Beiträge von Utopia

    Bisher ist kaum ein Companion tatsächlich gestorben. Dass das passiert wäre nicht fuer Moffat, sondern fuer die gesamte Serie unueblich. Oder muss ich an den großen epochalen Monolog von Rose erinnern als sie erzählte, dass das "der Tag ist an dem [sie] stirbt" und wie sie dann tatsächlich gestorben ist?

    Wie letzte Woche, eine an sich sehr gute Episode, diesmal aber mit mehr "Who feeling". Mit den ganzen erdepisoden fuehle ich mich derzeit an den dritten Doktor erinnert. Vielleicht ist das dann auch das Problem, welches ich mit dieser Staffel habe. Da mir beim 3. Doktor dann auch dieses Doctor Who Feeling verloren ging, obwohl die Episoden größtenteils sehr gut waren.
    Die Brille und Osgood sollte man endlich loswerden. Ich mag beides nicht und das Osgood jetzt wieder zwei Mal vertreten ist, ist jawohl totaler Unsinn. Dann hätte man sie in der letzten Staffel gar nicht erst killen muessen.

    Jetzt komm ich auch endlich mal ins Hotel. War wieder ein toller Convention und ich zitiere einfach mal Nicola Bryant "it should go until christmas".
    Hier mal meine Eindrücke von gestern mit Bildern. Also was das Team um Pascal und Co auf die Beine gestellt hat, kann sich richtig sehen lassen. Hatte selten soviel Spaß, auch wenn Verzweiflung manches Mal sehr nahelag ;)


    http://aboutcomics.apps-1and1.net/time-lash-2015-samstag

    Das ist ja wie mit Turlough oder um etwas modernes zu nehmen Clara unter dem 11. Doktor. Sie wurden eingefuehrt, um einen Zweck zu haben (Turlough als Verräter, Harry als Kämpfer, Clara als Mysterium) und sobald man ihnen diesen Zweck weggenommen hat (Turlough und Clara storybedingt, bei Ian durch die Fehleinschätzung Tom Bakers als "älterer Herr"), war da einfach nichts mehr.

    selbst ich finde ein paar Geschichten aus der Zeit ganz nett

    Das mag ja sein. Aber: Ja und?


    Harry war nichts weiter als ein nerviges Anhängsel.

    Etwas anderes habe ich nicht gesagt. Er war als eine Art Ian fuer den 4. Doktor geplanet, wurde von Baker aber konstant an die Wand gespielt und hatte einfach keinen Platz in der Sendung. Wobei sie es durchaus versucht haben, ihm eine Rolle im Team zu geben. Es gab aber einfach nichts.

    Also ich mochte die Kombo Steven/Vickey sehr. Klar, Steven war da mehr oder weniger eine Kopie von Ian, aber eine gute. Und Harry war auch gut, ging nur neben Tom Bakers Präsenz unter. Aber das ist fuer den Großmof ja eh im "Dark Age" von Doctor Who und deshalb grundsätzlich scheiße. Gibt halt so Leute und mit ihm diskutieren bringt auch nichts. Warum also die Diskussion?

    Das ist wieder eines dieser Lieder, bei dem der Sänger mehr drauf achtet, dass er besonders kunstvoll und emotional ruberkommt anstatt wie gut das Lied ist.


    Nur weil er sich so anhört, als wuerde er gleich weinen, macht es noch lange keinen guten Song. Dann hätte man ja gleich Unlicht nehmen können....

    Ach ja, ich würde das Wasser zu horrenden Preisen verkaufen, mit anderen Worten einfach Stadtwerke gründen oder noch schlimmer - mich in Nestlé umbennen

    Und genau deshalb wirst du niemals ein abgeranzter Warlord mit nem Flammengitarrenfahrzeug sein ;)

    Okay, dann hatte ich dich falsch verstanden.


