweise der Ministerin, einer Frau, vorwirft, dass sie sich gerne selbst reden hört. Damit wird dann erneut ein Geschlechterklischee bedient. Und Severine ist nur Mittel zum Zweck und muss für ihre Sünden mit dem Leben bezahlen. Genauso wie M, die durch ihre letzten Worte ja nochmal eingesteht, dass sie nicht viel richtig gemacht hat in ihrem Leben.


    Die Männer hingegen bekommen im Film die Chance ihre Defizite zu überwinden und werden am Ende befördert, die Frauen nicht. Entweder sterben sie, werden von Männern zurechtgewiesen oder fügen sich in eine stereotypische Geschlechterrolle.


    Die Schlusspointe ist ein "Gott sei Dank ist jetzt wieder alles beim Alten" und damit schwingt natürlich auch das klassische Bild der männlich dominierten Welt von James Bond mit, die seit "Goldeneye" eigentlich immer wieder versucht wurde zu durchbrechen.


    Hier kommt selbst für einen Bondfilm einfach zu viel zusammen um das ignorieren zu können. Zum Glück kann man das aber im nächsten Film noch korrigieren und deshalb muss man das kritisieren dürfen. Vor allem wenn dieser Film in den Medien als gelungene Modernisierung von James Bond bezeichnet wird.


    Ich denke eher, ihre Suspendierung hat ihr gezeigt, dass es ihr letztendlich doch mehr gefällt, wenn nicht auf sie geschossen wird. Das sie für Maloy eh schon arbeitet war dann ihr Sprungbrett. Ich glaub, sie hat an Bond gesehen, wie sie sein müsste, wenn sie dort bleibt und erkannt, wie es wohl enden wird und dass sie das nicht will. Allein schon, wie emotionslos sie werden müsste, selbst eigene Leute kaltblütig abzuknallen, dass will sie einfach nciht. Sie hat wohl eher für sich selbst eine Entscheidung getroffen, als dass Bond ihr befohlen hat, nicht mehr zu kämpfen.

    Diese Begründung scheint in meinen Augen aber auch wiederum auf einem typisch weiblichen Klischee zu basieren. Männer können kaltblütig sein, Frauen sind emotionaler und können das nicht. Deshalb ist der Außendienst auch eher etwas für Männer und nicht für Frauen.


    Von meiner Seite soll es das aber hoffentlich jetzt zum Thema gewesen sein. Ich habe dargelegt was die Grundlage für meine Kritik und damit gesagt was ich sagen wollte. Entweder kann man das jetzt zumindest nachvollziehen oder eben nicht.


    Ich freue mich trotzdem auf Bond 24. :P

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    Es ist einfach so, dass Frauen immer hübsches Beiwerk in Bondfilmen waren und es immer bleiben werden. Ist "Casino Royale" ein guter Film? Ja! Ist es ein guter Agententhriller? Ja. Ist es ein guter Bondfilm? Nein. Ist "Quantum of Solace" ein guter Film? Nein. Ist es ein guter Actionfilm? Ja. Ist es ein guter Bondfilm? Nein. Warum? Weil ein Bond Bondgirls hat, die Bond am Ende ins Bett bekommt, einen total irren Bösewicht, Gadgets, Q, Moneypenny, coole Sprüche und einen (beinahe immer) eiskalten Bond, der alles an sich abprallen lässt. Aber genau das hatten die beide nicht. Wenn Du solche FIlme nicht sehen willst, solltest Du keine Bondfilme mehr gucken. Natürlich muss sich Bond der Zeit anpassen, deshalb jagt er jetzt Terroristen und keine irren Wissenschaftler mehr und man bekommt mehr Einsicht in seinen Charakter als früher. Wenn man aber das Bondgirl streicht oder zu einem echten Gegenstück zu Bond machen würde, wäre es nicht mehr Bond. Es gab genügend Leute, die über die von dir als Fortschritt gelobten Filme gemeckert haben, weil sie mehr wie ein x-beliebiger Agenten-Thriller wirkten a la Jason Bourne als echte Bondfilme, wo ich zustimmen muss. Ich nehme "Casino Royale" gerne ein wenig in Schutz, weil es Bonds Anfänge darstellt und es ein guter Film ist, aber als richtier Bondfilm versagt es. Aber wie gesagt: So wie Bond immer war sollte er auch ungefähr bleiben, ihn zu ändern wie Du es willst Skeltetor würde dafür sorgen, dass er nicht mehr Bond wäre. Mehr kann ich dazu nicht sagen.


