Beiträge von vesuvtyp&ich

    ich weiß, ich weiß, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung blablabla. Aber will der Mann mich verarschen? http://blogtorwho.blogspot.de/2013/11/th…op-50-no-1.html "Turn Left" ist das Beste aus 50 Jahren Doctor Who? Ernsthaft?!

    Ich habe mich über den Artikel auf Blogtor Who sehr gefreut. Zwar zähle ich Turn Left nicht zu meinen Lieblingsfolgen, aber der Artikel hat mich daran erinnert, wieso ich Doctor Who so liebe, und wozu die Serie fähig sein kann. Genau das richtige für den Jubiläumstag.
    In der Kategorie "Worst of Fandom" ist er meiner Meinung nach absolut falsch aufgehoben, gerade weil es sich beim Autor auch um einen der hingebungsvollsten (öffentlich auftretenden) Doctor Who-Fans handelt.


    Gerüchten zu Folge soll es auch Menschen geben, die Love & Monsters mögen....

    Auch zu dieser Folge habe ich schon einige überzeugend geschriebene positive Reviews gelesen ;)

    Um das Soundtrack-Thema mal auf den aktuellen Stand zu bringen:


    Nach den Alben zu The Krotons (http://www.doctorwhomusic.com/doctor-who-the-krotons/ ) und Ghost Light (http://www.doctorwhomusic.com/doctor-who-ghost-light/ ) wird Silva Screen am 9.September endlich Murray Golds Soundtrack zur aktuellen Staffel 7 herausbringen:


    Dabei wird es sich wieder um eine Doppel-CD mit insgesamt 74 Tracks (und zwei iTunes-Bonustracks) handeln.
    Als Teaser wurden bereits zwei ganze Stücke veröffentlicht:



    Die Vorschau auf iTunes hört sich ebenfalls sehr vielversprechend an.
    Bisher sind meine Favoriten "Together or not at all", "Clara?", "Up the Shard" und "To Save the Doctor".

    Wer noch irgendwelche Zweifel daran hat, dass die Macher von Doctor Who rassistisch sind, soll sich nur mal beim Doctor Who Top Trumps-Spiel die Karte von Erisa Magambo (aus Planet of the Dead) angucken. Da steht "Darkness: 180" - ein höherer Wert als einige Monster, und das bei einem der "guten" Charaktere. Wenn das nicht rassistisch ist... ;)
    Zweifellos ist das auf Steven Moffat selbst zurückzuführen.

    Auch wenn es schon seit einiger Zeit bekannt ist, bin ich wohl der erste, der es hier postet:


    Silva Screen Records, das Label, das die Doctor Who-Soundtracks herausbringt, hat kürzlich eine eigene Website fürs Jubiläumsjahr der Serie ins Leben gerufen: http://www.doctorwhomusic.com/
    Sie haben angekündigt, über das Jahr veteilt verschiedene Soundtracks der klassischen Serie zu veröffentlichen.
    Der erste wird der Soundtrack zu "The Caves of Androzani" sein, der am 25. März erscheint.



    Was danach kommt, ist noch nicht angekündigt, man kann aber einen Newsletter abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.
    Diese Ankündigung war für mich eine positive Überraschung, da ich nicht mit gleich mehreren alten Soundtrack-Veröffentlichungen gerechnet hatte. Ich persönlich hoffe, dass zusätzlich (und neben dem obligatorischen Staffel 7-Soundtrack) auch noch mehr Musik aus Staffel 1-4 von Murray Gold veröffentlicht wird - die Möglichkeit besteht laut Silva Screen zumindest.


    Ich hoffe, dass die klassischen Soundtracks sich für Silva Screen finanziell lohnen, denn es ist den Fans gegenüber eine großartige Aktion und ich hätte so etwas nie erwartet.

    Obwohl ich Staffel 1 und 2 schon im Sommer wegen der positiven Kritiken gekauft habe, bin ich erst im Dezember dazu gekommen, mir die Serie anzusehen und war sehr überrascht, wie süchtig sie macht. Zwar brauchte ich drei Folgen, um alle Charaktere kennenzulernen und in die Serie hineinzufinden, aber dann habe ich alle Folgen in kürzester Zeit gesehen.
    Nach der großartigen Staffel 1 hat die zweite Staffel für mich etwas nachgelassen, gerade die großen Zeitsprünge zwischen den Folgen haben mich gestört. Aber spätestens mit dem ersten Christmas Special war wieder alles vergessen und ich habe Staffel 3 mindestens genausoviel genossen wie Staffel 1.


    Im neuen Christmas Special


    Aber insgesamt ist Downton Abbey für mich (neben Sherlock) eine der besten Serien der letzten Jahre.

    Ich habe „The Snowmen“an Weihnachten gesehen und mich jetzt entschlossen, meine Meinung dazu zu schreiben, da sie sich offenbar stark von der allgemeinen Meinung hier im Forum unterscheidet. Schade, dass mein erster Post zu einer Folge so negativ sein muss, aber ich möchte meinen Standpunkt, wenn auch als einziger hier, vertreten.

    Als großer Fan von Steven Moffats älteren Folgen (aber wer mag sie nicht?) war ich enttäuscht, dass er hier meiner Meinung nach eines der schwächsten Doctor Who-Drehbücher seit 2005 geschrieben hat.


