Beiträge von Guy

    was das ding mit den rebellen soll versteh ich jetzt ehrlich gesagt auch nciht.
    das war doch nie mehr als einfach das ding, dass die ganzen x-wings hat.
    der einzige unterschied ist die umbenennung. mehr nicht.

    so, da ich recht wenig zeit hatte und endlich mal dazu gekommen bin aktuell zu schauen kann ich auch mal meinen senf dazu geben.


    im großen und ganzen hat mir die folge gut gefallen.
    alles bis zum wiederholen von clara war fantastisch. wie die timelords reagieren, rassilon, die bedeutung des doctors bei den timelords alles super soweit.


    dann kommen leider ein paar unlogische/blöde sachen(wie z.b. das hybrid-mcguffin, die übertriebene darstellung von clara, das clara-tardis-team...).
    insgesamt aber nichts, dass mich daran gehindert sehr gut unterhalten worden zu sein. klar waren die charakter-momente forciert, aber dennoch waren die dialoge in ihnen selbst sehr gut geschrieben und gut dargebracht(bis auf wenige ausnahmen).
    generell ein sehr zufriedenstellender abschluss, aber dennoch hinter seinen möglichkeiten und vor allem meilenweit hinter der qualität der vorherigen folge.


    ich schwanke immer noch zwischen 7 und 8 punkten.

    es geht ja um fury road und da zählt halt nicht, dass die reihe älter ist. der vergleich ist aber interessant.
    wie du richtig sagst, sklaven-dystopis-geschichte ist jetzt wirklich nichts bahnbrechend neues, aber die präsentation macht es hier ja aus.

    das erste hardcor-fail schon nach knapp 30 sekunden...


    peter cushing als aushängeschild der serie...
    und das colin baker im tv film mitgespielt hat war mir auch neu

    "Ob es die einzige Möglichkeit ist, seine Macht über das Wasser zu demonstrieren, sei mal so dahingestellt, ich denke, es gäbe bessere Möglichkeiten. Aber sie haben nun mal diese gewählt, gefallen muss mir das aber trotzdem nicht."


    es gibt immer andere möglichkeiten. als argument haut das aber nur schwerlich hin.

    "Mir ist schon klar, dass sie die Verwendung der Ressourcen nicht vollkommen realistisch in einem Action-Film zeigen, das wäre auch rech langweilig. Nur wäre überhaupt die Frage, wie es zu der Konstruktion dieser total unpraktischen Gefährte kam. Aber die haben mich eigentlich gar nicht so sehr gestört, schließlich waren sie originell und sahen toll aus. Es war eher ein Punkt, über den wir alle gelacht haben."


    das ist aber nuneinmal der grund warum er es macht.
    das soll allen einfach nur sagen "ich bin immortem joe, ich habe wasser, ihr nicht. deswegen habt ihr zu gehorchen und ich zu befehlen!". das geht eben nur so. da spielt es keine rolle, ob es die wirtschaftlich beste lösung ist. sogar im gegenteil. wenn jeder genug wasser hätte, hätte immortem joe kaum noch einen bruchteil seiner macht.


    "
    Die Parallelen zwischen Korea oder auch der Situation im Nahen Osten
    kann man zwischen jedem Film, in dem eine Diktatur beschrieben wird,
    ziehen. Allerdings fand ich nicht, dass in "Mad Max" nun auf die Folgen
    einer solchen Herrschaftsstruktur eingegangen wurde, als dass ich ihm
    das zugute halten kann. Aber das habe ich auch nicht erwartet, denn es
    ist, wie gesagt, ein Action-Film. Ich kann in ihm keine tiefere
    Bedeutung oder Aussage über reale Verhältnisse finden.
    Und natürlich lehnen sich nicht unbedingt immer alle Völker gegen ihre
    Unterdrücker auf, aber es gibt meistens schon so etwas wie einen
    Widerstand. Das ist aber eigentlich völlig unerheblich, da es darum in
    dem Film ja auch nicht geht. Man kann auch gar nicht beurteilen, ob es
    so etwas vielleicht doch gibt. Wir fanden es nur lustig, wie
    indoktriniert die ganze Bevölkerung schien und begeistert jubelte. Aber
    andererseits gibt es das ja nun wirklich in der Realität, verwundern tut
    es mich da allerdings auch immer. Zum Glück musste keiner von uns in
    einer solchen Gesellschaft aufwachsen."


    da geb ich dir durchaus recht, nur ist das was schlechtes? du weisst, dass es sowas gibt und hier wird es nun einmal gezeigt, dass es genauso ist. das kannst du dem film nicht vorwerfen.
    um wieder ein aktuelles beispiel zu nehmen. aus syrien und afrika fliehen momentan viele nach europa. was aber wäre, wenn es in europa genauso aussähe? wohin willst du dann? da gibt es keinen ort zum fliehen, nur ein hoffen, dass du den nächsten tag noch erlebst. und das zeigt der film.