    Ich könnte dir daraufhin antworten, dass du dir dann einfach keinen modernen Bondfilm mehr anschauen solltest, wenn du lieber die alten Kamelleln schauen willst. ;) Bringt uns aber jetzt auch nicht weiter, also lassen wir das.


    Zudem ist es auch eine Frage der Definition was wir unter Bond verstehen und was wir haben wollen. Es gibt mittlerweile 23 Filme aus 5 Dekaden mit 6 Hauptdarstellern und jede Inkarnation hatte so seine Besonderheiten. Daraus folgt dann, dass du eine andere Vorstellung von Bond hast als ich. Hinzu kommt, dass der Bond aus den Büchern nochmal anders ist, als in den Filmen. Für mich ist ein Bondfilm z.B. nicht abhängig von Moneypenny, Q, Gadgets, irren Bösewichter oder einem eiskalten Bond. Mir sind da Elemente wie die Musik, die Schauplätze, die Action wichtiger um ein Bondfeeling zu erzeugen. Weswegen ich auch behaupten würde, dass Casino Royale einer der beste Bondfilme der Reihe darstellt, der zudem auch ein guter Film und Actionfilm ist. Gerade weil CR seine Wurzeln nie vergisst und geschickt mit den Klischees des Franchises spielt. Quantum Of Solace ist da in der Tat ziemlich beliebig und austauschbar geworden. Lediglich die Sequenz in Bregenz fand ich sehr bondig. ;)


    Zudem bevorzuge ich die eher ernsten Bondfilme bzw. eine Version von James Bond, die näher an der Buchvorlage ist. D.h. jemanden, der eine Verletzlichkeit hat und wo ein Innenleben suggeriert wird und ein Bond, dem das Schicksal des Bondgirls nicht egal ist. Ich mag es an James Bond, dass er eben nicht alles an sich abprallen lässt und das ist auch nicht ungewöhnlich für die Reihe, denn sowohl Lazenby, Dalton, Brosnan und natürlich Craig haben immer wieder solche Momente gehabt. Und dieser Aspekt der Figur wurde in fast allen Bondfilmen seit dem Ausstieg von Roger Moore mehr oder weniger oft gezeigt, daher ist das jetzt auch nichts, was irgendwie für die Reihe untypisch ist. Vor allem auch in den Filmen von Pierce Brosnan und Timothy Dalton wird das deutlich. Die Filme von Moore halte ich als Vorbild für neue Bondfilme allerdings für ziemlichen Käse. Das sollte man nie wieder auf diese Art und Weise angehen.


    Zudem finde ich deine Behauptung auch sehr komisch, dass ein Gegenstück zu Bond nicht funktionieren würde, wenn es doch mehrere Beispiele aus der Vergangenheit gibt wo man genau diesen Weg gegangen ist. Ich nenne da nur mal Michelle Yeoh oder Halle Berry? Haben die als Gegenpol nicht funktioniert oder die Filme Bondunwürdig gemacht? Sogar bei Moore gab es mit Barbara Bach schon einen Vorläufer für diesen Typ von Bondgirl.


    Und verstehe mich nicht falsch, auch ein moderner Bond kann all die von dir genannten Elemente haben. Sie müssen nur nicht auf Teufel komm raus im Film sein und sollten auch gut umgesetzt werden. Bond kann bei einer guten Umsetzung weiterhin der Sexist vom Dienst bleiben, wenn dafür der Film an sich aber nicht sexistisch ist und es einen Ausgleich innerhalb des Films gibt.


    Skyfall schafft diesen Ausgleich nicht, sondern zeigt bewusst oder unbewusst immer wieder Klischees, die den Film sehr sexistisch erscheinen lassen. Das Frauenbild ist im Gegensatz zu den Bondfilmen davor, doch sehr sehr disskussionswürdig. Und das liegt daran weil hier verdammt viele Dinge zusammenkommen, die für sich alleine betrachtet gar nicht so schlimm wären, aber im Gesamtkontext des Film und in ihrer Häufigkeit schon sehr auffällig sind und nur diesen Schluss zulassen. Interessanterweise hätte ein besseres Script diesen Kritikpunkt obsolet machen können ohne jetzt viel am Film zu ändern.


