Beiträge von witchking

    Ich denke, mit dieser Episode hat nicht nur der Nicht-Doctor, der "Warrior", seine Erlösung erhalten, auch Tennant und Piper haben sich für mich rehabilitiert. Ja, ich konnte Tennant und Piper endlich wieder genießen, nachdem ich die beiden jahrelang, also nach dem Special-Jahr 2004, ob des unendlich langezogenen Käsemelodrams verachtet habe. Moffat hat den sich über sieben Staffeln ziehenden Handlungsbogen des Mannes, der den Knopf drückte, zu einem Fan-tastischen Ende gebracht. Fan-Service vom feinsten, der zwischendurch etwas kitschig daherkam, dann moffattypisch unverhofft einen Gang zurück schaltet und mit leisen Tönen die doch recht verblüffende Wende einleitet!


    Alles ist anders, doch alles bleibt gleich. Doctor Who eben. Soviel hatte ich gar nicht erwartet. Erster Eindruck: super!

    Trotz all der hier beschriebenen Kritikpunkte habe ich die Folge durchaus genossen. Das potentiell unendliche Innenleben der Tardis wurde wohl nie ausführlicher dargestellt, es gab viel schöne Bilder und Dialoge, obwohl die Story ja , wie gesagt, deutliche Schwächen hatte.


    Der Reset-Button war hier nicht ganz so schlimm, da sehr gezielt eingesetzt und gut vorbereitet. Was soll ich sonst sagen? Pascals Äußerung, dass hier wegen des Resets nicht viel Entwicklung stattfindet, ist insbesondere wichtig. Auch die Eye-of-harmony-Zombies waren etwas seltsam. Aber irgendwie rettet Matt Smith die oft etwas dünnen Plötte.

    "Hide" habe ich trotz kleinerer Mängel sehr genossen. Noch schöner wäre eine Zweiteiler, der dem Doc mehr Zeit lässt, das Rätsel zu lösen. Leider ist das zur Zeit (noch) out.


    Ich mochte das Setting, die Schauspieler und die Stimmung. Und wenn der neue Konsolenraum so schummrig und neblig ausgeleuchtet ist, gefällt er mir, obwohl ich zunächst die komischen Glücksräder an der Decke nicht mochte.

    Angesichts dessen, dass ich wegen des Ice Warrior Revivals schlimmes befürchtet hatte, wurde ich sehr positiv überrascht und prima unterhalten. Sicher war dies eine bessere Gatiss-Episode. Zwar passierte nicht viel, doch war das Szenario sehr stimmungsvoll und der Eiskrieger wurde relativ klischeefrei dargestellt. Zumindest kam er nicht als Monster rüber, ebenso wenig wie es nicht die "bösen Russen" waren. Viel Kritik fällt mir gar nicht ein, weshalb ich mich darüber wundere, weshalb die Folge hier so schlecht wegkommt. Dann spiele ich ausnahmsweise mal den Jubelperser :D

    Was soll ich zu dieser Episode groß sagen? Schön bunt war es und der Doktor und seine neue Begleiterin waren auch dabei. Obwohl ich beim Schauen keine Schmerzen, wie manchmal vor einigen Jahren, erleiden musste, war diese Folge wirklich nicht gut. Richtig schlecht war sie auch nicht. Sie war nett anzusehen und wird schnell vergessen sein, weil der Plot sehr dünn und wenig schlüssig war.

    Dann zeige man uns erst einmal gute Doctor-Who-Drehbuchautorinnen! Leider habe ich nur diese Raynor noch im Kopf, und die fand ich furchtbar. Überhaupt mal was von guten Science-Fiction oder Sci-Fi Autorinnen gehört? Mir fällt da auf anhieb KEINE ein. Wie denn auch, wenn sich unter den Konsumenten fast nie Frauen befanden?

    Tennant und Piper zurück für ein Special. Komisch. Warum wundert mich das nicht? Moffat machte doch zumindest in der fünften NewWho-Staffel unzählige Anspielungen an die Ära-RTD und das nicht ohne seine eigene Sicht einzubringen. Es bleibt also zu hoffen, dass dies nicht bloß Fanservice für Rose/Tennant-Fetischisten ist.


    Doch weil die beiden für mich völlig ausgelutscht sind, weil ich die kitschige Lovestory nie mochte und ich RTD's Doctor Who zunehmende verabscheute, hätte ich ein Ausbleiben ihrer Rückkehr durchaus verschmerzen können.

    Gott sei Dank ist Größinquisitor Ratzinger, dieser Pädopapst, endlich weg! Es kann wohl nur besser werden. Es bleibt, auf einen weltoffenen Nachfolger zu hoffen, obwohl dank all der konservativen Stimmen in der katholischen Kirche die Chancen schlecht dafür stehen.