    "Ich empfand auch "Immortan Joe" nicht als sonderlich böse, eigentlich eher als äußerlich abstoßenden Koloss, der kaum zu verstehende Sachen in die Welt hinausgrunzte (na gut, das ist übertrieben, aber wir mussten immer lachen, wenn er irgendwas bedrohliches sagen wollte). Und seine Familie schien geistig auch nicht so wirklich fit zu sein, so dass man sich schon fragte, wie die das schaffen, weiterhin ein Volk zu unterdrücken. Clevere Bösewichte gefallen mir da einfach besser."


    immortem joe ist auch nicht böse um böse zu sein. er sieht sich eben nur gezwungen dinge zu tun, die er tun muss um ein so gutes leben wie möglich zu haben und andere haben zu lassen.
    und das seine familie geistig nicht besonders ist, ist ja dreh und angelpunkt des film. deswegen die reinen, "perfekten" brüter.





    "Manches, was ich an dem Film bemängele, sind natürlich nur Kleinigkeiten, aber die häufen sich leider. Das größte Manko ist meiner Meinung nach, die schlechte bis nicht vorhandene Charakterentwicklung, so dass ich nicht wirklich mitfühlen kann und es mir vollkommen egal ist, ob irgendjemand, bei den ohne Frage toll koordinierten Kämpfen zu Tode Kommt."


    und das ist genau der punkt. du hast am anfang den grunzenden wilden und am ende jemanden, der für andere sein leben aufs spiel setzt. und jetzt willst du mir sagen, dass da keine entwicklung ist?
    sie passiert lediglich in sehr kleinen schritten.

    "Mein Problem mit dem Film ist folgendes: Alle mit denen ich über den Film gesprochen habe, loben in erster Linie die Action und danach vielleicht noch die Musik und das Tom Hardy Mel Gibson gut ersetzt. Und sonst? Eigenetlich nichts. Das kann doch nicht alles sein für einen Film, der von vielen Kinogängern, einschließlich vieler Kritiker, als eine Art 2nd Coming der Actionfilme gefeiert wurde! Die Hard ist immer noch so bekannt und erfolgreich, weil Leute sich mit John McCain identifizieren können, wegen den coolen Lines und natürlich Alan Rickman als wirklichen guten Bösewicht."


    ähm, du meinst sowas ähnliches wenn leute coole namen haben wie rictus erectus, immortem joe oder imperator furiosa? oder coole zitate wie "zeuge" und ein daraufhin reingeschmissenes "mittelmäßig"? oder selbstkreirte beleidigungen?
    ja, genau solche dinge hat der film zu hauf...


    "Die Terminator Filmen haben eine interessante Story, gute Leads und mit Arnolds Rolle einen Titelcharakter der ebenfalls immer wieder erinnerungswürdige One-Liner raushaut. Und The Matrix hat ihren philosphischen Ansatz."


    da stimme ich dir absolut nicht zu. das ist nicht die geschichte, das ist die welt. die eigentliche geschichte von terminator ist lediglich: killerroboter und mensch kommen aus zukunft um frau zu killen.
    das ist die geschichte und die ist hier genauso billig.
    nur hast du eine welt um das eigentliche geschehen drum herum mit verschiedenen gebieten und gruppierungen mit eigenen aufgaben und geschichten.
    auch hier wieder ganz genau das, was du vorher lobst.
    im hintergrund hast du dermaßen viel religion, wirtschaft und ja, auch charaktermomente.



    "Wenn ich sehen wll wie Autos oder ähnliches hintereinander herfahren und dabei aufeinander schießen, sich anfahren oder sonst etwas machen, dann kann ich auch eine Folge Alarm für Cobra 11 gucken, dass ist dann auch schneller vorbei. Das hat mich als Kind und junger Jugendlicher interessiert, jetzt mit 21 geht mir das seit Jahren am Arsch vorbei."


    das klingt für mich eher so als ob du deiner persönlichen abneigung zwanghaft ein objektives gewand verpassen willst. nichts weiter.


    ich kann es nur noch einmal sagen: du hast hier absolut keine ahnung ohne den film gesehen zu haben.


    und wenn du ein zitat willst: du bist MITTELMÄßIG! ich hole mir jetzt ne aqua-cola und verbringe meinen tag auf der fury road auf meinem weg nach VALHALLA!!! SEI MEIN ZEUGE!!



