Beiträge von Utopia

    Also ist Alien Bodies doch so gut? Muss mir dann mal überlegen, wo ich die herbekomme. Hat da jemand nen guten Shop. Bei den meisten wird man ja einfach nur zu ebay oder Amazon verlinkt, da brauch ich dann auch nicht drauf.
    Wie sind eigentlich die Bücher der New Series? Bei der Serie selbst ist es ja immer so eine Sache, welche gut, welche schlecht sind. Und auf Fanfictions (die ich EIGENTLICH mag) kann ich gut verzichten. Jedesmal reinlesen, nur um dann rauszufinden, dass es doch ein Slash war, brauch ich nicht. :sleeping:

    Klar, das geht alles. Ich nehm, was ich krieg^^ Für jemanden, der quasi nur Tennant (Eccleston habe ich auch erst im Nachhinein mitbekommen) als Doktor kennt, ist Input wichtig ;)

    Hier ist mal eine Fanfiction von mir. Geschrieben habe ich sie vor ein paar Jahren, also ist es der Tennant Doktor. Über Kritik würde ich mich freuen. Zusätzlich muss ich sagen, dass es sich "eigentlich" um eine Trilogie handelt, aber es gibt keine Cliffhanger.



    Titel: Der Professor
    Charaktere: Zehnter Doktor
    Staffel: 4
    Rating: FSK0
    Anmerkung des Autors: Spielt nach dem Verlassen von Donna


    DOCTOR Who
    Der Professor


    Die TARDIS materialisierte in einer großen Halle. Der Doktor trat aus der blauen Notrufzelle und inspizierte zuerst einmal die Umgebung. Es war recht schön. Die Wände und eigentlich die gesamte Einrichtung waren weiß. Außer den Treppen, die sich rechts und links, hölzern erstreckten und zu ein und demselben Eingang führten. Sie waren alles andere als eng und es waren ein dutzend Bilder aufgereiht. Der Doktor atmete einmal tief ein und wollte gerade einen Schritt nach vorn gehen, als zwei Personen auf ihn zu traten.
    „Oh, Professor. Ich dachte sie wären noch krank. Uns wurde gesagt, dass sie noch bis Ende des Semesters fehlen würden.“, sagte das Mädchen im Plauderton.
    Der Doktor starrte sie an: „Entschuldigung. Woher kennen wir uns noch mal?“, er verzog sein Gesicht zu einer freundlichen, fragenden Grimasse.
    „Letztes Semester war ich einer ihrer Studenten. Oh, man hat ihr Bild übrigens schon aufgehängt.“, der Junge zeigte an die Wand. Darauf lächelte, von einem der Bilder hinab, der Doktor auf ihn selbst hinunter. Unter diesem Bild, prangte ein Schild, mit der Aufschrift:
    „Professor John Smith“
    Trotz dem Erlernen von neun Millionen Sprachen und einer großen Begabung dafür, kam nur ein einziges Wort aus seinem Mund:
    „Was?“



    Die Beiden führten den Doktor umher. Überall herrschte geschäftiges Treiben. Sie befanden sich nun in einem Gang, welcher an der linken Seite vollkommen mit Fenstern versehen war. Man konnte ohne Probleme alles beobachten, was draußen geschah. Rechts von ihnen befanden sich ab und an Türen die, wie er erfuhr, zu den Vorlesungssälen führten.
    „Was hatten sie eigentlich, Professor? Ich meine, sie waren für fast drei Monate krank.“, plauderte das Mädchen.
    „Nichts so ernstes. Und nenn mich doch bitte Doktor.“
    „Hä, früher haben sie uns immer angeschrieen, wenn wir sie nicht mit ihrem Titel angesprochen haben.“
    „ Wie war dein Name? Hab ihn leider vergessen.“, fragte der Doktor, als er sich umschaute.
    „Perdita.“, sie zog den Jungen Mann, neben ihr, näher heran „Und das ist Sinus.“
    „Richtig, ich kann mich erinnern.“, sagte er geistesabwesend. Etwas Merkwürdiges ging hier vor. Es gab keine Hinweise, dass etwas nicht stimmte, doch sein Gefühl hatte ihn in all den Jahren noch nie getäuscht. Auch wenn es nicht ungewöhnlich war, dass es Lebewesen gab die aussahen wie Andere, so hatte es dennoch bisher nur einmal den Fall gegeben, dass jemand so aussah wie er:
    Erst vor kurzem hatte ihn ein, nun ehemaliger, Begleiter, mit Hilfe eines exakten Klones von ihm selbst, das Leben gerettet.
    Der Doktor zog die Möglichkeit in Betracht, dass dieser Klon irgendwie auf diesen Planeten gekommen war. Es war aber ein Ding der Unmöglichkeit, aber wahrscheinlich würde er für Torchwood arbeiten, und denen war alles zuzutrauen. Aber trotzdem befand er sich in einer ganz anderen Dimension. Die Drei verließen nun den einen Gang, nur um in einen anderen einzubiegen, der an weißen Wänden nicht zu überbieten war. Die Farbgebung war fast schon steril.
    Um heraus zu finden was vor sich ging, beschloss er das zu tun, was er am Besten konnte:
    Reden. Er drehte sich zu den Beiden um und fing an:
    „Wo lag noch mal das Büro des Dekans?“
    „Einfach da entlang.“, sie zeigte in einen Gang rechts von ihnen.
    Er sah sie kurz an, lächelte, sagte: „Danke“, und war unterwegs.
    „Irgendwie ist er heute komisch, oder?“, fragte Sinus misstrauisch.



