Beiträge von knusperfl0cke

    Das mit der einen großen Geschichte als Miniserie vs. abgeschlossene Folgen ist sicher Ansichtssache. Ich finde nicht, dass ein Konzept grundsätzlich besser oder schlechter ist. Funktionieren kann beides. Was MD so schlecht gemacht hat, war nicht, dass dort eine Story in 10 Episoden erzählt wurde. Sondern zum einen, dass nicht genügend Story für 10 Episoden da war und sich das Ganze dementsprechend wie Kaugummi gezogen hat. Und dann kommt noch dazu, dass es letztendlich eine Ansammlung Sinnlosigkeiten war. Eine idiotische Grundgeschichte, deren Verlauf auf dem dämlichen Verhalten der Figuren und zusammenhanglos eingeworfenen Handlungsstückchen basiert, erzählt mit angefangenen und dann fallengelassenen plot lines, unter Verwendung von groß eingeführten, aber letztendlich für die Handlung nicht benötigten Charakteren, einer unangebrachten Nazi-Allegorie und ein paar anderen nicht ernstzunehmenden sozialkritischen Kommentaren (alles aufbereitet für Dummies) und hanebüchenen Griffen in die plot device-Kiste sowie unter Vernachlässigung von Logik, Menschenverstand und adäquater Charakterdarstellung/-entwicklung. Und deren Ende darin bestand, nichts zusammenzuführen, nichts zu erklären und nichts aufzulösen, ganz abgesehen davon, dass es so lächerlich war, dass ich beim Anschauen nicht nur lachen musste, sondern mich noch dazu fremdgeschämt habe.


    So ungefähr muss sich das Handbuch 'How to make a TV Show a major f*ck up' lesen.

    Am Ende stehen alle labernd am Sunnydale-Höllenschlund


    :D



    Zitat

    Der Plan der Bösen, durch die Unsterblichkeit erst einmal die Riester-Renten-Unternehmen und dann die Weltwirtschaft zu ruinieren, um dann, wenn jeder unsterblich ist, zu entscheiden, wer stirbt und wer lebt, ist an Idiotie nicht zu überbieten.


    Eine Geschichte über Bösewichte, die bereits die Welt kontrollieren und ihren Plan, äh... die Welt zu kontrollieren, also ich kann da keine Idiotie erkennen. :D

    Zitat von »plenk«


    Ich finde, man hat der Figur Danes gar nicht genug Raum zu gelassen, sich zu entwickeln, da man ständig damit beschäftigt war, immer wieder reisserische Dialoge/ Kommentare, sein Verbrechen betreffend, zu bringen.

    M. E. ist dies nicht die Ursache, sondern nur ein Symptom.

    Sehe ich genauso. Zumal ich es im Zusammenhang mit Oswald gar nicht als so schlimm empfunden habe. Der Charakter sollte so krass rüberkommen, sadistisch und ohne Reue. In diesem Fall fand ich das eigentlich ein probates Mittel.


    Zum anderen wurde das pädophile Mördermotiv vielleicht auch deshalb gewählt, um Danes Motivation aufzuzeigen. Er fühlt sich selber in dieser Welt ohne Tod nicht recht wohl und hilft am Ende noch das ganze wieder gerade zu biegen. warum? Jack spricht es in einem der Gespräche mit Danes an: Nicht das Vergewaltigen kleiner Mädchen gibt ihm den großen Kick sondern die Kontrolle über den Moment zu haben, wann sie stirbt törnt ihn so an. Der Moment in dem sie ihr Leben aushaucht. Dank Miracle Day wird er diesen Kick nicht wieder bekommen. Und Danes ist ein Mann der von seinen Gelüsten und Machtphantasien getrieben ist. Die Tatsache, das er von Jilly und den Familien nur ausgenutzt wurde, reicht dann auch schon, um seinen Stolz so zu verletzten das er ihnen richtig eins reinwürgen will.

    Ich würde gerne glauben, dass die Autoren sich ähnliche Gedanken gemacht haben, aber irgendwie bezweifle ich es.


    :thumbsup:






    P.S. Nein, ich darf leider nicht bewerten, sonst würde ich. ;-)

    Zudem frage ich mich, warum es in einer Sci-Fi-Serie (!), die überaus unrealistisch ist und etliche Logiklöcher hat, gerade in dem Zusammenhang, wenn es um die Charakterstudie eines Vergewaltigers und Mörders geht, Realismus zeigen will/ zeigen soll/ zeigt.

    Für eine Charakterstudio ist eine Sci-Fi -Serie sowieso das falsch gewählte Medium imho...und wenn man eine solche ernste Thematik/ Figur trotzdem einbringen will, sollte man die 'Verpackung' und die Art und Weise inwiefern die Figur und ihre Handlungen erklärt werden, besser durchedenken.