    Positivpunkte:

    • Der neue Vorspann, besonders wie das Gesicht von Matt Smith integriert wurde. Damit hatte ich nie im Leben gerechnet, aber es war subtil genug, um nicht altmodisch zu wirken.
    • Der neue TARDIS-Konsolenraum. Ich kann zwar nicht sagen, ob er mir besser gefällt als die vorherigen beiden, aber fürs Jubiläumsjahr ist er auf jeden Fall genau richtig.
    • Matt Smith spielt wie immer hervorragend und stellt die charakterliche Entwicklung des Doctors genial dar, auch Jenna-Louise Coleman war ziemlich gut.
    • Die Sets und Effekte waren auch hier so gut wie bisher in der siebten Staffel.
    • Die Musik von Murray Gold war wie gewohnt fantastisch und der Grund, warum ich diese Folge zwei Tage später ein zweites und dann noch ein drittes Mal gesehen habe. Leider sind mir dabei dann auch die Negativpunkte aufgefallen, die hauptsächlich im Drehbuch begründet liegen…

    Negativpunkte:

    • Die Rückkehr von Madame Vastra, Strax und Jenny war in dieser Folge nicht nötig. Wirklich Sinn ergeben hat sie vermutlich nur, wenn man die Prequels gesehen hat (die ich unterhaltsamer fand als die eigentliche Folge). Aber die Charaktere werden in Staffel 7 ja noch eine Chance bekommen.
    • Die „Ein-Wort-Antworten“-Szene ist in meinen Augen unglaubwürdig. Steven Moffat scheint es schwer zu fallen, einen normalen längeren Dialog zwischen Charakteren zu schreiben, sodass sie sich entfalten können, ohne irgendein Stilmittel aus der Luft zu greifen, um die Szene „interessanter“ zu gestalten. Die Logik, dass alles, was in vielen Worten gesagt wird, eine Lüge sei, und alles, was mit einem Wort gesagt wird, wahr, leuchtet mir auch nicht ein. Und dass Clara am Ende „Pond“ sagt, kann nur bedeuten, dass sie entweder nicht besonders intelligent ist und das schlichte Wort „Teich“ für angemessen hält, um den Doctor zu überzeugen, oder dass Vastra und Jenny ihr etwas über Amy und Rory erzählt haben, was aber nicht einmal angedeutet wurde.
    • Die gesamte Handlung um Dr. Simeon, angefangen mit der ersten Szene, war unoriginell und wirkte, als hätte Moffat sie sich spontan beim Schreiben ausgedacht und nicht noch einmal überdacht. Die Motivation von Simeon wird zu spät und zu unglaubwürdig erklärt. Noch dazu hat Richard E Grant viel zu monoton gespielt.
    • Die Reaktion des Doctors auf Amys „Tod“ wirkte übertrieben und die Rückkehr zu seiner alten Form zu schnell, um nachvollziehbar zu sein.
    • Moffat schreibt Clara, zumindest bis jetzt, fast genau so wie Amy und River. Außerdem hat sie bisher nur positive Eigenschaften und immer einen coolen Spruch auf den Lippen. Ihre Motivation, den Doctor zu küssen, war absolut nicht erkennbar, genauso wenig wie seine Motivation, ihr kurz darauf den TARDIS-Schlüssel zu geben. Zusätzlich stört es mich, dass der Companion schon wieder zum Storyelement wird, statt einfach jemand zu sein, mit dem der Doctor aus Spaß reist.
    • Warum fängt es an zu regnen und alle Schneemänner sowie die „Intelligence“ werden vernichtet, als Clara und die Kinder weinen? Die Erklärung, dass der Schnee starke Emotionen kopiert, finde ich nicht ausreichend. Dadurch wird, soweit ich sehe, nicht mal irgendeine Moral vermittelt oder ein Charakter entwickelt, es handelt sich eher um Zufall.
    • Warum musste gleich 4-mal die Frage „Doctor Who“ gestellt werden? Die Zuschauer brauchen keine Legitimation, warum die Serie so heißt. Die Frage wurde sogar meistens auf unpassende Weise eingbaut. Ich erinnere mich jedenfalls nicht, dass Doctor-Companion-Beziehungen immer mit den diesen zwei Worten begonnen haben.
    • Es gab einige schlechte Schnitte, zum Beispiel als Clara und die Kinder der Eisfrau entkommen sind, obwohl sie auf sie zu gerannt sind.
    • Die gesamte Handlung wirkt auf mich schlecht strukturiert und fast schon faul geschrieben. Charaktere handeln ohne Motivation und Dinge geschehen ohne Erklärung, nur weil es der Handlung zuträglich ist. Gerade bei Steven Moffat, der früher für seine gut durchdachten und präzise strukturierten Drehbücher bekannt war, ist das eine erschreckende Entwicklung (die allerdings schon vor einiger Zeit angefangen hat).

    Alle guten Ideen der Folge sind in früheren Folgen schon mal besser umgesetzt worden und es gibt leider nichts im Drehbuch, was mich dazu bringt, die Folge trotz ihrer Fehler erneut anzusehen. Dazu können mich nur Matt Smith und Murray Gold noch bringen.
    Ich wüsste nicht, wie ich die Folge in Punkten bewerten sollte. Fest steht, dass es eine Enttäuschung für mich war und ich hoffe, dass dieser Trend im Jubiläumsjahr nicht fortgesetzt wird.