    Schluessig? Das kommt drauf an. Wenn du mit schluessig die effizienteste Methode Wasser an Mensch zu liefern meinst: Definitiv nicht.
    Als ritualisierte Methode die eigene Präsenz zu markieren funktioniert sie aber durchaus. Und ich denke, da missverstehst du den Film, bzw. den Charakter, weil du (wie ich auch) so etwas nie machen wuerden. Wir wuerden wohl Schlangen bilden lassen und jedem eine bestimmte Menge geben (oder verkaufen).
    Aber der Charakter von Immortan ist nicht so. Ihm ist es scheißegal, ob er etwas verschwendet oder ob ueberhaupt etwas ankommt. Ihm geht es um reine Selbstpräsentation und nimmt absolut in Kauf, dass er seinen Leuten im Endeffekt weniger geben kann (das Abdrehen des Wassers mit dieser Begruendung), solange sein Gefolge genug hat.
    Durch eben diese Dinge wird die Figur bildlich und inhaltlich charakterisiert und dieses Ritual ist nicht einfach nur reine Bildgewalt (was sie aber dennoch ist).
    Um es mal anders zu sagen: Immortan Joe ist kein Politiker, sondern ein Mafiosi.



    Das mir der Film schlicht nicht gefällt, habe ich doch jetzt in fast jedem Beitrag geschrieben, in dem letzten sogar fast wortwörtlich. Aber darum geht es doch hier, oder? Zu sagen, ob einem ein Film gefällt und darauf einzugehen, was einen stört.

    Das ist auch in Ordnung, nur finde ich eben, dass deine Kritik an dem Film vorbeigeht.


    ZB. das Herausschneiden des Kinds. Ja, andere Filme hätten das nicht so explizit gezeigt. Dieser Film schon. Und genau das ist, was ich an dem Film mag. Die meisten schrecken nämlich ab einem gewissen Zeitpunkt vor ihrem eigenen Mut zurueck (meist wegen der FSK), Mad Max nicht. Das ist kein Maulheld, bei dem gegrunzt wird, das Kind rauszuschneiden, sondern es zeigt es dann auch, weil diese Welt einfach abgestumpft ist. Und genau das spiegeln dann diese harten Szenen wieder.


    Ich denke, wir haben hier einfach einen konträren Anspruch. Ich mag den Film wegen seiner andersartigen, expliziten Härte und nicht traditionellen, dialogarmen Erzählung, während du ihn dann doch etwas mainstreamiger besser finden wuerdest. Und nur um das zu sagen: Das ist nichts abwertendes dir gegenueber, sondern schlicht anderer Geschmack.

    Der Film zeigt ihn ja auch nicht in einer Situation, wo das zum Tragen kommen wuerde. Und ich habe das "Kleverness" ja auch mit Absicht in Klammern gesteckt. Niemand wuerde diskutieren, dass Joe ein hochintelligenter Mensch oder Gegner ist.


    Aber er passt nunmal genau in diese Situation, die der Film beschreibt.



    Zitat

    Ob es die einzige Möglichkeit ist, seine Macht über das Wasser zu demonstrieren, sei mal so dahingestellt, ich denke, es gäbe bessere Möglichkeiten.


    Nein. In einer Wueste, in der es ums nackte Ueberleben geht, gibt es gar keine bessere Möglichkeit als Wasser und Pflanzen (Nahrung). Das ist die aller einfachste, die wohl jedem sofort klar ist. Wasser ist das aller primärste, das jeder braucht und der, der es kontrolliert, kontrolliert effektiv alles.


    Das heißt nicht, dass ich nicht weiß, was der Film aussagen wollte, oder die Handlung nicht verstanden habe, die Umsetzung gefiel mir nicht.

    Dann passt deine Kritik aber nicht dazu. Wie kannst du von dem Verhalten während einer Verfolgungsjagd auf die Intelligenz eines Menschen schließen, ein "Unternehmen" zu managen? Die Verfolgung war ganz spontan und kam ueberraschend. Das war nicht wie im zweiten Teil, in dem sie den Angriff und die Belagerung planen konnten.
    Die Umsetzung passt nämlich durchaus zum Film wie die Faust aufs Auge. Dann ist es wohl eher so, dass dir das Gezeigte schlicht nicht gefällt.