    Das sehe ich persönlich anders. Die Geschichte ist ja immer um die Charaktere aufgebaut, die sind der Kern und für mich auch irgendwo Zugang zur Story. Deshalb halte ich Charakterstudie/-entwicklung mehr oder weniger immer für wichtig, unabhängig vom Genre. Natürlich sind die SciFi-Elemente in einer SciFi-Serie unrealistisch, aber daneben gibt es immer real life-Komponenten, sprich die Figuren, ihre Handlungen und Entscheidungen. Die sind (vorzugsweise) realistisch gehalten, so dass sie dem Zuschauer einen Bezug zur Geschichte und im Idealfall Reflektion ermöglichen.


    Ich stimme dir zu, dass die Existenzberechtigung der Figur Oswald in MD nicht so wirklich überzeugend vermittelt worden ist. Das liegt aber an den Schreiberlingen und nicht an der Figur selbst. Ich fand den Charakter an sich durchaus interessant (und das kann ich nicht von allen sagen), und auch sehr interessant gewählt. Wie ich in dem anderen Beitrag schon schrieb, gerade im Hinblick auf Jack und die Gemeinsamkeit Kindstötung. Da wäre m.E. mehr drin gewesen, was sowohl die Figur Oswald konsequenter aufgebaut und seine Rolle und das Ende stimmiger hätte machen können, als auch richtig gute Charakterentwicklung für Jack hätte darstellen können. Da hat man eine Menge Potential verschenkt, finde ich.


    Mein Eindruck war, dass sie selbst nicht so recht wussten, wo sie mit der Figur hin wollten. Sie sind bis zum Schluss nicht müde geworden, Oswalds Bösartigkeit zu zeigen (ich sag nur 'Keep running Suzie, I'm following'). Zwischendurch gabs ab und zu Szenen, die ihm Tiefe und weitere Dimensionen gegeben haben, wie zum Beispiel die Situation mit der Prostituierten. Nur hat mir da am Ende etwas gefehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass klarer wird, wie er an den Punkt kommt, dass er sich in die Luft sprengt. Was für eine Entwicklung er durchgemacht hat, was seine Motivation war usw. ist halt überhaupt nicht vermittelt worden.

    Übrigens finde ich Esthers Abtritt immer unmöglicher - die beiden neu eingeführten Frauen - beide mehr oder weniger starke Charaktere - werden für den Plot geopfert während der absolut durchschnittliche Actionheld Rex gleich zweimal in einer Folge egtl. tödliche Verletzungen bzw. Blutwechsel überlebt..."etwas" misogyn.


    Ganz deiner Meinung. Meines Erachtens wäre es zum Beispiel auch der wesentlich cleverere und interessantere plot twist gewesen, Esther unsterblich zu machen. Aufgrund der Entwicklung, die sie mitgemacht hat, ihrer Charaktereigenschaften und ihres Hintergrundes -das noch gepaart mit Unsterblichkeit- hatte die Potential für eine durchaus komplexe Figur. Sympathischer als Gwen war sie allemal. Wahrscheinlich war das auch ein Grund, dass sie gekillt wurde. Das geht schließlich nicht, dass wir einen weiblichen Charakter (oder eigentlich irgendeinen Charakter) haben, der liebenswerter als Gwen ist, nicht wahr.


    Und Danes? Auf den Kommentar, dass er in der Hölle landen wird, antwortet er "That is where all the bad girsl go"? Das mag zwar auf die Familientuse bezogen sein, aber vor den Hintergrund seines Charakters echt geschmacklos.


    Nee, das war wirklich auf die kleinen Mädchen bezogen, auf die er so steht. Er ruft zum Schluss auch noch 'Keep running Suzie, I'm following'.

    Ohha, Rex ist ein Highlander! Die Schottische Agenda hält bei Torchwood Einzug!

    Bring it on. In meinen Augen gibt es momentan recht wenig, was Torchwood nach der letzten Folge NICHT aufwerten würde. :D


    Und vielleicht braucht der komische Mann von Torchwood II Unterstützung. Wir wären wieder zurück im UK und Schottland ist sogar noch besser als Wales.

    Auf den Zusammenhang mit dem Blut würde ich mich ja noch einlassen, auch wenn es irgendwie nicht so richtig damit zusammenpasst, wie das Konzept 'fixer Punkt' bisher behandelt wurde. Nur dass es dann so gar keine Erklärung gibt, nervt mich schon.


    Aber das mit der Umkehrung von Jacks Unsterblichkeit in sterblich und zurück finde ich abenteuerlich. Falls wir da jemals eine Erklärung erhalten, wird die wahrscheinlich qualitativ super zur letzten Folge passen.


    Das mit der verspäteten Heilung bei Rex verstehe ich auch nicht. Seine ursprüngliche Wunde ist ja auch erst mit der neuen Schusswunde verheilt. Und da muss bis zur Beerdigung einige Zeit vergangen sein, Jilly hat ja zu dem Typen gesagt, dass sie seit Wochen jeden Tag in dem Park auf ihn wartet. Vielleicht läuft es dann darauf hinaus, dass Rexens neue Unsterblichkeit und damit seine upgegradeten Selbstheilungskräfte erst mit dem nächsten Mal sterben getriggert wurden oder so.

