Beiträge von André McFly

    Meine Gedanken dazu:

    - Erstaunlich, dass es immer noch Menschen unter 50 gibt die lineares Fernsehen gucken.
    - Erstaunlich, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben es bestünde ne Chance, dass Doctor Who wieder auf ONE läuft.
    - Erstaunlich, dass sich darüber aufgeregt wird, dass irgendwelche Nischensender, von denen noch nie jemand gehört hat, aufgelöst werden.

    Na klar gibt es verschiedene Skriptversionen:

    1. Die Version wo sie einen Streamingpartner finden und einen neuen Doktor für weitere Staffeln casten.
    2. Die Version wenn dies das letzte Skript für mehrere Jahre wird, weil die Zukunft ungewiss ist (ein Finale).
    3. Die Version wo Carole Anne Ford noch verfügbar ist.
    4. Die Version wo Carole Anne Ford nicht mehr verfügbar ist.
    5. Die Version wo RTD weitermachen darf und nicht gefeuert wird.
    6. Die version wo RTD rausgeschmissen wurde und hier seinen Abschied feiert.

    Dir auch einen guten Rutsch. Ich wusste nicht, dass Lack und Dachschaden zu sachlicher Kritik gehören. Auf meine konkrete Nachfrage nach besonders schlechten Dialogen kam ja keinerlei Antwort.

    Oh, du bist du dem Irrtum auferlegen, dass ich über irgendwas diskutieren möchte oder so... Mir ist es ziemlich wumpe, was du nachfragst. Ich habe meinen Teil dazu schon gesagt und damit habe ich fertig. Abgesehen davon, wusste ich nicht, dass man auf irgendwas noch antworten müsste, da du ja behauptet hast, dass du dich damit verabschiedest... Aber das war wohl auch nur Drama ;)

    Okay ganz ehrlich... hat das irgendjemandem gefallen? Also so wirklich? Es gab keine Folge wo ich mir nicht mit der flachen Hand an die Stirn geklatscht habe. Von klischeehaftem diversity Casting, über die üblichen "So redet kein normaler Mensch"-RTD-Dialoge, völlig überzogener Handlung bis zu dem dümmsten Entscheidungen die man fällen kann. Jetzt kommt im Finale noch hinzu, dass völlig falsche Schlüsse gezogen werden.

    1. Die Aqua Homos haben die gesamte Menschheit bedroht mit Ausrottung. Nicht nur bedroht, sondern ganz offen gezeigt und gesagt wie sie es tun werden. Und das obendrauf zur Demonstration was ihre Technologie eh könnte (dass die bereits die Technologie haben um die Weltmeere zu reinigen und vermutlich auch den Klimawandel zu stoppen und Jesus wieder auferstehen zu lassen und RTD zum Kaiser der neuen Welt zu krönen, mal außen vor gelassen) - und dann sind alle überrascht, dass die Menschen gleich ziehen? Einen Hund in die Ecke drängen und dann wundern, dass er beißt... sind die alle grenzdebil? Und dann wird einer auf "was haben wir getan" gemacht. Ich bin nicht hier um einen Genozid zu verteidigen oder rechtzufertigen oder überhaupt in der Position mich da auf eine Seite zu stellen, aber am Ende war es auch nur eine Verteidigung. Eine schreckliche, unaussprechliche - aber halt AUF AUGENHÖHE. Die Aqua Homos hatten mit derselben Sache gedroht. Hier jetzt so zu tun, als ob dies unvorhergesehen oder nicht nachvollziehbar ist, ist so scheinheilig.

    2. Kate ist untragbar geworden. RTD hat den Charakter komplett kaputt geschrieben. Ob gewollt oder ungewollt. Nicht nur hier, sondern bereits zuvor in Doctor Who. Ich weiß nicht ob er ihr damit mehr Fascetten geben wollte, aber so funktioniert das nicht für mich. Sie geht über Leichen, überschreitet jede Grenze und kommt wieder und wieder damit durch. Und das im Augenschein eines Doktors, der gefühlt nur aus einer Laune heraus Harriet Jones gestürzt hatte. Alleine das Cliffhanger Ende mit Kate hier ... wenn das nicht noch dazu führt, dass Kate aufgrund ihres Traumas, ihrer Überarbeitung und ihrem wiederholten Fehlverhalten (welches ja schon zuvor begang) gefeuert und angeklagt wird, dann ist das nur noch eine Farce.

    3. Salt und Barclay... Ich meine... WTF? Ich hatte ja tatsächlich applaudiert dass diese Serie die Eier hat, den Konflikt mit einem Genozid und nicht mit tatsächlichem Frieden zu beenden und dann schieben sie noch so ein Arielle-Happy-End rein. Selbstverständlich gibt es irgendein Mittel wodurch Barclay plötzlich Kiemen bekommt und unter Wasser Leben kann ... wollt ihr mich verarschen? Ich meine die ganze Love Story ist so aufgesetzt gewesen, dass ich sie eh nicht glauben konnte, aber dann sowas noch. Statt tatsächlich die Dramatik durchzuziehen und die beiden aufgrund der Taten ihres jeweiligen Volkes auf ewig drunter leiden zu lassen. Ein gemeinsames Kind aus deren Liebesnacht wäre auch ein besseres Ende gewesen, mit Zukunftspotential, statt einfach ein Happy End. Und das ganze mit einem grausigen Heroes Abklatsch untermalt, weil weißte, Berliner Mauer, getrennte Familien und so... ach leckt mich doch.