    Der Doktor war den immer weißen Gängen gefolgt und landete vor einer Tür, mit den Worten Dekan Emerald Pherson darauf. Es waren moderne Tore. Auf der Erde, hätten solche Sicherheitssysteme, militärische Geheimnisse vor neugierigen Blicken geschützt. Sie war aus Metall und konnte nur mit einer Chipkarte geöffnet werden. Auch sie war in makellos Weiß, wie alle anderen Türen auch. Rechts daneben war ein kleiner, viereckiger Touchscreen, auf dem das, von der TARDIS übersetzte und telepathisch in seinen Kopf gesetzte, Wort „Klingel“ stand. Der Bildschirm war blau, genau wie die Schrift, die allerdings dunkler war.
    Der Doktor betätigte den Knopf und wartete eine kurze Zeit ab. Niemand antwortete. Genau so war es ihm am Liebsten. Er hatte ein Rätsel zu lösen, stand vor einer verschlossenen Tür und niemand war in dem anderen Raum. Das hieß: Er konnte sich darin austoben.
    Er zückte seinen Schallschraubenzieher und knackte das komplizierte, elektronische Schloss mühelos und betrat das Büro, welches nur einen einzigen Schreibtisch enthielt. Es musste das Büro der Sekretärin sein. Zu seinem Glück, war sie ebenfalls nicht anwesend. Rechts gab es noch einen Eingang. Im Gegensatz zu den anderen, technisch ausgereiften Portalen, war die Holztür, vor der er nun stand... irgendwie... retro. Es war ein brauner Rahmen aus Holz. Es gab keinerlei elektronische Sicherungen, sie schien ja noch nicht einmal verschlossen zu sein. Als er sie öffnete befand er sich in den Räumlichkeiten des Dekans. Es musste eine Verbindung geben, zwischen ihm und der Person, die sich „Professor John Smith“ nannte. Sogar der Doktor musste sich von zu Zeit einen „richtigen“ Namen zu legen. Und es ist ein viel zu großer Zufall, denn im Normalfall war dies John Smith, der praktischerweise, nicht nur auf der Erde, als Durchschnittsname galt. Jetzt musste er nur noch die Daten über die ehemaligen Professoren finden. Er setzte sich an den PC, nahm seinen Schraubenzieher und bekam, trotz fehlendem Passwort, Zugriff auf alle Daten, die er wollte. Sein Griff, glitt sofort in seine andere Innentasche und zog eine Brille mit dickem, schwarzem Rahmen heraus. Er brauchte eigentlich keine, doch war er der Meinung, dass sie ihn intelligent aussehen ließ. Der Blick des Doktors war wie versteinert auf den Bildschirm gerichtet. Die Augenbrauen zogen sich zusammen. Er hatte Recht, es stimmte tatsächlich etwas nicht. Über die letzten zwei Monate, wurden über die Hälfte der Professoren krank und wurden seit dem nicht wieder gesehen.
    „Was machen sie hier?“, der Mann, der nun verärgert in der Tür stand, war einen Kopf größer als der Doktor und hatte einen sehr stämmigen Körperbau. Sein dunkelblauer Mantel war bis an den Hals zugeknöpft. Schuhe, Hose und sogar die Haare waren schwarz.
    „Ich hatte gehört, dass sie wieder da wären. Wie haben sie es überlebt?“
    Der Doktor steckte seine Hände in die Tasche, um die Eisenkugel, die er von dem Schreibtisch des Dekans geklaut hatte, zu verstecken.
    „Was überlebt?“
    Verwunderung lag in dem Gesicht des Dekans: „Sie sind es nicht!“
    Er wollte gerade auf den Doktor zu springen, als dieser ausholte und ihm das mindestens vier Kilo schwere Geschoss ins Gesicht warf. Der Dekan ging zu Boden. Der Doktor nutzte seine Chance, um aus dem Raum zu flüchten. Der am Boden liegende Hüne, schaute ihm mit Wut in den Augen hinterher. „Ich krieg ihn. Keine Angst.“