    Mit Gwens Rolle bin ich sogar sehr zufrieden. Sie ist die einzige, die wie gewohnt agiert, sich um die Familie sorgt und dafür schon einmal ein paar Gastanks in die Luft sprengt. (wie unnütz das auch war).
    Bis zum Schluss konnte ich mit Rex nicht recht warm werden. Glücklicherweise haben die Autoren wenigstens Esther am Ende nicht mehr ganz so dumm dargestellt.

    Gerade Gwen fand ich extrem zu ihrem Nachteil verändert. Die war doch nicht schon immer so ein hysterischer, gewaltbereiter, aggressiver Psycho? Auch wenn ich der Figur sicher eine gewisse Veränderung zugestehe nach den Ereignissen in CoE, mir ist die echt episch auf den Senkel gegangen und dieser BAMF-Stempel, den sie ihr in dieser Staffel aufgedrückt haben, hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Ich fand das einfach nur forciert, absolut nicht authentisch und leider auch extrem nervig.


    Dass Jack lange Zeit so untergegangen ist, hat mich auch genervt. Diese passive Rolle hat der Figur absolut nicht gutgetan und außerdem wars völlig out of character. Und es ist ja nicht so, dass nicht mehr Potential dagewesen wäre.


    Was ich auch inkonsequent abgehandelt fand, war, dass das, was in Folge 7 zwischen Jack und Gwen passiert ist, im Nachhinein keinerlei Berücksichtigung gefunden hat. Da kidnapped Gwen Jack in dem Wissen, dass sie ihn damit möglicherweise seinem Henker zuführt, was man ja für sich durchaus schonmal als Vertrauensbruch bezeichnen könnte. In dem folgenden Gespräch machen sie sich dann nicht nur klar, wo die jeweiligen Prioritäten liegen (die ich ja absolut nachvollziehbar finde), nein, sie schildern sich gegenseitig in den schillerndsten Farben, wie sie ohne mit der Wimper zu zucken bereit wären, den anderen zu töten. Man sollte meinen, dass das irgendeine Auswirkung auf ihr Verhältnis hat. Aber nee, offensichtlich nicht.


    Zu den Neuen, na ja. Rex hat mich zwar die letzten 3 Folgen etwas weniger genervt, aber insgesamt war der Typ für mich einfach zu sehr wandelndes Klischee, als dass ich ihn ernsthaft hätte mögen können. Ein paar lines hatte er, bei denen ich schmunzeln musste. Esther fand ich insgesamt durchaus sympathisch. Ja, sie hat sich teilweise schon extrem dämlich angestellt. Allerdings fand ich das in Teilen auch nachvollziehbar und deshalb nicht gänzlich unverzeihlich. Und in Anbetracht dessen, dass sie am Ende eigentlich die größte Entwicklung mitgemacht hatte, war es eigentlich schon schade, dass sie draufgegangen ist. Die Dynamik Gwen-Jack-Esther wäre im weiteren Verlauf ganz interessant gewesen, glaube ich. Esther und Jack hatten meiner Meinung nach am Ende eine weit engere Verbindung als Gwen und Jack (was vermutlich aber auch daran liegt, dass die beiden zusammen m.E. schon die ganze Staffel nicht so wirklich funktioniert haben). Andererseits wärs vielleicht auch nur eine Wiederholung der Geschichte Jack/Gwen geworden, und das braucht nun auch keiner.


    Und die Colesanto-Story hatte ÜBERHAUPT keinen Sinn. Bei mir kam der Verdacht auf, dass dieser Schlenker auch nur dazu diente die straffe Story auszudehnen (und mal wieder Gay-Szenen einzubringen). Diese Metallplatte für das Morphfield hat nicht die geringste Rolle gespielt. Jack nahm noch ein Teil davon mit.... Und? Deaktiviert? oder was? Wer hat eigentlich auf dem Parkplatz auf Jack geschossen?

    Geschossen haben wird irgendein CIA-Fritze.
    Ansonsten gebe ich dir recht. Mir hat die Folge mit den Flashbacks eigentlich am besten von allen gefallen, aber das ganze Nachgeplänkel im Haus von Angelo, die sinnloseste Entführung aller Zeiten zuvor eingeschlossen, war im Nachhinein schlicht für die Katz. Geendet hat die Folge damit, dass Jack scheinbar irgendeinen Plan hatte - er hatte die Platte genommen und hatte irgendwas vor, weshalb er sich hat rausschmuggeln lassen. Dann gings mit '2 Monate später' weiter. Noch so ein unnützer Handlungsfaden, der komplett im Sande verlaufen ist.

    Ich finde halt schon alleine unlogisch, dass Jack überhaupt sterblich geworden ist. Es wurde gesagt, dass das Blessing ein Muster bestimmt und das auf die ganze Welt anwendet. Dann gibt man ihm Jacks Blut als Vorlage und es nimmt diese Vorlage und ändert damit das bisherige Muster in ein neues. Warum ändert es die Vorlage selbst? Macht für mich keinen Sinn.