    "Schlecht" liegt im Übrigen immer im Auge des Betrachters.

    Ich hoffe du meinst damit bloß, dass es nicht DAS gute Fernsehen gibt. Allerdings wird mit diesem Spruch auch gerne und oft ausgedrückt, das es gar keine Kriterien für gutes oder schlechtes Fernsehen gibt. Darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Man könnte sich zwar an soziologische Positionen hängen, die besagen, dass Kitsch & Co eben das für den unteren Block ist was die Hochkultur für den oberen Block ist. Jedoch sollte man dabei nicht außer Acht lassen, dass das eine aufwändiger und durchdachter und einen ganzen Rattenschwanz Bezügen auf und Anspielungen an andere Werke hat, wodurch es tief aber reflektiert in der Geschichte verwurzelt ist. Dieser ganze sentimentale, esoterische, kitschige Kram, der 95% des Fernsehens ausmacht, ist damit nicht vergleichbar. Leider bleiben auch die ernsten "Berichterstattungen" in der Regel nicht davon verschont. Emotion statt Argumentation, absichtliche Verfälschung oder Auslassung von Fakten um Politische Geschmäcker und Gelüste zu befriedigen, sozusagen die Pornographisierung der "Information".



    Es folgen einige ungeordnete Bemerkungen zur Qualität der deutschen Film- und TV-Landschaft.


    Nicht umsonst schämt sich der deutsche TV-Zuschauer, wenn er beispielsweise die deutsche Comedy mit der britischen vergleicht. Klar es gibt noch schlechtere als uns, aber unter das Niveau der deutschen Comedy zu geraten ist wahrlich schwierig. Zwar gibt es in Deutschland auch gute Stand-up-Comedy und anspruchsvolles Kabarett, diese aber fristen ihr einsames Dasein im Nachtprogramm der Dritten. Der deutsche gröhlt laut furzend zu Mario Bart und Konsorten. Je mehr Klischees, je mehr plumpe Fäkal- und Koitalkomik, desto besser lautet die Devise. Und das ist KEINE Neuentwicklung, das war im Ansatz auch früher so, es hat sich nur verschlimmert.


    Ganz so schlechtes gibt es im britischen TV anscheinend nicht.



    Außerdem fehlt es mir im deutschen TV an INHALTEN. Es gibt keine, oder fast keine, Sendungen die tatsächlich "über etwas" sind. Und wenn, dann bedient man sich auf plumpe Wiese schlimmster Klischees.


    Nein, ich will kein völlig verkopftes Fernsehen, aber ab und an mal eine gute Story, ein wenig ernsthafte Gedanken, mal ein wenig die eingefahrenen Kategorien überschreiten und etwas neues produzieren.


    Dies fehlt mir im deutschen TV auch. Innovation. Sie fehlt. Komplett.




    Das alles sagt jemand, der sich schon vor 6 Jahren vom deutschen Fernsehen verabschiedet hat. Nur ab und an schaue ich mal rein - und schalte vergrault schnell wieder ab. Seien es "Unterhaltung" oder "Nachrichten", es regt mich nur auf.

    Sehr schöne Episode! Ich fühlte mich prima unterhalten und hatte auch rein gar nichts auszusetzen. Wirklich beurteilen kann ich die Folge aber erst nächste Woche.


    Da ich es geschafft habe mich von Spoilern fern zu halten, habe ich dieses Jahr auch kaum Ahnung, was so alles passieren wird. Dieser Raum am Ende sah aus wie die Konsole der unbekannten Zeitkapsel aus "The Lodger". Interessant.

    An "Vergiss mein nicht" habe ich ebenfalls sehr positive Erinnerungen an diesen Film.



    Aber nun zu einem weiteren Film.


    Zum einen habe ich vor ein paar Tagen Sucker Punch gesehen und fühlte mich prima unterhalten. Darin geht es um ein etwa zwanzigjähriges Mädchen, dessen Vater sie in die Klapse steckt und versucht, sie mittels Bestechung möglichst schnell lobotomisieren zu lassen. Grund dafür war die Misshandlung ihrer Schwester durch ihren eigenen Vater, die zu einem tragischen Unfall führt. Dies bildet den Prolog, welcher wortlos wie ein Musikvideo zu einer Version von "sweet dreams ( are made of this )" geschnitten ist. Auch im späteren Verlauf der Handlung kommt man sich immer wieder vor als schaue man MTV. Ein Schwachpunkt könnte man meinen. Ich fand das in diesem Fall sehr passend.