    Der Doktor bog um die nächste Ecke. Sinus, der ebenfalls da war, schaute ihn merkwürdig an.
    „Ist irgendwas passiert?“
    „Die Professoren. Es verschwinden schon länger welche, oder?“
    „Ja. Warum?“, so langsam fragte sich auch Sinus was mit seinem ehemaligen Lehrer los war.
    „Was hat man euch erzählt?“
    „Wie meinen sie das?“
    „So viele Leute verschwinden nicht einfach. Da steckt mehr dahinter. Was hat man euch erzählt, warum sie nicht mehr da sind?“
    „Es läge an einem Virus. Sie müssten unter Quarantäne gehalten werden.“
    „Oh komm schon. Und ihr habt das wirklich alle geglaubt? Ich meine, sieben Personen erkranken an einem Virus, der aus irgendeinem Grund, nur Lehrer befällt und trotzdem wird hier weiter gelehrt. Hört sich das in euren Ohren nicht ZU merkwürdig an? Selbst Kindern hjätte man das erzählen können und die hätten s nur schwer geglaubt!“
    Sinus lugte vorsichtig von links nach rechts. „Nicht hier. Kommen sie bitte mit.“, sagte er im Flüsterton.



    Der Dekan, lief mit einem schnellen und bedrohlichen Schritt, durch die Flure und blieb vor einer Tür stehen. Er zog seine Schlüsselkarte durch das Schloss und setzte eine freundliche Miene auf. Der Raum war mit Holz verkleidet; die Fenster lagen hinter dem Podium und gewährten Blick auf den Garten. Er trat an die ältere Dame am Rednerpult heran:
    „Hätten sie bitte einen Augenblick Zeit, Gwen?“
    „Sie unterbrechen meine Vorlesung.“, sie nickte mit dem Kopf, als würde sie schon wissen, was los war und jetzt nur noch darauf achten, dass alles normal aussah.
    Er flüsterte ihr etwas ins Ohr und die in verschiedenen Brauntönen gekleidete Rednerin sagte:
    „Wir müssen die heutige Vorlesung leider abbrechen. Der Wiederholungstermin ist Morgen, um die gleiche Uhrzeit.“
    Mit Murren verließen die Studenten den Hörsaal.



    Eine Tür öffnete sich. Sinus und sein Begleiter betraten einen dunklen Raum. Er war völlig schwarz. Es schien sogar so als würde das Licht vor der Türschwelle stoppen. Der Doktor ergriff als Erster das Wort:
    „Das ist ein schwarze Materie Feld. Es behält alle Formen von Energie, in sich, sogar Radioaktivität... und Schallwellen.“, die Tür glitt hinter ihnen zu und Licht erfüllte wieder den Raum. „Diese Felder sind hoch instabil. Wie schafft ihr es, es zu kontrollieren, ohne das es zusammenbricht.“
    Sinus lächelte: „Irgendetwas müssen wir doch in der Uni lernen. So können wir wenigstens ungestört reden, ohne dass von Außen jemand mithört.“, er stand nun vor dem Doktor: „Wer sind sie?“
    „Was meinst du.“, langsam wuchs die Hoffnung in die Studenten wieder.
    Sinus sah ihn ernst an: „Sie sind nicht unser alter Professor. Das ist klar. Also: Wer sind sie in Wirklichkeit?“
    „Das habe ich doch schon gesagt, ich bin der Doktor.“
    „Doktor wer?“
    Er lächelte Sinus an und ließ die Frage unbeantwortet. „Du wolltest mir sagen, was hier los ist.“
    „Moment! Woher weiß ich dass ich ihnen überhaupt vertrauen kann?“
    „Gar nicht, aber wenn ich von meinem bisherigen Eindruck ausgehe, hast du gar keine Wahl.“
    Sinus seufzte und atmete tief aus.
    „Genau wissen wir das auch nicht.“; fuhr er fort, „ Doch uns ist ebenfalls aufgefallen, dass in letzter Zeit, fast regelmäßig Dozenten verschwinden. Deshalb haben wir uns auch diesen Raum gebaut, um unbemerkt Nachforschungen anzustellen.“
    „Wer ist wir?“
    „Ich, Perdita und drei weitere Studenten.“
    „Ich komme nicht von hier. Erzähl mir was über diese Universität.“
    „Es ist die Größte und Beste auf dem gesamten Planeten. Von Literatur, bis experimenteller Wissenschaft, wird hier alles gelehrt und zwar auf dem höchsten Niveau. Jeder versucht hier aufgenommen zu werden. Wenn man es hier zu etwas bringt, schafft man es überall. So lautet auf jeden Fall der Werbeslogan.“, Erinnerungen, an seine eigene Studienzeit, schossen dem Doktor durch den Kopf.
    „Wie ging es weiter?“
    „Auf Nachfragen reagierte der neue Dekan, extrem aggressiv. Einigen drohte er sogar mit dem Rauswurf.“, der Doktor unterbrach: „NEUER Dekan? Was ist mit dem Alten passiert?“
    „Er verschwand als Erster. Das war vor sechs Monaten. Seitdem haben wir fast sechs neue Professoren bekommen. Als Begründung wurde jedes Mal gesagt, die Alten seien krank. Das glauben aber nur wenige. Deshalb haben wir beschlossen eigene Untersuchungen vorzunehmen.Allerdings konnten wir bis jetzt nichts finden.“
    „Nun, dann haben wir wohl viel nach zu holen.“
    Der Doktor trat in den Flur und sah in die Augen des Dekans, der eine kleine Armee, von sechs weiteren Dozenten mit sich führte.
    Der Doktor sah Sinus entsetzt an und schrie: „LAUF!!“
    Beide nahmen ihre Beine in die Hand und flüchteten. Die Anderen setzten sich mit schnellem Gehen in Bewegung, welches nur zögernd, schneller wurde. Der Doktor blieb stehen, nahm seinen Schallschraubenzieher aus der Innentasche und verschloss die Tür. Am Schloss sprühten Funken. „Die werden dafür mindestens eine halbe Stunde brauchen. Hier entlang.“