    Seriously? Seriously?? Oh my.


    Ich fand das als Staffelabschluss ehrlich gesagt fast schon schockierend schlecht. Das Ende war hanebüchen, und die Auflösung um das Blessing, die Familien und die Hintergründe des Miracles, wenn man es überhaupt Auflösung nennen kann, fand ich einfach nur schlampig. Heißt, weder zufriedenstellend noch sinnvoll noch überzeugend zusammengeführt.


    Bezeichnend dafür war meiner Meinung nach die Szene, als Gwen Jack fragt, ob er weiß, was das Blessing ist und er anfängt, über die Racnoss usw. zu schwadronieren und sie dann grinsend feststellen, dass sie keine Ahnung haben. Das hat mich sehr daran erinnert, wie man die Dinge in den Anfangszeiten von Torchwood angegangen ist. Man hat sich einfach nicht so furchtbar ernst genommen, und das hat zur Serie gepasst, wie sie damals war. Das Problem ist nur, Miracle Day ist ja -genau wie CoE- dafür gedacht, ernstgenommen zu werden. Das führt man mit sowas ad absurdum. Und vom Zuschauer erwartet man trotzdem, dass er Miracle Day ernstnimmt, wie die (mit dem in dieser Staffel vielbedienten Stilmittel IN YOUR FACE) vermittelte Sozialkritik zeigt.



    Ich finde einfach, dass das alles zu inkonsistent, inkonsequent und teilweise an wichtigen Stellen nicht genug ausgearbeitet war, um überzeugend zu sein, während man auf anderen Sachen völlig ohne Not herumgekaut hat, bis es einem zu den Ohren rauskam. Das betrifft sowohl Charaktere als auch Handlungsstränge.


    Nehmen wir nur mal Oswald als Beispiel. Der war für mich einer der wenigen nicht flachen Charaktere, und gut gespielt auch. Letztendlich hat er aber nur insofern eine Rolle gespielt, dass er das Team durch die Verbindung zu Jilly auf die Spur Shanghai gebracht hat, und dass er am Ende das Shanghaier Blessing begraben hat. Letzteres war sicher wichtig für die Story, aber warum er sich geopfert hat, ist doch überhaupt nicht vermittelt worden. Die Figur Oswald ist von Anfang an getreu dem Motto 'Watch it mates! He's important!' aufgebaut worden, aber eben weder glaubwürdig noch konsequent, wie ich finde. Zum Beispiel ist nie vermittelt worden, warum Jack Oswald so obsessiv verfolgt und überwacht hat. Das war halt einfach so. Und da hätte meiner Meinung nach einiges Potential auch hinsichtlich Jack als Charakter dringesteckt. Ich dachte auch, in die Richtung gehen sie, als sie anfangs mal den Faden 'gemeinsamer Nenner Kindstötung' in die Hand genommen haben. Aber das war anscheinend nur der Aufhänger, damit Jack Oswald eine Todessehnsucht unterstellen kann, was letztendlich wohl die Basis für seine Selbstopferung sein sollte. Nur fand ich diesen Bogen schon damals absolut nicht überzeugend, weil der lediglich darin bestand, dass Jack sagt 'Komm schon, Oswald, ich weiß doch, dass du sterben willst'. Das wurde in keinster Weise ausgearbeitet. Stattdessen wurde ein Haufen screentime darauf ver(sch)wendet zu zeigen, wie Oswald zum Messias aufsteigt, was nicht glaubwürdig war und verständlicherweise irgendwann genervt hat, weil man dem Zuschauer ja auch nichts an die Hand gegeben hat, was ihn an den Charakter gefesselt hätte bzw. die Art seiner Relevanz für die Story hätte vermuten lassen. Stattdessen hat man die Figur dazu benutzt, sich einmal mehr in endlosen Versuchen zu ergehen, seine sozialkritischen Anmerkungen -hier bezgl. der Rolle der Medien und der Beeinflussbarkeit der Menschen- loszuwerden. An sich ist das ja auch ein hehres Ziel, nur hätte es für mich vielleicht besser funktioniert, wenn es nicht so Karikatur-like verfolgt worden wäre, dass ich es nicht ernstnehmen konnte. Und nun soll es also glaubwürdig erscheinen, dass Oswald sich einfach so in die Luft sprengt, um seinen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten und sich selbst zu erlösen. Wenn das letztendlich die Bedeutung der Figur war, hätte man die Zeit nicht lieber darin investiert zu zeigen, wie er an diesen Punkt kommt?


    Und das ist eben nur ein Beispiel dafür, wie man meiner Meinung nach schon die ganze Staffel oft völlig sinnfrei an die Dinge herangegangen ist, und das macht es natürlich schwierig, ein funktionierendes Ende hinzubekommen.



