Beiträge von André McFly

    Nur mal ganz unschuldig gefragt: Kann es eventuell nicht schon irgendwie auch an der Horde der überbezahlten angelernten Arbeitskräfte liegen, die weder Berufsausbildung noch Studium haben, aber trotzdem eine absolut kranke Menge Geld reingeschoben kriegen, wofür auch immer? Aber ich versteh es vermutlich einfach nicht. So wenig, wie ich verstehe, wieso Menschenhandel in manchen Branchen legal ist.

    Na da hast du ja direkt einen ziemlich großes Vorurteil vorausgestellt, dass den Rest deines Kommentars auch irgendwie irrelevant macht. Ich habe aber paar Gegenfragen... wenn du für einen Konzern arbeitest, der Milliarden an Umsatz scheffelt, ist es da nicht fair, dass du auch passend an den Gewinn beteiligt wirst? Und wenn dir das zu viel ist, müsste man sich da nicht eher darüber aufregen, dass die Fifa so viel Geld verdient? Und dann wiederum einfach an den Leuten, die das Geld dafür bezahlen? Also unterm Strich den Fußballfans weltweit? Und ist das nicht wiederum eine ziemliche dämliche von Neid zerfressene Ansicht, die unterm Strich in "die verdienen so viel Geld, dabei hab ich nen Schulabschluss!!!!" mündet und nicht in tatsächlicher Relation zum Konzern und Geschäft?

    Wenn du dein ganzes Leben lang trainierst um einer von gerade mal paar Handvoll Mitgliedern eines Konzerns zu werden, warum ist dann dein Schulabschluss oder deine Ausbildung wichtig, solange du die Leistung erbringst, die gefordert wird? Ich kann mit den alten Schulpapieren usw in meinem Schrank keinen Fingerhut der sportlichen Leistung eines X-Beliebigen Nationalspielers erbringen. Kein Grund um auf dessen Gehalt neidisch zu sein.

    Und wenn du das Totschlag-Argument "Menschenhandel" noch von dir gibst, lass dir gesagt sein... es besteht ein Unterschied zwischen Zwang und Freiwilligkeit. Abgesehen davon, dass Vereinsfußball sehr wenig mit dem Nationalteam zu tun hat. Da kann man nämlich keine Spieler einkaufen, sondern muss mit dem arbeiten, was zur Verfügung steht.


    Aktuell würde mich aber auch interessieren, wie jetzt die leidige Rechtfertigung für Frankreichs Spiel gegen Paraguay ist? Wo es bei uns ja so peinlich war, dass wir nur gewonnen hätten, wenn uns das Tor nicht aberkannt worden wäre, weil wir so einen Gegner ja im Schlaf hätten besiegen müssen - und der Favorit des Turniers, der bisher nahezu nen Durchmarsch hatte, paar Tage später auch nur gaaaaaaanz knapp, dank eines Elfmeter-Tors Paraguay besiegte und ansonsten - trotz anderer Taktik - exakt dieselben Probleme wie Deutschland hatte? Wer war da Schuld? ach komm, sagen wir auch Nagelsmann. Passt ja, warum nicht.

    Plötzlich ist es gar nicht mehr so peinlich, oder? Vielleicht hatte Paraguay einfach nur ne richtig gute Defensive und der potentielle Sieg, wäre da nicht die Fehlentscheidung des Schiedsrichters gewesen, wäre vielleicht doch gerechtfertigt gewesen?

    Aber nein, die Bild sagt sicher was anderes ;)