    Die Gruppe hatte die Beiden fast, als sich die Tür vor ihnen schloss und sich auch nicht mehr öffnen ließ. Der Dekan riss das Schaltpult heraus, fasste an die Kontakte, atmete einmal tief durch und schon öffnete sich die Tür.



    Sinus sah geschockt nach hinten: „Haben sie nicht gesagt, dass es eine halbe Stunde dauern würde?“
    Sie kamen mit schnellem Schritt näher.
    Die Beiden erreichten die Haupthalle. Der Doktor kramte schnell seinen Schlüssel heraus und öffnete die Tür der TARDIS. Sinus folgte ihm, betrat den Vorraum und war geschockt. Von außen sah sie aus, wie eine blaue Notrufzelle. Doch innen – das schockierte jeden Besucher beim ersten Mal – war es ein riesiges Gebilde aus geschwungenen Linien, die durch ihren Braunton aussahen, als wären sie gerostet. Ihnen fehlte zwar jeglicher Glanz, doch war es dennoch ein sehr schöner Anblick. In der Mitte befand sich eine Röhre, deren innere Kristalle, bewegten sich auf und ab. Sinus lief raus, kontrollierte das Äußere nochmals und war fassungslos. Gerade noch rechtzeitig konnte er sich umdrehen, um dem Arm des Dekans aus zu weichen. Sofort rannte er wieder in das innere und schloss die Tür hinter sich.
    Der Doktor stand entspannt gegen die Armatur gelehnt, und sagte:
    „Keine Angst, die kommen da nicht durch. Das haben schon andere probiert.“
    Noch immer unter Schock brachte der Student nur Gestammel hervor:
    „Was ist das hier?“
    „Das ist die TARDIS.“
    „Sie sind ein Time Lord?“, nun vergaß er seine Angst und die neugierige Seite übernahm die Kontrolle.Er hatte drei Jahre Geschichtsstudium von über drei Systemen hinter sich und der Name Time Lords ist mehr als einmal aufgetaucht.
    „Der Letzte.“, brachte der Doktor wehmütig hervor.
    „Ich dachte alle wären tot?“
    „Bis auf mich, sind sie es auch. Hast du irgendeine Vermutung, was mit denen da draußenpassiert sein könnte?“
    „Nein, nicht die leiseste Ahnung.“
    Unter dem Klopfen von außen, fingen beide an angestrengt nachzudenken.



    „Das hat keinen Sinn. Wir kommen nicht zu ihnen durch.“, sagte einer der Professoren und richtete seine Worte an niemanden, als würden die Anderen schon wissen was er sagen wollte. Der Dekan atmete einmal tief durch.
    „Wir müssen alles beschleunigen.“, er drehte einmal den Zeigefinger in der Luft und alle Drei gingen die Treppe rauf.



    In der TARDIS hatte sich der Doktor auf einer Couch ausgebreitet und dachte angestrengt nach. Wie aus Reflex wiederholte er ständig die Worte: „Was ist hier los?“, es fiel ihm einfach nichts ein. Er brauchte mehr Informationen.
    Sinus trat langsam auf ihn zu: „Doktor, haben sie irgendeine Ahnung was…“, beinahe hätte er gefragt, was hier los ist, doch dann, wäre der Doktor wieder in sein Mantra verfallen. Der junge Student setzte sich wieder. „Ach, dabei wollte ich morgen endlich mal den Meteoriten besichtigen.“
    Der junge Mann hatte es endlich geschafft, das Interesse des Doktors zu wecken. Dieser, sah ihn interessiert an: „Welcher Metereoit?“
    „Ach, ein Meteorit raste auf diesen Planeten zu. Er hätte glatt einen Drittel des Planeten vernichten können. Doch unsere Professoren und andere Wissenschaftler, bauten so etwas wie einen Fangstrahl. Sie hatten es sogar geschafft, den Meteoriten unbeschadet auf diesen Planeten zu bringen.“
    „Wann war das?“, würde Sinus jetzt die richtigen Zahlen sagen, gäbe es nicht nur eine Spur, sonder auch eine Lösung.
    „So vor einem halben Jahr.“
    „Wann gab es die ersten Vermissten?“
    „Vor fünf Monaten.“, endlich hatte der Doktor wieder Grund zum Lächeln.
    „Ich weiß was passiert ist.“