    Und mir wird in diesem Punkt echt Angst und Bange, da der selbe Drehbuchautor bereits an den nächsten beiden Filmen arbeitet. Vielleicht werde ich ja überrascht und man macht jetzt z.B. etwas aus Moneypenny was über ihren Schreibtischjob hinaus geht. Das würde mich sehr freuen. Ich bin da aber nach dem Ende von Skyfall sehr skeptisch.



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    Utopia: Natürlich darf "Sex and the City" das, wenn man sexistisch gegen Männer ist, ist es erlaub, Seximus gegen Frauen dagegen ist sehr ungern gesehen.

    Vielleicht solltest du einfach mal nachschlagen was Sexismus überhaupt bedeutet. Ich habe jedenfalls anhand dieser Aussage nicht den Eindruck, dass dir das bewusst ist. Falls nachschauen willst wovon ich rede, dann kannst du das du z.B. hier tun. Dann wirst du auch hoffentlich bemerken, warum ich der Meinung bin, dass du da gerade ziemlichen Blödsinn erzählt. Zudem kann ich dir auch einen Blick in Literatur der Gender Studies empfehlen. Da wirst du dann mit Sicherheit auch über viele kritische Analysen zu "Sex And The City" stolpern und natürlich auch das Phänomen James Bond.

    Noch einmal: Es ist ein Bondfilm! Du erwartest von diesen anscheinend etwas, was nicht dazu passt. Frauen wurden zwar ab den 70ern auch als eigenwillig dargestellt, am Ende waren sie aber (fast) immer Bonds williges Sex-Spielzeug und das wird sich in den nächsten 50 Jahren wahrscheinlich nicht ändern. Ich kenne auch keine einzige Frau, die sich darüber aufregt, dass sind dann meistens aus irgendeinem Grund Männer. Bond ist ein Macho, ein Chauvinist, der sich niemals ändern wird und ab dem Moment, in dem man das ändert, ist er nicht mehr Bond. Und was war an den letzten beiden Filmen bitte schön so revolutionär? "Casino Royale" hat Bonds Psyche untersucht, macht "Skyfall" teilweise auch, und dabei wurde bereits klar, dass er Frauen als Sexspielzeug sieht, zwar für tiefere Gefühle im Stande ist, am Ende aber bereits so sehr abgestumpft ist, dass er nichts weiter als eine wandelnde Killermaschine ist. Und "Quantum of Solace" war einfach nur eine Katastrophe, nicht so schlimm wie "Die Another Day" oder das unsegliche "Moonraker", aber schlimm.


    Ich zweifle nicht Bonds Charakter, ich halte diesen in diese Form des Chavinismus nur für obsolet und sollte in Bond nicht mehr im Vordergrund stehen. Zudem störe ich mich ja vor allem an der Umsetzung in diesem Film und nicht an dem Vorhandensein überhaupt. Denn es wurde in den letzten Filmen immer wieder Gegenpole gesetzt und Bond so auch seine Grenzen aufgezeigt. Das war auf jeden Fall moderner und zeitgemäßer als der Umgang mit Severine und Eve in diesem Film. Wenn du nicht unter die Oberfläche sehen kannst oder willst und stattdessen lieber nur pauschale Aussagen treffen willst, dann macht eine Diskussion darüber auch keinen Sinn. Da kannst du noch so oft betonen, dass es ein Bondfilm ist, denn unzutreffender wird der Kritikpunkt dadurch nicht. Es wirkt wie eine Ausrede und das ist nun wirklich der falsche Weg, wenn du dadurch einfach aufhörst über das Gezeigte nachzudenken. Das ist dann schade, aber vielleicht kommst du irgendwann ja noch dahinter.


    Denn eigentlich heißt das doch nur, dass ein Bondfilm in deinen Augen sexistisch sein muss um gut zu sein. Nicht, weil das für den Plot nötig ist oder irgendeinen Sinn hat, sondern weil es ja schon immer so war und daher immer so sein muss. Wie gesagt, Casino Royale und Quantum Of Solace haben gezeigt, dass es auch anders geht. Vesper ist nicht ein williges Sex-Spielzeug und mit Camile ist Bond in Quantum of Solace am Ende auch nicht in der Kiste gelandet. Das sind alles Gegenpole für Bonds Chauvinismus und so sollte man auch weiter verfahren. In Skyfall gab es jedenfalls genügend Szenen, die ich nicht nur extrem klischeehaft, unglaubwürdig, unwürdig und rückständig fand. Gerade weil mir die Richtung in der sich die Bondreihe zu bewegen schien gefallen hat. Viele Szenen mit den Bondgirls hätte man in diesem Film auch Ersatzlos streichen können.


