Beiträge von Utopia

    Wenn ich behaupte, dass ich die Rebellen damals als "interessant" empfand, dann meine ich damit nicht, dass diese in irgendeiner Form eine besondere "dramatische Qaulität" oder eine "Charaktertiefe" aufgewiesen haben, sondern dass sie mir in ihrer prüden, relativ weniger bedeutenden "Blässe" interessant und einzigartig erschienen.

    Dann wuerde ich das aber eher als nostalgische Verklärtheit abtun, anstatt berechtigtem Vergleich.


    In diesen 40 Jahren hatten wir schon alles. Wir hatten hochmoderne Rebellionen, technisch unterlegene Rebellionen, menschliche Rebellionen gegen Aliens, alien Rebellionen gegen Menschen. Das war zu Zeiten des ersten Star Wars nicht so.
    Nur dem Neuen 40 Jahre später das zum Vorwurf zu machen, ist einfach nicht sinnvoll.


    Ich meine, du sagst, dass du die interessanter fandest, kannst das aber nicht an einem Punkt wirklich festmachen, der auf den Widerstand nicht zutrifft oder der die Rebellion nicht sogar uebertrifft.


    Und das sich aus den Rebellen von damals ein Widerstand gegen die Emporkömmlinge des Imperiums ergibt, ist storytechnisch zumindest sinnvoll.



    Wenn ich behaupte, dass ich die Rebellen damals als "interessant" empfand, dann meine ich damit nicht, dass diese in irgendeiner Form eine besondere "dramatische Qaulität" oder eine "Charaktertiefe" aufgewiesen haben, sondern dass sie mir in ihrer prüden, relativ weniger bedeutenden "Blässe" interessant und einzigartig erschienen.

    Also das ist doch jetzt richtiger Unsinn. Du wirfst dem neuen Film gerade vor, dass er nach Teil 1 keine Trilogie ist.
    Nehm "A new Hope" als einzelnes und du hast auch keine Variation...


    Ich seh jetzt uebrigens auch nicht, wo sich die erste Ordnung vom Imperium großartig unterscheidet. Außer eben in den Charakten, die gezeigt werden, die bei der Rebellion wie schon gesagt gegen 0 tendieren.



    Ich versteh einfach die Kritik nicht. Die erste Ordnung ist genauso ein Rehash Imperium mit neuen Einzelcharakteren, wie der Widerstand eine Rehash Rebellion ist, mit neuen Einzelcharakteren. Vielleicht wirkt es auf dich auch so, weil die erste Ordnung nur aus neuen Charakteren besteht, während die Charaktere des Widerstandes zur Hälfte aus alten besteht (Han, Chewie, Leia, R2D2, C3PO).

    Wedge Antilles, die beste Sidekick-Figur überhaupt. Na ja, nach dem Desmond Llewlyn-Q bei 007

    Naja und frag mal nen Nicht-Fan wie er oder sie Wege fand ;)


    @Obscuriosity
    "Dennoch empfand ich die Rebellen ebenfalls als interessant und weittaus mehr, als eine bloß lustige Requisite."


    Aber warum.... O.o Die hatten noch weitaus weniger prominente Charaktere als im neuen Film.... sorry, aber es hört sich durchaus so an, als läge das an deiner Erwartungshaltung, bzw. nostalgischen Verklärung. Der neue Film ist kein perfekter Film. Das waren die alten aber auch nie. Und der Widerstand ist genauso blass wie die Rebellion - was im allgemeinen mit "Charaktertiefe" zusammengefasst werden kann.

    Naja, der Adolfverschnitt war doch schlimm ;) Allerdings lag das nicht an dem Schauspiel, sondern an der Szene selbst. Die war halt nicht gerade subtil, aber gut gespielt, hat er das.



    Zum Them "Musik": Ich fand sie gut. Ich denke, es war gewollt, dass kaum etwas Neues dabei ist sondern fast nur Neuinterpretationen von altbekannten Werken aus den Originalen. Genauso wie die vielen anderen Zitate durch Szenen und Plotpoints, ging es darum, das alte Star Wars Gefühl in den Zuschauern zu erwecken. Bei mir hat es funktioniert und ich war mehrmals den Tränen nahe.

    Ich versteh auch nicht gerade was daran schlimm sein soll. Natuerlich wird es beim 7. Teil einer Reihe die Musikuntermalung der Vorgänger geben. Erstrecht beim ersten Film seit zig Jahren einer so geliebten Reihe (gerade die Musik von Williams wird von den Fans geliebt wie nichts anderes). Wer da was anderes erwartet hat, ist wohl selbst Schuld.
    Ich hätte mich ehrlich gesagt sehr geärgert, wenn man eine Zwangs"vercoolerung" wie bei Star Trek gemacht hätte.
    Der Film war eine Sache und das war Star Wars und zwar durch und durch. Und mehr muss er dann nach so einer Zeit auch erstmal nicht sein.