    Drei Wachen waren aufgestellt worden, um den Eingang der blauen Box zu bewachen. Sie sahen aus wie Möbelpacker, in Latzhosen und mit umgedrehten Schirmmützen. Es schien so, als hätten sie sich schon seit Stunden nicht mehr bewegt und wären auch nicht gewillt, dies in absehbarer Zukunft zu ändern. Doch nun öffnete sich die blaue Tür und ein nett grinsender Mann trat hinaus und begrüßte sie freundlich: „Hallo.“, er winkte sogar.
    Wie ein Auto, das erst beschleunigen musste um auf Höchstgeschwindigkeit zu kommen, kamen sie auf den Doktor zu. Dieser, trat ganz locker einen Schritt zur Seite und Sinus beschoss sie mit einem weißen Pulver, welches er aus einem Feuerlöscher versprühte.
    Sofort brachen Beide unter Krämpfen zusammen. Der junge sah ungläubig auf den Sprühaufsatz.
    „Was haben sie da rein gemacht?“
    „Och, nichts Besonderes. Nur Aspirin.“
    „Aspirin! Sie meinen, sie haben die…“, jetzt zeigte er auf die stämmigen Männer „…mit Kopfschmerzmittel umgehauen.“
    „Ja.“, sagte der Doktor grinsend und ging weiter. Sinus lief verwirrt hinter ihm her.


    „Ja.“, sage er. Sinus konnte ihm nun gar nicht mehr folgen. Der schmächtige, Nadelstreifenanzug und Mantel tragende Mann, wuchs plötzlich auf die dreifache Größe an.
    Die Szene wurde durch eine Lautsprecherdurchsage unterbrochen:
    „Alle Studenten sollen sich bitte im Raum B14 einfinden. Ich wiederhole: Alle Studenten in den Raum B14. SOFORT!“, es war eindeutig die Stimme des Dekans – und sie klang gereizt.
    Der Doktor drehte sich zum verwirrten Studenten um, packte ihn am Arm und fragte energisch: „Was ist in dem Raum?“
    „Ein Teil des Meteors.“, die Antwort von Sinus, ließ das Gesicht des Doktors für eine Sekunde zu Stein erstarren, dann fasste er sich wieder und in seinen Augen war zu erkennen, dass er einen Geistesblitz gehabt haben musste:
    „Weißt du wo die Schaltzentrale für das Sprinklersystem ist?“
    „Ja, wieso?“, kaum hatte Sinus diesen Satz beendet, so bekam er auch schon den Feuerlöscher in die Hand gedrückt und Anweisungen gesagt: „Schließ das Zeug an die Versorgung an und sorge dafür, das es in die Sprinkleranlage kommt.“
    „Aber die Türen sind alle verschlossen. Wie soll ich da hinein kommen?“
    Der Doktor kramte seinen Schallschraubenzieher aus seinen Taschen. „Einstellung 12b und jetzt geh!“
    Der Student machte sich auf den Weg und der Doktor auch; denn nun wusste er mit was er es zu tun hatte. Er kam nun an den leeren Vorlesungssälen vorbei. Allerdings standen die Tore offen, weshalb er einen Blick hineinwerfen konnte. Sie waren alle verschieden, nach den entsprechenden Fachgebieten, eingerichtet. Der Kunstraum sah aus wie eine lange Galerie und dutzende, halbleere Staffeleien befanden sich darin. Auch die Physiksäle waren verlassen. Als die Durchsage kam, mussten alle sofort aufgesprungen sein. Er musste sich beeilen und zur Aula; es blieb nicht mehr viel Zeit.



    Die Stimme des Dekans hallte in tiefen Tönen durch den Raum. Die Dozenten standen hinter ihm, die Studenten, mit erwartungsvollen Blicken, saßen vor ihm. Eine Hand hob sich und einer der Sitzenden fragte:
    „Was soll das heißen?“
    Der Dekan war anscheinend überrascht, er machte ein Gesicht, als hätte er keine weiteren Fragen erwartet.
    „Es heißt, wir brauchen euch nicht mehr. Was sonst.“
    „Was soll das heißen? Sie brauchen uns nicht mehr.“, den letzten Teil wiederholte er in einer tieferen Stimmlage.
    Der große, muskulöse Mann sah nun, etwas entspannter, auch alle anderen Studenten an und sagte fast ironisch:
    „Das!“, er breitete seine Arme aus und kaum hatte er diese Pose eingenommen, begann merkwürdiger, grüner Dampf in den Raum zu fließen. Fast augenblicklich brach eine Panik aus und alle rannten zu den Ausgängen. Ein kleiner Felsbrocken, der vor dem Dekan, auf dem Rednerpult lag, fing an golden zu glühen .Die Worte des Dekans hallten von hinten an die Menge heran:
    „Es gibt kein Entkommen! Ihr gehört nun uns!“, zwar sprach er unglaublich laut, trotzdem klang er absolut kalt. Ein kurzes Fingerzeichen später, standen alle Studenten regungslos da. McPherson trat mit offenen Armen an sie heran:
    „Brüder! Endlich seit ihr da!“
    Ihre Augen leuchteten gelb.