    Daher kann ich auch nicht sehen, warum ich da plötzlich etwas haben will, was dazu nicht passt. Die vorherigen Filmen haben größtenteils darauf verzichtet und das passte sehr gut zu einer modernen Version von James Bond. Offenbar rudert man jetzt wieder zum Jubiliäum zurück und das ist schade.


    Deshalb bin ich deutlich anderer Ansicht, denn ein Bondfilm kann zwar trotz Sexismus gut sein, was Skyfall ja auch über weite Strecken schafft, aber das kann oder sollte doch keine Grundvoraussetzung sein. Schon gar nicht sollte das bei der Kritik für diesen Film unterschlagen oder zensiert werden.


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    Ich kenne auch keine einzige Frau, die sich darüber aufregt, dass sind dann meistens aus irgendeinem Grund Männer.


    Ich kenne genügend Frauen, die sich über so etwas aufregen. Und jetzt? ;)

    Äh, ja! Sie hat ihm doch eindeutig das Angebot gemacht, hat den Champagner bereitgestellt und war enttäuscht, als sie dachte, er käme nicht. Dachtest du, die wollte nur Mensch-ärgere-dich-nicht spielen?!

    Aber es geht doch nicht darum das Severine gar nicht wollte. Es geht auf welche Art und mit welcher Selbstverständlichkeit Bond hier diese Nummer durchzieht. Irgendwie ist mir das zu beliebig und unnötig um wirklich überzeugend zu sein oder um einen andere Schluss daraus zu ziehen. Dazu kommt dann noch sein mehr als kalter Spruch als Severine getötet wird. "Schade um den Scotch", ja ein typisch antiquierter Bondspruch, ist jetzt auch keine wirklich gelungene Reaktion auf ihren Tod, vor allem nicht dann, wenn er offenbar jederzeit in der Lage gewesen wäre, alle Anwesenden auf spektakuläre Art und Weise zu beseitigen und sie zu retten. Aber laut Drehbuch muss er solange warten, damit Silva nochmal zeigen kann, dass er ein Arsch ist und Bond wirkt dadurch auch wie ein Arsch. Muss ich nicht haben.


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    Edit: Feminismus heisst ja, es ist egal, ob der Boss ein Mann oder eine Frau ist. Jetzt ist es wieder ein Mann, das nächstemal vielleicht wieder eine Frau. Da jetzt wieder eine Frau hinzusetzen mit Feminismus als einzigen Grund dafür, ist Blödsinn. Gut, für die Rassengleichheit haben wir sowieso schon eine schwarze Moneypenny, aber dann müsste im nächsten Bond Q eine Kugel in den Rücken kriegen und querschnittsgelähmt sein und die kleine Andeutung von Bond müsste erweitert werden dazu, dass Bond im nächsten Film zu einem Kerl in die Dusche springt.
    M wird dann gespielt von Eve Myles, Moneypenny von Freema Agyeman, Q von Burn Gorman und James Bond von John Barrowman, Drehbuch: RTD.


    Wobei zu Moneypenny: Das Innendienst jetzt gleich Sekräterin bedeutet, finde ich dann allerdings auch etwas komisch. Naja, was soll's.

    Prinzipiell gebe ich dir recht. Es darf natürlich nicht nur eine Frau da hin, damit eine Frau da ist. Ich habe aber das Problem, dass so vieles in diesem Film so rückwärtsgewandt daherkommt. In meinen Augen werden durch die Wiederherstellung des Status Quos von vor 25 Jahren wieder viele Brücken eingerissen, die man gerade in den letzten 7 Filmen mühsam aufgebaut hat. Vielleicht wird es in zukünftigen Filmen ja nicht so schlimm kommen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass dies einem Autor wie John Logan auch nur im Ansatz wichtig ist.