    Weil die Rebellenallianz vorher ein Musterbeispiel an Charaktertiefe war? O.o


    Ich frag mich manchmal, woher das kommt. Die Rebellen waren noch nie in irgendeiner Weise interessant. Die allermeisten kennen nicht EINE Person außerhalb des Hauptcasts. Vielleicht mit Ausnahme von Admiral Ackbar, aber nicht, weil er so ein toller Charakter ist, sondern weil er "It's a trap" sehr lustig gesagt hat.

    @Sven: Eben. Ich zb. hab noch fast keine Folge auf englisch gesehen. Ich verbinde also gar nichts mit Castellaneto, aber meine Lieblingssendung meiner Kindheit (zumindest eine der wichtigen) mit Gastell.

    Dan Castellaneta ist der Originalsprecher, Norbert Gastell dagegen war die deutsche Synchronstimme.
    (laut synchronkartei.de, ich gucke die Simpsons nicht)

    Dem hab ich ja auch nie widersprochen. Nur wenn man von Deutschland redet, dann war Gastell Homer und eben nicht Castellaneta. Wir reden hier ja nicht von einem Darsteller, dessen Gesicht man in jeder Folge sieht. Castellaneta war genau so Homer, wie Gastell es war, dem Einen dieses "Recht" zuzusprechen und dem Anderen nicht, ist einfach unfair.

    alle paar monate kam mir der gedanke "hoffentlich macht der noch lange"...

    Daran hatte ich während der Werbung zu dem Simpsons Jubiläum auch immer gedacht. So richtig frisch hatte er da ja auch schon nicht mehr ausgesehen.


    Sehr schade. Vor allem weil er eine der wenigen Stimmen war, die ich besser finde als im Original. Er war einfach Homer und damit eine der wichtigsten Figuren aller Zeiten.

    Und zu Diversifikation gehört eben auch, dass mir mal was nicht so zusagt und dafür anderes mehr.


    Stimmt und mir hat sie nicht gefallen und ich hab auch begruendet warum. Ob du das jetzt akzeptierst oder nicht oder ob du ganz andere Beweggruende hineininterpretieren willst, kann mir ja vollkommen egal sein. Auf alles andere werde ich erst gar nicht eingehen, weil es mir zu doof ist.

    Mensch, was haben so viele Leute nur gegen Begleiter aus einem "proletarischen" Umfeld?

    Wenn du so fragst? Nichts. Die Umsetzung ist es. Rory war als einfacher Pfleger auch aus dem "proletarischen" Umfeld.



    Nur weil sich einige weibliche Zuschauerinnen damit identifizieren könnten?

    Ja, genau... du hast es genau erfasst :rolleyes:
    Sie hat genervt und war "inyourface" und abseits davon gab es nichts, aber auch rein gar nichts, was diesen Charakter ausmachte. Die Figur ist das, was man im englischen "Token" nennen wuerde. Warum reicht das nicht? Das war eine "Figur" wie wenn Doctor Who auf Berlin Tag und Nacht trifft. Die Serie muesste ja dann genau dein Geschmack sein, oder nicht? Wenn nein, liegt das wohl nicht an dem "social issues and stuff" und dass die Prolls sind, sondern wohl an der sinnlosen Umsetzung des Ganzen.


    Ich bin uebrigens kein großer Freund davon rethorische Fragen zu stellen, die Antwort anzunehmen und dann dagegen zu argumentieren, als hätte der andere genau so geantwortet, wie man es gerne vorwerfen will.


    Außerdem bin ich ein großer Freund von Diversifikation.

    Wenn man ihn als Companion zählt, stößt der Brigadier immer wieder auf den regenerierten Doktor (den 3., 5. und 7. Doktor) und erlebt eine Regeneration (vom 3. zum 4.) live mit.

    McGann hat einige Hollywoodfilme gedreht.

    Und wer kennt nicht "Lesbian Vampire Hunters" ;)


    Stephen Amell hatte auch viele Rollen vor Arrow und dennoch war er nicht bekannt. DiCaprio vor hatte auch schon vor Titanic Rollen. Es gibt dutzende Schauspieler, die gut im Geschäft sind, aber vollkommen unbekannt.



    Und Colin Baker war als Star sogar im Dschungel.

    Und wer verfolgt hierzulande denn nicht das englische Dschungelcamp! ;) Den MUSS Deutschland doch jetzt kennen!?



    Sylvester McCoy dagegen nur einen und da war es auch nur eine Nebenrolle.

    Dennoch werden die meisten ihn erkennen, wenn man die Rolle erwähnt und die anderen nicht.



    Man denke nur an das alte Myth Makers Band bei dem Sylvester McCoy von Nick Briggs interviewt wird und der ACE Production Assistant ständig irgendwelche Notfallfragen einwirft.

    Warum genau sollte man daran denken?