    Sinus erreichte den Versorgungsraum. Zwar hatte er gesagt, er wüsste wo sich die Anschlüsse für das Sprinklersystem befänden, doch eigentlich hatte er keine Ahnung; nur wollte er es vor dem Doktor nicht zugeben. Also lief er durch die Gänge, in der Hoffnung, einen kleinen Hinweis zu finden. Doch nichts.
    Er hatte zwar nicht mit einer großen Überschrift gerechnet, doch wenigstens mit etwas, dass er verwenden konnte. Er musste einen der vielen Anschlüsse, die sich vor ihm befanden, einfach auf gut Glück versuchen.



    Zufrieden sah der Dekan in die golden funkelnden Augen seiner ehemaligen Schüler; diese sahen zufrieden zurück. Er wollte gerade anfangen, eine Rede zu halten, als die Tür der Aula aufging und die herrschende Ruhe, durch ein metallisches knallen unterbrach. Eine schmächtige Gestalt mit einem braunen Mantel trat ein.
    „Oh Entschuldigung, ich störe doch hoffentlich nicht.“
    „Sie sind zu spät.“
    „Oooooh.“, es hörte sich eher so an als würde er einatmen, anstatt zu sprechen. Er stand nun, mit den Händen in den Hosentaschen, still dar und fuhr fort: „Das denke ich nicht. In all den Jahren in denen ich jetzt unterwegs bin, kam ich nur sehr selten zu spät. Allerdings...“, er unterbrach wieder kurz: „...hätte ich wirklich etwas früher kommen können, das stimmt“, nun fing er an extrem breit zu grinsen. „Dann hätte das hier aber nicht funktioniert.“, in dem Moment, in dem er seinen Satz beendete, zog er seine rechte Hand aus der Tasche, hielt ein Feuerzeug an einen der zahlreichen Rauchmelder und vergrößerte sein Grinsen.
    Unmengen von Wasser ergossen sich über die Anwesenden. Der, nun klatschnasse, Dekan, sah den Doktor ernst an. Dessen Lächeln verschwand aus seinem Gesicht, als er merkte dass der Plan irgendwie nicht funktionierte. Er stand mit offenem Mund in dem Raum, versuchte passende Worte zu finden. Diese waren:
    „Bis dann!“, er winkte und lief davon. Die Meute aus fast einhundert Studenten, setzte sich langsam und schwerfällig in Bewegung. Der Doktor musste Sinus finden, erfahren was passiert ist.
    Was viel einfacher gewesen wäre, wenn er auch die geringste Ahnung gehabt hätte wo sich der Kerl befand. Die Verfolger hinter ihm, waren zwar langsamer als er, dennoch musste er Zeit gewinnen, um den Studenten zu finden, der seinen Auftritt sprichwörtlich ins Wasser hat fallen lassen. Sinnflutartig ergoss sich das Wasser durch die sterilen weißen Gänge, was das Gehen erschwerte. Da sich rechts von ihm übergroße Fenster befanden, die die Sicht zu einem Biotop freigaben, konnte er sehen, wie weit die immer näher kommende Masse an Studenten und Dozenten noch entfernt war. Wo war der Junge nur?