    Was es mit dem Blessing nun genau auf sich hat, wissen wir also nach wie vor nicht so wirklich. Nun gut.


    Was es mit den Familien nun genau auf sich hat, leider auch nicht. Die sind eine Art Geheimbund, eine Sekte, oder was? Die eine neue Weltordnung schaffen will, in der nur die Starken bestehen (was natürlich im Prinzip schon vorher so war, wie Jilly nicht versäumt uns zu sagen; hab ich schonmal erwähnt, IN YOUR FACE...?). Wobei das Miracle nur Phase 1 war. Also erfreut man sich vorerst daran, dass man Regierungen, Medien und Wirtschaft unterlaufen hat und macht sich locker flockig an Plan B, was auch immer das heißt. Na dann ist ja alles klar.



    Und das Blessing haben sie gefunden, weil sie rausgefunden haben (Google machts möglich wahrscheinlich), dass an den beiden Punkten der Erde die Leute genau mit Ablauf der durchscnittlichen Lebenserwartung sterben? Und dann dachten sie, buddeln wir da mal, wir haben doch noch Jacks Blut im Kühlschrank, da geht bestimmt was? Seriously?


    Und die 2 halbherzigen Versuche, Jack zuvor zu töten, waren wirklich alles, was die allmächtigen Familien mit den unendlichen Ressourcen aufbieten konnten, wo er der einzige war, der das Miracle beenden konnte und sie das doch unbedingt verhindern wollten?


    Esther nimmt mal eben einen Blutaustausch bei Rex vor in der ollen Lagerhalle in Buenos Aires. SERIOUSLY?


    Rex loggt sich nach der Beerdigung mal kurz mit seinem Smartphone auf dem CIA-Server ein. Yup. Gibts bestimmt auch bald eine App für.


    Die Sprengung der Blutbanken wurde natürlich nicht erklärt. Aber gut, dass man Gwen nochmal hat darauf hinweisen lassen: 'This MUST be important!'. Das war dann also einzig und allein dafür da, Buenos Aires ins Spiel zu bringen. Und da hätte es wirklich keine weniger Deus ex machina-ige Möglichkeit gegeben......?


    Von Rex Unsterblichkeit will ich gar nicht anfangen. Und überhaupt, die Sache mit Jacks Blut. Fixer Punkt und so?


    Und so weiter, und so fort.



    Dass von den Torchies jemand gestorben ist, fand ich insofern gut, als dass es unpassend gewesen wäre, wenn alle überlebt hätten. Auch wenn ich das Gefühl habe, es wird so langsam zum running gag á la RTD, dass auch nur die kleinste Aussicht auf ein sich erfüllendes Liebesglück das Todesurteil für die Figur ist. :D Und da Jack und Gwen eh sicher sind, waren die Möglichkeiten natürlich auch gering.


    Den Verweis auf den Doctor fand ich nett. Aber 'I'm sorry, I'm so sorry' und 'What? What?! What?!?' kann der einfach besser.


    Gefallen hat mir auch die Darstellung von Gwens und Jacks Reaktion, als sie vor dem Blessing standen. Gwen, RTDs herzensguter Liebling, dann wohl doch nicht so eine reine Seele. Und für Jack, bei dem -wie beim Doctor- Schuld ein großes Thema ist, weil er halt immer in der Position ist, die beschissenen Entscheidungen zu treffen um die Welt zu retten, wird das etwas relativiert.
    (Ist jedenfalls meine Interpretation. :D )



    Ansonsten, tja, was soll ich sagen. Mei, was für ein Mist.

    Ah, ok. Ich hatte bei Esther keinen Metallkoffer gesehen, als sie auf Rex zugelaufen ist, und als er explizit darauf hingewiesen hat, dass er den Koffer, den er dabeihatte, extra anmelden musste, dachte ich, das wäre der Koffer mit dem Blut.


    Ja, schon praktisch für die Maulwürfin, nicht wahr, dass sie so gleich von Rexens geheimer Reise erfahren hat. :D

    Ich schließe mich mal mit dem 'hmmmm' an. So für sich betrachtet hat mir die Folge eigentlich gut gefallen, ich fands durchaus spannend und hab mich nicht gelangweilt. Frustriert war ich nach dem Anschauen trotzdem, weil ich mir nach nunmehr 9 Folgen endlich ein paar mehr Erkenntnisse erhofft hatte. Ok, wir wissen jetzt, The Blessing ist ein Spalt durch die Erde, der Jacks Blut anzieht und dem Betrachter irgendwelche Selbsterkenntnisse beschert. Das wars dann aber eigentlich auch schon. Wie das Miracle nun tatsächlich ausgelöst wurde, was das Ganze mit Jack bzw. seinem Blut zu tun hat, was es mit den Familien auf sich hat, was der Plan hinter dem Miracle ist, das muss jetzt alles in der letzten Folge aufgelöst werden; plus Wiederherstellung des Normalzustandes (woran ja niemand zweifelt, nehme ich an). Ich befürchte, das wird jetzt alles mal eben ganz fix abgefrühstückt werden, und das finde ich extrem ärgerlich, nachdem man vorher dermaßen viel Zeit wirklich verplempert hat.