    Joachim Löw war nie der Übertrainer. Er hatte das Glück eine der besten Fußballer-Generationen in der Geschichte des deutschen Fußballes zu haben, bei der dann die Fehlentscheidungen, die er traf, oftmals vom Können der Spieler auf dem Platz ausgemerzt werden konnten. Aber sowohl er als auch die Spieler fingen nach 2014 an, sich auf den Lorbeeren des Erfolges auszuruhen. Löw hätte danach wesentlich aggressiver einen Umbruch im Kader vorantreiben müssen, hat er aber nicht. Daran ist er schlussendlich gescheitert. Hansi Flick hat dann genau dies getan und damit anfangs auch Erfolg gehabt, zur WM 2022 dann aber das genaue Gegenteil von dem getan, was nun Nagelsmann zum Verhängnis wurde: Während Nagelsmann keine eingespielte Mannschaft hatte, hatte Flick eine, diese dann aber kurz vor der WM umgestellt und damit für Instabilität gesorgt. Das ist gegen Japan zum Verhängnis geworden und es war dieses eine Spiel, welches den Deutschen 2022 das Weiterkommen gekostet hat. Es war schiere Arroganz zum WM-Auftakt eine uneingespielte Startelf auflaufen zu lassen, in einer Gruppe, in der es drei Kandidaten für die zwei Achtelfinalplätze gab. Ähnlich wie schiere Arroganz "uns" die Spiele gegen Kolumbien und Paraguay gekostet haben. Arroganz sowohl von Seiten des Trainers als auch der Spieler aus.

    Halten wir fest. Spielen wir gut, ist es trotz des Trainers. Spielen wir schlecht, ist es wegen des Trainers?
    Ne, sorry. Da hab ich ne andere Ansicht ;)

    Ich möchte aber mal in den Raum stellen, dass wir 3 Trainer verbrannt haben, die im Vorfeld nicht als "schlecht" einzustufen waren, darunter denjenigen, mit dem wir 2014 Weltmeister wurden - und alle mit verschiedenen Strategien baden gegangen sind. Klar hat der Trainer einen großen Anteil. Aber ich würde das derzeitige Problem nicht nur dort suchen. Das liegt tiefer.

    Du tust ja gerade so, als ob sie unverdient ausgeschieden wären. Da habe ich aber anderes gehört. Wenn sie vernünftig gespielt hätten, dann hätten sie den Gegner schon in der regulären Spielzeit vom Platz geklatscht und wären gar nicht auf dieses Tor angewiesen.

    So aber wird es der Versuch, die Schuld an einem verkorksten Spiel auf den Schiri zu schieben.

    Und wieder diskutierst und argumentierst du, ohne selbst ein Bild zu haben. Was du "gehört hast" ist völlig irrelevant. Wo sind wir hier? Tumblr?

    Baustellen hin oder her. Am Ende zählt nur das Ergebnis. Und die Entscheidung des Schiris das 2:1 abzuerkennen war eine klare Fehlentscheidung. Da kann man von der Leistung der Spieler und des Trainers noch so enttäuscht sein - ohne diese Fehlentscheidung sähe die das Ganze jetzt anders aus.

    Naja, ist halt auch unfair gegen 12 Spieler spielen zu müssen. Dass der Schiri aktiv beim Gegner mitspielt, sollte nicht erlaubt sein.
    Davon ab: Können wir Neuer jetzt bitte wieder in den Ruhestand schicken - und dort lassen?
    Was für ne Shitshow.

    (Und ich bleibe dabei: das 2:1 von Tah hätte gelten müssen. Das war kein berechtigtes Foul im Vorfeld)

    Man hört ja immer wieder, dass die Overnights nicht mehr so wichtig sind, weil die Leute auf anderen Wege gucken.
    Aber gleichzeitig nehmen die Overnights ab, während die Iplayer Zahlen nicht signifikant zunehmen.
    Ergo: Doctor Who hat über die Jahre viele Zuschauer verloren.

    Daran gibt es nicht zu rütteln.

    Ich meine, man kann Argumentieren, Diskutieren, hin und her, aber Fakt ist folgendes: Wäre die Serie in den letzten Jahren erfolgreich gewesen, wäre sie jetzt nicht im Hiatus. Denn niemand sägt einen Erfolg einfach so ab.

    Disney war das ganze drumherum egal. Die haben die Zahlen vorliegen und für die war Doctor Who eine Enttäuschung. Also haben sie die Reissleine gezogen.
    Die BBC hat ihre Quoten und alle Abrufzahlen ebenfalls vorliegen.

    Daran kann man nichts beschönigen, mit gutem Wetter, Konkurrenz, Sendeplatz und anderen Sehgewohnheiten. Das Interesse für Doctor Who ist schlicht nicht mehr da. Und die Ären von Chibnall und RTD2 haben noch mehr Leute verloren, statt welche zurückzugewinnen oder neue Leute anzusprechen.