    Die Tür des Versorgungsraumes öffnete sich mit einem lauten Knall, als sie von links nach rechts aufging. Sinus trat vorsichtig einen Schritt in den Raum. Wassermassen wurden in den Raum gespült. Zuerst nur seine Hand, die den Schallschraubenzieher festhielt. Hatte das, was auch immer der Doktor geplant hatte, funktioniert? Die Aula war nicht weit entfernt, da müsste er sein. Zögernd bewegte er sich vorwärts. Rasend schnell, lief eine dünne, manteltragende Gestalt rechts an ihm vorbei. Der Doktor fiel bei dem Versuch anzuhalten fast hin. Mit einem Satz nach links sah er Sinus an und schrie nur:
    „LAUF!“, da sah der Student erst die Personen hinter ihm. „Was zum…“, kam es ihm aus der Kehle, bevor er endlich die Beine in die Hand nahm.
    „Wo sind die Anschllüsse?“, rief der Doktor zu Sinus rüber.
    „Da drüben!“
    Sie flüchteten in den Versorgungsraum und der Timelord stand nun vor den Anschlüssen.
    „Was soll das denn?“
    „Wie was soll das? Ich hab das Ding angeschlossen, was sonst?“
    „Ja, an die Versorgung für die Küche.“
    „Das ist alles zentralisiert, dass hab ich selbst auf einem Plan gesehen!“
    „Aber nicht die Notfallversorgung, wie das Sprinklersystem!“, der Doktor griff sich den Schraubenzieher, der sich immer noch in der Hand von Sinus befand, hielt ihn an den Anschluss, an dem der Feuerlöscher angeschlossen wurde, drehte sich nach hinten um und wiederholte den Vorgang.
    „Ich hab fast zehn Minuten dafür gebraucht.“, beschwerte sich Sinus.
    „Endlich haben wir euch.“, sagte eine dunkle Stimme. Der Raum war recht klein. Nur die offene Tür führte aus dem Raum heraus – doch diese wurde von der mächtigen Gestalt des Dekans in Besitz genommen. Er sah die Beiden ernst an.
    „Ihr sitzt in der Falle.“, die Armee aus Akademikern wurde durch die hünenhafte Gestalt, fast verdeckt.
    Der Doktor steckte die Hände in die Manteltaschen und wippte vor und zurück.
    „Ooooh. Das denk ich nicht.“
    Der Dekan setzte einen Schritt in den Raum.
    „Nur ein Wunder könnte euch noch retten.“
    Blitzschnell betätigte die Hand, die sich vorher noch in der Tasche befand, einen kleinen Hebel. „Et voila!“, rief der Doktor.
    Der Hüne stoppte. „Was sollte das?
    Das Wasser, welches eine Sekunde zuvor noch glasklar war, lief nun zähflüssiger und trüber aus den Düsen. Die Studenten fielen in Ohnmacht. Der Dekan trat noch einen Schritt näher heran, nur um dann selbst zusammenzubrechen.
    Langsam meldete sich Sinus zu Wort: „Was…“, er stoppte und es folgte ein zweiter Versuch: „Was…“, wieder fand er nicht die richtigen Worte.
    „Ihnen ist nichts Schlimmes passiert. Zumindest den Meisten.“, sagte der doktor, ohne seinen Blick von den, am Boden liegenden, Personen zu nehmen.
    „Ja… aber was ist ihnen passiert?“
    „Der Meteroit. Er ist ein Stück des Planeten Fesz. Vor ein paar Jahrhunderten wurde er zerstört.“, Erinnerungen schossen durch den Kopf des Doktors, denn es war seine Schuld.
    „Gesprengt, um genau zu sein.“
    „Ja und?“
    „Eine spezielle Art von Bakterium existierte auf ihm. Diese setzten sich in die Köpfe der Lebewesen und kontrollierten sie dann. Hinten, an den Hälsen, müssten blaue Beulen sein. Dort werden fast alle Hormone gesammelt, da Adrenalin, auf den Erreger wirkt wie Gift.“
    „Ah. Aber wofür das Aspirin?“
    „Es sorgt für eine Verringerung auf den Nervenbahnen, die sie benutzen um den Organismus zu kontrollieren. Genau genommen, sorgen sie mit gezieltem Schmerz dafür, dass der Körper das tut, was sie wollen. Wird dieser Datenverkehr kurz unterbrochen, muss zuerst mal das Kommunikationsloch gestopft werden, wodurch das Ableiten der Hormone nicht mehr funktioniert. Sie bekommen eine volle Ladung ab und sind dann nicht mehr in der Lage, die restlichen Stoffe weiterhin zu speichern. Der Erreger stirbt und der Organismus bricht zusammen.“
    „Das heißt… sie alle leben noch?“
    „Die Studenten ja, die Dozenten hatten einfach schon zu lange die Stoffe gesammelt. Der Körper hält so was nur begrenzt aus.“, sprach der Doktor in einem leisen, bedächtigen Ton.
    Man konnte traurige Züge in Sinus’ Gesicht sehen.
    „Woher wussten sie das?“
    „Wegen dem, wie sie sich bewegten. Bewegungen sind sehr komplex, weshalb sie auch so lange gebraucht haben, um ein gewisses Tempo zu erreichen. Dann hast du mir die Sache mit dem Meteor erzählt und die Entfernung, sowie der Zeitpunkt, hatten einfach gepasst. Ihr hättet ihn nicht aus der Atmosphäre fischen sollen.“
    „Das war es also? Es ist jetzt vorbei?“
    „Nein, auf dem Meteor sind immer noch welche. Wo befindet er sich? In der Aula war nur ein Teil.“
    „Im Museum der Universität.“, Sinus wurde alles auf einmal bewusst. “Deshalb konnten sie also Die Dozenten befallen. Die hatten uneingeschränkten Zugang…“, er stockte kurz. „Aber wieso die anderen Studenten.“
    „Sie wollten sich so einen neuen Planeten aufbauen. Wir müssen den Meteor zerstören.“
    „Ja gut, aber wie sollen wir an ihn rankommen?“
    „Ganz einfach.“, da war es wieder, das Lächeln des Doktors, welches sich über das gesamte Gesicht zog.
    Sie machten sich auf den Weg zur TARDIS. Die andauernden Fragen von Sinus hatte der Doktor bis jetzt konsequent ignoriert. Schließlich war es so viel theatralischer, wenn Sinus den Plan hautnah miterlebte, anstatt ihn erklärt zu bekommen. Der Plan war einfach, wie genial: Zuerst würde er die TARDIS in den Raum des Meteoriten bringen, dann würde er diesen mit dem Traktorstrahl in die Umlaufbahn ziehen, in der das Steinmassiv verglühen würde. Keine noch so hartnäckige Bakterie könnte so etwas überleben. Es wäre bestimmt ein beeindruckender Anblick.
    „Also…“, sprach der Doktor, als er die Tür der TARDIS öffnete. „Wo befindet sich der Meteor?“
    Die TARDIS dematerialisierte sich; wurde langsam transparent, bis sie schließlich ganz verschwand.
    Im Inneren meldete sich der Zeitstrom mit den merkwürdigsten Geräuschen, die Sinus je gehört hatte. Plötzlich brach das kreischende Geräusch ab. Der Doktor trat an die Tür und öffnete sie.
    „Sooooooo, wo ist der Meteor?“
    „Direkt da vorne.“, der junge Mann zeigte in die Richtung eines großen. dunklen Raumes.
    Beide gingen an riesigen Skeletten der merkwürdigsten Tiere vorbei. Einige hatten drei Flügel und mussten eine Spannweite von über fünf Metern besessen haben.
    „Das ist also eines eurer Museen?“, der Zeitreisende sah sich interessiert um.
    „Ja, das Größte des Landes. Es liegt mitten auf dem Campus.“
    „Landes?“, der Doktor schaute verwundert. Normalerweise hatten Zivilisationen, mit einem solchen Wissen, schon eine globale Ordnung. Im Gegensatz zu der verwendeten Technik, war das regelrecht rückständig.
    Beide betraten einen pechschwarzen Raum, es war so dunkel, als hätte das Licht Angst ihn zu betreten.
    „Wieso sind hier gar keine Wachen?“
    „Die waren auch alle in der Aula als…“, der Doktor stoppte kurz „Schwarze Materie?“
    „Ja. Nur Geduld. Gleich geht es los.“
    Musik fing an zu spielen. Eine Melodie, die es schaffte, die Spannung auf den Anblick der bevorstand, ins Unermessliche zu steigern. Trompeten kamen hinzu, ein Schlagzeug steuerte seinen Anteil dazu bei. Es amüsierte den Doktor, der schon unzählige Planeten besucht hatte, immer wieder der Umstand, dass es auf fast jedem die gleichen Instrumente gab.
    Langsam kam nun Farbe in den Raum. Das Orchester fand sich zum Höhepunkt ein, die Trommeln schlugen lauter, die Trompeten kamen an die Belastbarkeit des Möglichen; ein Scheinwerfer ging an und enthüllte den Meteor – der einen Umfang von zehn Zentimetern besaß.
    Der Doktor sah auf das Steinchen herab.
    „Das ist er?“
    „Ähm ja. Warum?“
    „Ach nichts.“, er hatte sich so sehr darauf gefreut ein wenig anzugeben. „Der hätte einen Drittel eures Planeten zerstört?“
    „Unser Planet ist klein...“ Sinus schämte sich etwas.
    „Bleib hier, ich bin gleich wieder da.“
    Für einige Minuten, war der Doktor in der TARDIS verschwunden. Als er raus kam, trug er einen Topf mit heißem Wasser, eine Kochschürze mit Rüschen und rosa Gummihandschuhe.
    Mit dem Schallschraubenzieher öffnete er die Vitrine des Meteors, ohne Alarm auszulösen, nahm den Brocken in die Hand und tauchte ihn in den Topf.
    „So, jetzt ist alles, absolut keimfrei.“, der Doktor lächelte.