    Von dem Zeitsprung aka Cliffhanger-Betrug habe ich mich verarscht gefühlt. Ich weiß auch nicht so recht, was das sollte bzw. ob das wirklich nötig gewesen wäre. Nun ja. Zumindest kamen dadurch die Konsequenzen des Miracles etwas glaubhafter rüber als zuvor. Auch wenn es wieder wenig subtil war, wie uns RTD höchstpersönlich am Anfang berichtet hat, dass wir Tag 61 der Großen Depression schreiben (und seit wann wird sowas taggenau gezählt :whistling: ). Aber die Darstellung, wie das Unnormale so langsam zum Normalzustand wird, oder wie Gwens Familie ihren Vater versteckt (sehr Anne Frank) fand ich schon bedrückend. Die thermographische App allerdings.............................................. seriously?


    Dass Oswald in der Story anscheinend keine größere Bedeutung hat, als das Team auf die Fährte Jilly -> Shanghai -> Buenos Aires zu bringen, finde ich etwas enttäuschend, nachdem man soviel Zeit mit dem Aufbau der Figur verbracht hat. Andererseits ist er wenigstens ein interessanter Charakter; sehr clever, manipulativ, unberechenbar und doch fange ich fast an, ihn irgendwie zu mögen, vielleicht weil er immer noch Raum für die Vorstellung gibt, dass er in der Geschichte noch für etwas gut sein könnte.


    Die Herleitung der Spur, die Rex aufgetan hat, fand ich, nun ja, sagen wir abenteuerlich. Und mir war unverständlich, dass er, obwohl er einen Maulwurf in den eigenen Reihen vermutet, solche wichtigen Informationen wie das Ergebnis des DNA-Tests nicht gegencheckt. Ok, er wird wahrscheinlich nicht als erstes seine ihm wohlvertraute blonde Kollegin verdächtigen. Aber er vertraut jetzt eigentlich nur noch dem Boss, und hält es trotzdem nicht für nötig, ein wachsames Auge auf die einzige echte Spur zu haben? Hmmm.


    Ansonsten...


    Jilly fand ich super. Warum die derart beglückt vor The Blessing stand, wird hoffentlich noch erklärt.


    Was ich von The Blessing halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Mal schauen, was in der letzten Folge dazu noch kommt. Ich hab mich ein bisschen an die Meat-Folge erinnert gefühlt; große Halle, großes Aliending, großer Trashfaktor...


    Ich hab immer noch keine Ahnung, was der Plan/Sinn/Zweck hinter dem Miracle ist. Ich will nicht glauben, dass es rein wirtschaftliche Gründe sind.


    Warum hatte Rex am Flughafen in Buenos Aires den Koffer mit Jacks Blut und nicht Esther? Wann haben die den übergeben?


    Was ist eigentlich mit dem Typen, den Oswald gefesselt in dem Lieferwagen vor Gwens Haustüre zurückgelassen hatte? Vermisst den keiner? Hat den keiner gesucht? Und gefunden? Und die Polizei informiert?


    Ich fand witzig, wie Gwen ganz lässig ihren Topf abtrocknet, bevor sie Oswald damit verdrischt. :D


    Jubilee-Pizzaboxen. Nette kleine Hommage an TW alt. Mag ich.

    Na ja, das mit dem undercover war ja die ganze Staffel schon so eine Sache. Die scheinen den Begriff irgendwie neu definiert zu haben, bis auf Gwen, die zeitweise unter einem anderen Namen aufgetreten ist, haben die ja alle die ganze Zeit unter ihren richtigen Namen operiert, auch als sie als verdeckte Ermittler :D in die Camps gegangen sind.


    Aber stimmt schon, mittlerweile hat sich das mit dem Untertauchen wieder relativiert. Ich meinte nur, zu dem Zeitpunkt, als die Staffel angesetzt hat, hatten sie sich recht konsequent zurückgezogen, wenn ich mal an die Reaktion auf die Leute denke, die an ihre Tür geklopft hatten, oder die verschlüsselte Nachricht, mit der sich Andy wegen Gwens krankem Vater gemeldet hat usw. Deshalb glaube ich nicht, dass Rhys zu dem Zeitpunkt den Job in der Spedition noch hatte.

    Rhys war doch sowas wie Geschäftsführer bei Harwoods, oder? Aber gehört hat ihm der Laden nicht, sprich Rausschmiss auch jederzeit möglich.


    Wobei ich nicht glaube, dass er da bei Beginn von Miracle Day überhaupt noch war. Die waren untergetaucht und haben irgendwo in der Pampa gelebt, das lässt sich glaube ich schwer mit einem offiziellen Job vereinbaren. Und immerhin ist seit CoE, also seit dem Zeitpunkt, wo sie abgetaucht sein dürften, doch einige Zeit vergangen. Ich denke, Rhys' Job war es seitdem, Radieschen anzupflanzen und Unkraut zu jäten.