    ;)



    @Strubbelchen
    "
    Ich habe den neuen Mad Max vor Kurzem mit Freunden - drei Männer und
    noch eine andere Frau - gesehen und wir waren allesamt sehr enttäuscht.
    Jeder kannte die alten Filme und ich denke mal, auch ansonsten genügend
    Vertreter des Action-Genres.
    Ob die Stunts nun echt oder CGI-unterstützt sind, ist mir eigentlich
    ziemlich egal, aber ich muss mitfühlen können. Bei "Stirb langsam" oder,
    wenn wir ältere Vertreter nehmen wollen, "Bullit", war ich gespannt, ob
    dem Protagoisten etwas passiert, bei "Mad Max" war es mir vollkommen
    egal. Natürlich ist es schön, wenn Filme "back to the roots" gehen und
    man nicht nur vollkommen realitätsferne CGI-Explosionen sieht.
    Allerdings ist mir Action dann der Action wegen doch zu wenig.
    "Max" selber hat kaum einen Ton gesagt, naja Töne hat er schon von sich
    gegeben, aber diese als Sprache zu bezeichnen, wäre äußerst
    geschmeichelt. Furiosa hatte ein bisschen mehr Tiefe, allerdings hat sie
    sich meiner Meinung nach vollkommen inkonsequent verhalten. Sie wird
    uns als kampferfahrene, kalte, logisch denkende Taktiererin vorgestellt,
    die aber dann einen vollkommen hanbüchenen Plan hat, um die "Bräute" zu
    befreien."



    genau das ist es hier. max ist hier NICHT der hauptdarsteller(genau wie es godzilla auch meistens nicht ist. ja, auch in den japanischen filmen).
    er ist nur der typ, mit dem das publikum in die welt eingeführt wird. nicht mehr. das ist sowieso ein guter punkt. die welt ist der hauptdarsteller und furiosa der charakter um dem sich die geschichte trägt. warum soll das schlecht sein?



    "Natürlich ist auch die Handlung eines "Die Hard" nicht allzu anspruchsvoll, da stimme ich den anderen Schreibern zu, ein Action Film kann durchaus sehr simpel sein, aber er muss innerhalb seines Universums Sinn ergeben. Wasser ist in der Welt von "Max" angeblich äußerst rar, aber sie wählen die dämlichste Methode, es zu verteilen, die es gibt, indem sie es einfach den Berg runterkippen. Nun kann man sagen, dass es da weniger um das Wasser als um das Ritual ging, dass das gemeine Volk bei Laune halten sollte, aber besteht denn das gemeine Volk wirklich nur aus Idioten, die dies nicht erkennen? Selbst wenn, wäre es für die Elite unlogisch so vorzugehen, da es die Ressourcen unnötig weiter verknappen würde. Auch die "Bräute" und "Max" scheinen kein Problem damit zu haben, das Wasser aus dem Tankwagen zu hunderten Litern auf den Boden laufen zu lassen - hunderte mögen übertrieben sein, war noch nie gut, so was einzuschätzen Und über Benzin etc. will ich gar nicht erst reden..."


    klar, das mit den autos ist übertrieben, aber genau deswegen kommt es ja auch nicht jeden tag vor, dass diese ganze armada einen ausflug macht. die begebenheit in dem film ist eine ausnahmesituation und das wird auch ganz deutlich gesagt(z.b. als der menschenfresser mal genau vorliest wieviel sie schon verbraucht haben).
    und nein, das ist nicht nur zum "unterhalten des volkes". es ist wie eine millitärparade. es ist auch die botschaft, dass immortem der chef ist, weil er das hat was alle brauchen und keiner an ihn herankommt(deswegen sind die einzigen wege nach oben die von ihm befehligten fahrstühle).
    und ja, wenn sich alle gegen ihn auflehenen würde, würden sie ihn absetzen können. aber das macht eben keiner, genauso wie es in der realität in nord korea keiner macht. der film spielt genau mit solchen parallelen.