    Auf dem Campus materialisierte die TARDIS und Sinus kam heraus.
    „Das war es aber jetzt wirklich, oder?“, sprach er und drehte sich zum Doktor.
    „Kommt drauf an.“, der Doktor lehnte sich gegen die blaue Tür.
    „Worauf?“
    „Ob du mitkommen willst oder nicht.“ Locker lehnte sich der Time Lord gegen den Rahmen.
    „Was?“
    „Ich könnte Gesellschaft gebrauchen, wenn du also Lust hättest?“
    Sinus überlegte eine Sekunde lang.
    „Nein. Es gibt hier zuviel, dass ich nicht zurücklassen will.“
    „Wenn das so ist.“, er stellte sich nun aufrecht hin. „Bis irgendwann einmal.“
    Er wollte gerade die Tür schließen, als Sinus doch noch rief:
    „Einen Moment!“ Der Doktor streckte seinen Kopf aus der TARDIS raus.
    „Ja?“
    „Wie kommt die Ähnlichkeit zu Professor Smith?“
    „Ich weiß es nicht, aber wenn ich es herausgefunden habe, komme ich wieder.“, die Tür schloss sich. Einige Sekunden später, leuchtete das blaue Licht über der Notrufzelle, die merkwürdig anzuhörenden, mahlenden Geräusche waren zu hören und die TARDIS, mit dem Doktor an Bord, war verschwunden.
    Sinus sah auf die nun leere Stelle, lächelte und ging zurück in das Gebäude.

    Hallo alle zusammen. Ich bin neu hier und wollte mich ein bisschen bilden. Da ich eigentlich nichts von McGann als Doktor kenne, suche ich nach Büchern, in denen der Achte vorkommt. Hat da jemand Empfehlungen?