    Ich kann nur wenig positives zu der Serie sagen. Regie war klasse, Darsteller waren sehr gut, allen voran Russell Tovey, der hier sein A-Game gab und undankbarerweise dabei die Drehbücher von RTD und McTighe abarbeiten musste, das neue Design der Sea Devils, die Effekte generell. Das sind meine Positivpunkte. Negativ ist alles übrige. Wenn ich schon lese wie das hier als das beste von Doctor Who der letzten Jahre gelobt und Pete McTighe als neuer Showrunner gehandelt wird, denke ich mir, ihr habt doch alle Lack gesoffen. Es hat exakt dieselben Probleme wie die Mutterserie gehabt. Schlechte Dialoge, Dumme Umsetzungen interessanter Ideen und dämliche Enden. Das einzige, was es unterscheidet, dass es nicht Kindlich-Albern war. Es war nicht völlig Mischugge, aber dadurch jetzt auch nicht besonders gut.

    Wenn der Anspruch der Leute ist "Es ist etwas besser als sonst, daher müssen wir es loben", dann gute Nacht Qualität. Das hier war keine gute Serie. Sie war nicht komplett beschissen und hatte gute Ansätze, aber im Ganzen war sie nicht gut. Wer das hier mit Children of Earth vergleicht, der hat nen ähnlichen Dachschaden wie die Aqua Homos, die nicht damit rechnen, dass die Menschen sich wehren könnten.

    Alle anderen Projekte von ihm (zumindest die die ich gesehen habe) sind nicht so vorsätzlich gehirnentfernt.

    Kann ich so nicht bestätigen. Das was ich die letzten Jahre von ihm gesehen hatte (vor dem Who Jubiläum) war seinem aktuellen Stil schon sehr nahe. Dieselben Abziehbilder, dieselben Agenden, dieselben schlechten Dialoge und gleichen Probleme. Teils sogar mit denselben Darstellern. Steinigt mich, aber RTD ist einfach kein guter Autor. Das hat er mal um mal bewiesen. Aspekte seines Writings sind manchmal gut und früher hatte er Händchen dafür Figuren zu entwickeln, aber er kann einfach keine guten Geschichten schreiben und selbst gute Ideen trägt er zu Grabe. Und das nicht nur bei Doctor Who. Wenn er dann mal was gutes produziert, dann sind das Ausnahmen.

    Die "Children of Earth"-Vergleiche fliegen momentan ja durch die Foren

    Es wirkt halt auch so, als wolle RTD hier Children of Earth wiederholen, aber qualitativ sehe ich hier bisher nur Miracle Day.

    A propos Doktor: Der bigenerierte Tennant saß wohl mal wieder die ganze Zeit teetrinkend im Garten. Der Plastikmüll, der dabei in seine Tasse fiel, wurde von ihm in Irritation ausgekippt, und dann hat er sich eine zweite Tasse eingeschenkt und blieb sitzen, während um ihn herum der ganze Garten im Dreck versank. Dann mal Prost!

    Gerade in der zweiten Folge dachte ich nur "Und niemand versucht auch nur ansatzweise mal den Doktor zu kontaktieren? Kommt auch nur auf die Idee das zu tun? Die ganze Welt steht vor einem Krieg und der Doktor lässt sich nicht blicken?" - und da hab ich noch nicht mal dran gedacht, dass Tennitwo ja bei Donna abhängt ...

    Hab gerade mal geguckt. Bei mir hagelte es auch Daumen Runter Reaktionen. Wurde mir aber nicht angezeigt, da ich ihn blockiere.

    Daher mein Tipp, wenn man Leute blockiert, werden deren Reaktionen auch nicht mehr als Benachrichtigung angezeigt =)

    Muss jetzt ständig und immer wieder in jedem Thread irgendwas in Richtung Gendern/Politik/LGBTQ/Woke/Cis/Klassenkampf breitgetreten werden? Langsam nervt es wirklich. Zumal eure Ansichten, egal von welcher politischen oder gesellschaftlichen Seite kommend, ständig aneckend und zerfleischend ist.

    Meine Fresse, ich bin echt nur noch genervt. Ich würde gerne bei den wenigen Dingen die ich mag mal von der ganzen Scheiße verschont bleiben. Und ja, damit meine ich alle Seiten.

    Paule statt Tennant zurückzuholen wäre zumindest mal was erfrischend anderes.
    Ich glaube es allerdings erst wenn ich es sehe. (Und selbst dann weiß ich nicht, ob ich sehen will, wie RTD Paule kaputt schreibt).
    Davon ab: Der achte Doktor wäre einer, bei dem ich mir eine Abschiedsfolge mit Susan sehr gut vorstellen kann. Ich meine ... ich mochte den fünfzehnten, aber das hätte für mich nicht wirklich funktioniert. Mein Wunsch wäre ja Capaldi gewesen, dass der auf Susan trifft, aber das hat sich ja leider nie ergeben...

    Fan-Autoren waren für Doctor Who nach 1989 eine wichtige Ressource. Ohne sie hätte es keine New Adventures gegeben, kein Big Finish, keinen TV-Movie und keine neue Serie. Aber ich würde mir wünschen, dass man sie jetzt von der Verantwortung entbindet den Kurs der Serie zu lenken. Sie dürfen gerne weiterhin gute Einzelfolgen schreiben. (Dann gerne auch mit alten Monstern.) Aber am Steuer sollte jemand stehen der keine Einkaufsliste an Monstern und Figuren mitbringt, der nicht schon lange seine Theorien kanonisieren wollte und der nicht schon immer mal SchauspielerIn XY kennenlernen wollte und sie/ihn darum spontan zurückbringt.

    Unterschreibe ich so.