    In den folgenden Minuten wird der grobe Verlauf des weiteren Filmes quasi schon vorausgeschickt: es werden ein paar Gegenstände sehr deutlich gezeigt, die es zu erlangen gilt. Zunächst aber flüchtet sie sich in eine Fantasiewelt, begleitet von ein paar weiteren Insassen der Nervenheilanstalt. Zuerst wird die Klapse zu einem zwielichtigem Tanztheater, dann phasenweise (darin verschachtelt) flüchtet sie weiter in eine andere Welt, wo sie knapp bekleidet mit Samuraischwert und schwerem Geschütz gegen Drachen und dampfbetriebene Zombie-Nazies kämpft. Wer trägt dem Mädel das auf, das sich fortan "Baby Doll" nennt? Ein Mönch, ja ein Mönch. Später tritt dieser Auftraggeber noch in anderen Rollen auf. Er sagt ihr, wenn sie ihre Freiheit wiedererlangen will, muss sie fünft Aufgaben erledigen. Ähnlich einem PC-Rollenspiel gilt es vier Gegenstände zu besorgen und ein Opfer zu erbringen ... .


    Den Zuschauer erwarten (gewollt) grobkörnige ästhetische Bilder, ein ausgezeichneter Soundtrack und knapp bekleidete junge Schauspielrinnen. Dem gegenüber steht die bittere reale Geschichte. Ich kann diesen Film weiter empfehlen. Trotz der drei in einander verwobenen Handlungsebenen ist er leicht verständlich und trotz des Dramas recht leicht verdaulich.

    Ich habe wirklich keine Ahnung wie ich diese Episode einordnen soll! Absoluter Turbokitsch, wie Weihnachten eben, und dennoch besser als die anderen christmas specials. Most christmasy trifft die Sache wohl. Diese fliegenden Fische! hat der Herr Moffat zuviele Ravensburgerpuzzel gepuzzelt und zu viele Kitschposter gesammelt? Man weiß es nicht ... .


    Der Trailer, der machte mir Lust auf mehr.


    Vielleicht fällt mir ja morgen noch etwas zu der Episode ein. Gut? Schlecht? Mal schauen. Zunächst einmal bin ich irritiert.

    Beim ersten Teil hatte ich vermerkt: Die Stimme sagt Silence will fall. Gezeigt wird aber keine Stille sondern explodierende Sterne - der Big Bang. Sind die Metaphern durcheinandergeraten?


    Wieder einmal meinten hier einige, mit schlauen Kommentaren belehren zu müssen und "erklärten" mir, was mit Silence denn nun gemeint sei. Inzwischen wissen wir es offiziell vom Doctor. Die Silence wird erst in der nächsten Staffel gezeigt werden.

    Es war davon die Rede, dass die Enthüllung des Täters auf die nächste Staffel verschoben wurde. Aber die "silence" ( die Stille / das Nichts nach dem Ende aller Dinge, nehme ich an ) war doch das, was eigentlich beabsichtigt und auch kurz der Fall war am Ende von The Pandorica Opens.

    Zitat

    Wenn Euch also wieder einmal danach ist, über das herziehen zu müssen, was jemand anders hier geschrieben hat, dann nehmt meinen guten Rat, überlegt es Euch vorher genau, - der Betreffende könnte recht haben !

    Ob wir einen erneuten Versuch einer "silence" sehen, das ist möglich, wird also vielleicht passieren, vielleicht auch nicht, geht aber am obigen Punkt vorbei.

    aber ich finde unfer, das ich nicht meine meinung gut oder schlecht sagen kan oder bewerten kann ohne das das gelöscht wurde.

    Niemand kann etwas daran aussetzen, was du über die Serie denkst, solange du niemanden dabei lädierst. Allerdings ist ersten die Qualität deiner Beiträge unterirdisch, womit ich primär nicht die sehr "fanta.sifole" Rechtscheibung meine. Aueßedem scheint bei Dir immer eine menschenverachtende Einstellung durch.


    [...] als wäre es normale natur und das pregt die jugend falsch. [...] den falschen weg von den mehr kommt immer mehr [...]

    Keine Toleranz gegenüber Intoleranz! jaja klar "schwul sein ist falsch" / "der falsche Weg" / "bald haben wir immer mehr von denen" / "lasst sie sich bloß nicht vermehren" .. gar keine Abwertung von Homosexualität. Klar ... sonst ein gaaaanz Lieber ...



    ich elese schon so lange hier und immer nur gleiche oder änliche meinungen. und wenn ich mal was schreibe wird auch mich rumgehakt. was soll das mit rauswerfen? ich bin ein fan und sag meine meinung. das ist recht und bilig oder nicht? ich habe auch nie schwulen beleidigt. und ich bin nicht realitätfern sondern ehlich. aber ich wede wider mehr lesen. kann mich ja eh nicht wehren.

    Keine schwulen beleidigt? wie s.o.
    Meinungsfreiheit? s.o.