    Ich glaube, über das Erzähltempo sind hier alle einer Meinung - das ist grottig. War es nicht auch so, dass die BBC die Staffel ursprünglich als 5-Teiler geplant hatte und Starz aber unbedingt 10 Episoden draus machen wollte? Ich meine, sowas gehört zu haben. Na ja, und das kommt eben dabei raus, wenn man Handlung für 5 Folgen auf das Doppelte (!!!) der Zeit streckt. Das kann nichts Gutes werden. Mit dem ursprünglichen Plan wäre man weitaus besser bedient gewesen. So hat man die gute Prämisse der Staffel einfach komplett und sinnlos verheizt. Ich muss trotzdem sagen, dass mich andere Folgen diesbezüglich weitaus mehr genervt haben als die Letzte. Na ja, hoffen wir auf ein sehenswertes Finale.

    Das dachte ich mir auch im ersten Moment, aber war der 'Schallkäfig' nicht von seinem 'Armbanddingens' ausgegangen oder hab ich mich da verguckt?

    Ich hab das so verstanden, dass er den Schallkäfig mit seinem Armband aktiviert hat (mal schauen, wofür sich das Ding noch so alles als nützlich erweist :D ), aber dass das grundsätzlich schon an dem Feld bzw. der Funktion des Feldes hing, dass es überhaupt möglich war, sowas aufzubauen. Dann macht es irgendwie keinen Sinn, dass er die Funktion des Feldes auf Eis legt und der Schallschutz besteht trotzdem noch. Andererseits hängt der Anspruch 'macht Sinn' bei Miracle Day ja im Allgemeinen nicht sehr hoch..........

    Mir hat die Folge recht gut gefallen. Ja, sicher eher durch Worte als durch Aktion geprägt. Ich fand trotzdem nicht, dass wir nichts erfahren haben oder so gar nichts passiert ist.


    - Die morphischen Felder, die am Anfang mehrfach erwähnt wurden, sind also definitiv wichtig und nun Hauptbestandteil der Handlung.
    - Oswald weiß irgendetwas. Bei dem hatte ich schon die Befürchtung, dass der gar keine Bedeutung hat und man sich für nichts so lange mit ihm aufgehalten hat, aber offensichtlich steckt hinter ihm doch mehr als der übliche Kindermörder von nebenan, der zum Messias wird (find who?). Ich fand in diesem Zusammenhang ganz schön, dass man ihm neben der Dimension 'Monster' noch eine weitere gegeben hat. Zumal eine, die generell im Bezug auf Menschen und das Miteinander von Menschen durchaus wesentlich ist.
    - Angelo war natürlich kein Bösewicht und hat das Miracle nicht verursacht, aber nun womöglich einen entscheidenden Teil zur Aufklärung beigetragen.
    - Newman-Friedkin konnte nochmal untermauern, dass die Familien alles wissen und immer und überall sind. Das heißt, mit Sicherheit nicht nur in der CIA.
    - Den Menschen wird die Möglichkeit gegeben, sich freiwillig als Kategorie 1 einzustufen und es wird die Möglichkeit geben, Menschen das Recht zu leben abzuerkennen. Letzteres ist sicher zunächst nichts anderes als die Todesstrafe, allerdings hat mich die Formulierung 'aus moralischen Gründen' stutzig gemacht - das klingt nicht unbedingt so, als würde es auf Dauer nur Mörder usw. einschließen. Man scheint ziemlich wild drauf zu sein, soviele Menschen wie möglich verbrennen zu können. Und dass das so einfach zu gehen scheint - siehe vorheriger Punkt, das könnte auch eine Erklärung dafür sein, dass die Einführung der Kategorien, der Lager usw. so smoothly verlaufen ist.


    Diese Folge diente wohl dazu, lose Fäden, die man irgendwann vorher mal in die Hand genommen hatte, in Vorbereitung auf den Showdown wieder aufzunehmen und zusammenzuführen. Was natürlich auch wünschenswert ist in Anbetracht dessen, dass uns dem Ende nähern. Aber ich finde, da hatten wir schon wesentlich schlimmere Episoden, in denen mit weitaus mehr (und in meinen Augen teilweise weitaus blöderem) Brimborium weniger passiert ist.


    Klar wirkt einiges immer noch forciert. Zum Beispiel Gwen, die zu Rex' Rettung eilen will, Jacks Bilder auf dem Kaminsims, das war mir ein bisschen over the top. Die close ups in der Szene, als Angelos Bett abgezogen wurde, haben sich deplatziert angefühlt. Sowas funktioniert vielleicht in anderen Serien bzw. Szenen, bei denen der Fokus auf den Emotionen der Beteiligten liegt; hier hab ich mich gefragt, was das soll. Und es gab auch wieder so Momente... Warum Rex die CIA bewusst auf den Plan gerufen hat, ist mir nicht so recht klargeworden, und das WIE war ja wieder typisch. Spaßig fand ich auch, als Jack sagte, wenn er die Alpha-Platte entfernt, sei das Feld nur ein Haufen Metall, der 'Schallkäfig' aber trotzdem noch funktionierte, nachdem er sie rausgenommen hatte.