    Wie gesagt, ich hätte mir gewünscht, wenn man sich getraut hätte den Weg aus Casino Royale und Quantum of Solace konsequenter weiterzugehen statt krampfhaft zu versuchen durch Retrocharme zu punkten. Ich gehe da lieber einen Schritt vor als 7 Schritte zurück.


    Aber da wohl zu viel für MGM auf dem Spiel stand, ist man letztendlich lieber den sicheren Weg gegangen. Der Film bietet ja jetzt schließlich etwas für jeden, da man jedes typische Bondelement mindestens einmal abklappert. Leider ist das für mich genau der falsche Weg. Hätte man das etwas zurückgeschraubt, dann hätte das Skyfall und Craigs Bond insgesamt nur gut tun können. Chance vertan und Potential verschenkt, was schade ist, denn der Film hat in Teilen mehr zu bieten als andere Filme der Reihe.

    Prinzipiell teile ich deine Einschätzung zum Rest des Films.



    Aber ich habe damit gerechnet, dass es wieder Stimmen gibt, die sich über das Frauenbild im Film aufgeregen werden, aber wenn man feministische Filme sehen, sollte man nicht Bond gucken.


    Gerade weil die Bondreihe eigentlich schon darüber hinweg bzw. auf einem guten Weg war, sollte man auch als Fan darauf hinweisen können und dürfen. Mir ist das bei modernen Bondfilmen durchaus wichtig, dass sich die Reihe nicht wieder zurückentwickelt. Sexismus gehört zwar zu einen gewissen Grad immer zu Bonds Charakter, aber Skyfall hat das ja regelrecht zelebriert. Da erkennt Bond, dass Severine schon seit ihrer Kindheit Opfer von Mishandlungen ist und zur Prostitution gezwungen wurde und es fällt ihm nichts besseres ein, als dann am Abend unangekündigt nackt zu ihr unter die Dusche zu steigen? Und ich soll da nicht die Nase rümpfen?


    Und es ist ziemlich offensichtlich, dass diese Szenen nur im Film sind, weil jemand wie John Logan auch gedacht hat, dass es "halt Bond ist" und deshalb muss da so etwas rein. Ob die Szene überhaupt Sinn macht oder für den Film nötig ist war ihm dabei wohl egal. Das ärgert mich und es graut mir jetzt schon vor dem nächsten Film, der ja auch aus seiner Feder stammen soll.


    Ein moderner Bond hat das eigentlich nicht mehr nötig und die letzten beiden Filme mit Craig haben auch gezeigt, dass man das anders machen kann ohne gleich ganz auf Frauengeschichten zu verzichten. Dies hier empfand ich als riesigen Schritt zurück. Mir gefällt jedenfalls nicht alles, was im Zuge des Retro-Trends wieder bei Bond eingeführt wurde.


    @ Atlan:


    Die klassischen Bondfilme sind doch extrem aufgewertet worden durch den HD-Transfer. Alleine aus diesem Grund lohnen sich die Blu-Rays.

    Ich kann mich Balko nicht so ganz anschließen. Fand den Film zwar ganz gut und unterhaltsam, aber für einen moderen Bond wirkte das meiner Meinung nach streckenweise etwas arg rückständig. Gerade bei der Darstellung der Frauen hätte ich kotzen können. So einen überflüssigen sexistischen Quark hatten die anderen Filme von Craig nicht bzw. nicht in diesem Ausmaß zu bieten.


    ab hier Spoiler:


    Jetzt haben wir also eine Moneypenny, die sich laut Bond überlegen soll, ob sie sich überhaupt für den Außeneinsatz geeignet hält. Warum sagt er ihr das ständig? Weil sie ihn am Anfang angeschossen hat? Deshalb möchte er ihr nahelegen, dass sie doch besser hinter den Herd Schreibtisch gehört? Severin fand ich hinggen absolut überflüssig. Die war nur da, damit man als Zuschauer erfährt, dass Silver ein sadistisches Arsch ist. Das hätte man auch anders und besser lösen können ohne den Film minutenlang mit irgendwelchen doppeldeutigen Albernheiten vollzustopfen nach denen man teilweise nicht mehr wusste worum es überhaupt nochmal geht. Dabei hatte ihre Figur Potential gehabt, aber sie ist ja nur da, damit sie möglichst schnell sterben kann.Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass der Film gerade am Anfang häufig auf der Stelle zu treten scheint, da man zum Jubiläum auf jeden Fall auch alle Klischees der Reihe drin haben wollte. Weniger wäre hier mehr gewesen. Dazu kommt dann noch die unglaublich nervige Ministerin, die natürlich nicht aufhören kann zu plappern. Die einzig normale Frau im Film scheint M zu sein, aber selbst dieser Charakter wird eher demontiert und muss sich ständig rechtfertigen.