    "Bei vielen Elementen des Films hatte ich das Gefühl, dass sie nur eingebaut wurden, um das Publikum zu schocken, z.B. die Szene mit der Schwangeren und dem Baby. Davon abgesehen, dass alle schon vorher sagten, dass sie gleich stürbe und das Baby auch tot sei, es also recht vorhersehbar war, wurde es - unserer Meinung nach - nur so explizit gezeigt, um einen gewissen Schockeffekt zu erzielen. Leider blieb zumindest bei unserer Truppe nur Ekel zurück und die Frage, inwiefern das jetzt irgendwas mit der Handlung zu tun hatte."


    dann hat die szene ja genau so gewirkt wie beabsichtigt. sie soll ekel vor den personen und der ganzen beschissenen welt hervorrufen und auch genau zeigen, dass diese so ist.
    ich muss jedes mal lachen wenn in einem film gesagt wird, dass jemand ganz ganz doll böse ist und dann nichts kommt.


    "Eine Handvoll Psychopathen regiert über einige gerhirngewaschene, Zombie-ähnliche Anhänger, welche ihrerseits eine Riesenmenge, zwar hungernder und ausgemergelter, aber trotzdem normal intelligenter Menschen terrosisieren"


    klingt doch ein bisschen nach dem heutigen nahen osten... nur mal so

    ganz genau.die landschaften haben sie digital erstellt.
    aber alles was zählt(einfach wo ein "impact" stattfinden muss anstatt nur durch leere luft zu schlagen) haben sie es oldschool gemacht. und das zählt.
    um mal ein beispiel zu nennen:
    in der szene am ende, in der die leute an stangen schwingen und leute greifen. das haben stunt-männer gemacht die wirklich hin und her geschwungen sind.
    das einzige digitale waren eben die drehenden reifen und staub, weil die fahrzeuge dabei natürlich stillgestanden haben.
    sogar der crash am ende war ein richtiger stunt. nur die gitarre und das lenkrad wurde digital eingefügt(was man leider sehr negativ sieht).
    das sind genau die sachen, wo cgi vollkommen vertretbar und richtig ist.


    mal ehrlich, was ist die geschichte von stirb langsam? banküberfall in hochhaus, letzter freier gast/ex-polizist muss sie aufhalten.
    mehr gibts nicht und ein actionfilm braucht auch nicht mehr.




    "Die Schwerpunkte sind hier einfach anders, ein Drama lebt von Charakteren, Dialogen, evtl. Musik und Inszenierung, ein Actionfilm dagegen will auf Teufel komm raus unterhalten. Dabei sollten natürlich auch die Charaktere nicht vernachlässigt werden und Substanz vorhanden sein, aber so ein Film hat grundsätzlich fast nicht die Möglichkeit mit der Kamera zu erzählen, durch die Bildgestaltung Zeichen zu setzten bzw. generell mit Symbolik zu arbeiten, er hat nicht die Möglichkeit die Figuren wirklich richtig tiefgründig zu behandeln und all das."



    aber genau das schafft der film absolut perfekt O.o
    und das fast ohne worte, eben nur mit "mit der Kamera zu erzählen" indem sie es einfach nur zeigen.
    immorten joe als religiöser führer den die warboys verehren, der bulletfarmer
    von der bulletfarm der sich mit patronenbehängt und den einzigen panzer
    fährt, der gischt geplagte menschenfresser aus gas town, der sogenannte "grubenfüße" hat, weil er den ganzen tag in öl rumkriecht.
    du wüsstest sogar ganz genau wo sie herkommen, ohne dass sie es dir sagen nur anhand ihres aussehens.
    genau das ist doch "mit der kamera erzählen" und genau das macht der film
    und zwar konstant. du weisst ganz genau wo sie herkommen, welche rolle
    sie haben und (zumindest teilweise) warum sie so sind wie sie sind, ohne
    das es dir wortwörtlich erzählt wird.


    diesen stand wird kein marvel- oder DC-film je erreichen und die meisten filme sowieso nicht.
    mario,
    sry, aber ohne den film gesehen zu haben kannst du gar nichts bewerten.
    noch nicht einmal ob er überbewertet ist oder nicht.


    aber natürlich, am ende ist es "nur" ein action-film und keine charakter-studie.

    du solltest da auch nicht äüfel mit birnen vergleichen.


    pate ist ein drama und charakterstück.
    fury road ist ein actionfilm.


    da geht der vergleich einfach nicht und rotten tomatoes ist auch nur eine sammlung und keine vergleichsplattform.


    als actionfilm spielt der auf jeden fall mit strib langsam, terminator, lethal weapon...usw. in einer liga.
    in welchem vergleich du das mit einem der pate setzt kannst nur du für dich entscheiden.