    John de Lancies Figur hat mir recht viel Spaß gemacht und mir das eine oder andere Kichern entlockt.
    'I am sick of her already'
    'Most women that bitter you have slept with'


    :thumbsup:


    Gefreut hat mich der Bezug zum guten alten TW Hub. Ich musste in dem Zusammenhang daran denken, wie die schlechtgelaunte Dame vom Militär in CoE gesagt hat, dass manche Leute denken, Jacks Unsterblichkeit hat mit dem Hub oder etwas im Hub zu tun. Nun ist also anscheinend etwas, das im Hub war, verantwortlich dafür, dass alle anderen Menschen unsterblich sind und Jack sterblich. Netter Zufall.

    Bei Esther hat mich eigentlich hauptsächlich ihr Verhalten im Lager aufgeregt. Davor hat sie sich zwar zugegebenermaßen nicht mit Ruhm bekleckert, aber vieles hab ich verstanden, weil es einfach nur menschlich war. Klar war es in Bezug auf die Mission gefährlich und damit irgendwo dämlich, zu ihrer Familie zu gehen. Klar hätte sie sich denken können, was es für Konsequenzen hat, wenn sie beim Jugendamt anruft. Aber immerhin ging es um das Wohlergehen von 2 Kindern, noch dazu 2 Kindern, die ihr sehr nahe stehen. Das ist sicherlich so ziemlich die allerletzte Situation, wo man rational handelt. Insofern passt das auch zu Esther als Figur, die sehr menschlich angelegt ist (und das ist absolut nicht negativ gemeint), und wie realistisch ist es, dass sich jemand von jetzt auf gleich in so eine Situation einfindet und vom Schreibtischtäter zum abgeklärten Undercoveragenten wird.


    Nur als sie dann im Lager laut schreiend durch diesen Gang gelaufen ist, als sie den Lagerleiter und Rex gesucht hat, war meine Geduld echt am Ende. Obwohl sie davon ausgehen musste, dass der Lagerleiter Dreck am Stecken hat. Obwohl sie wusste, dass Rex aufgeflogen ist. Und obwohl sie sich selber eh schon in eine unglückliche Position gebracht hatte, als sie Hals über Kopf aus dem Büro gelaufen ist. Also ich weiß nicht, ich denke, sowohl jeder Funken gesunder Menschenverstand als auch jeder Instinkt hätte einem doch in der Situation gesagt, sich ruhig zu verhalten und erstmal die Lage auszukundschaften. Meiner Meinung nach war das Geschreie und ihre dämliche Aussage, dass Dr. Vera am Telefon ist (obwohl sie wusste, dass die mit dem Lagerleiter weggegangen und seitdem verschollen war), ein selten blödes (und offensichtliches) plot device, um den Kampf zu initiieren, mit dem man zeigen wollte, guckt her, Esther kann auch BAMF. Die Alternative, Esther heranschleichen, die Situation zu erkennen und dem Lagerleiter von hinten eins über den Schädel braten zu lassen, wäre wahrscheinlich zu langweilig gewesen. Nur zu blöd, dass zumindest für mich die Dummheit zuvor den Kampf bei weitem hat verblassen lassen mit der Folge, dass ich jetzt nicht denke 'wow, way to go Esther, du hast es ja drauf', sondern mich nur daran erinnere, wie ich beim Anschauen mit den Augen gerollt und tatsächlich laut gerufen hab 'wie dämlich ist denn die Alte??'. Und damit ist das noch ein Moment der Serie mehr, bei dem die Autoren ihre mehr als offensichtliche Absicht zumindest bei mir komplett verfehlt haben.


    Zu Rex, mag sein, dass ich von der Tatsache geblendet bin, dass dieser Charakter meine Lieblingshassfigur in MD ist, aber ich fands trotzdem reichlich dämlich, wie er sich in der Situation mit dem Lagerleiter verhalten hat. Die nehmen ihn gefangen, fesseln ihn und holen den Mann, der die Verantwortung im Lager trägt - und er geht allen Ernstes davon aus, dass der nichts von den Öfen weiß? Selbst wenn er nicht wusste, dass der Typ Dr. Vera umgebracht hat, er hat ja auch gedacht, dass er ihm mit den Öfen etwas Neues erzählt. Und im Zweifelsfall würde ich doch auch hier sagen, lieber erstmal den Ball flach halten.


    Dass Gwen ihre Familie über alles geht, verstehe ich vollkommen. Ich denke, jede (normal funktionierende) Mutter würde das Wohl ihres Kindes über alles, wirklich alles stellen. Das ändert nur leider auch nichts daran, dass mich Gwen in dieser Staffel geradezu EPISCH nervt.