    Der Film biedert sich meiner Meinung nach viel zu stark dem alten Status Quo an. Stellte Judi Denchs M in Goldeneye noch ein riesigen Schritt nach vorne dar, so wirkt ihr Ende in Skyfall wie ein Rückschritt ins Mittelalter. So sehr ich Ralph Fienes auch mag, aber warum besetzt man M nicht wieder mit einer Frau? Moneypenny hätte man gleich ganz weglassen können, wenn man sie nur einführt, damit sie ihren Schreibtischjob antritt. Alles wie gehabt, wir sind vom Rollenverhältnis her wieder in den 60ern angekommen. Da mag dem einem oder anderen einer abgehen, aber ich ärgere mich doch extrem über diese Rückwärtsgewandtheit und hoffe, dass man sich bei der Gesaltung des nächsten Films dieser Problematik bewusst ist und diese wieder aufbricht.


    Das ist jedenfalls mein Hauptkritikpunkt an dem Film. In Bezug auf die Inszenierung, Atmosphäre, Darsteller und vor allem Action gab es nichts zu meckern. Auch die Spiegelung Bond/Silver in Bezug auf ihre Beziehung zu ihrer Mutti machte aus einem einfach gestrickten Racheplot doch etwas interessanteres. Etwas schade fand ich, dass häufig noch offensichtliche Dinge im Dialog erklärt werden, obwohl diese Information bereits über Bilder vermittelt wurden. Diese Massenmarktschreibstil brauche ich nach"Casino Royale" nicht wieder in Bond, den ich nach wie vor für den besten Bondfilm halte.


    Toll fand ich, dass man auch etwas mehr über die Herkunft von Bond erfahren hat.


    Bewerten kann ich den Film noch nicht. Es kann sein, dass ich einige Dinge bei der zweiten Sichtung anders sehe, aber mein Ersteindruck war doch eher durchwachsen. Der Film ist mir dann aktuell doch etwas zu überhyped.

    Ich wette am Ende wird es David Yates. Der hat ja schon Erfahrung als Auftragsregisseur ohne eigenen Kreativimpuls beim Harry Potter Einheitsgekröse. Der wird auch wissen, dass er seinen Chefs nicht widersprechen sollte.


    Und Nolan als Regisseur eines neuen Star Wars? Eher wird Jar Jar Binks Moderator bei Sat.1. :P


    Joss Whedon wäre natürlich toll. Dann wüsste man wenigstens, dass dann keine wandelnden Holzstöcke die Leinwand bevölkern würden und uns Dialoge über die Rauhheit von Sand erspart bleiben würden. Aber er wird wohl mit den Avengers beschäftigt sein. Aber vielleicht spannt man ihn irgendeiner Form ein. Erfahrungen als Scriptdoktor hat er ja auch.


    Bei den Drehbuchautoren sehe ich eher jemanden wie David Koepp als jemanden wie Lindelof. Zumindest darf man Lindelof nicht alleine machen lassen.


    Ich bin gespannt. Schlimmer kann es ja nicht werden und vielleicht wird Star Wars ein bisschen von seiner Würde wiedergegeben. Wäre dem Franchise zu wünschen.


    Ich hoffe nur nicht wieder auf Lichtschwerter und Jedi vs. Sith. Das bitte nur am Rande, wenn überhaupt.

    Marvel hat bisher keinen Heel daraus gemacht Figuren mit neuen Schauspielern zu besetzen. Aber es wundert mich tatsächlich nicht, dass Paltrow aussteigen wird. Hugo Weaving hat kein Interesse erneut als Red Skull aufzutreten, obwohl er einen Vertrag hat und Natalie Portman hat man wohl zu Thor 2 gezwungen, obwohl diese lieber mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen wollte.

    Ich mag den Trailer. Sieht nach einer konsequenten Weiterentwicklung des Marvel Universums aus.