    Zahlen lügen nicht.

    Ich hatte es so verstanden, dass du dich dagegen gewehrt hättest, wenn Leute gedacht haben, du ständest auf Buffy aka SMG.

    Einerseits finde ich es immer seltsam wenn Leute auf irgendwelche Leute aus Film und Fernsehen "stehen" - und wenn, wäre ich bei Buffy definitiv Team Willow. Aber nein, das war nicht meine Intention. Mir ging es nur darum zu sagen, dass die Serie meine erste Liebe war und ich das nicht auf den Charakter beziehe. Es verwundert mich, dass man mich so missverstehen kann (und es irgendwie mit dem Aussehen von SMG in Verbindung bringt. "So, Buffy war kein Crush von dir? Warum findest du sie hässlich?" häää? :D )

    was Raphael und André von Lower Decks halten

    Ich fand die Serie schrecklich. Als Parodie würde ich es gelten lassen. Als zum Kanon gehörend finde ich sie beknackt. Die Loblieder, die andere auf die Serie singen, hab ich nie verstanden.

    Zwei Dinge: André, was wäre so schlimm daran, wenn jemand meint, du würdest auf Sarah Michelle Gellar stehen? So schlecht sieht sie es auch nicht aus.

    Verstehe nicht was du meinst. Ich habe nur gesagt, dass Buffy, die Serie, meine erste große Serienliebe war. Da dass missverstanden wurde, dass ich den Charakter meine und nicht die Serie, habe ich das nochmal hervorgehoben. Das heißt ja nicht, dass ich im Gegenzug meine, dass SMG hässlich wäre? Wie kommst du darauf? Das stand doch gar nicht zur Debatte. Ich wollte mich nur darauf beziehen, dass ich die Serie liebe.

    Ich denke dass eine Jahrelange Pause genau so möglich ist, wie eine schnelle wiederaufnahme der Produktion.
    Zum jetzigen Zeitpunkt ist es Schrödingers TARDIS. Es lebt und nicht nicht.
    Es kann jeder Zeit etwas passieren, der richtige Mensch mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit bei der BBC anklopfen - oder es passiert einfach nichts.
    Spekulieren ergibt keinen Sinn hier. Uns bleibt nur abzuwarten. Und das dann entweder nur kurz, oder halt länger.
    (Und persönlich finde ich, dass mehrere Jahre Pause der Serie gut tun würden)

    Was ist von RTDs Aussage zu halten dass das Weihnachtsspecial nie existiert hat?

    Ganz einfach: Natürlich existiert ein, oder mehrere, Drehbücher.
    Aber er behauptet jetzt, dass er nie was geschrieben hat, damit er die nächsten Jahre nicht immer wieder fragen beantworten muss, was denn passiert wäre in dem Special das niemals war.
    Jetzt kann er sagen "Keine Ahnung, habs nie geschrieben" und fertig.

    Weil diese rechten jetzt behaupten werden dass die Serie abgesetzt wurde, weil es angeblich "woke" geworden ist. Und sie werden alles auf Ncuti Gatwa, Millie Gibson, Vaarada Sethu, Yasmin Finney und co schieben.

    Das lustige ist, dass das nicht mal falsch wäre.
    Falsch wäre nur den Rechten dabei recht zu geben, dass das die Ausrichtung schlimm ist.
    Aber faktisch fand das halt keinen Anklang und hat den allgemeinen Zuschauer abgeschreckt - was zu niedrigem Interesse und desaströsen Quoten/Abrufzahlen führte, was zum jetzigen Stand führte.

    Wenn man eine Serie wie Doctor Who produziert, muss man sie Mass Appealing machen, weil sie halt auch erfolgreich sein muss. Und wir leben halt noch nicht in einer Zeit in der Drag Queens, Transpersonen und Queere Liebesszenen den Massengeschack treffen. Die persönliche Meinung völlig außen vor gelassen.

    Dementsprechend ja, die von rechten gerne als "woke" (ein Ausdruck den ich verabscheue) beschrieben Ausrichtung ist mitschuld an der Absetzung. Die miesen Drehbücher und Hanebüchenen Storys dürften der andere Grund sein.